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The Lycra Company: Advanced Textile Innovation Center in China

Der Anbieter von Faser- und Technologie-Lösungen für die globale Bekleidungs- und Hygieneindustrie, The Lycra Company, Wilmington, (vormals das Apparel & Advanced Textil Geschäfts des Faserherstellers Invista S.à.r.l., Wichita, KS/USA), DE/USA, hat sein neues Advanced Textile Innovation Center (ATIC) in Nanhai, Guangdong/China, am 16. Mai 2019 offiziell eröffnet. Das neue 4.500 m² große Research & Development (R&D) Forschungslabor, das vierte seiner Art, stellt eine Ausweitung der globalen Forschungs- und Entwicklungs-Kapazitäten des Unternehmens dar.
Die Wissenschaftler des R&D Centers werden den Kunden aus Asien, aber auch den westlichen Unternehmen mit lokalen Sourcing-Büros, dabei helfen, innovative Stoffe und Bekleidung mit den verschiedenen Technologien und Fasern der Marken der The Lycra Company zu entwickeln. Dazu zählen: die Fasern Lycra, Lycra HyFit, Coolmax und Thermolite. Das Forschungs-Team wird zudem mit den Kunden zur Identifizierung von Chancen, sowie zur Entwicklung und Kommerzialisierung von neuen Fasern und Textiltechnologien, zusammenarbeiten.
Im ATIC können Fertigungsprozesse wie Stricken, Weben, Färben und Veredeln simuliert werden. Zudem verfügt das Forschungslabor über Bekleidungstechnik, Stoffzertifizierungs- und analytische Testing-Tools, um den Kunden zu helfen, die gewünschte Performance für die Stoffe oder Bekleidung zu erzielen.
(Bild: The Lycra Company)

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dfv Mediengruppe

Lenzing: Blockchain-Technologie zur Identifizierung ihrer Fasern

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, setzt auf die Blockchain-Technologie, um das Geschäft mit Lyocellfasern der Marke Tencel zu unterstützen und sowohl für Bekleidungsmarken als auch für Konsumenten vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Fasern bis zum fertigen Kleidungsstück zu gewährleisten. Dieses Ziel will Lenzing nach Evaluierung mehrerer Initiativen durch die Zusammenarbeit mit der Plattform des Technologieunternehmens TextileGenesis, Hongkong/China, erreichen.
Die Transparenz der Wertschöpfungskette vom Holz bis zur Kleidung und zu den Heimtextilien wird es allen Kunden und Partnern ermöglichen, Tencel-Fasern und die jeweilige Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt zu identifizieren. Mithilfe eines QR-Codes am fertigen Kleidungstück können Konsumenten die Herkunft ihrer Textilien feststellen.
Lenzing wird in den kommenden Monaten mehrere Pilotprojekte mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette umsetzen. Die Plattform wird voraussichtlich ab 2020 voll einsatzfähig sein.

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Techtextil/Texprocess: Hohe Internationalität

