From the Sector

Reset
5 results
EPTA highlights opportunities for pultruded composites in energy-efficient building (c) EPTA
Arte Charpentier Architectes
06.10.2021

EPTA highlights opportunities for pultruded composites in energy-efficient building

Buildings are responsible for approximately 40% of all energy consumption and 36% of CO2 emissions in the EU. Improving energy efficiency in buildings therefore has a key role to play in achieving the ambitious goal of carbon neutrality by 2050 set out in the European Green Deal. A new briefing from the European Pultrusion Technology Association (EPTA) discusses how composite materials can help improve the thermal performance of the building envelope to satisfy increasingly stringent energy efficiency regulations. The EPTA report, Opportunities for pultruded composites in energy-efficient buildings, explains how pultruded profiles offer durable,  low maintenance solutions which can help reduce both operational and embodied carbon emissions from buildings in applications including energy-saving windows, thermal break connectors, and solar shading and cladding systems.   

Buildings are responsible for approximately 40% of all energy consumption and 36% of CO2 emissions in the EU. Improving energy efficiency in buildings therefore has a key role to play in achieving the ambitious goal of carbon neutrality by 2050 set out in the European Green Deal. A new briefing from the European Pultrusion Technology Association (EPTA) discusses how composite materials can help improve the thermal performance of the building envelope to satisfy increasingly stringent energy efficiency regulations. The EPTA report, Opportunities for pultruded composites in energy-efficient buildings, explains how pultruded profiles offer durable,  low maintenance solutions which can help reduce both operational and embodied carbon emissions from buildings in applications including energy-saving windows, thermal break connectors, and solar shading and cladding systems.   

“Economic and population growth mean energy demand is set to rise, making energy efficiency measures even more critical,“ comments Dr Elmar Witten, Secretary of EPTA. “Regulations and standards will continue to push for lower U-values for building elements, driving the increase use of materials and designs which minimise operational carbon emissions. Pultruded profiles offer an attractive combination of properties for designers of energy-efficient buildings – low thermal conductivity to minimise thermal bridging, together with excellent mechanical performance, durability, and design freedom.“  
 
It is estimated that today, roughly 75% of the EU building stock is energy inefficient, meaning that a large part of the energy used goes to waste. This energy loss can be minimised by improving existing buildings and striving for smart solutions and energy efficient materials for new builds. Areas of focus include improving glazing systems, better insulation of envelope components, and reducing unwanted solar heat gains. The low thermal conductivity of composites is being exploited in components and structures that help to minimise energy required for space conditioning. 

  • Energy-saving windows and doors
  • Thermal break connectors and structural assemblies
  • Solar shading systems
  • Rainscreen cladding and curtain wall facades
  • Building a sustainable future
AVK: Elektro-Mobilität bietet große Chancen für den Einsatz von  Composites (c) Volkswagen AG
08.04.2021

AVK: Elektro-Mobilität bietet große Chancen für den Einsatz von Composites

Die anstehende Verkehrswende ist eines der zentralen wirtschaftlichen und industriellen Themen unserer Zeit. Umweltschutz und ein möglichst nachhaltiger Umgang mit unserem Planeten und seinen endlichen Ressourcen sowie der Wunsch nach individueller Mobilität dürfen sich zukünftig nicht mehr gegenseitig ausstechen. Es gilt Lösungen zu finden, die beide Wünsche gleichberechtigt berücksichtigen.

In den letzten Jahren steht bei der Betrachtung möglicher Alternativer Antriebssysteme vor allem der Wechsel von klassischen Verbrennungsmotoren hin zur Elektro-Mobilität im Fokus. Auch wenn es zahlreiche weitere Optionen gibt, so ist diese das derzeit politisch und auch wirtschaftlich oftmals präferierte Modell, auf das die Automobilindustrie mit allen vor- und nachgelagerten Industriezweigen reagieren muss.

Die anstehende Verkehrswende ist eines der zentralen wirtschaftlichen und industriellen Themen unserer Zeit. Umweltschutz und ein möglichst nachhaltiger Umgang mit unserem Planeten und seinen endlichen Ressourcen sowie der Wunsch nach individueller Mobilität dürfen sich zukünftig nicht mehr gegenseitig ausstechen. Es gilt Lösungen zu finden, die beide Wünsche gleichberechtigt berücksichtigen.

