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25.03.2026

DuPont: Neuer Schutzanzug bietet extreme Atmungsaktivität

DuPont hat die Markteinführung des Tyvek® APX™ 400 Schutzanzugs bekannt gegeben, dem ersten aus einer neuen Generation von extrem atmungsaktiver Einweg-Chemikalienschutzkleidung. Der neue Schutzanzug wird aus DuPont™ Tyvek® APX™ hergestellt und kombiniert 360°-Schutz und Strapazierfähigkeit mit extremer Atmungsaktivität, was den Komfort und die Sicherheit der Arbeitskräfte auf ein neues Niveau hebt.
 
Komfort als Wissenschaft
Das Gleichgewicht zwischen Komfort und Sicherheit bei Schutzkleidung war schon immer ein Kompromiss, insbesondere bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Durch kontinuierliche Innovation hat DuPont die Atmungsaktivität von Tyvek® erhöht und erhält gleichzeitig die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit der Schutzkleidung. Das Ergebnis: Tyvek® APX™ Material. Es bietet eine hervorragende Kombination aus Schutz und Komfort und hilft den Arbeitskräften, insbesondere in körperlich anstrengenden Umgebungen Höchstleistungen zu erbringen.
 

DuPont hat die Markteinführung des Tyvek® APX™ 400 Schutzanzugs bekannt gegeben, dem ersten aus einer neuen Generation von extrem atmungsaktiver Einweg-Chemikalienschutzkleidung. Der neue Schutzanzug wird aus DuPont™ Tyvek® APX™ hergestellt und kombiniert 360°-Schutz und Strapazierfähigkeit mit extremer Atmungsaktivität, was den Komfort und die Sicherheit der Arbeitskräfte auf ein neues Niveau hebt.
 
Komfort als Wissenschaft
Das Gleichgewicht zwischen Komfort und Sicherheit bei Schutzkleidung war schon immer ein Kompromiss, insbesondere bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Durch kontinuierliche Innovation hat DuPont die Atmungsaktivität von Tyvek® erhöht und erhält gleichzeitig die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit der Schutzkleidung. Das Ergebnis: Tyvek® APX™ Material. Es bietet eine hervorragende Kombination aus Schutz und Komfort und hilft den Arbeitskräften, insbesondere in körperlich anstrengenden Umgebungen Höchstleistungen zu erbringen.
 
Die verbesserte Leistung des Materials wurde in Zusammenarbeit mit Experten validiert, die wissenschaftliche Methoden zur Bewertung der Atmungsaktivität und des Wohlbefindens der Arbeitskräfte anwandten. Empa, die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, hat die menschliche Thermoregulation modelliert und unter kontrollierten Bedingungen biometrisches Monitoring durchgeführt. Bei der Untersuchung wurden die thermische Belastung, die Schweißrate, die Hauttemperatur und das allgemeine Komfortempfinden bewertet. Versuche am Menschen mit biometrischer Überwachung bestätigten dann die Simulationsdaten. Bei der Untersuchung wurde die Atmungsaktivität von Tyvek® APX™ Schutzkleidung unter realen Arbeitsbedingungen bewertet. Dazu gehörten hohe Umgebungstemperaturen, kontrollierte Luftfeuchtigkeit und ein mittleres bis hohes Aktivitätsniveau.
 
Das Thermoregulationsmodell der Empa hat gezeigt, dass das Tyvek® APX™ Material einen langsameren Anstieg der Körperkern- und Hauttemperatur ermöglicht als herkömmliche Bekleidungsoptionen, darunter auch Standardkleidung. Dies trägt dazu bei, die Hitzebelastung und den empfundenen thermischen Stress zu reduzieren. Außerdem verkürzt es die Erholungszeit bei hohen Temperaturen und anstrengenden Aktivitäten. Zusätzliche Trageversuche mit fast 300 Kunden weltweit bestätigten eine klare Präferenz für Kleidungsstücke aus dem neuen Material. Einige verglichen das Gefühl mit dem Tragen von Freizeitkleidung anstelle von PSA.
 
„Seit wir das Tyvek® APX™ Material vor weniger als sechs Monaten vorgestellt haben, ist die Reaktion unserer Kunden und Industriepartner überwältigend positiv“, erklärt Chloé Caux-Wetherell, EMEA Marketing Manager bei DuPont. „Für Fachleute aus dem Bereich Gesundheit und Sicherheit ist dies ein entscheidender Fortschritt, da es ihnen ermöglicht, das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden zu verbessern und das Risiko eines Hitzestaus zu verringern, wenn sie wichtige Schutzkleidung tragen. Mit der Einführung von Tyvek® APX™ 400 bieten wir so vielen Menschen wie möglich die Vorteile von Komfort und Sicherheit, und das so schnell wie möglich.“
 
Ein neues Zeitalter des Chemikalienschutzes
Der Tyvek® APX™ 400 Schutzanzug bietet Ganzkörperschutz und unübertroffenen Tragekomfort. Er ist der erste Schutzanzug der Tyvek® APX™ Reihe und kann für alle Anwendungen spezifiziert werden, die einen Chemikalienschutz der Kategorie III, Typ 5-B und 6-B erfordern.
 
Dank der neuen Materialtechnologie kombiniert die Tyvek® APX™ 400 Einweg-Chemikalienschutzkleidung extreme Atmungsaktivität mit bewährten Designmerkmalen, darunter eine dreiteilige Kapuze für optimale Sichtbarkeit und Bewegungsfreiheit der Träger*innen, eine integrierte Tyvek® Daumenschlaufe, die die Ärmel bei Überkopfbewegungen an Ort und Stelle hält, sowie ein Tyvek®-Reißverschluss und Reißverschlussabdeckung für einfaches An- und Ausziehen. Hinzu kommen ein elastischer Taillenbund für mehr Bewegungsfreiheit sowie elastische Handgelenke, Knöchel und Gesicht, um das Eindringen von Chemikalien zu verhindern. 
 
Eine nachhaltige Wahl
Da der Einweg-Overall Tyvek® APX™ 400 aus einem Monomaterial (Polyethylen hoher Dichte, HDPE) hergestellt wird, ist er leicht recycelbar, wenn keine Kontamination aufgetreten ist*. Außerdem ist der Schutzanzug in Schachteln mit 25 Stück erhältlich, wodurch die Menge an Kunststoffverpackungsabfällen drastisch reduziert wird.

