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Foto Kraig Biocraft Laboratories, Inc.
15.09.2026

Spinnenseide sucht den Maßstab

Kraig Biocraft Laboratories rückt seine rekombinante Spinnenseide gezielt in den Kontext von Mode und Performance-Textilien. Das Unternehmen nutzt gentechnisch veränderte Seidenraupen, die Spinnenseidenproteine direkt in der Seidenfaser erzeugen. Anders als Verfahren, bei denen Proteine zunächst fermentativ hergestellt und anschließend zu Fasern verarbeitet werden, soll damit vorhandene Infrastruktur der Seidenindustrie genutzt werden können.

Für die textile Industrie ist vor allem die Skalierungsfrage relevant. Kraig Labs verweist auf rund 3,2 Tonnen rekombinante Spinnenseidenkokons aus einem einzelnen Produktionszyklus. Damit verschiebt sich die Diskussion von Laborproben hin zu reproduzierbarer Produktion in industriell interessanter Größenordnung. Als mögliche Einsatzfelder nennt das Unternehmen Luxus- und Modetextilien, Performance Apparel sowie Schutzmaterialien.

Kraig Biocraft Laboratories rückt seine rekombinante Spinnenseide gezielt in den Kontext von Mode und Performance-Textilien. Das Unternehmen nutzt gentechnisch veränderte Seidenraupen, die Spinnenseidenproteine direkt in der Seidenfaser erzeugen. Anders als Verfahren, bei denen Proteine zunächst fermentativ hergestellt und anschließend zu Fasern verarbeitet werden, soll damit vorhandene Infrastruktur der Seidenindustrie genutzt werden können.

Für die textile Industrie ist vor allem die Skalierungsfrage relevant. Kraig Labs verweist auf rund 3,2 Tonnen rekombinante Spinnenseidenkokons aus einem einzelnen Produktionszyklus. Damit verschiebt sich die Diskussion von Laborproben hin zu reproduzierbarer Produktion in industriell interessanter Größenordnung. Als mögliche Einsatzfelder nennt das Unternehmen Luxus- und Modetextilien, Performance Apparel sowie Schutzmaterialien.