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Die eFK Doffmatic – die optimale Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Produktivität und reduzierter Bedienerabhängigkeit. (c) Foto Barmag
Die eFK Doffmatic – die optimale Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Produktivität und reduzierter Bedienerabhängigkeit.
09.06.2026

Barmag & Hitech Automation: Kooperation über ein Auto-Doff-System für Texturiermaschinen

Barmag (Suzhou) Technology Co., Ltd und Hitech Automation Solutions PVT LTD. aus Surat, Indien haben eine exklusive Zusammenarbeit vereinbart, um die Automationslösung Doffmatic von Hitech für die bewährten manuellen Barmag eFK-Texturiermaschinen gemeinsam im Markt anzubieten. In zahlreichen Texturierbetrieben sind manuelle Doffing-Prozesse nach wie vor stark operatorabhängig – mit Folgen wie erhöhtem Ausschuss, schwankender Qualität und begrenzter Produktivität. 

Exklusive Zusammenarbeit bei Automationslösungen für manuelle Texturiermaschinen
Ziel der gemeinsamen Lösung für Texturierkunden ist es, einen technologischen und wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen – mit einer Lösung, die zwischen manuellen und vollautomatischen Konzepten positioniert ist und damit eine attraktive Alternative für zahlreiche Betriebs- und Investitionsszenarien mit klarem Fokus auf schnellen ROI und verbesserte Garnqualität darstellt.

Barmag (Suzhou) Technology Co., Ltd und Hitech Automation Solutions PVT LTD. aus Surat, Indien haben eine exklusive Zusammenarbeit vereinbart, um die Automationslösung Doffmatic von Hitech für die bewährten manuellen Barmag eFK-Texturiermaschinen gemeinsam im Markt anzubieten. In zahlreichen Texturierbetrieben sind manuelle Doffing-Prozesse nach wie vor stark operatorabhängig – mit Folgen wie erhöhtem Ausschuss, schwankender Qualität und begrenzter Produktivität. 

Exklusive Zusammenarbeit bei Automationslösungen für manuelle Texturiermaschinen
Ziel der gemeinsamen Lösung für Texturierkunden ist es, einen technologischen und wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen – mit einer Lösung, die zwischen manuellen und vollautomatischen Konzepten positioniert ist und damit eine attraktive Alternative für zahlreiche Betriebs- und Investitionsszenarien mit klarem Fokus auf schnellen ROI und verbesserte Garnqualität darstellt.

Für Neumaschinen und Upgrades: Automatisierung als (nachrüstbare) Lösung
Die Vereinbarung umfasst sowohl den Verkauf neuer eFK-Texturiermaschinen in Kombination mit Doffmatic, unter dem Namen eFK Doffmatic, als auch Upgrades bestehender Barmag Maschinen (Retrofit), dann wie gehabt unter den jeweils bekannten Namen eFK und Doffmatic. Damit bieten die beiden Partner den Kunden Lösungen für zwei zentrale Aspekte: Investitionsentscheidungen für neue Anlagen ebenso wie die schnelle, schrittweise Modernisierung älterer Maschinen.

Technisch ist Doffmatic als Add-on-System konzipiert, das bei gleichbleibendem Platzbedarf in die eFK-Texturiermaschinen integiert wird. Dies ermöglicht die Auto-Doffing-Funktionalität bei gleichbleibend bekannt hoher Garnqualität. Kunden profitieren von einem schnellen und risikoarmen Modernisierungspfad mit kurzen Amortisationszeiten – gleichermaßen für Neuanlagen als auch für Retrofit-Projekte. Damit ist es für Garnproduzenten interessant, die (noch) keine automatischen Texturiermaschinen einsetzen, aber dennoch signifikant mehr Effizienz, Prozessstabilität und Produktqualität erzielen wollen.

