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27.06.2025

Partnernetzwerk wächst: Mehr als 1.000 Marken nutzen PrimaLoft-Technologie

Nachhaltigkeit und Komfort überzeugen: Zahlreiche deutsche und internationale Outdoor- und Sportunternehmen wie Vaude, Schöffel, adidas TERREX, Maloja, Löffler, Fjällräven, Helly Hansen, Rab und Salomon setzen auf PrimaLoft. Mittlerweile nutzen mehr als 1.000 Partner die Isolationslösungen von PrimaLoft. Entscheidend für den Erfolg ist das konsequente Engagement für Nachhaltigkeit, technischen Fortschritt und spürbaren Komfort.

PrimaLoft, Inc., ein führender Anbieter von leistungsstarken und nachhaltigen Isolationslösungen, hat mit dem Überschreiten der Schwelle von 1.000 Markenpartnern einen wichtigen Meilenstein erreicht. Als sogenannter „Ingredient Brand“ liefert das Unternehmen die technische Basis für viele Produkte im Outdoor- und Sportbereich – von Funktionsjacken über Hosen bis hin zu Schlafsäcken und Handschuhen. 

Nachhaltigkeit und Komfort überzeugen: Zahlreiche deutsche und internationale Outdoor- und Sportunternehmen wie Vaude, Schöffel, adidas TERREX, Maloja, Löffler, Fjällräven, Helly Hansen, Rab und Salomon setzen auf PrimaLoft. Mittlerweile nutzen mehr als 1.000 Partner die Isolationslösungen von PrimaLoft. Entscheidend für den Erfolg ist das konsequente Engagement für Nachhaltigkeit, technischen Fortschritt und spürbaren Komfort.

PrimaLoft, Inc., ein führender Anbieter von leistungsstarken und nachhaltigen Isolationslösungen, hat mit dem Überschreiten der Schwelle von 1.000 Markenpartnern einen wichtigen Meilenstein erreicht. Als sogenannter „Ingredient Brand“ liefert das Unternehmen die technische Basis für viele Produkte im Outdoor- und Sportbereich – von Funktionsjacken über Hosen bis hin zu Schlafsäcken und Handschuhen. 

Über 70 Prozent des PrimaLoft-Produktportfolios bestehen heute aus vollständig recycelten Materialien. Auf diese Weise konnten bislang mehr als 929 Millionen Plastikflaschen vor der Entsorgung auf Deponien oder dem Eintrag in Gewässer bewahrt werden – ein konkreter Beitrag zur Reduzierung von Plastikmüll und zur Förderung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.

Besonderes Augenmerk gilt der PrimaLoft® P.U.R.E.™ Technologie (Produced Using Reduced Emissions), mit der der CO₂-Ausstoß bei der Herstellung um mindestens 50 Prozent im Vergleich zu konventionellen Verfahren gesenkt wird. Seit Januar 2025 wird das Premiumprodukt PrimaLoft® Gold Insulation ausschließlich mit dieser umweltschonenden Technologie produziert – ein weiterer Beleg für das Engagement des Unternehmens, Verantwortung nicht nur in der Materialauswahl, sondern auch im Herstellungsprozess zu übernehmen.

Mit seiner Rolle als Ingredient Brand nimmt PrimaLoft eine besondere Position im Markt ein: Als technologische Grundlage für hochwertige Produkte arbeitet das Unternehmen eng mit seinen Partnern zusammen, bleibt für Endverbraucher:innen jedoch häufig im Hintergrund. Die Materialien von PrimaLoft ermöglichen es, Kund:innen Produkte anzubieten, die den Anforderungen aktiver Menschen gerecht werden und gleichzeitig die Ressourcen unseres Planeten schonen.

Quelle:

PrimaLoft

Wissenschftler:innen des Fachbereichs Textil-und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein präsentierten sich auf der AUTEX Konferenz in Dresden. Foto: HSNR
Wissenschftler:innen des Fachbereichs Textil-und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein präsentierten sich auf der AUTEX Konferenz in Dresden.
27.06.2025

Hochschule Niederrhein auf der AUTEX 2025

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) haben sich auf der internationalen AUTEX (Association of Universities for Textiles) Konferenz 2025 in Dresden mit vielfältigen Beiträgen präsentiert. Die Konferenz, die vom 11. bis 13. Juni stattfand, zählt zu den weltweit führenden Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch im Bereich Textilforschung.
 
Als neues Mitglied der AUTEX - seit 2024 vertreten, ermöglicht durch das Promotionsrecht für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften durch das Promotionskolleg NRW - nutzten die Forschenden der HSNR die Gelegenheit, aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse vorzustellen. Thematische Schwerpunkte lagen unter anderem in den Bereichen Recycling, Materialforschung, textile Technologien und innovative Lehrkonzepte.
 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) haben sich auf der internationalen AUTEX (Association of Universities for Textiles) Konferenz 2025 in Dresden mit vielfältigen Beiträgen präsentiert. Die Konferenz, die vom 11. bis 13. Juni stattfand, zählt zu den weltweit führenden Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch im Bereich Textilforschung.
 