Prozessentwicklung und technische Umsetzung bei Fraunhofer UMSICHT © Fraunhofer UMSICHT
Prozessentwicklung und technische Umsetzung bei Fraunhofer UMSICHT
25.03.2026

Nachhaltigere Produktion in der chemischen Industrie

Die Kreislaufwirtschaft in der metallverarbeitenden und chemischen Industrie voranbringen – so lautet das Ziel des Forschungsprojekts »SäureWert«. Durch die Rückgewinnung von Säuren und wertvollen Ressourcen sinken der Bedarf an Primärrohstoffen und die Menge gefährlicher Abfälle. Das schont Ressourcen, spart Kosten und reduziert Umweltbelastungen. Fraunhofer UMSICHT ebnet gemeinsam mit dem Projektpartner FNE Entsorgungsdienste Freiberg GmbH den Weg in die industrielle Anwendung.

Die Kreislaufwirtschaft in der metallverarbeitenden und chemischen Industrie voranbringen – so lautet das Ziel des Forschungsprojekts »SäureWert«. Durch die Rückgewinnung von Säuren und wertvollen Ressourcen sinken der Bedarf an Primärrohstoffen und die Menge gefährlicher Abfälle. Das schont Ressourcen, spart Kosten und reduziert Umweltbelastungen. Fraunhofer UMSICHT ebnet gemeinsam mit dem Projektpartner FNE Entsorgungsdienste Freiberg GmbH den Weg in die industrielle Anwendung.

Säuren sind neben Erdöl-Folgeprodukten die wichtigsten Gebrauchsgüter der produzierenden Industrie. Unverzichtbar sind sie u. a. in metallverarbeitenden Betrieben, wo sie in Beizen die Oberflächenqualität und Haltbarkeit von Metallprodukten gewährleisten. Allein in Deutschland wurden 2023 2,83 Mio. Tonnen Schwefelsäure und 1,53 Mio. Tonnen Salzsäure produziert* – das entspricht gut 34 kg pro Kopf. »Eine enorme Menge, die hohe Folgekosten durch die anfallenden Abfallströme mit sich bringt«, weiß Lukas Rüller vom Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT. Nach Gebrauch gelten die Säuren nämlich als belasteter Sonderabfall: Sie müssen neutralisiert und entsorgt werden, wodurch Schlämme und gefährliche Abfälle entstehen. Gleichzeitig gehen wertvolle Metalle oder Seltene Erden verloren – und damit wichtige Rohstoffe für die Industrie.

Membranen halten extremen Prozessbedingungen Stand
Fraunhofer UMSICHT möchte die sogenannten Abfallsäuren wieder in den Prozesskreislauf zurückzuführen und Wertstoffe gezielt abtrennen. Im Rahmen des Projekts »SäureWert« entwickelt das Oberhausener Forschungsinstitut gemeinsam mit dem Projektpartner FNE ein kontinuierlich betriebenes Verfahren aus Nanofiltration und nachfolgender Konzentratbehandlung. Zum Einsatz kommen dabei neuartige, besonders säurebeständige Membranen, die auch extremen Prozessbedingungen – pH-Wert, Temperatur, Druck – standhalten. Die Abfallsäuren werden mit speziellen Filtern so gereinigt, dass die gelösten Wertstoffe auf der Membranseite zurückbleiben. Durch eine kontrollierte Verteilzeit der Lösung in der Membrananlage wird verhindert, dass sich Kristalle in der Membran bilden. Verblockungen und somit Stillstandzeiten werden vermieden.

Gewinn für Umwelt und Unternehmen
Das Ergebnis sind zum einen wiederverwendbare Säuren und zum anderen über weitere Prozessstufen wie Kristallisation oder Fällung abgetrennte Rohstoffe. Lukas Rüller: »Wenn Säuren und Metalle im Kreislauf bleiben, gewinnen Unternehmen und Umwelt gleichermaßen. Und wir machen einen wichtigen Schritt hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft.«

Das Vorhaben ist auf zwei Jahre ausgelegt. Zunächst testen die Forschenden geeignete Membranen und stellen die Prozessparameter ein. In einer zweiten Phase wird bei FNE in Freiberg eine Pilotanlage errichtet und im Betrieb getestet. Parallel führt das Projektteam Gespräche mit potenziellen Kunden, um weitere Anwendungsfälle zu identifizieren und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

25.03.2026

bvse & Entsorger Circle: Strategische Kooperation für Digitalisierung in der Recyclingbranche

Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. beteiligt sich als Gründungsmitglied am Netzwerk Entsorger Circle. Ziel der strategischen Kooperation ist es, den Austausch zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz (KI) und Prozessinnovationen in der Entsorgungs- und Recyclingbranche zu stärken.

„Unsere Mitgliedsunternehmen sind das Rückgrat der Kreislaufwirtschaft. Mit dem Entsorger Circle geben wir ihnen Zugang zu einer Plattform, auf der digitale Lösungen und KI-Strategien praxisnah diskutiert und umgesetzt werden können“, erklärt Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse. 

Zudem profitieren Mitglieder des bvse von exklusiven Konditionen.

Der Entsorger Circle versteht sich als Experten- und Erfahrungsnetzwerk für private Entsorger und Recycler. In regelmäßigen Online- und Präsenzformaten tauschen sich Entsorger, Recycler, Abfallerzeuger und Lösungsanbieter über digitale Technologien, KI-Anwendungen und innovative Prozesslösungen aus. Nach Angaben der Initiatoren beteiligen sich bereits Vertreter von mehr als 80 Unternehmen an dem Netzwerk.

Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. beteiligt sich als Gründungsmitglied am Netzwerk Entsorger Circle. Ziel der strategischen Kooperation ist es, den Austausch zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz (KI) und Prozessinnovationen in der Entsorgungs- und Recyclingbranche zu stärken.

„Unsere Mitgliedsunternehmen sind das Rückgrat der Kreislaufwirtschaft. Mit dem Entsorger Circle geben wir ihnen Zugang zu einer Plattform, auf der digitale Lösungen und KI-Strategien praxisnah diskutiert und umgesetzt werden können“, erklärt Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse. 

Zudem profitieren Mitglieder des bvse von exklusiven Konditionen.