Effizienz und reproduzierbare Qualität 
Doffmatic zielt darauf, den Doffing-Prozess zu automatisieren und gleichzeitig die Voraussetzungen für Spulen mit exakt gleicher Lauflänge zu schaffen – eine wichtige Grundvoraussetzung für reproduzierbare Qualität und eine reibungslose Weiterverarbeitung. „Mit der exklusiven Kooperation bündeln wir lokales Marktverständnis, Engineering-Kompetenz und Service-Nähe – und bieten Texturierern eine Automationslösung, die Effizienz und Garnqualität gleichermaßen adressiert,“ fasst Oliver Lemke, Sales Director bei Barmag zusammen. Und Brij Patel, Geschäftsführer von Hitech, ergänzt: „Doffmatic wurde entwickelt, um eine nahtlose automatische Doff-Funktionalität für Neu- und Nachrüstungsprojekte zu anbieten. Gemeinsam mit Barmag erweitern wir nun das Maschinenportfolio – mit klarem Fokus auf die operativen Anforderungen unserer Kunden.“

Berfin Freeman Foto: Katharina Dubno
Berfin Freemann wurde mit dem Wilhelm-Lorch-Preis in der Kategorie „Technik“ ausgezeichnet.
05.06.2026

Hochschule Niederrhein: Berfin Freeman erhält Wilhelm-Lorch-Preis

Berfin Freeman vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein ist mit dem renommierten Wilhelm-Lorch-Preis in der Kategorie „Technik“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden herausragende Nachwuchsarbeiten der deutschen Textil- und Bekleidungsbranche gewürdigt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.
 
Die 30-Jährige studierte Textile Technologien an der Hochschule Niederrhein. Parallel zum Studium sammelte sie praktische Erfahrung am Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) in Mönchengladbach. Ihr Praxissemester absolvierte sie am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen.
 
In ihrer ausgezeichneten Masterarbeit untersuchte Freeman das biochemische Recycling von Polyestertextilien. Dazu entwickelte sie eine thermische Vorbehandlung zur Amorphisierung, nach der Polyester mittels enzymbasierter Verfahren zu Monomeren abgebaut werden kann. Aus diesen Molekülen kann anschließend wieder ein Polymer synthetisiert werden. Die Arbeit liefert damit einen Beitrag zu nachhaltigeren Kreislaufprozessen in der Textilindustrie.
 

Berfin Freeman vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein ist mit dem renommierten Wilhelm-Lorch-Preis in der Kategorie „Technik“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden herausragende Nachwuchsarbeiten der deutschen Textil- und Bekleidungsbranche gewürdigt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.
 
Die 30-Jährige studierte Textile Technologien an der Hochschule Niederrhein. Parallel zum Studium sammelte sie praktische Erfahrung am Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) in Mönchengladbach. Ihr Praxissemester absolvierte sie am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen.
 
In ihrer ausgezeichneten Masterarbeit untersuchte Freeman das biochemische Recycling von Polyestertextilien. Dazu entwickelte sie eine thermische Vorbehandlung zur Amorphisierung, nach der Polyester mittels enzymbasierter Verfahren zu Monomeren abgebaut werden kann. Aus diesen Molekülen kann anschließend wieder ein Polymer synthetisiert werden. Die Arbeit liefert damit einen Beitrag zu nachhaltigeren Kreislaufprozessen in der Textilindustrie.
 
Heute arbeitet Freeman als Textilingenieurin in der Entwicklungsabteilung für Militärtextilien bei der Hexonia GmbH. 
 
Die Wilhelm-Lorch-Stiftung trägt den Namen des 1966 verstorbenen Gründers des Deutschen Fachverlags und der TextilWirtschaft. Jedes Jahr werden Projekte und talentierte Nachwuchskräfte der Textil- und Modebranche in den Kategorien Kreation, Wirtschaft, Technik und Weiterbildung im Handel ausgezeichnet.

