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prAna PYX Pullover – Outerwear für Sie und Ihn (c) prAna
25.09.2019

prAna PYX Pullover – Outerwear für Sie und Ihn

  • Down for town

CARLSBAD – Vor Wind, Wetter und Kälte schützt der PYX Schlupfer von prAna: Der Pullover mit Front-Zip und großer Kapuze verbindet urbanes Design mit Outdoor-Performance. RDS-zertifizierte Daune hält warm, während die DWR-Imprägnierung vor dem ersten Schnee schützt. Dank der seitlich eingesetzten Paneele aus Rippenstrick ist der PYX Pullover gut belüftet. Der lässige Schlupfer ist perfekt für urbane Abenteurer und Abenteurerinnen – egal, ob auf dem Rad oder in der U-Bahn.

  • Down for town

CARLSBAD – Vor Wind, Wetter und Kälte schützt der PYX Schlupfer von prAna: Der Pullover mit Front-Zip und großer Kapuze verbindet urbanes Design mit Outdoor-Performance. RDS-zertifizierte Daune hält warm, während die DWR-Imprägnierung vor dem ersten Schnee schützt. Dank der seitlich eingesetzten Paneele aus Rippenstrick ist der PYX Pullover gut belüftet. Der lässige Schlupfer ist perfekt für urbane Abenteurer und Abenteurerinnen – egal, ob auf dem Rad oder in der U-Bahn.

prAna liefert mit dem PYX Pullover / dem PYX Hoodie die richtige Outerwear für den europäischen Winter. Urbaner Style, nachhaltige Features und durchdachte Funktionen machen ihn zum Lieblingsteil für kalte Temperaturen.

Das bluesign®-zertifizierte  Außenmaterial ist mit einer DWR-Imprägnierung ausgestattet und schützt vor Regen, Schnee und Feuchtigkeit. Gefüllt ist der PYX mit tierfreundlicher RDS-zertifizierter Daune mit guter Bauschkraft und Wärmeleistung.

Sowohl der PYX Pullover für Frauen als auch das PYX Hoodie für Männer ist mit einem ¼-Front-Reißverschluss für unkompliziertes Rein- und Rausschlüpfen ausgestattet – das Damenmodell noch zusätzlich mit einem langen Seitenreißverschluss. Die große, gefütterte Känguru-Tasche dient als Stauraum und hält Hände warm. Seitliche Stretch-Einsätze sorgen für Bewegungsfreiheit und Temperaturausgleich. Damit ist er auch ideal für den aktiven Einsatz geeignet.

Weitere Informationen:
prana bluesign®
Quelle:

Kern Gottbrath Kommunikation GbR

16.09.2019

Schoeller präsentiert biologisch abbaubare PROEARTH™-Textilien

Textillösungsanbieter Schoeller stellt auf der Première Vision Paris seine neue Kollektion biologisch abbaubarer Textilien mit dem Namen PROEARTH™ vor. Die neue Kollektion mit Geweben wurde nach dem strengen bluesign® system aus biologisch abbaubarem Polyester hergestellt. PROEARTH™ ist Teil der Schoeller FTC (SFTC) Linie, einem Joint-Venture zwischen Schoeller Textil AG und der taiwanesischen Formosa Taffeta Co. Ltd.

Textillösungsanbieter Schoeller stellt auf der Première Vision Paris seine neue Kollektion biologisch abbaubarer Textilien mit dem Namen PROEARTH™ vor. Die neue Kollektion mit Geweben wurde nach dem strengen bluesign® system aus biologisch abbaubarem Polyester hergestellt. PROEARTH™ ist Teil der Schoeller FTC (SFTC) Linie, einem Joint-Venture zwischen Schoeller Textil AG und der taiwanesischen Formosa Taffeta Co. Ltd.

Als Mitbegründer des bluesign® systems, erster Hersteller von Aktiv- und Freizeitbekleidung, der den STANDARD 100 by OEKO-TEX® erhielt, und eines der ersten Unternehmen, das das UN-Klimaschutzübereinkommen von Paris unterzeichnet hat, ist Schoeller auch weiterhin Vorreiter für nachhaltige Textillösungen und bringt eine der ersten Kollektionen biologisch abbaubarer Synthetikgewebe auf den Markt. Seine neueste Entwicklung PROEARTH™ soll zur Reduzierung von Textilabfällen beitragen, von denen allein in den USA jährlich über 16 Millionen Tonnen anfallen.

Materialien für Jacken, Hosen und Innenfutter
Die PROEARTH™-Kollektion von SFTC startet mit fünf bluesign®-zertifizierten Geweben aus seiner SFTC-Linie, die für die Kategorien Lifestyle, Fashion und Outdoor entwickelt wurde. Aus recyceltem Polyester hergestellt, das mit Blick auf seine biologische Abbaubarkeit optimiert und auf seinen im Vergleich zum Wettbewerb schnelleren, besseren Abbau getestet worden ist, sind ab diesem Herbst in der PROEARTH™ Kollektion zunächst Jacken-, Hosen- und Futterqualitäten in verschiedenen Farboptionen erhältlich.

Weitere Informationen:
Schoeller Textil AG Schoeller
Quelle:

Schoeller Textil AG

Tilley Woodland Cadet Cap: Jetzt gibt’s auf die Ohren (c) Tilley
11.09.2019

Tilley Woodland Cadet Cap: Jetzt gibt’s auf die Ohren

Die neue Woodland Cadet Cap von Tilley ist eine Mütze für wahre Outdoorer. Ausgestattet mit Ohrenklappen und einer wind- und wasserdichten Membran ist sie genau die richtige Kopfbedeckung bei Regen, Wind und Kälte. Dabei überzeugt die Cap nicht nur mit Performance: Mit dem gesteppten Futter, Metall-Ösen und Leder-Logo-Patch wird der Woodsman-Look richtig abgerundet. Ob in Schwarz oder Caramel – die Woodland Cadet Cap ist perfekt für alle, die auf der Jagd nach Performance, Vielseitigkeit und Style sind.

Die neue Woodland Cadet Cap von Tilley ist eine Mütze für wahre Outdoorer. Ausgestattet mit Ohrenklappen und einer wind- und wasserdichten Membran ist sie genau die richtige Kopfbedeckung bei Regen, Wind und Kälte. Dabei überzeugt die Cap nicht nur mit Performance: Mit dem gesteppten Futter, Metall-Ösen und Leder-Logo-Patch wird der Woodsman-Look richtig abgerundet. Ob in Schwarz oder Caramel – die Woodland Cadet Cap ist perfekt für alle, die auf der Jagd nach Performance, Vielseitigkeit und Style sind.

Für die kalte Jahreszeit präsentiert Hutspezialist Tilley die neue Woodland Cadet Cap. Dank Melange Ripstop-Außenmaterial mit DWR-Finish und der PU-Membran trotzt sie Wind und Regen – zusätzlich hat sie einen UV-Schutz von 50+. Besonders praktisch ist der Ohren- und Nackenschutz. Das herunterklappbare Element bietet Schutz bei kalten Temperaturen oder Wind. Bei schönem Wetter: einfach hochklappen und schon hat man wieder einen cleanen Look. Das gesteppte Futter in der Krone und den Ohrenklappen sorgt nicht nur für zusätzliche Wärme, sondern verleiht der Woodland Cadet Cap ihren besonderen Style. Damit sich Wärme und Feuchtigkeit nicht unter der Mütze stauen, ist sie mit seitlichen Belüftungsösen ausgestattet.

Die Cap von Tilley ist aber nicht nur wetterresistent und warm. Das Stretch-Material und der gut passende Schnitt sorgen für hohen Tragekomfort und einen verlässlichen Sitz. In der Krone befindet sich zusätzlich eine kleine Geheimtasche, in der sich Geld, Schlüssel oder Ähnliches verstecken lassen.

Tilley legt größten Wert auf die Langlebigkeit, Qualität und Zuverlässigkeit seiner Produkte. Aus diesem Grund gilt für die Woodland Cadet Cap das „Guaranteed for life“ Versprechen. Stimmt etwas nicht mit der Cap, repariert oder ersetzt Tilley sie.

INNATEX feiert über zwei Dekaden Sustainable Fashion (c) INNATEX – Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien
©INNATEX Pressefotos
19.07.2019

INNATEX feiert über zwei Dekaden Sustainable Fashion

  • „Green Fashion grows here“

Frankfurt am Main - Unter diesem Titel findet vom 27. bis 29. Juli 2019 die INNATEX mit rund 300 Brands in Hofheim-Wallau statt. Das Motto weist auf die Geschichte der Naturtextil-Branche hin, die die Fachmesse für nachhaltige Mode und Accessoires seit 1997 begleitet.

  • „Green Fashion grows here“

Frankfurt am Main - Unter diesem Titel findet vom 27. bis 29. Juli 2019 die INNATEX mit rund 300 Brands in Hofheim-Wallau statt. Das Motto weist auf die Geschichte der Naturtextil-Branche hin, die die Fachmesse für nachhaltige Mode und Accessoires seit 1997 begleitet. Einmal mehr präsentieren sich im Messecenter Rhein-Main unterschiedliche Vertreter der Branche: Pionier-Marken gestalten die Entwicklung von Ecofashion genauso wie Newcomer, digitale Tools von Start-ups genauso wie altbekannte Institutionen, zu denen allen voran der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) zählt.

Expertenvorträge betrachten die Industrie aus der Vogelperspektive

Der IVN, Herausgeber anerkannter Standards für nachhaltige Textil- und Lederprodukte (Naturtextil BEST, GOTS, Naturleder IVN) und Schirmherr der INNATEX, wird 20. Das Jubiläum ist Anlass für eine intensive Präsenz des Verbands auf der Messe. Sowohl Heike Hess, Geschäftsführerin des IVN, als auch Norbert Henzel, Diplom-Chemiker an der Universität Oldenburg, halten jeweils einen Talk und erzählen, was hinter den Kulissen der Modewelt passiert. Zu den Inhalten zählen der aktuelle Status und Neuigkeiten bezüglich nachhaltiger Textilsiegel, Schlaglichter auf den Entwicklungsprozess nachhaltiger Mode in den letzten 20 Jahren und künftige Herausforderungen.

Die Zukunft der Industrie sieht Heike Hess generell optimistisch: „Das Bewusstsein verändert sich, egal wo man hinschaut – ob im Bereich der Ernährung, Literatur oder Mode“, stellt die Geschäftsführerin des 1999 gegründeten Pionierverbands fest. „Der Verbraucher versteht den Sinn von Ecofashion. Nun müssen wir noch wirksamer vermitteln, dass nachhaltige Kleidung – also solche, die ohne schädliche Substanzen auskommt und von deren Herstellung Menschen leben können – mehr kostet als 3,75 Euro. Das zahlt man oft schon für ein Brot.“

Digitale Lösungen erleichtern Management-Prozesse und Netzwerkpflege

Die INNATEX hat eine Partnerschaft mit Fashion Cloud geschlossen. Das gemeinsame Projekt INNATEX ONLINE bietet Ausstellern der INNATEX und XOOM Berlin eine vergünstigte Premium-Mitgliedschaft bei Fashion Cloud an. Die Online-Plattform verbindet über 350 Marken und 5000 Händler aus der Modebranche. Mit der App OrderWriter organisieren Einkäufer mobil ihre Orderprozesse, verwalten Informationen und Materialien, überblicken Budgets und Kapazitäten. In Hofheim-Wallau halten nun René Schnellen, Co-Founder, und Kathrin Ranegger, Business Development Manager, ihren Talk über die Digitalisierung, das Produkt, Features, Vorteile gleich zweimal, jeweils am Samstag und am Sonntag.

