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Von links nach rechts: Maike Rabe, Elke Giese, Karin Veit und Marina Elena Wachs. Foto: Marina Elena Wachs
Von links nach rechts: Maike Rabe, Elke Giese, Karin Veit und Marina Elena Wachs.
04.05.2026

Wilhelm-Lorch-Preis 2026 für Professorin Marina-Elena Wachs

Professorin Dr. Marina-Elena Wachs vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist mit dem Wilhelm-Lorch-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Förderung würdigt die Wilhelm-Lorch-Stiftung ihr Projekt „Textil Designen in XR-Lernräumen“, das neue Wege in der Ausbildung von Textil- und Modeexpert:innen eröffnet.
 
Die Preisverleihung fand am 29. April 2026 im Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des 67. Forums der TextilWirtschaft vor rund 500 Branchenvertreter:innen. Der Wilhelm-Lorch-Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen im deutschen Textilbereich und wird von Unternehmen sowie Persönlichkeiten aus Handel, Industrie und Dienstleistung getragen.
 

Professorin Dr. Marina-Elena Wachs vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) ist mit dem Wilhelm-Lorch-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Förderung würdigt die Wilhelm-Lorch-Stiftung ihr Projekt „Textil Designen in XR-Lernräumen“, das neue Wege in der Ausbildung von Textil- und Modeexpert:innen eröffnet.
 
Die Preisverleihung fand am 29. April 2026 im Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des 67. Forums der TextilWirtschaft vor rund 500 Branchenvertreter:innen. Der Wilhelm-Lorch-Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen im deutschen Textilbereich und wird von Unternehmen sowie Persönlichkeiten aus Handel, Industrie und Dienstleistung getragen.
 
Im Zentrum von Wachs’ Projekt steht die Verbindung von handwerklichem Textilwissen und digitalen Technologien. Studierende sollen textile Produkte in virtuellen und erweiterten Umgebungen entwerfen und so nachhaltige Designlösungen entwickeln. „Bislang werden VR-Brillen in der Industrie in erster Linie als Kommunikations- und Evaluierungs-Tool benutzt. Die Förderung ermöglicht es uns, XR-Technologien gezielt in der Lehre einzusetzen und den Studierenden neue Formen des experimentellen und nachhaltigen Designens zu eröffnen“, erklärt Wachs.
 
Ein besonderes Augenmerk liegt auf praxisnahen Lernmethoden: VR-Brillen, Mixed-Reality-Tools und KI-gestützte Anwendungen werden in kleineren Gruppen eingesetzt, um das erfahrungsbasierte Gestalten zu fördern. Das Projekt bietet zudem die Möglichkeit, eng mit Industriepartner:innen zusammenzuarbeiten und realistische Fallbeispiele in den Lehralltag zu integrieren.
 
Marina-Elena Wachs ist zudem als Industrial-Designerin aktiv und entwickelt nachhaltige Materiallösungen für unterschiedlichste Anwendungen. „Ohne die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kolleg:innen, Studierenden und Industriepartnern wären diese Innovationen nicht möglich“, betont sie. Besonders dankbar ist sie für die Unterstützung bei ihrem neuen Projekt „Cross Design Engineering in VR and AR“, das gemeinsam mit Professorin Dr. Sue Rossano-Rivero und Dr. Lennart Hofeditz vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der HSNR umgesetzt wird. AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) sind Technologien, die digitale Inhalte in die physische Welt integrieren oder vollständig virtuelle Umgebungen schaffen. Während AR (Augmented Reality) die Realität per Kamera um digitale Elemente erweitert, isoliert VR (Virtual Reality) die Nutzerin bzw. den Nutzer, um ein vollständig simuliertes Erlebnis zu bieten.
 
Neben der technologischen Perspektive engagiert sich Wachs als Damenschneider-Meisterin auch für den Erhalt des traditionellen Textil-Handwerks. Ihr Ziel ist, die Balance zwischen handwerklichem Können, nachhaltigem Design und modernen digitalen Werkzeugen zu fördern. „Die Förderung durch die Wilhelm-Lorch-Stiftung bedeutet eine tolle Chance darin, diese Zukunftskompetenzen gezielt zu vermitteln und Studierende auf die Herausforderungen der Kreativwirtschaft vorzubereiten“, so Wachs.

