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08.07.2026

EmpCo-Richtlinie: HDE fordert praktikable Übergangs- und Abverkaufsfristen

In Deutschland droht in Folge einer neuen EU-Richtlinie weiterhin die Vernichtung von Waren und Verpackungen in großem, kaum absehbarem Umfang. Die Wirtschaft rechnet mit Schäden in Millionenhöhe. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert daher von der EU-Kommission ein Einlenken sowie praktikable Übergangs- und Abverkaufsfristen.

Hintergrund sind neue Regeln, unter anderem für die Werbung mit Umweltaussagen und die Verwendung von Nachhaltigkeitssiegeln. Sie mussten aufgrund der sogenannten „EmpCo-Richtlinie“ in das deutsche Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) integriert werden. „Unzählige bereits produzierte und im Lager der Unternehmen befindliche Produkte und Verpackungen aller Sortimente sind damit ab dem 27.09.2026 nicht mehr rechtskonform und dürfen nicht mehr verkauft werden. Dies ist eine Folge der fehlenden, beziehungsweise unzureichenden Abverkaufs- und Übergangsbestimmungen in der Richtlinie“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

In Deutschland droht in Folge einer neuen EU-Richtlinie weiterhin die Vernichtung von Waren und Verpackungen in großem, kaum absehbarem Umfang. Die Wirtschaft rechnet mit Schäden in Millionenhöhe. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert daher von der EU-Kommission ein Einlenken sowie praktikable Übergangs- und Abverkaufsfristen.

Hintergrund sind neue Regeln, unter anderem für die Werbung mit Umweltaussagen und die Verwendung von Nachhaltigkeitssiegeln. Sie mussten aufgrund der sogenannten „EmpCo-Richtlinie“ in das deutsche Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) integriert werden. „Unzählige bereits produzierte und im Lager der Unternehmen befindliche Produkte und Verpackungen aller Sortimente sind damit ab dem 27.09.2026 nicht mehr rechtskonform und dürfen nicht mehr verkauft werden. Dies ist eine Folge der fehlenden, beziehungsweise unzureichenden Abverkaufs- und Übergangsbestimmungen in der Richtlinie“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Dieses Versäumnis in der Normsetzung will die EU nun mit einem kürzlich veröffentlichten „Common Understanding“ des europäischen CPC-Netzwerks beheben. Die ausdrücklich nicht rechtsverbindliche Auslegungshilfe sieht vor, dass Behörden bei der Rechtsdurchsetzung den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berücksichtigen und einen maßgeschneiderten Durchsetzungsansatz verfolgen, um Warenvernichtungen zu vermeiden. „Unabhängig von den grundsätzlichen rechtlichen Bedenken ist diese europäische Auslegungshilfe für deutsche Händler weitgehend wertlos“, so Genth. Denn in Deutschland erfolgt die Rechtsdurchsetzung im Lauterkeitsrecht durch private klagebefugte Einrichtungen, wie Wirtschafts- oder Verbraucherverbände. Diese werden durch die Veröffentlichung der EU nicht adressiert und sind an die Empfehlungen des CPC-Netzwerks nicht gebunden.

Um Abmahnungen und Unterlassungsklagen zu vermeiden, müssen deutsche Händler daher weiterhin ab dem 27.09.2026 alle nicht mehr rechtskonformen Produkte aus dem Sortiment nehmen und vernichten. „Der von der EU angestrebte verbesserte Umweltschutz und die intendierten Nachhaltigkeitsziele werden so konterkariert. Die EU-Kommission sollte die Richtlinie deshalb endlich um praxisgerechte Übergangs- und Abverkaufsfristen ergänzen. Nur so lässt sich für alle Marktteilnehmer in Europa Rechtssicherheit schaffen, statt mit rechtsstaatlich bedenklichen Konstruktionen die Versäumnisse der Vergangenheit zu kaschieren“, fordert Genth.

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland

v.l.n.r.: Kerstin Greul, Prof. Ellen Bendt, Ornelia Bignami, Nina Becker, Kai Nöcker. Foto: HSNR
v.l.n.r.: Kerstin Greul, Prof. Ellen Bendt, Ornelia Bignami, Nina Becker, Kai Nöcker.
08.07.2026

Masterstudierende mit Kreativität bei internationalem Wettbewerb in Florenz

Im Rahmen der internationalen Messe Pitti Filati in Florenz fand der Strickdesign-Wettbewerb „Feel The Yarn – Masterclass Edition 2026“ statt. Unter dem Motto „Color“ präsentierten 34 Nachwuchsdesignerinnen und -designer aus aller Welt ihre kreativen Strick-Entwürfe für die Wintersaison 2027/28 vor internationaler Jury und Publikum.
 