Modenschauen, Netzwerkveranstaltungen, die Buyer’s Lounge und die Abendveranstaltung INNATEX Night, die auch das Jubliäum des IVN feiert, runden das Programm ab.

DesignDiscoveries: Hohe Nachhaltigkeits-Standards und sehr viel Leidenschaft

Ein weiteres Highlight sind die DesignDiscoveries. Jede INNATEX stellt eine kuratierte Auswahl an Marken vor, die soziale und umweltfreundliche Maßstäbe erfüllen und in den Bereichen Design und Qualität überzeugen. Jüngster Newcomer ist das Berliner Streetwear-Label Sam Lang mit seinem konzeptionellen, „genderless“ Design. Die Kollektion zeichnet sich durch grafische Muster sowie eine innovative Silhouette und Faltenlegung aus. Das Label für Damenmode Nudo aus Barcelona verbindet natürliche Textilien mit urbanem Chic und fairer Produktion in Europa.

Ecocape entwickelt eine Form von Outdoor-Mantel für Frauen, der funktionale Aspekte vereint, aber im Gegensatz zur sportlichen Windjacke einen eleganten Look hat. Zu den Materialien des in Deutschland hergestellten Capes gehört recyceltes Polyester. Das Label Klaamotte versieht seine Business-Hemden mit einem QR-Code, über den sich der konsequent durchdachte Herstellungsprozess nachverfolgen lässt. Bald soll eine Linie mit feinen, subtil humorvollen Mustern erscheinen.

Die Taschen und Accessoires von UlSto bestehen unter anderem aus nachhaltig geerntetem Kork und Filz aus recyceltem PET. Mit einem minimalistischem, zeitlosen Designansatz sollen die Produkte den Konsumenten im Sinne von Slow Fashion lange begleiten. Die Marken Ethnotek und N’GO Shoes stehen vor allem für Schuhe und Taschen mit gemusterten Stoffen, die von Kunsthandwerkern aus Vietnam gefertigt werden.

Die Kleinen kommen wie bei jeder INNATEX auch nicht zu kurz: Elodiee aus Dänemark entwickelt minimalistische Einteiler aus zertifizierter Baumwolle für Babys, Kinder und Frauen. Organic Cotton verwendet auch das Label Kidsbury für seine Kinderkollektionen. Das Produkt-Portfolio reicht von Jumpsuits über Leggings zu Sweatshirts.

(c) Schoeller
01.07.2019

Schoeller-Gewebekollektion Sommer 2021: Zusammenspiel von natürlichen Looks und nachhaltigen Technologien

Der Schoeller-Sommer 2021 zeigt sich spielerisch und steht ganz im Zeichen von PLAY. PLAY bedeutet Dynamik, Vergnügen und ein Teil eines Ganzen sein. Schoeller experimentiert mit neuen innovativen Ideen und nachhaltigen Technologien, bringt Leichtigkeit ins Gewebe und zeigt grossen Respekt vor Mutter Natur. Die langlebigen, superbequemen Hightech-Gewebe spielen mit natürlichem Look, bieten aber die Funktionalität von synthetischen Materialen, begeistern mit frischem Kolorit und stehen stets für verantwortungsvoll produzierte Textilien aus der Schweiz.

Der Schoeller-Sommer 2021 zeigt sich spielerisch und steht ganz im Zeichen von PLAY. PLAY bedeutet Dynamik, Vergnügen und ein Teil eines Ganzen sein. Schoeller experimentiert mit neuen innovativen Ideen und nachhaltigen Technologien, bringt Leichtigkeit ins Gewebe und zeigt grossen Respekt vor Mutter Natur. Die langlebigen, superbequemen Hightech-Gewebe spielen mit natürlichem Look, bieten aber die Funktionalität von synthetischen Materialen, begeistern mit frischem Kolorit und stehen stets für verantwortungsvoll produzierte Textilien aus der Schweiz.

NATURAL TRAIL
Natürliche Looks, warme Sand-, Kaktus- oder Denimtöne und biobasierte Technologien machen Lust auf einen aktiven Sommer. Total unkompliziert, vielseitig und funktionell präsentiert sich die elastische, matte, leichte schoeller®-dynamic-Polyesterqualität im Leinenlook in Gold-, Grün- oder Blautönen. Das bequeme, etwas kompaktere schoeller®-dryskin-Doppelgewebe in Eisbergblau oder Sandbeige erinnert ebenso an eine Leinenstruktur und überrascht dank Funktionsfasern auf der Innenseite durch einen hervorragenden Feuchtigkeitstransport. Beide sind mit der nachhaltigen ecorepel® Bio-Technologie wasserabweisend ausgerüstet und fühlen sich bei Outdoor-Aktivitäten genauso bequem an wie in der Stadt.

Weitere Informationen:
Schoeller Textil AG
Quelle:

Schoeller Textiles

25.06.2019

Neonyt: Nachhaltigkeit von der Vorstufe bis zum Kleidungsstück

Die Megatrends Digitalisierung und Individualisierung stellen die Modeindustrie vor große Herausforderungen. Zugleich bergen sie enorme Potenziale für die Branche – etwa in den Bereichen Nachhaltigkeit und Rückverlagerung der Produktion. Die kommende Neonyt (2. bis 4. Juli, Kraftwerk Berlin) führt in ihrem Showcase im Obergeschoss neue Wege in der Modeproduktion vor Augen und präsentiert zwei Microfactorys auf über 160 Quadratmetern.

Die Megatrends Digitalisierung und Individualisierung stellen die Modeindustrie vor große Herausforderungen. Zugleich bergen sie enorme Potenziale für die Branche – etwa in den Bereichen Nachhaltigkeit und Rückverlagerung der Produktion. Die kommende Neonyt (2. bis 4. Juli, Kraftwerk Berlin) führt in ihrem Showcase im Obergeschoss neue Wege in der Modeproduktion vor Augen und präsentiert zwei Microfactorys auf über 160 Quadratmetern.

„Unsere Technologie wird die Art und Weise verändern, wie bedruckte Kleidung hergestellt wird“, ist sich Traian Luca, CEO von Gemini CAD Systems, sicher. Spezialisiert auf Zuschnittraum-Prozesse und computergestützte Designs, entwickelt die rumänische Firma Technologien für die Bearbeitung flexibler Materialien wie Textilien oder Leder. Auf der Neonyt zeigt das Unternehmen, wie ein flexiblerer Produktionsprozess schon heute aussehen kann. Dazu präsentiert der weltweit agierende Technologieanbieter in Berlin die Microfactory „Pixel to Product“. Auf einer Fläche von 80 Quadratmetern im Obergeschoss des Kraftwerks werden individuell digital bedruckbare Kleider, Blusen und Bademode unter den Augen der Besucher hergestellt. Sie erhalten Einblick in sämtliche Prozessschritte wie Produktentwicklung und Design, individuelle Anpassung von Größe, Stil und Muster sowie Bedrucken und Laserschneiden, Nähen und Veredeln.

Lieblingsstück statt Wegwerfartikel

Die Flexibilität eines digital vernetzten und automatisierten Produktionsprozesses kommt  Kunden und Umwelt zugleich zugute: Laut Gemini lassen sich Tinten-, Stoff- und Sublimationspapierverbrauch jeweils um bis zu 40 Prozent reduzieren. Auch der CO2-Fußabdruck lässt sich stark verringern, denn der Ansatz ermöglicht eine Rückverlagerung der Produktion in europäische Gefilde und hilft durch kürzere Lieferwege Sprit und Abgase einzusparen. Außerdem reduzieren sich bei nach Wunsch hergestellten Lieblingsstücken die gefürchteten Retouren erheblich. Der Hersteller profitiert dabei doppelt: Er muss nur produzieren, was vorher bezahlt wurde, und spart sich (kostspielige) Lagerhaltung und Ladenhüter.

„Die fortschreitende Digitalisierung verknüpft die textilen Fäden völlig neu“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles and Textile Technologies der Messe Frankfurt. „Die Branche befindet sich in einer Übergangsphase, was uns der Showcase auf der Neonyt mit den beiden Microfactorys eindrucksvoll vor Augen führt.“ Immer wichtiger wird dabei der Aspekt „Customizing“: Zunehmend wandern nach subjektivem Wunsch gestaltete Stücke in die Kleiderschränke der Konsumenten. Allerdings erwischt diese Massen-Personalisierung die Textil- und Bekleidungsbranche noch auf dem „analogen Fuß“: Dem auf „Fast Fashion“ getrimmten System mit starren Produktionsprozessen und unübersichtlichen Lieferketten fehlt die nötige Flexibilität für eine individualisierte Serienfertigung. Auch hierzu liefert der Neonyt-Showcase Lösungen.

Glokalisierung dank Digitalisierung

Die Glokalisierung, gebildet aus den Begriffen Globalisierung und Lokalisierung, spielt beim Neonyt-Aussteller Strima eine besondere Rolle. Die polnische Firma ist ebenfalls Teil des Neonyt-Showcases und präsentiert auf 80 Quadratmetern – ebenfalls in Form einer Microfactory – eine Komplettlösung für Mode-, Polster- und Lederateliers namens „Texi“. Dahinter verbirgt sich ein voll ausgestattetes Modeatelier mit Nähmaschinen, Schneid- und Bügelgeräten sowie Etikettier- und Nähzubehör. Es soll Designern ermöglichen, die Produktion an dem Ort vorzunehmen, an dem sie leben.

„Wir haben Texi als Antwort auf zunehmende Kundenanfragen nach energiesparenden, geräuscharmen und benutzerfreundlichen Maschinen entwickelt“, sagt Ela Dzierzgwa, Abteilungsleiterin Einkauf bei Strima. Die Beibehaltung der Produktion lokaler Marken in Europa, so Dzierzgwa weiter, oder deren Rückkehr aus Asien wirke sich positiv auf die globalen Energieeinsparungen aus und verringere die Luftverschmutzung, weil der Abstand zwischen Produktionsort und Konsument verkürzt werde.

Vordenker und Pioniere für Materialinnovationen

Weil nachhaltige Bekleidung eben nicht erst beim Produkt, sondern bei den Maschinen, den Verarbeitungsprozessen und den innovativen Materialen beginnt, spannt die Neonyt den Bogen über die komplette Wertschöpfungskette – von der Vorstufe bis hin zum Endprodukt. In Sachen innovativem Endprodukt begeistert die Neonyt auch im Juli mit spannenden, hochtechnologisierten Materialneuheiten, die insbesondere im funktionalen Bereich, in Outdoor- und Sportswear, zur Anwendung kommen.