In den letzten Jahren steht bei der Betrachtung möglicher Alternativer Antriebssysteme vor allem der Wechsel von klassischen Verbrennungsmotoren hin zur Elektro-Mobilität im Fokus. Auch wenn es zahlreiche weitere Optionen gibt, so ist diese das derzeit politisch und auch wirtschaftlich oftmals präferierte Modell, auf das die Automobilindustrie mit allen vor- und nachgelagerten Industriezweigen reagieren muss.

Auch für die Composites-Industrie ergeben sich neue Herausforderungen. Bislang ist der Transportbereich mit einem Anteil von 32 % das zweitwichtigste Anwendungssegment der Composites Industrie (vgl. Abb. 1). Betrachtet werden hier alle Lang- sowie Endlosfaserverstärkten Materialsysteme. Änderungen und neue Impulse in diesem so wichtigen Bereich haben, sowohl für die deutsche Industrie generell als auch für die Zulieferindustrie im Speziellen, einen fundamentalen Einfluss auf viele Akteure im Composites-Markt.

Bereits vielfach wurde in den letzten Monaten ein Abgesang auf die Composites im Automobilbereich angestimmt, da Leichtbau seinen Einfluss bei der E-Mobilität vermeintlich verloren habe. Dies muss sich, wenn man die reine Physik betrachtet, schon grundlegend als falsch herausstellen und wurde mittlerweile ja auch vielfach entkräftet. Darüber hinaus wird aber übersehen, dass Composites über ein enorm vielfältiges und breites Eigenschaftsniveau, auch über den Leichtbau hinaus aufweisen. Die Leichtbaumöglichkeiten sind nur ein Baustein der für den Einsatz von Composites, vor allem auch in der Elektromobilität spricht.

Wie genau Composites zukünftig eingesetzt werden können und wo sich die meisten Potenziale zeigen, dass war Thema einer Arbeitskreissitzung der AVK zum Thema "Werkstoffeigenschaften und -anforderungen für die E-Mobilität“. Mehr als 150 angemeldete Teilnehmer informierten sich am 24. März über den aktuellen Stand aus Forschung und Entwicklung sowie derzeitige und zukünftige Anwendungsszenarien.

Leitfähige Kunststoffe, Kunststoffe im Hochvoltbereich, aber auch direktgekühlte Motoren aus faserverstärkten Kunststoffen waren dabei ebenso Thema, wie neue Materialentwicklungen und konkrete Anwendungsfelder im PKW-Bereich.

Potenziale für den Einsatz von Kunststoffen und ganz speziell auch Composites zeigen sich beispielsweise im Bereich des Batteriegehäuses bzw. des Deckels der Batteriegehäuse.

Das Batteriegehäuse inklusive Deckel ist in einem Fahrzeug ein Teil der gesamten Fahrzeugstruktur. Das Gehäuse beherbergt die Zellen, die Kühlung, die Verkabelung und schützt vor Crash-/Crush- Schäden. Composites verfügen u. a. über eine gute Zug- und Biegefestigkeit und erhöhen die Steifigkeit. Darüber hinaus ist eine hohe Formstabilität und elektrische Isolation garantiert. Spontanversagen des Bauteils gibt es nicht. EV (electric vehicle)-Batterien haben in der Regel große Dimensionen und ein komplexes Design. Große Bauteile und komplexe Formen lassen sich mit Composites in einem Bauteil darstellen, mehrstufige Verarbeitungsprozesse entfallen. Dies sind nur einige der Vorteile, die durch den Einsatz von Composites entstehen können. Die Experten des AVK-Arbeitskreises waren sich einig: die Elektromobilität bietet vielfältige Chancen für Composites. Man muss als Industrie die sich bietenden Möglichkeiten gemeinsam angehen, um von den anstehenden Änderungen profitieren zu können. Darüber hinaus muss die Vorteilhaftigkeit der Materialien zukünftig noch besser nach außen und zu potenziellen Nutzern/Anwendern kommuniziert werden.

Deswegen wurde entschieden, die Arbeit gemeinsam fortzusetzen. Ein nächstes Treffen des Arbeitskreises „Werkstoffeigenschaften und -anforderungen für die E-Mobilität“ wird am 24.06.2021 stattfinden.
 

Source:

AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.

Alten Bekannten auf der Spur: Tiny-House-Ausstellung startet Tour © Folkwang Universität der Künste
In der Tiny-House-Ausstellung werden die vielseitigen Facetten der Bioökonomie erlebbar gemacht.
19.08.2020

Alten Bekannten auf der Spur: Tiny-House-Ausstellung startet Tour

  • Die Tiny-House-Ausstellung »Wunderkammer der Bioökonomie« startet Ost-West-Tour im Wissenschaftsjahr.
  • Besucher*innen lernen »Alte Bekannte« - vergessene Pflanzen - neu kennen.

In der interaktiven Ausstellung dreht sich alles um Pflanzen, Böden, Mikroben und Kulturen. Fraunhofer UMSICHT koordiniert das Projekt und entwickelte zusammen mit der Folkwang Universität der Künste die Workshops und Partizipationsformate. Ziel: Allen interessierten Menschen die vielseitigen Themen der Bioökonomie näherbringen und erlebbar machen.

Vom 26. bis zum 30. August 2020 startet die interaktiven Tiny-House-Ausstellung »Wunderkammer der Bioökonomie« ihre Deutschlandtour in Oppenheim (Rheinhessen). Mithilfe der »Alten Bekannte«, alltäglichen oder in Vergessenheit geratenen Dingen wie Sauerkraut, Wein oder Kompost, schlägt das im Wissenschaftsjahr 2020/21 geförderte Projekt eine Brücke zur Bioökonomie. Das komplexe Thema wird so anschaulich und in Workshops, Touren und Debatten erlebbar gemacht. Beim ersten Tourstopp stehen Pflanzen und deren Relevanz für die Bioökonomie im Mittelpunkt.

  • Die Tiny-House-Ausstellung »Wunderkammer der Bioökonomie« startet Ost-West-Tour im Wissenschaftsjahr.
  • Besucher*innen lernen »Alte Bekannte« - vergessene Pflanzen - neu kennen.

In der interaktiven Ausstellung dreht sich alles um Pflanzen, Böden, Mikroben und Kulturen. Fraunhofer UMSICHT koordiniert das Projekt und entwickelte zusammen mit der Folkwang Universität der Künste die Workshops und Partizipationsformate. Ziel: Allen interessierten Menschen die vielseitigen Themen der Bioökonomie näherbringen und erlebbar machen.

Vom 26. bis zum 30. August 2020 startet die interaktiven Tiny-House-Ausstellung »Wunderkammer der Bioökonomie« ihre Deutschlandtour in Oppenheim (Rheinhessen). Mithilfe der »Alten Bekannte«, alltäglichen oder in Vergessenheit geratenen Dingen wie Sauerkraut, Wein oder Kompost, schlägt das im Wissenschaftsjahr 2020/21 geförderte Projekt eine Brücke zur Bioökonomie. Das komplexe Thema wird so anschaulich und in Workshops, Touren und Debatten erlebbar gemacht. Beim ersten Tourstopp stehen Pflanzen und deren Relevanz für die Bioökonomie im Mittelpunkt.

Seit jeher spielen Pflanzen für den Menschen eine besondere Rolle. Sie ernähren uns, versorgen uns mit Sauerstoff, wir bauen Möbel aus ihnen und verbrennen sie, um Wärme zu erzeugen. Pflanzen liefern uns Textilfasern und Biokunststoffe; sie sind für uns Stromquelle, Luftfilter und Schattenspender. Über Jahrtausende wurden diverse Pflanzen durch Zucht so verändert, dass wir sie vielfältig nutzen können. Doch der Klimawandel und der hohe Ressourcenverbrauch bringen neue Herausforderungen für die Pflanzenzucht mit sich. Können die »Alten Bekannten« einen Beitrag leisten, ihnen zu begegnen?

