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7 Ergebnisse

ITA: Mehrstoff-Beschichtungsanlage im Labormaßstab

Das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University zeigt am Gemeinschaftsstand des Aachener Zentrums für Integrativen Leichtbau (AZL) auf der JEC World vom 3.-5. März 2020 in Paris/Frankreich, Neuheiten in der Glas- und Carbonfaserherstellung.
Im Fokus steht eine Mehrstoff-Beschichtungsanlage (Multimaterial coater), die Rovings aus verschiedenen Materialien beschichtet oder imprägniert und live auf dem JEC-Stand TowPregs, also vorimprägnierte Rovings, aus Thermoplasten und Kohlenstofffasern herstellt.
Mit einer max. Verarbeitungstemperatur von 400 °C können auf der Anlage auch Hochtemperaturthermoplaste verarbeitet werden. Aufgrund der geringen Rüstzeiten von weniger als einer Stunde lassen sich Versuche mit verschiedenen Materialien im Labormaßstab innerhalb eines Tages durchführen. Es können TowPregs mit kreisförmigen Querschnitten von bis zu 5 mm Durchmesser und tapeförmige Geometrien bis zu 20 mm Breite bei einer Produktionsgeschwindigkeit von 5 m/min hergestellt werden – je nach verwendetem Material und Konfiguration der Anlage. Ein Upscaling auf Industriemaßstab ist möglich, da das Funktionsprinzip bereits im Labormaßstab validiert ist.
Außerdem zeigt das ITA am Gemeinschaftsstand eine Methode zur Halbierung von Kosten und Stabilisierungszeit bei der Carbonfaserherstellung, Lasermaterialbearbeitung für präzisere Fügetechnik sowie eine Hochgeschwindigkeits-Prepreg-Filament-Wicklung von durchschnittlich 5 s pro Lage.

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dfv Mediengruppe

Mimaki: Neuer Textil-Hybriddrucker für Direkt- und Sublimationsdruck

Seinen neuen digitalen Textil-Hybriddrucker Tx300P-1800 MkII präsentiert der Hersteller von Inkjet-Digitaldruckern Mimaki Europe B.V., Amsterdam/Niederlande, vom 24.-27. März 2020 auf der Messe für Sieb-, Digital- und Textildruck Fespa in Madrid/Spanien. Das Nachfolgemodell zum Tx300P-1800 ermöglicht sowohl den Textildirektdruck als auch Sublimationstransferdruck. Die Maschine ist mit austauschbaren Auflageflächen ausgestattet und verfügt über 3 verschiedene Tintenkombinationen.
Beim neuen Drucker wird beim Textildirektdruck die überschüssige Tinte, die den Stoff durchdringt, über eine Auflage mit Tintenrinne abgeleitet. Beim Bedrucken von Transferpapier kann diese Auflage gegen eine Vakuumauflage ausgetauscht werden. Der Hybriddrucker eignet sich außerdem für einen herkömmlichen Ein-Wege-Tintensatz, für den 5 Tinten zur Auswahl stehen, sowie für verschiedene Tintenkombinationen. Dem Benutzer stehen 3 verschiedene Tintenkombinationen zur Auswahl – Textilpigment-/Direktsublimationstinte, Textilpigment-/Sublimationstransfertinte oder Direktsublimations-/Sublimationstransfertinte.
Die Anlage ist für vielfältige Anwendungen von Bekleidungstextilien bis hin zu Heimtextilien und Tapeten geeignet.

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dfv Mediengruppe

Freudenberg: Mehr Komfort und geringere Kosten durch erstes Vlies-Walkfutter

Mit einem innovativen Walkfutter aus Vliesstoff reagiert der Hersteller technischer Textilien Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, auf gesteigerte Anforderungen im Schuhmarkt. Ein neues Walkfutter aus Vliesstoff wird auf der Fachmesse für Lederwaren Lineapelle vom 19.-21. Februar 2020 in Mailand/Italien vorgestellt.
Das innovative Vliesstoff-Walkfutter zeigt hohe irreversible Verformbarkeit und Formbeständigkeit mit Flexibilität und weichem Materialcharakter. Anders als bei Walkfutter aus Gewirk, ermöglichen die richtungsunabhängigen Dehnungseigenschaften des neuen Materials eine gleichmäßige Längs- und Querdehnung über den gesamten Blattbereich. Ein geringes Flächengewicht führt gleichzeitig zu einer Gewichtsreduktion des fertigen Schuhs.
Für Endverbraucher erhöht sich so der Tragekomfort, Produzenten reduzieren ihre Kosten im Produktionsprozess. Die Möglichkeit eines richtungsunabhängigen Zuschnitts führt zu einem geringeren Verschnitt von bis zu 10%. Eine schnellere thermoplastische Verformbarkeit ermöglicht wiederum eine verkürzte Produktionszeit. Das gewalkte Blatt hat nach mehr als 72 Stunden noch eine leistengetreue Abformung von 100%. Gleichzeitig erhöht die hohe Schnittkantenfestigkeit die gestalterischen Möglichkeiten im Design von Schuhen.

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dfv Mediengruppe

STFI goes Paris

Auf der Fachmesse für die Composite-Industrie JEC World vom 3.-5. März 2020 in Paris/Frankreich, präsentiert das Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz, neue Entwicklungen im Bereich faserverstärkter Materialien für den Automobil-, Transport- und Bausektor.
Im Mittelpunkt steht hierbei der Einsatz von Rezyklaten in Kombination mit Primärmaterialien für ressourcenschonende Produktentwicklungen. Das Institut präsentiert zudem ein Entwurfs- und Herstellungsverfahren für komplexe, dünnwandige Bauwerksgeometrien aus Beton. Neben carbonfaserverstärkten Kunststoffen werden jedoch auch Entwicklungen unter Einbeziehung von Natur- sowie Basaltfasern präsentiert.