Scanhandschuh. Foto: STFI
Scanhandschuh
28.05.2026

STFI: Adaptives Tracking-und-Tracing-System für die kundenindividuelle Textilproduktion

In der Produktion technischer Textilien stellen kundenindividuelle Produkte in kleinen Losgrößen mit immer kürzer werdenden Lebenszyklen einen anhaltenden Trend dar. Wer solche Zukunftsprodukte mit entwickeln und produzieren möchte, muss nicht nur das Produktions-Know-how mitbringen, sondern auch eine abgesicherte, stabile und transparente Produktionskette vorweisen. Solchen Anforderungen in Bezug auf Tracking und Tracing stehen auch klein- und mittelständische Konfektionäre gegenüber. Am STFI wurde untersucht, wie ein Tracking-und-Tracing-System am besten für wandelbare Prozesse bei flexibler, auftragsbezogener Mitarbeiter-Maschinenbesetzung sowohl für moderne Maschinen als auch Bestandsmaschinen ausgestaltet sein soll und wie dies adaptiert werden kann. 

In der Produktion technischer Textilien stellen kundenindividuelle Produkte in kleinen Losgrößen mit immer kürzer werdenden Lebenszyklen einen anhaltenden Trend dar. Wer solche Zukunftsprodukte mit entwickeln und produzieren möchte, muss nicht nur das Produktions-Know-how mitbringen, sondern auch eine abgesicherte, stabile und transparente Produktionskette vorweisen. Solchen Anforderungen in Bezug auf Tracking und Tracing stehen auch klein- und mittelständische Konfektionäre gegenüber. Am STFI wurde untersucht, wie ein Tracking-und-Tracing-System am besten für wandelbare Prozesse bei flexibler, auftragsbezogener Mitarbeiter-Maschinenbesetzung sowohl für moderne Maschinen als auch Bestandsmaschinen ausgestaltet sein soll und wie dies adaptiert werden kann. 

Gestützt auf diesen Untersuchungen entwickelte die Forscher ein Tracking-und-Tracing-Assistenzsystem auf Basis von Technologien aus den Bereichen Industrial Internet-of-Things, Mobile Computing, Drahtloskommunikation und graphischer Low-Code-Programmierung. Hierbei wurde auf bestehenden etablierten Open Source Softwaretechnologien aufgebaut. Das Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Konfektion von Textilien und textilen Halbzeugen durch ein flexibles, adaptives Tracking-and-Tracing-Assistenzsystem für das Auftragsmanagement zu unterstützen. 

Das Assistenzsystem ermöglicht die automatisierte Produktionsanmeldung mittels funkbasierter Personen- und optischer Maschinenregistrierung. Neben der strukturierten Anwenderführung bei der Einarbeitung in neue Prozessschritte lässt sich die Kommissionierung durch einen Scanhandschuh und Ortungstechnik präzise nachverfolgen. Die Materialdetektion am Konfektionsarbeitsplatz erfolgt zudem kamerabasiert, kombiniert mit einer sensorischen und Smartphone gestützten Prozessüberwachung. Darüber hinaus gewährleistet die zugrundeliegende modellbasierte Low-Code-Technik eine flexible Anpassbarkeit des Gesamtsystems. 

Gemeinsam mit weiteren Entwicklungshighlights des STFI wurde das Forschungsprojekt „Adaptives Tracking-und-Tracing-System“ als erfolgsreiche Kooperation, die mit der Firma update texware GmbH, Kulmbach umgesetzt wurde, ausgewählt und wird auf dem Innovationstag Mittelstand des BMWE präsentiert. 

Quelle:

Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. 

Strickkopf der OV 3.2 QCe. Foto: (c) Mayer & Cie
Strickkopf der OV 3.2 QCe.
27.05.2026

Mayer & Cie. Global: Neues Kapitel auf der ITM 2026

Die ITM 2026 markiert für Mayer & Cie. Global den Beginn eines neuen Kapitels. Erstmals präsentiert sich das Unternehmen der internationalen Textilmaschinenbranche in seiner neuen Aufstellung: mit bewährter deutscher Rundstricktechnologie, einem klaren Bekenntnis zum Standort Albstadt und einem international geprägten, agilen Managementansatz. Gemeinsam mit dem türkischen Partner Mayer Mümessillik zeigt Mayer & Cie. Global in Istanbul vom 9. bis 13. Juni 2026 zwei Maschinen des Typs OV 3.2 QCe – und zugleich die zukünftige Ausrichtung der Marke: weg vom reinen Hardware-Spezialisten, hin zum Lösungsanbieter für individuelle Strickanforderungen.