Als neues Mitglied der AUTEX - seit 2024 vertreten, ermöglicht durch das Promotionsrecht für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften durch das Promotionskolleg NRW - nutzten die Forschenden der HSNR die Gelegenheit, aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse vorzustellen. Thematische Schwerpunkte lagen unter anderem in den Bereichen Recycling, Materialforschung, textile Technologien und innovative Lehrkonzepte.
 
Leon Blanckart präsentierte das Projekt AlgaTex, in dem das Potenzial fädiger Südwasseralgen als Rohstoff für die Textilindustrie erforscht wird. Die bisherigen Materialentwicklungen weisen vielversprechende Eigenschaften für biobasierte Funktions- und technische Textilien auf. Dr. Anna Missong stellte Forschungsergebnisse aus dem Projekt SiWerTex vor, das sich mit dem chemischen Recycling flammgeschützter Polyestertextilien und der Identifikation geeigneter Rückgewinnungspfade von Wertstoffen beschäftigt.
 
Professor Dr. Boris Mahltig zeigte Möglichkeiten zur Färbung von Naturfasern mit Holzextrakten auf und veranschaulichte deren Potential für die Entwicklung vollständig biobasierter und nachhaltiger Textilien. Dr. Prisca Holderied stellte die Ergebnisse ihrer Promotion vor, in der ein neues Strickverfahren zur Herstellung innovativer Strukturen entwickelt und hinsichtlich seiner Eigenschaften untersucht wurde.
 
Lisa Gudehus berichtete über erste Ergebnisse des Projekts ReCircleTex, das am Center Textillogistik angesiedelt ist. Im Fokus stand die systematische Sortierung von Wäschereitextilien mithilfe von Nahinfrarot-Technologie um die Materialzusammensetzung zu identifizieren. Dr. Priscilla Reiners stellte eine neue Evaluierungsmethode vor, die das Stichverhalten von stichhemmender Bekleidung misst. Hierbei wird nicht nur die Tiefe des Stichs, sondern auch das Stichtrauma analysiert.
 
Im Lehrprojekt „Nachhal(l)tigkeit“ von Marie Christine Reuters wird das Thema Nachhaltigkeit in der Textil- und Bekleidungsindustrie in den Fokus gerückt. In dem neu entwickelten Wahlpflichtfach kommen moderne Lernmethoden wie das Problem-Based-Learning und der Flipped Classroom zum Einsatz.
 
Alexandra Glogowsky zeigte, wie sich mithilfe eines 3D-Druckverfahrens geschlossene, wasserdichte Beschichtungen präzise auf Textilien aufbringen lassen – passgenau und digital gesteuert. Leona Niemeyer beleuchtete den aktuellen Stand der Nutzung von Wärmepumpen in der Textilveredelung und skizzierte den bestehenden Forschungsbedarf zur Effizienzsteigerung und Systemintegration.

Quelle:

Hochschule Niederrhein

27.06.2025

Beschluss über Mindestlohnerhöhung belastet Wirtschaft

Südwesttextil bewertet die Erhöhung des Mindestlohns als herausfordernd in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und fordert ein Ende der politischen Einmischungen. 

Die unabhängige Mindestlohnkommission hat in einer Gesamtabwägung eine Erhöhung in zwei Stufen von aktuell 12,82 Euro auf 13,90 Euro zum 01.01.2026 und zum 01.01.2027 auf 14,60 Euro einstimmig beschlossen.

Zuvor hat der Koalitionsvertrag einen Mindestlohn von 15 Euro im Jahr 2026 als erreichbar identifiziert. Südwesttextil hat dies wie viele andere Verbände als Widerspruch zur Unabhängigkeit der Mindestlohnkommission und Eingriff in die Tarifautonomie identifiziert.

Südwesttextil-Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner erklärt: „Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist nach wie vor sehr brisant. Eine Erhöhung des Mindestlohns ist vor diesem Hintergrund generell eine Belastung für die Wirtschaft. Die nunmehr erfolgte Gesamtabwägung, unabhängig von politischen Beeinflussungen und die Entscheidung für zwei Stufen bringt zumindest Planbarkeit. Wir erwarten daher von der Politik, dass diese Entscheidung akzeptiert und weitere Beeinflussungen oder Eingriffe unterlassen werden.“ 

Südwesttextil bewertet die Erhöhung des Mindestlohns als herausfordernd in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und fordert ein Ende der politischen Einmischungen. 

Die unabhängige Mindestlohnkommission hat in einer Gesamtabwägung eine Erhöhung in zwei Stufen von aktuell 12,82 Euro auf 13,90 Euro zum 01.01.2026 und zum 01.01.2027 auf 14,60 Euro einstimmig beschlossen.

Zuvor hat der Koalitionsvertrag einen Mindestlohn von 15 Euro im Jahr 2026 als erreichbar identifiziert. Südwesttextil hat dies wie viele andere Verbände als Widerspruch zur Unabhängigkeit der Mindestlohnkommission und Eingriff in die Tarifautonomie identifiziert.

