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(c) Ibena
20.04.2026

IBENA: Historische Stile neu interpretiert - Vier Jahrzehnte, vier Designs

Mit dem zweiten Teil seiner Jubiläumskollektion setzt IBENA seine textile Zeitreise fort und rückt eine Epoche in den Fokus, die von Wandel, Vielfalt und wachsender Gestaltungslust geprägt ist. Die Jahrzehnte zwischen 1856 und 1886 stehen für eine Zeit, in der sich Wohnkultur zunehmend ausdifferenziert: inspiriert von historischen Vorbildern, getragen vom wirtschaftlichen Aufschwung und geprägt von einem neuen Selbstverständnis im Einrichten.

Die vier neuen Decken-Designs greifen diese Entwicklung auf und übersetzen sie in ausdrucksstarke Dessins. Jedes steht für ein Jahrzehnt – und zeigt, wie sich Stil, Ornamentik und Wohnästhetik Schritt für Schritt verändern.

1856 – Historismus und die Wiederentdeckung vergangener Formen
Mit dem Design von 1856 hält der Historismus Einzug in die Kollektion. Fein ausgearbeitete, neogotisch inspirierte Ornamente ziehen sich über die Decke und entfalten in Naturweiß auf warmem Braun ihre filigrane Wirkung. Die Gestaltung erinnert an architektonische Details wie Maßwerk und ornamental verzierte Strukturen.

Mit dem zweiten Teil seiner Jubiläumskollektion setzt IBENA seine textile Zeitreise fort und rückt eine Epoche in den Fokus, die von Wandel, Vielfalt und wachsender Gestaltungslust geprägt ist. Die Jahrzehnte zwischen 1856 und 1886 stehen für eine Zeit, in der sich Wohnkultur zunehmend ausdifferenziert: inspiriert von historischen Vorbildern, getragen vom wirtschaftlichen Aufschwung und geprägt von einem neuen Selbstverständnis im Einrichten.

Die vier neuen Decken-Designs greifen diese Entwicklung auf und übersetzen sie in ausdrucksstarke Dessins. Jedes steht für ein Jahrzehnt – und zeigt, wie sich Stil, Ornamentik und Wohnästhetik Schritt für Schritt verändern.

1856 – Historismus und die Wiederentdeckung vergangener Formen
Mit dem Design von 1856 hält der Historismus Einzug in die Kollektion. Fein ausgearbeitete, neogotisch inspirierte Ornamente ziehen sich über die Decke und entfalten in Naturweiß auf warmem Braun ihre filigrane Wirkung. Die Gestaltung erinnert an architektonische Details wie Maßwerk und ornamental verzierte Strukturen.

Typisch für diese Zeit ist die bewusste Rückbesinnung auf frühere Stilepochen. Gestaltung wird detailreicher, kunstvoller und stärker von historischen Vorbildern geprägt. Die Decke greift diese Entwicklung auf und übersetzt sie in ein Dessin, das zugleich strukturiert und dekorativ wirkt.

1866 – Neo-Renaissance und das Streben nach Harmonie
Das Jahrzehnt darauf steht im Zeichen der Neo-Renaissance. Das Dessin von 1866 zeigt eine ausgewogene, symmetrische Ornamentik mit floralen Elementen, die sich in einem tiefen Bordeauxrot entfaltet. Die Gestaltung wirkt klarer, ruhiger und stärker geordnet als noch zuvor.

Diese Formensprache spiegelt das gestalterische Ideal der Zeit wider: Harmonie, Proportion und ein ausgewogenes Gesamtbild. Dekorative Elemente werden gezielter eingesetzt und in eine strukturierte Gestaltung eingebunden, die Eleganz und Beständigkeit ausstrahlt.

1876 – Gründerzeit und dekorative Fülle
Mit der Gründerzeit verändert sich auch die Wirkung von Wohntextilien. Die Decke von 1876 zeigt üppige, dicht gearbeitete Ornamente in gedeckten Grüntönen, die dem Design eine kraftvolle Präsenz verleihen.

Diese opulentere Gestaltung steht für den wirtschaftlichen Aufschwung der Zeit und das wachsende Bedürfnis, Wohlstand auch im Wohnraum sichtbar zu machen. Muster werden größer, reicher und ausdrucksstärker – ein klares Zeichen für das neue Selbstbewusstsein des Bürgertums.

1886 – Neobarock zwischen Opulenz und Leichtigkeit
Das Design von 1886 greift die schwungvolle Ornamentik des Neobarock auf und kombiniert sie mit einer helleren, neutraleren Farbpalette in Grau- und Ecru-Tönen. Trotz der detailreichen Gestaltung wirkt die Decke dadurch ausgewogen und zeitlos.

Charakteristisch für diese Phase ist die Verbindung aus dekorativer Fülle und stilistischer Vielfalt. Historische Einflüsse werden freier interpretiert und mit einem moderneren Farbempfinden kombiniert. So entsteht ein Dessin, das reich verziert ist, ohne überladen zu wirken.

Zwischen Vergangenheit und Fortschritt
Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts ist geprägt von Dynamik und Gegensätzen: Industrialisierung und Tradition, Fortschritt und Rückblick, Opulenz und Ordnung existieren nebeneinander. Genau diese Spannungsfelder spiegeln sich auch in der Gestaltung der Zeit wider.

Mit dem zweiten Teil der Jubiläumskollektion macht IBENA diese Entwicklung erlebbar. Die vier Decken zeigen, wie sich Wohnkultur im Laufe weniger Jahrzehnte verändert – und wie eng Design mit den gesellschaftlichen Strömungen seiner Zeit verbunden ist.

Weitere Informationen:
IBENA Wohndecken Jubiläum Kollektion
Quelle:

Ibena

Patricia Urquiola, Valentina Ciuffi, Joseph Grima and Olaf Schmidt at Villa Pestarini. Foto: Messe Frankfurt / Andrea Kasap
20.04.2026

Heimtextil feiert Milan Design Week und würdigt Partner

Die Heimtextil ist mit ihren starken Design-Partnern Patricia Urquiola und Alcova auf der Milan Design Week vertreten. In der Villa Pestarini stellte die Leitmesse ihre dynamische Zusammenarbeit mit der renommierten Designerin Patricia Urquiola und Alcova Milano in den Fokus. 

Die Heimtextil steht für ganzheitliche Interior-Design-Konzepte. Die namhaften Partner Patricia Urquiola und Alcova Milano haben in den vergangenen beiden Ausgaben der Leitmesse inspirierende Konzepte und Trends vorgestellt. Das Treffen in der Villa Pestarini in Mailand unterstrich Heimtextils kontinuierliches Engagement, bedeutende Kooperationen an der Schnittstelle von Textil, Architektur und Design zu fördern.

Die Heimtextil ist mit ihren starken Design-Partnern Patricia Urquiola und Alcova auf der Milan Design Week vertreten. In der Villa Pestarini stellte die Leitmesse ihre dynamische Zusammenarbeit mit der renommierten Designerin Patricia Urquiola und Alcova Milano in den Fokus. 

Die Heimtextil steht für ganzheitliche Interior-Design-Konzepte. Die namhaften Partner Patricia Urquiola und Alcova Milano haben in den vergangenen beiden Ausgaben der Leitmesse inspirierende Konzepte und Trends vorgestellt. Das Treffen in der Villa Pestarini in Mailand unterstrich Heimtextils kontinuierliches Engagement, bedeutende Kooperationen an der Schnittstelle von Textil, Architektur und Design zu fördern.

„Es ist immer bereichernd, den Dialog mit der Heimtextil in Mailand fortzusetzen – einem Ort, an dem unterschiedliche Energien aufeinandertreffen. Diese Zusammenarbeit weiterzuführen bedeutet, eine gemeinsame Forschungsrichtung weiterzuverfolgen, bei der Textilien nicht als bloße Oberflächen betrachtet werden, sondern als lebendige Systeme: Strukturen, Schnittstellen und Experimentierfelder, die sich ständig weiterentwickeln“, sagt Patricia Urquiola. Ihre Installationen stellten Textilien als transformative und intelligente Materialien in den Mittelpunkt – im Zusammenspiel von Handwerk, Technologie, Textur, Nachhaltigkeit und Struktur.

Zur vergangenen Ausgabe der Heimtextil im Januar 2026 zeigte Patricia Urquiola, welche Materialien, Designs und Technologien das Interior Design der Zukunft prägen. Die immersive Designwelt „among-all“ bezog Besucher*innen aktiv in die Gestaltung des Raums ein. Ihre Bewegungen wurden durch KI-Tools Teil der Inszenierung. Patricia Urquiola zeigte dabei, wie Textilien Räume, Gesten und Interaktion prägen.

Quelle:

Messe Frankfurt

02.04.2026

Textilgesetz: HDE fordert praxisnahe und bürokratiearme Umsetzung

Die Veröffentlichung der Eckpunkte für ein Textilgesetz, das die Probleme bei der Entsorgung von Altkleidern lösen soll, bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) grundsätzlich positiv.

„Auf die Eckpunkte haben wir lange gewartet. Damit werden die Vorgaben der EU-Abfallrahmenrichtlinie umgesetzt, nach der die Hersteller von Textilien künftig an den Entsorgungskosten beteiligt werden sollen. Wir kennen diese Praxis bereits aus dem Verpackungs- und Batteriebereich. Unsere Mitglieder, zu denen auch viele Textilhersteller und -händler zählen, stehen zu ihrer Verantwortung und sehen in der Einführung der erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien eine Chance, die Wiederverwertung und das Recycling zu verbessern“, so die HDE-Geschäftsführerin für Nachhaltigkeit und Europapolitik, Antje Gerstein.

Die Veröffentlichung der Eckpunkte für ein Textilgesetz, das die Probleme bei der Entsorgung von Altkleidern lösen soll, bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) grundsätzlich positiv.

„Auf die Eckpunkte haben wir lange gewartet. Damit werden die Vorgaben der EU-Abfallrahmenrichtlinie umgesetzt, nach der die Hersteller von Textilien künftig an den Entsorgungskosten beteiligt werden sollen. Wir kennen diese Praxis bereits aus dem Verpackungs- und Batteriebereich. Unsere Mitglieder, zu denen auch viele Textilhersteller und -händler zählen, stehen zu ihrer Verantwortung und sehen in der Einführung der erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien eine Chance, die Wiederverwertung und das Recycling zu verbessern“, so die HDE-Geschäftsführerin für Nachhaltigkeit und Europapolitik, Antje Gerstein.

Das Eckpunktepapier setzt nach der Einschätzung des HDE mit Sammelquoten von 70 Prozent, Recyclingquoten von 85 Prozent und einer Verwertungsquote von 95 Prozent sehr ehrgeizige Ziele. „Im weiteren Gesetzgebungsverfahren kommt es darauf an, ein Umsetzungsmodell zu entwickeln, das die Belange des Mittelstands berücksichtigt. Es muss um eine praxisnahe und bürokratiearme Lösung gehen, die von der Wirtschaft getragen wird. Finanzielle Belastungen müssen dabei klar den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und sollten die betroffenen Unternehmen nicht unnötig belasten“, so Gerstein.

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland