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Neue Drucklösungen Foto Epson
06.05.2025

Epson auf der FESPA: Personalisierte Materialien und nachhaltiger Textildruck

Epson präsentiert auf seinem Stand in Berlin auf der FESPA 2025 seine neuesten Drucklösungen. Der Fokus liegt auf der Präsentation nachhaltiger Drucktechnologien und von Lösungen für die Produktion personalisierter Materialien.

Highlights am Epson Stand kommen auch aus den Bereichen Textildruck und Dye-Sublimationsdruck:

Textildruck und Dye-Sublimationsdruck:

Epson präsentiert auf seinem Stand in Berlin auf der FESPA 2025 seine neuesten Drucklösungen. Der Fokus liegt auf der Präsentation nachhaltiger Drucktechnologien und von Lösungen für die Produktion personalisierter Materialien.

Highlights am Epson Stand kommen auch aus den Bereichen Textildruck und Dye-Sublimationsdruck:

Textildruck und Dye-Sublimationsdruck:

  • SureColor F9500H: Dieser Dye-Sublimationsdrucker (64 Zoll, 162,6 cm) wurde speziell für den Druck auf Textilien entwickelt. Er löst die Modelle SureColor F9400 und F9400H ab und bietet im Vergleich zu diesen eine höhere Benutzerfreundlichkeit und eine nochmals verbesserte Bildqualität. Mit seinem kompakten, über 300 mm flacheren Design und einem größeren PrecisionCore MicroTFP-Druckkopf steigert er zudem die Produktivität um bis zu 30 Prozent im 4C-Modus.
  • SureColor G6000: Der SC-G6000 ist der erste Epson Drucker für den DTFilm-Markt (Direct-to-Film). Dieser Rolle-zu-Rolle-Drucker bildet eine gute Alternative zu bestehenden Modellen. Er verfügt über ein automatisch arbeitendes Reinigungssystem, sodass nur ein geringer manueller Wartungsaufwand nötig ist. Auch dies macht ihn zu einer guten Wahl für eine effiziente Großserienproduktion.

Nachhaltige Mode:
Epson engagiert sich auch im Textildrucksektor für nachhaltige Produktionsmethoden. So stellt der Hersteller dieses Jahr exemplarisch einige Beispiele von Monna Lisa Drucken (Direktdruck) auf Stoff aus. Auf dem Stand wird ebenfalls gezeigt, wie Drucktechnologie von Epson zu nachhaltigen Produktionsabläufen beitragen kann. Beispielhaft werden Modeartikel gezeigt, die mit einem Epson Monna Lisa 13000 Drucker mit Pigmenttinten hergestellt wurden. Im Vergleich zu analogen Verfahren lässt sich mit dieser Drucktechnologie der Wasserverbrauch um bis zu 97 Prozent senken.

Weitere Informationen:
Epson Textildruck Textildrucker Fespa
Quelle:

Epson Deutschland GmbH

04.05.2025

Mit KI gegen Altkleiderproblem in Großbritannien: NewRetex und Circle-8 starten Partnerschaft

Das britische Unternehmen Circle-8 Textile Ecosystems hat in eine eigenständige, automatisierte KI-Textilsortieranlage vom dänischen Innovationsunternehmen NewRetex investiert. Mit dem Erwerb der NewRetex-Sortierlinie geht Circle-8 einen wichtigen Schritt, um den Aufbau einer zirkulären Textilinfrastruktur in Großbritannien voranzutreiben und damit neue Maßstäbe für die Industrie der Zukunft zusetzen.

Jährlich fallen in Großbritannien mehr als 700.000 Tonnen nicht wiederverwendbare Textilien an, weniger als ein Prozent davon wird bisher zu neuen Textilien recycelt. Der Großteil landet auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen. Diese riesige, bislang ungenutzte Ressource bietet enormes Potenzial: Durch die Umwandlung von Textilabfällen in Rohstoffe für das Faser-zu-Faser-Recycling – insbesondere für Polyester, Baumwolle und künstliche Zellulosefasern – kann eine neue Kreislaufwirtschaft etabliert werden.

Das britische Unternehmen Circle-8 Textile Ecosystems hat in eine eigenständige, automatisierte KI-Textilsortieranlage vom dänischen Innovationsunternehmen NewRetex investiert. Mit dem Erwerb der NewRetex-Sortierlinie geht Circle-8 einen wichtigen Schritt, um den Aufbau einer zirkulären Textilinfrastruktur in Großbritannien voranzutreiben und damit neue Maßstäbe für die Industrie der Zukunft zusetzen.

Jährlich fallen in Großbritannien mehr als 700.000 Tonnen nicht wiederverwendbare Textilien an, weniger als ein Prozent davon wird bisher zu neuen Textilien recycelt. Der Großteil landet auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen. Diese riesige, bislang ungenutzte Ressource bietet enormes Potenzial: Durch die Umwandlung von Textilabfällen in Rohstoffe für das Faser-zu-Faser-Recycling – insbesondere für Polyester, Baumwolle und künstliche Zellulosefasern – kann eine neue Kreislaufwirtschaft etabliert werden.

Mit NewRetex als starken Partnern an seiner Seite entwickelt Circle-8 ein Netzwerk automatisierter Sortier- und Vorbehandlungsanlagen, das nicht wiederverwendbare Textilien in wertvolle Rohstoffe für das großvolumige Faser-zu-Faser-Recycling verwandelt. Der Einstrang-Sortierer von NewRetex ist dafür der erste eigenständige Baustein: Mit der leistungsstarken Anlage können 25.000 Tonnen Textilien pro Jahr sortiert werden.

Die Sortieranlage von NewRetex ermöglicht eine Sortierung mit hoher Kapazität und die genaue Klassifizierung von Textilien nach:

  • Materialzusammensetzung
  • Farbe
  • Gegenstände mit harten Teilen wie Knöpfen und Reißverschlüssen

Die innovative Ausrüstung und spezialisierte Software ermöglichen eine lückenlose Datenerfassung – inklusive Gewicht und Größe jedes einzelnen Textilstücks. Diese Daten fließen nahtlos zwischen Vorsortier-, Ballenpress- und Recyclingunternehmen und schaffen eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Materialien – von der Sammlung bis zum recycelten Produkt.

Circle-8 ist der größte Empfänger von Fördermitteln im Innovate-UK-Programm „ACT UK Automatic-Sorting for Circularity and Textiles“. Das ACT-Programm unterstützte Circle-8 beim Design einer automatisierten Textilsortier- und Vorbehandlungsanlage (ATSP), um die industrielle Skalierung des Faser-zu-Faser-Recyclings voranzutreiben.

Quelle:

NewRetex

28.04.2025

ANDRITZ: Produktionslinie für spülbare Feuchttücher in die Türkei

Der türkische Garnhersteller Göliplik Şeremet Tekstil Sanayi ve Ticaret A.Ş. hat den internationalen Technologiekonzern ANDRITZ beauftragt, eine komplette WetlaceTM-Linie zur Herstellung von Vliesstoffen für nachhaltige, spülbare Feuchttücher zu liefern. Mit dieser Investition unterstreicht Göliplik sein Engagement für nachhaltige Produkte und erweitert seine Geschäftstätigkeit.

Mit der neuen Produktionslinie steigt Göliplik mit hochwertiger Rollenware für spülbare Feuchttücher in den Vliesstoffmarkt ein. Die aus natürlichen, biologisch abbaubaren Fasern hergestellten Feuchttücher verfügen über ausgezeichnete Zugfestigkeit und lösen sich in Abwassersystemen schnell auf. Dieses neue Geschäftsfeld entspricht der Nachhaltigkeitsvision von Göliplik.

Die neXline wetlace-Linie umfasst modernste Technologien für Stoffaufbereitung, Approach Flow, Nassvlieslegung, Wasserstrahlverfestigung und Trocknung. Die Inbetriebnahme ist für das 1. Halbjahr 2027 geplant.

Der türkische Garnhersteller Göliplik Şeremet Tekstil Sanayi ve Ticaret A.Ş. hat den internationalen Technologiekonzern ANDRITZ beauftragt, eine komplette WetlaceTM-Linie zur Herstellung von Vliesstoffen für nachhaltige, spülbare Feuchttücher zu liefern. Mit dieser Investition unterstreicht Göliplik sein Engagement für nachhaltige Produkte und erweitert seine Geschäftstätigkeit.

Mit der neuen Produktionslinie steigt Göliplik mit hochwertiger Rollenware für spülbare Feuchttücher in den Vliesstoffmarkt ein. Die aus natürlichen, biologisch abbaubaren Fasern hergestellten Feuchttücher verfügen über ausgezeichnete Zugfestigkeit und lösen sich in Abwassersystemen schnell auf. Dieses neue Geschäftsfeld entspricht der Nachhaltigkeitsvision von Göliplik.

Die neXline wetlace-Linie umfasst modernste Technologien für Stoffaufbereitung, Approach Flow, Nassvlieslegung, Wasserstrahlverfestigung und Trocknung. Die Inbetriebnahme ist für das 1. Halbjahr 2027 geplant.

Erdogan Seremet, Eigentümer und Geschäftsführer von Göliplik: „Durch die Investition in die neue Produktionslinie für spülbare Feuchttücher können wir in den vielversprechenden Vliessstoffmarkt einsteigen. Mit ANDRITZ als einem der führenden Technologielieferanten an unserer Seite sind wir überzeugt, dass wir unser Geschäft erfolgreich ausbauen können. Wir werden vom Know-how und der kontinuierlichen Entwicklung bei ANDRITZ profitieren.“

Göliplik Şeremet Tekstil Sanayi ve Ticaret A.Ş. ist ein führender Garnhersteller. Das 1987 in Bursa gegründete Unternehmen betreibt vier Produktionsstätten, in denen es eine große Auswahl an Mischgarnen herstellt.

Quelle:

Andritz AG

Die Teams von Alear Silk Road New Materials und ANDRITZ nach der Vertragsunterzeichnung auf der CIDPEX Copyright: ANDRITZ
Die Teams von Alear Silk Road New Materials und ANDRITZ nach der Vertragsunterzeichnung auf der CIDPEX
24.04.2025

ANDRITZ: Drei Spunlace-Linien für China

Der chinesische Vliesstoffhersteller Alear Silk Road New Materials Co., Ltd. hat ANDRITZ mit der Lieferung von drei neXline aXcess Spunlace-Linien mit Kreuzlegern für die Vliesstoffproduktion beauftragt. Diese Investition beurteilt das Unternehmen als wichtigen Expansionsschritt und die Entwicklung der Vliesstoffindustrie in der Region Alear der chinesischen Provinz Xinjiang.

Auf den neuen Linien werden Viskose- und Baumwollfasern zu Vliesstoffen für den Hygiene- und Medizinbereich verarbeitet. Die Spunlace-Linien von ANDRITZ gewährleisten eine gleichmäßige, zugfeste Vliesbahn bei hoher Produktionsleistung. Die modernen Profile®-Kreuzleger sorgen für eine gleichmäßige Faserverteilung und tragen damit zur Senkung der Produktionskosten bei. Die Inbetriebnahme der neuen Linien ist für das 4. Quartal 2025 geplant.

Der chinesische Vliesstoffhersteller Alear Silk Road New Materials Co., Ltd. hat ANDRITZ mit der Lieferung von drei neXline aXcess Spunlace-Linien mit Kreuzlegern für die Vliesstoffproduktion beauftragt. Diese Investition beurteilt das Unternehmen als wichtigen Expansionsschritt und die Entwicklung der Vliesstoffindustrie in der Region Alear der chinesischen Provinz Xinjiang.

Auf den neuen Linien werden Viskose- und Baumwollfasern zu Vliesstoffen für den Hygiene- und Medizinbereich verarbeitet. Die Spunlace-Linien von ANDRITZ gewährleisten eine gleichmäßige, zugfeste Vliesbahn bei hoher Produktionsleistung. Die modernen Profile®-Kreuzleger sorgen für eine gleichmäßige Faserverteilung und tragen damit zur Senkung der Produktionskosten bei. Die Inbetriebnahme der neuen Linien ist für das 4. Quartal 2025 geplant.

Feng Quanzhi, General Manager von Alear Silk Road New Materials, sagte: „Mit der modernen Technologie von ANDRITZ erreichen wir eine hohe Produktionseffizienz; so können wir die steigende Marktnachfrage nach hochwertigen Vliesstoffen bedienen und unsere Nachhaltigkeitsziele erreichen. Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmenswachstum und der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit mit ANDRITZ.“

Shi Wei, Vice President ANDRITZ Paper and Textile Asia Pacific, meinte dazu: „Wir schätzen das Vertrauen, das Alear Silk Road uns mit diesem großen Auftrag entgegenbringt, und freuen uns auf eine lange Partnerschaft. Gemeinsam wollen wir die nachhaltige Entwicklung der Vliesstoffindustrie in der Provinz Xinjiang fördern und zum Wirtschaftswachstum und industriellen Fortschritt in der Region beitragen.“

24.04.2025

Rieter-Generalversammlung 2025: Alle Anträge des Verwaltungsrats angenommen

An der 134. ordentlichen Generalversammlung der Rieter Holding AG vom 24. April 2025 haben 337 Aktionärinnen und Aktionäre, die 67.3% des Aktienkapitals vertreten, teilgenommen.

Dividende
Die Aktionärinnen und Aktionäre folgten dem Antrag des Verwaltungsrats, eine Dividende von 2.00 CHF pro Aktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2024 erfolgt am 30. April 2025.

Geschäftsbericht, Jahresrechnung, Konzernrechnung und Vergütungsbericht
Die Aktionärinnen und Aktionäre genehmigten auch alle weiteren Anträge des Verwaltungsrats, so den Geschäftsbericht, die Jahresrechnung und die Konzern-rechnung 2024. Außerdem erteilten sie dem Verwaltungsrat und der Konzernleitung Entlastung für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr.

In zwei getrennten Konsultativabstimmungen hießen sie sowohl den Vergütungsbericht 2024 als auch den Bericht 2024 über nichtfinanzielle Belange gut.

An der 134. ordentlichen Generalversammlung der Rieter Holding AG vom 24. April 2025 haben 337 Aktionärinnen und Aktionäre, die 67.3% des Aktienkapitals vertreten, teilgenommen.

Dividende
Die Aktionärinnen und Aktionäre folgten dem Antrag des Verwaltungsrats, eine Dividende von 2.00 CHF pro Aktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2024 erfolgt am 30. April 2025.

Geschäftsbericht, Jahresrechnung, Konzernrechnung und Vergütungsbericht
Die Aktionärinnen und Aktionäre genehmigten auch alle weiteren Anträge des Verwaltungsrats, so den Geschäftsbericht, die Jahresrechnung und die Konzern-rechnung 2024. Außerdem erteilten sie dem Verwaltungsrat und der Konzernleitung Entlastung für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr.

In zwei getrennten Konsultativabstimmungen hießen sie sowohl den Vergütungsbericht 2024 als auch den Bericht 2024 über nichtfinanzielle Belange gut.

Vergütung der Verwaltungsrats- und der Konzernleitungsmitglieder
In zwei getrennten, bindenden Abstimmungen wurden die beantragten maximalen Gesamtvergütungen der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2026 genehmigt.

Wahl des Verwaltungsrats
Die zur Wahl stehenden Verwaltungsratsmitglieder Peter Spuhler, Roger Baillod, Carl Illi, Sarah Kreienbühl, Daniel Grieder, Thomas Oetterli und Jennifer Maag wurden für eine weitere Amtsdauer von einem Jahr bestätigt.

Der Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli wurde für eine Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt.

Die zur Wahl stehenden Mitglieder des Vergütungsausschusses – Sarah Kreienbühl und Daniel Grieder – wurden für eine Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt. Neu in den Vergütungsausschuss gewählt wurde Roger Baillod.

Wahl der KPMG als Revisionsstelle
Die Aktionärinnen und Aktionäre folgten auch dem Antrag des Verwaltungsrats, die KPMG AG, Zürich (Schweiz), als Revisionsstelle für das am 1. Januar 2025 begonnene Geschäftsjahr wieder zu wählen.

Weitere Informationen:
Rieter AG Generalversammlung Dividende
Quelle:

Rieter Holding AG

Reifenhäuser EVO Ultra Stretch Blasfolienanlagen (c) Reifenhäuser
Reifenhäuser EVO Ultra Stretch Blasfolienanlagen
11.04.2025

Reifenhäuser auf der Chinaplas 2025: Recyclingfähige Verpackungen zu wettbewerbsfähigen Kosten

Auf der Chinaplas 2025 präsentiert die Reifenhäuser Gruppe ihre jüngsten Innovationen für die effiziente und nachhaltige Produktion von Kunststofffolien. Der Extrusionsspezialist zeigt vom 15. bis 18. April im Shenzhen World Exhibition & Convention Center Lösungen für die zentralen Herausforderungen der heutigen Kunststoffindustrie: den Ressourcenverbrauch reduzieren, die Recyclingfähigkeit erhöhen und die Produktion autonomer und effizienter gestalten.

Ein zentrales Thema auf der Messe ist der Einsatz von Machine Direction Orientation (MDO)-Technologien zur Herstellung vollständig recycelbarer Monomaterialfolien, deren Eigenschaften und Kosteneffizienz denen herkömmlicher Multimaterialstrukturen entsprechen.

Auf der Chinaplas 2025 präsentiert die Reifenhäuser Gruppe ihre jüngsten Innovationen für die effiziente und nachhaltige Produktion von Kunststofffolien. Der Extrusionsspezialist zeigt vom 15. bis 18. April im Shenzhen World Exhibition & Convention Center Lösungen für die zentralen Herausforderungen der heutigen Kunststoffindustrie: den Ressourcenverbrauch reduzieren, die Recyclingfähigkeit erhöhen und die Produktion autonomer und effizienter gestalten.

Ein zentrales Thema auf der Messe ist der Einsatz von Machine Direction Orientation (MDO)-Technologien zur Herstellung vollständig recycelbarer Monomaterialfolien, deren Eigenschaften und Kosteneffizienz denen herkömmlicher Multimaterialstrukturen entsprechen.

Marcel Perrevort, CSO der Reifenhäuser Gruppe, erklärt: „Im Bereich flexibler Verpackungen sehen wir derzeit einen deutlichen Trend weg von konventionellen und nicht recycelbaren Verbundfolien hin zu voll recycelbaren Monomaterialverbunden, sowohl bei Blas- als auch bei Gießfolien. Unsere hochmodernen MDO-Reckanlagen ermöglichen verbesserte mechanische Eigenschaften für All-PE- oder All-PP-Folien. So können die üblicherweise in Materialverbunden enthaltenen PET-Folien ersetzt werden. Durch Downgauging senken wir außerdem die Produktionskosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau, so dass recycelbare Folien gleichzeitig profitabel werden.“

MDO für Blasfolienanlagen  
Mit der EVO Ultra Stretch MDO-Anlage für die Blasfolienanlagen von Reifenhäuser produzieren Hersteller All-PE-Monofolien für Anwendungen wie Hochbarriere-Lebensmittel-Pouches. Durch das Streckverfahren können Foliendicken von 18μm (mit den Eigenschaften eines 25μm-Produkts) und weniger erreicht werden, wobei die Produktionskosten im Bereich herkömmlicher Folien liegen. Durch die patentierte Integration der MDO-Einheit direkt in den Abzug der Anlage wird die Folie in der idealen Phase des Prozesses - mit der ersten Hitze - gestreckt, um maximale Effizienz und Folienstabilität zu erreichen. Darüber hinaus erreicht die All-PE-Folie die geforderte Barrierewirkung mit einem EVOH-Gehalt von weniger als fünf Prozent und erfüllt damit die Recyclingfähigkeitskriterien. Gleichzeitig verbessert Ultra Stretch die Wirkung der EVOH-Barriereschicht und reduziert den Materialverbrauch, was Kosten- und Nachhaltigkeitsvorteile mit sich bringt.

Quelle:

Reifenhäuser

Die eAFK Big V Multispindel Texturiermaschine ist ein zentraler Bestandteil der Produktmarke Oerlikon Barmag zur Herstellung qualitativ hochwertiger Hochtitergarne. Foto: Oerlikon Barmag
Die eAFK Big V Multispindel Texturiermaschine ist ein zentraler Bestandteil der Produktmarke Oerlikon Barmag zur Herstellung qualitativ hochwertiger Hochtitergarne.
03.04.2025

Barmag: Fokus auf Nachhaltigkeit bei DTY-Lösungen

Mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit präsentiert Barmag, Tochtergesellschaft der Schweizer Oerlikon Gruppe, umfassende Lösungen ihrer Produktmarken Oerlikon Barmag und Oerlikon Neumag für die DTY- und Teppichgarnproduktion auf der Morocco Stitch & Tex Expo in Casablanca. Vom 13. bis 15. Mai können sich die Fachbesucher auf dem Vertreterstand von Unionmatex (Stand B4) im Gespräch mit den Experten von Barmag und dem Joint Venture BB Engineering (BBE) ein Bild vom Portfolio des Chemiefasermaschinenherstellers machen.

Effektgarne immer gefragter
Die Nachfrage nach Textilien mit besonderen Eigenschaften steigt kontinuierlich. Für die Produktion dieser Effektgarne, wie z.B. Cotton-like-DTY, Linnen-like-DTY oder Wool-like-DTY bietet Oerlikon Barmag eine Vielzahl von Verfahren und Zusatzkomponenten. Mit seiner hochwertigen und flexiblen Technologie sowie detaillierten Kenntnissen über den Garnverlauf und die erforderlichen Parametereinstellungen ist Oerlikon Barmag der ideale Partner für die erfolgreiche und flexible Produktion sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Spezialitätengarne.

Mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit präsentiert Barmag, Tochtergesellschaft der Schweizer Oerlikon Gruppe, umfassende Lösungen ihrer Produktmarken Oerlikon Barmag und Oerlikon Neumag für die DTY- und Teppichgarnproduktion auf der Morocco Stitch & Tex Expo in Casablanca. Vom 13. bis 15. Mai können sich die Fachbesucher auf dem Vertreterstand von Unionmatex (Stand B4) im Gespräch mit den Experten von Barmag und dem Joint Venture BB Engineering (BBE) ein Bild vom Portfolio des Chemiefasermaschinenherstellers machen.

Effektgarne immer gefragter
Die Nachfrage nach Textilien mit besonderen Eigenschaften steigt kontinuierlich. Für die Produktion dieser Effektgarne, wie z.B. Cotton-like-DTY, Linnen-like-DTY oder Wool-like-DTY bietet Oerlikon Barmag eine Vielzahl von Verfahren und Zusatzkomponenten. Mit seiner hochwertigen und flexiblen Technologie sowie detaillierten Kenntnissen über den Garnverlauf und die erforderlichen Parametereinstellungen ist Oerlikon Barmag der ideale Partner für die erfolgreiche und flexible Produktion sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Spezialitätengarne.

Erweitertes Produktangebot für Teppichgarne
Dank umfassender Kenntnisse aller relevanten Technologien in der Chemiefaserspinnerei kann Oerlikon Barmag als einziger Hersteller weltweit sein Angebot für die Produktion von Teppichgarnen erweitern. Das Anlagenkonzept, basierend auf einem POY- und Texturier-Prozess, ist für den Teppich- und Heimtextilbereich ausgelegt und produziert besonders weiche und bauschige Polyesterfäden mit BCF-ähnlichen Eigenschaften. Ziel sind Garne mit einem Titer bis zu 1300dtex und über 1000 Filamenten, wie beispielsweise 1300dtex f1152, 660dtex f1152 und 990dtex f768. Das Maschinenkonzept umfasst den bekannten WINGS HD POY Wickler und die eAFK Big-V Texturiermaschine.

Innovatives Bikomponenten BCF-Garn für den Teppichmarkt
Qualität, Effizienz und Leistung – mit seiner neuesten Entwicklung im Bereich Bikomponentengarne für die Teppichproduktion erfüllt Barmags Produktmarke Oerlikon Neumag die Nachfrage des Teppichmarktes nach innovativen BCF-Garnen. Das neue BICO-BCF-Garn zeichnet sich durch ein reichhaltigeres und höheres Volumen aus und reduziert gleichzeitig den Rohstoffverbrauch bei der Teppichherstellung signifikant.

VarioFil® – Kompaktspinnanlage für diverse Anwendungen und Spezialitäten
Die VarioFil® Anlage von BBE ist ideal für eine breite Produktpalette, unabhängig, ob es sich um Teppiche, Möbelbezugsstoffe, Mode, Sport, Sicherheitsgurte oder Airbags handelt. Diese schlüsselfertige kompakte Spinnanlage eignet sich besonders für Produzenten, die kleine Losgrößen oder spezialisierte Produkte herstellen. Sie verarbeitet flexibel verschiedene Polymere wie PET, PP, PA 6, PA 6.6 und PBT. In Kombination mit Oerlikon Barmag Texturiermaschinen können sowohl eine Vielzahl an textilen Standardgarnen als auch texturierte Garne mit BCF-ähnlichen Eigenschaften hergestellt werden.

Die VarioFil® R+ ermöglicht das direkte Recycling und die Verarbeitung von PET-Flaschengranulat und PET-Abfällen aus dem Anfahrprozess zu POY. Dieses nachhaltige Maschinenkonzept bietet eine hohe Produktflexibilität inklusive der Herstellung von spinngefärbtem Garn.

JeTex® Lufttexturierung mit vielseitigem Produktportfolio
Auch für die anschließende Texturierung von Garnen hält BB Engineering flexible Lösungen bereit. Die JeTex® Lufttexturieranlage ergänzt die Oerlikon Barmag DTY Anlagen perfekt und erweitert das Produktportfolio um hochwertiges ATY auf Basis von POY und FDY für verschiedene textile Anwendungen. Herzstück der Anlage ist die von BB Engineering entwickelte Texturierbox, die für schonende Garnbehandlung mit verlässlichen Texturiereffekten und Produktionseffizienz sorgt.

„From waste to value“ mit VacuFil und Visco+
BBE’s VacuFil PET Recyclingsystem verwandelt textile Abfälle in hochwertige rPET-Schmelze. Die Technologie basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung in Extrusion, Filtration und Spinnerei und kombiniert schonende Großflächenfiltration mit gezielter IV-Regulierung. VacuFil verarbeitet verschiedene Eingangsmaterialien, von Flaschenflakes bis zu Produktionsabfällen und Post-Consumer Abfällen. Die patentierte Visco+ Komponente entfernt flüchtige Verunreinigungen und reguliert den IV automatisch. Die aufbereitete Schmelze kann dem Hauptschmelzestrom zugeführt, zu Chips pelletiert oder direkt wieder in die Spinnerei geleitet werden. Das VacuFil System ist modular und flexibel an Kundenbedürfnisse anpassbar.  

Quelle:

Oerlikon Barmag

Christoph Wöss Foto EREMA
Christoph Wöss
02.04.2025

EREMA: Neuer Global Sales Director

Der österreichische Spezialist für Kunststoffrecycling-Anlagen und -Komponenten EREMA ernennt einen langjährigen Mitarbeiter zum Global Sales Director: Christoph Wöss, bisher Business Development Manager für den Bereich Bottle, übernimmt zum 1. April 2025 die neu geschaffene Position innerhalb der EREMA Geschäftsleitung.

Christoph Wöss ist seit 24 Jahren Teil der EREMA Unternehmensgruppe und verfügt über tiefgehende Marktkenntnisse. Durch seine langjährige Erfahrung ist er mit den internationalen Märkten und den spezifischen Anforderungen der Kunststoffrecycling-Branche vertraut. In seiner neuen Funktion wird er die weltweiten Vertriebsaktivitäten von EREMA steuern und die strategische Weiterentwicklung im globalen Markt vorantreiben. In diesem Zusammenhang wird Wöss die Leitung des internationalen Vertriebsteams übernehmen und in enger Zusammenarbeit mit den weltweiten Tochterunternehmen die Marktpräsenz von EREMA weiter stärken.

Der österreichische Spezialist für Kunststoffrecycling-Anlagen und -Komponenten EREMA ernennt einen langjährigen Mitarbeiter zum Global Sales Director: Christoph Wöss, bisher Business Development Manager für den Bereich Bottle, übernimmt zum 1. April 2025 die neu geschaffene Position innerhalb der EREMA Geschäftsleitung.

Christoph Wöss ist seit 24 Jahren Teil der EREMA Unternehmensgruppe und verfügt über tiefgehende Marktkenntnisse. Durch seine langjährige Erfahrung ist er mit den internationalen Märkten und den spezifischen Anforderungen der Kunststoffrecycling-Branche vertraut. In seiner neuen Funktion wird er die weltweiten Vertriebsaktivitäten von EREMA steuern und die strategische Weiterentwicklung im globalen Markt vorantreiben. In diesem Zusammenhang wird Wöss die Leitung des internationalen Vertriebsteams übernehmen und in enger Zusammenarbeit mit den weltweiten Tochterunternehmen die Marktpräsenz von EREMA weiter stärken.

Weitere Informationen:
Kunststoffrecycling EREMA Global Sales
Quelle:

EREMA

Texprocess Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
01.04.2025

Techtextil und Texprocess 2026: Hohe Anmeldezahlen

Hohe Anmeldezahlen mit vielen Neuausstellern kündigen eine starke Techtextil und Texprocess 2026 an. Vom 21. bis 24. April 2026 präsentieren internationale Anbieter auf den beiden Leitmessen ihre Innovationen in Sachen Materialien, Technologien oder Nachhaltigkeit. Mit einem angepassten Hallenlayout und neuen Produktgruppen schaffen Techtextil und Texprocess dafür die Voraussetzungen.

Turbulente Zeiten für die Branche: Rezession, Nachhaltigkeitsanforderungen und geopolitische Schwierigkeiten setzen die Marktteilnehmer mit gedämpftem Kaufverhalten, Investitionszurückhaltung oder aufwändigen Prozessanpassungen unter Druck. Die Antwort der Branche: Innovation und herausragende Lösungen. Ob neue Materialideen, effiziente Prozesse oder nachhaltige Entwicklungen: Wichtige Plattformen um diese zu präsentieren sind die Weltleitmessen Techtextil und Texprocess in Frankfurt. Das zeigt sich auch im aktuell hohen Teilnahmeinteresse. Die Aussteller nutzen das Angebot, um sich global zu positionieren und zukunftsfähig aufzustellen. Neben den bekannten Größen sind 2026 auch außergewöhnlich viele Neuaussteller am Start.

Hohe Anmeldezahlen mit vielen Neuausstellern kündigen eine starke Techtextil und Texprocess 2026 an. Vom 21. bis 24. April 2026 präsentieren internationale Anbieter auf den beiden Leitmessen ihre Innovationen in Sachen Materialien, Technologien oder Nachhaltigkeit. Mit einem angepassten Hallenlayout und neuen Produktgruppen schaffen Techtextil und Texprocess dafür die Voraussetzungen.

Turbulente Zeiten für die Branche: Rezession, Nachhaltigkeitsanforderungen und geopolitische Schwierigkeiten setzen die Marktteilnehmer mit gedämpftem Kaufverhalten, Investitionszurückhaltung oder aufwändigen Prozessanpassungen unter Druck. Die Antwort der Branche: Innovation und herausragende Lösungen. Ob neue Materialideen, effiziente Prozesse oder nachhaltige Entwicklungen: Wichtige Plattformen um diese zu präsentieren sind die Weltleitmessen Techtextil und Texprocess in Frankfurt. Das zeigt sich auch im aktuell hohen Teilnahmeinteresse. Die Aussteller nutzen das Angebot, um sich global zu positionieren und zukunftsfähig aufzustellen. Neben den bekannten Größen sind 2026 auch außergewöhnlich viele Neuaussteller am Start.

