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Foto: Messe Frankfurt
27.10.2026

Performance-Materialien: Neue Heimtextil Sonderschau Functional Futures Lab

Orientierung für zukünftige Material- und Produktentscheidungen: Mit dem Functional Futures Lab rückt die Heimtextil vom 12. bis 15. Januar 2027 neue Materialien und ihre Funktionen in den Fokus – von Temperaturregulierung bis Flammschutz. Future Fabrics Expo kuratiert die Ausstellung. Diese zeigt, wie funktionale Leistungsfähigkeit, Materialentwicklung und Design ineinandergreifen. Zugleich macht sie Anwendungen und Potenziale greifbar. Das Functional Futures Lab zeigt sowohl visionäre Prototypen als auch bereits verfügbare Lösungen und macht ihren Entwicklungsstand transparent. Damit eröffnet es neue Perspektiven für Architektur, Interior Design und Hospitality. 

Orientierung für zukünftige Material- und Produktentscheidungen: Mit dem Functional Futures Lab rückt die Heimtextil vom 12. bis 15. Januar 2027 neue Materialien und ihre Funktionen in den Fokus – von Temperaturregulierung bis Flammschutz. Future Fabrics Expo kuratiert die Ausstellung. Diese zeigt, wie funktionale Leistungsfähigkeit, Materialentwicklung und Design ineinandergreifen. Zugleich macht sie Anwendungen und Potenziale greifbar. Das Functional Futures Lab zeigt sowohl visionäre Prototypen als auch bereits verfügbare Lösungen und macht ihren Entwicklungsstand transparent. Damit eröffnet es neue Perspektiven für Architektur, Interior Design und Hospitality. 

Wie können Materialien auf veränderte Anforderungen an Lebensräume reagieren? Welche Eigenschaften unterstützen Wohlbefinden und Langlebigkeit? Das Functional Futures Lab macht neue Ansätze sichtbar. Zu den Innovationen gehören Materialien, die thermischen und akustischen Komfort verbessern. Zudem gibt es Produkte, die gesündere Innenräume unterstützen und sich flexibel unterschiedlichen Nutzungen und Umgebungsbedingungen anpassen können. Das Spektrum reicht von neuartigen Textilfasern und Farbstoffen über robuste Verbundmaterialien für Oberflächen bis zu Designprototypen aus der Forschung.

Future Fabrics Expo bringt seine Expertise für Materialinnovationen und Nachhaltigkeit sowie ein internationales Netzwerk aus Materialentwicklung, Design und Forschung ein.

„Wir freuen uns, als Partner der Heimtextil im Januar 2027 den Dialog über die Zukunft von Wohn- und Objekttextilien voranzubringen. Diese Partnerschaft verbindet Inspiration mit umsetzbaren Lösungen und trägt dazu bei, eine zukunftsorientierte und verantwortungsvolle Branche zu gestalten“, sagt Amanda Johnston, Chief Design Officer Future Fabrics Expo.
 
Orientierung für die Materialentscheidungen von morgen
Die Ausstellungsstücke reichen von experimentellen Prototypen bis zu kommerziell verfügbaren Produkten. Begleitende Informationen erläutern funktionale Eigenschaften und den jeweiligen Entwicklungsstand anhand der Technology Readiness Level. So können Fachbesucher*innen Potenziale frühzeitig einordnen und Impulse für Materialauswahl, Produktentwicklung und langfristige Planung mitnehmen. Architektur, Interior Design und Hospitality entdecken dabei neue Anwendungen und Potenziale für ihre Projekte. Das Functional Futures Lab stärkt damit die Heimtextil als Plattform für Wissenstransfer und zukunftsweisende Interior-Lösungen. So bietet die Heimtextil Orientierung für zukünftige Materialentwicklungen.
Neue Materialien – von lebenden Wurzeln bis zu biobasierten Verbundwerkstoffen
Drei farblich gekennzeichnete Themenbereiche strukturieren die Ausstellung: Circular Systems, Living Nature und Natural Performance. Sie ordnen die Exponate nach Materialursprung, Verarbeitung und konzeptionellen Ansätzen ein. Im Fokus stehen Eigenschaften wie Temperaturreaktivität, Strapazierfähigkeit, Flammschutz oder antibakterielle Wirkung. Kreislauffähigkeit und grundlegende Nachhaltigkeitskriterien begleiten die Materialauswahl.
 
