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Borealis und TOMRA eröffnen Pilotanalage für Kunststoff-Rezyklat (c) Borealis/TOMRA
14.01.2021

Borealis and TOMRA open plant for post-consumer plastic waste sorting and mechanical recycling

  • Demo plant sorts post-consumer plastic waste and will produce ready-for-market fully formulated polymer pellets
  • Brand owners and converters will be able to access material for qualification and market validation in early 2021
  • EverMinds™ in action: Pioneering collaboration brings together expertise vital to advancing the circular economy

Borealis and TOMRA have today announced the operational start of their advanced mechanical recycling demo plant in Lahnstein, Germany, the result of a partnership that marries chemistry with technology for unsurpassed results.

The state-of-the-art plant processes both rigid and flexible plastic waste from households. And unlike many current recycling plants, it will produce the advanced solutions necessary for use in high-demanding plastic applications in various industries, including automotive and consumer products. With high purity, low odour, high product consistency and light colour fractions, these Borcycle™ M grade recycled polymers will meet customer quality requirements across the value chain.

  • Demo plant sorts post-consumer plastic waste and will produce ready-for-market fully formulated polymer pellets
  • Brand owners and converters will be able to access material for qualification and market validation in early 2021
  • EverMinds™ in action: Pioneering collaboration brings together expertise vital to advancing the circular economy

Borealis and TOMRA have today announced the operational start of their advanced mechanical recycling demo plant in Lahnstein, Germany, the result of a partnership that marries chemistry with technology for unsurpassed results.

The state-of-the-art plant processes both rigid and flexible plastic waste from households. And unlike many current recycling plants, it will produce the advanced solutions necessary for use in high-demanding plastic applications in various industries, including automotive and consumer products. With high purity, low odour, high product consistency and light colour fractions, these Borcycle™ M grade recycled polymers will meet customer quality requirements across the value chain.

The purpose of this demo plant is to generate material for brand owners and converters to qualify, validate and prove fit for use in their highly demanding applications. Technical success will set the groundwork for a commercial-scale advanced recycling plant.

“This plant is just the beginning of what’s possible when key players in the value chain come together to make a truly significant impact in the market,” says Volker Rehrmann, Executive Vice President and Head of Circular Economy at TOMRA. “Having just launched the new Circular Economy Division, it is clear what a large role waste management and pivotal projects like this have on moving towards a sustainable future. We are proud to have initiated one of the most advanced mechanical recycling plants when it comes to post-consumer polymer waste. This will become an important enabler as we accelerate the transformation to a circular economy in the years to come, and we are excited to be a part of this pioneering project.”

Operation of the plant is a joint enterprise between Borealis, TOMRA and Zimmerman. Borealis is responsible for the plant’s commercial success and contributes its expertise and knowledge in innovation, recycling and compounding. Likewise, TOMRA contributes as a provider of technology-led solutions and brings its proven expertise, established process and market knowledge, which, in turn, enable the circular economy through advanced collection and sorting systems. Zimmerman is a waste management company with experience in sorting multiple types of waste, including plastics, and is responsible for successful plant operations and product quality.

“At P&G we are making packaging with the ‘next life’ in mind to help drive a more robust circular economy.  We must increase the supply of high quality recycled plastic to enable the industry to deliver on this vision,” says Gian De Belder, Procter & Gamble (P&G) Technical Director, R&D Packaging Sustainability. “The innovative new approach that Borealis is taking shows potential to step-change both the quantity and quality of PCR available for our brands, and help us to achieve our 2030 goal to reduce our use of virgin plastic in packaging by 50%, or 300 kilotonnes annually. Early tests of the material looks very promising!”

Source:

ikp

Borealis produziert zertifiziertes, erneuerbares Polypropylen in eigenen Anlagen in Belgien (c) Borealis
Borealis produziert zertifiziertes, erneuerbares Polypropylen in eigenen Anlagen in Belgien
10.03.2020

Borealis produziert zertifiziertes, erneuerbares Polypropylen in eigenen Anlagen in Belgien

  • EverMinds™ in der Praxis: ein weiterer Meilenstein auf Borealis‘ Weg zur Förderung der Kreislaufwirtschaft
  • Produktionsstandorte in Kallo und Beringen erhalten ISCC-Plus-Zertifizierung
  • Zusammenarbeit mit vor- und nachgelagerten Partnern entlang der Wertschöpfungskette, wie beispielsweise Neste und Henkel

Borealis hat mit der Produktion von auf erneuerbaren Rohstoffen basierendem Polypropylen (PP), in Kallo und Beringen in Belgien, begonnen. Dies ist das erste Mal, dass Borealis auf fossilen Brennstoffen basierende Rohstoffe in der kommerziellen PP-Produktion im Industriemaßstab durch eine Alternative ersetzt. Die belgischen Anlagen wurden vor kurzem von der International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) Organisation mit dem ISCC-Plus-Zertifikat für ihr erneuerbares PP ausgezeichnet. Borealis bringt damit sein Engagement für die Kreislaufwirtschaft auf die nächste Stufe und fördert seine Ziele im Rahmen von EverMinds™. Dieser bahnbrechende Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Produktion erfolgt in enger Kooperation mit vor- und nachgelagerten Partnern entlang der Wertschöpfungskette, wie beispielsweise Neste und Henkel.