Texprocess 2026: Globale Sichtbarkeit für Weltpremieren
Aussteller aus allen Produktgruppen sind bereits für eine Teilnahme an der Texprocess, der Leitmesse für die Verarbeitung von textilen und flexiblen Materialien, angemeldet. Von Cutting über Nähen bis hin zu Finishing. Mit dabei sind u. a. Brother Internationale Industriemaschinen, Gütermann (Deutschland), Morgan Tecnica (Italien), Robotech (Türkei), Sheffield Cutting Equipment (USA), Style3D | Assyst, Veit und Zünd Deutschland. Neu vertreten sind neben vielen weiteren Amann (Deutschland), Coloreel (Schweden), Comelz, Cutting Edge Automation Machines (Italien) oder Pathfinder Australia. Angetrieben von Automatisierung, Digitalisierung und KI entwickeln die Aussteller zunehmend effiziente Lösungen – und treffen damit den Nerv des internationalen Marktes.
 
Techtextil 2026: mit Innovationen Marktpotenziale nutzen
Auch die Techtextil verzeichnet ein hohes Buchungsinteresse bei den Ausstellern. Angemeldet sind u. a. Concordia Textiles (Belgien), Groz-Beckert (Deutschland), Klopman International (Italien), Kolon Industries (Korea), Lenzing, Sattler Pro-Tex (Österreich), Sioen (Belgien) und Schill+Seilacher (Deutschland). Zu den vielen Neuaustellern zählen Dystar Singapore, Indorama Ventures Fibers Germany, Monteiro Ribas (Portugal), TreeToTextile (Schweden) oder Woolmark (Deutschland). Die Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe deckt die gesamte Bandbreite an Hightech-Textilien ab. So treffen Anbieter hier auf Einkäufer aus den unterschiedlichsten Branchen. Diese suchen passgenaue Materiallösungen – sei es für die Automobil- oder die Bekleidungsindustrie. Erstmals gibt es einen separaten Bereich für Textile Chemicals & Dyes in der Halle 9.0, der bereits stark nachgefragt ist. Auch der neue Bereich Performance Apparel Textiles in Halle 9.0 findet hohes Interesse. Dieser trifft auf vielversprechende Synergien: Hersteller finden in der gleichen Halle mit den Fibres & Yarns ihre Vorstufe. Zugleich findet die Bekleidungsindustrie sie durch die Nähe zur Texprocess in Halle 8.0 noch einfacher.
 
Techtextil und Texprocess finden vom 21. bis 24. April 2026 statt.

Weitere Informationen:
Texprocess Techtextil Ausstellerzahlen
Quelle:

Messe Frankfurt

01.04.2025

Heberlein: 190 Jahre Schweizer Firmengeschichte

Die Anfänge der Heberlein Technology AG gehen in das Jahr 1835 zurück. Vor 190 Jahren eröffnete Georg Philipp Heberlein seine Garnfärberei in Wattwil (Toggenburg, Schweiz). Fünf weitere Generationen pflegten die Familientradition, wobei Textilveredelung (z. B. Mercerisation) und Textildruck als neue Entwicklungen dazukamen. Die Manufakturen, wo alle einschließlich der Inhaber Hand anlegten, wurden zu Industriebetrieben. Die Beschäftigung stieg bei gleichzeitiger Umstellung auf die maschinelle Produktion. Im Jahre 1904 wurde erstmals ein Büro eingerichtet, weil der Firmeninhaber vermehrt organisatorische Aufgaben zu verrichten hatte.

Georg Philipp Heberlein und seine Nachkommen leiteten einen Familienbetrieb mit Wurzeln in der Garnfärberei, der sich zum Konzern entwickelte und zu einem hochspezialisierten Unternehmen wurde, das als weltweit führende Anbieterin von Luftverwirbelungs- und Lufttexturierdüsen für synthetische Endlosgarne gilt.

Die Anfänge der Heberlein Technology AG gehen in das Jahr 1835 zurück. Vor 190 Jahren eröffnete Georg Philipp Heberlein seine Garnfärberei in Wattwil (Toggenburg, Schweiz). Fünf weitere Generationen pflegten die Familientradition, wobei Textilveredelung (z. B. Mercerisation) und Textildruck als neue Entwicklungen dazukamen. Die Manufakturen, wo alle einschließlich der Inhaber Hand anlegten, wurden zu Industriebetrieben. Die Beschäftigung stieg bei gleichzeitiger Umstellung auf die maschinelle Produktion. Im Jahre 1904 wurde erstmals ein Büro eingerichtet, weil der Firmeninhaber vermehrt organisatorische Aufgaben zu verrichten hatte.

Georg Philipp Heberlein und seine Nachkommen leiteten einen Familienbetrieb mit Wurzeln in der Garnfärberei, der sich zum Konzern entwickelte und zu einem hochspezialisierten Unternehmen wurde, das als weltweit führende Anbieterin von Luftverwirbelungs- und Lufttexturierdüsen für synthetische Endlosgarne gilt.

Die heutige Kernkompetenz des Unternehmens ist die Entwicklung und Produktion von hochspezialisierten Schlüsselkomponenten für die prozessoptimierte Behandlung und Veredelung von synthetischen Garnen – insbesondere Filamenten.

Texturierung
Filamentgarne wurden unter großer Wärmeeinwirkung auf einer Falschzwirnmaschine mit 500,000 Umdrehungen pro Minute spiralförmig hochgedreht, fixiert – damit bleibend verformt –, um dann in der Gegenrichtung aufgedreht zu werden. Die Idee der Texturierung wurde im Jahre 1931 patentiert und das neue Garn unter der Marke Helanca (HE wie Heberlein und LAN wie Lana für Wolle) geschützt.
Der nachhaltige kommerzielle Durchbruch von Helanca erfolgte, als Nylon als Rohmaterial eingesetzt wurde. Anfänglich sollte dem neuen Polyamid-Filamentgarn eine Kräuselung aufgezwungen werden. Mit den von Heberlein patentierten Spindeln konnte die Umdrehungszahl des Zwirnkopfes so gesteigert werden, dass die großindustrielle Produktion im Jahre 1951 Fahrt aufnahm.

Heberlein produzierte in den frühen 1960-er Jahren rund um die Uhr, pro Jahr 2.500.000 Kilogramm Helanca-Garn. Die um ein Vielfaches größere Nachfrage deckte Heberlein mit weltweit über 100 Lizenznehmern.

Maschinenbau
In eigenen Werkstätten entstand die erste Maschine mit horizontalgelagerten Falschzwirnspindeln, die im Jahre 1953 in Betrieb genommen werden konnte. Diese Entwicklungstätigkeiten markierten den Beginn des neuen Beschäftigungszweigs Maschinenbau. Um 1960 entstand aus der alten Reparatur und Unterhaltsabteilung die Heberlein Maschinenfabrik, die bald zu dem am schnellsten wachsenden Heberlein Geschäftsbereich aufstieg.  

Restrukturierung
Einst als Wachstumstreiber gefeiert, betrafen die Restrukturierungen aufgrund der schwächer werdenden europäischen Textilindustrie die Heberlein Maschinenfabrik stark. Heberlein baute nach 1978 keine ganzen Maschinen mehr, sondern konzentrierte sich fortan auf Teilkomponenten. Der Entscheid, den Entwicklungsaufwand für den Bau von Komponenten zu forcieren, brachte dem Unternehmen wieder Erfolg. Die neue Produktstrategie setzte auf das abermals im Trend liegende Luftblastexturierverfahren. Mit der Luftblastexturierung, Spindeln, Maschinenersatzteilen und Wirbeldüsen wurde die Geschäftstätigkeit gesichert.

In der Hochkonjunktur war Heberlein, getrieben von Expansion und gleichzeitiger Diversifikation, in verschiedenen neuen Bereichen tätig. 1997 gründete sich die Heberlein Fasertechnologie AG und konzentrierte sich wieder auf einen Kernbereich. Acht Jahre später entstand Heberlein Ceramics, wo Wissen für die heutigen Heberlein Düsen entstand.

Mit der Fähigkeit, sich äußeren Rahmenbedingungen anzupassen, kam Heberlein auch im 20. Jahrhundert durch Krisen und Kriege. Mit den Geschäftszweigen Garnmercerisation, Gewebeveredelung (Stückbetrieb), Textildruck, Hochveredelung, Kunststofffasern, Maschinenbau und Lizenzwesen florierte der Konzern und so zählte Heberlein – noch immer ein familiengeführtes Unternehmen – zeitweise zu den 20 größten Schweizer Industriebetrieben.

Durch seine Innovationskraft hat es das Unternehmen immer wieder geschafft, Produkte auf den Markt zu bringen, die dem Bedürfnis einer breiten Kundschaft entsprachen: Transparent (durchsichtige Gewebe für Blusen und Sommerkleider), Hecolan (wollähnliche Eigenschaft bei Baumwolle) Hetex (Gewebe mit Spitzen- und Stickereicharakter für Abendkleider und Gardinen), Helanca, etc.

2023 übernahm eine Anlagestiftung das Unternehmen und sichert dessen langfristigen Erfolg. Die Firma heißt seither Heberlein Technology AG.

Quelle:

eberlein Technology AG

© PantherMedia / Kkulikov
25.03.2025

Prozessoptimierung in der industriellen Reinigung

Neue Kurzanalyse des VDI ZRE beleuchtet Potenziale zur Ressourcen- und Kosteneinsparung, die sich durch den Einsatz von ressourceneffizienten Reinigungstechnologien ergeben.

Neue Kurzanalyse des VDI ZRE beleuchtet Potenziale zur Ressourcen- und Kosteneinsparung, die sich durch den Einsatz von ressourceneffizienten Reinigungstechnologien ergeben.

Im Bereich der industriellen Bauteil- und Anlagenreinigung ergeben sich vielfältige Ansatzpunkte, um sowohl ökologische als auch ökonomische Einsparpotenziale in produzierenden Unternehmen zu erschließen. Die neue Kurzanalyse „Ressourceneffiziente Reinigungstechnologien“ des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zeigt vielversprechende Ansätze und Maßnahmen zur Kosteneinsparung sowie Reduzierung der Umweltbelastung auf.  
 
Die industrielle Reinigung stellt in vielen Bereichen der Produktion einen essenziellen Prozess dar, bei dem der Einsatz von Reinigungsmedien (Wasser, Reiniger usw.) und Energie in der Regel unvermeidlich ist. Ein optimal abgestimmter Reinigungsprozess kann dabei auf vielfältige Weise dazu beitragen, sowohl ökonomische als auch ökologische Potenziale in produzierenden Unternehmen zu erschließen. So können Optimierungen beispielsweise dabei unterstützen, Produktionskosten langfristig zu senken, Ressourcen einzusparen, das Abfall- bzw. Abwasseraufkommen zu reduzieren und (in)direkte CO2-Emissionen zu reduzieren. Um diese Potenziale zu erschließen, stehen den Unternehmen eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen zur Verfügung.

Hier setzt die neue Kurzanalyse „Ressourceneffiziente Reinigungstechnologien“ des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) an und zeigt, wie produzierende Unternehmen durch gezielte Maßnahmen ihre Prozesse optimieren können.