Mit insgesamt 1.818 Ausstellern aus 59 Ländern und insgesamt rund 47.000 Fachbesuchern aus 116 Ländern gingen die bislang größten Ausgaben der Techtextil und Texprocess in Frankfurt/M. zu Ende. Vom 14.-17. Mai 2019 waren die internationale Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe Techtextil sowie die parallellaufende internationale Leitmesse für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien Texprocess Plattform für Anwender technischer Textilien aus den verschiedensten Branchen sowie Hersteller von Bekleidung, Polstermöbeln und Lederprodukten.
72 % der Aussteller (1080) Aussteller kamen aus dem Ausland. Nach Deutschland waren Italien (134), China (113), Frankreich (103), die Schweiz (63) und Großbritannien (62) die größten 5 Ausstellernationen. Neu dabei oder nach Abwesenheit zurück waren Brasilien, Sri Lanka, Nepal, die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und Tunesien. Zudem waren 14 Länder mit nationalen Pavillons vertreten. Ausstellerzuwachs kam vor allem aus der Türkei, Tschechien, China, den USA und Taiwan.
Auf der Techtextil waren u.a. Anbieter funktionaler Bekleidungsstoffe und smarter Textilien mit integrierten Leucht-, Heiz- oder Sensorfunktionen stark vertreten, die in Sport, Mode, Outdoorkleidung und Workwear eingesetzt werden können.
Die Texprocess stand im Zeichen digitaler Lösungen für die Branche – von voll vernetzten Produktionsstraßen in Form von Microfactories über selbstlernende Maschinen bis hin zur Cloud-basierten Zusammenarbeit von Designern, Produktentwicklern, Herstellern und dem Handel über Ländergrenzen hinweg.
Mit „Sustainability at Techtextil and Texprocess“ stellten beide Messen erstmals die Nachhaltigkeitsansätze ihrer Aussteller in den Fokus. Ein eigener Messeguide lotste Messebesucher zu den entsprechenden Ausstellern. Erstmals erhielten auch 2 Preisträger den Techtextil Innovation Award 2019 in der Kategorie Nachhaltigkeit.

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Techtextil/Texprocess: Nachhaltigkeitsansätze im Fokus

Mit „Sustainability at Techtextil“ und „Sustainability at Texprocess“ stellen die internationalen Leitmessen für technische Textilien und Vliesstoffe Techtextil sowie für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien Texprocess vom 14.-17. Mai 2019 in Frankfurt/M. erstmals die Nachhaltigkeitsansätze ihrer Aussteller explizit in den Fokus.
Hinzu kommt ein umfangreiches Rahmenprogramm zu diesem Thema. Dabei diskutieren u.a. Branchengrößen wie der Mode- und Accessoires-Konzern Kering, Paris/Frankreich, der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, oder der Online-Versandhändler Zalando, Berlin. Zusätzlich greifen zahlreiche Eventformate das Thema Nachhaltigkeit auf beiden Messen auf. Unter dem Motto Towards Sustainability bietet das Techtextil Forum am 14. Mai 2019 eine Reihe an Beiträgen, die sich ausschließlich um nachhaltige Textilinnovationen drehen. Erstmals prämiert der Techtextil Innovation Award 2 Unternehmen mit einem Award in der Kategorie Nachhaltigkeit. Die Gewinner werden am 1. Messetag während der feierlichen Eröffnung der Messe bekanntgegeben und ausgezeichnet.

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SGL Carbon: Partnerschaft mit National Composites Centre

Der Carbonfaserhersteller SGL Group SE, Wiesbaden, und das National Composites Centre (NCC), Bristol/England, gehen eine Partnerschaft ein, um gemeinsam Zukunftskonzepte für die technologische Umsetzung verschiedener Anwendungen aus Verbundwerkstoff für die Bereiche Luftfahrt, Transport sowie Öl & Gas zu entwickeln. Ein Entwicklungsbereich sind dabei Verbundwerkstoffe für Primär- und Sekundärbauteile der Luftfahrtindustrie.
Zu diesem Zweck stellen die beiden Partner derzeit in der Forschungseinrichtung des NCC in Bristol ein Entwicklungsprogramm für die Weiterverarbeitung von carbonfaserbasierten Textilien wie multixiale Gelege auf. Im Laufe des Jahres 2019 werden dort Demonstratorbauteile und Prototypen neuer Flugzeugflügel aus Verbundwerkstoff auf Basis von Carbonfaser-Gelegen der SGL Carbon entstehen. Die Gelege sind für die effiziente Verarbeitung von Verbundwerkstoff-Komponenten entwickelt und werden am SGL-Standort in Wackersdorf produziert. Die Carbonfasern werden von der SGL Carbon an den Standorten in Muir of Ord/UK, und Moses Lake, WA/USA, produziert.

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dfv Mediengruppe