Der Entsorger Circle versteht sich als Experten- und Erfahrungsnetzwerk für private Entsorger und Recycler. In regelmäßigen Online- und Präsenzformaten tauschen sich Entsorger, Recycler, Abfallerzeuger und Lösungsanbieter über digitale Technologien, KI-Anwendungen und innovative Prozesslösungen aus. Nach Angaben der Initiatoren beteiligen sich bereits Vertreter von mehr als 80 Unternehmen an dem Netzwerk.

„Wir freuen uns darauf, die Kompetenz des bvse-Mittelstands in unserem Netzwerk zu begrüßen“, sagt Dr. Moritz Gomm, Initiator und Leiter des Entsorger Circle. „Gemeinsam beweisen wir, dass Digitalisierung kein abstrakter Begriff ist, sondern durch den richtigen Erfahrungsaustausch direkten wirtschaftlichen Mehrwert für jeden Recycler schafft.“

Der bvse übernimmt im Rahmen der Kooperation einen Sitz im Beirat des Netzwerks, der von Maxime Rehbock vertreten wird. 

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Entsorger Circle. Durch unsere Mitwirkung im Beirat können wir Themen und Fragestellungen aus der bvse-Mitgliedschaft direkt in das Netzwerk einbringen und so dazu beitragen, praxisnahe Lösungen für Digitalisierung und KI in der Recycling- und Entsorgungswirtschaft voranzutreiben“, erklärt Maxime Rehbock.

Neben dem Erfahrungsaustausch soll auch der Kontakt zu spezialisierten Technologie- und IT-Anbietern erleichtert werden, um digitale Lösungen schneller in die Praxis zu bringen.

„Steigende regulatorische Anforderungen, wachsender Kostendruck und die rasante Entwicklung digitaler Technologien erhöhen den Innovationsdruck in der Branche. KI ist keine Spielwiese, sondern ein echter Innovationstreiber und Türöffner für neue Unternehmensprozesse. Wir müssen einen Digitalisierungspfad aufzeigen, bei dem Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen“, stellte Johannes Hanke, Referent des bvse-Ausschuss Technik, Logistik und Digitalisierung dazu auf dem kürzlich stattgefundenen bvse DIGITAL KI SUMMIT fest.

Quelle:

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung

Marktreife Schutztextilien für Defence-Anwendungen Foto: Messe Frankfurt / Jean-Luc Valentin
24.03.2026

Marktreife Schutztextilien für Defence-Anwendungen auf der Techtextil 2026

Die EU-Verteidigungsausgaben erreichten 2025 mit rund 381 Milliarden Euro einen Höchststand. Den Stellenwert von Textilinnovationen in diesem Umfeld belegt das Work Programme 2026 des European Defence Funds: Es definiert „Smart and multifunctional textiles“ als eigenes Themenfeld. Vom 21. bis 24. April 2026 präsentieren mehr als 10 Prozent der über 1.500 Aussteller in Frankfurt am Main Materialinnovationen für Schutztextilien.

Für Produktentwickler und OEM-Hersteller entscheidet sich die Leistungsfähigkeit persönlicher Schutzausrüstung in der textilen Wertschöpfungskette. Gefragt sind Materialien, die ballistischen Schutz, Flammschutz und extreme Belastbarkeit sichern – ohne Abstriche bei Komfort und Ergonomie. Zugleich steigern Regularien wie die PFAS-Beschränkung den Bedarf nach Alternativen für wasser-, öl- und schmutzabweisende Ausrüstungen. 

Die EU-Verteidigungsausgaben erreichten 2025 mit rund 381 Milliarden Euro einen Höchststand. Den Stellenwert von Textilinnovationen in diesem Umfeld belegt das Work Programme 2026 des European Defence Funds: Es definiert „Smart and multifunctional textiles“ als eigenes Themenfeld. Vom 21. bis 24. April 2026 präsentieren mehr als 10 Prozent der über 1.500 Aussteller in Frankfurt am Main Materialinnovationen für Schutztextilien.

Für Produktentwickler und OEM-Hersteller entscheidet sich die Leistungsfähigkeit persönlicher Schutzausrüstung in der textilen Wertschöpfungskette. Gefragt sind Materialien, die ballistischen Schutz, Flammschutz und extreme Belastbarkeit sichern – ohne Abstriche bei Komfort und Ergonomie. Zugleich steigern Regularien wie die PFAS-Beschränkung den Bedarf nach Alternativen für wasser-, öl- und schmutzabweisende Ausrüstungen. 

Für Beschaffungsverantwortliche, Einkäufer und technische Leiter bei Systemanbietern rückt die industrielle Umsetzbarkeit in den Fokus. Sie benötigen marktreife Materialien und textile Komponenten, die sich normgerecht, reproduzierbar und in belastbaren Stückzahlen verarbeiten lassen – etwa für ballistische Schutzsysteme oder ABC-Schutzbekleidung.

Die Techtextil bietet Entscheidern aus dem Defence-Bereich einen Marktüberblick, um sich strategisch im wachsenden Markt für Schutztextilien zu positionieren. Mehr als 150 spezialisierte Aussteller bilden das technologische Fundament: von Faserinnovationen für Entwickler und Hersteller bis zu fertigen Materialien für die Beschaffung.  So präsentiert die Lenzing Group inhärent flammhemmende Cellulosefasern, die Hitze- und Flammschutz direkt in der Faser verankern.: HS Hyosung Advanced Materials zeigt Hochleistungsgarne aus synthetischen Polymeren.

Parallel schlägt die Texprocess mit rund 200 Ausstellern die Brücke zum Finishing und der industriellen Verarbeitung. Zusammen vereinen beide Veranstaltungen mehr als 1.700 Aussteller auf dem Frankfurter Messegelände.

„Die Anforderungen an Schutzgewebe gleichen sich in vielen Anwendungsfeldern zunehmend an: geringes Gewicht, hohe Robustheit, Klimakomfort und reproduzierbare Verarbeitung“, erklärt Lotje Oosterlinck, Product Manager Workwear Concordia Textiles. „Entscheidend wird die Fähigkeit, Materiallösungen über unterschiedliche Schutzdomänen hinweg zu entwickeln und in industrielle Prozesse zu überführen.”

Industrielle Skalierbarkeit: von der Vorstufe zum Schutzsystem
Im Bereich „Performance Apparel Textiles“ bündeln rund 150 Aussteller konkrete Applikationen für Schutzbekleidung – erlebbar im Live-Format „Performance Apparels on Stage.“ Die Basis bildet das neue Segment „Textile Chemicals & Dyes“: Über 30 Aussteller vernetzen hier die Chemie-Vorstufe direkt mit der textilen Anwendung.