  • EverMinds™ in der Praxis: ein weiterer Meilenstein auf Borealis‘ Weg zur Förderung der Kreislaufwirtschaft
  • Produktionsstandorte in Kallo und Beringen erhalten ISCC-Plus-Zertifizierung
  • Zusammenarbeit mit vor- und nachgelagerten Partnern entlang der Wertschöpfungskette, wie beispielsweise Neste und Henkel

Borealis hat mit der Produktion von auf erneuerbaren Rohstoffen basierendem Polypropylen (PP), in Kallo und Beringen in Belgien, begonnen. Dies ist das erste Mal, dass Borealis auf fossilen Brennstoffen basierende Rohstoffe in der kommerziellen PP-Produktion im Industriemaßstab durch eine Alternative ersetzt. Die belgischen Anlagen wurden vor kurzem von der International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) Organisation mit dem ISCC-Plus-Zertifikat für ihr erneuerbares PP ausgezeichnet. Borealis bringt damit sein Engagement für die Kreislaufwirtschaft auf die nächste Stufe und fördert seine Ziele im Rahmen von EverMinds™. Dieser bahnbrechende Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Produktion erfolgt in enger Kooperation mit vor- und nachgelagerten Partnern entlang der Wertschöpfungskette, wie beispielsweise Neste und Henkel. Das Unterfangen steht zudem im Einklang mit Borealis‘ Ziel, sicherzustellen, dass bis zum Jahr 2025 100 % seiner Verbrauchsgüter recycelbar oder wiederverwendbar sind oder auf Basis von Rohstoffen aus erneuerbaren Quellen produziert werden.

Kooperation entlang der Wertschöpfungskette im Sinne einer stärkeren Kreislauforientierung
Borealis und sein in der Wertschöpfungskette vorgelagerter Partner Neste bringen die Branche dank der Produktion von erneuerbarem PP, die im Dezember 2019 angelaufen ist, näher an eine Kunststoff-Kreislaufwirtschaft heran. Nach der Herstellung von Bio-Propan unter Verwendung seiner proprietären NEXBTL™-Technologie verkauft Neste sein Bio-Propan an Borealis’ Propan-Dehydrierungsanlage in Kallo. Dort wird es zu erneuerbarem Propylen, und in der Folge in den Anlagen in Kallo und Beringen zu erneuerbarem PP verarbeitet.

Die vor kurzem abgeschlossenen Audits durch eine unabhängige externe Organisation, führten zur ISCC-Plus-Zertifizierung des erneuerbaren PP, das sowohl in Kallo als auch in Beringen produziert wird. Diese Zertifizierung erfasst und analysiert die gesamte Wertschöpfungskette. Sie bestätigt, dass alle eingesetzten erneuerbaren Rohstoffe erneuerbar und nachhaltig produziert wurden und auch als solche zertifiziert sind, wobei unter anderem die Nachverfolgbarkeit bis zum Ursprungsort berücksichtigt wird.

Zu den nachgelagerten Partnern zählen eine Reihe von Branchen, wie beispielsweise der Konsumverpackungsbereich, der Automobilsektor, der Pharmabereich, sowie die Haushaltsgeräteindustrie, die ihre Endprodukte dank des erneuerbaren Propylens und Polypropylens, das in Borealis‘ Anlagen in Belgien produziert wird, mit einem geringeren Kohlenstofffußabdruck vermarkten können. Angesichts der steigenden Nachfrage arbeitet Borealis mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette daran, die Verfügbarkeit der Rohstoffe weiter zu verbessern.

Henkel, ein globaler Marktführer in der Klebstoffindustrie, der für seine starken Marken in den Bereichen Wasch- und Reinigungsmittel sowie im Kosmetiksektor bekannt ist, hat die Werte der Kreislaufwirtschaft ebenfalls bereits übernommen. Indem das Unternehmen den Einsatz nachhaltiger Materialien zu einer zentralen Säule seiner Verpackungsstrategie gemacht hat, bekennt sich Henkel zur Zusammenarbeit mit seinen Partnern entlang der Wertschöpfungskette, um nachhaltige Verpackungslösungen zu forcieren. Die Nutzung von erneuerbarem PP in der Verpackung einer wichtigen Henkel-Marke, die im Laufe des Jahres umgesetzt wird, stellt einen weiteren Schritt im Rahmen seiner Bestrebungen dar, die Verwendung von Kunststoffneuware, die auf fossilen Brennstoffen basiert, bis 2025 um fünfzig Prozent zu senken.

„Die Herstellung von erneuerbarem PP auf Grundlage regenerierbarer Rohstoffe der zweiten Generation ist ein weiterer konkreter Schritt in Richtung einer kohlenstoffärmeren Zukunft“, erklärt Lucrèce Foufopoulos, Borealis Vorstandsmitglied für Polyolefins, Innovation and Circular Economy Solutions. „Die enge Zusammenarbeit mit Partnern, wie Neste und Henkel, die unseren EverMinds™-Mindset teilen, ist der Schlüssel, um gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten. Kreislauforientiert zu denken bedeutet, Wachstumschancen zu nutzen, die den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft beschleunigen.“

„Es ist großartig, zum ersten Mal in der Geschichte eine Propan-Dehydrierungsanlage zu sehen, die erneuerbares Propan als Ersatz für fossile Rohstoffe verwendet und es Borealis ermöglicht, für nachhaltigkeitsorientierte Marken wie Henkel Massenbilanz-zertifiziertes erneuerbares Polypropylen herzustellen. Dies ist ein außergewöhnliches Beispiel für eine Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette, die sich positiv auf die Nachhaltigkeit im Polymersektor auswirkt “, sagt Mercedes Alonso, Neste Vorstandsmitglied für Renewable Polymers and Chemicals.