„All unsere Produkte sind zu 100 Prozent ‚made in Europe‘, um die Transportwege so kurz wie möglich zu halten. Und wir verwenden nur solche Materialien, die auch vor unserer Liste eingeschränkt nutzbarer Substanzen (Restricted Substances List) bestehen können“, sagt Timo Perschke, Gründer und Geschäftsführer von Pyua. Das Unternehmen aus Kiel präsentiert hoch funktionelle Outdoorbekleidung für Damen und Herren sowie Urban- und Sportswear-Produkte. Ebenso stellen Bleed, Ecoalf und LangerChen neue Outdoor-Kollektionen mit hochwertigen Materialinnovationen vor.

Weitere Informationen:
Neonyt Nachhaltigkeit Messe Fashion Mode
Quelle:

KERN.

03.06.2019

ISPO Digitize Summit

  • Mit digitalem Know-how die Zukunft gestalten

Die Digitalisierung hat die Dynamik der Sportartikelbranche in den letzten Jahren enorm beschleunigt. Wie Hersteller und Händler neue digitale Möglichkeiten und Tools am besten für sich nutzen können, erfahren sie kompakt und übersichtlich am 3. und 4. Juli auf dem ISPO Digitize Summit in München, der Digitalkonferenz für das Sport-Business. Das Programm umfasst neben Vorträgen und Diskussionsrunden zahlreiche Workshops, in denen das Praxiswissen erweitert und neue Fähigkeiten erworben werden können.

  • Mit digitalem Know-how die Zukunft gestalten

Die Digitalisierung hat die Dynamik der Sportartikelbranche in den letzten Jahren enorm beschleunigt. Wie Hersteller und Händler neue digitale Möglichkeiten und Tools am besten für sich nutzen können, erfahren sie kompakt und übersichtlich am 3. und 4. Juli auf dem ISPO Digitize Summit in München, der Digitalkonferenz für das Sport-Business. Das Programm umfasst neben Vorträgen und Diskussionsrunden zahlreiche Workshops, in denen das Praxiswissen erweitert und neue Fähigkeiten erworben werden können. Eröffnet wird die Konferenz von der bayerischen Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach.

Für die Teilnehmer des Summits hält das Programm viel neues Wissen bereit. Ein Trend, der im Digital-Marketing verstärkt Einsatz findet, sind Smart Speaker wie Alexa von Amazon oder Google Home. Sie durchdringen den Markt in einem rasanten Tempo. Beim Workshop mit Daniel Sprügel, Gründer und Eigentümer von Sports Maniac, erfahren die Teilnehmer mehr über die Potenziale der Voice-Technologie und darüber, wie sich die Sportindustrie auf diese Entwicklung vorbereiten kann. Um Kundenkommunikation geht es auch im Workshop mit Tanja Wimmer, Project Manager Innovation & Labs bei Wirecard. Sie geht darauf ein, wie durch digitale Kundeninteraktion die Konversionsraten erhöht werden kann. MobiMedia Vorstand und COO Reinhold Wawrzynek widmet sich der Beziehung zwischen Herstellern und Händlern. Er zeigt, wie dank eines digitalen Orderportals die kontinuierliche Kommunikation zwischen beiden Seiten und damit eine optimale Warensteuerung, ein neuer digitaler Orderrhythmus und die Integration des Orderportals in die Vertriebssteuerung aussehen kann.

Für Inspiration und Vision stehen die Keynotes renommierter Digital-Experten. Zu ihnen zählen Tim Janaway, Senior Vice President bei adidas Outdoor, und Steffen Hack, Director Digital Commerce Outdoor bei adidas, die zum Thema „Digital in the real world“ sprechen werden. Moritz Hagenmüller, Geschäftsführer bei Accenture, leitet das Strategieberatungsgeschäft für den deutschsprachigen Raum und Russland und ist Experte für Unternehmens- und Wachstumsstrategien im Zeitalter der digitalen Transformation. Mit seinem Vortrag „Jenseits des Omni-Channels – Die nächste Welle digitaler Innovationen“ gibt er einen Ausblick auf globale Digitaltrends. Sebastian Lancestremere, Präsident des Global Sports Innovation Center bei Microsoft, spricht darüber, wie Sport, angetrieben von künstlicher Intelligenz, neu gedacht werden kann. Nach E-Commerce kommt M-Commerce: mobiles Shopping, das besonders bei der jüngeren Zielgruppe beliebt ist. Melanie Mohr, Geschäftsführerin von yeay, erläutert wie Influencer Marketing hier richtig eingesetzt werden kann. Mehr als 500 Unternehmen haben bereits den Digital Readiness Check durchgeführt, mit dem sich der digitale Reifegrad eines Unternehmens ermitteln lässt. Einen Überblick über die Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für die Branche gibt Stefan Herzog, Generalsekretär des Verbands des Deutschen Sportfachhandels (VDS).

Weitere Informationen:
ISPO Digitize Summit
Quelle:

Messe München GmbH

(c) Messe München GmbH
28.05.2019

Startup Summit zur OutDoor by ISPO: Newcomer teilen ihre Ideen

ISPO Brandnew, die weltweit größte Plattform für Startups in der Sportartikelbranche, wird erweitert: Erstmals findet im Rahmen von Europas größter Outdoor-Fachmesse OutDoor by ISPO in München (30. Juni bis 3. Juli) der Startup Summit „Basecamp of Inspiration“ statt.

ISPO Brandnew, die weltweit größte Plattform für Startups in der Sportartikelbranche, wird erweitert: Erstmals findet im Rahmen von Europas größter Outdoor-Fachmesse OutDoor by ISPO in München (30. Juni bis 3. Juli) der Startup Summit „Basecamp of Inspiration“ statt.

  • 32 Startups aus der Outdoor- und Sportartikelbranche auf 2.000 Quadratmetern Fläche
  • Fokusthemen Nachhaltigkeit, Technik & Sport, Digitalisierung & Individualisierung sowie Gesundheit
  • Interaktive Demo-Formate, Konferenzbühne und Networking Areas

Dort präsentieren sich Jungunternehmen in erlebnisorientierten Demo-Formaten und stellen Fachbesuchern ihre Marken und Produkte aus den Bereichen Outdoor, Sporttechnologie sowie Active Lifestyle vor. In Vorträgen und Panels teilen die Newcomer außerdem ihre Vision von der Zukunft des Outdoor-Business. Im Fokus stehen die Trendthemen Nachhaltigkeit, Technik & Sport, Digitalisierung & Individualisierung sowie Gesundheit.

ISPO Brandnew zeichnet seit dem Jahr 2000 vielversprechende Newcomer aus der Sportbranche aus und war für Marken wie GoPro, Maloja oder ON Running eine wichtige Starthilfe. Im Rahmen der OutDoor by ISPO etabliert ISPO Brandnew nun das „Basecamp of Inspiration“: Der Startup Summit versteht sich als Erlebnisplattform für ein zukunftsorientiertes Fachpublikum. Mit interaktiven Demo-Formaten, auf der Konferenzbühne und in den Networking Areas laden 32 ausgewählte Gründer dazu ein, ihre Produkte und Marken kennenzulernen und zu erleben. Bei der Auswahl der Teilnehmer profitierten die Macher des Basecamp of Inspiraton von 20 Jahren Kontakt und Erfahrung mit der Gründerszene: Auf der Fläche präsentieren sich ausgewählte Gewinner von ISPO Brandnew aus den vergangenen Jahren sowie einige weitere ausgewählte Jungunternehmen, die eines der Trendthemen besetzen. So können Fachbesucher sportliche KI-Konzepte, klassische Sportarten im Digital-Format, zukunftsweisende Produktionskonzepte oder nachhaltige Outdoor-Mode live erleben.

Weitere Informationen:
OutDoor Show OutDoor by Ispo
Quelle:

Messe München GmbH

So kaufen Sportler ein - Umfrage zum Kaufverhalten von Freizeitsportlern (c) Messe München GmbH
11.04.2019

So kaufen Sportler ein - Umfrage zum Kaufverhalten von Freizeitsportlern

  • ISPO befragte 2.783 Sportler zu ihrem Kaufverhalten
  • Mehrheit der Käufer informiert sich online
  • Auszeichnungen und technische Labels als Entscheidungskriterium
  • Nachhaltigkeit als Kaufkriterium

Die Sportartikelindustrie boomt: Laut dem Research-Unternehmen Trefis klettert der globale Umsatz von Sportausrüstung 2018 auf über 174 Milliarden Dollar. Doch durch welche Impulse treffen Konsumenten ihre finale Kaufentscheidung?

  • ISPO befragte 2.783 Sportler zu ihrem Kaufverhalten
  • Mehrheit der Käufer informiert sich online
  • Auszeichnungen und technische Labels als Entscheidungskriterium
  • Nachhaltigkeit als Kaufkriterium

Die Sportartikelindustrie boomt: Laut dem Research-Unternehmen Trefis klettert der globale Umsatz von Sportausrüstung 2018 auf über 174 Milliarden Dollar. Doch durch welche Impulse treffen Konsumenten ihre finale Kaufentscheidung? In einer europaweiten Umfrage hat ISPO 2.783 Sportbegeisterte dazu befragt. Deutlich erkennbar ist die Relevanz der digitalen Medien. Auszeichnungen, technische Labels bekannter Produkttechnologien und Nachhaltigkeitsaspekte sind für Konsumenten die wichtigsten Kriterien beim Kauf neuer Sport- und Outdoor-Produkte.

Die Mehrheit der europäischen Freizeitsportler informiert sich am liebsten online über neue Produkte und Sporttrends und kauft auch gerne dort. Auszeichnungen wie der ISPO Award und technische Labels bekannter Produkttechnologien, beispielsweise Gore-Tex oder Vibram, sind dabei ein wichtiges Entscheidungskriterium. Ebenfalls ausschlaggebend für den Kauf sind die Langlebigkeit und Reparaturmöglichkeiten der Produkte.

Produktauszeichnungen geben Sportlern Orientierung auf dem Sportmarkt und zeichnen besonders innovative und hochwertige Produkte aus. Preise und Awards sowie Labels zu Produkttechnologien und nachhaltigen Aspekten wie bluesign dienen Herstellern und Verkäufern als Verkaufsargumente. Dennoch ist wenig bekannt darüber, wie diese Qualitätsmerkmale wirken, welchen Einfluss sie auf das Kaufverhalten von Sportlern haben.

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, befragte ISPO 2.783 aktive Sportler zu ihrem Entscheidungsprozess beim Kauf neuer Sportartikel. Das Gros der Teilnehmer ist sportlich sehr aktiv und entsprechend mit der Materie vertraut: 79 Prozent betreiben mindestens zweimal pro Woche Sport, knapp die Hälfte davon sogar mehr als dreimal. Die Befragten kommen hauptsächlich aus Deutschland (29 Prozent), Italien (17 Prozent), UK (17 Prozent) und Frankreich (16 Prozent).

Aktive Sportler sind besonders präsent in den sozialen Medien

Zunächst wollte ISPO wissen, wo und wie sich Sportler über neue Produkte und Trends informieren. 60 Prozent der Befragten nutzen dafür Social Media-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung (Quelle: Faktenkontor, 2017).

