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Stefan Moll Foto: Mahlo GmbH & Co. KG
Stefan Moll
08.01.2026

Stefan Moll neuer CEO der Mahlo GmbH + CO. KG

Stefan Moll verantwortet ab 1. Januar 2026 die Geschäfte bei der Mahlo GmbH + CO. KG, einem weltweit führenden Anbieter für Mess- und Regeltechnik von bahnförmiger Ware. Der bisherige Geschäftsführer Rainer Mestermann scheidet nach 14 Jahren im Unternehmen aufgrund einer geplanten Nachfolgeregelung aus.

„Stefan Moll ist eine hervorragende Besetzung als neuer Geschäftsführer für unser traditionsreiches Unternehmen“, sagt Mahlo-Inhaber Ralph Greenwood-Mahlo. „Wir freuen uns auf seine Expertise, seine neuen Impulse und Perspektiven.“  

Stefan Moll verantwortet ab 1. Januar 2026 die Geschäfte bei der Mahlo GmbH + CO. KG, einem weltweit führenden Anbieter für Mess- und Regeltechnik von bahnförmiger Ware. Der bisherige Geschäftsführer Rainer Mestermann scheidet nach 14 Jahren im Unternehmen aufgrund einer geplanten Nachfolgeregelung aus.

„Stefan Moll ist eine hervorragende Besetzung als neuer Geschäftsführer für unser traditionsreiches Unternehmen“, sagt Mahlo-Inhaber Ralph Greenwood-Mahlo. „Wir freuen uns auf seine Expertise, seine neuen Impulse und Perspektiven.“  

Moll bringt umfangreiche Erfahrung im Management von globalen, produzierenden Maschinen- und Anlagenbauunternehmen mit. Neben internationalen Konzernen kennt der neue Geschäftsführer auch die Strukturen und Besonderheiten größerer mittelständischer Familienunternehmen. „Familienunternehmen denken langfristig, handeln nachhaltig und legen großen Wert auf eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit“, begründet der neue CEO seinen Schritt zu Mahlo. Zuletzt verantwortete er als Technischer Geschäftsführer bei der Kiefel Gruppe, ein Systemlieferant für marktführende Kunststoff-, Thermoform- und Schweißtechnologien aus Freilassing, unter anderem die technischen Neuentwicklungen, die Digitalstrategie und eine der global agierenden Sparten. 

Fokus auf Innovation und strategische Weiterentwicklung
Selbst bezeichnet sich der Diplom-Ingenieur als Innovations-Liebhaber und Treiber. Eigenschaften, die in der jetzigen Transformationsphase wertvoll sind. „Wir befinden uns aktuell in einer entscheidenden Phase der strategischen Ausrichtung,“ so Moll. Er definiert seine Ziele „Mahlo zu einem profitablen und zukunftssicheren Unternehmen zu machen und mit der richtigen Strategie Mitarbeiter, Kunden und Eigentümer zu begeistern.“ Den Geschäftsführerposten bei Mahlo übernimmt Moll von Rainer Mestermann, der die Geschicke des Maschinenbauers knapp 15 Jahre leitete.

Quelle:

Mahlo GmbH & Co. KG

Die neue EvoHeater-Technologie der eFK EvoSmart mit patentiertem Heizerdesign garantiert höchste Garnqualität bei bis zu 45 % Energieeinsparung, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt. Foto: Oerlikon Barmag
Die neue EvoHeater-Technologie der eFK EvoSmart mit patentiertem Heizerdesign garantiert höchste Garnqualität bei bis zu 45 % Energieeinsparung, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt.
08.01.2026

Barmags neue Texturiermaschine überzeugt Garnhersteller

Seit ihrer Premiere auf der ITMA Asia + CITME 2025 hat die eFK EvoSmart Texturiermaschine weltweit Garnhersteller überzeugt, die auf energieeffiziente und wirtschaftliche Produktionsprozesse setzen. Bereits 84 Maschinen wurden verkauft – darunter nach Indonesien und China sowie in die Türkei.
 
eFK EvoSmart: Maßstäbe in Effizienz und Produktivität  
„Energieeffizienz und höchste Qualität sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Garnproduktion“, erklärt Dr. Wolfgang Ernst, Head of Sales bei Barmag. „Mit der eFK EvoSmart setzen wir hier neue Maßstäbe: Intelligente Technologien und ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand ermöglichen unseren Kunden eine zukunftssichere Fertigung, die Qualität und Wirtschaftlichkeit auf ein neues Niveau hebt“, erläutert er weiter.