Als essenzielle mechanische Bausteine für diese Schutzlösungen liefern zudem Spezialisten wie die Güth & Wolf GmbH, JUMBO-Textil GmbH & Co. KG und Otto Stockmayer & Sohn GmbH hochbelastbare Schmaltextilien, Bänder und Gewirke.

„Im Bereich der Schutztextilien entscheidet nicht allein eine neue Faser oder ein neues Finish über die Marktrelevanz. Gerade für anspruchsvolle Anwendungen werden Testbarkeit, Reproduzierbarkeit und die sichere Überführung in industrielle Prozesse zum eigentlichen Innovationsmaßstab“, sagt Dr. Heike Illing-Günther, Geschäftsführung Sächsisches Textilforschungsinstitut.

Mit Praxis-Insights von NASA-Expertinnen und -Experten und Schwerpunkten wie „Textile Intelligence“ sowie „Resilient Textiles“ adressiert das Techtextil Forum die operativen Bedarfe der Branche: smarte Funktionen, materialseitige Resilienz und die schnelle Überführung vom Konzept in die skalierbare Anwendung.

Dr. David Meyer Foto via Charles Barker Corporate Communications GmbH
Dr. David Meyer
24.03.2026

Neuer CFO der ERWO Holding AG und der Hoftex Group AG

Die ERWO Holding AG, Obergesellschaft der Südwolle Group, eines führenden Herstellers von Kammgarnen, sowie die Hoftex Group AG, eine mittelständisch strukturierte Gruppe von Unternehmen der Textilindustrie, haben die Berufung eines neuen Vorstandsmitglieds bekanntgegeben. Mit Wirkung zum 1. April 2026 übernimmt Dr. David Meyer im Vorstand beider Gesellschaften die Funktion des CFO. Die Position des Finanzchefs war zuletzt vakant, das Finanzressort interimistisch von CEO Manuela Spörl geleitet worden. 

Die ERWO Holding AG, Obergesellschaft der Südwolle Group, eines führenden Herstellers von Kammgarnen, sowie die Hoftex Group AG, eine mittelständisch strukturierte Gruppe von Unternehmen der Textilindustrie, haben die Berufung eines neuen Vorstandsmitglieds bekanntgegeben. Mit Wirkung zum 1. April 2026 übernimmt Dr. David Meyer im Vorstand beider Gesellschaften die Funktion des CFO. Die Position des Finanzchefs war zuletzt vakant, das Finanzressort interimistisch von CEO Manuela Spörl geleitet worden. 

Dr. David Meyer bringt langjährige Industrieerfahrung als CFO nach Franken mit, sowohl im Kapitalmarktumfeld als auch im familiengeführten Mittelstand. Der Finanzexperte verfügt über umfassende Kenntnisse entlang des gesamten Aufgabenspektrums im Finanzressort, von Rechnungswesen und Controlling über die Strukturierung von Finanzierungen und M&A bis hin zu IT-Transformationsprojekten und Investor Relations. Meyer kommt von den Hamberger Industriewerken (Stephanskirchen nahe Rosenheim), wo er zuletzt neben seiner CFO-Funktion auch Personalleiter war. Zuvor arbeitete er über 12 Jahre als CFO bei der Steico SE (Feldkirchen bei München), einem im Freiverkehr notierten Produzenten für Holzbaustoffe und Holzfaserdämmstoffe. Dr. Meyer ist promovierter Wirtschaftsingenieur (Universität Kaiserslautern). 

Quelle:

Charles Barker Corporate Communications GmbH

24.03.2026

Mimaki: DTF-Druck erreicht neues Niveau

Mimaki Europe, ein führender Hersteller von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, hat die Einführung des TxF300-75Plus bekanntgegeben, eines Upgrade-Modells in seiner DTF-Druckerserie, des Modells TxF300-75.

Erhöhte Tintenkapazität für unterbrechungsfreien DTF-Druck 
Eine entscheidende Verbesserung des neuen Modells ist seine erweiterte Kapazität für Weißtinte: Es verfügt über vier zusätzliche Steckplätze für weiße Tintenpatronen und ist mit dem UISS-System (Uninterrupted Ink Supply System) von Mimaki ausgestattet. Dank dieser Konfiguration ist ein ununterbrochener Druckbetrieb von bis zu 8–9 Stunden möglich, sodass häufige manuelle Patronenwechsel entfallen und ein reibungsloser Betrieb in Produktionsumgebungen mit hohem Druckaufkommen sowie im Nachtbetrieb gewährleistet wird.

Mimaki Europe, ein führender Hersteller von industriellen Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, hat die Einführung des TxF300-75Plus bekanntgegeben, eines Upgrade-Modells in seiner DTF-Druckerserie, des Modells TxF300-75.

Erhöhte Tintenkapazität für unterbrechungsfreien DTF-Druck 
Eine entscheidende Verbesserung des neuen Modells ist seine erweiterte Kapazität für Weißtinte: Es verfügt über vier zusätzliche Steckplätze für weiße Tintenpatronen und ist mit dem UISS-System (Uninterrupted Ink Supply System) von Mimaki ausgestattet. Dank dieser Konfiguration ist ein ununterbrochener Druckbetrieb von bis zu 8–9 Stunden möglich, sodass häufige manuelle Patronenwechsel entfallen und ein reibungsloser Betrieb in Produktionsumgebungen mit hohem Druckaufkommen sowie im Nachtbetrieb gewährleistet wird.

Sobald eine Patrone leer ist, wechselt das UISS von Mimaki automatisch zur nächsten verfügbaren Patrone über, wodurch ein stabiler Tintenfluss und eine unterbrechungsfreie Druckleistung erzielt werden. Das Bedienpersonal kann Patronen auch während des Druckvorgangs austauschen, ohne die Produktion unterbrechen zu müssen, was zur Maximierung der Betriebszeit und effizienteren Workflows beiträgt.

Eine weitere Optimierung des TxF300-75Plus ist seine verbesserte Leistung bei der Verwendung von Weißtinte, die durch Hardware- und Software-Updates erreicht wurde und für mehr Stabilität sowie eine gleichmäßigere Druckqualität bei längeren Druckläufen sorgt.