Mit Nina Becker, Kerstin Greul und Kai Nöcker waren in diesem Jahr drei Masterstudierende des Studiengangs „Textile Produkte Design“ der Hochschule Niederrhein (HSNR) für den Wettbewerb qualifiziert. Ihre Arbeiten entstanden im Rahmen eines experimentellen Designprozesses, bei dem Form- und Flächenentwicklung unmittelbar mit der Verarbeitung von Garnen beginnt und nicht auf vorgefertigte Stoffe zurückgegriffen wird. Die für den Wettbewerb verwendeten hochwertigen Garne wurden von den italienischen Spinnereien Manifattura IGEA S.p.a., Olimpias Group SRL und Naturali Filati bereitgestellt.
 

Im Rahmen der internationalen Messe Pitti Filati in Florenz fand der Strickdesign-Wettbewerb „Feel The Yarn – Masterclass Edition 2026“ statt. Unter dem Motto „Color“ präsentierten 34 Nachwuchsdesignerinnen und -designer aus aller Welt ihre kreativen Strick-Entwürfe für die Wintersaison 2027/28 vor internationaler Jury und Publikum.
 
Mit Nina Becker, Kerstin Greul und Kai Nöcker waren in diesem Jahr drei Masterstudierende des Studiengangs „Textile Produkte Design“ der Hochschule Niederrhein (HSNR) für den Wettbewerb qualifiziert. Ihre Arbeiten entstanden im Rahmen eines experimentellen Designprozesses, bei dem Form- und Flächenentwicklung unmittelbar mit der Verarbeitung von Garnen beginnt und nicht auf vorgefertigte Stoffe zurückgegriffen wird. Die für den Wettbewerb verwendeten hochwertigen Garne wurden von den italienischen Spinnereien Manifattura IGEA S.p.a., Olimpias Group SRL und Naturali Filati bereitgestellt.
 
Auch wenn sich am Ende in einem knappen Rennen junge Designtalente aus Japan und Italien durchsetzen konnten, wurden die Modelle der drei talentierten Masterstudierenden, die in aufwendiger Arbeit in den vielfältigen Laboren der HSNR entstanden sind, hoch gelobt. Neben der Präsentation der Entwürfe bot der Wettbewerb für die Studierenden die Gelegenheit sich mit dem internationalen Publikum auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und verschiedene Garnfirmen kennenzulernen.
 
„Die Qualität und Vielfalt unserer Studiengänge, in denen kreative und technische Fächer gleichermaßen gewichtet sind und die sehr gute Laborausstattung, bieten Studierenden tolle Entwicklungsmöglichkeiten und ermöglichen immer wieder die erfolgreiche Qualifikation und Teilnahme auf internationaler Ebene", betont Ellen Bendt, Professorin für Modedesign mit Schwerpunkt Strick und Innovatives Produktdesign an der HSNR, die die Wettbewerbsteilnehmenden des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik betreute.
 
Die Outfits der drei Studierenden werden bis Oktober im Textilmuseum in Prato gezeigt.

Quelle:

Hochschule Niederrhein

03.07.2026

Neue Zollgebühren: HDE drängt auf schnelleren Customs Data Hub

Seit 1. Juli gelten die neuen EU-Zollgebühren für Pakete aus Drittstaaten. Für Warensendungen mit einem Warenwert von unter 150 Euro werden künftig je nach Warenkategorie drei Euro Gebühren erhoben.

„Das ist ein wichtiges Signal und ein großer Schritt. Wir haben uns seit rund drei Jahren für diese Maßnahme eingesetzt und werten die Einführung der Gebühr als klaren Erfolg. Die neue Regelung allein wird jedoch nicht verhindern, dass weiterhin unsichere Produkte, falsch deklarierte Waren oder Verstöße gegen europäische Verbraucher-, Umwelt- und Produktsicherheitsstandards auf den Binnenmarkt gelangen. Die Zollgebühr gleicht lediglich einen finanziellen Wettbewerbsnachteil aus, sie kann eine wirksame Marktüberwachung nicht ersetzen. Hier besteht nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp.

Seit 1. Juli gelten die neuen EU-Zollgebühren für Pakete aus Drittstaaten. Für Warensendungen mit einem Warenwert von unter 150 Euro werden künftig je nach Warenkategorie drei Euro Gebühren erhoben.

„Das ist ein wichtiges Signal und ein großer Schritt. Wir haben uns seit rund drei Jahren für diese Maßnahme eingesetzt und werten die Einführung der Gebühr als klaren Erfolg. Die neue Regelung allein wird jedoch nicht verhindern, dass weiterhin unsichere Produkte, falsch deklarierte Waren oder Verstöße gegen europäische Verbraucher-, Umwelt- und Produktsicherheitsstandards auf den Binnenmarkt gelangen. Die Zollgebühr gleicht lediglich einen finanziellen Wettbewerbsnachteil aus, sie kann eine wirksame Marktüberwachung nicht ersetzen. Hier besteht nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp.

Abhilfe schaffen soll der EU-weit geplante Customs Data Hub. Der Start des Hubs ist jedoch erst für das Jahr 2028 vorgesehen. „Wir brauchen den Customs Data Hub deutlich früher als bislang vorgesehen. Importeure und Onlinehändler aus Drittstaaten sollten ihre Zolldaten zentral und einheitlich bereitstellen müssen, damit Auffälligkeiten bei Warenwerten, Sendungsmengen oder Herkunftsangaben schneller erkannt werden können. Angesichts von täglich rund zwölf Millionen Paketen, die allein Temu und Shein in die Europäische Union liefern, ist ein Start erst im Jahr 2028 nicht ausreichend“, erklärt Tromp.

„Darüber hinaus muss klar sein, dass jeder Händler und jede Plattform aus Drittstaaten einen finanziell leistungsfähigen und tatsächlich erreichbaren Repräsentanten innerhalb der EU haben muss. Nur so können Verstöße wirksam sanktioniert und die Einhaltung europäischer Vorschriften sichergestellt werden“, so Tromp.

Um die Verbraucherinnen und Verbraucher weiter zu schützen und einen fairen Wettbewerb zu ermöglich, fordert Tromp: „Wer sich dauerhaft nicht an die Regeln hält, darf daraus keinen Wettbewerbsvorteil ziehen. Deshalb muss im äußersten Fall auch die Sperrung von Plattformen oder Händlern möglich sein, die wiederholt gegen geltendes Recht verstoßen. Sanktionen entfalten nur dann Wirkung, wenn sie glaubwürdig sind und bei Regelverstößen konsequent angewendet werden. Erst dann können faire Wettbewerbsbedingungen dauerhaft gewährleistet werden.“

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland

Der fünfte R(h)einTex-Textilstammtisch findet am 16. Juli 2026 an der Hochschule Niederrhein am Campus Mönchengladbach statt. Foto: HSNR
Der fünfte R(h)einTex-Textilstammtisch findet am 16. Juli 2026 an der Hochschule Niederrhein am Campus Mönchengladbach statt.
03.07.2026

R(h)einTex-Textilstammtisch: Zukunft der Textilbranche am Niederrhein

Die Hochschule Niederrhein (HSNR) lädt am 16. Juli 2026 zum fünften R(h)einTex-Textilstammtisch (14:00 bis 17:00 Uhr) ein. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Verbände sowie Interessenvertretungen der Textil- und Bekleidungsindustrie und bietet aktuelle Einblicke in politische und wirtschaftliche Entwicklungen der Branche.
 
Veranstaltungsort ist das Gebäude S (Raum 301, Webschulstr. 43) der HSNR in Mönchengladbach. Die Teilnahme ist kostenfrei und sowohl vor Ort als auch digital möglich. Eine Anmeldung ist bis zum 5. Juli 2026 möglich Rückfragen können per E-Mail an rheintex@hs-niederrhein.de gerichtet werden.
 
Veranstaltet wird der Stammtisch gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB), dem Niederrhein Institut für Regional- und Strukturforschung (NIERS) sowie dem Competence Center Textiles and Logistics (CTL).
 

Die Hochschule Niederrhein (HSNR) lädt am 16. Juli 2026 zum fünften R(h)einTex-Textilstammtisch (14:00 bis 17:00 Uhr) ein. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Verbände sowie Interessenvertretungen der Textil- und Bekleidungsindustrie und bietet aktuelle Einblicke in politische und wirtschaftliche Entwicklungen der Branche.
 
Veranstaltungsort ist das Gebäude S (Raum 301, Webschulstr. 43) der HSNR in Mönchengladbach. Die Teilnahme ist kostenfrei und sowohl vor Ort als auch digital möglich. Eine Anmeldung ist bis zum 5. Juli 2026 möglich Rückfragen können per E-Mail an rheintex@hs-niederrhein.de gerichtet werden.
 
Veranstaltet wird der Stammtisch gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB), dem Niederrhein Institut für Regional- und Strukturforschung (NIERS) sowie dem Competence Center Textiles and Logistics (CTL).
 
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zwei Fachvorträge, die aktuelle Entwicklungen aus Politik und Wissenschaft beleuchten. Ergänzt werden diese durch eine gemeinsame Diskussionsrunde.
 
Zunächst gibt Alexandra Landsberg (Abteilungsleiterin für Nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, Circular Economy und Transformation im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW) Einblicke in den aktuellen politischen Diskussionsstand zur erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien in Deutschland.
 
Im Anschluss präsentiert Dr. Olena Provolotska (Institut NIERS der HSNR) Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zur Lage der Textilbranche am Niederrhein sowie zu deren aktuellen und zukünftigen Erwartungen.
 
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Prof. Dr. Angelika Krehl. Neben den Fachimpulsen bietet der R(h)einTex-Textilstammtisch Raum für Austausch, Diskussion und Networking innerhalb der Branche.

03.07.2026

Südwesttextil: Wichtige Maßnahmen im Reformpaket von Union und SPD – Umsetzung entscheidend

Südwesttextil sieht wichtige Signale für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, mahnt jedoch eine konsequente und schnelle Realisierung der Vorhaben an.