04.05.2026

Kreislaufwirtschaft als Antwort auf volatile Rohstoffmärkte

Die aktuelle geopolitische Lage und steigende Ölpreise verdeutlichen einmal mehr, wie stark große Teile der Industrie weiterhin von fossilen Rohstoffen abhängig sind. Diese Abhängigkeit wirkt sich unmittelbar auf die Kosten von Primärkunststoffen aus und erhöht die Anfälligkeit gegenüber externen Krisen und Preisschwankungen.

0723 herbert snell bvse vizepraesidentAus Sicht des bvse-Fachverbandes Kunststoffrecycling zeigt sich in dieser Situation deutlich: Unternehmen, die bereits frühzeitig auf den Einsatz von Rezyklaten gesetzt haben, sind heute deutlich widerstandsfähiger aufgestellt. Sie profitieren von stabileren Kostenstrukturen und einer geringeren Abhängigkeit von volatilen Rohölmärkten. Beispiele aus der Praxis belegen, dass ein konsequenter Umstieg auf Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch strategisch ist.

„Der Einsatz von Rezyklaten entkoppelt die Produktion spürbar von den Schwankungen der fossilen Rohstoffmärkte und reduziert strukturelle Abhängigkeiten“, betont bvse-Vizepräsident Herbert Snell. „Kreislaufwirtschaft ist damit ein zentraler Baustein für wirtschaftliche Resilienz und Versorgungssicherheit.“

Die aktuelle geopolitische Lage und steigende Ölpreise verdeutlichen einmal mehr, wie stark große Teile der Industrie weiterhin von fossilen Rohstoffen abhängig sind. Diese Abhängigkeit wirkt sich unmittelbar auf die Kosten von Primärkunststoffen aus und erhöht die Anfälligkeit gegenüber externen Krisen und Preisschwankungen.

0723 herbert snell bvse vizepraesidentAus Sicht des bvse-Fachverbandes Kunststoffrecycling zeigt sich in dieser Situation deutlich: Unternehmen, die bereits frühzeitig auf den Einsatz von Rezyklaten gesetzt haben, sind heute deutlich widerstandsfähiger aufgestellt. Sie profitieren von stabileren Kostenstrukturen und einer geringeren Abhängigkeit von volatilen Rohölmärkten. Beispiele aus der Praxis belegen, dass ein konsequenter Umstieg auf Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch strategisch ist.

„Der Einsatz von Rezyklaten entkoppelt die Produktion spürbar von den Schwankungen der fossilen Rohstoffmärkte und reduziert strukturelle Abhängigkeiten“, betont bvse-Vizepräsident Herbert Snell. „Kreislaufwirtschaft ist damit ein zentraler Baustein für wirtschaftliche Resilienz und Versorgungssicherheit.“

Unternehmen, die frühzeitig in Recyclingstrukturen und den Einsatz von Rezyklaten investiert haben, verfügen heute über klare Wettbewerbsvorteile in einem zunehmend angespannten Marktumfeld. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Entwicklung: Wer weiterhin stark auf Primärkunststoffe setzt, bleibt besonders anfällig für externe Krisen und Preissprünge.

Vor diesem Hintergrund appelliert der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling an die Industrie, den Einsatz von Rezyklaten konsequent auszubauen und sich frühzeitig verlässliche Bezugsquellen zu sichern – auch mit Blick auf die kommenden regulatorischen Anforderungen, insbesondere die PPWR. Langfristige Partnerschaften entlang der Lieferkette sind dabei ebenso entscheidend, wie der Aufbau stabiler Beschaffungsstrukturen, um zukünftige Engpässe zu vermeiden.

Ergänzend können Investitionen in erneuerbare Energien dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Strukturen weiter zu reduzieren und die Transformation hin zu einer nachhaltigen Industrie zu beschleunigen.