Weitere Online-Quellen sind ebenfalls hoch im Kurs, vor allem Web-Portale (42 Prozent), Google (41 Prozent) und Online-Magazine (36 Prozent). Abseits der digitalen Welt tauschen sich 48 Prozent mit Ihren Freunden über die Geschehnisse in der Szene aus. Auch beim gewählten Kanal für den Kauf teilt sich die Gruppe: 41 Prozent gaben an, ihr neuestes Sportprodukt im stationären Handel gekauft zu haben, 51 Prozent online (36 Prozent über Desktop/Laptop und 15 Prozent über Mobile Devices).

Neues Sport-Equipment motiviert – 80 Prozent planen Neuanschaffung

Insgesamt 68 Prozent der Befragten lassen sich durch neu erworbene Sportprodukte zum aktiven Sporttreiben motivieren. 33 Prozent bleiben durch neues Equipment sogar langfristig sportlich aktiv, 35 Prozent erfahren zumindest einen kurzfristigen Motivationsschub.

Relevanz von Auszeichnungen und technischen Labels beim Produktkauf

72 Prozent der Befragten gaben an, beim Kauf neuer Sportprodukte besonders auf Auszeichnungen und technische Labels zu achten. Zweitwichtigstes Kriterium ist die, von 54 Prozent genannte, Empfehlung von Freunden. 33 Prozent der Befragten lassen sich durch Tests und Magazine inspirieren. Dabei steigt der Einfluss von Labels und Auszeichnungen weiter an: Für fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) haben sie in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen. Die Befragten ordnen Artikel mit entsprechenden Auszeichnungen, wie auch der ISPO Award, als hochwertiger ein und schreiben ihnen eine höhere Funktionalität zu als anderen Produkten.

Sportler kaufen gerne nachhaltig

Auch die Lebensdauer eines Sportartikels wird als Qualitätsmerkmal wahrgenommen und ist für drei Viertel der Befragten ein wichtiges Kaufkriterium. 37 Prozent achten zudem darauf, ob es entsprechende Ersatzteile bzw. Reparaturmöglichkeiten gibt, um kleinere Verschleißerscheinungen zu beheben. Diese Zahlen sind nicht zuletzt wohl auch ein Ergebnis der starken Präsenz von Nachhaltigkeitsthemen in der Branche.

Weitere Informationen:
Sportswear Sportbekleidung ISPO
Quelle:

Messe München GmbH

04.04.2019

ISPO Shanghai macht Potenziale in China greifbar

  • Netzwerkplattform für den chinesischen Markt
  • Top-Thema: Fußball in China
  • Wissenstransfer auf allen Ebenen  

Sport in China boomt – und damit auch die Nachfrage nach dem richtigen Sportequipment. Von Bekleidung bis hin zur Ausrüstung: die neuesten Trends aus den Bereichen Running, Health & Fitness, Wassersport und Outdoor werden von 5. bis 7. Juli 2019 auf der ISPO Shanghai im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) gezeigt.

  • Netzwerkplattform für den chinesischen Markt
  • Top-Thema: Fußball in China
  • Wissenstransfer auf allen Ebenen  

Sport in China boomt – und damit auch die Nachfrage nach dem richtigen Sportequipment. Von Bekleidung bis hin zur Ausrüstung: die neuesten Trends aus den Bereichen Running, Health & Fitness, Wassersport und Outdoor werden von 5. bis 7. Juli 2019 auf der ISPO Shanghai im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) gezeigt. Darüber hinaus unterstreicht die Messe mit der Football Activation Area und dem Matchmaking-Programm ihren Charakter als Netzwerkplattform in China.

Als aufstrebender Sportmarkt bietet China nationalen und internationalen Marken, Herstellern und weiteren Sport Business Professionals einen großen Absatz- und Investitionsmarkt. Rund 1,4 Milliarden Einwohner zählt die Volksrepublik. 59 Prozent der chinesischen Sportfans sind laut einer Studie von Nielsen Sport vor allen in großen Städten wie Shanghai, Peking oder Nanjing zu finden, das sind rund 432 Millionen Menschen. Davon ist ein Drittel selbst sportlich aktiv, zu den beliebtesten Sportarten zählt das Laufen. Ebenso ist das Interesse an Fußball in den letzten Jahren stark gewachsen und liegt bei der Stadtbevölkerung in der Altersgruppe der 16- bis 59-Jährigen bei 31 Prozent. Eine riesige Fangemeinde, die auch bei ausländischen Vereinen Interesse weckt.

Mit 70.000 neuen Fußballplätzen bis zum Jahr 2020 sowie großen Investitionen in eine bessere Infrastruktur, Fußballschulen und die Trainerausbildung verfolgt die chinesische Regierung mit ihrem Fußballprogramm das Ziel, spätestens bis zum Jahr 2050 zur Weltspitze im Fußball zu gehören. Längst hat der chinesische Fußballmarkt auch das Interesse bei ausländischen Vereinen geweckt. Zum einen möchten diese ihre Expertise im Bereich der Nachwuchsförderung einbringen, zum anderen ihre Fangemeinde im asiatischen Raum erweitern. Mit der Football Activation Area vereint die ISPO Shanghai beides unter einem Dach und vernetzt ausländische Vereine und chinesische Verbände. Zudem haben die Vereine in Shanghai die Möglichkeit, lokale Medien und sogenannte Key-Opinion-Leader, chinesische Influencer, für den Spitzenfußball zu treffen. Im Fußball-Forum stellen Sprecher der Vereine ihre Strategien vor, zeigen wie sie im chinesischen Markt aktiv sein möchten und präsentieren ihre Konzepte zur Nachwuchsförderung und Markenpositionierung. Ein Networking Dinner bietet die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen beziehungsweise zu vertiefen.

Mit einem erwarteten Umsatz von 576 Millionen Euro im Jahr 2018 zählt China zum größten E-Commerce Markt weltweit, gefolgt von den USA mit über 456 Millionen Euro. Für Sport- und Outdoor Produkte ist China der weltweit zweitgrößte E-Commerce-Markt. Im Rahmen des Matchmaking-Programms der ISPO Shanghai treffen Aussteller und Besucher auf die wichtigsten chinesischen E-Commerce-Anbieter und Handelsketten. Neben zahlreichen Netzwerkmöglichkeiten sorgt die Messe mit einem kostenfreien Konferenz- und Forenprogramm für umfangreichen Wissenstransfer.

Weitere Informationen:
ISPO Shanghai ISPO, Shanghai, Fashion
Quelle:

Messe München GmbH

14.03.2019

ISPO Award OutDoor Edition: Neues Qualitätssiegel für Outdoor-Produkte

Der ISPO Award hat sich als anerkanntes Gütesiegel für die Sportartikelindustrie etabliert. Er dient dem Fachhandel als Unterstützung bei der Sortimentsauswahl, in Folge dem Konsumenten als Unterscheidungsmerkmal bei der Kaufentscheidung. In Verbindung mit OutDoor by ISPO wird die renommierte Auszeichnung spezifisch für die Outdoor-Branche und ihre Anforderungen adaptiert. Die Bewerbungsphase für die erste ISPO Award OutDoor Edition dauert vom 1. April bis 17. Mai 2019.

Der ISPO Award hat sich als anerkanntes Gütesiegel für die Sportartikelindustrie etabliert. Er dient dem Fachhandel als Unterstützung bei der Sortimentsauswahl, in Folge dem Konsumenten als Unterscheidungsmerkmal bei der Kaufentscheidung. In Verbindung mit OutDoor by ISPO wird die renommierte Auszeichnung spezifisch für die Outdoor-Branche und ihre Anforderungen adaptiert. Die Bewerbungsphase für die erste ISPO Award OutDoor Edition dauert vom 1. April bis 17. Mai 2019. Neben einer Trophäe erhalten die Preisträger der neuen ISPO Award OutDoor Edition ein umfangreiches Paket mit Verkaufsförderungs- und Kommunikationsmaßnahmen.

  • Adaption des ISPO Award spezifisch für die Outdoor-Branche
  • erste Bewerbungsrunde: 1. April bis 17. Mai 2019

Dem Grundgedanken des ISPO Awards folgend ist auch die neue OutDoor Edition als Orientierungshilfe für Händler, Konsumenten und Medienvertreter konzipiert. Die Auszeichnung würdigt den Innovationsgehalt der Produkte sowie die konzeptionelle und handwerkliche Leistung dahinter.

Die Chance auf eine Auszeichnung haben Produkte aus allen Outdoor-Segmenten. So gibt es nicht nur für klassisches Bergsteiger- oder Kletterequipment passende Kategorien. Auch Produkte aus anderen Bereichen, die im Verständnis des Konsumenten längst „Outdoor“ sind, können eingereicht werden – gleichgültig ob beispielsweise Camping oder Trailrunning, Urban Outdoor oder Wassersport.

Beurteilt werden alle Einreichungen nach Innovation, Design, Funktion und Qualität. Abgeleitet von diesen Kriterien werden in jeder Kategorie ein „Gold Winner“ sowie ein bis zwei „Winner“ gekürt. Besonders herausragende und in ihrer Art für die Branche wegweisende Produkte erhalten zudem kategorieübergreifend das „Outstanding“-Label. Den Preisträgern bietet das international führende Sport Business Netzwerk ISPO ein umfangreiches Paket mit Verkaufsförderungs- und Kommunikationsmaßnahmen.

Die Bewertung übernimmt eine unabhängige internationale Fachjury aus Fachhändlern, Designern, Marketingspezialisten, Journalisten, Konsumenten und Athleten. Sie trifft sich nach Bewerbungsschluss erstmals im französischen Annecy. Neben der faktenbasierten, technischen Bewertung umfasst das Jury-Meeting eine erlebnisorientierte Praxis-Erprobung der Produkte.

Die Anmeldung für die ISPO Award OutDoor Edition ist ab dem 1. April 2019 möglich. Anmeldeschluss ist der 17. Mai 2019, bis einschließlich 17. April gelten vergünstigte Early Bird-Konditionen.

Alle Informationen zum Award und zur Anmeldung 2019 sind ab sofort online verfügbar.

Weitere Informationen:
OutDoor by Ispo
Quelle:

Messe München GmbH

Neue Studie zur deutschen Outdoor-Branche (c) Marketmedia24
26.02.2019

Neue Studie zur deutschen Outdoor-Branche

Der deutsche Outdoor-Markt legte 2018 um 2,4 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro zu. Dabei schafften die Zelte mit fast 7 Prozent den größten Umsatzsprung. Positiv sind auch die weiteren Aussichten. So wird das Marktvolumen der Outdoor-Bekleidung (1st, 2nd und 3rd Layer) bis 2020 voraussichtlich noch einmal um 4,3 Prozent zulegen können. Allein 42 Prozent der Haushalte mit Kindern und fast 43 Prozent von Deutschlands Top-Verdienern wollen sich noch im laufenden Jahr eine neue Softshelljacke kaufen, und bei fast allen Konsumenten stehen Funktionsshirts ganz oben auf der Einkaufsliste.