More information:
Borealis
Source:

Borealis

Photo: Borealis
16.10.2019

Borealis launches new BorPure™ resin at the K 2019

BorPure™ RF777MO: designed for flip-top cap applications
Borealis announces the commercial launch of BorPure™ RF777MO. Based on the proprietary Borstar® Nucleation Technology (BNT), this new resin fulfils value chain demand for high-quality solutions offering excellent organoleptics. As next generation random polypropylene (PP), BorPure RF777MO has been designed for use in flip-top caps, a growing caps and closures market segment.

Next generation random PP offers excellent organoleptics
The rapidly evolving caps and closures industry must respond to a broad and diverse set of requirements from all sides. Converters demand innovative material solutions that reduce energy consumption and help increase productivity on injection moulding lines. Resins must offer easy processability, consistency, high quality, and provide optimal performance on the capping line. For brand owners and final consumers, caps and closures must secure package contents, provide ideal organoleptic properties, safety, and convenience. They must also stand out on the retail shelf and, increasingly, offer the lowest possible environmental footprint.

BorPure™ RF777MO: designed for flip-top cap applications
Borealis announces the commercial launch of BorPure™ RF777MO. Based on the proprietary Borstar® Nucleation Technology (BNT), this new resin fulfils value chain demand for high-quality solutions offering excellent organoleptics. As next generation random polypropylene (PP), BorPure RF777MO has been designed for use in flip-top caps, a growing caps and closures market segment.

Next generation random PP offers excellent organoleptics
The rapidly evolving caps and closures industry must respond to a broad and diverse set of requirements from all sides. Converters demand innovative material solutions that reduce energy consumption and help increase productivity on injection moulding lines. Resins must offer easy processability, consistency, high quality, and provide optimal performance on the capping line. For brand owners and final consumers, caps and closures must secure package contents, provide ideal organoleptic properties, safety, and convenience. They must also stand out on the retail shelf and, increasingly, offer the lowest possible environmental footprint.

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Borealis
Source:

Borealis AG

(c) Borealis
16.10.2019

Borealis and Brouge offer monomaterial solutions for demanding consumer packaging applications

New polyethylene and polypropylene-based monomaterial pouch solutions developed in value-chain collaboration

Borealis and Borouge have developed a series of new, monomaterial pouch solutions based on polyethylene (PE) and polypropylene (PP). Designed specifically for recycling, and in collaboration with value-chain partners, these new pouch solutions are suitable for the most demanding consumer packaging applications. In line with the EverMinds™ approach to Thinking Circular, these solutions further expand the range of more sustainable options available to the flexible packaging industry. Several of the pouches will be showcased at the K 2019 in October, including one exemplar containing 35% post-consumer recyclate (PCR).

New polyethylene and polypropylene-based monomaterial pouch solutions developed in value-chain collaboration

Borealis and Borouge have developed a series of new, monomaterial pouch solutions based on polyethylene (PE) and polypropylene (PP). Designed specifically for recycling, and in collaboration with value-chain partners, these new pouch solutions are suitable for the most demanding consumer packaging applications. In line with the EverMinds™ approach to Thinking Circular, these solutions further expand the range of more sustainable options available to the flexible packaging industry. Several of the pouches will be showcased at the K 2019 in October, including one exemplar containing 35% post-consumer recyclate (PCR).

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Borealis
Source:

Borealis AG

23.09.2019

Tape inserts offer big potential for injection molding parts

Market and technology analysis confirms big potential for tape inserts in the injection molding process. Following the finalization of a major consortial project led by the Aachen Center for Integrative Lightweight Production (AZL) and the Institute for Plastics Processing at RWTH Aachen University (IKV), the result is clear: tape inserts offer enormous potential for injection molding parts. For suitable components, product costs and component properties can be positively influenced.

In cooperation with 20 industrial partners, the two renowned Aachen research institutes AZL and IKV carried out a detailed analysis of tape inserts in injection molded components over a period of eight months. The tapes, which are a few tenths of a millimeter thick, are continuous fibers, typically made of glass or carbon, completely impregnated and embedded in a thermoplastic matrix. The tapes can be precisely aligned to the loads in a component and are used primarily in high-performance applications with the aim of weight reduction. The aim of the conducted analysis was the identification of potential applications and the estimation of a wider range of applications.

Market and technology analysis confirms big potential for tape inserts in the injection molding process. Following the finalization of a major consortial project led by the Aachen Center for Integrative Lightweight Production (AZL) and the Institute for Plastics Processing at RWTH Aachen University (IKV), the result is clear: tape inserts offer enormous potential for injection molding parts. For suitable components, product costs and component properties can be positively influenced.

In cooperation with 20 industrial partners, the two renowned Aachen research institutes AZL and IKV carried out a detailed analysis of tape inserts in injection molded components over a period of eight months. The tapes, which are a few tenths of a millimeter thick, are continuous fibers, typically made of glass or carbon, completely impregnated and embedded in a thermoplastic matrix. The tapes can be precisely aligned to the loads in a component and are used primarily in high-performance applications with the aim of weight reduction. The aim of the conducted analysis was the identification of potential applications and the estimation of a wider range of applications.