Die ITM 2026 markiert für Mayer & Cie. Global den Beginn eines neuen Kapitels. Erstmals präsentiert sich das Unternehmen der internationalen Textilmaschinenbranche in seiner neuen Aufstellung: mit bewährter deutscher Rundstricktechnologie, einem klaren Bekenntnis zum Standort Albstadt und einem international geprägten, agilen Managementansatz. Gemeinsam mit dem türkischen Partner Mayer Mümessillik zeigt Mayer & Cie. Global in Istanbul vom 9. bis 13. Juni 2026 zwei Maschinen des Typs OV 3.2 QCe – und zugleich die zukünftige Ausrichtung der Marke: weg vom reinen Hardware-Spezialisten, hin zum Lösungsanbieter für individuelle Strickanforderungen.

„Die ITM ist eine der wichtigsten Messen im Textilmaschinenbereich und die Türkei gehört zu unseren wichtigsten Märkten“, sagt Stefan Bühler, Area Sales Manager bei Mayer & Cie. Global. „Wir freuen uns, dass wir die Ausrichtung von Mayer & Cie. Global auf dieser wichtigen Messe präsentieren können.“ Stefan Bühler gehört, ebenso wie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen zum neuen, alten Team hinter der Marke Mayer & Cie. Diese Mannschaft wächst stetig, derzeit insbesondere um erfahrene Mitarbeitende in der Produktion. Die arbeiten mit Hochdruck daran, dass im Sommer wieder Rundstrickmaschinen das Werk in Albstadt-Tailfingen verlassen können.

Bewährter deutscher Maschinenbau von Mayer & Cie.
Gemeinsam mit Mayer Mümessillik stellt das Messe-Team von Mayer & Cie. Global bewährte Mayer & Cie.-Rundstrickmaschinen auf der ITM aus. Dabei handelt es sich um zwei Modelle der OV 3.2 QCe, einer Rundstrickmaschine für Double Jersey – und einem Bestseller von Mayer & Cie. Die OV 3.2 QCe ist mit einem Durchmesser von 30 bis 36 Zoll erhältlich. Auf dieser Maschine können Gestricke in feinen Teilungen bis E 40 produziert werden; eines der beiden ITM-Exponate weist diese Möglichkeit auf. „Diese Maschinen sprechen erfolgreich das hochwertige Interlock-Segment an, in der Türkei ebenso wie in zahlreichen weiteren Märkten weltweit“, so Stefan Bühler.

Neuer Ansatz für die Premiummarke
Neben der technisch ausgefeilten Hardware, die weiterhin Ausweis jedes Produkts der Marke Mayer & Cie. bleiben wird, nimmt Mayer & Cie. Global zukünftig stärker den Mehrwert seiner Kunden in den Fokus. Dieser liegt in der optimalen Stricklösung für eine spezielle Stoffanforderung. „Das Produkt, mit dem sich unser Kunde vom Wettbewerb absetzen kann, rechtfertigt unsere Maschine“, sagt Xu Hongjie, der neue Eigentümer und Geschäftsführer von Mayer & Cie. Global. Gleichzeitig ist es das erklärte Ziel, die Arbeit mit einer Mayer & Cie.-Maschine für die Anwender so simpel und einfach wie möglich zu gestalten.

Bekenntnis zu „Made in Germany“
Xu Hongjie bekennt sich für Mayer & Cie. klar zum Prinzip „Made in Germany“. Die Marke zielt weiterhin auf das Premiumsegment ab, mit dem bekannt breiten Produktportfolio. Albstadt bleibt das globale Zentrum für Forschung und Entwicklung, ebenso der Produktionsstandort für Premium-Maschinen und zugleich Fertigungsort zentraler Präzisionskomponenten. Xu Hongjie selbst arbeitet vor Ort und in Vollzeit am Stammsitz in Albstadt. 

Hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Huixing lautet das Credo „Synergien nutzen und Portfolio ergänzen“. Konkret bedeutet das unter anderem, dass Huixing mit seinen Maschinen das mittlere bis untere Preissegment bedient, während Mayer & Cie. weiterhin in seinem technologisch ausgefeilten, anspruchsvollen Marktbereich agiert. 

Netzwerk aus weltweiten Vertretungen
Neben dem erfahrenen Team aus Mitarbeitenden setzt Mayer & Cie. Global nach Möglichkeit die Zusammenarbeit mit seinen langjährigen und kompetenten Vertretungen fort – so wie vor Ort in der Türkei. Das 1993 gegründete Unternehmen Mayer Mümessillik Tekstil Tic. Ltd. Şti. mit Sitz in Istanbul ist seit über 30 Jahren ein verlässlicher Partner von Mayer & Cie. Als exklusiver Vertreter für Rundstrickmaschinen in der Türkei hat sich das Unternehmen als wichtiger Akteur im türkischen Textilmaschinenmarkt etabliert

Neues Kapitel für eine Traditionsmarke
Mit diesen strategischen Grundsätzen bleibt Mayer & Cie. seinen ingenieurtechnischen Wurzeln treu und richtet sich gleichzeitig deutlich agiler und näher am Markt aus. „Zuhören, umsetzen, verbessern – und schnell handeln“, fasst Geschäftsführer Xu seine Philosophie zusammen. Dafür setzt das Unternehmen auf kürzere Entscheidungswege, weniger Komplexität und eine offene Kommunikation. Ziel ist es, bewährte deutsche Ingenieurskunst mit mehr Agilität, Kundennähe und Geschwindigkeit zu verbinden. Die ITM 2026 markiert damit nicht nur den Messeauftritt eines bekannten Maschinenbauunternehmens – sondern den Beginn eines neuen Kapitels für Mayer & Cie. Global.

Quelle:

Mayer & Cie

Bedient den Markt der feinen Titer von unter 100den: Der neue Barmag Keramiköler Typ 2777. Foto: Barmag, Oerlikon Textile GmbH & Co. KG
Bedient den Markt der feinen Titer von unter 100den: Der neue Barmag Keramiköler Typ 2777.
14.05.2026

Barmags Spezialist für feine Titer: Neuer Keramiköler Typ 2777

Mit dem neuen Keramiköler vom Typ 2777 hat Barmag eine Lösung für feine Titer und Mikrofilamente ins Originalteil-Portfolio aufgenommen.

Das neue Design auf Basis des erprobten Modells 2888 fällt deutlich schmaler aus und ist speziell für feine Titer und sensible Filamentzahlen optimiert. Während Typ 2888 als Allrounder seine Stärken im hohen Denierbereich und bei bis zu 288 Filamenten hat, bietet Typ 2777 die Lösung für den unteren Feinheitsbereich. Hier stoßen Standardöler oftmals an ihre physikalischen Grenzen, so dass es bei der Verarbeitung feinerer Titer immer wieder zu ungleichmäßigen Ablagen in den Ecken oder Instabilitäten im Fadenlauf kommt. Hier bietet die schmalere Variante maximale Präzision im Prozess.

Mit dem neuen Keramiköler vom Typ 2777 hat Barmag eine Lösung für feine Titer und Mikrofilamente ins Originalteil-Portfolio aufgenommen.

Das neue Design auf Basis des erprobten Modells 2888 fällt deutlich schmaler aus und ist speziell für feine Titer und sensible Filamentzahlen optimiert. Während Typ 2888 als Allrounder seine Stärken im hohen Denierbereich und bei bis zu 288 Filamenten hat, bietet Typ 2777 die Lösung für den unteren Feinheitsbereich. Hier stoßen Standardöler oftmals an ihre physikalischen Grenzen, so dass es bei der Verarbeitung feinerer Titer immer wieder zu ungleichmäßigen Ablagen in den Ecken oder Instabilitäten im Fadenlauf kommt. Hier bietet die schmalere Variante maximale Präzision im Prozess.

