WHZ entwickelt Orientierungstool für KMU auf dem Weg in die All Electric Society

Grafik: Westsächsische Hochschule Zwickau AI generated
27.10.2026

WHZ entwickelt Orientierungstool für KMU auf dem Weg in die All Electric Society

Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) startet das Projekt „All Electric Readiness Sachsen – Digitales Orientierungs- und Entscheidungsmodell für KMU zu Datenfähigkeit, Elektrifizierung und Energiepraxis in der All Electric Society“.

Viele Unternehmen stehen vor der Frage, welche Auswirkungen die zunehmende Elektrifizierung auf ihre Prozesse, Gebäude, Maschinen, Mobilität und Energieversorgung haben wird. Gleichzeitig fehlen häufig belastbare Daten, klare Zuständigkeiten und eine strukturierte Grundlage für Investitionsentscheidungen. Das auf zwölf Monate angelegte Projekt der WHZ setzt an dieser Lücke an und soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre eigene Ausgangslage systematisch einzuschätzen.

Im Mittelpunkt steht ein All Electric Readiness Modell, das unter anderem Datenfähigkeit, Energiepraxis und Geschäftsmodellbezug miteinander verbindet. Das daraus entwickelte webbasierte Tool soll Unternehmen aufzeigen, welche Daten bereits vorhanden sind, wo Lücken bestehen, welche betrieblichen Bereiche betroffen sein können und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) startet das Projekt „All Electric Readiness Sachsen – Digitales Orientierungs- und Entscheidungsmodell für KMU zu Datenfähigkeit, Elektrifizierung und Energiepraxis in der All Electric Society“.

Viele Unternehmen stehen vor der Frage, welche Auswirkungen die zunehmende Elektrifizierung auf ihre Prozesse, Gebäude, Maschinen, Mobilität und Energieversorgung haben wird. Gleichzeitig fehlen häufig belastbare Daten, klare Zuständigkeiten und eine strukturierte Grundlage für Investitionsentscheidungen. Das auf zwölf Monate angelegte Projekt der WHZ setzt an dieser Lücke an und soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre eigene Ausgangslage systematisch einzuschätzen.

Im Mittelpunkt steht ein All Electric Readiness Modell, das unter anderem Datenfähigkeit, Energiepraxis und Geschäftsmodellbezug miteinander verbindet. Das daraus entwickelte webbasierte Tool soll Unternehmen aufzeigen, welche Daten bereits vorhanden sind, wo Lücken bestehen, welche betrieblichen Bereiche betroffen sein können und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Ausgangslage verstehen, Entscheidungen gezielt treffen 
„Die Vision und die Anforderungen der All Electric Society, die mit den Themenfeldern Digitalisierung, Mobilität, Transformation und Innovation mehr ist als die reine Elektrifizierung, sind für viele Unternehmen noch abstrakt. Wir wollen sie auf konkrete betriebliche Fragestellungen herunterbrechen und eine erste Orientierung geben“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Sven Leonhardt von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der WHZ. „Dabei geht es nicht um eine individuelle Energieberatung oder eine technische Detailplanung, sondern um ein übertragbares Instrument, mit dem Unternehmen ihre Ausgangslage besser verstehen und weitere Entscheidungen gezielter vorbereiten können.“

Die fachliche und organisatorische Gesamtverantwortung liegt bei der WHZ. Das Projekt wird schwerpunktmäßig im Forschungszentrum ubineum bearbeitet. Die Texulting GmbH unterstützt die WHZ bei der digitalen Umsetzung und Transferaufbereitung.  "Wir sehen in der Zusammenarbeit mit KMU immer wieder, dass Unternehmen viele Herausforderungen gleichzeitig bewältigen müssen: steigende Kosten, neue Anforderungen, begrenzte Ressourcen und Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit. Digitalisierung und Elektrifizierung können hier einen Beitrag zu mehr Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit leisten, wenn sie auf einer belastbaren Datengrundlage aufbauen“, erklärt Franziska Lehmann, Prokuristin der Texulting GmbH.

Freistaat fördert Projekt
In die Entwicklung werden Unternehmen und weitere Akteure aus der Praxis einbezogen. Vorgesehen sind unter anderem strukturierte Interviews mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Gespräche mit Multiplikatoren und Fachakteuren, beispielsweise aus Kammern, Verbänden, Wirtschaftsförderung, Energieberatung und dem Technologieumfeld. Zusätzlich sind Validierungsformate und regionale Transferveranstaltungen in mehreren sächsischen Regionen geplant.
Das Projekt wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) im Rahmen der Landestechnologieförderung mitfinanziert. 

Projektlaufzeit: 07/2026 - 09/2027
Fördermittelgeber: SMWA
Förderprogramm: Landestechnologieförderung
Förderkennzeichen: 100813585

Source:

Westsächsische Hochschule Zwickau