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Assyst: Vidya Awards 2020 für 3D-Produktentwicklungen verliehen

Der Softwareentwickler Assyst GmbH, Aschheim, ein Tochterunternehmen des Anbieters von 3D-Bodyscanning und Ergonomiesimulationen Human Solutions GmbH, Kaiserslautern, lobt einmal im Jahr den Vidya Award aus, um Nachwuchsdesignern die Möglichkeit zu geben, sich intensiv mit der Produktentwicklung in 3D auseinanderzusetzen.
„Karl Lagerfeld. Ein Tribut an eine Ikone der Modewelt“ war das Motto des Vidya Awards 2020, an dem alle Fach- und Hochschulen mit einem Fachbereich für Textil- und Bekleidungstechnik teilnehmen konnten, die die 3D-Simulationssoftware Vidya in der Lehre einsetzen. Das Kleidungsstück sollte an einem Avatar in Pose simuliert werden und auch genäht werden. Erstmals wurde der Wettbewerb international ausgeschrieben und es beteiligten sich auch Hochschulen aus der Schweiz sowie der Ukraine.
Den 1. Platz belegte Natalie Alder von der Schweizerischen Textilfachschule (STF), Zürich/Schweiz. Sie überzeugte durch ihre herausragende Simulationsqualität und die aufwändige Fertigung eines Wendeoberteils. Auf den 2. Platz kam eine Gemeinschaftsarbeit von Katharina Pfeffer und Ellen Müller der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Das Outfit besteht aus 2 Teilen, einer Jacke und einem Strickkleid, die auch real sehr hochwertig gefertigt wurden.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Assyst

Rieter: Partnerschaft mit WW Systems in Brasilien

Zum 5. November 2020 schloss der Textilmaschinenhersteller Rieter Holding AG, Winterthur/Schweiz, einen Lizenzvertrag mit WW Systems, Santa Catarina/Brasilien, ab. Das Softwaresystem OptCotton von WW Systems, das eine gleichmäßige Mischung von Baumwolle für den Spinnprozess ermöglicht, soll in die digitale Spinnereiplattform Essential von Rieter integriert werden.
Mit dieser Zusammenarbeit macht Rieter einen wichtigen Schritt in der Umsetzung seiner Digitalstrategie und bietet den Kunden einen weiteren Mehrwert in der Garnproduktion.
OptCotton eliminiert Qualitätsschwankungen bei Baumwollmischungen, die für den Spinnprozess vorbereitet werden. So kann im Spinnprozess ein Garn mit standardisierter Qualität effizient erzeugt werden. Von der Ankunft der Ballen im Lager bis zu ihrem Verbrauch in der Putzereilinie verwaltet das System den gesamten Mischprozess, ohne dass eine Kategorisierung erforderlich ist. Dies hat eine Effizienzsteigerung in der Lagerhaltung und Logistik sowie in der Maschinenleistung zur Folge.
Mit der Integration dieser Lösung stärkt Rieter seine digitale Spinnereiplattform Essential. Durch den Zugang zu ballenbezogenen Faserdaten und Rohmaterialinformationen eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Steuerung der Spinnerei.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Rieter Holding Ltd.

Oerlikon Manmade Fibers: Digitalisierung zur Fehlervermeidung

Ein reibungsloser Produktionsprozess ist wesentlich für die Vermeidung von Fehlern. Digitalisierung leistet hierbei eine wichtige Unterstützung.
Die intelligente Fabrik steht auch bei dem Segment Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, im Fokus. Dabei geht es besonders um Prozesssicherheit, Transparenz und Nachverfolgbarkeit.
An jeder Prozessstufe, an der Werte und Daten erfasst werden, werden die Daten automatisch ins System eingegeben und das Produkt bewertet. So kann der Garnproduzent jederzeit bei Auffälligkeiten in den zwischengeschalteten Labor- und Qualitätsprüfungen korrektiv in den Produktionsprozess eingreifen. Der Garnhersteller hat einen Überblick über die laufende Produktion inklusive sämtlicher Informationen über Qualität und Produktionskosten.
Als Gesamtlösungsanbieter rundet Oerlikon sein Smart Factory-Konzept mit den zugehörigen Dienstleistungen ab: Betrieb, Updates, Weiterentwicklung der Software und Services gehören zum Leistungsumfang dazu.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Oerlikon Manmade Fibers