Effizient reinigen – Ressourcen schonen
Die Kurzanalyse bietet nach einer kurzen Einführung in die industrielle Bauteil- und Anlagenreinigung einen Überblick zu KMU-relevanten Reinigungstechnologien und zeigt Ressourceneffizienzpotenziale industrieller Reinigungsprozesse auf. Zudem beinhaltet die Kurzanalyse einen Leitfaden zur Auslegung einer industriellen Reinigungsanlage, der zur Sensibilisierung von Unternehmen für das Thema dient – idealerweise bereits während der Planungsphase für Neuanlagen. Darüber hinaus finden sich in der Kurzanalyse zahlreiche Gute-Praxis-Beispiele, die KMU zum Einsatz innovativer Reinigungstechnologien motivieren sollen.

Dabei macht die Kurzanalyse deutlich: Unternehmen können durch den Einsatz ressourceneffizienter Reinigungstechnologien nicht nur wirtschaftlich profitieren, indem sie Kosten – z. B. aufgrund eines verminderten Materialeinsatzes – senken, sondern zugleich ihren ökologischen Fußabdruck verringern.

Mit vielfältigen Ansätzen zu nachhaltigeren Prozessen
Ein sinnvoller Ansatz, um Ressourcen zu schonen, ist beispielsweise das sogenannte Retrofitting von bestehenden Reinigungsanlagen: Denn anstatt die Anlagen komplett auszutauschen, können KMU durch gezielte Modernisierung und sinnvolle Anpassungen die Effizienz ihrer Bestandsanlagen deutlich steigern. Auch der Einsatz von IoT-Technologien und digitalen Steuerungssystemen kann dazu beitragen, die Qualität der Reinigung und zugleich die Ressourcennutzung zu verbessern: Mittels intelligenter Vernetzung von Maschinen und Sensoren lässt sich der Reinigungsprozess in Echtzeit überwachen, optimieren und auf den tatsächlichen Bedarf anpassen.

Die Kurzanalyse „Ressourceneffiziente Reinigungstechnologien“ des VDI ZRE wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) erstellt.

Quelle:

VDI Zentrum Ressourceneffizienz

Dämmplatten aus Alttextilien von Buitex Foto (c) ANDRITZ
Dämmplatten aus Alttextilien von Buitex
14.03.2025

Nachhaltige Dämmstoffe: ANDRITZ erweitert Recyclingkapazität von Buitex

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ hat eine reXline tearing- Linie an Buitex, Semin Group, in Cours, Frankreich, geliefert und in Betrieb genommen. Die neue Reißanlage ermöglicht es dem Unternehmen, das Textilrecycling für die Herstellung nachhaltiger Dämmstoffe auszubauen.

Buitex, 1895 gegründet, ist ein französischer Hersteller von leistungsstarken Recyclingprodukten. Als Pionier in der Kreislaufwirtschaft wandelt Buitex Textilabfälle in hochwertige Dämmstoffe und Komfortprodukte um. Seit der Übernahme durch die Semin Group im Jahr 2023 betreibt das Unternehmen eine 20.000 m² große Produktionsstätte mit sechs Produktionslinien und hat sich zu einem der führenden europäischen Akteure der Kreislaufwirtschaft entwickelt.

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ hat eine reXline tearing- Linie an Buitex, Semin Group, in Cours, Frankreich, geliefert und in Betrieb genommen. Die neue Reißanlage ermöglicht es dem Unternehmen, das Textilrecycling für die Herstellung nachhaltiger Dämmstoffe auszubauen.

Buitex, 1895 gegründet, ist ein französischer Hersteller von leistungsstarken Recyclingprodukten. Als Pionier in der Kreislaufwirtschaft wandelt Buitex Textilabfälle in hochwertige Dämmstoffe und Komfortprodukte um. Seit der Übernahme durch die Semin Group im Jahr 2023 betreibt das Unternehmen eine 20.000 m² große Produktionsstätte mit sechs Produktionslinien und hat sich zu einem der führenden europäischen Akteure der Kreislaufwirtschaft entwickelt.

Mit der zweiten Reißanlage von ANDRITZ erweitert Buitex seine Recyclingkapazitäten und kann dank der modernen Technologie zur Fremdkörperentfernung eine hohe Faserreinheit gewährleisten. Die Zyklontechnologie der neuesten Generation verbessert die Störstoffsortierung und erhöht die Gesamteffizienz. Die Anlage kann bis zu 2,5 Tonnen Fasern pro Stunde verarbeiten. Die recycelten Fasern werden zur Herstellung von Bettwaren sowie Dämmstoffen für den Bausektor und die Automobilindustrie verwendet.

"Es ist uns ein wichtiges Anliegen, zu mehr Nachhaltigkeit in der Bauindustrie beizutragen, indem wir Alttextilien recyceln, die sonst verbrannt oder auf Deponien entsorgt würden. Der europäische Markt bietet reichlich Rohstoffe und eine starke Nachfrage nach nachhaltigen Dämmstoffen. Mit der neuen Linie von ANDRITZ können wir unsere Recyclingkapazitäten deutlich erhöhen”, so Adam Adamowicz, CEO von Buitex.

Quelle:

ANDRITZ AG

13.03.2025

Rieter: Bestelleingang 2024 34% über Vorjahr

Der Bestellungseingang lag mit 725.5 Mio. CHF, was einem Wachstum von 34% entspricht, deutlich über dem Vorjahr (2023: 541.8 Mio. CHF). Damit konnte zum vierten Mal in Folge das Vorjahresquartal übertroffen werden, eine erste Markterholung ist erkennbar. Der Rieter-Konzern schloss das Geschäftsjahr 2024 – wie erwartet – mit einem tieferen Umsatz von 859.1 Mio. CHF (2023: 1 418.6 Mio. CHF) ab und blieb damit 39% unter der Vorjahresperiode. Trotz deutlich tieferem Umsatz konnte ein Betriebsergebnis (EBIT) von 28.0 Mio. CHF (2023: 104.8 Mio. CHF) und damit eine solide EBIT-Marge von 3.3% (2023: 7.4%) erzielt werden.

Umsatz Divisionen
Die Division Machines & Systems erreichte einen Umsatz in Höhe von 424.9 Mio. CHF, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Rückgang von 56% entspricht (2023: 965.0 Mio. CHF). In der Division Components sank der Umsatz um 7% gegenüber dem Vorjahr auf 247.6 Mio. CHF (2023: 266.2 Mio. CHF). Die Division After Sales verbuchte mit 186.6 Mio. CHF einen vergleichbaren Umsatz wie im Vorjahr (2023: 187.4 Mio. CHF).

Der Bestellungseingang lag mit 725.5 Mio. CHF, was einem Wachstum von 34% entspricht, deutlich über dem Vorjahr (2023: 541.8 Mio. CHF). Damit konnte zum vierten Mal in Folge das Vorjahresquartal übertroffen werden, eine erste Markterholung ist erkennbar. Der Rieter-Konzern schloss das Geschäftsjahr 2024 – wie erwartet – mit einem tieferen Umsatz von 859.1 Mio. CHF (2023: 1 418.6 Mio. CHF) ab und blieb damit 39% unter der Vorjahresperiode. Trotz deutlich tieferem Umsatz konnte ein Betriebsergebnis (EBIT) von 28.0 Mio. CHF (2023: 104.8 Mio. CHF) und damit eine solide EBIT-Marge von 3.3% (2023: 7.4%) erzielt werden.

Umsatz Divisionen
Die Division Machines & Systems erreichte einen Umsatz in Höhe von 424.9 Mio. CHF, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Rückgang von 56% entspricht (2023: 965.0 Mio. CHF). In der Division Components sank der Umsatz um 7% gegenüber dem Vorjahr auf 247.6 Mio. CHF (2023: 266.2 Mio. CHF). Die Division After Sales verbuchte mit 186.6 Mio. CHF einen vergleichbaren Umsatz wie im Vorjahr (2023: 187.4 Mio. CHF).

Bestellungsbestand
Das Unternehmen verfügte zum Jahresende 2024 über einen Bestellungsbestand von rund 530 Mio. CHF (31. Dezember 2023: 650 Mio. CHF).

EBIT, Reingewinn, Free Cashflow
Der Gewinn auf Stufe EBIT betrug im Berichtsjahr 28.0 Mio. CHF (2023:104.8 Mio. CHF), was einer EBIT-Marge von 3.3% (2023: 7.4%) entspricht. Trotz deutlich tieferem Umsatz konnte eine solide EBIT-Marge erzielt werden. Dies ist vor allem auf die konsequente Umsetzung der Maßnahmen aus dem Performance-Programm «Next Level» zurückzuführen. Rieter schloss das Geschäftsjahr 2024 mit einem Reingewinn von 10.4 Mio. CHF ab (2023: 74.0 Mio. CHF).
Der Free Cashflow lag bei 14.1 Mio. CHF (2023: 118.7 Mio. CHF). Die Nettoverschuldung stieg aufgrund neuer Mietverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Campus in Winterthur auf 230.3 Mio. CHF (2023: 191.2 Mio. CHF).

Die Eigenkapitalquote stieg zum 31. Dezember 2024 vor allem aufgrund von positiven Währungseffekten und weiter reduziertem Nettoumlaufvermögen auf 33.7% (Vorjahresstichtag 28.8%).

Dividende
Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionärinnen und Aktionären für das Jahr 2024, aufgrund des positiven Free Cashflows von 14.1 Mio. CHF und der verbesserten Eigenkapitalquote von 33.7%, die Ausschüttung einer Dividende von 2.00 CHF pro Aktie vor. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 85.8%.

Nachhaltigkeit
Rieter verfügt über eine klar definierte Nachhaltigkeitsstrategie, die eng mit der Konzernstrategie verknüpft ist. Im Jahr 2024 hat sich Rieter über die Science Based Targets Initiative verpflichtet, unternehmensweite Emissionsreduktionsziele für das Jahr 2040 zu definieren, die im Einklang mit wissenschaftlich fundierten Netto-Null-Zielen stehen. Im Geschäftsbericht 2024 zeigt der Bericht über nichtfinanzielle Belange auf, welche Fortschritte Rieter bei der Umsetzung in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung gemacht hat.

Ausblick 2025
Rieter erwartet ein herausforderndes erstes Halbjahr 2025 in Bezug auf das Umsatzvolumen und ein stärkeres zweites Halbjahr abhängig von der weiteren Markterholung. Infolgedessen rechnet Rieter für das Gesamtjahr 2025 mit einem Umsatzvolumen auf Vorjahresniveau. Trotz dieses außergewöhnlich niedrigen Umsatzniveaus geht Rieter für das Jahr 2025 von einer positiven EBIT-Marge zwischen 0% und 4% aus.