Südwesttextil-Hauptgeschäftsführerin Edina Brenner erklärt: „Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist nach wie vor sehr brisant. Eine Erhöhung des Mindestlohns ist vor diesem Hintergrund generell eine Belastung für die Wirtschaft. Die nunmehr erfolgte Gesamtabwägung, unabhängig von politischen Beeinflussungen und die Entscheidung für zwei Stufen bringt zumindest Planbarkeit. Wir erwarten daher von der Politik, dass diese Entscheidung akzeptiert und weitere Beeinflussungen oder Eingriffe unterlassen werden.“ 

Quelle:

Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.

Dr. Roshan Paul © 10th International Convention on Colorants (COC 25), Mumbai, India
Dr. Roshan Paul
26.06.2025

Zwei Springer Nature Editor of Distinction Awards 2025 für ITA-Postdoc

Dr. Roshan Paul, Ph.D., wurde am 29. Mai 2025 mit zwei Springer Nature Editor of Distinction Awards 2025 für seine Beiträge als Herausgeber der Zeitschrift Cellulose ausgezeichnet.

Mit dem „Editorial Contribution Award“ würdigt Springer Nature seine sorgfältige Beurteilung der eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten und sein entschiedenes Management des Peer-Review-Prozesses. So stellt Roshan Paul die wissenschaftliche Korrektheit der veröffentlichten Ergebnisse sicher.

Springer Nature ehrt Roshan Paul zusätzlich mit dem „Author Service Award“ und erkennt so seine außergewöhnlichen Leistungen bei der Verbesserung der Autorenerfahrung an. Damit gewährleistet Roshan Paul einen effizienten, konstruktiven und fairen Peer-Review-Prozess.

Roshan Paul arbeitet als Senior Program Manager und Platform Leader der Smart Finishing Group am Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University.

Dr. Roshan Paul, Ph.D., wurde am 29. Mai 2025 mit zwei Springer Nature Editor of Distinction Awards 2025 für seine Beiträge als Herausgeber der Zeitschrift Cellulose ausgezeichnet.

Mit dem „Editorial Contribution Award“ würdigt Springer Nature seine sorgfältige Beurteilung der eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten und sein entschiedenes Management des Peer-Review-Prozesses. So stellt Roshan Paul die wissenschaftliche Korrektheit der veröffentlichten Ergebnisse sicher.

Springer Nature ehrt Roshan Paul zusätzlich mit dem „Author Service Award“ und erkennt so seine außergewöhnlichen Leistungen bei der Verbesserung der Autorenerfahrung an. Damit gewährleistet Roshan Paul einen effizienten, konstruktiven und fairen Peer-Review-Prozess.

Roshan Paul arbeitet als Senior Program Manager und Platform Leader der Smart Finishing Group am Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University.

Dr. Ritu Dhand, Chief Scientific Officer bei Springer Nature, kommentiert:
Wir sind stolz darauf, Dr. Pauls bemerkenswerte Beiträge durch die Editor of Distinction Awards zu würdigen. Indem wir ihn auszeichnen, erkennen wir die wichtige Rolle an, die er beim Management des Peer-Review-Prozesses spielt. Wir schätzen die Zeit und das Fachwissen, die er aufwendet, um Autoren bei der Verbesserung ihrer Manuskripte zu helfen, sehr. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für Ihr Engagement für die Förderung der wissenschaftlichen Forschung.

Quelle:

Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University

Dorothee Stamm auf dem Fraunhofer Imaging Day in Berlin Foto Bundesverband Medizintechnologie BVMed
Dorothee Stamm auf dem Fraunhofer Imaging Day in Berlin
26.06.2025

BVMed: MedTech braucht institutionalisierten Dialog- und Strategieprozess

Einen „institutionalisierten Dialog- und Strategieprozess der Bundesregierung für die Leitwirtschaft Medizintechnik“ forderte die stellvertretende BVMed-Vorstandsvorsitzende Dorothee Stamm auf dem Fraunhofer Imaging Day in Berlin. Dabei sollte nicht nur das Ressort Gesundheit, sondern auch Wirtschaft und Forschung einbezogen werden. Bestenfalls würde die MedTech-Strategie dann „in eine Gesamtstrategie für die industrielle Gesundheitswirtschaft eingebettet werden“. Die BVMed-Vize betonte, dass die Medizintechnik im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung als Leitwirtschaft anerkannt wurde: „Daran wird sich die Bundesregierung in vier Jahren messen lassen müssen.“

Die Medizintechnik sei zu Recht als Leitwirtschaft anerkannt, da sie gesellschaftlich relevant, sehr innovativ und dynamisch sowie wirtschaftlich bedeutsam sei. Die MedTech-Branche beschäftige über 210.000 Menschen, erwirtschafte einen Umsatz von über 41 Milliarden Euro und stehe für über 18 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung – mit Ausstrahleffekten auf andere Branchen sogar über 38 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung. 

Einen „institutionalisierten Dialog- und Strategieprozess der Bundesregierung für die Leitwirtschaft Medizintechnik“ forderte die stellvertretende BVMed-Vorstandsvorsitzende Dorothee Stamm auf dem Fraunhofer Imaging Day in Berlin. Dabei sollte nicht nur das Ressort Gesundheit, sondern auch Wirtschaft und Forschung einbezogen werden. Bestenfalls würde die MedTech-Strategie dann „in eine Gesamtstrategie für die industrielle Gesundheitswirtschaft eingebettet werden“. Die BVMed-Vize betonte, dass die Medizintechnik im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung als Leitwirtschaft anerkannt wurde: „Daran wird sich die Bundesregierung in vier Jahren messen lassen müssen.“

Die Medizintechnik sei zu Recht als Leitwirtschaft anerkannt, da sie gesellschaftlich relevant, sehr innovativ und dynamisch sowie wirtschaftlich bedeutsam sei. Die MedTech-Branche beschäftige über 210.000 Menschen, erwirtschafte einen Umsatz von über 41 Milliarden Euro und stehe für über 18 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung – mit Ausstrahleffekten auf andere Branchen sogar über 38 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung. 

Zu den relevanten Themen der MedTech-Branche, die angegangen werden müssten, gehören Investitionen in Forschung und Entwicklung. Deutschland stehe hier in einem starken internationalen Wettbewerb um Investitionen und „sei hier nicht schnell genug“, so Stamm. Ein Aspekt sei das Thema Medizinforschung und Datennutzung. Hier plädierte sie für bundesweit einheitliche Datenschutzregelungen, um den aktuellen Flickenteppich zu beseitigen. Gleiches gelte für klinische Prüfungen. Hier würden der Branche Standardvertragsklauseln helfen. Einen Flickenteppich gebe es auch bei der Zulassung von Produktionsanlagen. Ein weiteres zentrales Thema sei der Innovationszugang, der in Deutschland eine große Herausforderung darstelle, vor allem für KI-basierte Produkte und Software. „Wir scheitern hier an Zulassungsbedingungen, die nicht an die neuen technologischen Entwicklungen angepasst sind“, so die BVMed-Vorständin. Wichtig sei auch, sich auf europäischer Ebene für innovationsfreundlichere Regulierungsprozesse einzusetzen. Die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) müsse zeitnah verbessert werden. „Und wir brauchen eine europaweite Harmonisierung beispielsweise von Datennutzung und Cloud-Lösungen.“

Hightech-Agenda soll im Sommer 2025 starten
Prof. Dr. Veronika von Messling, Abteilungsleiterin Lebenswissenschaften im Bundesforschungsministerium, beleuchtete die großen Fortschritte in der medizinischen Versorgung – und die überragende Rolle, die die Medizintechnik dabei spielt. Deutschland sei in der Medizinforschung sehr stark aufgestellt. Die Bundesregierung unterstützt die Forschungsbemühungen mit dem Gesundheitsforschungs-Rahmenprogramm. Der klare Fokus liege dabei auf dem Nutzen für den Menschen.

„Medizintechnische Verfahren sind aber nicht nur für die Versorgung, sondern auch für den Wirtschaftsstandort von großer Bedeutung. Deutschland braucht Spitzentechnologien. Das gilt es zu erhalten und weiterzuentwickeln“, so die Ministeriumsvertreterin. „Wir müssen das wirtschaftliche Potenzial optimal nutzen. Forschung, Versorgung und wirtschaftlicher Erfolg sind kein Widerspruch.“ Dafür müssten Technologien so schnell wie möglich in eine breite Anwendung gebracht werden. Dieser Transfer in die Anwendung werde im Rahmen der Hightech-Agenda der neuen Bundesregierung gezielt gefördert werden. Die Agenda soll bereits im Sommer 2025 starten, kündigte die BMBFR-Abteilungsleiterin an.

Ziel der Bundesregierung sei es, mit der HighTech-Strategie Deutschland als Top-Technologiestandort zu erhalten und damit Wertschöpfung zu generieren. Ein weiteres Ziel sei es, die Sichtbarkeit der Forschungsaktivitäten zu erhöhen. Denn: „Gute Forschung und schnelle Umsetzung wirken wie ein Magnet – auch in Richtung Unternehmen und Top-Talente. Deutschland wird damit als attraktiver Standort auch resilienter“, so von Messling.

Rahmenbedingungen für Gesundheitsforschung verbessern
Prof. Dr. Axel Müller-Groeling, Fraunhofer-Vorstand für Forschungsinfrastrukturen und Digitalisierung, verwies darauf, dass die Anerkennung der Medizintechnik als Leitwirtschaft im neuen Koalitionsvertrag die Bedeutung zeige, die die Bundesregierung auch der Gesundheitsforschung und der individualisierten Medizin zumesse. Er appellierte an alle Akteur:innen der medizintechnischen Forschung und Anwendung, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um den medizintechnischen Fortschritt schnell in die Anwendung zu bringen. Er forderte zudem, die Rahmenbedingungen für Gesundheitsforschung in Deutschland weiter zu verbessern.

Prof. Dr. Thorsten M. Buzug, Geschäftsführender Direktor der Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierung und Zellbasierte Medizintechnik (IMTE), nannte für die Wachstumschancen in der medizinischen Bildgebungsbranche vor allem drei Treiber:

  1. Demografischer Wandel und zunehmende Krankheitslast der alternden Bevölkerung wie altersbedingte Erkrankungen oder die Zunahme chronischer Krankheiten. 
  2. Steigendes Bewusstsein für Früherkennung und Prävention wie Screening-Programme zur Früherkennung oder personalisierte Medizin.
  3. Technologische Innovationen wie künstliche Intelligenz, Fortschritte bei Geräten sowie Telemedizin und Cloud-Bildgebung.
Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie BVMed

24.06.2025

bvse: Mindestlohn braucht Unabhängigkeit – keine politische Ideologie

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen zu den im Koalitionsvertrag festgehaltenen Vereinbarungen zum Mindestlohn wächst die Sorge, dass der politische Druck – insbesondere seitens der SPD – die im Mindestlohngesetz verankerte Unabhängigkeit der Mindestlohnkommission gefährdet. Deshalb hat sich der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. einem offenen Appell von zehn weiteren mittelständisch geprägten Verbänden an führende SPD-Politiker angeschlossen.

„Der Mindestlohn braucht Unabhängigkeit, keine politische Ideologie. Die Kommission sichert das Gleichgewicht zwischen sozialem Ausgleich und wirtschaftlicher Realität. Wenn Parteipolitik Einfluss nimmt, verliert die Wirtschaft Vertrauen in faire und verlässliche Rahmenbedingungen. Ein ideologisch motivierter Mindestlohn gefährdet Wettbewerbsfähigkeit – und am Ende auch Arbeitsplätze“, warnt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen zu den im Koalitionsvertrag festgehaltenen Vereinbarungen zum Mindestlohn wächst die Sorge, dass der politische Druck – insbesondere seitens der SPD – die im Mindestlohngesetz verankerte Unabhängigkeit der Mindestlohnkommission gefährdet. Deshalb hat sich der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. einem offenen Appell von zehn weiteren mittelständisch geprägten Verbänden an führende SPD-Politiker angeschlossen.

„Der Mindestlohn braucht Unabhängigkeit, keine politische Ideologie. Die Kommission sichert das Gleichgewicht zwischen sozialem Ausgleich und wirtschaftlicher Realität. Wenn Parteipolitik Einfluss nimmt, verliert die Wirtschaft Vertrauen in faire und verlässliche Rahmenbedingungen. Ein ideologisch motivierter Mindestlohn gefährdet Wettbewerbsfähigkeit – und am Ende auch Arbeitsplätze“, warnt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.

In einem Schreiben an Lars Klingbeil, Vizekanzler und Bundesminister der Finanzen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, und Dr. Matthias Miersch, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag, appellieren die Verbände eindringlich an die Bundesregierung, die institutionelle Unabhängigkeit der Kommission zu schützen und auf politische Schnellschüsse zu verzichten.

Die unterzeichnenden Verbände sehen in dem aktuellen politischen Kurs einen potenziell gefährlichen Dammbruch. Ein gesetzlicher Mindestlohn, der sich nicht an wirtschaftlichen Realitäten, sondern an parteipolitischen Zielen orientiert, könne zahlreiche mittelständische Unternehmen in Bedrängnis bringen – mit gravierenden Folgen für Beschäftigung, Ausbildung und Innovationskraft.

In ihrem Schreiben betonen die Verbände, dass tragfähige Sozialpolitik nur auf der Grundlage sicherer und wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze möglich sei. Eine Rolle als „verlängerter Arm des Sozialstaats“ lehnen sie entschieden ab. Mit Blick auf steigende Sozialabgaben und den demografischen Wandel fordern sie eine umfassende Reform der Sozialversicherungssysteme und eine gezielte Entlastung der arbeitenden Mitte.

Quelle:

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung

24.06.2025

Verbändebündnis: Staatliche Akkreditierung muss reformiert werden

Ein breites Bündnis von rund 30 Wirtschafts-, Handels-, Agrar- sowie Prüf- und Laborverbänden, darunter der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), fordert entschlossene Reformen bei der staatlich organisierten Akkreditierung in Deutschland. In einem gemeinsamen Positionspapier legen die Verbände strukturelle Defizite bei der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) offen. Verbunden ist dies mit einem dringenden Appell an Politik und zuständige Stellen, notwendige Veränderungen mutig anzugehen. 

Die Leistungen qualifizierter Prüf-, Labor- und Zertifizierungsinstitutionen sind unverzichtbar für die Qualität, Sicherheit und Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland, betonen die Verbände. Ohne sie gäbe es kein „Made in Germany“ und keine funktionierende Qualitätsinfrastruktur für Verbraucher, Unternehmen und Behörden. Die Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) sei dabei ein zentrales Instrument: Sie sichert die Kompetenz und Zuverlässigkeit der Konformitätsbewertungsstellen und schafft damit Vertrauen in Produkte und Märkte – national wie international.

Ein breites Bündnis von rund 30 Wirtschafts-, Handels-, Agrar- sowie Prüf- und Laborverbänden, darunter der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), fordert entschlossene Reformen bei der staatlich organisierten Akkreditierung in Deutschland. In einem gemeinsamen Positionspapier legen die Verbände strukturelle Defizite bei der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) offen. Verbunden ist dies mit einem dringenden Appell an Politik und zuständige Stellen, notwendige Veränderungen mutig anzugehen. 

Die Leistungen qualifizierter Prüf-, Labor- und Zertifizierungsinstitutionen sind unverzichtbar für die Qualität, Sicherheit und Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland, betonen die Verbände. Ohne sie gäbe es kein „Made in Germany“ und keine funktionierende Qualitätsinfrastruktur für Verbraucher, Unternehmen und Behörden. Die Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) sei dabei ein zentrales Instrument: Sie sichert die Kompetenz und Zuverlässigkeit der Konformitätsbewertungsstellen und schafft damit Vertrauen in Produkte und Märkte – national wie international.

Doch 15 Jahre nach der Gründung der DAkkS häufen sich nach Ansicht des Verbändebündnisses die Probleme: Lange Bearbeitungszeiten, überbordende Bürokratiekosten und ein formalistisches Prüfverständnis bremsen nicht nur die Konformitätsbewertungsstellen selbst, sondern tangieren zunehmend auch ihre Kunden aus Industrie, Handel, Forschung und öffentlicher Hand. „Die Konformitätsbewertungsbranche ist systemrelevant, wird aber derzeit ausgebremst“, so das Verbändebündnis. Die DAkkS ist in ihrer jetzigen Ausrichtung und Praxis kein Treiber, sondern eher ein „limitierender Faktor“ für „Quality proofed in Germany“, heißt es in dem gemeinsamen Positionspapier. 

Die Kritik der Verbände richtet sich dabei nicht allein an die DAkkS selbst, sondern auch an das politische und institutionelle Umfeld. Die Anforderungen und Erwartungen an die DAkkS steigen, doch gesetzliche Grundlagen und Ressourcen müssten Schritt halten. Es liegt nun an der Politik, den notwendigen Veränderungs- und Gestaltungswillen aufzubringen, um dieses System zukunftsfest zu machen und die DAkkS zu einem wirtschaftsorientierten öffentlichen Dienstleister zu entwickeln, so die Forderung der Verbände.

Konkret fordert das Verbändebündnis:

  • Dienstleistungsorientierung stärken: Ein "Memorandum of Understanding" soll die DAkkS in Richtung einer serviceorientierten Akkreditierungsagentur transformieren.
  • Bürokratie abbauen & Verfahren beschleunigen: Ein "DAkkS-Bürokratieabbau-Check" soll die Akkreditierungspraxis umfassend überprüfen, um Abläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen.
  • Europäische Harmonisierung statt nationaler Alleingänge: Eigenmächtige Auslegungen und nationale Sonderwege der DAkkS müssen beendet werden. Stattdessen sollten harmonisierte, arbeitsteilige Akkreditierungssysteme auf europäischer Ebene gefördert werden.
  • Gesetzliche Grundlagen und Stakeholder-Beteiligung verbessern: Das Akkreditierungsstellengesetz muss überarbeitet werden, um klare Regeln und Zuständigkeiten zu schaffen und die Rolle von Stakeholdern, insbesondere des Akkreditierungsbeirats (AKB), bei der Regelfindung zu stärken.
  • Angemessene Finanzierung ohne KMU-Belastung: Die personelle und finanzielle Ausstattung der DAkkS muss an die Anforderungen einer modernen Dienstleistungsagentur angepasst werden, wobei Gebührenerhöhungen, die KMU unverhältnismäßig belasten, zu vermeiden sind.

Das Verbändebündnis richtet seine Forderungen insbesondere an das federführende Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) sowie die maßgeblichen Akteure und Träger der DAkkS GmbH. 

Unterstützende Verbände und Einrichtungen:

Akkreditierte Labore in der Medizin e.V. (ALM)
Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller e.V. (AÖL)
Bundesausschuss für Obst & Gemüse (BOG)
Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVLH) 
Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)
Bundesverband der Pharmazeutische Industrie e.V. (BPI)
Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)
Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO)
DER AGRARHANDEL – Bundesverband Agrarhandel und Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse e.V.
Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V.
Deutsche Laborgemeinschaft Obst und Gemüse (DeLOG)
Deutscher Fruchthandelsverband e.V (DFHV)
Deutscher Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV)
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV) 
Deutscher Verband des Großhandels mit Ölen, Fetten und Ölrohstoffen e.V. (Grofor)
Deutscher Verband Neutraler Klassifizierungs- und Kontrollunternehmen e.V (DVK)
Deutscher Verband Tiernahrung e. V. (DVT)
Deutscher Verband Unabhängiger Prüflaboratorien e.V. (VUP)
EUROLAB Deutschland e.V.
Handelsverband Deutschland e.V. (HDE)
Industrieverband Agrar e. V. (IVA)
Lebensmittelverband Deutschland e.V.
Pharma Deutschland e.V.
SPECTARIS - Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V.
Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA)
Verband akkreditierter Zertifizierungsgesellschaften e.V. (VAZ)
Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI)
Verband der Deutschen Milchwirtschaft e. V. (VDM)
Verband der Diagnostika-Industrie e.V. (VDGH)
Verband der Materialprüfungsanstalten e.V. (VMPA)
Verband deutscher Untersuchungslaboratorien e.V (VDU)
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH))
Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG)

Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)

BUFF® Socken Lifestyle Foto BUFF®
23.06.2025

BUFF®: Performance-Socken für Sport- und Outdoor-Fans

Spanischer Spezialist für Kopfbedeckungen und Multifunktionstücher betritt neues Terrain – mit Performance-Socken für Sport- und Outdoor-Fans: Seit gut 30 Jahren steht der spanische Hersteller BUFF® für hochwertige Head- und Neckwear mit besonderem Fokus auf Umweltbewusstsein und sozialer Verantwortung. Jetzt erweitert die Marke ihr Sortiment und bringt eine Socken Kollektion auf den Markt. Die neuen BUFF Socken verbinden technisches Know-how mit Design – gemacht für alle, die gern draußen aktiv sind, ob beim Laufen, Trailrunning oder auf ausgedehnten Wandertouren.

Wie bei seinen Multifunktionstüchern und der breiten Auswahl an Kopfbedeckungen, setzt BUFF auch hier auf Innovation und Funktion. Die Socken stellen eine perfekte Ergänzung zu den beliebten Accessoires dar – optisch abgestimmt, leistungsstark und ausgelegt auf Bewegung von Kopf bis Fuß.

Drei technische Materialien, inspiriert von BUFFs legendären Tüchern, bilden die Basis der Kollektion:

Spanischer Spezialist für Kopfbedeckungen und Multifunktionstücher betritt neues Terrain – mit Performance-Socken für Sport- und Outdoor-Fans: Seit gut 30 Jahren steht der spanische Hersteller BUFF® für hochwertige Head- und Neckwear mit besonderem Fokus auf Umweltbewusstsein und sozialer Verantwortung. Jetzt erweitert die Marke ihr Sortiment und bringt eine Socken Kollektion auf den Markt. Die neuen BUFF Socken verbinden technisches Know-how mit Design – gemacht für alle, die gern draußen aktiv sind, ob beim Laufen, Trailrunning oder auf ausgedehnten Wandertouren.

Wie bei seinen Multifunktionstüchern und der breiten Auswahl an Kopfbedeckungen, setzt BUFF auch hier auf Innovation und Funktion. Die Socken stellen eine perfekte Ergänzung zu den beliebten Accessoires dar – optisch abgestimmt, leistungsstark und ausgelegt auf Bewegung von Kopf bis Fuß.

Drei technische Materialien, inspiriert von BUFFs legendären Tüchern, bilden die Basis der Kollektion:

  • CoolNet®: Ultraleicht und atmungsaktiv, ideal für Running. Die HeiQ Smart Mint Technologie sorgt mit natürlicher Minze für Kühlung und Geruchskontrolle, während feuchtigkeits-regulierende Fasern sowie Mesh-Zonen mit maximaler Luftzirkulation stets ein frisches Tragegefühl verleihen.
    Weitere Features: Flache Zehennähte gegen Reibung, speziell entwickelte Kompressionszonen am Fußgewölbe zur Verbesserung der Stabilität, leichte Dämpfung für ein Plus an Komfort
  • DryFlx®: Entwickelt für maximale Performance aus ultra-atmungsaktivem Gewebe mit Smart-Mint-Kühleffekt und HeiQ®-Geruchskontrolle. Die schnelltrocknenden Socken bieten gezielte Kompression und Stabilität am Fußgewölbe, leichte Dämpfung sowie ein angenehm luftiges Tragegefühl – auch bei intensiven Runs.
  • Merinowolle Light: Angenehm leichte Wandersocken mit mulesingfreier Merinowolle, natürlicher Temperaturregulierung, effektivem Feuchtigkeitsmanagement sowie Geruchskontrolle. Die leichte Polsterung und flache Nähte sorgen für hohen Tragekomfort selbst über weite Strecken, die gezielt am Fußgewölbe eingesetzte Kompression gewährt zusätzlich stabilen Halt.

Erhältlich in zwei Längen (Quarter und Crew), sind die neuen BUFF-Socken vielseitig einsetzbar. Sie lassen sich mit Head- und Neckwear der Marke kombinieren, stylishe Farbvarianten und Muster schaffen einen stimmigen Look.

Darüber hinaus spielt das Thema Umweltschutz eine zentrale Rolle: Gefertigt aus recycelten oder natürlichen Materialien und produziert mit verantwortungsvollen Verfahren, tragen auch die neuen Socken die Handschrift des BUFF-Nachhaltigkeitsanspruchs.

Weitere Informationen:
BUFF® Socken Outdoor Sportbekleidung
Quelle:

BUFF®

BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll Foto Bundesverband Medizintechnologie BVMed
BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll
23.06.2025

BVMed: „Kanzler muss auch MedTech mit nach Brüssel nehmen“

Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf dem Tag der Industrie seine Verhandlungstaktik im Vorfeld des EU-Gipfels und den Zollverhandlungen mit den USA vorgestellt. Er betonte, dass es zu schnellen gemeinsamen Entscheidungen für wenige große Industriebereiche kommen müsse – und nannte Automobil, Chemie, Pharma, Maschinenbau, Stahl und Aluminium. Der Appell des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) an den Kanzler: „Nehmen Sie die Medizintechnik mit nach Brüssel! Wir sind Leitwirtschaft und essenziell für die medizinische Versorgung der Menschen. Wir brauchen allein aus humanitären Gründen Ausnahmen für Medizinprodukte bei handelspolitischen Maßnahmen“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

Kanzler Merz betonte bei der BDI-Tagung, dass die Bundesregierung wieder mehr Einfluss auf handelspolitische Entscheidungen, die in Brüssel getroffen werden, nehmen will. Die Europäische Union verhandele zu kompliziert. Die Zollgespräche mit den USA müssten sich auf das Wesentliche konzentrieren und zu einer gemeinsamen und raschen Einigung zwischen Europa und den USA führen. 

Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf dem Tag der Industrie seine Verhandlungstaktik im Vorfeld des EU-Gipfels und den Zollverhandlungen mit den USA vorgestellt. Er betonte, dass es zu schnellen gemeinsamen Entscheidungen für wenige große Industriebereiche kommen müsse – und nannte Automobil, Chemie, Pharma, Maschinenbau, Stahl und Aluminium. Der Appell des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) an den Kanzler: „Nehmen Sie die Medizintechnik mit nach Brüssel! Wir sind Leitwirtschaft und essenziell für die medizinische Versorgung der Menschen. Wir brauchen allein aus humanitären Gründen Ausnahmen für Medizinprodukte bei handelspolitischen Maßnahmen“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

Kanzler Merz betonte bei der BDI-Tagung, dass die Bundesregierung wieder mehr Einfluss auf handelspolitische Entscheidungen, die in Brüssel getroffen werden, nehmen will. Die Europäische Union verhandele zu kompliziert. Die Zollgespräche mit den USA müssten sich auf das Wesentliche konzentrieren und zu einer gemeinsamen und raschen Einigung zwischen Europa und den USA führen. 

Die Medizintechnik-Branche unterstützt diesen Ansatz, um zu einem schnellen Ergebnis zu gelangen. Der BVMed kritisiert dabei, dass die Vorschlagsliste der Europäischen Kommission auch zahlreiche Medizinprodukte und wichtige Bestandteile enthält. „Die Aufnahme von für die medizinische Versorgung wichtigen Produkten in die EU-Liste stellt einen Bruch mit der bisherigen Praxis dar, Medizinprodukte aus humanitären Gründen von handelspolitischen Maßnahmen auszunehmen“, so Möll. Der deutsche MedTech-Verband fordert daher wiederholt und eindringlich, MedTech-Produkte und wichtige Komponenten von allen geplanten Zoll- und Handelsbeschränkungen auszunehmen.

Mögliche Zölle – verhängt von den USA oder der EU – bedrohen die Medizintechnik-Branche in ihrer Kernaufgabe: Der Sicherstellung einer zuverlässigen und bezahlbaren Patient:innen-Versorgung. „Als essenzielle humanitäre Güter dürfen Medizinprodukte nicht zum Gegenstand handelspolitischer Auseinandersetzungen werden. Die Branche ist auf reibungslose globale Lieferketten angewiesen. Zölle gefährden diesen freien Warenverkehr und treiben die Kosten für die Branche in die Höhe“, heißt es in der BVMed-Stellungnahme zu den EU-Konsultationen. 

Zölle der EU und der USA auf Medizinprodukte und wesentliche Bestandteile haben aus Sicht der BVMed unter anderem folgende gravierende negative Folgen:

1. Gefährdung der Patient:innen-Versorgung: 
Zölle könnten die rechtzeitige und kontinuierliche Verfügbarkeit essenzieller Medizinprodukte einschränken und somit die Gesundheitsversorgung in der EU und den USA unmittelbar negativ beeinträchtigen. Dies bedeutet zudem, dass im Krisenfall auch der Bevölkerungs- und Zivilschutz beeinträchtigt werden könnten.

2. Beeinträchtigung des medizinischen Fachpersonals: 
Zölle können den Zugang zu innovativer medizintechnischer Ausstattung erschweren, die benötigt wird, damit die Beschäftigten im Gesundheitswesen sicher und effizient arbeiten können. Insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in Deutschland und Europa kann dies den Druck auf das Gesundheitswesen weiter erhöhen. 

3. Störung globaler Lieferketten: 
Internationale Produktions- und Lieferprozesse sind eng verzahnt. Zusätzliche Zölle könnten diese empfindlichen Strukturen destabilisieren und zu einer Erhöhung der Produktionskosten sowie zu Unterbrechungen in den Lieferketten führen.

4. Steigende Gesundheitskosten: 
Ein Anstieg der Kosten durch Zölle würde die Finanzierbarkeit der gesetzlichen Krankenversicherung belasten und gleichzeitig die Ausgaben für Patient:innen und Gesundheitssysteme erhöhen. 

5. Qualitätseinbußen: 
Zölle könnten im Laufe der Zeit zu höheren Kosten führen und die Beschaffung von Produkten geringerer Qualität begünstigen – mit möglichen negativen Folgen für die Gesundheitsversorgung und langfristig höheren Kosten.

BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll: „Wir müssen die medizinische Versorgung sicherstellen. Deshalb muss Kanzler Merz MedTech zur Chefsache machen und mit nach Brüssel nehmen.“

Quelle:

Bundesverband Medizintechnologie BVMed