Beide Ölertypen sind durch ihre Geometrie für ein geringeres Spray off ausgelegt. Im Feintiterbereich reduziert das neue Design das Spray-off gegenüber der Verwendung von Standardölern nochmals um 50%. Extrem einfach einstellbar überzeugt der Öler durch seine Fehlertoleranz bei Einbaupositionen von ± 2°. Dadurch lässt sich ein ungleichmäßiger Ölauftrag weitgehend vermeiden. Der integrierte keramische Schaft vermeidet typische Fehler, die beim aufwendigen Einkleben von Metallschäften entstehen, und sorgt so für eine höhere Prozessstabilität.

Keramikqualität hat direkten Einfluss auf Garnqualität
Die Qualität von fadenführenden Teilen im Spinnprozess ist auch für die Weiterverarbeitung ein entscheidender Faktor. Minderwertige Keramiken wirken sich negativ auf die Garnqualität aus, was sich im Weiterverarbeitungsprozess manifestiert. Erste Einsätze des neuen Ölers im Markt bestätigen die bessere Downstream Perfomance des Garns – ein Ergebnis, das andere Keramiken aus dem Hause Barmag teilen.

Für Garnhersteller besonders wichtig ist der planbare Wechsel der Verschleißteile: Dank der gleichmäßig hohen Fertigungsqualität verschleißen die Bauteile kontrolliert und zeitgleich – statt unvorhersehbar wie bei minderwertigen Komponenten. Das ermöglicht eine höhere Prozessstabilität und vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance).

Quelle:

Barmag, Oerlikon Textile GmbH & Co. KG

Rendering des ValuePack Foto BB Engineering GmbH
Rendering des ValuePack
13.05.2026

BB Engineering auf der ITM 2026, Istanbul

Bei der kommenden ITM in Istanbul vom 9. bis 13. Juni im Tüyap Fair Convention and Congress Center in Halle 7, Stand 702B, wird BB Engineering wieder an einem gemeinschaftlichen Stand mit dem Mutterhaus Barmag und der Vertretung Tekstil Servis vertreten sein. Der deutsche Maschinenbauer zeigt sich abermals als Experte in Kunstfaser- und Recyclingtechnologie und wird sich mit seinem gesamten Produktportfolio, welches sowohl Komponenten wie Extruder und Filter, als auch komplette Anlagen zum Spinnen von Kunstfasern, der Lufttexturierung und dem Recycling von PET umfasst. 

Bei der kommenden ITM in Istanbul vom 9. bis 13. Juni im Tüyap Fair Convention and Congress Center in Halle 7, Stand 702B, wird BB Engineering wieder an einem gemeinschaftlichen Stand mit dem Mutterhaus Barmag und der Vertretung Tekstil Servis vertreten sein. Der deutsche Maschinenbauer zeigt sich abermals als Experte in Kunstfaser- und Recyclingtechnologie und wird sich mit seinem gesamten Produktportfolio, welches sowohl Komponenten wie Extruder und Filter, als auch komplette Anlagen zum Spinnen von Kunstfasern, der Lufttexturierung und dem Recycling von PET umfasst. 

Neues, patentiertes Spinnpaket “ValuePack” 
Mit dem neuen und patentierten Spinnpaket zeigt BB Engineering seine Kompetenz in Sachen Kunstfaserspinnen. Bisher waren Spinnpakete entweder mit Metallpuder („Sand“) oder mit Kerzen als Filtermedien ausgestattet. Beide Varianten haben ihre Berechtigung für spezifischen Anwendungen, sind gleichermaßen mit Vor- und Nachteilen verbunden. Während Sandpakete vor allem mit Homogenität punkten und sich somit für Virgin Material anbieten, bieten Pakete mit Filterkerzen eine vergrößerte Filterfläche und wurden ursprünglich speziell für Recyclinganwendungen entwickelt. Die große Filterfläche führt zu einer besseren Filterperformance und Standzeit, geht aber gleichzeitig einher mit einer niedrigeren Fluxrate und Scherung. Darunter kann die Homogenität leiden. Das ValuePack vereint beide Methoden – Metallsand und Kerzen – in einer 2-Schritt-Filtration. Die Schmelze passiert zuerst die Filterkerze und wird hier über eine große Filterfläche mit bis zu 15 µm optimal gefiltert. Anschließend durchläuft die Schmelze die Sandkammer, wo vorallem Homogenisierung und Scherung stattfinden. So simpel das Konzept ist, so innovativ und vorteilhaft ist es. BB Engineering ist Pionier mit seiner mehrschrittige Filtration im Spinnpaket. Das Resultat sind eine signifikant bessere Homogenität hinsichtlich Temperatur und Viskosität, verbesserte Spinnperformance und höhere Garnqualität für einen breiten Anwen-dungsbereich, welcher über reines Recycling hinaus geht. Ein weiterer Vorteil des ValuePack ist, dass es bereits druckunabhängig abgedichtet ist. Das vermeidet Undichtigkeiten, die bei selbstdichtenden Paketen auftreten können, und ermöglicht ein größeres Prozessfenster. Bestehende Anlagen lassen sich unkompliziert auf das konstruktionsbedingt etwas längere ValuePack umrüsten. 

VarioFil® 
So zum Beispiel die beliebte Kompaktspinnanlage VarioFil® von BB Engineering. Überschaubare Größe, Flexibilität und eine einheitlich hohe Garnqualität – dafür steht VarioFil® und das schätzen die türkischen Faser- und Textilproduzenten. „Unsere Kompaktspinnanlage bedient die Bedürfnisse des türkischen Textilmarktes perfekt. Fasern und Garne unserer VarioFil®-Kunden werden beispielsweise in Kleidung, Teppichen oder textilen Fahrzeugteilen wie Sitzbezügen oder Gurten verarbeitet.“ berichtet Ralf Morgenroth, Head of Sales and Customer Service. Mit über 60 installierten Anlagen seit Markteinführung ist die Türkei der größte Markt für VarioFil®. Dementsprechend wird BB Engineering auch in diesem Jahr mit seiner Kompaktspinnanlage auf der ITM für Kunden, Interessenten und Fachpublikum vertreten sein. VarioFil® erzeugt hochqualitative Garne (POY, FDY, HTY, LSY, HMY) aus allen gängigen Polymeren mit einer Produktionskapazität von bis zu 450 kg/h pro Extruder. Auch recyceltes PET oder Flaschenflakes verspinnt VarioFil® rPET direkt zu POY oder FDY mit überzeugender Qualität.

COBRA® Filter setzt neue Maßstäbe
Bereits auf der Plastics Recycling Show Europe und der K 2025 stellte BB Engineering den neuen COBRA® Filter vor – und setzte damit neue Maßstäbe. Bei der Entwicklung verfolgte das Unternehmen klare Ziele: Der Filter sollte steigenden Verschmutzungsgraden im Recycling gerecht werden, Filterwechsel und Reinigung durch Automatisierung vereinfachen sowie die Betriebskosten deutlich senken.

Das Ergebnis ist ein System, das kontinuierliche Großflächenfiltration mit einer automatisierten, chemiefreien Zwischenreinigung kombiniert. Zwei Filtereinsätze mit automatischer Umschaltung sorgen für einen stabilen, sicheren und unterbrechungsfreien Betrieb. Dadurch bewältigt COBRA® selbst hohe Verschmutzungsgrade, an denen herkömmliche Kerzenfilter oder Siebwechsler an ihre Grenzen stoßen. Die integrierte Reinigung verlängert die Standzeiten der Filtermedien erheblich. Gleichzeitig reduziert sie den Bedienaufwand sowie Schmelzeverluste und Energiebedarf – ganz ohne den Einsatz von Chemikalien. Das erhöht die Prozesssicherheit und senkt die Betriebskosten signifikant.

Als vielseitige Lösung eignet sich COBRA® sowohl für die Grob- als auch für die Feinfiltration. Neben dem PET-Recycling ist das System auch für weitere Anwendungen wie der Kunststoffspinnerei geeignet und kann hier effizienzsteigernd eingesetzt bzw. nachgerüstet werden. 

Quelle:

BB Engineering GmbH