In dieser Woche haben Union und SPD mit dem „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ ein Paket mit 34 Maßnahmen als Ergebnis des Koalitionsausschusses präsentiert. Südwesttextil begrüßt, dass mit der Modernisierung des Datenschutzes, der Abschaffung von Berichts- und Dokumentationspflichten sowie der Bestellungspflicht von betrieblichen Beauftragten Entlastungen geschaffen werden sollen. Die Entwicklung einer neuen Außenwirtschaftsstrategie muss aus Perspektive der Branche dringend wirksamen Schutz vor Massenimporten zu Dumpingpreisen schaffen und gleichzeitig Vergabeprozesse auf Resilienz und die Teilhabe europäischer Unternehmen ausrichten. 

Südwesttextil sieht wichtige Signale für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, mahnt jedoch eine konsequente und schnelle Realisierung der Vorhaben an.

In dieser Woche haben Union und SPD mit dem „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ ein Paket mit 34 Maßnahmen als Ergebnis des Koalitionsausschusses präsentiert. Südwesttextil begrüßt, dass mit der Modernisierung des Datenschutzes, der Abschaffung von Berichts- und Dokumentationspflichten sowie der Bestellungspflicht von betrieblichen Beauftragten Entlastungen geschaffen werden sollen. Die Entwicklung einer neuen Außenwirtschaftsstrategie muss aus Perspektive der Branche dringend wirksamen Schutz vor Massenimporten zu Dumpingpreisen schaffen und gleichzeitig Vergabeprozesse auf Resilienz und die Teilhabe europäischer Unternehmen ausrichten. 

Positiv bewertet Südwesttextil zudem die Maßnahmen für den Arbeitsmarkt, insbesondere die Ausweitung der Möglichkeiten zur sachgrundlosen Befristung, der erneuten Ersteinstellung bei demselben Arbeitgeber sowie das Aufheben des Schriftformerfordernisses bei Befristungen zu Beginn des nächsten Jahres. Die angekündigte Abschaffung der telefonischen Krankschreibung greift die Position des Verbands auf und ist ein wichtiges Signal. Denn Unternehmen tragen bei einer Arbeitsunfähigkeit erhebliche finanzielle Lasten, demgegenüber müssen nachvollziehbare und verlässliche Voraussetzungen für die Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit stehen.  

Südwesttextil-Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner: „Der Koalitionsausschuss hat wichtige, aber auch überfällige Einigungen erzielt. Die im Reformpaket enthaltenen Maßnahmen können Entlastungen und eine Stärkung von Arbeitsmarkt und Wettbewerbsfähigkeit bewirken. Wir haben allerdings grundsätzlich in Deutschland kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem. Sollten die Vorhaben nur eingeschränkt, verzögert und mit neuer Bürokratie belastet umgesetzt werden, sehen wir keine substanzielle Chance auf eine Wirtschaftswende.“ 

Das kann beispielhaft am zuletzt erschienenen Referentenentwurf für die Überarbeitung des Arbeitszeitgesetzes aufgezeigt werden. Dieser bleibt deutlich hinter den Zusagen des Koalitionsvertrags zurück, indem er die dringend benötigte Flexibilisierung unter die Bedingung der Zustimmung der Gewerkschaft stellt und diese nicht tarifgebundenen Arbeitgebern gar nicht ermöglicht. Gleichzeitig erschwert die Verpflichtung zur elektronischen und taggleichen Arbeitszeiterfassung die heute vielfach gelebte Vertrauensarbeitszeit und belastet Betriebe mit Bürokratie. Südwesttextil fordert daher dringend eine erhebliche Nachbesserung des Gesetzesentwurfs. 

Entscheidend wird zudem sein, dass die bis Oktober durch die Sozialpartner auszuarbeitenden Vorschläge zur digitalen Transformation tatsächlich zu schnelleren und einfacheren Verfahren der betrieblichen Mitbestimmung führen. Solche Erleichterungen dürfen jedoch nicht von einer Tarifbindung abhängig gemacht werden. Südwesttextil hat sich dazu schon umfassend geäußert und fordert insbesondere auch das Betriebsverfassungsrecht deutlich zu verschlanken. 

Eindrücke vom Besuch der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, an der Westsächsischen Hochschule Zwickau Foto: WHZ/ C. Zahn
02.07.2026

Bundesministerin Dorothee Bär zu Gast an der WHZ

Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) begrüßte am 30. Juni die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, zu einem Besuch auf dem Campus in Zwickau. Sie war der Einladung des Bundestagsabgeordneten Carsten Körber gefolgt und an diesem Tag zu Gast in Zwickau.

Im Mittelpunkt des Termins an der WHZ stand zunächst ein Austausch von Bundesministerin Bär mit der Hochschulleitung, Oberbürgermeisterin Constance Arndt, Vertretern der Wirtschaft sowie Forschenden der WHZ. Dabei wurde insbesondere über die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaftsregion Westsachsen und die Bedeutung innovativer sowie industrienaher Hochschulforschung und Technologien für die Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit diskutiert. 

Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) begrüßte am 30. Juni die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, zu einem Besuch auf dem Campus in Zwickau. Sie war der Einladung des Bundestagsabgeordneten Carsten Körber gefolgt und an diesem Tag zu Gast in Zwickau.