Weitere Informationen:
Geschäftsjahr 2024 Rieter AG
Quelle:

Rieter AG

Erste Airlay-Anlage in den USA (c) Andritz
10.03.2025

ANDRITZ: Erste Airlay-Anlage der neuen Generation in den USA

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ hat eine neXline airlay-Anlage an das Werk von Carolina Nonwovens in Ohio geliefert und in Betrieb genommen. Dies ist die erste Installation einer Airlay-Linie der neuen Generation in den Vereinigten Staaten.

Das moderne System verarbeitet Recyclingfasern zu Vliesstoffen für den Automobilsektor und andere Industriezweige. Dadurch werden Abfallmengen reduziert und die Ressourceneffizienz verbessert.

Die Anlage von ANDRITZ ist auf einfache Bedienung und Wartung ausgelegt und maximiert die betriebliche Effizienz und Zuverlässigkeit. Mit dieser Investition erweitert Carolina Nonwovens seine Möglichkeiten für die Fertigung von Vliesstoffen aus industriellen Abfällen und Post-Consumer-Material. Dies steht im Einklang mit dem Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Im Werk des Unternehmens in North Carolina ist bereits eine Airlay-Linie von ANDRITZ in Betrieb.

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ hat eine neXline airlay-Anlage an das Werk von Carolina Nonwovens in Ohio geliefert und in Betrieb genommen. Dies ist die erste Installation einer Airlay-Linie der neuen Generation in den Vereinigten Staaten.

Das moderne System verarbeitet Recyclingfasern zu Vliesstoffen für den Automobilsektor und andere Industriezweige. Dadurch werden Abfallmengen reduziert und die Ressourceneffizienz verbessert.

Die Anlage von ANDRITZ ist auf einfache Bedienung und Wartung ausgelegt und maximiert die betriebliche Effizienz und Zuverlässigkeit. Mit dieser Investition erweitert Carolina Nonwovens seine Möglichkeiten für die Fertigung von Vliesstoffen aus industriellen Abfällen und Post-Consumer-Material. Dies steht im Einklang mit dem Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Im Werk des Unternehmens in North Carolina ist bereits eine Airlay-Linie von ANDRITZ in Betrieb.

Carolina Nonwovens ist auf die Produktion erstklassiger Vliesstoffe spezialisiert, die mittels moderner Airlay-Technologien aus hochwertigen Rohmaterialien hergestellt werden. Mit seinem fundierten Know-how in der Faserverarbeitung bietet das Unternehmen eine große Auswahl an Produkten für unterschiedliche Märkte, beispielsweise für die Schall- und Wärmedämmung im Automobilsektor, im Baugewerbe und in der Geräteindustrie.

Weitere Informationen:
Andritz Nonwoven USA Recyclingfasern
Quelle:

Andritz

Der Tx330-1800B ist eine platzsparende Lösung mit zusätzlicher Stabilität für das Bedrucken von komplexen Stoffen. (c) Mimaki Europe
Der Tx330-1800B ist eine platzsparende Lösung mit zusätzlicher Stabilität für das Bedrucken von komplexen Stoffen.
06.03.2025

Mimaki: Neue wasserlose Textildirektdrucker für On-Demand-Produkte

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern, Schneideplottern und 3D-Druckern, stellt zwei neue Textildirektdrucker vor: den Tx330-1800 und den Tx330-1800B. Die Tx330-Serie bietet umfangreiche Funktionen, mit denen verschiedenste Materialien mit minimalem Abwasseranfall bedruckt werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Textildruckverfahren, die Geräte zur Vor- und Nachbearbeitung erfordern, optimiert die Tx330-Serie die Produktion mit einer platzsparenderen Lösung – ideal für Anwender mit begrenztem Platzangebot. Auf der FESPA im Mai in Berlin wird das EMEA-Debüt des Tx330-1800 stattfinden. Dabei werden weitere Details zu beiden Druckern vorgestellt.

Mimaki Europe, ein führender Anbieter von industriellen Tintenstrahldruckern, Schneideplottern und 3D-Druckern, stellt zwei neue Textildirektdrucker vor: den Tx330-1800 und den Tx330-1800B. Die Tx330-Serie bietet umfangreiche Funktionen, mit denen verschiedenste Materialien mit minimalem Abwasseranfall bedruckt werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Textildruckverfahren, die Geräte zur Vor- und Nachbearbeitung erfordern, optimiert die Tx330-Serie die Produktion mit einer platzsparenderen Lösung – ideal für Anwender mit begrenztem Platzangebot. Auf der FESPA im Mai in Berlin wird das EMEA-Debüt des Tx330-1800 stattfinden. Dabei werden weitere Details zu beiden Druckern vorgestellt.

Die Tx330-Serie treibt den Wandel in der Textilindustrie hin zu wasserlosen, hochwertigen Lösungen voran und spricht auch Bekleidungshersteller an, die einen Drucker suchen, der sowohl Qualität als auch Nachhaltigkeit bietet. Die Drucker sind mit einem dualen Tintensatz ausgestattet, der einen nahtlosen Wechsel zwischen Textilpigmenttinten und Sublimationstinten ermöglicht und so die Anwendungsmöglichkeiten weiter erweitert. Beide Tintenarten vereinfachen den Gesamtprozess durch ein unkompliziertes Hitzefixierungsverfahren nach dem Druck. Damit entfällt die Notwendigkeit, in Wasch- und Dampfanlagen zu investieren. Es dient nicht nur zur Wasserreduktion, denn der digitale Textildruck macht den Ein- bzw. Umstieg auch ohne jahrelange färbetechnische Expertise möglich.

Der Tx330-1800 ermöglicht den Direktdruck auf Stoff und Papier in einer Maschine, ideal für die Herstellung von Soft Signage und Heimtextilien. Der Tx330-1800B („B“ steht für „Belt“) nutzt ein platzsparendes Förderband, um stabil auf dehnbare, dicke und dünne Stoffe zu drucken, die üblicherweise für Bekleidung verwendet werden. Er ist damit ideal für die Produktion von Kleinserien unterschiedlicher Bekleidungen.

Arjen Evertse, General Manager Sales EMEA bei Mimaki Europe, kommentiert: „Mit Blick auf den heutigen Textilmarkt gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach lokal produzierten On Demand-Textilprodukten weiter steigen wird. Aus diesem Grund haben wir zwei Produkte auf den Markt gebracht, die einfach zu bedienen, vielseitig und nachhaltig sind. Sie richten sich an Druckereien, die Textildruckfunktionen auf kleinem Raum integrieren möchten, ohne dabei Kompromisse bei den Funktionen und der Qualität einzugehen.

Der Aspekt der Tintenvielseitigkeit dieser Drucker greift das wichtige Anliegen der industriellen Wasserverschmutzung auf, zu der allein die traditionelle Textilfärbung zu etwa 20 % beiträgt. Durch die Verwendung von Textilpigment- und Sublimationsverfahren machen Mimakis neueste Drucklösungen die großen Mengen an Wasser, die üblicherweise in der Nachbearbeitung benötigt werden, überflüssig und schaffen so einen wesentlich ressourceneffizienteren Prozess. Zudem wird der Energieverbrauch erheblich reduziert.“

Die Serie Tx330-1800 nutzt die Technologie aus der High-End-Serie 330 und bietet die gleichen scharfen Details und präzisen Farbdrucke wie die anderen Produkte der Serie (z.B. der Sublimationsdrucker TS330-1600).

Zusammen mit der Tx330-Serie führt Mimaki auch eine Textil-RIP-Software ein, die TxLink5. Diese neueste Version der TxLink-Software wurde entwickelt, um den Arbeitsablauf in Umgebungen mit mehreren Druckern weiter zu verbessern, so dass die Benutzer ihre Druckprozesse effizienter verwalten können.

Der Tx330-1800 und der Tx330-1800B werden beide ab Juni 2025 für den Textil- und Bekleidungsmarkt verfügbar sein.

Weitere Informationen:
Mimaki Europe Textildirektdrucker Fespa
Quelle:

Mimaki Europe

Präzisionskreuzspuler twinTAPE+ Foto (c) Starlinger & Co Ges.m.b.H.
Präzisionskreuzspuler twinTAPE+
06.03.2025

Starlinger: Mit Polypropylen-Bändchenproduktion auf der Chinaplas 2025

Die Starlinger & Co GmbH stellt auf der diesjährigen Chinaplas ihre Technologien für eine nachhaltige und effiziente Polypropylen-Bändchenproduktion sowie das Recycling von PET und Polyolefinen für Lebensmittelanwendungen in den Fokus.

Mit einer maximalen Schmelzleistung von 1000 kg pro Stunde und Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 550 Metern pro Minute vereint die Bändchenextrusionsanlage starEX 1600 von Starlinger hohe Effizienz mit ressourcenschonendem, modernem Design. Sie produziert PP- oder HDPE/LLDPE-Bändchen für anspruchsvolle Verpackungsanwendungen wie gewebte PP-Säcke und Big Bags für trockene Schüttgüter. Speziell entwickelte einzigartige Maschinenkomponenten wie das eqoSTRETCH-Streckwerk sorgen für eine energiesparende Produktion und einheitliche Bändcheneigenschaften, während das Filtersystem eqoCLEAN die Verarbeitung von hohen Anteilen an recyceltem Polypropylen zur Herstellung nachhaltiger gewebter PP-Verpackungen ermöglicht.

Die Starlinger & Co GmbH stellt auf der diesjährigen Chinaplas ihre Technologien für eine nachhaltige und effiziente Polypropylen-Bändchenproduktion sowie das Recycling von PET und Polyolefinen für Lebensmittelanwendungen in den Fokus.

Mit einer maximalen Schmelzleistung von 1000 kg pro Stunde und Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 550 Metern pro Minute vereint die Bändchenextrusionsanlage starEX 1600 von Starlinger hohe Effizienz mit ressourcenschonendem, modernem Design. Sie produziert PP- oder HDPE/LLDPE-Bändchen für anspruchsvolle Verpackungsanwendungen wie gewebte PP-Säcke und Big Bags für trockene Schüttgüter. Speziell entwickelte einzigartige Maschinenkomponenten wie das eqoSTRETCH-Streckwerk sorgen für eine energiesparende Produktion und einheitliche Bändcheneigenschaften, während das Filtersystem eqoCLEAN die Verarbeitung von hohen Anteilen an recyceltem Polypropylen zur Herstellung nachhaltiger gewebter PP-Verpackungen ermöglicht.