Zu den Exponaten zählen Polstermaterialien aus unbehandelten Wollfasern und lebenden Wurzelsystemen, die Flammschutz ohne toxische Chemikalien ermöglichen sollen. Hinzu kommen langlebige biobasierte Verbundwerkstoffe sowie Farbstoffe aus Lebensmittelabfällen für Textilien und Holz.
 
In Halle 4.1 bildet das Functional Futures Lab das Herzstück von Interior.Architecture.Hospitality. Das Areal verbindet Materialinnovationen mit Wissenstransfer und persönlichem Austausch: Im Talk Spot geben Expert*innen auf der Bühne fachliche Impulse, während ein Café Raum für Gespräche und neue Kontakte bietet. Zudem ist das Areal Ausgangspunkt für zahlreiche geführte Touren.

Quelle:

Messe Frankfurt

Strukturen, Fasern, Maserungen und bewusst sichtbare Unregelmäßigkeiten ziehen bei diesen Leuchten alle Blicke auf sich . ©Lampenwelt.de
Strukturen, Fasern, Maserungen und bewusst sichtbare Unregelmäßigkeiten ziehen bei diesen Leuchten alle Blicke auf sich .
26.10.2026

Leinen, Baumwolle und textile Oberflächen prägen neue Leuchtenkonzepte

Textile Materialien gewinnen bei dekorativen Leuchten als sichtbare und haptische Gestaltungselemente an Bedeutung. In einer aktuellen Produkt- und Trendübersicht zeigt Lampenwelt.de Leuchtenschirme aus Leinen, Baumwolle, Bast sowie groberen Gewebestrukturen. Im Vordergrund stehen bewusst wahrnehmbare Fasern, Falten und unregelmäßige Oberflächen statt vollständig glatter Materialien.

Bei Pendelleuchten entstehen durch Kombinationen aus feinen und groben Geweben unterschiedliche Grade von Lichtstreuung und Materialpräsenz. Plissierte, gerippte oder cordartige textile Strukturen erzeugen an Deckenleuchten zusätzliche Schatteneffekte. Die Materialwahl beeinflusst damit nicht nur die ästhetische Wirkung, sondern auch die Wahrnehmung des ausgestrahlten Lichts im Raum.

Für Hersteller von Heim- und Objekttextilien ist diese Entwicklung als angrenzender Absatz- und Anwendungsmarkt interessant. Gefragt sind Gewebe, die Formstabilität, Oberflächencharakter und gewünschte Lichtdurchlässigkeit verbinden. Bei einem industriellen Einsatz wären darüber hinaus Brandschutz, Alterungsbeständigkeit, Reinigung und die Kompatibilität mit elektrischen Bauteilen zu prüfen.

Textile Materialien gewinnen bei dekorativen Leuchten als sichtbare und haptische Gestaltungselemente an Bedeutung. In einer aktuellen Produkt- und Trendübersicht zeigt Lampenwelt.de Leuchtenschirme aus Leinen, Baumwolle, Bast sowie groberen Gewebestrukturen. Im Vordergrund stehen bewusst wahrnehmbare Fasern, Falten und unregelmäßige Oberflächen statt vollständig glatter Materialien.

Bei Pendelleuchten entstehen durch Kombinationen aus feinen und groben Geweben unterschiedliche Grade von Lichtstreuung und Materialpräsenz. Plissierte, gerippte oder cordartige textile Strukturen erzeugen an Deckenleuchten zusätzliche Schatteneffekte. Die Materialwahl beeinflusst damit nicht nur die ästhetische Wirkung, sondern auch die Wahrnehmung des ausgestrahlten Lichts im Raum.

Für Hersteller von Heim- und Objekttextilien ist diese Entwicklung als angrenzender Absatz- und Anwendungsmarkt interessant. Gefragt sind Gewebe, die Formstabilität, Oberflächencharakter und gewünschte Lichtdurchlässigkeit verbinden. Bei einem industriellen Einsatz wären darüber hinaus Brandschutz, Alterungsbeständigkeit, Reinigung und die Kompatibilität mit elektrischen Bauteilen zu prüfen.

Die Unternehmensmitteilung beschreibt eine kuratierte Produktauswahl und liefert keine belastbaren Absatz- oder Marktwachstumszahlen. Sie ist daher als Design- und Materialtrend, nicht als quantitativer Branchenindikator einzuordnen.