Seit ihrer Premiere auf der ITMA Asia + CITME 2025 hat die eFK EvoSmart Texturiermaschine weltweit Garnhersteller überzeugt, die auf energieeffiziente und wirtschaftliche Produktionsprozesse setzen. Bereits 84 Maschinen wurden verkauft – darunter nach Indonesien und China sowie in die Türkei.
 
eFK EvoSmart: Maßstäbe in Effizienz und Produktivität  
„Energieeffizienz und höchste Qualität sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Garnproduktion“, erklärt Dr. Wolfgang Ernst, Head of Sales bei Barmag. „Mit der eFK EvoSmart setzen wir hier neue Maßstäbe: Intelligente Technologien und ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand ermöglichen unseren Kunden eine zukunftssichere Fertigung, die Qualität und Wirtschaftlichkeit auf ein neues Niveau hebt“, erläutert er weiter.

Die Resonanz des Marktes auf die eFK EvoSmart zeigt, wie groß das Interesse der Garnproduzenten an energieoptimierten und wartungsfreundlichen Lösungen ist. Besonders die Kombination aus der innovativen EvoHeater Heiztechnologie und den Einzelumrichter-gesteuerten Smart Godets überzeugt: Sie ermöglicht eine signifikante Reduktion des Energieverbrauchs – mit Einsparpotenzialen von 25% pro Kilogramm Garn.

Mit ihrer EvoHeater Bauweise, die die bislang aufwändige Heizerreinigung vereinfacht und die trotz geschlossenem Heizer das Handling für das Bedienpersonal wesentlich erleichtert sowie die Wartungsintervalle verdoppelt, setzt die eFK EvoSmart neue Maßstäbe. Das Ergebnis ist bis zu 50% weniger Wartungsaufwand, höhere Anlagenverfügbarkeit und gesteigerte Produktivität. Die gleichbleibende Performance der eFK EvoSmart sorgt für reibungslose Abläufe und beste Ergebnisse in der Weiterverarbeitung in Weberei, Strickerei oder Veredelung.

„Mit der eFK EvoSmart bieten wir unseren Kunden eine Lösung, die ihre Betriebskosten nachhaltig senkt und gleichzeitig zukünftige Effizienzanforderungen erfüllt bei gleichbleibend höchster Garnqualität“, fasst Wolfgang Ernst zusammen.

Quelle:

Oerlikon Textile GmbH & Co. KG

Autoloop Grafik: Pablo Fehn-Haenisch
Autoloop
06.01.2026

EU-Projekt erforscht Sortier-, Tracing-, und Recyclingtechnologien für Textilabfälle

Eine europäische Forschungsinitiative unter der Leitung von Fraunhofer UMSICHT sucht integrierte Lösungen für das Recycling von Textilabfällen. Das Projekt AUTOLOOP will ein System aufbauen, mit dem bis zum Jahr 2050 jährlich 1,24 Millionen Tonnen Textilabfälle verwertet und potenziell über 130.000 Arbeitsplätze in der gesamten EU geschaffen werden könnten. Dafür werden automatisierte Sortier-, Rückverfolgungs- und Closed-Loop-Recyclingtechnologien für Textilien auf Polyesterbasis entwickelt, getestet und in einem Kreislauf integriert, um die dringende Herausforderung der Textilabfallentsorgung anzugehen.

Der Projekt-Kick-Off mit allen europäischen Partnern fand Ende Oktober '25 bei Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg statt. 

Eine europäische Forschungsinitiative unter der Leitung von Fraunhofer UMSICHT sucht integrierte Lösungen für das Recycling von Textilabfällen. Das Projekt AUTOLOOP will ein System aufbauen, mit dem bis zum Jahr 2050 jährlich 1,24 Millionen Tonnen Textilabfälle verwertet und potenziell über 130.000 Arbeitsplätze in der gesamten EU geschaffen werden könnten. Dafür werden automatisierte Sortier-, Rückverfolgungs- und Closed-Loop-Recyclingtechnologien für Textilien auf Polyesterbasis entwickelt, getestet und in einem Kreislauf integriert, um die dringende Herausforderung der Textilabfallentsorgung anzugehen.

