Fraunhofer CCPE auf der Circular Valley Convention 2026
Das Fraunhofer CCPE präsentiert auf der Circular Valley Convention 2026 vom 11. bis 12. März 2026 innovative Lösungen für die Transformation der Kunststoffwirtschaft. Im Fokus stehen der Monomaterial-Ansatz, fortschrittliche Recyclingtechnologien und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2025 geht die Circular Valley Convention (CVC) 2026 in die zweite Runde und bietet erneut eine Plattform, um die Zukunft der industriellen Kreislaufwirtschaft zu gestalten. Die Convention am 11. bis 12. März 2026 wird von der Circular Valley Stiftung in Kooperation mit der Messe Düsseldorf veranstaltet und erhält wissenschaftliche Begleitung durch Fraunhofer UMSICHT. Zielsetzung ist, Entscheidungsträger aus Unternehmen, Start-ups, Forschung, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, um den Fortschritt in der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und Synergien zu fördern.
Das Fraunhofer CCPE wird am 11. und 12. März 2026 in Düsseldorf, Areal Böhler, mit einer Vielzahl von Themen vertreten sein, die die Kunststoffwirtschaft nachhaltig verändern können.
Künstliche Intelligenz
Ein besonderes Highlight ist der Launch des Positionspapiers „Einsatz von KI in der Kunststoffwertschöpfung bis 2030“, das am 12. März 2026 im Rahmen einer Masterclass vorgestellt wird. Dieses Dokument spiegelt die Position unserer Expertinnen und Experten im Fraunhofer CCPE sowie in dem Forschungsprojekt „KI HuBs Kunststoffverpackung“, in dem Frauhofer UMSICHT, Fraunhofer LBF und Fraunhofer IVV Projektpartner waren, wider. Aus den Ergebnissen der Befragung sind eine Roadmap sowie Handlungsempfehlungen entstanden, wie Künstliche Intelligenz die Kunststoffindustrie revolutionieren kann. Am Fraunhofer-Messestand können Besucherinnen und Besucher mit „Prompting Visions“ ihre persönliche Vorstellung davon „prompten“, wie die Kunststoffwelt in fünf Jahren aussehen könnte. Aus wenigen Klicks und Schlagworten entstehen individuelle KI-Bilder, die überraschende Zukunftsszenarien sichtbar machen und zum Gespräch über Kreislaufwirtschaft und Innovation anregen.
Monomaterialien und Circular Design
Das Fraunhofer CCPE stellt sein Monomaterial-Design-Set vor, in dem der Monomaterial- mit dem Circular Design Ansatz verbunden wird. Ein aufmerksamkeitsstarkes Beispiel ist der Kindersitz-Demonstrator, ein modularer und reparierbarer Prototyp, der aus Bio-Kunststoffen gefertigt ist. Durch die Verwendung von Monomaterialien wird eine vollständige Recyclingfähigkeit gewährleistet, was die Entsorgung und Wiederverwertung erheblich vereinfacht. Der Circular Design-Ansatz fördert gleichzeitig die Langlebigkeit des Produkts, indem er modulare Komponenten und reparaturfreundliche Designs integriert. Ein weiteres Beispiel ist die zirkuläre Mehrweg-Transportbox, die eine neu gedachte Lösung für den Lebensmittelversand bietet. Diese Box besteht ebenfalls aus Monomaterial und erfüllt strenge Kühlkettenanforderungen. Ihre einfache Handhabung trägt dazu bei, den CO₂-Fußabdruck zu minimieren.
Recyclingtechnologien
Der CCPE-Recyclingkaskade liegt eine Kombination aus drei Fraunhofer-Recycling-Technologien zugrunde: das lösungsmittelbasierte Recycling, die Solvolyse und der iCycle® Prozess. Diese Technologien ermöglichen es, verschiedene Kunststoffe effizient zu recyceln und ihre Qualität zu sichern. Auf den Bühnen werden wir auch mit dem Thema „Chemical Recycling“ vertreten sein. Diese Technologie ergänzt die bestehenden Recyclingansätze und kann somit einen entscheidenden Beitrag zur Schließung von Materialkreisläufen leisten. Unsere Experten werden die neuesten Entwicklungen und Anwendungen in diesem Bereich vorstellen.
Fraunhofer UMSICHT Fraunhofer LBF Fraunhofer IVV Circular Valley Convention Kunststoffwirtschaft Kreislaufwirtschaft
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