„Wir verfügen über jahrzehntelange Fachkompetenz sowohl in der Produktion von gewebten Kunststoffverpackungen als auch im Kunststoffrecycling“, erklärt Harald Neumüller, Chief Sales Officer bei Starlinger. „Dieses Wissen haben wir kombiniert und eine Technologie entwickelt, die Verpackungsherstellern dabei hilft, geschlossene Verpackungskreisläufe ins Leben zu rufen und Kunststoffverpackungen zirkulär zu machen.“

Starlinger hat Leuchtturmprojekte mit Kunden aus dem FIBC-Bereich umgesetzt und eine Kreislaufwirtschaft für Big Bags aus rPP und rPET angeregt. „Wir betrachten gebrauchte Kunststoffe als Ressource, nicht als Abfall“, so Neumüller weiter. „Nur so lässt sich die weltweit wachsende Menge an Kunststoffabfällen in den Griff bekommen. Indem wir gebrauchte Kunststoffe sammeln und wiederverwerten, schützen wir unsere Umwelt, schonen natürliche Ressourcen und sparen gleichzeitig Geld, das ansonsten für Müllaufbereitungseinrichtungen und die Sanierung der Umwelt ausgegeben werden müsste.“

Präzision auf die Spule gebracht
Der automatische Präzisionskreuzspuler twinTAPE+ ist mit seiner Hochgeschwindigkeits-Spultechnologie das Spitzenmodell unter den Bändchenspulern von Starlinger. Er sorgt dafür, dass die produzierten PP-Bändchen aus der starEX-Extrusionsanlage zu perfekten Spulen gewickelt werden, mit denen sich Produktivität und Gewebequalität an den Webstühlen verbessern lassen. Die abgeschrägten Spulenkanten verhindern, dass sich die Bändchen während des Spulenwechsels, Transports und Hantierens lösen und erhöhen die Effizienz des Webvorgangs. Durch den automatischen Spulenwechsel der twinTAPE-Spuler reduziert sich der Arbeitsaufwand des Bedieners erheblich; das patentierte lineare Changiersystem ist stufenlos einstellbar und ermöglicht eine Vielzahl an Spulendesigns. Da der Spuler nicht geschmiert werden muss, beschränken sich die Wartungsarbeiten auf die Reinigung, was eine erhebliche Zeitersparnis für das Bedienpersonal bedeutet.

Weitere Informationen:
Starlinger Chinaplas Polypropylen Bändchen
Quelle:

Starlinger & Co Ges.m.b.H.

Wendisch (CTO); Benedikt Rentsch (CCO) übernimmt seine neue Funktion am 1. März 2025 Foto Jakob Müller Group
Wendisch (CTO); Benedikt Rentsch (CCO) übernimmt seine neue Funktion am 1. März 2025
04.03.2025

Jakob Müller Group: Produktion in Deutschland und Tschechien wird reduziert

Die Jakob Müller Group (JMG), ein weltweit führender Hersteller von Schmaltextilmaschinen, treibt die Umsetzung ihrer Strategie JMG 2030 voran. Diese zielt darauf ab, die Marktführerschaft des Unternehmens zu festigen, agiler auf die dynamische Branchenlandschaft zu reagieren und sich verstärkt an den Kundenbedürfnissen auszurichten. Die aktuellen Massnahmen setzen gezielt auf die Kernkompetenzen des Unternehmens und umfassen unter anderem vereinfachte Unternehmensstrukturen, Anpassungen und Erweiterungen des Produktportfolios, eine Neuakquisition sowie gezielte Kundeninitiativen. Damit stärkt JMG ihre Position im Markt und legt die Basis für ein nachhaltiges Wachstum der Schweizer Traditionsfirma.

Die Schweizer Industrielandschaft befindet sich im Wandel – ebenso die globale Textilmaschinenindustrie, für welche die JMG Maschinen und Systemlösungen herstellt. Im Rahmen der Strategie JMG 2030 hat der weltweit führende Maschinenhersteller nun eine Reihe von Massnahmen vorgestellt, die seine Marktführerschaft sichern und langfristiges Wachstum ermöglichen sollen.

Die Jakob Müller Group (JMG), ein weltweit führender Hersteller von Schmaltextilmaschinen, treibt die Umsetzung ihrer Strategie JMG 2030 voran. Diese zielt darauf ab, die Marktführerschaft des Unternehmens zu festigen, agiler auf die dynamische Branchenlandschaft zu reagieren und sich verstärkt an den Kundenbedürfnissen auszurichten. Die aktuellen Massnahmen setzen gezielt auf die Kernkompetenzen des Unternehmens und umfassen unter anderem vereinfachte Unternehmensstrukturen, Anpassungen und Erweiterungen des Produktportfolios, eine Neuakquisition sowie gezielte Kundeninitiativen. Damit stärkt JMG ihre Position im Markt und legt die Basis für ein nachhaltiges Wachstum der Schweizer Traditionsfirma.

Die Schweizer Industrielandschaft befindet sich im Wandel – ebenso die globale Textilmaschinenindustrie, für welche die JMG Maschinen und Systemlösungen herstellt. Im Rahmen der Strategie JMG 2030 hat der weltweit führende Maschinenhersteller nun eine Reihe von Massnahmen vorgestellt, die seine Marktführerschaft sichern und langfristiges Wachstum ermöglichen sollen.

JMG investiert gezielt in die Stärkung der Kundenorientierung und modernisiert sowohl das Produktportfolio als auch globale interne Prozesse. Dazu gehören die Schaffung innovativer Kundenkollaborationsplattformen, die Erweiterung des Produktportfolios im Volumensegment, die Optimierung des Service-Angebots sowie die Vereinfachung von Unternehmens- und Managementstrukturen.

Fokus auf Kernkompetenzen und operative Exzellenz
Im Zuge der strategischen Neuausrichtung fokussiert sich JMG künftig verstärkt auf die Kernsegmente Band- und Etikettenweben, Wirken/Häkelgalon sowie Färben und Ausrüsten. Gleichzeitig werden die Segmente Aufmachung und Zetteln am JMG-Standort in Schwelm, Deutschland, eingestellt, wobei essenzielle Technologien und Produkte in andere Bereiche überführt werden. Darüber hinaus wird das Segment Fäben und Ausrüsten von Kadan, Tschechien, zur Schwesterfirma Benninger in Pune, Indien, verlagert. Diese Massnahmen führen zu strukturellen Anpassungen an den Standorten in Deutschland und Tschechien, wo die Produktion schrittweise reduziert wird.

"Auch wenn uns diese Entscheidungen nicht leichtgefallen sind, sind sie notwendig, um die Zukunftsfähigkeit der Jakob Müller Group zu sichern. Unsere Ressourcen müssen gezielt dort eingesetzt werden, wo wir das grösste Wachstumspotenzial sehen", sagt Inhaber Stephan Bühler. Andreas Conzelmann, CEO der JMG, ergänzt: "Durch die Fokussierung auf unsere Kernsegmente stärken wir unsere Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit – und stellen sicher, dass wir unseren Kunden auch in Zukunft die besten Lösungen bieten können."

Vereinheitlichung des Markenauftritts und Stärkung der globalen Marktposition
COMEZ, der führende Hersteller von Häkelgalon- und Kettenwirkmaschinen in Italien, wird vollständig in die JMG integriert und künftig unter dem Namen Jakob Müller Italy firmieren. Mit Investitionen in Forschung und Entwicklung – einschliesslich der Übernahme von MEI International, einem renommierten italienischen Hersteller von Etikettenwebmaschinen – wird JMG Lösungen der nächsten Generation vorantreiben und das Produktportfolio um die innovative Air-Jet-Technologie erweitern. Weitere Informationen zur Akquisition von MEI erfolgen in einer separaten Mitteilung.

Neues Customer Center und LAB1887
Die Schaffung herausragender Kundenerlebnisse steht im Mittelpunkt der Strategie JMG 2030. Die strategischen Investitionen in Innovation und operative Exzellenz ermöglichen es JMG, modernste Lösungen, schnellere Bearbeitungszeiten und ein verbessertes Kundenerlebnis anzubieten. Ein Schlüsselelement dieses kundenorientierten Ansatzes ist die Eröffnung des neuen Customer Centers und des LAB1887 in Frick, Schweiz, im Spätsommer 2025. Dieses Innovationslabor dient als Entwicklungszentrum, in welchem Kunden gemeinsam mit der JMG neue Technologien erkunden und neuartige Anwendungen für Schmaltextilien entwickeln können.

Quelle:

Jakob Müller Group

02.03.2025

Epson & SUSS MicroTec SE: Neue Methoden für Druck von Funktionsmaterialien

Die Seiko Epson Corporation (Epson) arbeitet ab sofort mit SUSS zusammen, einem führenden Hersteller von Prozesslösungen für die Halbleiter- und Elektronikindustrie. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird SUSS die Epson PrecisionCore Druckkopftechnologie (Druckkopfserie I3200) in seinen Drucker LP50 einbauen, dem Topmodell zur Erforschung und Entwicklung neuer Inkjet-Druckprozesse. Ein Hauptziel der Kooperation ist dabei, die Einsatzmöglichkeiten der Tintenstrahldrucktechnologie auszubauen und neue Methoden für den Druck von Funktionsmaterialien zu entwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen SUSS und Epson stellt einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung gedruckter Elektronikschaltungen dar.

Die Seiko Epson Corporation (Epson) arbeitet ab sofort mit SUSS zusammen, einem führenden Hersteller von Prozesslösungen für die Halbleiter- und Elektronikindustrie. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird SUSS die Epson PrecisionCore Druckkopftechnologie (Druckkopfserie I3200) in seinen Drucker LP50 einbauen, dem Topmodell zur Erforschung und Entwicklung neuer Inkjet-Druckprozesse. Ein Hauptziel der Kooperation ist dabei, die Einsatzmöglichkeiten der Tintenstrahldrucktechnologie auszubauen und neue Methoden für den Druck von Funktionsmaterialien zu entwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen SUSS und Epson stellt einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung gedruckter Elektronikschaltungen dar.

Die Pilotanlage wird zunächst in der Epson Europe B.V. Niederlassung Marly in der Schweiz installiert. Die Geschäftsstelle in Marly ist eine Gemeinschaftseinrichtung, in der Interessenten aus der produzierenden Industrie ihre Technologien und Materialien testen können. Die Entscheidung von SUSS für die Epson PrecisionCore Technologie beruht auf der hohen Druckqualität und der Möglichkeit, in einem Druckkopf bis zu acht Tinten gleichzeitig zu verdrucken. Darüber hinaus ist das Material des Druckkopfes chemisch sehr inert, sodass Forscher:innen und Entwickler:innen Druckprozesse mit Spezialliquiden störungsfrei untersuchen können.

Der LP50, bekannt für innovatives Design und Vielseitigkeit, ist ein wichtiges Instrument bei der Bewertung und Entwicklung von Inkjet-Materialien für unterschiedlichste Anwendungen der Elektronikindustrie. Der neue LP50 mit der PrecisionCore Druckkopftechnologie von Epson wird noch in der ersten Hälfte des Jahres 2025 vorgestellt. Bestehende Anwender des LP50 erhalten dann die Möglichkeit, ihre Geräte durch die Beschaffung geeigneter Optionen auf die Epson Technologie aufzurüsten. Später im Jahr werden SUSS und Epson weiterhin sogenannte Application Kits vorstellen, die neue getestete Prozesse und Materialien aus der F&E-Abteilung von Epson in Japan enthalten. Dieses Angebot unterstreicht das Engagement beider Unternehmen, neue Drucklösungen in der Elektronikindustrie zu etablieren.