„Nachhaltigkeit entwickelt sich zunehmend zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Faktor – nicht nur für das Image, sondern vor allem für die Krisenfestigkeit von Unternehmen“, so Herbert Snell. „Die aktuelle Situation unterstreicht die Dringlichkeit, Kreislaufwirtschaft schneller zu skalieren und als strategisches Instrument zu begreifen.“

Unternehmen, die heute in Rezyklate investieren und sich den Zugang zu diesen Materialien sichern, stellen die Weichen für langfristige Wettbewerbsfähigkeit – und reduzieren gleichzeitig ihre Abhängigkeit von globalen Krisen und Energiepreisschwankungen.

Quelle:

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung 

Maximilian Peter, Leiter des Geschäftsbereichs Polymers bei WACKER. Quelle: WACKER Quelle: WACKER
Maximilian Peter
01.05.2026

Wacker: Geschäftsbereich Polymers unter neuer Leitung

  • Maximilian Peter übernimmt zum 1. Mai 2026 die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers 
  • Der bisherige Geschäftsbereichsleiter, Peter Summo, übernimmt zeitgleich die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution 

Zum 1. Mai 2026 übernimmt Maximilian Peter die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers bei WACKER. Der promovierte Chemieingenieur ist seit 2012 im Unternehmen. Nach Stationen in der Verfahrens- und Prozessentwicklung übernahm er die Leitung der Konzernentwicklung und verantwortete zuletzt den Bereich Human Resources. 

Maximilian Peter folgt auf Peter Summo, der den Geschäftsbereich Polymers zehn Jahre lang erfolgreich leitete. Summo wird zum 1. Mai 2026 die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution übernehmen. Der studierte Betriebswirt startete seine Karriere beim Spezialchemiehersteller Akzo Nobel und kam 1995 zu WACKER, wo er verschiedene Führungspositionen innehatte. 

  • Maximilian Peter übernimmt zum 1. Mai 2026 die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers 
  • Der bisherige Geschäftsbereichsleiter, Peter Summo, übernimmt zeitgleich die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution 

Zum 1. Mai 2026 übernimmt Maximilian Peter die Leitung des Geschäftsbereichs Polymers bei WACKER. Der promovierte Chemieingenieur ist seit 2012 im Unternehmen. Nach Stationen in der Verfahrens- und Prozessentwicklung übernahm er die Leitung der Konzernentwicklung und verantwortete zuletzt den Bereich Human Resources. 

Maximilian Peter folgt auf Peter Summo, der den Geschäftsbereich Polymers zehn Jahre lang erfolgreich leitete. Summo wird zum 1. Mai 2026 die Leitung des Zentralbereichs Sales & Distribution übernehmen. Der studierte Betriebswirt startete seine Karriere beim Spezialchemiehersteller Akzo Nobel und kam 1995 zu WACKER, wo er verschiedene Führungspositionen innehatte. 

„Mit Maximilian Peter und Peter Summo besetzen wir bei WACKER zwei Schlüsselpositionen mit erfahrenen Kollegen, die mit ihrer Expertise das Unternehmen bereits entscheidend geprägt haben“, sagt Christian Hartel, Vorstandvorsitzender von WACKER anlässlich des Stabwechsels. „Maximilian Peter wird als Leiter des Geschäftsbereichs Polymers künftig die regionale Expansion des Bereichs weiter vorantreiben. Peter Summo wird die Markt- und Kundenausrichtung von WACKER weiter forcieren und das Thema Sales Excellence übergreifend vorantreiben. Ich wünsche beiden gutes Gelingen in ihrer neuen Funktion und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Hartel weiter. 

Weitere Informationen:
polymers Wacker Maximilian Peter Peter Summo
Quelle:

Wacker Chemie AG

01.05.2026

Lectra: Neue Version seiner KI-gestützten Market-Intelligence-Lösung für Fashionbrands

Lectra, ein führender Anbieter von industriellen Intelligence-Technologielösungen, gibt die Einführung einer neuen Version von Retviews bekannt, seiner KI-gestützten Market-Intelligence-Lösoung für Bekleidungsmodemarken. Angesichts eines immer komplexeren Marktumfelds und steigenden Wettbewerbsdrucks auf Marken positioniert sich diese neue Version als strategischer Verbündeter: Sie soll helfen, Entscheidungen zu erleichtern, die Vertriebsleistung zu optimieren und den Markenwert nachhaltig zu stärken.

Retviews – fundierte Geschäftsentscheidungen dank Fashion Expertise.
Retviews entwickelt und ist eine Lösung, die sich auf Wettbewerbsanalysen für die Bekleidungsbranche spezialisiert hat. Die Lösung basiert auf Modellen künstlicher Intelligenz, die speziell auf die besonderen Dynamiken dieser Branche trainiert wurden. Retviews sammelt und analysiert Daten von Tausenden von Fashion- und Mode-Websites, um Marken einen 360°-Überblick über ihr Wettbewerbsumfeld zu bieten.

Lectra, ein führender Anbieter von industriellen Intelligence-Technologielösungen, gibt die Einführung einer neuen Version von Retviews bekannt, seiner KI-gestützten Market-Intelligence-Lösoung für Bekleidungsmodemarken. Angesichts eines immer komplexeren Marktumfelds und steigenden Wettbewerbsdrucks auf Marken positioniert sich diese neue Version als strategischer Verbündeter: Sie soll helfen, Entscheidungen zu erleichtern, die Vertriebsleistung zu optimieren und den Markenwert nachhaltig zu stärken.

Retviews – fundierte Geschäftsentscheidungen dank Fashion Expertise.
Retviews entwickelt und ist eine Lösung, die sich auf Wettbewerbsanalysen für die Bekleidungsbranche spezialisiert hat. Die Lösung basiert auf Modellen künstlicher Intelligenz, die speziell auf die besonderen Dynamiken dieser Branche trainiert wurden. Retviews sammelt und analysiert Daten von Tausenden von Fashion- und Mode-Websites, um Marken einen 360°-Überblick über ihr Wettbewerbsumfeld zu bieten.

Die Market-Intelligence-Lösung ermöglicht es Marken, ihre Kollektionsplanung zu verfeinern, aufkommende Trends zu erkennen, ihre Preisstrategie anzupassen und ihre Margen zu optimieren –unter der Gewährleistung, dass das richtige Produkt zur richtigen Zeit verfügbar ist. Durch eine detaillierte Analyse der Angebots- und Nachfragedynamik hilft die Lösung dabei, die richtige Menge zu produzieren, Volumina besser abzustimmen und Lagerbestände nachhaltig zu reduzieren.

Die neue Version bietet einen detaillierteren und kontextbezogenen Überblick über die Marktdynamik sowie eine Datenklassifizierung, die an die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden angepasst werden kann. Als strategischer Geschäfts- und Wachstumsassistent konzipiert, ermöglicht die Lösung eine sichere Entscheidungsfindung, indem sie einen zuverlässigen und konsolidierten Überblick über den Markt bietet.

Fashion Insight Reports - Entscheidungsrelevante Analysen, die Wachstum beschleunigen 
Als Ergänzung zu dieser Lösung bieten die Fashion Insight Reports hochwertige, maßgeschneiderte Analysen, die speziell für Führungskräfte und strategische Entscheidungsträger konzipiert sind.

„Die Modebranche steht heute vor einem Paradoxon: Marken hatten noch nie Zugang zu so vielen Daten, doch waren Entscheidungen noch nie so komplex. Marktvolatilität, geografische Fragmentierung, Preisdruck und immer kürzere Zyklen lassen traditionelle Modelle überholt erscheinen“, erklärt François Gonnot, Product Marketing Director bei Lectra. „Mit dieser neuen Version von Retviews verfolgen wir ein klares Ziel: Daten in einen nachhaltigen strategischen Vorteil zu verwandeln, indem wir Marken die Mittel an die Hand geben, ihr Wachstum präzise zu steuern, ohne dabei jemals ihren Markenwert zu beeinträchtigen.“