Im Mittelpunkt des Termins an der WHZ stand zunächst ein Austausch von Bundesministerin Bär mit der Hochschulleitung, Oberbürgermeisterin Constance Arndt, Vertretern der Wirtschaft sowie Forschenden der WHZ. Dabei wurde insbesondere über die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaftsregion Westsachsen und die Bedeutung innovativer sowie industrienaher Hochschulforschung und Technologien für die Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit diskutiert. 

Anschließend erhielt die Bundesministerin Einblicke in ausgewählte, anwendungsnahe Forschungsprojekte der WHZ. Vorgestellt wurden Ergebnisse aus dem Bereich New Mobility für vernetzte Verkehrssysteme, ein KI-basiertes Assistenzsystems zur Unterstützung von Operationsteams bei der Zählkontrolle sowie Forschungs- und Transferaktivitäten der All Electric Society Alliance, die Lösungen für eine klimaneutrale, digital vernetzte und elektrifizierte Gesellschaft entwickelt. Darüber hinaus informierte sich Bär über aktuelle Entwicklungen in der Medizintechnik sowie über die Konzeption und Herstellung zukunftsorientierter elektronischer und mikromechanischer Sensorsysteme. Den Abschluss des Besuchs bildete eine Führung durch den Reinraum des neuen Hochtechnologiezentrums, welches sich derzeit in den letzten Zügen der Bauphase befindet. Mit dem Reinraum, einem Experimental-OP und zahlreichen weiteren Laboren wird das Gebäude künftig modernste Forschungs- und Lehrbedingungen für Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten.

Bundesministerin Bär sagte: „Mit der Hightech Agenda Deutschland wollen wir Deutschland wieder zum Top-Technologieland machen. Auch Zwickau ist hierfür ein Standort mit großem Potenzial. Die neuen Entwicklungen an der WHZ geben zudem Anlass zu Optimismus, was den Strukturwandel in der Transformationsregion Westsachsen betrifft.“
Prof. Jan Schubert, Prorektor Forschung an der WHZ erklärt dazu: „Den großen Herausforderungen, vor denen die mittelständisch geprägte Region Westsachsen steht, wollen wir als WHZ gemeinsam mit den Unternehmen durch anwendungsnahe Forschung und Transfer begegnen. Durch innovative und wirtschaftlich tragfähige Lösungen wollen wir die Zukunftsperspektiven der Region positiv gestalten.“

Quelle:

Westsächsische Hochschule Zwickau

Tarık Coşar zeigt seine Kollektion „Was lassen wir zurück?“ beim Berliner Salon in der Großen Orangerie des Schlossen Charlottenburg. Foto: Eric Pankow / Ofelia Savin Kundera
Tarık Coşar zeigt seine Kollektion „Was lassen wir zurück?“ beim Berliner Salon in der Großen Orangerie des Schlossen Charlottenburg.
02.07.2026

Studierende der HSNR auf der Berlin Fashion Week

Die Berlin Fashion Week wird auch 2026 zur Bühne für den Designnachwuchs der Hochschule Niederrhein (HSNR). Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik sind auf zwei bedeutenden Nachwuchsformaten vertreten: der Neo.Fashion, der Graduate Fashion Week deutscher Hochschulen, sowie dem Berliner Salon.
 
„Die Präsenz unserer Studierenden auf gleich zwei bedeutenden Nachwuchsformaten der Berlin Fashion Week zeigt die hohe gestalterische und technische Qualität unserer Ausbildung. Die sehr gut ausgestatteten Werkstätten und Labore schaffen dafür optimale Voraussetzungen und tragen dazu bei, dass unsere Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt sind“, sagt Prof. Joel Horwitz, Professor für Modedesign an der HSNR.
 

Die Berlin Fashion Week wird auch 2026 zur Bühne für den Designnachwuchs der Hochschule Niederrhein (HSNR). Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik sind auf zwei bedeutenden Nachwuchsformaten vertreten: der Neo.Fashion, der Graduate Fashion Week deutscher Hochschulen, sowie dem Berliner Salon.
 
„Die Präsenz unserer Studierenden auf gleich zwei bedeutenden Nachwuchsformaten der Berlin Fashion Week zeigt die hohe gestalterische und technische Qualität unserer Ausbildung. Die sehr gut ausgestatteten Werkstätten und Labore schaffen dafür optimale Voraussetzungen und tragen dazu bei, dass unsere Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt sind“, sagt Prof. Joel Horwitz, Professor für Modedesign an der HSNR.
 