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Performance Days: Inspired by Nature – From Natural Fibres to Green Treatments

Vom 22.-23. April 2020 findet die Messe für funktionelle Stoffe Performance Days in München mit ca. 300 Ausstellern aus 29 Ländern statt. Das neue Schwerpunktthema lautet: „Inspired by Nature – From Natural Fibres to Green Treatments“.
Im Performance Forum werden Stoffe vorgestellt, die verschiedene Funktionen, wie Klima- und Temperaturmanagement, Feuchtigkeitstransport, Wasserabweisung oder Wasserdichtigkeit, UV-Schutz, Geruchskontrolle, aber auch eine Verbesserung der allgemeinen Leistung des Sportlers oder eine Steigerung des Wohlbefindens, durch die Verwendung natürlicher Fasern und Ausrüstungen erreichen.
Die 24 Gewebe, die an die Focus Topic Wall präsentiert werden, müssen ihre Funktion über einen natürlichen und damit umweltfreundlichen Ansatz erreichen. Mit der strengen Selektion unterstreicht die Messe ihre konsequente Haltung in Sachen Nachhaltigkeit.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Performance Days Funktionstextilien

VDMA TFL: Nachhaltigkeit ist das Topthema auf der Texcare

Vom 20.-24. Juni 2020 findet die internationale Leitmesse für Textilpflege Texcare International wieder in Frankfurt/M. statt.
Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt weiter an Bedeutung und wird ausstellerübergreifend eine Rolle spielen. Auf Konsumentenseite steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und damit steigen auch die Anforderungen an die Industrie hinsichtlich einer nachhaltigeren und ressourceneffizienteren Produktion. Auch seitens der EU-Kommission wird das Thema priorisiert. Der Green New Deal der EU-Kommission wird die Textile Care Branche in den kommenden Jahren beschäftigen und prägen. In dem Zusammenhang gewinnt auch das Thema Circular Laundry rasch an Bedeutung.
Ein weiteres Topthema ist die Digitalisierung, die ein enormes Potential bietet. Wegweisend sind dafür u.a. Automatisierung und künstliche Intelligenz. Die Unternehmen denken das Thema Wäsche weiter, um die Konnektivität und Digitalisierung zu verbessern und die Digitalisierung der ganzen Wertschöpfungskette voranzutreiben. Ressourcenschonung, Effizienz und Hygiene sind dabei die wichtigsten Ziele.
Nach Angaben des VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies (VDMA TFL), München, blickt die gesamte deutsche Branche nach vielen erfolgreichen Jahren auf ein durchwachsendes Jahr 2019 zurück und eine Abschwächung der Konjunktur ist deutlich spürbar geworden. Die Auftragseingänge für die gesamte TFL Branche (inklusive Bekleidungs- und Ledertechnik) verschlechterten sich im Jahr 2019 um real 7 %, liegen jedoch noch über dem Durchschnitt der Auftragseingänge des Maschinenbaus allgemein. Im gleichen Zeitraum wurde ein Umsatzminus von real 6 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.
 

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Weitere Informationen: VDMA TFL Nachhaltigkeit texcare Textilpflege

Oerlikon: Neue Meltblown und Spinnvliestechnologie auf der Filtxpo

Lösungen für Filtrationsaufgaben stellen die Experten der Geschäftseinheit Oerlikon Nonwoven des Segments Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, vom 26.-28. Februar auf der Fachmesse für Filtration Filtxpo 2020 in Chicago, IL/USA, dem internationalen Fachpublikum vor.
Die Meltblown-Technologie ist eine Methode zur Erzeugung feiner, abscheidender Filtermedien aus Chemiefasern. Sie zeichnet sich durch eine konstante Schmelzdruckverteilung bei gleichbleibender Verweilzeit über die gesamte Breite des Spinnbalkens hinweg aus. Zudem vermeidet die neuartige Führung und Verteilung der Prozessluft außerhalb des Breitschlitzverteilers der Oerlikon Nonwoven Technologie sog. Hotspots. Dies sorgt für homogene Vlieseigenschaften und Flächengewichte auch bei empfindlichen Rohstoffen.
Mit dem sog. Elektrocharging, bei dem die Vliese elektrostatisch aufgeladen werden, kann die Filtereffizienz erhöht werden. Dabei kann der Anwender je nach Filterapplikation die passende Beladungsmethode einstellen. Mit der Beladeeinheit von Oerlikon Nonwoven können so auch Filterklassen im Bereich EPA und HEPA hergestellt werden.
Im Bereich Spinnvliese präsentiert Oerlikon Nonwoven seine segmentierten Spinnpakete, die für eine gleichmäßige Schmelzeverteilung und Polymerverweilzeit sorgen. Die neue Formierzone bietet eine gleichmäßigere Vliesbildung über die gesamte Breite auch bei hohen Spinngeschwindigkeiten und speziellen Polymeren sowie Polymerkombinationen. Die neue Ablage ermöglicht einen geringeren Vlieskantenabschnitt am Ende der Produktionslinie. Die neu entwickelte Mixed-Fiber-Technologie ermöglicht die Kombination verschiedener Filamentquerschnitte und -polymere, um z.B. ein ideales Filter- und Plissierverhalten einstellen zu können.

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