Der deutsche Outdoor-Markt legte 2018 um 2,4 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro zu. Dabei schafften die Zelte mit fast 7 Prozent den größten Umsatzsprung. Positiv sind auch die weiteren Aussichten. So wird das Marktvolumen der Outdoor-Bekleidung (1st, 2nd und 3rd Layer) bis 2020 voraussichtlich noch einmal um 4,3 Prozent zulegen können. Allein 42 Prozent der Haushalte mit Kindern und fast 43 Prozent von Deutschlands Top-Verdienern wollen sich noch im laufenden Jahr eine neue Softshelljacke kaufen, und bei fast allen Konsumenten stehen Funktionsshirts ganz oben auf der Einkaufsliste.

Auch im Ranking der Einkaufsstätten gibt es eine eindeutige Nummer eins: Den Sportfachhandel. Hier kauft die Mehrheit der Bevölkerung Outdoor-Bekleidung, -Schuhe, Ausrüstung, Zelte und Schlafsäcke. Auf Platz zwei folgt der Online-Handel, zwar mit deutlichem Abstand, aber mit dynamischen Schritten. Bei Outdoor-Bekleidung liefern sich auf den weiteren Rängen Bekleidungshandel und Discounter ein Kopf an Kopf Rennen.

Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen und zielgruppengenauen Konsumentenbefragung (Basis 1.024 Teilnehmer), die das Marktforschungsinstitut Marketmedia24 (Köln) jetzt in Zusammenarbeit mit dem Primärforschungsspezialisten Noceanz GmbH (Würzburg) in der neuen Studie „Branchen-REPORT Outdoor 2019“ herausgibt. Durchgeführt wurde die Verbraucherforschung im Zeitraum vom 1. bis 4. Februar 2019. Männer und Frauen gaben unter anderem Auskunft darüber, welche der 20 vorgegebenen Produkte sie 2019, 2020 oder später anschaffen wollen und in welchem Geschäftsformat sie am liebsten was einkaufen.

Quelle:

Marketmedia24

(c) Mitgliederbefragung GDH e.V. 2019
25.02.2019

Hutbranche: Mehr Umsatz trotz geringerer Frequenz

Dank des Jahrhundertsommers konnte der Hutfacheinzelhandel das Jahr 2018 zum vierten Mal in Folge mit einem Umsatzplus abschließen. Auch 2019 ist die Hutbranche optimistisch. Das größte Problem ist die sinkende Frequenz in den Innenstädten, die nur wenige Händler durch Online-Angebote kompensieren können.

Dank des Jahrhundertsommers konnte der Hutfacheinzelhandel das Jahr 2018 zum vierten Mal in Folge mit einem Umsatzplus abschließen. Auch 2019 ist die Hutbranche optimistisch. Das größte Problem ist die sinkende Frequenz in den Innenstädten, die nur wenige Händler durch Online-Angebote kompensieren können.

Der spezialisierte Hutfacheinzelhandel kann zufrieden sein. Gegen den Branchentrend erzielten die Spezialisten für Kopfbedeckungen 2018 ein Umsatzplus in Höhe von 1,4 Prozent zum vierten Mal in Folge (2017: 4,0 Prozent; 2016: 1,6 Prozent, 2015: 2,5 Prozent). Und auch für das Jahr 2019 ist die Hutbranche optimistisch: Es wird ein Umsatzplus in Höhe von 1,9 Prozent prognostiziert. Das belegt die Jahresumfrage der Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte e.V. (GDH). „Hüte und Mützen sind modisch im Trend und bieten darüber hinaus Schutz und immer mehr komfortable Funktion; das kommt an“, erklärt der 1. Vorsitzender der GDH e.V., Andreas Voigtländer. „Leider startete der Winter erst im Dezember, sonst wäre das Plus viel größer ausgefallen; Textileinzelhandel ist und bleibt eine Branche, die vom Wetter abhängig ist. Von dem Jahrhundertsommer haben wir profitiert und da die Funktion UV-Schutz geschätzt wird, rollten viele Panamas und andere zertifizierte Hüte über die Ladentheke.“

Die Mitgliederumfrage legt die Finger auch in Wunden. Das größte Problem im stationären Handel ist die Frequenzentwicklung: Die Kundenanzahl stieg bei den befragten Hutfacheinzelhändlern unterproportional nur um 0,7 Prozent. „Sinkende Frequenz, die Konkurrenz durch Online-Shopping und die Ertragsentwicklung sind die drei größten Probleme. Unser Umsatzwachstum basiert auf höheren Kaufbeträgen pro Kunde und Bon, weil wir als Spezialisten die Kunden bestens beraten können und eine tiefe und breite Auswahl an Kopfbedeckungen mit viel Funktion und Komfort bieten‟, weiß Andreas Voigtländer. Als weitere Probleme wurden steigende Kosten und die Preispolitik von Markt- und Weihnachtsmarktbeschickern genannt. Schlusslicht bildet erfreulicherweise die Kapitalbeschaffung.

Thema der Zukunft 1: Digitalisierung
Online-Business ist ein großes Thema, auch wenn bisher nur wenige der Hutfacheinzelhändler über alle Kanäle online unterwegs sind. Der Anteil von Online- und Ebay-Shops parallel zum stationären Geschäft liegt bei den GDH-Mitgliedern bei rund 15 Prozent. Dagegen entwickelt sich Online-Kommunikation mit Facebook und Instagram schneller und ist ein wichtiges Standbein im Marketing-Mix.

Thema der Zukunft 2: Modeinnovationen und Funktion
Das Mode-Thema der Zukunft ist Funktion durch innovative Materialverarbeitung. Sonnen- und UV-Schutz im Sommer und weiche Qualitäten mit versteckter Funktion im Winter sind die Trends für 2019/20. Für zertifizierten UV-Schutz in hochwertigen Materialien für Panamas und Strohhüte sowie Herrenmützen gibt der gesundheitsbewusste Verbraucher, vor allem Männer, mehr Geld aus. Wasser- und winddichte Materialien mit versteckten Funktionen wie Ohrenklappen bieten im Winter viel Komfort. Materialinnovationen sorgen für weichere Haptik, Outdoor Hüte, Mützen und Caps sind knautschbar, sodass sie in Jacken- oder Taschen passen.

Herren-Hüte und trendig, schmale Herrenmützen sind mit 58 Prozent die stärkste Warengruppe. Auch Damen greifen gerne zu Herrenformen wie Trilby, Bogart oder Pork Pie. 39 Prozent des Umsatzes ging auf das Konto der Damen, vor allem mit weichen und legeren Kopfbedeckungen wie Basken, schmalrandigen Glocken, Strickmützen mit passenden Schals und Stirnbändern. Die restlichen 3 Prozent fallen auf Kinderkopfbedeckungen. Hier bieten reflektierende Signal-Elemente für die Nacht ein starkes Funktionsplus.

Weitere Informationen:
Huteinzelhandel
Quelle:

Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte e.V.

(c) VAUDE, Ralf Gantzhorn
12.02.2019

PrimaLoft unterstützt Waldprojekt im Rahmen der BANFF Tour 2019

  • Spezialist für Komfortlösungen zeigt Verantwortung und pflanzt gemeinsam mit Veranstalter Moving Adventures für jeden 25. Besucher der Tour einen Baum in alpinen Bergregionen

„Der Natur etwas zurückgeben“ lautet das Motto der Initiative, die PrimaLoft zum Start der diesjährigen Ausgabe der Banff Center Mountain Film Festival World Tour gemeinsam mit dem Veranstalter Moving Adventures ins Leben gerufen hat. Für jeden 25.

  • Spezialist für Komfortlösungen zeigt Verantwortung und pflanzt gemeinsam mit Veranstalter Moving Adventures für jeden 25. Besucher der Tour einen Baum in alpinen Bergregionen

„Der Natur etwas zurückgeben“ lautet das Motto der Initiative, die PrimaLoft zum Start der diesjährigen Ausgabe der Banff Center Mountain Film Festival World Tour gemeinsam mit dem Veranstalter Moving Adventures ins Leben gerufen hat. Für jeden 25. Zuschauer der Tour, auf der auch in diesem Jahr wieder rund 35.000 Outdoor-Fans erwartet werden, spendet der Innovationsführer im Bereich Performance-Textilien einen Baum für ein Waldprojekt in der Region Schliersee (Bayern), das unter anderem Aufforstungen in Bergregionen betreibt. Ziel ist es, bis zum Ende der Tour auf 1.200 Bäume zu kommen, die dann im Herbst gepflanzt werden sollen.

Wenn am 16. Februar 2019 die Banff Center Mountain Film Festival World Tour Premiere in München feiert, wird PrimaLoft neben Vaude wieder als Hauptsponsor in über 90 Veranstaltungsorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in den Niederlanden präsent sein. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmfestivals, die auf pure Action nach der Devise „schneller, höher, weiter“ setzen, rückt das BANFF Kurzfilmfestival das Naturerlebnis in den Mittelpunkt und legt den Fokus auf nachhaltige Themen. „Und genau das macht dieses Sponsoring so attraktiv für uns. Denn mit dieser Ausrichtung können wir uns, ähnlich wie bei der von uns unterstützten Initiative #ItsGreatOutThere der European Outdoor Group, zu 100% identifizieren“, sagt Jochen Lagemann, Senior Vice President and Managing Director, Europe & Asia PrimaLoft. „Wenn wir auch in Zukunft noch Spaß in der Natur haben wollen, müssen wir ihr auch etwas zurückgeben und die Resourcen schonen. Deshalb fördern wir in diesem Jahr gezielt ein Projekt im alpinen Raum, das sich für den Erhalt eines gesunden Waldes einsetzt. Außerdem wollen wir die Zuschauer der Tour für dieses Thema sensibilisieren.“

Weiter Informationen zur BANFF und Tickets gibt es unter: https://banff-tour.de

Quelle:

crystal communications GmbH

Outdoor-Kleidung: bei Kauf auf fluorfreie Beschichtungen achten © Peter Bernhaupt/piclease
06.02.2019

Outdoor-Kleidung: bei Kauf auf fluorfreie Beschichtungen achten

  • Fluorkohlenstoffverbindungen gefährden Umwelt und Gesundheit – Forderung nach transparenten Lieferketten

Gut gerüstet gegen Regen, Wind und Schnee? Für Aktivitäten an der frischen Luft wird zunehmend Funktionskleidung gekauft. Atmungsaktiv, wasserdicht, öl- und schmutzabweisend soll sie sein: Eigenschaften, für die Chemikalien eingesetzt werden. Doch wie gefährlich das Herstellen der Beschichtungen für Gesundheit und Umwelt ist, war bisher nicht ausreichend erforscht.

