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CWS Workwear Emissionsrechner Foto CWS Workwear
03.06.2026

CWS Workwear aktualisiert seinen Emissionsrechner

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat seinen CWS Workwear Emissionsrechner überarbeitet und erweitert. Das Tool basiert auf der neuesten verfügbaren Datengrundlage (Stand 2025), enthält erstmals eine eigene Funktion zur Darstellung von Wassereinsparungen und bietet eine verbesserte Nutzerführung im Dashboard. Der Emissionsrechner ist über die Website von CWS Workwear zugänglich und macht die Nachhaltigkeitsvorteile des kreislauforientierten Servicemodells transparent, messbar und vergleichbar.

Der Emissionsrechner bildet die Auswirkungen des Workwear as a Service-Modells anhand von vier zentralen Funktionen ab: Emissionseinsparungen, Ressourceneinsparungen, Wassereinsparungen sowie monetäre Einsparungen. Erstmals verfügbar ist die eigenständige Wassereinsparungsfunktion, die Initiativen wie Wasserrückgewinnung, Wiederverwendung und Recycling detailliert abbildet und damit die wachsende strategische Bedeutung von Water Stewardship unterstreicht. Anschauliche Vergleichswerte und Alltagsäquivalente sorgen dafür, dass komplexe Kennzahlen für Nutzerinnen und Nutzer leicht einzuordnen sind.

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat seinen CWS Workwear Emissionsrechner überarbeitet und erweitert. Das Tool basiert auf der neuesten verfügbaren Datengrundlage (Stand 2025), enthält erstmals eine eigene Funktion zur Darstellung von Wassereinsparungen und bietet eine verbesserte Nutzerführung im Dashboard. Der Emissionsrechner ist über die Website von CWS Workwear zugänglich und macht die Nachhaltigkeitsvorteile des kreislauforientierten Servicemodells transparent, messbar und vergleichbar.

Der Emissionsrechner bildet die Auswirkungen des Workwear as a Service-Modells anhand von vier zentralen Funktionen ab: Emissionseinsparungen, Ressourceneinsparungen, Wassereinsparungen sowie monetäre Einsparungen. Erstmals verfügbar ist die eigenständige Wassereinsparungsfunktion, die Initiativen wie Wasserrückgewinnung, Wiederverwendung und Recycling detailliert abbildet und damit die wachsende strategische Bedeutung von Water Stewardship unterstreicht. Anschauliche Vergleichswerte und Alltagsäquivalente sorgen dafür, dass komplexe Kennzahlen für Nutzerinnen und Nutzer leicht einzuordnen sind.

„Transparenz und Datenqualität sind zentrale Bausteine glaubwürdiger Nachhaltigkeitsarbeit. Mit dem Update unseres Emissionsrechners erfassen wir die Nachhaltigkeitswirkung unseres kreislauforientierten Servicemodells noch präziser und geben unseren Kundinnen und Kunden zusätzliche, belastbare Kennzahlen an die Hand, die in Reporting und Beschaffung zunehmend relevant werden“, sagt Leonie Biesen, Sustainability Lead Workwear bei CWS Workwear.

Mit der Aktualisierung stärkt CWS Workwear die Rolle des Emissionsrechners als praxisnahes – Tool für Unternehmen, die Nachhaltigkeitsleistungen datenbasiert nachweisen müssen – sei es durch regulatorische Anforderungen, ESG-Reporting oder Beschaffungsentscheidungen. Die Methodik ist extern durch Accenture validiert; das Tool ist auf die Anforderungen kommender EU-Regulatorik ausgerichtet. Der Emissionsrechner wurde erstmals 2024 in Zusammenarbeit mit Accenture eingeführt und ist für CWS Workwear und CWS Healthcare verfügbar.

Quelle:

CWS Workwear 

03.06.2026

bvse: Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie bleibt hinter den Erwartungen zurück

„Das Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie bleibt hinter unseren Erwartungen zurück“, kommentiert Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, die Verabschiedung des Programms durch die Bundesregierung.

Aus Sicht des bvse war die Erwartung klar: Nach zahlreichen Strategien, Ankündigungen und Zielsetzungen sollten nun konkrete Maßnahmen folgen, die den Übergang zur Kreislaufwirtschaft tatsächlich beschleunigen.

Stattdessen enthalte das Aktionsprogramm in weiten Teilen bekannte Absichtserklärungen und bereits formulierte Forderungen.

„Man ist angetreten, um die Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie mit konkreten Maßnahmen zu hinterlegen. Herausgekommen sind vielfach neue Formulierungen für alte Forderungen. Das wirkt streckenweise wie alter Wein in neuen Schläuchen“, so Rehbock.

„Das Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie bleibt hinter unseren Erwartungen zurück“, kommentiert Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, die Verabschiedung des Programms durch die Bundesregierung.

Aus Sicht des bvse war die Erwartung klar: Nach zahlreichen Strategien, Ankündigungen und Zielsetzungen sollten nun konkrete Maßnahmen folgen, die den Übergang zur Kreislaufwirtschaft tatsächlich beschleunigen.

Stattdessen enthalte das Aktionsprogramm in weiten Teilen bekannte Absichtserklärungen und bereits formulierte Forderungen.

„Man ist angetreten, um die Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie mit konkreten Maßnahmen zu hinterlegen. Herausgekommen sind vielfach neue Formulierungen für alte Forderungen. Das wirkt streckenweise wie alter Wein in neuen Schläuchen“, so Rehbock.

Besonders kritisch bewertet der bvse die Ausgestaltung der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung. Obwohl Bund, Länder und Kommunen als wichtige Nachfrager eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Märkten für Recyclingrohstoffe und zirkuläre Produkte spielen könnten, bleibt das Aktionsprogramm nach Einschätzung des Verbandes weitgehend unverbindlich.

Statt klarer Vorgaben und rechtlich durchsetzbarer Anforderungen sei vor allem von Empfehlungen, Leitfäden und einer „Hinwirkung“ auf die öffentliche Hand die Rede.

„Gerade im Bereich der nachhaltigen Beschaffung hätten wir uns deutlich mehr gewünscht. Öffentliche Auftraggeber müssen stärker verpflichtet werden, Produkte aus der Kreislaufwirtschaft einzusetzen. Entscheidend ist, dass solche Vorgaben auch überprüfbar und im Zweifel rechtlich durchsetzbar sind. Freiwilligkeit allein hat bislang nicht zum gewünschten Erfolg geführt“, betont Rehbock.

Zwar begrüßt der bvse ausdrücklich das Ziel der Bundesregierung, das jährliche Auftragsvolumen für zirkuläre Produkte bei Unternehmen mit mehrheitlicher Bundesbeteiligung kontinuierlich zu steigern und regulatorische Hemmnisse abzubauen. Allerdings fehlten konkrete Zielgrößen, Zeitpläne und messbare Zwischenziele.

„Was fehlt, ist ein belastbarer Mechanismus zur Erfolgskontrolle. Wer mehr Kreislaufwirtschaft will, muss auch messen, ob die Nachfrage nach zirkulären Produkten und Rezyklaten tatsächlich steigt“, fordert Rehbock. Deshalb sei ein transparentes Monitoring notwendig, das Fortschritte dokumentiere und Defizite offenlege.

Nach Auffassung des bvse offenbart das Aktionsprogramm damit ein grundlegendes Problem der deutschen Kreislaufwirtschaftspolitik: Die politischen Ziele werden immer ambitionierter, während verbindliche Instrumente zur Marktstärkung häufig fehlen. Gerade die Recyclingwirtschaft brauche jedoch verlässliche Absatzmärkte und klare Investitionssignale. Rehbock: „Wieder wird eine große Chance vertan, der deutschen Kreislaufwirtschaft den dringend notwendigen Schub nach vorne zu geben.“

„Die Nachfrage nach Rezyklaten muss endlich spürbar steigen. Die Recyclingwirtschaft investiert seit Jahren in Anlagen, Technologien und Kapazitäten. Was fehlt, sind stabile Märkte. Wenn die öffentliche Hand ihrer Vorbildfunktion nicht konsequent nachkommt, wird das Ziel einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft nicht erreichbar sein“, so der bvse-Hauptgeschäftsführer und weiter: „Momentan bewegen wir uns nicht in Richtung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft, sondern immer weiter davon weg. Eine desaströse Entwicklung, die mit kurzfristig belastbaren Maßnahmen aufgehalten und umgekehrt werden muss.

Der bvse fordert daher, das Aktionsprogramm zeitnah um verbindliche Vorgaben für die öffentliche Beschaffung, konkrete Zielwerte für den Einsatz von Sekundärrohstoffen und zirkulären Produkten sowie ein wirksames Monitoring zu ergänzen. Nur so könne aus den richtigen Zielen auch eine messbare Umsetzung werden.

Symposium Automotive & Mobility 2025 Foto: Westsächsische Hochschule Zwickau WHZ
03.06.2026

Symposium Automotive & Mobility 2026 in Zwickau

Am 16. Juni wird Zwickau erneut zum zentralen Treffpunkt für Zukunftstechnologien, Mobilität und industriellen Wandel. Das SAM – Symposium Automotive & Mobility verbindet Fachkonferenz, Ausstellung und Erlebnisraum. Im Fokus stehen aktuelle Fragen, die die Region und die gesamte Branche bewegen: Wie gelingt die Transformation der Automobilindustrie? Welche Technologien setzen sich durch? Und welche Perspektiven ergeben sich für Unternehmen, Beschäftigte und den Standort?

Prominenter Impulsgeber mit Krisen- und Transformationserfahrung 
Mit Matthias Müller, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns, kommt ein erfahrener Top-Manager der Automobilindustrie nach Zwickau. Zuvor war er unter anderem Vorstandsvorsitzender der Porsche AG sowie Mitglied des Top-Managements der Audi AG. Seine langjährige Führungserfahrung in internationalen Konzernstrukturen sowie seine Einblicke in strategische Transformationsprozesse bieten eine fundierte Perspektive auf aktuelle Herausforderungen der Branche.

Am 16. Juni wird Zwickau erneut zum zentralen Treffpunkt für Zukunftstechnologien, Mobilität und industriellen Wandel. Das SAM – Symposium Automotive & Mobility verbindet Fachkonferenz, Ausstellung und Erlebnisraum. Im Fokus stehen aktuelle Fragen, die die Region und die gesamte Branche bewegen: Wie gelingt die Transformation der Automobilindustrie? Welche Technologien setzen sich durch? Und welche Perspektiven ergeben sich für Unternehmen, Beschäftigte und den Standort?

Prominenter Impulsgeber mit Krisen- und Transformationserfahrung 
Mit Matthias Müller, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns, kommt ein erfahrener Top-Manager der Automobilindustrie nach Zwickau. Zuvor war er unter anderem Vorstandsvorsitzender der Porsche AG sowie Mitglied des Top-Managements der Audi AG. Seine langjährige Führungserfahrung in internationalen Konzernstrukturen sowie seine Einblicke in strategische Transformationsprozesse bieten eine fundierte Perspektive auf aktuelle Herausforderungen der Branche.

Technik zum Erleben – Sachsen im Umbruch
Regionale Unternehmen, Mittelstand und Forschungseinrichtungen zeigen, wie sich der traditionsreiche Automobilstandort neu erfindet – mit Innovationskraft, Kooperation und neuen technologischen Ansätzen.

  • Klimabenzin gewinnen: CAC Engineering verlost im Rahmen eines Gewinnspiels Klimabenzin unter allen Teilnehmenden auf dem Hauptmarkt. 
  • Autonome Shuttles für die Fläche: Wie Bertrandt Mobilität neu denkt: Das Projekt „BumbleB“ demonstriert, wie autonome Shuttle-Lösungen wirtschaftlich betrieben werden können. Der Ansatz verbindet Open-Source-Technologien, MVP-Entwicklung und eine ganzheitliche Betrachtung von Fahrzeug, Software und Infrastruktur – mit klarem Fokus auf reale Einsatzszenarien in der Fläche.
  • Alternative Antriebe und neue Logistiklösungen: Ein Brennstoffzellen-LKW mit neuem Wasserstoff-Tanksystem der FES GmbH Fahrzeug-Entwicklung Sachsen gibt Einblicke in emissionsarme Nutzfahrzeugkonzepte. Ergänzend zeigt das ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau mit dem elektrisch angetriebenen INNVELO® Lastenroller ein praxistaugliches Konzept für urbane Logistik – effizient, flexibel und alltagstauglich.
  • Transformation greifbar gemacht: Der Transformationshub TuWAs (Fraunhofer IWU) zeigt praxisnah, wie sich Zulieferunternehmen im Wandel von Verbrenner- zu Elektromobilität neu aufstellen können. 