Im Rahmen der Neo.Fashion präsentieren ausgewählte Absolventinnen und Absolventen ihre Kollektionen am 3. Juli um 14 Uhr in einer eigenen Hochschulshow im „Neuen Ufer“ in Berlin-Moabit. Besonders erfolgreich war die Gemeinschaftskollektion von Blinera Morina und Phuong Quynh Le Chu. Die beiden Absolventinnen wurden zusätzlich für die „Best Graduate Show“ nominiert und stellen ihre Arbeit am 4. Juli in einer zweiten Show um 18 Uhr erneut einer internationalen Jury vor. Beide Studentinnen (Bachelor Design-Ingenieur Mode) untersuchen in ihrer Gemeinschaftskollektion „Tangled: Following the Threads of Culture in Fashion“ den Umgang mit kulturellen Einflüssen in der Modegestaltung. Ausgehend von einer albanisch-vietnamesischen Zusammenarbeit entwickeln sie Strategien für einen respektvollen Umgang mit kultureller Identität und setzen sich mit Fragen kultureller Aneignung auseinander.
 
Tarık Coşar ist einer von 34 Nachwuchstalenten aus ganz Deutschland, die ihre Kollektionen beim Berliner Salon in der Großen Orangerie des Schlossen Charlottenburg zeigen. Coşar (Bachelor Design-Ingenieur Mode) untersucht in der Kollektion „Was lassen wir zurück?“ die Rolle von Mode als politisches Gedächtnis und erzählerisches Medium. Die Arbeit reflektiert das menschliche Vermächtnis im Spannungsfeld von Kontrolle, Widerstand und Wandel. Durch militärische Codes, Handwerk und wandelbare Silhouetten entstehen spekulative Zukunftsbilder, die Uniformität hinterfragen und menschliche Individualität sichtbar machen.
 
Jasmin Gerth (Bachelor Design-Ingenieur Mode) setzt sich in ihrer Kollektion „UNWANTED REWANTED“ mit der Neuverwertung von Materialien auseinander. Die gesamte Kollektion entstand aus ungenutzten Lagerstoffen und macht das Potenzial nachhaltiger Materialnutzung sichtbar. Inspiriert von Flugzeugdetails und industrieller Maschinenästhetik verbindet sie technische Präzision mit avantgardischer Gestaltung und verleiht den vorhandenen Materialien eine neue Wertigkeit. 
 
„Ungebügelt“ heißt die Abschlusskollektion von Henrik Höfer (Bachelor Design-Ingenieur Mode) und beschäftigt sich mit Musik, Hip-Hop und Mode. Unter dem Untertitel „Reflektierende Ästhetik – Eine modische Untersuchung zu Bühnenoutfits im deutschsprachigen Hip-Hop am Beispiel des Künstlers Morten“ setzt er sich mit der visuellen Sprache des deutschsprachigen Hip-Hops auseinander und untersucht die Bühnenästhetik des Künstlers Morten.
 
Sophia Kusch (Bachelor Design-Ingenieur Mode) stellt in ihrer Kollektion „Laboratores“ das Thema „Arbeit“ in den Mittelpunkt. Durch das Upcycling von Warnschutz- und Arbeitskleidung schafft sie eine neue Sichtbarkeit für Berufe, die das Fundament der Gesellschaft bilden und dennoch häufig im Hintergrund bleiben. Der Kontrast zwischen Neonfarben und dunklen Grautönen verdeutlicht dabei unterschiedliche Vorstellungen von Arbeit und Zukunft.
 
Finja Petersen (Bachelor Design-Ingenieur Mode) erweckt in ihrer Kollektion „Stoffwechsel“ ausrangierte Jeansprodukte zu neuem Leben. Inspiriert von natürlichen Kreisläufen und Aggregatzuständen entwickelt sie neue Garne, Flächen und Kleidungsstücke. Gebrauchsspuren und Imperfektionen werden bewusst als gestalterische Qualität eingesetzt und im Sinne eines Zero-Waste-Ansatzes weiterverarbeitet. Die Entwürfe sind genderneutral und größenanpassbar gestaltet und sollen ein Zeichen gegen Überproduktion setzen.
 
Lina-Sofie Marschall (Bachelor Design-Ingenieur Mode) beschäftigt sich in ihrer Kollektion „Between Roots and Crowns“ mit dem Ökosystem Wald und den Folgen des menschengemachten Klimawandels. Die Entwürfe thematisieren sowohl die Stärke und Schönheit gesunder Bäume als auch die Auswirkungen von Waldbränden, Borkenkäferbefall und Pilzerkrankungen und geben dem Wald eine gestalterische Bühne.
 
Helene Nusch (Design-Ingenieur Mode) untersucht in ihrer Kollektion die historische Entwicklung der Frauenrolle und die Herkunft vermeintlich weiblicher Eigenschaften wie Zartheit und Sensibilität. Durch Storytelling werden in fünf Looks Stärke und Zartheit als Symbiose inszeniert. Dabei dienen Kakteenblüten als Metapher und finden sich in organischen Designs wieder, die mit historischen DOB-Dresscodes kombiniert werden. Ziel ist es zu zeigen, dass Frauen zugleich feminin und stark sein können. 
 