  • Fluorkohlenstoffverbindungen gefährden Umwelt und Gesundheit – Forderung nach transparenten Lieferketten

Gut gerüstet gegen Regen, Wind und Schnee? Für Aktivitäten an der frischen Luft wird zunehmend Funktionskleidung gekauft. Atmungsaktiv, wasserdicht, öl- und schmutzabweisend soll sie sein: Eigenschaften, für die Chemikalien eingesetzt werden. Doch wie gefährlich das Herstellen der Beschichtungen für Gesundheit und Umwelt ist, war bisher nicht ausreichend erforscht. In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell mit knapp 290.000 Euro geförderten Projekt wurden ausgewählte fluorkohlenstoffhaltige Chemikalien sowie fluorfreie Alternativen ökotoxikologisch untersucht. Fazit: „Auf ölabweisende Beschichtungen sollte im alltäglichen Gebrauch besser verzichtet werden“, fasst Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär, zusammen. Projektergebnisse und Abschlussveranstaltung mit Vertretern von Hochschulen, Umweltbundesamt und Outdoorunternehmen ergaben, dass der Nutzen das hohe Gesundheits- und Umweltrisiko bei der Herstellung nicht rechtfertigen würde. Verbraucher sollten auf hochwertige im Markt erhältliche Alternativen achten.

Für risikoarme Herstellung hoher Standard erforderlich
„Das Herstellen des Materials ist häufig eine erhebliche Gefahr für Mensch und Umwelt, wenn keine hohen Standards in der Arbeitssicherheit, gut ausgerüstete Produktionsstätten, kein geschultes Personal und kein gutes Abfall- und Abwassermanagement damit einhergehen“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Stefan Stolte von der Technischen Universität Dresden, Institut für Wasserchemie. Bei vielen Produktionsstätten beispielsweise in Asien sei dies derzeit jedoch der Fall. „Im Labor haben wir unter kontrollierten Bedingungen nachgewiesen, dass krebserregende, giftige oder gesundheitsschädliche Verbindungen zur Herstellung der Textilien verwendet werden“, so Stolte. Ohne kontrollierte Umweltstandards bei der Produktion würden die Chemikalien über das Abwasser ungehindert in die Gewässer gelangen. „Die Nutzung problematischer Chemikalien bei der Produktion bedeutet aber nicht, dass diese auch in den Textilien zu finden sind“ stellt Stolte heraus.

Umwelt- und Gesundheitsgefahren durch Fluorkohlenstoffverbindungen
Dr. Max Hempel, DBU-Fachreferent für Umweltchemie: „Vor allem PFC, also per- und polyfluorierte Chemikalien, bleiben sehr lange in der Umwelt, reichern sich in Organismen an, sind gesundheitsgefährdend und können die Fortpflanzung beeinträchtigen.“ Langkettige PFC mit mehr als acht Kohlenstoffatomen seien 2016 deshalb von der Europäischen Union (EU) als Substanzen mit besonders Besorgnis erregenden Eigenschaften eingestuft und für viele Anwendungen verboten worden. „Bisher wurden kurzkettige PFC als Alternativen für die langkettigen angesehen“, erläutert der Projektleiter, der zu Projektbeginn an der Universität Bremen, Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien, lehrte. „Hierfür fehlte den Unternehmen allerdings die chemische und ökotoxikologische Expertise.“ Im jetzt abgeschlossenen Projekt seien Wissenslücken geschlossen worden.

Im Alltag reichen atmungsaktive und wasserabweisende Funktionen
Dr. Jürgen Arning vom Umweltbundesamt in Dessau, das das Projekt begleitet hat: „Die Nutzung von kurzkettigen PFC birgt neue Gefahren, weil diese viel mobiler in der Umwelt sind.“ Solange es keine Alternative zu den Chemikalien gebe, sollte die Nutzung auf das unbedingt erforderliche Maß reduziert werden. „Bei persönlicher Schutzkleidung wie im Krankenhaus oder bei der Feuerwehr macht der Einsatz von öl- und schmutzabweisenden Materialien Sinn“, so der Wissenschaftler. Aber im normalen Alltag und bei der Freizeitgestaltung würden atmungsaktive und wasserabweisende Funktionen reichen, die auch ohne fluorhaltige Chemikalien erzielt werden könnten und im Markt auch angeboten würden. Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI, Bonn), Kooperationspartner des Projekts, und viele mittelständische Outdoor-Unternehmen seien aufgrund der Umwelt- und Gesundheitsgefahren bestrebt, alternative Textilveredelungschemikalien mit vergleichbarer Funktionalität zu ermitteln. Die Forscher hatten kurzkettige PFC, die auch öl- und schmutzabweisend sind, sowie PFC-freie Substanzen, die nur wasserabweisende Eigenschaften haben, untersucht. Beides wird derzeit von Outdoor-Herstellern für die Beschichtung von beispielsweise Jacken, Hosen und Zelten eingesetzt.

Gesetzliche Standards kontrollieren und Lieferketten transparent machen
„Die Outdoorbranche lebt davon, dass Freizeitaktivitäten als gesundheitsförderlich empfunden werden. Das Bewusstsein für Umwelt und Gesundheit ist bei vielen dieser Unternehmen ausgeprägter als in anderen Branchen“, so Hempel. Kunden könnten und sollten beim Kauf von Outdoortextilien auf die Inhaltsstoffe achten oder im Geschäft nachfragen. Kritisch sehen die Projektbeteiligten derzeit allerdings die Deklaration der Inhaltsstoffe. Hempel: „In den untersuchten Proben wurden Gefahrstoffe nachgewiesen, die teilweise nicht im Sicherheitsdatenblatt der Hersteller aufgeführt wurden.“ Gesetzliche Standards gebe es bereits, doch die Kontrolle müsse noch verbessert werden. Für transparente Lieferketten müsse ebenso gesorgt werden.

Den Abschlussbericht finden Sie hier zum Download.

Weitere Informationen:
DBU Outdoor
Quelle:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

(c) Messe München GmbH
04.02.2019

Marktforschungsstudie: Outdoor ist ein menschliches Grundbedürfnis

Was ist „Outdoor“ und welche Bedeutung hat es für den Menschen? Welche Hürden gilt es, für das perfekte Outdoor-Erlebnis zu überwinden? Im Auftrag des OutDoor by ISPO Teams der Messe München suchte das renommierte Kölner Marktforschungsinstitut Rheingold deutschlandweit Antworten auf diese Fragen und erforschte den seelischen Kern von Outdoor. Aus den Ergebnissen lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für Outdoor-Hersteller und Fachhändler ableiten.

Was ist „Outdoor“ und welche Bedeutung hat es für den Menschen? Welche Hürden gilt es, für das perfekte Outdoor-Erlebnis zu überwinden? Im Auftrag des OutDoor by ISPO Teams der Messe München suchte das renommierte Kölner Marktforschungsinstitut Rheingold deutschlandweit Antworten auf diese Fragen und erforschte den seelischen Kern von Outdoor. Aus den Ergebnissen lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für Outdoor-Hersteller und Fachhändler ableiten.

Die Teilnehmer der Studie „Outdoor as a human need“ wurden nach ihren inneren Wünschen, Sehnsüchten, Ängsten und Idealen im Zusammenhang mit Outdoor-Aktivitäten befragt. Das Ergebnis: „Outdoor“ ist ein Prozess, so individuell wie die Menschen selbst und stark mit Emotionen verbunden. Es gilt Hemmschwellen abzubauen, Ängste und Unsicherheiten zu überwinden, um schließlich gestärkt hervorzugehen. Deutlich wird zudem, dass „Outdoor“ in unserer schnelllebigen Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert genießt. Als verbindendes Lebensgefühl hält es Einzug in den Alltag und das urbane Leben. Die Aktivitäten selbst können vielfältiger Natur sein, weit über Wandern, Klettern oder Camping hinaus.

Die wichtigsten Erkenntnisse zum Kern von Outdoor, zu den persönlichen Herausforderungen der Aspiranten und Sportler, sowie zum Stellenwert von Produkten, Marken und Händlern im Überblick:

Outdoor ist ein Prozess
Alle Outdoor-Momente entstehen in mehreren Schritten, vom Wunsch des Draußen Seins und der Planung über die Durchführung bis zum Nachhause Kommen. Jeder dieser Schritte ist mit Emotionen verbunden: Ängste und Unsicherheit verbunden mit Neugierde werden abgelöst von Euphorie, wenn das gesetzte Ziel erreicht ist – sei es das Bezwingen des Berggipfels, das Reiten auf der perfekten Welle oder das Lagerfeuer am See. Was danach bleibt, ist ein Gefühl der Stärke bei der Rückkehr in den Alltag.

Outdoor spielt sich in vier Dimensionen ab:
Outdoor-Aktivitäten lassen sich in einem Spannungsfeld aus vier Haupt-Dimensionen einordnen: Die zivilisierte Absicherung im kultivierten Raum, die demütige Eingliederung und die natürliche Ursprünglichkeit in der Wildnis sowie das kämpferische Bewältigen. So findet der eine seinen Ausgleich beim Spaziergang querfeldein oder beim Fischen am Weiher nebenan, der andere beim Klettern mit Seil und Haken in Steilwänden. Daraus ergeben sich verschiedene Denkweisen, wie Outdoor umschrieben werden kann. Während „in der Natur aufgehen“ der klassische Outdoor-Ansatz ist, der durch „Survival und Adrenalin“ erweitert wird, sind der sogenannte „gerahmte Eskapismus“ und das „Urban Warrior“-Motiv neue Felder. Sie werden von den Konsumenten allgemein hin bereits als „Outdoor“ wahrgenommen und gelebt.

Ausrüstung dient als Eintrittskarte und Aushängeschild
Die richtige Ausrüstung ermöglicht den Zugang zu bestimmten Outdoor-Aktivitäten. Sie unterstützt, bietet Schutz und kann bei manchen Sportarten das Überleben im Falle eines falschen Handelns sichern. Im Widerspruch dazu steht der Gedanke des Verzichts und der Ursprünglichkeit, den viele mit dem Outdoor-Begriff verbinden. Allgemein gilt: Funktion und Qualität steht über allem, modische Aspekte ordnen sich zwar dahinter ein, dienen bei der Kaufentscheidung jedoch als ausschlaggebendes Unterscheidungsmerkmal.

Auch nach der Rückkehr leistet Ausrüstung noch ihre Dienste, beispielsweise die Funktionsjacke beim Pendeln zur Arbeit mit dem Fahrrad. Nebenbei transportiert sie dann ein Stück Outdoor-Feeling in den Alltag und dient als Aushängeschild eines aktiven Lebensstils – der Kern des Urban Outdoor-Gedankens.

Händler als Wegweiser, Marken als Begleiter
Händler ebnen den Weg zum Outdoor-Erlebnis. Sie verkaufen nicht nur ein Produkt, sondern unterstützen beim Einstieg in die Outdoor-Welt oder auch bei der Weiterentwicklung. Sofern der Händler richtig auf den Kunden eingeht, nimmt er ihn bereits im Laden oder auf der Website mit auf ein Abenteuer – eines, das im Kopf stattfindet und Sehnsüchte weckt.

Marken sind über ihre Produkte zuverlässige Partner während des Abenteuers. Je leistungsorientierter eine Outdoor-Aktivität betrieben wird, desto höher ist das Fachwissen über einzelne Marken, sie und ihre Produkte können klar benannt werden.

Die Versöhnung von Wildnis und Zivilisation – Outdoor im Alltag
Outdoor heißt, ein Stück Kultiviertheit mit in die Ursprünglichkeit mitzunehmen, je nach Ausrüstung mehr oder weniger stark ausgeprägt. Vor allem technische Ausrüstung bietet eine gewisse Bequemlichkeit: Statt Landkarte und Kompass heißt es GPS-Gerät mit zuvor aufgespielter Route, statt Lagerfeuer und Fackel werden Gaskocher und Stirnlampe genutzt. Outdoor im Alltag wiederum transportiert das Wilde in das Kultivierte – und manifestiert so das Stärke-Gefühl von Outdoor-Abenteuern im täglichen Leben. Sei es durch kleine Herausforderungen wie einer neuen Route auf dem Weg zur Arbeit, durch Erinnerungen oder der Überführung von Outdoor-Bekleidung, -Ausrüstung und -Nahrung in den Alltag.

Outdoor – seelisches Bedürfnis trifft auf Einstiegshürden
Menschen suchen im Outdoor-Erlebnis den temporären Ausstieg aus dem Alltäglichen, ohne Druck und Stress. Viele Outdoor-Marken jedoch vermitteln in ihrer Bildsprache anderes. Sie zeigen Profis, es entsteht der Eindruck von Leistungsorientierung und Wettkampf. Auch die Angst vor Kontrollverlust, aufgrund von fehlendem Wissen und Können sowie äußeren Einflüssen, macht einigen Outdoor-Aspiranten Angst. Und nicht zuletzt kann der Wohnort eine Hürde sein. Nicht jeder hat vor der Haustüre das geeignete Outdoor-Umfeld. Die Community, die bei der Überwindung dieser Schwierigkeiten helfen kann, wird häufig als exklusiv und ebenfalls leistungsorientiert wahrgenommen.

Konsumentendenken als Basis für die Entwicklung der Branche
Aus diesen Kernaussagen ergeben sich konkrete Handlungsempfehlungen für Hersteller und Händler für die Erschließung neuer Zielgruppen und zur Optimierung bestehender Angebote. Es gilt eine „Willkommenskultur“ mit niedrigen Einstiegsschwellen und Erlebniswelten für Outdoor-Enthusiasten jeglichen Niveaus zu schaffen – über differenzierte Angebote und ganzheitliche Ansätze in Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb. Zugleich darf die Begehrlichkeit von „Outdoor“ nicht herabgestuft werden. Details dazu finden sich in den sieben Whitepapers zur Studie. Sie stehen online zum Download  bereit.

Das aufgezeigte Konsumentendenken und -handeln spiegelt sich auch im neuen Konzept der OutDoor by ISPO wieder. Es vereint neue, in der Gesellschaft bereits anerkannte Outdoor-Segmente wie Mountainbike, Trailrunning oder Watersports mit klassischen Themen wie Klettern oder Wandern. Zur jährlich stattfindenden Fachmesse werden alle Bereiche stark erlebnisorientiert präsentiert. Rund um die Messe gibt es ein unterstützendes, ganzjähriges Netzwerk aus digitalen und analogen Services.

Zur Methodik der Studie
Bei der Durchführung der Studie unter dem Titel „Outdoor as a human need“ folgte das Rheingold Institut einem qualitativen Ansatz. Mit Hilfe der ISPO Open Innovation-Community wurden mehrere Probanden zum Thema Outdoor befragt. Aus den Antworten entwickelte das Forscherteam Hypothesen, die anschließend in zwei Gruppen unter Anleitung eines Psychologen diskutiert wurden. Die Ergebnisse aus diesen Gesprächsrunden dienten dann als Basis für tiefenpsychologische Einzelinterviews mit einer Gesamtdauer von über 36 Stunden.

Weitere Informationen:
Outdoor
Quelle:

Messe München GmbH

Revolutionäre Technik und Verarbeitung mit der SOTA HS Hooded Jacket von Mammut (c) Messe München GmbH
Revolutionäre Technik und Verarbeitung mit der SOTA HS Hooded Jacket von Mammut
16.01.2019

ISPO Award Jury kürt die innovativsten Sportprodukte für 2019/20

Der ISPO Award gilt als etabliertes Gütesiegel für herausragende Produkte in der Sportbranche. Jetzt stehen die Gewinner für 2019 fest. Aus mehreren Hundert Einreichungen wählte eine unabhängige internationale Experten-Jury die Sieger in den fünf Segmenten Health & Fitness, Outdoor, Snowsports, Team & Social Sports sowie Urban. Trends zeichnen sich ab in der digitalen Vernetzung von Sportprodukten, im Bereich moderner Hightech-Materialien sowie in der Nachhaltigkeit bei Funktionskleidung und -schuhen. Eine Auswahl der prämierten Produkte wird vom 3. bis 6.

Der ISPO Award gilt als etabliertes Gütesiegel für herausragende Produkte in der Sportbranche. Jetzt stehen die Gewinner für 2019 fest. Aus mehreren Hundert Einreichungen wählte eine unabhängige internationale Experten-Jury die Sieger in den fünf Segmenten Health & Fitness, Outdoor, Snowsports, Team & Social Sports sowie Urban. Trends zeichnen sich ab in der digitalen Vernetzung von Sportprodukten, im Bereich moderner Hightech-Materialien sowie in der Nachhaltigkeit bei Funktionskleidung und -schuhen. Eine Auswahl der prämierten Produkte wird vom 3. bis 6. Februar 2019 auf der ISPO Munich in Halle B1 ausgestellt.

Unter den eingereichten Produkten finden sich immer mehr intelligente Sportgeräte, die Trainingsdaten sammeln, analysieren und aufbereiten. Wie bereits in den letzten Jahren richten zudem viele Marken ihren Fokus auf Nachhaltigkeit. Eine Entwicklung, die im Rahmen des ISPO Awards mit einer eigenen Eco-Jury unterstützt wird. „Das Streben der Branche in den letzten Jahren, Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen zu schaffen, macht sich bemerkbar: Insgesamt sind es deutlich mehr Brands, die sich beispielsweise um eine nachhaltige Produktionskette, wiederverwertbare Materialien oder den Kampf gegen Plastikmüll kümmern“, so Anna Rodewald, Nachhaltigkeitsexpertin und Leiterin der ISPO Award Eco Responsibility Jury. Ebenfalls neu in diesem Jahr: Snowboards, Ski und Wintersportequipment wurden für den ISPO Award 2019 erstmals dem Praxis-Check auf der Piste unterzogen. Vor dem offiziellen Jury-Meeting ging es für ein Kernteam nach Österreich und Frankreich.

22.11.2018

NEONYT: Curated Fashion und Labels to watch

The Art of Assembling - Neonyt, der globale Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation zeigt einen individuellen Remix an nachhaltigen Kollektionen – modischer, progressiver. Das gilt sowohl für die Neonyt Fashion Show mit ihrem neoneuen Editorial Fashion-Konzept, als auch für die Aussteller der Neonyt Trade Fair.
 

The Art of Assembling - Neonyt, der globale Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation zeigt einen individuellen Remix an nachhaltigen Kollektionen – modischer, progressiver. Das gilt sowohl für die Neonyt Fashion Show mit ihrem neoneuen Editorial Fashion-Konzept, als auch für die Aussteller der Neonyt Trade Fair.
 
Mode ist Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, ein individueller Spiegel der Identität. Mode sendet Botschaften und setzt Statements. Mode ist Kommunikation. Die Neonyt Fashion Show und die Neonyt Trade Fair gehen selbstbewusst neue Wege und setzen Sustainable Fashion progressiv in Szene.
 
Neonyt Fashion Show: Ein neoneues Konzept für den Runway
Die Neonyt Fashion Show zeigt am 16. Januar 2019 ab 19:30 Uhr das Best-of verschiedener nationaler und internationaler Fashion Labels, zusammengestellt in kuratierten Multi-Brand Looks. Ob auf Instagram oder der Highstreet – Marken werden individuell kombiniert und untereinander gemischt. Das ist Inspiration. Für Influencer genauso wie für Einkäufer auf der Suche nach einem interessanten Labelmix für ihre Sortimente. „Das Konzept der Neonyt Fashion Show mit ihren Editorial Fashion Looks ist einzigartig. Wir schlagen die Brücke von der Modewelt hin zum Konsumenten und seiner lebendigen ‚Art of Assembling’ – der Kunst Kleidungsstücke wie die Fragmente eines Mosaiks zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Damit bricht die Neonyt Fashion Show mit den Traditionen klassischer Modenschauen und präsentiert die neuesten eco-chicen Outfits als individuellen Remix“, sagt Thimo Schwenzfeier, Show Director Neonyt bei der Messe Frankfurt.
 
Hinter dem Konzept der Show steht Neonyt Creative Director Magdalena Schaffrin. Sie hat auch in dieser Saison die renommierte Stylistin und Co-Gründerin des Fashion Council Germany, Claudia Hofmann, für die modische Kuratierung der Show ins Boot geholt. Als erfahrene Stylistin hat Claudia Hoffmann zahlreiche Editorial Fashion-Shootings für renommierte Modemagazine entwickelt und realisiert. Zu ihren Kunden gehören Escada, Schumacher, Strenesse, Adidas, Triumph und viele mehr. Live vom Ewerk ins Kraftwerk: Die Neonyt Fashion Show wird erneut bei der Mercedes-Benz Fashion Week (MBFW) im Ewerk gezeigt und per Livestreaming ins Kraftwerk Berlin und auf den Social Media-Kanälen von Neonyt übertragen.
 
Neonyt Trade Fair: Labels to watch
Progressiv, zukunftsweisend und nachhaltig – die Neonyt Trade Fair zeigt genau das: spannende Labels, die sich den Zukunftsthemen der Modebranche widmen und einen nachhaltigen Lebensstil abbilden. Die Selektion der Marken erfolgt dabei stärker als in der Vergangenheit nach stilistischem Anspruch; weiterhin gelten die Nachhaltigkeitskriterien der Messe. Unterteilt in die Segmente Greenshowroom, Moderncasual, Urbanvibe und Craft umfasst das Sortiment neben DOB, HAKA und Kids auch Outdoor, Schuhe, Accessoires, Schmuck und Beauty. Mit einer guten Balance aus Leading Brands und Newcomern adressiert Neonyt als weltweit größte Messe für Sustainable Fashion ein internationales Publikum. Neben etablierten Fair Fashion-Labels wie Bleed, Ecoalf, Kavat, Lanius, LangerChen, Les Racines du Ciel und SKFK haben sich vielversprechende junge Modelabels und Newcomer angekündigt:
 
Textile craft meets Dutch Design – das Label Graciela Huam vereint höchste Designansprüche mit der reichen Textiltradition Perus. Die edlen Strickkollektionen aus lokalen Materialien wie Alpaka werden von rund sechzig erfahrenen Kunsthandwerkerinnen in Puno (Peru) auf traditionelle Art gefertigt.
 
Simple but bold – die Londoner Marke Cossac liefert stylische Capsule Wardrobe-Stücke. Das Label steht für raffinierte Modebasics Made in Europe und einen minimalistischen Style. Weiche, luxuriöse Materialien sorgen für maximalen Tragekomfort.
 
Slow Fashion Made in Spain – entspannte Lieblingsstücke aus zertifizierten Naturstoffen zu fairen Preisen. Die beiden Designerinnen hinter dem Modelabel Suite 13 entwickeln ihre Casual Wear-Kollektionen auf Mallorca, die sie in Barcelona von kleinen Handwerksbetrieben fertigen lassen.
 