Alte und neue Pflanzenzuchtmethoden

Die »Wunderkammer der Bioökonomie« hält Antworten bereit und lässt Besucher*innen dabei selbst zu Entdecker*innen werden. In einem Workshop können mit altbekannten Methoden Zimmerpflanzen für zu Hause gezüchtet werden, die das Raumklima verbessern und anschließend auch mitgenommen werden dürfen. Expert*innen geben ihr Wissen über alte und neue Pflanzenzuchtmethoden weiter und debattieren anschließend mit dem Publikum, ob und wie diese zu einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen können. Schließlich erwartet Interessierte eine Wanderung durch die Weinberge der Region Oppenheim, bei der sie erfahren, warum und wie Weinstöcke gezüchtet werden.

Nach dem einwöchigen Auftakt geht die Deutschlandtour des Projekts an drei weiteren Stationen weiter: Vom 22. bis zum 28. September dreht sich in Dresden alles um das Thema Boden, im Oktober werden in Thüringen Mikroorganismen unter die Lupe genommen und im November fragt die »Wunderkammer« in Dortmund, was Bioökonomie mit Kultur zu tun hat. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.

Wie können wir nachhaltiger leben, Ressourcen schonen und gleichzeitig unseren hohen Lebensstandard erhalten? Das Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie hält Antworten auf diese Frage bereit. Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, im Dialog mit Wissenschaft und Forschung den Wandel hin zu nachhaltigen, biobasierten Produktions- und Konsumweisen zu diskutieren. In vielfältigen Formaten wird das Konzept der Bioökonomie mit all seinen Potenzialen und Herausforderungen erlebbar gemacht und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

Source:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und
Energietechnik UMSICHT

Borealis strengthens its commitment to plastics recycling and further develops mechanical recycling capabilities (c) Borealis
29.08.2018

Borealis strengthens its commitment to plastics recycling and further develops mechanical recycling capabilities

  • Successful acquisition of Austrian plastics recycling company Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH

Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces today that it has fully acquired the Austrian plastics recycler Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH (“Ecoplast”). Based in Wildon, Austria, Ecoplast processes around 35,000 tonnes of post-consumer plastic waste from households and industrial consumers every year, turning them into high-quality LDPE and HDPE recyclates, primarily but not exclusively for the plastic film market.

  • Successful acquisition of Austrian plastics recycling company Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH

Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces today that it has fully acquired the Austrian plastics recycler Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH (“Ecoplast”). Based in Wildon, Austria, Ecoplast processes around 35,000 tonnes of post-consumer plastic waste from households and industrial consumers every year, turning them into high-quality LDPE and HDPE recyclates, primarily but not exclusively for the plastic film market.

The expectation of Borealis is that the recycled PO market will grow substantially by 2021, which is the strategic rationale behind the acquisition. The company has made PO recycling a key element of its overall PO strategy because of its potential to support both growth and sustainability. Borealis has been an industry frontrunner in making polyolefins more circular. In 2014, it began offering high-end compound solutions to the automotive industry, consisting of 25% and 50% post-consumer recycled content. Borealis was also the first virgin PO producer to explore the possibilities of mechanical recycling, by acquiring one of Europe's largest producers of post-consumer polyolefin recyclates - mtm plastics GmbH and mtm compact GmbH – in July 2016. Since then it has continued to invest into the development of technology and new products in the area of circular polyolefins.

“Borealis recognises the increasing need for plastic recycling and sees the Circular Economy as a business opportunity. Borealis already has a long-term collaboration with Ecoplast and this acquisition is the next logical step in building our mechanical recycling capabilities. As an important complement to mtm in Germany, Ecoplast will help us address critical sustainability challenges and become a polyolefin recycling leader. Eventually, we want to use our experience to develop an effective blueprint for the end-of-use phases for plastics that can be applied in other parts of the world,” says Borealis Chief Executive Alfred Stern.

“We are very happy that the transaction with a strong and reliable partner such as Borealis has been successfully concluded and are looking forward to our common future activities on the recycling market. We have located potential synergies in many operative and strategic areas, especially in product quality R&D and future applications of polyethylene-film-recyclates. The combination of Ecoplast and Borealis holds the potential to be groundbreaking for the market,” says Ecoplast’s Managing Director Lukas Intemann.