Das SAM ist eingebettet in die Zwickauer Mobilitätstage. Vom 15. bis 21. Juni finden dabei zahlreiche Veranstaltungen statt, in denen Mobilität in all ihren Facetten erlebt und diskutiert werden kann. 

Quelle:

Westsächsische Hochschule Zwickau WHZ

01.06.2026

Lenzing AG: Georg Kasperkovitz neuer Vorstandsvorsitzender (CEO)

Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat Vorstandsmitglied und Chief Operations Officer Dr. Georg Kasperkovitz mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der Lenzing AG ernannt. Kasperkovitz wird diese Funktion zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Chief Operations Officer (COO) weiterführen. 

Kasperkovitz ist seit Juni 2025 im Vorstand der Lenzing AG als Chief Operations Officer tätig. Zuletzt hat er die Faser Division (Vertrieb, Produktion und Supply Chain) sowie die Weiterentwicklung und Umsetzung des Performance-Programmes geleitet. In dieser Funktion hat er maßgebliche Fortschritte in der operativen Exzellenz und der Profitabilität der Faserstandorte erzielt. 

Als CEO wird er im Vorstand neben der Leitung der unternehmensweiten Faserproduktionsstandorte unter anderem auch global die Bereiche Faserverkauf, Supply Chain und Human Resources verantworten. 
Die Funktionsperiode von Kasperkovitz als CEO beträgt drei Jahre und läuft bis zum 31. Mai 2029. 

Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat Vorstandsmitglied und Chief Operations Officer Dr. Georg Kasperkovitz mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der Lenzing AG ernannt. Kasperkovitz wird diese Funktion zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Chief Operations Officer (COO) weiterführen. 

Kasperkovitz ist seit Juni 2025 im Vorstand der Lenzing AG als Chief Operations Officer tätig. Zuletzt hat er die Faser Division (Vertrieb, Produktion und Supply Chain) sowie die Weiterentwicklung und Umsetzung des Performance-Programmes geleitet. In dieser Funktion hat er maßgebliche Fortschritte in der operativen Exzellenz und der Profitabilität der Faserstandorte erzielt. 

Als CEO wird er im Vorstand neben der Leitung der unternehmensweiten Faserproduktionsstandorte unter anderem auch global die Bereiche Faserverkauf, Supply Chain und Human Resources verantworten. 
Die Funktionsperiode von Kasperkovitz als CEO beträgt drei Jahre und läuft bis zum 31. Mai 2029. 

Aufsichtsrat betont Kontinuität und Leistung 
Patrick Lackenbucher, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Lenzing AG, erklärt: „Der Aufsichtsrat hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Besetzung der CEO-Funktion befasst und dabei sowohl interne als auch externe Kandidaten evaluiert. Dabei hat sich klar gezeigt, dass der aktuelle Vorstand sehr effektiv zusammenarbeitet und Georg Kasperkovitz seine Verantwortungsbereiche äußerst erfolgreich führt. 

Er hat messbare Fortschritte bei operativer Leistungsfähigkeit und Profitabilität erzielt. Seine Ernennung zum CEO ist daher ein logischer Schritt, der insbesondere in herausfordernden Marktphasen für Stabilität und Durchschlagskraft sorgt. 

Der Vorstand wird weiterhin konsequent an der strukturellen Profitabilität und der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten, mit dem Ziel, die Position der Lenzing als führenden integrierten Premiumanbieter von regenerierten Cellulosefasern weiter auszubauen.“

Fokus auf Transformation, Profitabilität und Wachstum 
Georg Kasperkovitz sagt: „Ich danke dem Aufsichtsrat für das Vertrauen und die Ernennung zum CEO und freue mich sehr darauf, die Zukunft der Lenzing aktiv zu gestalten. 

Eine klar priorisierte Strategie mit Fokus auf Premiumprodukte, die konsequente Umsetzung unseres Performance-Programms sowie ein starkes Führungsteam sind zentrale Treiber der weiteren Transformation der Lenzing. 

Wir werden nachhaltiges Wachstum in margenstarken Marktsegmenten vorantreiben, etwa bei Vliesstoffanwendungen in den Bereichen Hygiene und Filtration, und gleichzeitig nächste Technologiegenerationen wie Tree-to-Textile weiterentwickeln. 

Parallel dazu setzen wir konsequent Maßnahmen zur weiteren Stärkung unserer Kostenposition und globalen Wettbewerbsfähigkeit um. Ziel ist es, das volle Wertsteigerungspotenzial des Unternehmens zu erschließen.“ 

Vorstandsstruktur bleibt unverändert 
Der Vorstand bleibt in seiner aktuellen Zusammensetzung unverändert und besteht weiterhin aus Georg Kasperkovitz (CEO), Mathias Breuer (CFO) und Christian Skilich (CPO/CTO). 
Auch das erweiterte Executive Committee mit sechs Mitgliedern bleibt unverändert. 

Zur Person Georg Kasperkovitz 
Georg Kasperkovitz ist Maschinenbauingenieur (Dr. techn., TU Wien) und hält einen MBA der Harvard Business School. Er verfügt über mehr als 15 Jahre internationale Führungserfahrung in Europa, Nordamerika, Asien und China – den wichtigsten Produktionsregionen und Märkten von Lenzing. Vor seinem Eintritt bei Lenzing war er unter anderem als Business Unit CEO beim internationalen Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi plc (2016–2019) sowie als Vorsitzender des Vorstandes der Rail Cargo Austria AG (2012–2016) tätig. Zuvor war er Partner bei der internationalen Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Quelle:

Lenzing AG

01.06.2026

HDE warnt vor Steuererhöhungen

Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise in Deutschland warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor zusätzlichen steuerlichen Belastungen für Unternehmen und Verbraucher. Aus Sicht des Verbandes müssen steuer- und finanzpolitische Maßnahmen jetzt konsequent darauf ausgerichtet werden, Wachstumskräfte zu stärken und die Konjunktur zu stabilisieren. Steuererhöhungen, unabhängig davon, an welcher Stelle sie ansetzen, würden dieses Ziel gefährden. Während höhere Steuern auf Arbeits- und Kapitaleinkommen Investitionen und Wachstum hemmen, würden höhere Verbrauchssteuern den privaten Konsum zusätzlich belasten.