Julia Segschneider (Master Textile Produkte, Design) setzt sich in ihrer Masterkollektion „zu viel oder zu wenig“ mit gesellschaftlichen Erwartungen an Weiblichkeit auseinander und thematisiert die Widersprüche zwischen Selbstbestimmung und Zuschreibung. Strick dient dabei als gestalterisches Medium, um Spannungsfelder zwischen Sichtbarkeit, Verletzlichkeit und Widerstand erfahrbar zu machen. Die Kollektion bewegt sich bewusst zwischen Gegensätzen und zeigt einen Zustand zwischen Anpassung und Emanzipation. 
 
Sophie Steffen (Bachelor Design-Ingenieur Mode) beschäftigt sich in ihrer Kollektion „Raum für mich“ mit dem Weltraum als Metapher für innere Entwicklungsprozesse. Space-Age-Einflüsse und kreisförmige Elemente prägen die Entwürfe, die Erfahrungen des Erwachsenwerdens zwischen Orientierungslosigkeit und Aufbruch in textile Formen übersetzen.

Quelle:

Hochschule Niederrhein

02.07.2026

bvse unterstützt Forderungen von Recycling Europe

Der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling unterstützt die aktuellen Forderungen von Recycling Europe nach einem Sofortprogramm zur Stärkung der europäischen Kunststoffrecyclingindustrie. Anlass sind das Statement „War is not a business model“ und das Positionspapier „A rescue plan for Europe’s plastics recycling crisis“.

Branche steht weiter unter wirtschaftlichem Druck
Die wirtschaftliche Lage der europäischen Kunststoffrecyclingbranche bleibt angespannt. Zwar haben die zuletzt gestiegenen Ölpreise die Wettbewerbsfähigkeit von Rezyklaten gegenüber Neuware vorübergehend verbessert. Nach Auffassung von Recycling Europe ist dies jedoch kein tragfähiges Geschäftsmodell. Die strukturellen Herausforderungen – eine schwache Nachfrage nach Rezyklaten, hohe Energie- und Betriebskosten sowie Wettbewerbsverzerrungen durch Importe – bestehen unverändert fort.

Der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling unterstützt die aktuellen Forderungen von Recycling Europe nach einem Sofortprogramm zur Stärkung der europäischen Kunststoffrecyclingindustrie. Anlass sind das Statement „War is not a business model“ und das Positionspapier „A rescue plan for Europe’s plastics recycling crisis“.

Branche steht weiter unter wirtschaftlichem Druck
Die wirtschaftliche Lage der europäischen Kunststoffrecyclingbranche bleibt angespannt. Zwar haben die zuletzt gestiegenen Ölpreise die Wettbewerbsfähigkeit von Rezyklaten gegenüber Neuware vorübergehend verbessert. Nach Auffassung von Recycling Europe ist dies jedoch kein tragfähiges Geschäftsmodell. Die strukturellen Herausforderungen – eine schwache Nachfrage nach Rezyklaten, hohe Energie- und Betriebskosten sowie Wettbewerbsverzerrungen durch Importe – bestehen unverändert fort.

Besonders kritisch ist aus Sicht von Recycling Europe die Entwicklung der vergangenen Jahre: Zwischen 2023 und 2025 gingen in Europa bereits rund eine Million Tonnen Kunststoffrecyclingkapazität verloren. Gleichzeitig verlangsamte sich das Wachstum der mechanischen Kunststoffrecyclingproduktion deutlich. Ohne zusätzliche politische Maßnahmen drohe Europa weitere Kapazitäten einzubüßen – gerade vor dem Hintergrund des ab November 2026 geltenden Exportverbots für Kunststoffabfälle in Nicht-OECD-Staaten.

„Die europäische Kunststoffrecyclingindustrie braucht endlich verlässliche politische Rahmenbedingungen, die Investitionen fördern und den Einsatz von Rezyklaten dauerhaft stärken. Kurzfristige Marktveränderungen durch geopolitische Krisen können keine Grundlage für Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit sein. Entscheidend sind stabile Absatzmärkte für Rezyklate und faire Wettbewerbsbedingungen“, betont bvse-Vizepräsident Dr.-Ing. Herbert Snell.

Recycling Europe legt Maßnahmenpaket vor
Recycling Europe fordert hierfür ein Maßnahmenpaket, das die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Kunststoffrecyclingindustrie nachhaltig stärkt. Dazu gehören verbindliche Rezyklateinsatzquoten mit einer Bevorzugung in Europa erzeugten Rezyklate, um die Nachfrage nach hochwertigen Recyclingkunststoffen dauerhaft voranzubringen.
Ebenso fordert der Verband faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber Importen, unter anderem durch wirksame Kontroll- und Nachweissysteme für importierte Rezyklate und Kunststoffprodukte.