The project was divided into several phases: Phase I was used to identify the current status. In 20 interviews with representative companies of the injection molding industry, the researchers gathered why tape inserts have rarely been taken into account so far, when defining the material concepts to be analyzed. The lack of information about the material class, the procedure and tools for the development process and the necessary production technologies were cited as major challenges. This is where the consortium will take action and provide comprehensive information during the “Technology Information Day” on the extensively prepared state of the art and the high degree of maturity of the supply chain. Based on the status quo, they developed a methodology for analyzing the technological and economic potential of tape inserts in injection molding applications.

Both the previous results and the planned follow-up projects are the subject of the “Technology Information Day" at K 2019, to which the companies involved in the study, the AZL and IKV, invite all companies along the value chain, from raw material manufacturers to injection molders to OEMs. (Date: 18th October 2019, 10:00 am to 1:30 pm, Trade Fair Düsseldorf CCD South, Room 002).

The consortium, amongst others consisting of Asahi Kasei Europe GmbH, BASF SE, Borealis AG, BÜFA Thermoplastic Composites GmbH & Co. KG, ENGEL AUSTRIA GmbH, Huesker Synthetic GmbH, LG Hausys R&D Center, Mitsui Chemicals, Nippon Electric Glass, Polyscope Polymers BV, POLYTEC GROUP, Simcon kunststofftechnische Software GmbH, SABIC and Toray International Europe GmbH, is inviting to the “Technology Information Day” at K 2019. The goal is to inform about the technology and to identify topics for future collaboration.

Source:

AZL Aachen GmbH

Borealis launches recycling technology Borcycle™ and new rPO compound at K 2019 © mtm plastics
25.06.2019

Borealis launches recycling technology Borcycle™ and new rPO compound at K 2019

  • Borealis’ EverMinds™ ambition moves industry one step closer to plastics circularity thanks to new recycling technology and improved recyclate
  • Borealis also announces significant material improvements to existing Purpolen® recyclate materials

Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces the introduction of a new plastics recycling technology, Borcycle™. This evolving technology will be used to produce high-quality compounds made of recycled polyolefins (rPO) such as the newly-launched Borcycle™ MF1981SY, an rPO with over 80% recycled content intended for use in visible appliance parts. Borealis also announces a series of significant material improvements to existing recyclates in the established Purpolen™ brand portfolio. These market launches and product improvements are important technology advancements and thus accelerate the transformation to a circular economy of plastics. Borealis and its wholly-owned subsidiary, mtm plastics, will showcase the new Borcycle technology and recyclate innovations at the K 2019 in October.

  • Borealis’ EverMinds™ ambition moves industry one step closer to plastics circularity thanks to new recycling technology and improved recyclate
  • Borealis also announces significant material improvements to existing Purpolen® recyclate materials

Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces the introduction of a new plastics recycling technology, Borcycle™. This evolving technology will be used to produce high-quality compounds made of recycled polyolefins (rPO) such as the newly-launched Borcycle™ MF1981SY, an rPO with over 80% recycled content intended for use in visible appliance parts. Borealis also announces a series of significant material improvements to existing recyclates in the established Purpolen™ brand portfolio. These market launches and product improvements are important technology advancements and thus accelerate the transformation to a circular economy of plastics. Borealis and its wholly-owned subsidiary, mtm plastics, will showcase the new Borcycle technology and recyclate innovations at the K 2019 in October.

Borealis is leading the industry by applying its Visioneering Philosophy™ to the development and implementation of novel polyolefins-based solutions that enable plastics reuse, recycling, and recovery, and by designing for circularity. These wide-ranging activities are gathered under the symbolic roof of EverMinds™, the Borealis platform dedicated to promoting a more circular mind-set in the industry. By capitalising on its profound expertise in virgin polyolefins and collaborating with value chain partners, Borealis keeps discovering new opportunities for business growth within the circular economy.

Advancing technology to bring about polyolefin circularity

The new technology, Borcycle, transforms polyolefin-based waste streams into recyclate material such as pellets. As a transformative technology, it complements the existing Borealis virgin polyolefins portfolio with a range of pioneering, circular solutions. It unites state-of-the-art technology with the profound Borealis polymer expertise gained over decades.

As a scalable and modular technology, Borcycle has been developed to meet growing market demand for high-quality recyclate. Leading appliance brand owners, for one, have pledged to increase the amount of recycled plastics in their goods. Yet until recently, producers have not been able to rely on a consistent supply of high-quality recyclate. The Borcycle technology will help address this challenge. Compounds made using the Borcycle technology deliver high performance, add value and offer versatility. Producers and brand owners in a range of industries will profit from the availability of high-quality recyclate that helps them meet environmental and regulatory challenges.

“Advancing technology is crucial if our aim is to implement value-creating solutions in the circular sphere,” claims Maurits van Tol, Borealis Senior Vice President, Innovation, Technology & Circular Economy Solutions. “‘Building tomorrow together’ means innovating, collaborating, focussing on the customer, and above all – taking action. The launch of our new recycling technology Borcycle is tangible proof of our commitment to achieving plastics circularity.”

New and improved recyclate for high-end applications

Borcycle™ MF1981SY is the first of several upcoming launches of rPO solutions made under the umbrella of the Borcycle technology. Borcycle™ MF1981SY will be available to Borealis customers in Europe. The compound is an exciting addition to the rPO portfolio because it is a 10% talc-filled compound that contains over 80% recycled material. It offers an ideal balance between stiffness and impact. The compound is especially suited for use in visible black parts, for example in small appliances.