Sustainable Streetwear – die Urban Fashion-Brand Dedicated setzt auf kreative Kollaborationen, Fairtrade und nachhaltige Materialien wie Bio-Baumwolle. Ihre hippen Street Styles und auffälligen Print-Shirts für Frauen, Männer und Kinder werden von langjährigen Partnerbetrieben in Indien und China gefertigt, die das Streetwear-Label auf seiner Webseite veröffentlicht.
 
High Fashion Hosiery – Techniken der Zukunft verbunden mit dem Luxus der Vergangenheit. Swedish Stockings will die Strumpfwarenbranche umkrempeln. Mit Strumpfhosen, Leggings, Strümpfen und Socken, die einerseits sexy und modisch, andererseits langlebig, bio oder recycelt und umweltschonender sind.
 
Neonyt, der globale Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation (15. – 17.01.2019) setzt sich zusammen aus der Neonyt Trade Fair, den Konferenzen Fashionsustain by Messe Frankfurt und #Fashiontech by Premium Group sowie dem Design-Thinking-Format Thinkathon, der Neonyt Fashion Show, Showcases, dem Influencer- und Blogger-Event Prepeek, Networking-Veranstaltungen und nicht zuletzt der Neonyt Party. Der Hub löst das bisherige Messe-Duo Ethical Fashion Show Berlin und Greenshowroom ab.

Termine
Neonyt Trade Fair 15. – 17.01.2019
Neonyt Fashion Show 16.01.2019, 19.30 Uhr
(Ewerk Berlin)
Fashionsustain by Messe Frankfurt 16.01.2019
#Fashiontech by Premium Group 15.01.2019
Thinkathon 14. – 15.01.2019
Prepeek 15. – 17.01.2019
 
Location
Kraftwerk Berlin
Köpenicker Straße 70
10179 Berlin

Weitere Informationen:
Neonyt
Quelle:

KERN.

Fachlicher Austausch der internationalen Sportartikelindustrie auf der ISPO Beijing (c) ISPO
08.11.2018

ISPO Beijing startet ins Jubiläumsjahr

Die wichtigste Messe für die Sportartikelbranche im asiatisch-pazifischen Raum, die ISPO Beijing, feiert von 16. bis 19. Januar 2019 ihr 15-jähriges Jubiläum. Dieses findet in der neuen Location, im China International Exhibition Center (CIEC), in Peking statt. In drei Hallen erwarten die Besucher Produktneuheiten und Trends aus den Bereichen Wintersport, Outdoor sowie Health & Fitness. Zudem stehen an den vier Messetagen zahlreiche Vorträge und Events auf dem Programm.

Die wichtigste Messe für die Sportartikelbranche im asiatisch-pazifischen Raum, die ISPO Beijing, feiert von 16. bis 19. Januar 2019 ihr 15-jähriges Jubiläum. Dieses findet in der neuen Location, im China International Exhibition Center (CIEC), in Peking statt. In drei Hallen erwarten die Besucher Produktneuheiten und Trends aus den Bereichen Wintersport, Outdoor sowie Health & Fitness. Zudem stehen an den vier Messetagen zahlreiche Vorträge und Events auf dem Programm. Abgerundet wird die ISPO Beijing mit einer Ski Resort Tour, die Teilnehmern die Möglichkeit bietet chinesische Wintersportgebiete kennenzulernen.

„Die ISPO Beijing ist seit 15 Jahren das jährliche Highlight für die asiatisch-pazifische Sportartikelindustrie“, sagt Elena Jasper, Projektleiterin der ISPO Beijing. „Wir freuen uns, dieses Jubiläum gemeinsam mit der Branche zu feiern und sind gespannt, welche Produktneuheiten und Trends uns zukünftig erwarten.“ Neben chinesischen und internationalen Marken und Herstellern wie Burton, Fjällräven und Kailas werden junge Unternehmen in der Start-up Area erwartet. Darüber hinaus sind in der ISPO Award Area die besten Sportprodukte für 2019/2020 zu finden. Im Bereich ISPO Textrends werden die textilen Innovationen der Zukunft gezeigt. Fortgesetzt wird zudem das erfolgreiche Konzept des E-Commerce Matchmaking-Programms. Dieses ermöglicht Ausstellern und Besuchern, mit den wichtigsten chinesischen E-Commerce- und Department Stores-Anbietern sowie Handelsketten zusammen zu kommen. „Eine ideale Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und neue Geschäftsmodelle anzubahnen“, so Jasper. Ebenfalls unter den neuen Dächern findet die Alpitec China statt. Die Messe informiert umfassend über Produktneuheiten für die Skigebietsinfrastruktur wie Seilbahnsysteme, Schneemobile, Pistenvorbereitungsmaschinen und vielem mehr.

Branchen-Know-how für Sports Professionals
Die Plattform für Wissenstransfer ist die ISPO Academy. Im Rahmen der ISPO Beijing bietet sie mit der Asia Pacific Snow Conference, dem China Sports Fashion Trend Forum sowie dem Sports Industry Forum eine breite Themenvielfalt. Heimat findet hier ebenso ISPO Digitize, die im Vortragsprogramm digitale Lösungen für die Sportartikelindustrie in den Mittelpunkt stellt. Wissenstransfer in der Praxis stellt die zweitägige Ski-Resort-Tour im Anschluss an die ISPO Beijing dar. Die Teilnehmer machen sich auf eine geführte Tour in unterschiedliche Wintersportdestinationen, darunter Fulong, Wanlong und Secret Garden. Diese sind zum Teil auch Austragungsorte der Olympischen Spiele 2022. Weitere Informationen zur Tour sowie zur Anmeldung sind auf der Website verfügbar.

ISPO Beijing öffnet sich Key Opinion Leaders (KOL)
In westlichen Ländern sind sie unter dem Begriff Influencer bekannt. In China sind sie die sogenannten Key Opinion Leader und spielen für chinesische Marken und Hersteller in deren Marketing- und Vertriebsstrategien eine sehr große und wichtige Rolle. Unter anderem unterstützen sie die Unternehmen dabei, ihr Image aufzubauen oder für Absatz zu sorgen. Ab 2019 heißt die ISPO Beijing diese neue Zielgruppe unter den Besuchern willkommen.

Weitere Informationen:
ISPO Beijing
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Messe München

DTV-Branchenkampagne aktuell: Kein Winter ohne Daunenjacken    (c) LIGHTFIELD STUDIOS/fotolia
Werbung für Textilpflege: einfach, leichter, sauber.
05.11.2018

DTV-Branchenkampagne aktuell: Kein Winter ohne Daunenjacken

BONN - Der Weg in die Textilreinigung ist in jedem Fall weiter als der zur eigenen Waschmaschine. „Wir brauchen also gute Argumente, um Verbraucher davon zu überzeugen, dass DTV-Fachbetriebe es besser machen: einfach, leichter, sauber“ sagt Textilreinigermeister Richard Sterr. Vor allem, wenn Kleidung als waschbar gekennzeichnet ist, wie beispielsweise Daunenjacken. Darum rückt die Branchenkampagne des Deutschen Textilreinigungs-Verbands die modischen Dauerbrenner in diesem Winter erneut in den Fokus.

BONN - Der Weg in die Textilreinigung ist in jedem Fall weiter als der zur eigenen Waschmaschine. „Wir brauchen also gute Argumente, um Verbraucher davon zu überzeugen, dass DTV-Fachbetriebe es besser machen: einfach, leichter, sauber“ sagt Textilreinigermeister Richard Sterr. Vor allem, wenn Kleidung als waschbar gekennzeichnet ist, wie beispielsweise Daunenjacken. Darum rückt die Branchenkampagne des Deutschen Textilreinigungs-Verbands die modischen Dauerbrenner in diesem Winter erneut in den Fokus.

„Wir greifen natürlich auch immer wieder Nischenprodukte auf, um thematisch eine große Bandbreite abzudecken“, erklärt Daniel Dalkowski, verantwortlich für die Branchenkampagne im DTV. Erfahrungsgemäß würden jedoch auch nach 12 Jahren Branchenkampagne die Plakatmotive zu den klassischen Produktgruppen von vielen Betrieben bevorzugt. Darum entschied sich der Ausschuss für Marketing + PR im DTV dafür, die nach wie vor angesagte daunengefütterte Outdoormode mit einem sympathischen, familienfreundlichen Motiv erneut in Szene zu setzen.

Nur saubere Wintermode hält wohlig warm. Was Bild und Slogan auf einen Blick transportieren, wird mit verbrauchergerechten Informationen auf der DTV-Info-Plattform www.reinigen-lassen.com zum Kampagnenstart am 1. Dezember vertieft. Denn beim Kauf von Daunenjacken werde selten erwähnt, dass der gewünschte Tragekomfort nur bei fachgerechter Pflege erhalten bleibt. Den meisten Kunden genüge es vollkommen, wenn das Verkaufspersonal versichere, dass ihre Wohlfühljacken waschbar sind. Mit diesem Verkaufsargument könne auch die professionelle Textilpflege punkten, sagt dazu Richard Sterr, Vorsitzender des Ausschusses Marketing + PR. Denn in der Textilreinigung werde selbstverständlich auch gewaschen – und zwar richtig. „Das sollten unsere Kunden wissen“, so Sterr, der die größte Chance zur Aufklärung im direkten Dialog sieht. 

reinigen-lassen.com als Schnittstelle

Die ansprechenden DIN A 1 Plakate der Branchenkampagne, für das Schaufenster oder im Aufsteller, seien ideale ‚Reinwinker‘ und Impulsgeber für ein Kundengespräch. Die Schnittstelle zur weiter reichenden Kundeninformation sei die Internetadresse www.reinigen-lassen.com auf den Printmedien: Plakaten, Image- und Postkarten oder Flyern. 

„Im Zeitalter digitaler Kommunikation stehen uns viele Wege zur Verfügung; die Verbraucherseite des DTV im Internet ist einer. Hier greifen wir die emotionale Botschaft der Plakate auf und liefern Fakten, verständlich formuliert und unterhaltsam verpackt. So erklären wir ab dem 1. Dezember unter anderem, warum die moderne Nassreinigung auch aus Umweltgründen die sicherste Alternative zur Haushaltswäsche ist“, erklärt Daniel Dalkowski.

Eigentlich sollten Verbraucher längst wissen, dass DTV-Betriebe mit umweltgeprüften Verfahren und Hilfsmitteln arbeiten, nicht nur in der Nassreinigung. Es gebe allerdings noch viel Luft nach oben, ergänzt Richard Sterr: „Darum ist die DTV-Branchenkampagne nach wie vor ein zeitgemäßes Service-Paket und die schnellste und einfachste Art, Stammkunden an unsere Leistungsvielfalt zu erinnern und Neukunden zu gewinnen.“   

Die neuen Werbemittel, exklusiv für DTV-Mitglieder, gibt es ab sofort in der Geschäftsstelle in Bonn und zum Download auf der DTV-Homepage; die druckfrischen DIN A 1 Plakate auch über die Landesverbände und Innungen.