Mit Kerntechnologien von Mimaki ausgestattet
Neben diesen Verbesserungen verfügt der TxF300-75Plus über die Kerntechnologien von Mimaki, die für eine zuverlässige und qualitativ hochwertige DTF-Produktion sorgen. Das integrierte Tintenzirkulationssystem verhindert die Sedimentation der Tinte und gewährleistet eine gleichmäßige Versorgung bei langen Druckaufträgen, während erweiterte Überwachungs- und Fernverwaltungsfunktionen wie PICT und Mimaki Remote Access (MRA) die Optimierung der täglichen Arbeitsabläufe unterstützen.

Quelle:

Mimaki Europe

Dr.-Ing. Christoph Burkhart, Geschäftsführer der VTT GmbH, mit Dr. Klaus Dreßler, Leiter des Bereichs Mathematik für Fahrzeuge, Systeme und Anlagen. © Fraunhofer ITWM
Dr.-Ing. Christoph Burkhart, Geschäftsführer der VTT GmbH, mit Dr. Klaus Dreßler, Leiter des Bereichs Mathematik für Fahrzeuge, Systeme und Anlagen.
23.03.2026

Fraunhofer ITWM: Spin-off zur virtuellen Reifenentwicklung

Mit der VTT – Virtual Tire Technologies GmbH startete im Februar 2026 eine Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, um die weltweit stark wachsende Nachfrage nach der Reifenmodellierungssoftware „CDTire“ nachhaltig zu bedienen und die Technologie weiterzuentwickeln. Das Fraunhofer ITWM und VTT werden dabei künftig weiterhin eng zusammenarbeiten.  

Mit der VTT – Virtual Tire Technologies GmbH startete im Februar 2026 eine Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, um die weltweit stark wachsende Nachfrage nach der Reifenmodellierungssoftware „CDTire“ nachhaltig zu bedienen und die Technologie weiterzuentwickeln. Das Fraunhofer ITWM und VTT werden dabei künftig weiterhin eng zusammenarbeiten.  

Die Software „CDTire“ hat sich in den vergangenen Jahren als Industriestandard für realitätsnahe Reifenmodelle etabliert. Fahrzeug- und Reifenhersteller setzen das Tool in der virtuellen Fahrzeugentwicklung ein. „Die starke Nachfrage, die zunehmende Internationalisierung sowie der wachsende Bedarf an spezifischen Anpassungen machten eine eigenständige Unternehmensstruktur notwendig. Mit der Gründung der VTT – Virtual Tire Technologies GmbH schaffen wir die Grundlage, um noch individueller zu betreuen und die Technologie konsequent weiterzuentwickeln“, so Dr. Manfred Bäcker, der von Beginn an an der Entwicklung von CDTire beteiligt war und nun für das neue Unternehmen als Geschäftsführer tätig ist. 
 
Weniger Prototypen und Testfahren benötigt 
„CDTire“ ermöglicht realitätsnahe Simulationen des Reifenverhaltens – inklusive thermischer Effekte, dynamischer Innenluftsimulation und Berücksichtigung der modalen Felgendeformation. Damit lassen sich aufwendige reale Testfahrten und teure Prototypen in frühen Entwicklungsphasen deutlich reduzieren. Fahrzeughersteller können Komfort, Fahrdynamik, Noise, Vibration, Harshness (NVH) und Betriebsfestigkeit bereits virtuell bewerten, noch bevor das Fahrzeug gebaut ist. Auf der Seite der Reifenhersteller können sehr schnell Varianten eines Basisreifens erzeugt werden, die dann im virtuellen Fahrversuch verglichen und für alle Key-Performances validiert werden. Damit wird eine auf das Fahrzeug gerichtete Reifenentwicklung beschleunigt und qualitativ verbessert.  
 
„Mit CDTire haben wir eine Brücke zwischen Reifen- und Automobilindustrie geschlagen“, erklärt Dr. Klaus Dreßler, Leiter des Bereichs „Mathematik für Fahrzeuge, Systeme und Anlagen“ am Fraunhofer ITWM. „Die Technologie ermöglicht es, virtuelle Reifen- und Fahrzeugprototypen in Echtzeit zu testen. Die Ausgründung ist der konsequente nächste Schritt, um diese Erfolgsgeschichte weiterzuführen. Der enge Schulterschluss zwischen Fraunhofer ITWM und VTT ist dabei ein klassisches Beispiel für erfolgreichen Technologietransfer.“ Das zahlt auch auf das Ziel der Fraunhofer-Gesellschaft ein, den Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie mit eigenen Ausgründungen weiter voranzutreiben, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.
 
Zusammenarbeit besteht weiter  
Das Fraunhofer ITWM bleibt auch künftig zentraler Innovationspartner. Während VTT den Marktausbau, den weltweiten Vertrieb und die Weiterentwicklung der Reifenmodelle sowie der Reifenentwicklungswerkzeuge übernimmt, wird das Institut weiterhin an der wissenschaftlichen Grundlagenforschung für die nächste Generation von Reifenmodellen arbeiten. Auch örtlich sind sie weiter eng verbunden, denn das neue Unternehmen ist zunächst direkt nebenan im Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH (bic) in der Trippstadter Str. 110 ansässig.  

Weitere Informationen:
CDTire Fraunhofer ITWM Reifenentwicklung
Quelle:

Fraunhofer ITWM 

Stationärer Einzelhandel in Deutschland verliert 4900 Geschäfte HDE Prognosen, IfH
23.03.2026

HDE-Prognose für 2026: Stationärer Einzelhandel in Deutschland verliert 4900 Geschäfte

Im laufenden Jahr 2026 werden 4900 Geschäfte in Deutschland verloren gehen. Das zeigt eine aktuelle Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Bei dieser Zahl sind die Neueröffnungen in der Branche bereits gegengerechnet. HDE-Präsident Alexander von Preen warnt im Vorfeld des Handelsimmobilienkongresses in Berlin vor einer Gewöhnung an den jährlichen Aderlass und vor den dramatischen Folgen für viele Innenstädte. Im Vorjahr verzeichnete der HDE ein Minus bei der Zahl der Geschäfte von 4500.