28.06.2018

COOPERATION BY BOREALIS AND HENKEL PRODUCES PLASTIC BOTTLE AND NOZZLE COMPOSED 100% OF POST-CONSUMER RECYCLED MATERIAL

Packaging solution made of 100% plastic recyclate delivers circular economy proof point
Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces the successful launch of a new packaging solution produced entirely with post-consumer recycled (PCR) material. Developed in close collaboration with the German consumer and industrial goods company Henkel and two additional value chain partners, this truly sustainable packaging solution is further evidence of how mtm plastics GmbH, a member of the Borealis Group, is helping increase the circularity of plastics. The launch has significance for the consumer goods industry because the robustness of this new packaging solution provides further evidence that plastic recyclate is indeed suitable for a variety of demanding packaging applications, in this case a popular adhesive brand marketed by Henkel.

Value chain collaboration yields plastic bottle and nozzle composed of 100% PCR material

Packaging solution made of 100% plastic recyclate delivers circular economy proof point
Borealis, a leading provider of innovative solutions in the fields of polyolefins, base chemicals and fertilizers, announces the successful launch of a new packaging solution produced entirely with post-consumer recycled (PCR) material. Developed in close collaboration with the German consumer and industrial goods company Henkel and two additional value chain partners, this truly sustainable packaging solution is further evidence of how mtm plastics GmbH, a member of the Borealis Group, is helping increase the circularity of plastics. The launch has significance for the consumer goods industry because the robustness of this new packaging solution provides further evidence that plastic recyclate is indeed suitable for a variety of demanding packaging applications, in this case a popular adhesive brand marketed by Henkel.

Value chain collaboration yields plastic bottle and nozzle composed of 100% PCR material
In 2016, Borealis acquired leading German recycler mtm plastics GmbH, which is now a member of the Borealis Group. By leveraging their respective areas of expertise and decades of experience as a virgin polyolefins producer and “upcycler”, respectively, Borealis and mtm plastics are exploring new growth opportunities with joint forces.

A success story originating from this exploration is a recently completed pilot project with Henkel, the global leader for adhesives, sealants and functional coatings. The companies have worked to develop a new packaging solution based on recycled material for the Made-at-Home all-purpose glue bottle and cap, which Henkel is marketing under its well-known Pattex brand.  The aim was to replace the virgin plastic material traditionally used for this packaging with a recyclate-based resin. The resin, however, had to fulfil the diverse material demands for packaging of an adhesive product.

After extensive and joint application development, a new bottle was developed with the proprietary mtm product Purpolen® PE, a high-quality polyethylene regranulate produced by mtm at its facilities in Niedergebra, Germany. Value chain partner KKT Kaller Kunststoff Technik GmbH, a plastics processor also based in Germany, manufactured the bottles. For the three separate components of the adjustable applicator nozzle, which is used for both filigree and wide-area gluing, high-quality Purpolen® PP polypropylene regranulate produced by mtm was identified as the ideal solution. German plastic components manufacturer bomo trendline Technik GmbH produced the applicator nozzles.

The new Pattex Made-at-Home packaging solution successfully passed extensive application tests, including a three-month storage test and other tests of mechanical properties. It was launched on the European market in 2018.

“Our commitment to leadership in sustainability is deeply embedded in our companies´ values,” explained Matthias Schaefer, Project Manager for Global Packaging Engineering at Henkel Adhesive Technologies. “We are at the forefront of the industry when it comes to new sustainability strategies in packaging.  Thus, we identified Pattex Made-at-Home as a candidate for exploring the use of recyclate instead of virgin plastics. This constructive collaboration with our partners proves the viability of 100% PCR material for an adhesive product like Made-at Home. It also underscores our efforts at Henkel to drive leadership in sustainability in the consumer goods sector.”

“As a virgin polyolefins producer, Borealis is thrilled to be among the pioneers in using plastic recyclate in new applications,” says Günter Stephan, Head of Borealis Circular Economy Solutions. “Even though momentum is gaining in the drive to increase the circularity of plastics, we still need to prove without a doubt within the industry that using recyclates – and even 100% PCR – is a suitable and effective option, even for demanding applications. Thanks to this successful value chain cooperation with our partners Henkel, KKT and bomo, we are giving plastics a second life and are thus one step closer to the goal of a more circular economy of plastics.”
 

Source:

Borealis Group