Nach Auffassung des HDE müssen deshalb insbesondere die staatlichen Ausgaben stärker in den Fokus rücken. Zur Konsolidierung des Bundeshaushalts seien Einsparungen notwendig. Dabei sollten insbesondere bestehende Finanzhilfen und steuerliche Subventionen überprüft werden.

Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise in Deutschland warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor zusätzlichen steuerlichen Belastungen für Unternehmen und Verbraucher. Aus Sicht des Verbandes müssen steuer- und finanzpolitische Maßnahmen jetzt konsequent darauf ausgerichtet werden, Wachstumskräfte zu stärken und die Konjunktur zu stabilisieren. Steuererhöhungen, unabhängig davon, an welcher Stelle sie ansetzen, würden dieses Ziel gefährden. Während höhere Steuern auf Arbeits- und Kapitaleinkommen Investitionen und Wachstum hemmen, würden höhere Verbrauchssteuern den privaten Konsum zusätzlich belasten.

Nach Auffassung des HDE müssen deshalb insbesondere die staatlichen Ausgaben stärker in den Fokus rücken. Zur Konsolidierung des Bundeshaushalts seien Einsparungen notwendig. Dabei sollten insbesondere bestehende Finanzhilfen und steuerliche Subventionen überprüft werden.

„Die wichtigste steuerpolitische Maßnahme bleibt eine spürbare Entlastung bei der Einkommensteuer sowie eine Abflachung des Tarifs. Entlastungen müssen nicht nur bei niedrigen Einkommen, sondern insbesondere auch in der breiten Mittelschicht und bei Personenunternehmen ankommen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Einkommensteuer sei zugleich die zentrale Unternehmenssteuer des Mittelstands. Positiv bewertet der HDE daher die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Verbesserungen bei der Besteuerung reinvestierter Gewinne. Die bestehenden Regelungen seien bislang nicht praxistauglich und müssten grundlegend reformiert werden. Mehr Investitionen der Unternehmen seien eine wesentliche Voraussetzung für die Überwindung der Wirtschaftskrise.

Zugleich spricht sich der HDE klar gegen Überlegungen zu einer Erhöhung der Mehrwertsteuer aus. „In der aktuellen konjunkturellen Lage wäre eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ein wirtschaftspolitischer Irrweg. Der private Konsum befindet sich angesichts geopolitischer Krisen und volkswirtschaftlicher Stagnation in einer Schockstarre. Das Konsumklima ist eingebrochen und das bloße Gedankenspiel einer Mehrwertsteuererhöhung wirkt in dieser ohnehin fragilen Lage als massiver Konsumkiller“, so Genth.

Darüber hinaus warnt der Verband vor weiteren Differenzierungen bei den Mehrwertsteuersätzen. Das bestehende System sei bereits heute hochkomplex. Die Abgrenzung einzelner Waren und die Zuordnung der jeweils geltenden Steuersätze beschäftigten regelmäßig die Gerichte. Aus Sicht des HDE darf die Mehrwertsteuer deshalb nicht weiter verkompliziert werden.

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland 

KI-Plattform für visuelles Marketing im Mode-Einzelhandel (c) Cyberlink
01.06.2026

KI-Plattform für visuelles Marketing im Mode-Einzelhandel

CyberLink, bekannt für Multimedia-Software bietet mit MyEdit Business eine browserbasierte KI-Plattform, die Einzelhändler, Mode-Stores und stationäre Geschäfte dabei unterstützt, ihr Produktmarketing eigenständig und kanalübergreifend umzusetzen. Die Lösung vereint Bildoptimierung, Hintergrundgestaltung und Videogenerierung in einer zentralen Oberfläche – direkt im Browser, ohne Installation und ohne Designkenntnisse.

Ob Instagram, eigener Webshop oder Marktplätze wie Zalando oder Amazon: Kaufentscheidungen fallen zum großen Teil auf Basis visueller Eindrücke. Produktfotos und kurze Videos sind entscheidend dafür, ob ein Artikel angeklickt wird oder nicht. Für Einzel- und Modehändler ist die professionelle Produktion von Inhalten mit erheblichem Aufwand verbunden: Externe Fotografen, Agenturen oder spezialisierte Software erfordern ein Budget und Vorlaufzeiten, die das Tagesgeschäft selten zulässt. Die Folge sind uneinheitliche Darstellungen, verzögerte Kampagnen und ungenutztes Verkaufspotenzial.

CyberLink, bekannt für Multimedia-Software bietet mit MyEdit Business eine browserbasierte KI-Plattform, die Einzelhändler, Mode-Stores und stationäre Geschäfte dabei unterstützt, ihr Produktmarketing eigenständig und kanalübergreifend umzusetzen. Die Lösung vereint Bildoptimierung, Hintergrundgestaltung und Videogenerierung in einer zentralen Oberfläche – direkt im Browser, ohne Installation und ohne Designkenntnisse.

Ob Instagram, eigener Webshop oder Marktplätze wie Zalando oder Amazon: Kaufentscheidungen fallen zum großen Teil auf Basis visueller Eindrücke. Produktfotos und kurze Videos sind entscheidend dafür, ob ein Artikel angeklickt wird oder nicht. Für Einzel- und Modehändler ist die professionelle Produktion von Inhalten mit erheblichem Aufwand verbunden: Externe Fotografen, Agenturen oder spezialisierte Software erfordern ein Budget und Vorlaufzeiten, die das Tagesgeschäft selten zulässt. Die Folge sind uneinheitliche Darstellungen, verzögerte Kampagnen und ungenutztes Verkaufspotenzial.

Produktbilder flexibel an Saison und Kampagne anpassen
Mit MyEdit Business können vorhandene Produktfotos schnell und unkompliziert für unterschiedliche Einsatzzwecke aufbereitet werden. Hintergründe lassen sich je nach Saison, Aktion oder Markenwelt anpassen. Für Mode- und Fashionhändler eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten: Outfits können in verschiedenen Stilwelten in Szene gesetzt, Vorher-Nachher-Darstellungen für Styling-Beispiele erstellt oder Produkte für unterschiedliche Zielgruppen neu in Szene gesetzt werden, ohne erneutes Shooting oder Agenturauftrag.