Der Projekt-Kick-Off mit allen europäischen Partnern fand Ende Oktober '25 bei Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg statt. 

Die europäische Textil- und Bekleidungsindustrie beschäftigt 1,3 Millionen Menschen und erwirtschaftet jährlich rund 170 Milliarden Euro. Allerdings fallen dabei jedes Jahr 10,9 Millionen Tonnen Textilabfälle an, von denen derzeit weniger als 1 Prozent durch geschlossene Kreislaufprozesse zu neuen Textilien recycelt werden. „Die Textilindustrie befindet sich an einem kritischen Punkt“, erklärt Dr. Thomas Fehn, Koordinator von AUTOLOOP bei Fraunhofer UMSICHT. „Dieses Projekt steht für einen Paradigmenwechsel von Abfall zu Ressource, indem ausrangierte Kleidung in wertvolle Rohstoffe für neue Kleidungsstücke umgewandelt wird.“

Technologische Ansätze und Arbeitspakete
AUTOLOOP integriert mehrere technologische Innovationen für das vollständige Recycling von Textilien auf Polyesterbasis (PET), die von den Projektpartnern weiterentwickelt und validiert werden:

  • KI-gestützte Sortierung: Das Sortierverfahren von ZORITEX identifiziert mithilfe von hyperspektraler Nahinfrarot-Technologie über 15 verschiedene Fasertypen und deren Mischungen. Dieser automatisierte Ansatz könnte den Sortierdurchsatz verzehnfachen und gleichzeitig die Kosten um 50 bis 75 % senken.
  • Recycling von Zellulosefasern: Das Ioncell®-Verfahren von AALTO nutzt innovative ionische Flüssiglösungsmittel, um Zellulosefasern aus Textilgemischen zu extrahieren, und erreicht dabei Recyclingquoten von über 95 % ohne schädliche Chemikalien.
  • Chemisches Recycling: Die von Fraunhofer UMSICHT und SKZ entwickelte ReSyn-Technologie depolymerisiert synthetische Fasern in hochreine Basischemikalien (rTPA) für die Herstellung neuer Materialien und arbeitet selbst bei kontaminierten Textilien effizient.
  • Intelligente Faserverfolgung: Die IntegriTEX®-Technologie von TLX bettet unsichtbare Identifikatoren in Fasern ein und ermöglicht so eine kontaktlose Erkennung und vollständige Transparenz der Lieferkette.
  • Digitale Integration: Der cloudbasierte Data Hub von TEXROAD standardisiert das Informationsmanagement über den gesamten Lebenszyklus hinweg und gewährleistet die Einhaltung neuer Regularien wie dem Digital Product Passport.

Erwartete Ergebnisse bis 2050
Bei erfolgreicher Skalierung könnte der integrierte Ansatz von AUTOLOOP Folgendes bewirken:

  • Jährlich 1,24 Millionen Tonnen Textilabfälle recyceln.
  • Eine Materialrückgewinnungsquote von 96 % erreichen.
  • Über 130.000 neue grüne Arbeitsplätze in der gesamten EU schaffen.
  • Die Kosten für die kommunale Abfallentsorgung senken (derzeit 60 bis 110 EUR pro Tonne).
  • Die Abhängigkeit der Textilindustrie von fossilen Rohstoffen deutlich verringern.

Europäische Perspektive
Das Projekt vereint 14 Partner aus sieben Ländern und verbindet Forschungseinrichtungen mit Industriepartnern. Zum Konsortium gehören ZORITEX (Großbritannien), die AALTO-Universität (Finnland), Fraunhofer UMSICHT (Deutschland), TLX (Deutschland) und TEXROAD (Niederlande), ELT (Großbritannien), TRASBORG (Dänemark), VTT (Finnland), SKZ (Deutschland), S4L (Großbritannien), LEEDS (Großbritannien), NORION (Dänemark), TEMASOL (Schweiz) und LGI (Frankreich). 