Like its relatives in the mtm plastics family of recyclate materials, Borcycle™ MF1981SY is a truly sustainable offering. Recyclates from mtm save approximately 30% of CO2 emissions compared to virgin materials.

A number of significant improvements have been made to existing recyclate grades in the Purpolen portfolio.

“Mechanical recycling is presently a most eco-efficient method to implement the principles of the circular economy,” explains Guenter Stephan, Head of Mechanical Recycling, Borealis Circular Economy Solutions. “Borealis and mtm plastics are leveraging their respective areas of expertise to make significant progress in achieving polyolefin circularity by upscaling recycling output and ensuring the reliable supply of high-quality plastics recyclate for European producers, in particular.”

More information:
Recycling Borealis Borcycle
Source:

  Borealis AG

(c) SYSTEMIQ
30.10.2018

„Project STOP“: Verstärktes Engagement und nächste Städtepartnerschaften auf „Our Ocean Conference 2018“ in Bali, Indonesien, angekündigt

Borealis und SYSTEMIQ geben gemeinsam mit ihren Partnern, der norwegischen Regierung, NOVA Chemicals, Borouge und Veolia, ihre Absicht bekannt, das Projekt STOP („Stop Ocean Plastics“) weiter auszubauen. Die Vorzeigeinitiative in Südostasien soll verhindern, dass Kunststoffe in die Ozeanegelangen. Die auf der „Our Ocean Conference 2018“ getroffene Vereinbarung umfasst zumindest zwei weitere Städtepartnerschaften in Indonesien sowie die Aufbringung weiterer USD 10 bis15 Millionen für technische Unterstützung, gemeinnütziges Engagement, Infrastrukturprojekte und zusätzliche Lösungen zur Verpackungsverwertung.

Das Vorhaben baut auf der erfolgreichen Entwicklung der ersten Städtepartnerschaft des STOPProjekts in Muncar, Ost-Java, Indonesien, auf. Damit wird verhindert, dass mehr als 10.000 Tonnen Kunststoffe in den nächsten fünf Jahren in die Ozeane gelangen. Darüber hinaus werden neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen und reproduzierbare Lösungen und Innovationen für andere Städte geliefert.

Borealis und SYSTEMIQ geben gemeinsam mit ihren Partnern, der norwegischen Regierung, NOVA Chemicals, Borouge und Veolia, ihre Absicht bekannt, das Projekt STOP („Stop Ocean Plastics“) weiter auszubauen. Die Vorzeigeinitiative in Südostasien soll verhindern, dass Kunststoffe in die Ozeanegelangen. Die auf der „Our Ocean Conference 2018“ getroffene Vereinbarung umfasst zumindest zwei weitere Städtepartnerschaften in Indonesien sowie die Aufbringung weiterer USD 10 bis15 Millionen für technische Unterstützung, gemeinnütziges Engagement, Infrastrukturprojekte und zusätzliche Lösungen zur Verpackungsverwertung.

Das Vorhaben baut auf der erfolgreichen Entwicklung der ersten Städtepartnerschaft des STOPProjekts in Muncar, Ost-Java, Indonesien, auf. Damit wird verhindert, dass mehr als 10.000 Tonnen Kunststoffe in den nächsten fünf Jahren in die Ozeane gelangen. Darüber hinaus werden neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen und reproduzierbare Lösungen und Innovationen für andere Städte geliefert.

Das Projekt STOP wurde im Jahr 2017 von Borealis, einem führenden Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, und SYSTEMIQ, einem Beratungs- und Investmentunternehmen, das nach Lösungen gegen Systemversagen sucht, ins Leben gerufen. Das Ziel des Projekts besteht darin, zu verhindern, dass Kunststoffe in die Umwelt gelangen, indem Partnerschaften mit Stadtregierungen eingegangen werden, um effektive Kreislaufsysteme zu entwickeln.

Geschätzte 80 % des Meeresmülls kommen vom Festland, wobei rund 50 % davon aus nur fünf asiatischen Volkswirtschaften stammen. Mit dem Wirtschaftswachstum in diesen Ländern ist auch der Kunststoffverbrauch gestiegen, während die Entwicklung effektiver Managementsysteme für Festabfälle hinterherhinkt.

Indonesien steht vor einer akuten Herausforderung: Nur 60 % aller Abfälle werden durch städtische Abfallmanagementsysteme gesammelt, während der Rest verbrannt oder in der Umwelt deponiert wird. Dieser Abfallschwund sowie das mangelhafte Abfallmanagement trugen zu einem Rückgang der Produktivität in der Fischerei sowie des Tourismus bei und wirkten sich negativ auf die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung aus.

Als Reaktion darauf verkündete die Regierung Indonesiens das ehrgeizige Ziel, Kunststoffe im indonesischen Ozean bis 2025 um 70 % zu senken, und verabschiedete einen Maßnahmenplan gegen die Vermüllung der Meere. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Effizienz der Abfallmangementsysteme in Städten schnellstens vorangetrieben werden, verbunden mit entsprechenden politischen Maßnahmen auf Systemebene, Innovation und der Entwicklung kreislauforientierter Materialien. Das Projekt STOP unterstützt die Umsetzung dieses Vorhabens.

Muncar, ein wichtiger Fischereihafen in Ost-Java, der über kein effektives Abfallmanagementsystem verfügt und mit den Kunststoffabfällen im Hafen, an den Stränden und in den Flüssen überfordert ist, wurde als erster Standort für eine Städtepartnerschaft im Rahmen des STOP-Projekts ausgewählt. Laut einer sozioökonomischen Haushaltserhebung zu den Abfallgewohnheiten der Bevölkerung, die von Sustainable Waste Indonesia (SWI) durchgeführt wurde, werden 90 % der Haushalte in Muncar nicht durch offizielle Müllsammeldienste bedient. Daher entsorgen rund 45 % der Einwohner Muncars ihre Abfälle in den Flüssen, 20 % verbrennen sie und der Rest wird am Festland deponiert oder vergraben. Aufgrund des großen Interesses der Branche, das Projekt STOP zu unterstützen, kann dessen Expansion nun früher als ursprünglich geplant beginnen.

„Wir sind davon überzeugt, dass ein Kurswechsel möglich ist! Als Gründungsmitglied des STOP-Projekts, gemeinsam mit unserem Partner SYSTEMIQ, freuen wir uns, dass wir hier eine Vorreiterrolle einnehmen“, erklärt Borealis‘ CEO Alfred Stern. „Die Expansion des STOP-Projekts ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Rahmen unserer Bemühungen als Industriepartner, die Vermüllung der Meere zu verhindern. Wir werden das Momentum nutzen und laden unsere Mitbewerber aus der Branche sowie unsere Partner entlang der Wertschöpfungskette ein, sich unserem Projekt STOP anzuschließen.“

„Das Momentum, die Dynamik und ersten positiven Auswirkungen des STOP-Projektes zeigen, dass Partnerschaften zwischen Industrie und Regierungen effektive Lösungen schaffen können, um die Vermüllung der Meere zu verhindern“, erklärt Martin R. Stuchtey, Gründer und Managing Partner von SYSTEMIQ. „Wir hoffen, dass diese Bemühungen mit dem kontinuierlichen Engagement unserer Partner an Tempo und Umfang zunehmen, um Indonesien zu einem Musterbeispiel dafür zu machen, was in Asien und auf der gesamten Welt erreicht werden kann.“

„Norwegen hat sich dazu entschlossen, das Projekt zu unterstützen, da es die grundlegenden Ursachen von Problemen des Abfallmanagements bekämpfen will und eine Senkung der Abfallemissionen in den Meeren verspricht“, erklärt Norwegens Botschafter in Indonesien, Vegard Kaale. „Indonesien hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, um die Vermüllung der Meere zu senken, und wir wollen diese Bemühungen so gut wie möglich unterstützen.“

Borealis strengthens its commitment to plastics recycling and further develops mechanical recycling capabilities (c) Borealis
29.08.2018

Borealis strengthens its commitment to plastics recycling and further develops mechanical recycling capabilities

  • Successful acquisition of Austrian plastics recycling company Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH

Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces today that it has fully acquired the Austrian plastics recycler Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH (“Ecoplast”). Based in Wildon, Austria, Ecoplast processes around 35,000 tonnes of post-consumer plastic waste from households and industrial consumers every year, turning them into high-quality LDPE and HDPE recyclates, primarily but not exclusively for the plastic film market.

  • Successful acquisition of Austrian plastics recycling company Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH

Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces today that it has fully acquired the Austrian plastics recycler Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH (“Ecoplast”). Based in Wildon, Austria, Ecoplast processes around 35,000 tonnes of post-consumer plastic waste from households and industrial consumers every year, turning them into high-quality LDPE and HDPE recyclates, primarily but not exclusively for the plastic film market.

The expectation of Borealis is that the recycled PO market will grow substantially by 2021, which is the strategic rationale behind the acquisition. The company has made PO recycling a key element of its overall PO strategy because of its potential to support both growth and sustainability. Borealis has been an industry frontrunner in making polyolefins more circular. In 2014, it began offering high-end compound solutions to the automotive industry, consisting of 25% and 50% post-consumer recycled content. Borealis was also the first virgin PO producer to explore the possibilities of mechanical recycling, by acquiring one of Europe's largest producers of post-consumer polyolefin recyclates - mtm plastics GmbH and mtm compact GmbH – in July 2016. Since then it has continued to invest into the development of technology and new products in the area of circular polyolefins.

“Borealis recognises the increasing need for plastic recycling and sees the Circular Economy as a business opportunity. Borealis already has a long-term collaboration with Ecoplast and this acquisition is the next logical step in building our mechanical recycling capabilities. As an important complement to mtm in Germany, Ecoplast will help us address critical sustainability challenges and become a polyolefin recycling leader. Eventually, we want to use our experience to develop an effective blueprint for the end-of-use phases for plastics that can be applied in other parts of the world,” says Borealis Chief Executive Alfred Stern.

“We are very happy that the transaction with a strong and reliable partner such as Borealis has been successfully concluded and are looking forward to our common future activities on the recycling market. We have located potential synergies in many operative and strategic areas, especially in product quality R&D and future applications of polyethylene-film-recyclates. The combination of Ecoplast and Borealis holds the potential to be groundbreaking for the market,” says Ecoplast’s Managing Director Lukas Intemann.

28.06.2018

Kooperation von Borealis und Henkel erzielt Kunststoffflasche und Auftragsdüse zu 100% aus Post-Consumer-Rezyklaten

Verpackungslösung aus 100% Kunststoffrezyklaten liefert weitere Bestätigung für Kreislaufwirtschaft
Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen für die Bereiche Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, gibt den erfolgreichen Marktstart einer neuen Verpackungslösung bekannt, die zur Gänze aus Post-Consumer-Rezyklaten (PCR, aus Haushaltsabfall hergestellte Kunststoffe) produziert wird. Diese nachhaltige Verpackungslösung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Produzenten von Konsum- und Industriegütern Henkel sowie zwei weiteren Partnern aus der Wertschöpfungskette entwickelt und ist ein weiterer Beweis dafür, wie mtm plastics GmbH, ein Teil der Borealis Gruppe, dabei hilft, die Eignung von Kunststoffen für die Kreislaufwirtschaft zu verbessern. Die Einführung dieser Verpackungslösung ist von wesentlicher Bedeutung für die Konsumgüterindustrie: ihre Robustheit unterstreicht, dass sich Kunststoffrezyklate in der Tat für eine Vielzahl anspruchsvoller Verpackungsanwendungen eignen – in diesem Fall für eine bekannte Klebstoffmarke von Henkel.

Verpackungslösung aus 100% Kunststoffrezyklaten liefert weitere Bestätigung für Kreislaufwirtschaft
Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen für die Bereiche Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, gibt den erfolgreichen Marktstart einer neuen Verpackungslösung bekannt, die zur Gänze aus Post-Consumer-Rezyklaten (PCR, aus Haushaltsabfall hergestellte Kunststoffe) produziert wird. Diese nachhaltige Verpackungslösung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Produzenten von Konsum- und Industriegütern Henkel sowie zwei weiteren Partnern aus der Wertschöpfungskette entwickelt und ist ein weiterer Beweis dafür, wie mtm plastics GmbH, ein Teil der Borealis Gruppe, dabei hilft, die Eignung von Kunststoffen für die Kreislaufwirtschaft zu verbessern. Die Einführung dieser Verpackungslösung ist von wesentlicher Bedeutung für die Konsumgüterindustrie: ihre Robustheit unterstreicht, dass sich Kunststoffrezyklate in der Tat für eine Vielzahl anspruchsvoller Verpackungsanwendungen eignen – in diesem Fall für eine bekannte Klebstoffmarke von Henkel.

Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette bringt Kunststoffflasche und Düse aus 100% PCR-Material auf den Markt
Im Jahr 2016 erwarb Borealis den führenden deutschen Recycler mtm plastics GmbH, der damit Mitglied der Borealis Group wurde. Indem sie das Wissen aus ihren jeweiligen Fachbereichen sowie ihre jahrzehntelange Erfahrung als Hersteller neuwertiger Polyolefine bzw. als „Upcycler“ nutzen, erforschen Borealis und mtm plastics mit vereinten Kräften neue Wachstumschancen.

Eine Erfolgsgeschichte, die aus dieser Reise hervorgegangen ist, stellt ein vor kurzem abgeschlossenes Pilotprojekt mit Henkel dar, einem weltweit führenden Anbieter für Klebstoffe, Dichtstoffe und funktionale Beschichtungen. Die Unternehmen arbeiteten an der Entwicklung einer neuen Verpackungslösung auf Basis von Recyclingmaterial für Flaschen und Verschlüsse des „Made at Home“-Allzweckklebers, den Henkel unter seiner bekannten Marke „Pattex“ vertreibt. Das Ziel war es, neuwertiges Kunststoffmaterial, das üblicherweise für diese Art von Verpackung verwendet wird, durch ein rezyklatbasiertes Harz zu ersetzen. Dieses musste allerdings die unterschiedlichen Anforderungen an Materialien, die zur Verpackung von Klebstoffprodukten eingesetzt werden, erfüllen.

Nach der umfassenden gemeinsamen Anwendungsentwicklung wurde eine neue Flasche aus dem unternehmenseigenen Produkt Purpolen® PE entwickelt, einem hochwertigen Polyethylen-Regranulat, das von mtm am Standort in Niedergebra, Deutschland hergestellt wird. Die Produktion der Flaschen übernahm ein Partner aus der Wertschöpfungskette, KKT Kaller-Kunststofftechnik GmbH, ein Kunststoffverarbeiter aus Deutschland. Für die drei einzelnen Bestandteile der verstellbaren Auftragsdüse, die sowohl für filigranes als auch für großflächiges Kleben verwendet werden kann, wurde Purpolen® PP ausgewählt, ein hochwertiges Polypropylen-Regranulat, das von mtm produziert wird. Die Spritzdüsen wurden vom deutschen Kunststoffkomponentenhersteller bomo trendline Technik GmbH gefertigt.

Die neue Pattex „Made at Home“-Verpackungslösung bestand zahlreiche umfassende Anwendungstests, wie unter anderem einen dreimonatigen Lagertest sowie unterschiedliche Tests der mechanischen Eigenschaften. Das Produkt wurde im Jahr 2018 im europäischen Markt eingeführt.

„Als Hersteller neuer Polyolefine ist Borealis begeistert, zu den Pionieren zu zählen, die Kunststoffrezyklate in neuen Anwendungen verwenden“, erklärt Günter Stephan, Head of Borealis Circular Economy Solutions. „Auch wenn die Steigerung der Zirkularität von Kunststoffen immer mehr an Bedeutung gewinnt, müssen wir innerhalb unserer Branche nach wie vor den Beweis dafür erbringen, dass die Verwendung von Rezyklaten – und auch von 100%-PCR – sogar für anspruchsvolle Anwendungen eine geeignete und effektive Option darstellt. Dank der erfolgreichen Kooperation mit unseren Partnern aus der Wertschöpfungskette Henkel, KKT und bomo verhelfen wir Kunststoffen zu einem zweiten Leben und bringen sie damit einen Schritt näher an das Ziel einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe.“

„Unser Bekenntnis zu einer Führungsrolle im Bereich Nachhaltigkeit ist tief in den Werten unseres Unternehmens verankert“, erklärt Matthias Schaefer, Project Manager Global Packaging Engineering bei Henkel Adhesive Technologies. „Wir gehen in unserer Branche mit neuen Nachhaltigkeitsstrategien für Verpackungen voran. Deshalb haben wir unseren Pattex Made-at-Home Alleskleber als Pilotprojekt identifiziert, um den Einsatz von Rezyklaten anstelle von Neukunststoffen zu erforschen. Die konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Partnern bestätigt die Eignung von 100%-PCR-Materialien für ein Klebstoffprodukt wie „Made at Home“. Damit unterstreichen wir unsere Führungsrolle im Bereich Nachhaltigkeitsbereich auch im Markt für Konsumentenklebstoffe.“

More information:
Pattex PCR-Material Klebstoff
Source:

Borealis Group

28.06.2018

COOPERATION BY BOREALIS AND HENKEL PRODUCES PLASTIC BOTTLE AND NOZZLE COMPOSED 100% OF POST-CONSUMER RECYCLED MATERIAL

Packaging solution made of 100% plastic recyclate delivers circular economy proof point
Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces the successful launch of a new packaging solution produced entirely with post-consumer recycled (PCR) material. Developed in close collaboration with the German consumer and industrial goods company Henkel and two additional value chain partners, this truly sustainable packaging solution is further evidence of how mtm plastics GmbH, a member of the Borealis Group, is helping increase the circularity of plastics. The launch has significance for the consumer goods industry because the robustness of this new packaging solution provides further evidence that plastic recyclate is indeed suitable for a variety of demanding packaging applications, in this case a popular adhesive brand marketed by Henkel.

Value chain collaboration yields plastic bottle and nozzle composed of 100% PCR material

Packaging solution made of 100% plastic recyclate delivers circular economy proof point
Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces the successful launch of a new packaging solution produced entirely with post-consumer recycled (PCR) material. Developed in close collaboration with the German consumer and industrial goods company Henkel and two additional value chain partners, this truly sustainable packaging solution is further evidence of how mtm plastics GmbH, a member of the Borealis Group, is helping increase the circularity of plastics. The launch has significance for the consumer goods industry because the robustness of this new packaging solution provides further evidence that plastic recyclate is indeed suitable for a variety of demanding packaging applications, in this case a popular adhesive brand marketed by Henkel.

Value chain collaboration yields plastic bottle and nozzle composed of 100% PCR material
In 2016, Borealis acquired leading German recycler mtm plastics GmbH, which is now a member of the Borealis Group. By leveraging their respective areas of expertise and decades of experience as a virgin polyolefins producer and “upcycler”, respectively, Borealis and mtm plastics are exploring new growth opportunities with joint forces.

A success story originating from this exploration is a recently completed pilot project with Henkel, the global leader for adhesives, sealants and functional coatings. The companies have worked to develop a new packaging solution based on recycled material for the Made-at-Home all-purpose glue bottle and cap, which Henkel is marketing under its well-known Pattex brand.  The aim was to replace the virgin plastic material traditionally used for this packaging with a recyclate-based resin. The resin, however, had to fulfil the diverse material demands for packaging of an adhesive product.

After extensive and joint application development, a new bottle was developed with the proprietary mtm product Purpolen® PE, a high-quality polyethylene regranulate produced by mtm at its facilities in Niedergebra, Germany. Value chain partner KKT Kaller Kunststoff Technik GmbH, a plastics processor also based in Germany, manufactured the bottles. For the three separate components of the adjustable applicator nozzle, which is used for both filigree and wide-area gluing, high-quality Purpolen® PP polypropylene regranulate produced by mtm was identified as the ideal solution. German plastic components manufacturer bomo trendline Technik GmbH produced the applicator nozzles.

The new Pattex Made-at-Home packaging solution successfully passed extensive application tests, including a three-month storage test and other tests of mechanical properties. It was launched on the European market in 2018.

“Our commitment to leadership in sustainability is deeply embedded in our companies´ values,” explained Matthias Schaefer, Project Manager for Global Packaging Engineering at Henkel Adhesive Technologies. “We are at the forefront of the industry when it comes to new sustainability strategies in packaging.  Thus, we identified Pattex Made-at-Home as a candidate for exploring the use of recyclate instead of virgin plastics. This constructive collaboration with our partners proves the viability of 100% PCR material for an adhesive product like Made-at Home. It also underscores our efforts at Henkel to drive leadership in sustainability in the consumer goods sector.”

“As a virgin polyolefins producer, Borealis is thrilled to be among the pioneers in using plastic recyclate in new applications,” says Günter Stephan, Head of Borealis Circular Economy Solutions. “Even though momentum is gaining in the drive to increase the circularity of plastics, we still need to prove without a doubt within the industry that using recyclates – and even 100% PCR – is a suitable and effective option, even for demanding applications. Thanks to this successful value chain cooperation with our partners Henkel, KKT and bomo, we are giving plastics a second life and are thus one step closer to the goal of a more circular economy of plastics.”
 

Source:

Borealis Group