Bewegtbild und Social Media-Content im Tagesrhythmus
Reichweite auf Instagram, TikTok und Co erfordert Kontinuität: wöchentliche Produkt-Highlights, aktuelle Trends, kurzfristige Aktionen. Mit MyEdit Business können statische Produktbilder automatisiert in kurze Videoclips umgewandelt werden, die sich für Reels, TikTok-Posts oder Werbeeinblendungen eignen. Mit einfachen Texteingaben lassen sich zudem passende Werbemotive und Beiträge in plattformgerechten Formaten generieren.

Aktionen und Verkaufsanlässe kurzfristig umsetzen
Ob Sonderverkauf, Weihnachten, lokale Events oder spontane Rabattaktionen: Im Einzelhandel entscheidet oft die Reaktionsgeschwindigkeit über den Erfolg einer Kampagne. Mit MyEdit Business lassen sich visuelle Inhalte für solche Anlässe innerhalb kürzester Zeit erstellen und über verschiedene Kanäle ausspielen: vom Webshop-Banner über Social-Media-Posts bis hin zu Bildern für Messenger-Dienste wie WhatsApp. Stationäre Händler können so ihre digitalen und physischen Verkaufskanäle enger verzahnen und ihr Schaufenster auch online wirkungsvoll inszenieren.

Einstieg kostenlos, Skalierung nach Bedarf
MyEdit Business ist in einer kostenlosen Basisversion verfügbar. Für eine intensivere Nutzung stehen monatliche und jährliche Abonnements zur Verfügung; zusätzliche Credits können flexibel hinzugebucht werden. Unternehmen jeder Größe können so bedarfsgerecht einsteigen und ihre Content-Produktion bei Sortimentswechseln, Saisonkampagnen oder Verkaufsaktionen unkompliziert hochskalieren.

Scanhandschuh. Foto: STFI
Scanhandschuh
28.05.2026

STFI: Adaptives Tracking-und-Tracing-System für die kundenindividuelle Textilproduktion

In der Produktion technischer Textilien stellen kundenindividuelle Produkte in kleinen Losgrößen mit immer kürzer werdenden Lebenszyklen einen anhaltenden Trend dar. Wer solche Zukunftsprodukte mit entwickeln und produzieren möchte, muss nicht nur das Produktions-Know-how mitbringen, sondern auch eine abgesicherte, stabile und transparente Produktionskette vorweisen. Solchen Anforderungen in Bezug auf Tracking und Tracing stehen auch klein- und mittelständische Konfektionäre gegenüber. Am STFI wurde untersucht, wie ein Tracking-und-Tracing-System am besten für wandelbare Prozesse bei flexibler, auftragsbezogener Mitarbeiter-Maschinenbesetzung sowohl für moderne Maschinen als auch Bestandsmaschinen ausgestaltet sein soll und wie dies adaptiert werden kann. 

In der Produktion technischer Textilien stellen kundenindividuelle Produkte in kleinen Losgrößen mit immer kürzer werdenden Lebenszyklen einen anhaltenden Trend dar. Wer solche Zukunftsprodukte mit entwickeln und produzieren möchte, muss nicht nur das Produktions-Know-how mitbringen, sondern auch eine abgesicherte, stabile und transparente Produktionskette vorweisen. Solchen Anforderungen in Bezug auf Tracking und Tracing stehen auch klein- und mittelständische Konfektionäre gegenüber. Am STFI wurde untersucht, wie ein Tracking-und-Tracing-System am besten für wandelbare Prozesse bei flexibler, auftragsbezogener Mitarbeiter-Maschinenbesetzung sowohl für moderne Maschinen als auch Bestandsmaschinen ausgestaltet sein soll und wie dies adaptiert werden kann. 

Gestützt auf diesen Untersuchungen entwickelte die Forscher ein Tracking-und-Tracing-Assistenzsystem auf Basis von Technologien aus den Bereichen Industrial Internet-of-Things, Mobile Computing, Drahtloskommunikation und graphischer Low-Code-Programmierung. Hierbei wurde auf bestehenden etablierten Open Source Softwaretechnologien aufgebaut. Das Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Konfektion von Textilien und textilen Halbzeugen durch ein flexibles, adaptives Tracking-and-Tracing-Assistenzsystem für das Auftragsmanagement zu unterstützen. 

Das Assistenzsystem ermöglicht die automatisierte Produktionsanmeldung mittels funkbasierter Personen- und optischer Maschinenregistrierung. Neben der strukturierten Anwenderführung bei der Einarbeitung in neue Prozessschritte lässt sich die Kommissionierung durch einen Scanhandschuh und Ortungstechnik präzise nachverfolgen. Die Materialdetektion am Konfektionsarbeitsplatz erfolgt zudem kamerabasiert, kombiniert mit einer sensorischen und Smartphone gestützten Prozessüberwachung. Darüber hinaus gewährleistet die zugrundeliegende modellbasierte Low-Code-Technik eine flexible Anpassbarkeit des Gesamtsystems. 

Gemeinsam mit weiteren Entwicklungshighlights des STFI wurde das Forschungsprojekt „Adaptives Tracking-und-Tracing-System“ als erfolgsreiche Kooperation, die mit der Firma update texware GmbH, Kulmbach umgesetzt wurde, ausgewählt und wird auf dem Innovationstag Mittelstand des BMWE präsentiert. 

Quelle:

Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. 