Darüber hinaus spricht sich Recycling Europe für eine stärkere Ausrichtung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) an Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz aus. Ergänzend fordert der Verband wettbewerbsfähige Energie- und Standortbedingungen, einen gleichberechtigten Zugang zu Förderinstrumenten für Recyclingunternehmen sowie harmonisierte End-of-Waste-Kriterien für Kunststoffe, um Investitionssicherheit und den europäischen Binnenmarkt zu stärken.
Ebenso erforderlich sind deutlich schnellere Genehmigungs- und Zulassungsverfahren, damit dringend benötigte Recyclingkapazitäten zügig aufgebaut werden können.

bvse unterstützt die europäischen Forderungen
Der bvse unterstützt diese Forderungen ausdrücklich. „Europa kann seine Kreislaufwirtschafts- und Klimaziele nur erreichen, wenn Recyclingunternehmen dauerhaft unter wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen arbeiten können. Der bvse wird sich gemeinsam mit seinen europäischen Partnern weiterhin dafür einsetzen, dass die Kunststoffrecyclingbranche die notwendigen Rahmenbedingungen erhält“, macht bvse-Vizepräsident Herbert Snell deutlich.

Quelle:

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung

Foto CWS Workwear International GmbH
30.06.2026

CWS Workwear eröffnet neue Wäscherei in Irland

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat im Blarney Business Park in Cork, Irland, einen neuen Standort eröffnet. In der neuen, hochmodernen Wäscherei, angrenzendem Depot und Bürogebäude können ab sofort bis zu 125.000 Teile pro Woche im Zweischichtbetrieb verarbeitet werden.

CWS Workwear wurde 1899 gegründet und bietet im Rahmen von Arbeitskleidung als Servicemodell stylische, langlebende und schützende Arbeitskleidung. Das Unternehmen agiert europaweit in 15 Ländern und beschäftigt 5.300 Mitarbeitende an mehr als 100 Standorten. Über 35.000 Kunden mit insgesamt 1,5 Millionen Mitarbeitenden vertrauen auf CWS Workwear.

Der neue CWS Workwear Standort im Block 8007 des Blarney Business Parks wurde von der JCD Group entwickelt und umfasst 3.000 m² Fläche der Klasse A. Das Gebäude ist für die LEED-Gold-Zertifizierung ausgelegt und verfügt über die Energieeffizienzklasse A3.

CWS Workwear, ein führender Anbieter von Workwear as a Service, hat im Blarney Business Park in Cork, Irland, einen neuen Standort eröffnet. In der neuen, hochmodernen Wäscherei, angrenzendem Depot und Bürogebäude können ab sofort bis zu 125.000 Teile pro Woche im Zweischichtbetrieb verarbeitet werden.

CWS Workwear wurde 1899 gegründet und bietet im Rahmen von Arbeitskleidung als Servicemodell stylische, langlebende und schützende Arbeitskleidung. Das Unternehmen agiert europaweit in 15 Ländern und beschäftigt 5.300 Mitarbeitende an mehr als 100 Standorten. Über 35.000 Kunden mit insgesamt 1,5 Millionen Mitarbeitenden vertrauen auf CWS Workwear.

Der neue CWS Workwear Standort im Block 8007 des Blarney Business Parks wurde von der JCD Group entwickelt und umfasst 3.000 m² Fläche der Klasse A. Das Gebäude ist für die LEED-Gold-Zertifizierung ausgelegt und verfügt über die Energieeffizienzklasse A3.

Anita Coote, Managing Director von CWS Workwear Irland, sagt: „Wir sind bereits seit 2004 in Cork ansässig und unterstreichen mit dieser jüngsten Investition von rund 10 Millionen Euro unser Engagement für unsere Kunden in Irland, für die Region Cork und für unser Team vor Ort. Die neue Wäscherei erfüllt die neuesten Standards und Anforderungen in Bezug auf Automatisierung, Technologie, Effizienz und Nachhaltigkeit. Neben der Wäscherei haben wir auch ein neues Depot eröffnet, um unser Serviceniveau weiter zu verbessern und die Transportzeiten zu verkürzen. Mit dem Blarney Business Park haben wir den perfekten Standort mit den idealen Rahmenbedingungen für die Zukunft von CWS Workwear in Irland gefunden.“

Der Blarney Business Park hat sich zu einem etablierten Standort für eine Vielzahl von Branchen entwickelt. Zu den dort ansässigen Unternehmen zählen sowohl multinationale als auch einheimische Firmen aus den Bereichen Transport und Logistik, hochwertige Produktionsindustrie und Ausstellungsräume. In den letzten Jahren hat die JCD Group im Blarney Business Park neue Gebäude mit einer Gesamtfläche von über 500.000 Quadratfuß fertiggestellt. Zu den Mietern zählen unter anderem Merck, DHL, doTERRA, Nisbets, Park Place Technologies, FedEx und Paardekooper.

Denis Mulcahy, Commercial Property Director der JCD Group, fügt hinzu: „Der Bau des CWS Workwear Standorts begann im Jahr 2025 und es ist beeindruckend zu sehen, dass der innerhalb des erwarteten Zeitrahmens fertiggestellt und eröffnet wurde. CWS Workwear ist eine hervorragende Bereicherung für den Blarney Business Park. Dieser erweist sich als wichtiger Beschäftigungsstandort für den Norden der Stadt, profitiert von den jüngsten Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr und liegt direkt neben dem geplanten Blarney Park & Ride sowie dem Bahnhof.“

Quelle:

CWS Workwear International GmbH