21.10.2026

Innovation Day 2026: Impulse für eine nachhaltige Bauindustrie

Wie kann die Bauindustrie nachhaltiger, ressourcenschonender und widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Innovation Day „Solutions for challenging Environments in the Construction Industry“ am 5. November 2026. Die Online-Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis zusammen und stellt aktuelle Ansätze, Technologien und Projekte für die Bauwirtschaft vor. 

Im Fokus stehen unter anderem Kreislaufwirtschaft, natürliche und lokale Ressourcen, nachhaltiger 3D-Druck sowie innovative Lösungen für das Regenwassermanagement. Darüber hinaus werden regulatorische und praktische Perspektiven auf das zirkuläre Bauen sowie aktuelle Projekte für nachhaltiges Bauen vorgestellt. 

Nach der Begrüßung und Einführung in das ITA Reinforced! Network durch Dr. Michael Effing und Dr. Christoph Greb eröffnet Marco Dalla Bona von Fabromont AG das Programm mit einer Keynote zum Übergang vom linearen zum zirkulären Bauen. Weitere Beiträge kommen unter anderem vom FaserInnovationsZentrum Zerkall, Willowprint, TFI, Concular und der Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen. 

Wie kann die Bauindustrie nachhaltiger, ressourcenschonender und widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Innovation Day „Solutions for challenging Environments in the Construction Industry“ am 5. November 2026. Die Online-Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis zusammen und stellt aktuelle Ansätze, Technologien und Projekte für die Bauwirtschaft vor. 

Im Fokus stehen unter anderem Kreislaufwirtschaft, natürliche und lokale Ressourcen, nachhaltiger 3D-Druck sowie innovative Lösungen für das Regenwassermanagement. Darüber hinaus werden regulatorische und praktische Perspektiven auf das zirkuläre Bauen sowie aktuelle Projekte für nachhaltiges Bauen vorgestellt. 

Nach der Begrüßung und Einführung in das ITA Reinforced! Network durch Dr. Michael Effing und Dr. Christoph Greb eröffnet Marco Dalla Bona von Fabromont AG das Programm mit einer Keynote zum Übergang vom linearen zum zirkulären Bauen. Weitere Beiträge kommen unter anderem vom FaserInnovationsZentrum Zerkall, Willowprint, TFI, Concular und der Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Transfer zwischen Wissenschaft und Baupraxis. Zum Abschluss der Veranstaltung steht daher die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Bauindustrie im Mittelpunkt. Ziel ist es, neue Lösungsansätze sichtbar zu machen, den fachlichen Austausch zu fördern und Impulse für zukünftige Innovationen zu geben.

Der Innovation Day findet am 5. November 2026 von 9:00 bis 11:45 Uhr online statt. 

Anmeldung.
Veranstaltung: Innovation Day – Solutions for challenging Environments in the Construction Industry
Datum: 5. November 2026
Uhrzeit: 09:00–11:45 Uhr
Format: Online

Quelle:

TFI - Institut für Boden- und Raumsysteme an der RWTH Aachen e.V.

Polyurethan-Weichschäume aus nachwachsenden Rohstoffen © Fraunhofer LBF
Polyurethan-Weichschäume aus nachwachsenden Rohstoffen
07.10.2026

Nachhaltig sitzen und liegen

Im Projekt OrganoFoam hat das Fraunhofer LBF Polyurethan-Weichschäume entwickelt, die zu mehr als 90 Prozent aus biobasierten Rohstoffen bestehen. Ziel ist ein Ersatz für fossilbasierte Polsterschäume in Matratzen, Möbeln und Fahrzeugsitzen, ohne Abstriche bei Verarbeitung, Rückstellkraft oder Komfort.

Die Schäume entstehen aus biobasierten Polyolen und biobasierten Isocyanaten. Eine speziell angepasste Rezeptur ermöglicht die für Sitz- und Liegemöbel erforderliche offenporige Struktur ohne Naturfasern als tragendes Stützgerüst. Die hergestellten Blöcke lassen sich nach Angaben des Instituts mit bestehenden industriellen Verfahren zuschneiden, verkleben und mit üblichen Bezugsstoffen verarbeiten.

Bei der Alterungsbeständigkeit nennt Fraunhofer einen deutlichen Unterschied zur Referenz: Während konventioneller Schaum im UV-Test bereits nach rund 100 Stunden gelb und spröde geworden sei, habe sich der OrganoFoam-Schaum selbst nach 700 Stunden nur gering verfärbt. Auch Stauchhärte und Druckverformung lagen laut Projektteam auf konkurrenzfähigem Niveau.

Im Projekt OrganoFoam hat das Fraunhofer LBF Polyurethan-Weichschäume entwickelt, die zu mehr als 90 Prozent aus biobasierten Rohstoffen bestehen. Ziel ist ein Ersatz für fossilbasierte Polsterschäume in Matratzen, Möbeln und Fahrzeugsitzen, ohne Abstriche bei Verarbeitung, Rückstellkraft oder Komfort.

Die Schäume entstehen aus biobasierten Polyolen und biobasierten Isocyanaten. Eine speziell angepasste Rezeptur ermöglicht die für Sitz- und Liegemöbel erforderliche offenporige Struktur ohne Naturfasern als tragendes Stützgerüst. Die hergestellten Blöcke lassen sich nach Angaben des Instituts mit bestehenden industriellen Verfahren zuschneiden, verkleben und mit üblichen Bezugsstoffen verarbeiten.

Bei der Alterungsbeständigkeit nennt Fraunhofer einen deutlichen Unterschied zur Referenz: Während konventioneller Schaum im UV-Test bereits nach rund 100 Stunden gelb und spröde geworden sei, habe sich der OrganoFoam-Schaum selbst nach 700 Stunden nur gering verfärbt. Auch Stauchhärte und Druckverformung lagen laut Projektteam auf konkurrenzfähigem Niveau.

Ein Demonstratorsofa wurde gemeinsam mit der Friedrich Platt GmbH unter praxisnahen Bedingungen geprüft. Neben Möbeln und Matratzen sieht Fraunhofer mögliche Anwendungen in Fahrzeugen, Verpackungen, Bauprodukten und medizinischen Lagerungshilfen.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF / Fraunhofer-Gesellschaft

generated by Alcova
07.10.2026

Heimtextil 2027 verbindet Trendforschung mit Patricia Urquiolas Materialexperimenten

Die Heimtextil führt 2027 ihre Zusammenarbeit mit Patricia Urquiola und der Designplattform Alcova zusammen. Im Trend Space interpretiert Urquiola das Leitthema „The Performance of Everyday Living“ mit drei Skulpturen. Neben dem bekannten Objekt „Bambi“ entstehen zwei neue Arbeiten speziell für die Messe.

Die Installation ist in die Heimtextil Trends 27/28 eingebettet. Alcova beschreibt darin drei Richtungen zwischen sichtbar inszenierter Funktion, offengelegter Konstruktion und einer Gegenbewegung, die Haptik, Materialcharakter und körperliche Wahrnehmung stärker in den Vordergrund stellt.

Materialseitig fällt insbesondere „Bambi“ auf: Die metallisch und industriell wirkende Oberfläche besteht aus Ohoskin, einem Material aus Nebenprodukten sizilianischer Orangen. Der Kontrast zwischen technischer Anmutung und biobasiertem Ursprung dient als Beispiel dafür, wie Materialgeschichte und Performance zunehmend Teil des Designs werden.

Der Trend Space ist vom 12. bis 15. Januar 2027 auf der Heimtextil in Frankfurt zu sehen.

Die Heimtextil führt 2027 ihre Zusammenarbeit mit Patricia Urquiola und der Designplattform Alcova zusammen. Im Trend Space interpretiert Urquiola das Leitthema „The Performance of Everyday Living“ mit drei Skulpturen. Neben dem bekannten Objekt „Bambi“ entstehen zwei neue Arbeiten speziell für die Messe.

Die Installation ist in die Heimtextil Trends 27/28 eingebettet. Alcova beschreibt darin drei Richtungen zwischen sichtbar inszenierter Funktion, offengelegter Konstruktion und einer Gegenbewegung, die Haptik, Materialcharakter und körperliche Wahrnehmung stärker in den Vordergrund stellt.

Materialseitig fällt insbesondere „Bambi“ auf: Die metallisch und industriell wirkende Oberfläche besteht aus Ohoskin, einem Material aus Nebenprodukten sizilianischer Orangen. Der Kontrast zwischen technischer Anmutung und biobasiertem Ursprung dient als Beispiel dafür, wie Materialgeschichte und Performance zunehmend Teil des Designs werden.

Der Trend Space ist vom 12. bis 15. Januar 2027 auf der Heimtextil in Frankfurt zu sehen.

Quelle:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Heimtextil