28.05.2026

Geldbuße gegen Temu: EU-Kommission muss Druck aufrechterhalten

Die EU-Kommission hat am 28. Mai 2026 eine hohe Geldbuße gegen Temu wegen häufiger Produktsicherheitsverstöße bekannt gegeben. Für Alien Mulyk, designierte Hauptgeschäftsführerin des bevh, ist das eine längst überfällige Entscheidung: 
 
„Die von der EU-Kommission verhängte Strafe gegen Temu zeigt, dass der Schutz unserer Rechtsordnung in Europa durchaus funktioniert. Wir gehen davon aus, dass Temu die Konsequenzen aus der Entscheidung zieht und die schon seit Langem angemahnten Schritte zur Einhaltung europäischen Rechts gehen wird. Hierfür ist entscheidend, dass die EU die Umsetzung konsequent überwacht und das Unternehmen im Ernstfall weiter sanktioniert.“

Die EU-Kommission hat am 28. Mai 2026 eine hohe Geldbuße gegen Temu wegen häufiger Produktsicherheitsverstöße bekannt gegeben. Für Alien Mulyk, designierte Hauptgeschäftsführerin des bevh, ist das eine längst überfällige Entscheidung: 
 
„Die von der EU-Kommission verhängte Strafe gegen Temu zeigt, dass der Schutz unserer Rechtsordnung in Europa durchaus funktioniert. Wir gehen davon aus, dass Temu die Konsequenzen aus der Entscheidung zieht und die schon seit Langem angemahnten Schritte zur Einhaltung europäischen Rechts gehen wird. Hierfür ist entscheidend, dass die EU die Umsetzung konsequent überwacht und das Unternehmen im Ernstfall weiter sanktioniert.“

Quelle:

Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. bevh

Strickkopf der OV 3.2 QCe. Foto: (c) Mayer & Cie
Strickkopf der OV 3.2 QCe.
27.05.2026

Mayer & Cie. Global: Neues Kapitel auf der ITM 2026

Die ITM 2026 markiert für Mayer & Cie. Global den Beginn eines neuen Kapitels. Erstmals präsentiert sich das Unternehmen der internationalen Textilmaschinenbranche in seiner neuen Aufstellung: mit bewährter deutscher Rundstricktechnologie, einem klaren Bekenntnis zum Standort Albstadt und einem international geprägten, agilen Managementansatz. Gemeinsam mit dem türkischen Partner Mayer Mümessillik zeigt Mayer & Cie. Global in Istanbul vom 9. bis 13. Juni 2026 zwei Maschinen des Typs OV 3.2 QCe – und zugleich die zukünftige Ausrichtung der Marke: weg vom reinen Hardware-Spezialisten, hin zum Lösungsanbieter für individuelle Strickanforderungen.

Die ITM 2026 markiert für Mayer & Cie. Global den Beginn eines neuen Kapitels. Erstmals präsentiert sich das Unternehmen der internationalen Textilmaschinenbranche in seiner neuen Aufstellung: mit bewährter deutscher Rundstricktechnologie, einem klaren Bekenntnis zum Standort Albstadt und einem international geprägten, agilen Managementansatz. Gemeinsam mit dem türkischen Partner Mayer Mümessillik zeigt Mayer & Cie. Global in Istanbul vom 9. bis 13. Juni 2026 zwei Maschinen des Typs OV 3.2 QCe – und zugleich die zukünftige Ausrichtung der Marke: weg vom reinen Hardware-Spezialisten, hin zum Lösungsanbieter für individuelle Strickanforderungen.

„Die ITM ist eine der wichtigsten Messen im Textilmaschinenbereich und die Türkei gehört zu unseren wichtigsten Märkten“, sagt Stefan Bühler, Area Sales Manager bei Mayer & Cie. Global. „Wir freuen uns, dass wir die Ausrichtung von Mayer & Cie. Global auf dieser wichtigen Messe präsentieren können.“ Stefan Bühler gehört, ebenso wie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen zum neuen, alten Team hinter der Marke Mayer & Cie. Diese Mannschaft wächst stetig, derzeit insbesondere um erfahrene Mitarbeitende in der Produktion. Die arbeiten mit Hochdruck daran, dass im Sommer wieder Rundstrickmaschinen das Werk in Albstadt-Tailfingen verlassen können.

Bewährter deutscher Maschinenbau von Mayer & Cie.
Gemeinsam mit Mayer Mümessillik stellt das Messe-Team von Mayer & Cie. Global bewährte Mayer & Cie.-Rundstrickmaschinen auf der ITM aus. Dabei handelt es sich um zwei Modelle der OV 3.2 QCe, einer Rundstrickmaschine für Double Jersey – und einem Bestseller von Mayer & Cie. Die OV 3.2 QCe ist mit einem Durchmesser von 30 bis 36 Zoll erhältlich. Auf dieser Maschine können Gestricke in feinen Teilungen bis E 40 produziert werden; eines der beiden ITM-Exponate weist diese Möglichkeit auf. „Diese Maschinen sprechen erfolgreich das hochwertige Interlock-Segment an, in der Türkei ebenso wie in zahlreichen weiteren Märkten weltweit“, so Stefan Bühler.

Neuer Ansatz für die Premiummarke
Neben der technisch ausgefeilten Hardware, die weiterhin Ausweis jedes Produkts der Marke Mayer & Cie. bleiben wird, nimmt Mayer & Cie. Global zukünftig stärker den Mehrwert seiner Kunden in den Fokus. Dieser liegt in der optimalen Stricklösung für eine spezielle Stoffanforderung. „Das Produkt, mit dem sich unser Kunde vom Wettbewerb absetzen kann, rechtfertigt unsere Maschine“, sagt Xu Hongjie, der neue Eigentümer und Geschäftsführer von Mayer & Cie. Global. Gleichzeitig ist es das erklärte Ziel, die Arbeit mit einer Mayer & Cie.-Maschine für die Anwender so simpel und einfach wie möglich zu gestalten.

Bekenntnis zu „Made in Germany“
Xu Hongjie bekennt sich für Mayer & Cie. klar zum Prinzip „Made in Germany“. Die Marke zielt weiterhin auf das Premiumsegment ab, mit dem bekannt breiten Produktportfolio. Albstadt bleibt das globale Zentrum für Forschung und Entwicklung, ebenso der Produktionsstandort für Premium-Maschinen und zugleich Fertigungsort zentraler Präzisionskomponenten. Xu Hongjie selbst arbeitet vor Ort und in Vollzeit am Stammsitz in Albstadt. 

Hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Huixing lautet das Credo „Synergien nutzen und Portfolio ergänzen“. Konkret bedeutet das unter anderem, dass Huixing mit seinen Maschinen das mittlere bis untere Preissegment bedient, während Mayer & Cie. weiterhin in seinem technologisch ausgefeilten, anspruchsvollen Marktbereich agiert. 