Ausblick
Angesichts der Weiterentwicklung der europäischen Regulatorik zur Abfallwirtschaft und einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Textilien bietet AUTOLOOP eine technologische Grundlage für geschlossene Kreisläufe in der Textilindustrie. Das Projekt zeigt, wie mittels fortschrittlicher Sortier-, Tracking-, und Recyclingtechnologien der Übergang von linearen zu zirkulären Produktionsmodellen gelingen kann. AUTOLOOP wird im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont 2020“ der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung Nr. 101181624 gefördert.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026 Foto Mimaki Europe
Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026
17.12.2025

Mimaki: Textildrucksystem TRAPIS auf der Heimtextil 2026

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, kehrt mit einem neuen Fokus auf Materialvielfalt und vereinfachte Textilproduktion zur Heimtextil zurück. Das Unternehmen wird sein Pigmenttransfer-Textildrucksystem TRAPIS vorstellen, mit dem Hersteller eine Vielzahl von Stoffarten mit einem einzigen Tintensatz bedrucken können – von Naturfasern bis hin zu Mischgeweben und synthetischen Materialien. TRAPIS beseitigt typische Hürden des digitalen Textildrucks. Das System ist benutzerfreundlich, kompakt und kostengünstig und hat im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren einen deutlich geringeren Wasserverbrauch.

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, kehrt mit einem neuen Fokus auf Materialvielfalt und vereinfachte Textilproduktion zur Heimtextil zurück. Das Unternehmen wird sein Pigmenttransfer-Textildrucksystem TRAPIS vorstellen, mit dem Hersteller eine Vielzahl von Stoffarten mit einem einzigen Tintensatz bedrucken können – von Naturfasern bis hin zu Mischgeweben und synthetischen Materialien. TRAPIS beseitigt typische Hürden des digitalen Textildrucks. Das System ist benutzerfreundlich, kompakt und kostengünstig und hat im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren einen deutlich geringeren Wasserverbrauch.

„Das System eröffnet Herstellern zahlreiche neue Möglichkeiten und gibt ihnen die betriebliche Flexibilität, die sie so dringend benötigen – ohne Materialbeschränkungen und übermäßig komplexe Arbeitsabläufe“, sagt Arjen Evertse, Director Sales bei Mimaki Europe. „Mit TRAPIS sind Anwender in der Lage, mit einem einzigen Tintensatz auf einer Vielzahl von Textilien zu drucken – etwas, das mit herkömmlichen Verfahren einfach nicht möglich ist. Und da keine Vorbehandlung, kein Waschen der Textilien und nur wenig Infrastruktur erforderlich sind, ist TRAPIS eine erschwingliche Lösung für Unternehmen jeder Größe. Der deutlich geringere Wasserverbrauch ist ein wichtiger Pluspunkt. Der größte Vorteil liegt jedoch in der einfachen Realisierung kleiner Auflagen sowie personalisierter und lokaler Herstellung von Drucken auf nahezu allen Textilien.“

Besucher der Heimtextil können sich am Stand von Mimaki selbst von dem zweistufigen Pigmenttransfer-Druckverfahren von TRAPIS überzeugen, das aus einem Mimaki TS330-1600 mit integriertem Heizelement, TP410-Tinten und einer Hochdruckkalander besteht. TRAPIS hebt sich durch seine Fähigkeit hervor, eine Vielzahl von Stoffarten bedrucken zu können, darunter Baumwolle, Viskose, Polyester, Mischgewebe und synthetische Materialien – im Gegensatz zum Sublimationsdruck, der auf Textilien auf Polyesterbasis beschränkt ist. Aufgrund seiner kompakten Bauweise eignet sich das System zudem für kleine Studios und Unternehmen, die On-Demand- oder Kleinserien-Textildruck einführen und gleichzeitig ihren Wartungsaufwand und die Gesamtbetriebskosten reduzieren möchten.

Der optimierte TRAPIS-Workflow bietet Anwendern zudem eine nachhaltige Lösung, mit der sie ihren Wasserverbrauch um bis zu 90 % senken können (was einer Einsparung von ca. 14,5 Litern pro Quadratmeter entspricht). Die TRAPIS-Pigmenttinten sind nach ZDHC MRSL Level 3 zertifiziert und bluesign® APPROVED, wodurch sowohl die Umwelt- als auch die Anwendersicherheit gewährleistet ist.