Weitere Informationen:
Epson
Quelle:

Epson Deutschland GmbH

MEI-Team mit Andreas Conzelmann (CEO JMG, Mitte links) und Paolo Mazzucchelli (CEO MEI, Mitte rechts) Foto Jakob Müller Group
MEI-Team mit Andreas Conzelmann (CEO JMG, Mitte links) und Paolo Mazzucchelli (CEO MEI, Mitte rechts)
28.02.2025

Jakob Müller Group übernimmt italienischen Hersteller von Breitband-Etikettenwebmaschinen

Die Jakob Müller Group (JMG), ein führender Anbieter von Schmaltextilwebmaschinen, hat zum 1. Januar 2025 100% der Anteile an MEI International übernommen. Mit einer über 50-jährigen Geschichte ist MEI ein renommierter italienischer Hersteller von Breitband-Etikettenwebmaschinen. Die strategische Akquisition soll die Stärken zweier Branchenpioniere verbinden und ein umfassendes Portfolio an Lösungen für die Herstellung gewebter Etiketten schaffen.

JMG, bekannt für seine hochwertigen Greifer- und Luftdüsenwebmaschinen, erweitert sein Angebot mit der spezialisierten Luftdüsen-Technologie und der breiten Produktpalette von MEI. Im Zuge dieser Integration wird JMG die Produktion seiner Luftdüsenwebmaschine Müjet einstellen und vollkommen auf die fortschrittliche Luftdüsen-Technologie von MEI setzen, die dank der gegenseitigen Zusammenarbeit weiter gestärkt wird.

MEI wird weiterhin als unabhängiges Unternehmen mit Sitz in Gallarate, Italien, operieren, wobei Paolo Mazzucchelli weiterhin als CEO fungiert. Beide Marken werden ihre separate Marktpräsenz beibehalten und ihre individuellen Stärken nutzen, um Kunden in einem anspruchsvollen Marktumfeld zu bedienen.

Die Jakob Müller Group (JMG), ein führender Anbieter von Schmaltextilwebmaschinen, hat zum 1. Januar 2025 100% der Anteile an MEI International übernommen. Mit einer über 50-jährigen Geschichte ist MEI ein renommierter italienischer Hersteller von Breitband-Etikettenwebmaschinen. Die strategische Akquisition soll die Stärken zweier Branchenpioniere verbinden und ein umfassendes Portfolio an Lösungen für die Herstellung gewebter Etiketten schaffen.

JMG, bekannt für seine hochwertigen Greifer- und Luftdüsenwebmaschinen, erweitert sein Angebot mit der spezialisierten Luftdüsen-Technologie und der breiten Produktpalette von MEI. Im Zuge dieser Integration wird JMG die Produktion seiner Luftdüsenwebmaschine Müjet einstellen und vollkommen auf die fortschrittliche Luftdüsen-Technologie von MEI setzen, die dank der gegenseitigen Zusammenarbeit weiter gestärkt wird.

MEI wird weiterhin als unabhängiges Unternehmen mit Sitz in Gallarate, Italien, operieren, wobei Paolo Mazzucchelli weiterhin als CEO fungiert. Beide Marken werden ihre separate Marktpräsenz beibehalten und ihre individuellen Stärken nutzen, um Kunden in einem anspruchsvollen Marktumfeld zu bedienen.

Vorteile der Übernahme:

  • Umfassenden Produktportfolio: Kunden erhalten Zugang zu einer grösseren Auswahl an Etikettenwebmaschinen für unterschiedliche Produktionsanforderungen.
  • Verstärkte Innovation: Die gebündelte Expertise von JMG und MEI wird die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen beschleunigen.
  • Solide finanzielle Basis: Die Akquisition stärkt die finanzielle Basis beider Unternehmen und ermöglicht höhere Investitionen in Innovation und Kundenbetreuung.
  • Kontinuierliche Kundenorientierung: Die bestehenden Vertriebs- und Servicestrukturen beider Unternehmen bleiben erhalten, um Kontinuität für die Kunden zu gewährleisten.

"Diese Akquisition ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer Strategie JMG 2030", sagte Andreas Conzelmann, CEO der Jakob Müller Group. "Ich schätze das gesamte MEI-Team für seine Werte, seine Einstellung und seinen Spirit. Gemeinsam können wir unseren Kunden ein herausragendes Angebot an Lösungen und Dienstleistungen bieten und gleichzeitig die höchste Qualität, Produktivität und Zuverlässigkeit gewährleisten, die sie von JMG und MEI erwarten."

Paolo Mazzucchelli, CEO von MEI, fügte hinzu: "Der Zusammenschluss mit JMG ist eine spannende Chance für MEI. Diese Allianz wird es uns ermöglichen, neue Produkte und Dienstleistungen schneller und professioneller zu entwickeln, was letztlich dem Wachstum unserer Kunden zugutekommt. Wir sind bestrebt, unsere separaten Vertriebsteams beizubehalten, um die langjährigen Beziehungen zu unseren Kunden zu pflegen."

Quelle:

Aepli Communication for Jakob Müller Group

Foto Pixabay
27.02.2025

Konsumklima: Stabilisierung auf niedrigem Niveau

Nach dem herben Rückschlag im Vormonat verbessert sich die Verbraucherstimmung in Deutschland im Februar geringfügig. Die Einkommenserwartungen legen zwar zu, aber die Anschaffungsneigung und die Konjunkturerwartung weisen kaum eine Veränderung auf. Dämpfend wirkt zudem die Sparneigung. Das Konsumklima legt daher nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat nur wieder leicht zu. Der Indikator steigt in der Prognose für März auf -29 Punkte. Im Vergleich zum Vormonat (revidiert -29,6 Punkte) ist dies ein Anstieg von 0,6 Punkten. Dies zeigen die Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM für Februar. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.

Nach dem herben Rückschlag im Vormonat verbessert sich die Verbraucherstimmung in Deutschland im Februar geringfügig. Die Einkommenserwartungen legen zwar zu, aber die Anschaffungsneigung und die Konjunkturerwartung weisen kaum eine Veränderung auf. Dämpfend wirkt zudem die Sparneigung. Das Konsumklima legt daher nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat nur wieder leicht zu. Der Indikator steigt in der Prognose für März auf -29 Punkte. Im Vergleich zum Vormonat (revidiert -29,6 Punkte) ist dies ein Anstieg von 0,6 Punkten. Dies zeigen die Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM für Februar. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.

Weil es die Deutschen in Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftslage nach wie vor für ratsam halten, zu sparen, fällt die Erholung des Konsumklimas – trotz eines sprunghaften Anstiegs der Einkommenserwartungen – eher moderat aus. Die Sparneigung steigt im Februar mit einem Plus von 3,4 Punkten auf 17,4 Zähler und wirkt somit dämpfend auf das Konsumklima. Ein höherer Wert der Sparneigung wurde zuletzt zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Juni 2008 mit 21,4 Punkten gemessen. „Die Konsumenten sind stark verunsichert. Neben den nach wie vor steigenden Preisen dürften sicherlich schwächere Konjunkturprognosen für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr ein wichtiger Grund dafür sein“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Zuletzt wurden die Aussichten für die deutsche Wirtschaft zunehmend pessimistischer eingeschätzt. So reduziert auch die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose 2024 von ursprünglich 1,3 Prozent auf nur noch 0,2 Prozent. Deutschland muss vorerst weiter auf eine konjunkturelle Erholung warten“.

Damit ist auch eine rasche Erholung der Konsumkonjunktur nicht zu erwarten. Hierfür ist es neben einer weiteren Rückführung der Inflation vor allem wichtig, dass die Verunsicherung der Verbraucher schwindet und diese wieder mehr Vertrauen in die Zukunft gewinnen. Dann werden sie auch wieder eher bereit sein, zu investieren, d.h. größere Anschaffungen zu tätigen.

Einkommenserwartungen legen deutlich zu
Die Einkommenserwartungen können ihre deutlichen Verluste aus dem Vormonat im Februar mehr als kompensieren: Der Indikator gewinnt 15,2 Punkte hinzu und klettert damit auf -4,8 Punkte. Dies ist der beste Wert seit Februar 2022, also vor Ausbruch des Ukraine-Krieges. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steht momentan ein deutliches Plus von 22,5 Punkten zu Buche.

Der gestiegene Einkommensoptimismus ist nicht unbegründet: Deutliche Lohn- und Rentenerhöhungen in Verbindung mit weniger stark steigenden Preisen werden zu spürbaren realen Einkommenszuwächsen führen. So ist im Januar 2024 die Inflationsrate auf 2,9 Prozent gesunken, nachdem sie im Dezember des vergangenen Jahres noch bei 3,7 Prozent lag.

Anschaffungsneigung profitiert nicht von gestiegenem Einkommensoptimismus
Die Anschaffungsneigung zeigt sich im Februar von den deutlich gestiegenen Einkommensaussichten jedoch völlig unbeeindruckt. Der Indikator bleibt nach einem minimalen Minus von 0,2 Punkten mit aktuell -15,0 Punkten nahezu unverändert.

Damit verharrt die Anschaffungsneigung weiter auf einem überaus niedrigen Niveau, das bereits seit Mitte 2022 zu verzeichnen ist. Trotz der wieder zunehmenden Kaufkraft zeigen sich die Konsumenten bezüglich größerer Anschaffungen derzeit sehr zurückhaltend. Dies liegt an dem bereits erwähnten fehlenden Zukunftsoptimismus der Verbraucher, der für Verunsicherung und mangelnde Planungssicherheit sorgt – diese ist jedoch für private Haushalte und deren größere Anschaffungen entscheidend.

Konjunkturaussichten nahezu unverändert
Die Verbraucher sehen auch zu Beginn des Jahres 2024 keine Anzeichen für eine nachhaltige Erholung der deutschen Wirtschaft. Ihre Einschätzungen zu den Konjunkturaussichten bleiben im Vergleich zum Vormonat nahezu unverändert. Der Indikator steigt um 0,2 Punkte und weist nun einen Wert von -6,4 auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres liegt er um mehr als 12 Punkte niedriger.

Die verhaltenen Aussichten spiegeln sich auch in den zurückgenommenen Prognosen für dieses Jahr bei Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wider. So dürfte der Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt 2024 nur noch knapp im positiven Bereich liegen. Neben einem schwächelnden Konsum wird vermutlich auch eine eher mäßige Investitionsneigung der Unternehmen aufgrund einer schwachen Weltkonjunktur für die zu erwartende Stagnation verantwortlich sein.

Quelle:

NielsenIQ