Netzwerk aus weltweiten Vertretungen
Neben dem erfahrenen Team aus Mitarbeitenden setzt Mayer & Cie. Global nach Möglichkeit die Zusammenarbeit mit seinen langjährigen und kompetenten Vertretungen fort – so wie vor Ort in der Türkei. Das 1993 gegründete Unternehmen Mayer Mümessillik Tekstil Tic. Ltd. Şti. mit Sitz in Istanbul ist seit über 30 Jahren ein verlässlicher Partner von Mayer & Cie. Als exklusiver Vertreter für Rundstrickmaschinen in der Türkei hat sich das Unternehmen als wichtiger Akteur im türkischen Textilmaschinenmarkt etabliert

Neues Kapitel für eine Traditionsmarke
Mit diesen strategischen Grundsätzen bleibt Mayer & Cie. seinen ingenieurtechnischen Wurzeln treu und richtet sich gleichzeitig deutlich agiler und näher am Markt aus. „Zuhören, umsetzen, verbessern – und schnell handeln“, fasst Geschäftsführer Xu seine Philosophie zusammen. Dafür setzt das Unternehmen auf kürzere Entscheidungswege, weniger Komplexität und eine offene Kommunikation. Ziel ist es, bewährte deutsche Ingenieurskunst mit mehr Agilität, Kundennähe und Geschwindigkeit zu verbinden. Die ITM 2026 markiert damit nicht nur den Messeauftritt eines bekannten Maschinenbauunternehmens – sondern den Beginn eines neuen Kapitels für Mayer & Cie. Global.

Quelle:

Mayer & Cie

CHT Group GmbH als Best Managed Company 2026 ausgezeichnet Foto: CHT Germany GmbH
24.05.2026

CHT Group GmbH als Best Managed Company 2026 ausgezeichnet

Die CHT Group GmbH wurde als Best Managed Company 2026 ausgezeichnet. Das Gütesiegel würdigt hervorragend geführte mittelständische Unternehmen und wird im Rahmen eines Programms von Deloitte Private, UBS, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vergeben.

Für die CHT Group GmbH stellt die Auszeichnung vor allem eine Bestätigung des eingeschlagenen Transformationskurses dar. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen seine Organisation grundlegend neu ausgerichtet: mit einem konsequenten Fokus auf Kundennutzen und Kundennähe, klareren Verantwortlichkeiten und vereinfachten Strukturen.

„Die Auszeichnung fällt in eine Phase, die uns als Unternehmen intensiv gefordert hat. Umso mehr verstehen wir sie als Bestätigung, dass wir mit unserem Weg richtig liegen. Auch wenn wir uns noch auf dem Weg befinden und unser Ziel noch nicht vollständig erreicht haben, ist diese Auszeichnung eine wertvolle Bestätigung, dass wir die richtigen Schritte gehen“, sagt Eva Baumann, CEO der CHT. „Unser Ziel ist es, als Organisation klarer, fokussierter und näher am Kunden zu sein und damit nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Die CHT Group GmbH wurde als Best Managed Company 2026 ausgezeichnet. Das Gütesiegel würdigt hervorragend geführte mittelständische Unternehmen und wird im Rahmen eines Programms von Deloitte Private, UBS, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vergeben.

Für die CHT Group GmbH stellt die Auszeichnung vor allem eine Bestätigung des eingeschlagenen Transformationskurses dar. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen seine Organisation grundlegend neu ausgerichtet: mit einem konsequenten Fokus auf Kundennutzen und Kundennähe, klareren Verantwortlichkeiten und vereinfachten Strukturen.

„Die Auszeichnung fällt in eine Phase, die uns als Unternehmen intensiv gefordert hat. Umso mehr verstehen wir sie als Bestätigung, dass wir mit unserem Weg richtig liegen. Auch wenn wir uns noch auf dem Weg befinden und unser Ziel noch nicht vollständig erreicht haben, ist diese Auszeichnung eine wertvolle Bestätigung, dass wir die richtigen Schritte gehen“, sagt Eva Baumann, CEO der CHT. „Unser Ziel ist es, als Organisation klarer, fokussierter und näher am Kunden zu sein und damit nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Der Auswahlprozess für den Best Managed Companies Award ist anspruchsvoll und basiert auf einer ganzheitlichen Analyse zentraler Unternehmensdimensionen, darunter Strategie, Innovations- und Leistungsfähigkeit, Unternehmenskultur sowie Governance und finanzielle Steuerung. Die Bewertung erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren mit intensiven Interviews und einer finalen Auswahl durch eine unabhängige Jury aus Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Aus Sicht der CHT Group GmbH steht jedoch nicht die Auszeichnung selbst im Vordergrund, sondern das, was sie widerspiegelt: eine klare strategische Ausrichtung, eine leistungsfähige Organisation und eine wertebasierte Unternehmenskultur, die Veränderung aktiv gestaltet.

„Die Auszeichnung ist für uns kein Endpunkt, sondern Ansporn“, so CEO Eva Baumann weiter. „Wir werden den eingeschlagenen Transformationsweg mit dem Anspruch, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und echten Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen, konsequent fortführen.“

„Die Auszeichnung mit dem Best Managed Gütesiegel würdigt herausragende Unternehmensführung, die Stabilität schafft, und sich nicht auf dem Erreichten ausruht. Hinter der CHT Group GmbH steht ein motiviertes Team, das auf der Basis starker Werte Verantwortung übernimmt – gegenüber der Belegschaft, dem Markt und der Gesellschaft. Mit einer ausgeprägten Unternehmenskultur, die wirtschaftliche Stärke immer auch mit einem klaren Beitrag zum Gemeinwohl verknüpft“, betont Markus Seiz, Director bei Deloitte Private und Leiter des Best Managed Companies Programms.

Quelle:

CHT Germany GmbH 

Das Mercedes-Benz Museum bot den Rahmen für die Jahrestagung von Südwesttextil. ©Joshua Lehmann für Südwesttextil
Das Mercedes-Benz Museum bot den Rahmen für die Jahrestagung von Südwesttextil.
24.05.2026

80 Jahre Südwesttextil

Bei der Jahrestagung 2026 blickte Südwesttextil auf die wirtschaftlich schwierige Lage und auf acht Jahrzehnte Verbandsgeschichte zurück. 

Über 100 Vertreterinnen und Vertreter der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft kamen am Mittwoch, dem 20.05.2026, zur diesjährigen Jahrestagung des Verbands zusammen, die zugleich im Zeichen des 80-jährigen Jubiläums stand. Das Mercedes-Benz Museum bot den Rahmen für den Blick auf Geschichte, Innovation und Zukunftsorientierung der Industrie. Südwesttextil-Präsident Bodo Th. Bölzle erinnerte in seiner Rede an die Entstehungsgeschichte: „Seit 1946 ist aus Baden und Württemberg, aus Textil und Bekleidung, ein gemeinsamer Verband zusammengewachsen. Eine starke Gemeinschaft, die besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zusammensteht.“ 

Bei der Jahrestagung 2026 blickte Südwesttextil auf die wirtschaftlich schwierige Lage und auf acht Jahrzehnte Verbandsgeschichte zurück. 

Über 100 Vertreterinnen und Vertreter der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft kamen am Mittwoch, dem 20.05.2026, zur diesjährigen Jahrestagung des Verbands zusammen, die zugleich im Zeichen des 80-jährigen Jubiläums stand. Das Mercedes-Benz Museum bot den Rahmen für den Blick auf Geschichte, Innovation und Zukunftsorientierung der Industrie. Südwesttextil-Präsident Bodo Th. Bölzle erinnerte in seiner Rede an die Entstehungsgeschichte: „Seit 1946 ist aus Baden und Württemberg, aus Textil und Bekleidung, ein gemeinsamer Verband zusammengewachsen. Eine starke Gemeinschaft, die besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zusammensteht.“ 

Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam für die textile Zukunft“ verband Südwesttextil die Perspektiven der Branche mit einer Einordnung der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Die baden-württembergische Textil- und Bekleidungsindustrie ist mit Umsatzeinbußen und einem harten internationalen Wettbewerb konfrontiert – sowohl preis- als auch technologieseitig. Hohe Standortkosten und regulatorische Anforderungen verschärfen die Situation zusätzlich. 

Mit Blick auf diese gesamtwirtschaftliche Entwicklung sprach Bodo Th. Bölzle von tiefgreifenden Herausforderungen für den Standort und warnte vor einem gravierenden Verlust industrieller Wertschöpfung. Gleichzeitig machte er deutlich: „Wir werden – bei allen Herausforderungen – nicht in den Abgesang auf die Industrie einstimmen. Wir sind überzeugt von der Vielfalt der Industriezweige hier im Bundesland und, dass in der Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren, auch diese Krise bewältigt werden kann.“ 

Die Textil- und Bekleidungsindustrie sieht sich als innovationsstarken und transformationserfahrenen Wirtschaftszweig, der aktiv zur Zukunft des Standorts beiträgt. Der Verband fordert deshalb einen wettbewerbsfähigen europäischen Wirtschaftsraum mit strategischen Partnerschaften, konsequentem Bürokratieabbau, schnellere und modernere staatliche Prozesse sowie faire Wettbewerbsbedingungen durch eine stärkere Kontrolle von Importstandards. Hinzu kommen Investitionen in digitale und energetische Infrastruktur sowie eine Reform des Vergaberechts, die Qualität und Langlebigkeit stärker berücksichtigt.

Mit Gastredner Wolfgang Bosbach nahm die Jahrestagung auch die aktuellen geopolitischen Entwicklungen in den Blick. Unter dem Titel „Krieg & Krisen – der neue Normalfall? Klartext bei Textil!“ sprach der ehemalige Bundestagsabgeordnete über aktuelle globale Konflikte, wirtschaftliche Unsicherheiten und die Folgen für Unternehmen und Industrie.

Zwischen Historie und Zukunft wurde bei der Jahrestagung vor allem eines deutlich: Der politische Handlungsbedarf ist angesichts der Bedrohung von Wettbewerbsfähigkeit und industrieller Wertschöpfung groß.

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V. 

20.05.2026

BVMed: „MedTech ist Schlüsseltechnologie

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) unterstützt die von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Kanzleramtsminister Thorsten Frei vorgestellten Roadmaps der Hightech Agenda Deutschland als „wichtigen Schritt, um den MedTech-Standort Deutschland zu stärken“. „Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Wir brauchen vor allem einen Fokus auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Prävention“, sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Mark Jalaß auf einem Preview-Termin mit den beiden Kabinettsmitgliedern im Bundeskanzleramt.

Die Medizintechnik sei am Standort Deutschland mit über 1.500 überwiegend mittelständischen Unternehmen noch sehr stark aufgestellt. „Wir müssen aber aufpassen, in Schlüsseltechnologien nicht abgehängt zu werden“, so Jalaß. Zentrales Anliegen der Hightech Agenda muss es deshalb aus Sicht des BVMed sein, schnellere Innovationszyklen und Marktzugänge in Deutschland zu etablieren, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. 

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) unterstützt die von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Kanzleramtsminister Thorsten Frei vorgestellten Roadmaps der Hightech Agenda Deutschland als „wichtigen Schritt, um den MedTech-Standort Deutschland zu stärken“. „Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Wir brauchen vor allem einen Fokus auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Prävention“, sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Mark Jalaß auf einem Preview-Termin mit den beiden Kabinettsmitgliedern im Bundeskanzleramt.

Die Medizintechnik sei am Standort Deutschland mit über 1.500 überwiegend mittelständischen Unternehmen noch sehr stark aufgestellt. „Wir müssen aber aufpassen, in Schlüsseltechnologien nicht abgehängt zu werden“, so Jalaß. Zentrales Anliegen der Hightech Agenda muss es deshalb aus Sicht des BVMed sein, schnellere Innovationszyklen und Marktzugänge in Deutschland zu etablieren, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. 

„Medizintechnik ist eine Hightech-Branche und Schlüsseltechnologie mit hoher Innovations- und Forschungsquote. Wir brauchen deshalb innovationsfreundliche Rahmenbedingungen und eine hohe strategische Souveränität“, so der BVMed-Vorsitzende. „Der BVMed steht als Partner bereit, seine MedTech-Expertise einzubringen und die Roadmap mit konkreten, versorgungsrelevanten Maßnahmen zu füllen.“

Die Hightech Agenda müsse dabei eng mit dem Pharma- und MedTech-Strategieprozess koordiniert werden. „Es darf keine parallelen Strategieprozesse ohne Abstimmung mit der MedTech-Branche geben“, so Jalaß. Die im März 2026 zugesicherte enge Koordination zwischen den Ministerien BMFTR und BMG müsse nun strukturell abgesichert werden.

Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie BVMed