„Seit zehn Jahren verlieren wir in Deutschland jährlich mindestens 4500 Geschäfte oder mehr. Besonders bitter waren die Corona-Jahre zwischen 2020 und 2023, da stieg der Wert teilweise auf über 11000. Für 2026 verheißt der Verlust von 4900 Geschäften nichts Gutes. Viele Innenstädte leiden heute schon sichtlich unter Leerständen. Besserung erscheint bei den Zahlen der letzten Jahre nicht in Sicht. So kann und darf es nicht weitergehen. Der Einzelhandel als Rückgrat lebendiger Innenstädte braucht bessere Rahmenbedingungen. Ansonsten erreichen immer mehr Stadtzentren Kipppunkte“, so HDE-Präsident Alexander von Preen.

Im laufenden Jahr 2026 werden 4900 Geschäfte in Deutschland verloren gehen. Das zeigt eine aktuelle Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Bei dieser Zahl sind die Neueröffnungen in der Branche bereits gegengerechnet. HDE-Präsident Alexander von Preen warnt im Vorfeld des Handelsimmobilienkongresses in Berlin vor einer Gewöhnung an den jährlichen Aderlass und vor den dramatischen Folgen für viele Innenstädte. Im Vorjahr verzeichnete der HDE ein Minus bei der Zahl der Geschäfte von 4500.

„Seit zehn Jahren verlieren wir in Deutschland jährlich mindestens 4500 Geschäfte oder mehr. Besonders bitter waren die Corona-Jahre zwischen 2020 und 2023, da stieg der Wert teilweise auf über 11000. Für 2026 verheißt der Verlust von 4900 Geschäften nichts Gutes. Viele Innenstädte leiden heute schon sichtlich unter Leerständen. Besserung erscheint bei den Zahlen der letzten Jahre nicht in Sicht. So kann und darf es nicht weitergehen. Der Einzelhandel als Rückgrat lebendiger Innenstädte braucht bessere Rahmenbedingungen. Ansonsten erreichen immer mehr Stadtzentren Kipppunkte“, so HDE-Präsident Alexander von Preen.

Die Zahl der Geschäfte sinkt gemäß der HDE-Prognose bis zum Jahresende damit voraussichtlich auf 296.600. Vor zehn Jahren waren es deutschlandweit noch 366.800 Geschäfte. „Die Lage ist bei vielen vor allem mittelständischen Händlern ernst. Das Umfeld mit der seit Jahren vor sich hindümpelnden Konsumlaune ist schwierig. Die Politik ist in der Pflicht, Kosten bei Energie und Beschäftigung zu senken. Die Stromsteuer muss endlich für alle runter, bei den Lohnnebenkosten braucht es einen Deckel bei 40 Prozent. Und die Vermieter müssen sich auch im eigenen Interesse noch mehr auf umsatzorientierte Mieten einlassen. Leerstand nutzt niemandem“, so von Preen weiter.

Der HDE ruft insbesondere das Bundesbauministerium und die Kommunen zu noch größeren Anstrengungen für lebendige Innenstädte auf. „Einkaufen ist der Hauptgrund für einen Innenstadtbesuch. Wer sein Stadtzentrum vital erhalten oder gestalten will, braucht deshalb Geschäfte. Jeder Leerstand ist einer zu viel. Der Einzelhandel steht bereit, aktuell stimmen aber einfach zu oft die Rahmenbedingungen nicht“, so von Preen. Für mehr Investitionen in ein sauberes und attraktives Umfeld wirbt der HDE für bessere Abschreibungsmöglichkeiten solcher Ausgaben. Von Preen: „Das öffentliche Geld wird nicht reichen, um alle Städte wieder auf Vordermann zu bringen, wir müssen private Investoren locken.“

Über die Lage der Innenstädte wird am 24. und 25. März in Berlin beim Handelsimmobilienkongress diskutiert. Mit dabei ist dann auch Sabine Poschmann, Staatssekretärin im Bundesbauministerium.

Quelle:

HDE Handelsverband Deutschland

23.03.2026

2. BTE-Digital Day: Programm steht

Das Programm des 2. BTE-Digital Day am 16. April ist jetzt online. Von 9.30 bis 16 Uhr drehen sich dann insgesamt 20 Kurz-Vorträge von je rund 15 Minuten um Themenfelder wie digitale Kundenbindung, KI-gestütztes Warenmanagement, effiziente Online-Anbindungen, moderne Warenwirtschaft, kostengünstige Mitarbeiter-Organisation und zeitgemäße Transportlogistik. 
 
Für alle Händler interessant dürfte zudem der Slot des bekannten Coachs Andreas Nemeth über Mitarbeiterführung und -motivation vor der Mittagspause sein. Spannend ist auch der anschließende Vortrag von BTE-Geschäftsführer Sönke Padberg über die neuesten (digitalen) Trends von der diesjährigen New Yorker Handelsmesse NRF und der Düsseldorfer EuroShop. Zum Abschluss wird der BTE in einem Slot über die Leistungen des am 1. Juli 2026 startenden neuen BTE-Clearing Centers informieren. 
 

Das Programm des 2. BTE-Digital Day am 16. April ist jetzt online. Von 9.30 bis 16 Uhr drehen sich dann insgesamt 20 Kurz-Vorträge von je rund 15 Minuten um Themenfelder wie digitale Kundenbindung, KI-gestütztes Warenmanagement, effiziente Online-Anbindungen, moderne Warenwirtschaft, kostengünstige Mitarbeiter-Organisation und zeitgemäße Transportlogistik. 
 
Für alle Händler interessant dürfte zudem der Slot des bekannten Coachs Andreas Nemeth über Mitarbeiterführung und -motivation vor der Mittagspause sein. Spannend ist auch der anschließende Vortrag von BTE-Geschäftsführer Sönke Padberg über die neuesten (digitalen) Trends von der diesjährigen New Yorker Handelsmesse NRF und der Düsseldorfer EuroShop. Zum Abschluss wird der BTE in einem Slot über die Leistungen des am 1. Juli 2026 startenden neuen BTE-Clearing Centers informieren. 
 
Wichtig: Wer am 16. April verhindert ist, kann alle Life-Streamings und Präsentationen auch im Nachgang als Aufzeichnung anschauen. Voraussetzung ist eine vorherige Anmeldung. Für Besucher aus dem Fachhandel sowie Textil-, Schuh- und Modelieferanten ist die Teilnahme am BTE-Digital Day kostenfrei. Das komplette Programm, die Registrierung und weitere Informationen sind online verfügbar.

Quelle:

BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren

Kick-off Textilfabrik 7.0 © Copyright: Zukunftsagentur/Tomas Rodriguez
Kick-off Textilfabrik 7.0
23.03.2026

Reallabor für nachhaltige Textilproduktion: Textilfabrik 7.0 gestartet

Mit der offiziellen Kick-off-Veranstaltung der Textilfabrik 7.0 (T7) ist im Monforts-Quartier in Mönchengladbach ein bedeutendes Transformationsprojekt für die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie gestartet. Beim „Thementisch Textil“, ein Veranstaltungsformat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung, Politik und regionaler Wirtschaft zusammen, um gemeinsam den Grundstein für eine CO₂-neutrale, zirkuläre und wirtschaftlich tragfähige Textilproduktion in Deutschland zu legen.

Die Textil- und Modeindustrie steht weltweit vor großen Herausforderungen: Rund zehn Prozent der globalen CO₂-Emissionen gehen auf ihr Konto. Gleichzeitig stehen Unternehmen hierzulande unter erheblichem Wettbewerbsdruck. Die Textilfabrik 7.0 setzt genau an dieser Schnittstelle an und verbindet Forschungseinrichtungen, Industrie und regionale Akteure, um innovative Technologien und Produktionsprozesse schneller in die industrielle Anwendung zu überführen.

Mit der offiziellen Kick-off-Veranstaltung der Textilfabrik 7.0 (T7) ist im Monforts-Quartier in Mönchengladbach ein bedeutendes Transformationsprojekt für die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie gestartet. Beim „Thementisch Textil“, ein Veranstaltungsformat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung, Politik und regionaler Wirtschaft zusammen, um gemeinsam den Grundstein für eine CO₂-neutrale, zirkuläre und wirtschaftlich tragfähige Textilproduktion in Deutschland zu legen.

Die Textil- und Modeindustrie steht weltweit vor großen Herausforderungen: Rund zehn Prozent der globalen CO₂-Emissionen gehen auf ihr Konto. Gleichzeitig stehen Unternehmen hierzulande unter erheblichem Wettbewerbsdruck. Die Textilfabrik 7.0 setzt genau an dieser Schnittstelle an und verbindet Forschungseinrichtungen, Industrie und regionale Akteure, um innovative Technologien und Produktionsprozesse schneller in die industrielle Anwendung zu überführen.

Das Projekt T7 treibt die Transformation des Rheinischen Reviers zu einem modernen Industriestandort aktiv voran. Es verbindet innovative, nachhaltige Textilproduktion mit Forschung, Entwicklung und dem Einsatz von KI und Robotik. Gleichzeitig stärkt es die Wettbewerbsfähigkeit der Region und schafft neue Arbeitsplätze auf allen Qualifikationsebenen. So zeigt T7, dass der Strukturwandel konkrete Chancen für eine zukunftsfähige Industrie bietet.“ betont Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Für Felix Heinrichs, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, ist klar „Wer an Textil denkt, kommt an Mönchengladbach nicht vorbei! Die Textilproduktion gehört industriegeschichtlich zur DNA unserer Stadt. Doch sie hat auch das Potential, eine Schlüsselrolle für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Mönchengladbach einzunehmen. Die Textilfabrik 7.0 bringt Industrie und Wissenschaft für Innovation und Forschung zusammen. Sie schafft so die Grundlage für eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Textilproduktion – und damit für zukunftsfeste Arbeitsplätze in Mönchengladbach. Der heutige Startschuss für das Projekt T7 markiert für Mönchengladbach einen großen Meilenstein im Strukturwandel.

Der Kick-off richtete sich insbesondere an Unternehmen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette. In mehreren Impulsvorträgen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Entwicklungen und mögliche Anwendungen zukünftiger Produktionsformen. Die Brother Internationale Industriemaschinen GmbH sowie die Hch. Kettelhack GmbH & Co. KG zeigten auf, wie sich On-Demand-Produktion in Microfactory-Konzepte integrieren lässt und damit flexible, bedarfsgerechte Fertigungsprozesse ermöglicht.

Darüber hinaus stellte 3E Smart Solutions vor, wie eine intelligente Produktion für smarte Textilien künftig aussehen kann. Der Branchencluster Cluster Industrielle Biotechnologie e. V. (CLIB) präsentierte Ansätze, wie biotechnologische Verfahren – etwa der Einsatz von Mikroorganismen – künftig in der Textilproduktion genutzt werden können, um Ressourcen effizienter einzusetzen und Kreisläufe zu schließen.

Im Zentrum der Textilfabrik 7.0 stehen vier Kernmodule: On-Demand-Fertigung, MicroFactory Engineering, Digital Textiles und Biosphere. Diese Themen bildeten auch die Grundlage für vier Workshops, in denen die Teilnehmenden gemeinsam mit den Modulverantwortlichen diskutierten, welche Anforderungen die Industrie an zukünftige Produktionslösungen stellt. Ziel war es, konkrete Bedarfe zu identifizieren und diese direkt in die weitere Projektplanung einfließen zu lassen.

Mit dem Reallabor-Ansatz der T7 sollen neue Technologien entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette getestet und optimiert werden. Dazu gehören unter anderem Robotik, digitale Prozessketten sowie biotechnologische Verfahren, die dazu beitragen können, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft in der Praxis umzusetzen.

Professorin Dr. Susanne Meyer, Präsidentin der Hochschule Niederrhein: „Die Textilfabrik 7.0 steht exemplarisch für das, was angewandte Forschung heute leisten muss: Sie bringt Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft zusammen, um konkrete Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Als Hochschule Niederrhein bringen wir unsere textile Expertise gezielt in dieses Zukunftsprojekt ein, von digitalen Produktionsprozessen über nachhaltige Materialien bis hin zu zirkulären Wertschöpfungsmodellen. So leisten wir nicht nur einen
Beitrag zur Transformation der Textilindustrie, sondern stärken zugleich die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der gesamten Region.

Gleichzeitig leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel im Rheinischen Revier. Unter dem Leitmotiv „Von der Kohle zur KI“ entstehen neue Perspektiven für industrielle Wertschöpfung und qualifizierte Arbeitsplätze in der Region. Dabei stellt die Textilfabrik 7.0 eines von 19 Ankerprojekten im Rheinischen Revier dar. Die Projekte sind aus Sicht des Landes zentral für eine erfolgreiche, zügig und sichtbare Umsetzung des Strukturwandels.

Die Textilfabrik 7.0 ist ein Gemeinschaftsprojekt des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung (FTB) der Hochschule Niederrhein (HSNR), des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen, des Verbands der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie, des Verbands der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie, der Textilakademie NRW sowie der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach.

In einer zweiten Entwicklungsphase soll über die Textilfabrik 7.0 hinausgehend ein Industriepark der Zukunft entstehen. Hier entwickelt und produziert die Textil- und Bekleidungsindustrie unter Zero-Emission-Bedingungen und mit CO₂-neutralen Prozessen. Der Industriepark soll Raum bieten für innovative Produktionsstätten, Unternehmensniederlassungen der Textilbranche sowie nachhaltige Textil-Start-ups. So entsteht ein moderner Industriestandort, der Forschung, Entwicklung und industrielle Produktion miteinander verbindet.

Das Projekt Textilfabrik 7.0 wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) über die Förderrichtlinie zur Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten „STARK“, vom Land Nordrhein-Westfalen im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) gemäß der Rahmenrichtlinie zur Umsetzung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) Nordrhein-Westfalen (RRL) sowie durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Quelle:

ITA – Institut für Textiltechnik of RWTH Aachen University

Spezialchemie Getty Images für CHT Gruppe
23.03.2026

CHT Gruppe auf der Techtextil 2026: Spezialchemie-Lösungen für technische Textilien

Die CHT Gruppe stellt auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt am Main ihr umfassendes Portfolio maßgeschneiderter Spezialchemikalien und Prozesslösungen für technische Textilien vor. Als zuverlässiger Partner der globalen Textilindustrie bietet die CHT innovative Produkte sowie fundierte technische Expertise über alle Bereiche der textilen Wertschöpfungskette hinweg – von Vorbehandlung, Färberei und Druckerei über Ausrüstung und Beschichtung bis hin zu Faserhilfsmitteln.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Lösungen, die höchsten Anforderungen an Funktionalität, Nachhaltigkeit und Qualität gerecht werden. Die Spezialchemikalien von CHT finden in einer Vielzahl industrieller Anwendungen Einsatz – von leistungsfähigen Beschichtungssystemen über sortenreine, recyclingfähige Produktlösungen bis hin zu innovativen Verbundmaterialien.

Die CHT Gruppe stellt auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt am Main ihr umfassendes Portfolio maßgeschneiderter Spezialchemikalien und Prozesslösungen für technische Textilien vor. Als zuverlässiger Partner der globalen Textilindustrie bietet die CHT innovative Produkte sowie fundierte technische Expertise über alle Bereiche der textilen Wertschöpfungskette hinweg – von Vorbehandlung, Färberei und Druckerei über Ausrüstung und Beschichtung bis hin zu Faserhilfsmitteln.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Lösungen, die höchsten Anforderungen an Funktionalität, Nachhaltigkeit und Qualität gerecht werden. Die Spezialchemikalien von CHT finden in einer Vielzahl industrieller Anwendungen Einsatz – von leistungsfähigen Beschichtungssystemen über sortenreine, recyclingfähige Produktlösungen bis hin zu innovativen Verbundmaterialien.

Kompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung von Spezialchemie begleitet die CHT ihre Kunden von der ersten Idee bis zur erfolgreichen industriellen Umsetzung. Ziel ist es, gemeinsam die Produkte von morgen zu gestalten und nachhaltige textile Innovationen zu ermöglichen. 

Die Lösungen der CHT Gruppe finden in zahlreichen Anwendungssegmenten ihren Einsatz:

Mobiltech

  • Flammhemmende Ausrüstungen und Beschichtungen für Innenraumtextilien, Teppiche, Sitzbezüge und technische Verbundstoffe
  • Spezialklebstoffe für Beflockungen

Medtech

  • Beschichtungen und Ausrüstungen für Matratzenschutz und OPTextilien
  • Spezielle Faserhilfsmittel für Hygiene- und Medizinprodukte

Protech

  • Flammhemmende, chemikalienresistente und wetterfeste Ausrüstungen und Beschichtungen
  • Lösungen für Industrie- und Behörden-Schutzbekleidung

Hometech / Interior

  • Beschichtungen und Ausrüstungen für Werbe- und Eventtextilien, Bannerstoffe, Messeverkleidungen
  • Lösungen für Möbelbezüge, Teppiche und Reinigungstextilien

Indutech

  • Hochleistungsbeschichtungen und Ausrüstungen für Filtermedien, Förderbänder und technische Gewebe

Buildtech

  • Beschichtungen für Architekturmembranen, Fassaden und funktionale Lichtschutzsysteme
  • Anwendungen für Textilbeton, Isolationsmaterialien und Kanalsanierung

Sporttech & Outdoor 

  • Ausrüstungs- und Beschichtungssysteme für Markisen, Zelte und Schutzabdeckungen

Innovative Produktreihen für moderne Textilanwendungen
Das Portfolio umfasst sowohl wässrige als auch silikonbasierte Druck- und Beschichtungssysteme, insbesondere aus der bekannten ALPATEC-Reihe, die neue funktionale Möglichkeiten für technische Textilien eröffnet – und dies zuverlässig aus einer Hand.

Ein besonderer Fokus liegt auf nachhaltigen Lösungen:
Kreislaufwirtschaft als strategisches Leitmotiv 
Die CHT Gruppe integriert die Prinzipien der Circular Economy konsequent in Forschung und Entwicklung. Ein sortenreines Endprodukt – etwa Teppiche, Filter oder technische Netze – lässt sich deutlich leichter recyceln und in den Wertstoffkreislauf zurückführen. Mit unserer TUBICOAT PET-Gamme bietet CHT eine speziell für sortenreine Polyester-Materialien entwickelte Beschichtungslinie. 

PFC-freie Hydrophobierungsmittel
Die ECOPERL-Produktreihe bietet leistungsstarke, PFC-freie DWRLösungen, teilweise mit hohem Anteil biobasierter Komponenten, geeignet für vielfältige technische Anwendungen.
Zahlreiche Produkte erfüllen selbstverständlich führende internationale Standards wie ZDHC, bluesign®, GOTS, Oeko-Tex® Standard 100 sowie Cradle to Cradle® Material Health Certificate, GRS – ein klares Bekenntnis zu Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit.