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05.02.2026

Plant not Plastic – Mikroplastik als wachsende Bedrohung?

Die 38. International Cotton Conference Bremen, die vom 25. bis 27. März 2026 im Bremer Parlament stattfindet, bringt wieder Referentinnen und Referenten aus Forschung, Technologie und Wirtschaft zusammen, um die zentralen Herausforderungen des globalen Baumwollsektors zu diskutieren. In diesem Jahr widmet sich das Programm zudem einem besonders dringlichen und sensiblen Thema: der Mikroplastikverschmutzung.

Mikroplastik im menschlichen Gehirn nachgewiesen
Die Verunreinigung durch Mikroplastik ist derzeit Gegenstand intensiver Diskussionen – sowohl in Industriekreisen als auch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Zentrale Fragen stehen dabei im Fokus: Wo kommt Mikroplastik in der Umwelt vor, stellt es ein Risiko für die menschliche Gesundheit dar? Und was sind die wichtigsten Quellen?

Die 38. International Cotton Conference Bremen, die vom 25. bis 27. März 2026 im Bremer Parlament stattfindet, bringt wieder Referentinnen und Referenten aus Forschung, Technologie und Wirtschaft zusammen, um die zentralen Herausforderungen des globalen Baumwollsektors zu diskutieren. In diesem Jahr widmet sich das Programm zudem einem besonders dringlichen und sensiblen Thema: der Mikroplastikverschmutzung.

Mikroplastik im menschlichen Gehirn nachgewiesen
Die Verunreinigung durch Mikroplastik ist derzeit Gegenstand intensiver Diskussionen – sowohl in Industriekreisen als auch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Zentrale Fragen stehen dabei im Fokus: Wo kommt Mikroplastik in der Umwelt vor, stellt es ein Risiko für die menschliche Gesundheit dar? Und was sind die wichtigsten Quellen?

Eine aktuelle Umfrage von Cotton Incorporated zeigt erhebliche Wissenslücken bei Verbraucherinnen und Verbrauchern in Bezug auf Mikroplastikverschmutzung – insbesondere hinsichtlich der Rolle alltäglicher Kleidung als bedeutende Quelle. Obwohl das Thema zunehmend Besorgnis und Unbehagen auslöst, fühlen sich viele Menschen unsicher, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen können, um ihre Belastung zu verringern. Jüngste Studien berichten über das Vorkommen von Mikroplastik im menschlichen Körper.

„Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen, dass winzige Plastikfasern aus Kleidung in Nahrung, Wasser und sogar in unsere Organe gelangen können, wird das Thema sehr persönlich“, erklärt Marjory Walker, Vice President, Council Operations, NCC. Als Reaktion auf diese Erkenntnisse hat der NCC die neue Aufklärungskampagne „Plant Not Plastic“ ins Leben gerufen.

Aktueller Stand in Bremen vorgestellt
Auf der Bremer Baumwollkonferenz wird Plant Not Plastic nun eine zentrale Rolle im Konferenzprogramm einnehmen. Unmittelbar nach den Keynote-Vorträgen am Mittwoch, den 25. März 2026, wird Marjory Walker vom National Cotton Council gemeinsam mit Dr. Jesse Daystar von Cotton Incorporated sowie Dr. Richard Venditti von der North Carolina State University den aktuellen Stand der Entwicklungen präsentieren und diskutieren.

Quelle:

Bremer Baumwollbörse

Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE auf der Circular Valley Convention in Düsseldorf © Fraunhofer CCPE
Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE auf der Circular Valley Convention in Düsseldorf
05.02.2026

Fraunhofer CCPE auf der Circular Valley Convention 2026

Das Fraunhofer CCPE präsentiert auf der Circular Valley Convention 2026 vom 11. bis 12. März 2026 innovative Lösungen für die Transformation der Kunststoffwirtschaft. Im Fokus stehen der Monomaterial-Ansatz, fortschrittliche Recyclingtechnologien und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2025 geht die Circular Valley Convention (CVC) 2026 in die zweite Runde und bietet erneut eine Plattform, um die Zukunft der industriellen Kreislaufwirtschaft zu gestalten. Die Convention am 11. bis 12. März 2026 wird von der Circular Valley Stiftung in Kooperation mit der Messe Düsseldorf veranstaltet und erhält wissenschaftliche Begleitung durch Fraunhofer UMSICHT. Zielsetzung ist, Entscheidungsträger aus Unternehmen, Start-ups, Forschung, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, um den Fortschritt in der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und Synergien zu fördern.

Das Fraunhofer CCPE wird am 11. und 12. März 2026 in Düsseldorf, Areal Böhler, mit einer Vielzahl von Themen vertreten sein, die die Kunststoffwirtschaft nachhaltig verändern können.

Das Fraunhofer CCPE präsentiert auf der Circular Valley Convention 2026 vom 11. bis 12. März 2026 innovative Lösungen für die Transformation der Kunststoffwirtschaft. Im Fokus stehen der Monomaterial-Ansatz, fortschrittliche Recyclingtechnologien und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2025 geht die Circular Valley Convention (CVC) 2026 in die zweite Runde und bietet erneut eine Plattform, um die Zukunft der industriellen Kreislaufwirtschaft zu gestalten. Die Convention am 11. bis 12. März 2026 wird von der Circular Valley Stiftung in Kooperation mit der Messe Düsseldorf veranstaltet und erhält wissenschaftliche Begleitung durch Fraunhofer UMSICHT. Zielsetzung ist, Entscheidungsträger aus Unternehmen, Start-ups, Forschung, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, um den Fortschritt in der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und Synergien zu fördern.

Das Fraunhofer CCPE wird am 11. und 12. März 2026 in Düsseldorf, Areal Böhler, mit einer Vielzahl von Themen vertreten sein, die die Kunststoffwirtschaft nachhaltig verändern können.

Künstliche Intelligenz
Ein besonderes Highlight ist der Launch des Positionspapiers „Einsatz von KI in der Kunststoffwertschöpfung bis 2030“, das am 12. März 2026 im Rahmen einer Masterclass vorgestellt wird. Dieses Dokument spiegelt die Position unserer Expertinnen und Experten im Fraunhofer CCPE sowie in dem Forschungsprojekt „KI HuBs Kunststoffverpackung“, in dem Frauhofer UMSICHT, Fraunhofer LBF und Fraunhofer IVV Projektpartner waren, wider. Aus den Ergebnissen der Befragung sind eine Roadmap sowie Handlungsempfehlungen entstanden, wie Künstliche Intelligenz die Kunststoffindustrie revolutionieren kann. Am Fraunhofer-Messestand können Besucherinnen und Besucher mit „Prompting Visions“ ihre persönliche Vorstellung davon „prompten“, wie die Kunststoffwelt in fünf Jahren aussehen könnte. Aus wenigen Klicks und Schlagworten entstehen individuelle KI-Bilder, die überraschende Zukunftsszenarien sichtbar machen und zum Gespräch über Kreislaufwirtschaft und Innovation anregen.

Monomaterialien und Circular Design
Das Fraunhofer CCPE stellt sein Monomaterial-Design-Set vor, in dem der Monomaterial- mit dem Circular Design Ansatz verbunden wird. Ein aufmerksamkeitsstarkes Beispiel ist der Kindersitz-Demonstrator, ein modularer und reparierbarer Prototyp, der aus Bio-Kunststoffen gefertigt ist. Durch die Verwendung von Monomaterialien wird eine vollständige Recyclingfähigkeit gewährleistet, was die Entsorgung und Wiederverwertung erheblich vereinfacht. Der Circular Design-Ansatz fördert gleichzeitig die Langlebigkeit des Produkts, indem er modulare Komponenten und reparaturfreundliche Designs integriert. Ein weiteres Beispiel ist die zirkuläre Mehrweg-Transportbox, die eine neu gedachte Lösung für den Lebensmittelversand bietet. Diese Box besteht ebenfalls aus Monomaterial und erfüllt strenge Kühlkettenanforderungen. Ihre einfache Handhabung trägt dazu bei, den CO₂-Fußabdruck zu minimieren.

Recyclingtechnologien
Der CCPE-Recyclingkaskade liegt eine Kombination aus drei Fraunhofer-Recycling-Technologien zugrunde: das lösungsmittelbasierte Recycling, die Solvolyse und der iCycle® Prozess. Diese Technologien ermöglichen es, verschiedene Kunststoffe effizient zu recyceln und ihre Qualität zu sichern. Auf den Bühnen werden wir auch mit dem Thema „Chemical Recycling“ vertreten sein. Diese Technologie ergänzt die bestehenden Recyclingansätze und kann somit einen entscheidenden Beitrag zur Schließung von Materialkreisläufen leisten. Unsere Experten werden die neuesten Entwicklungen und Anwendungen in diesem Bereich vorstellen.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT