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42 Ergebnisse

SGL: Ausbau der Produktion in Arkadelphia

Der Carbonfaserhersteller SGL Group SE, Wiesbaden, erweitert derzeit den Produktionsstandort in Arkadelphia, AR/USA, durch die Einführung neuer Produktionsprozesse für faserbasierte Verbundwerkstoffe.
Wie im Januar 2020 bekannt gegeben wurde, hat das Unternehmen einen substantiellen Auftrag für Batteriegehäuse aus Verbundwerkstoff von einem nordamerikanischen Automobilhersteller erhalten.
Es werden rund 4,5 Mill. US$ innerhalb von 3 Jahren investiert. Die Belegschaft wird sich am Standort um 35 Vollzeitmitarbeiter erhöhen. Für die Investition erhält SGL u.a. öffentliche Mittel von der Arkansas Economic Development Commission (AEDC), der Stadt Arkadelphia und dem Clark County.
Die Erweiterung des Standorts in Arkadelphia begann im Oktober 2020 und soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein.

 

 

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Weitere Informationen: SGL

Emtec: 25-jähriges Jubiläum

Am 21. Dezember wurde der Hersteller von elektronischen Mess- und Prüfgeräten Emtec Electronic GmbH, Leipzig, 25 Jahre alt. Das Unternehmen mit 33 Mitarbeiter am Standort Leipzig und 13 innovativen Geräten, teils mit verschiedenen Modulen, unterstützt besonders die Papier-, Tissue-, Vliesstoff- und Textilindustrie.
1995 entwickelte der Gründer und Geschäftsführer, Giselher Grüner, eine neue Methode zur Prüfung der Flüssigkeitsdurchdringung von Papierprodukten und das entsprechende Gerät, den Penetration Dynamics Analyzer (PDA). Das Ultraschallmessgerät ermöglicht die Vorhersage des Klebe-, Druck- und Streichverhaltens von Papier und Karton im Verarbeitungsprozess.
2006 wurde ein weltweit erstes objektives Prüfgerät zur Messung der Weichheit, der Tissue Softness Analyzer (TSA), entwickelt. Dieser ist in den letzten Jahren zu einem Industriestandard geworden. Einige Jahre später adaptierte das Unternehmen das Konzept für die Vliesstoff- und Textilindustrie und führte den Tactile Sensation Analyzer ein.
2013 präsentierte das Unternehmen den Fiber Zeta Potential Analyzer Online (FPO). Das vollautomatische Online-Gerät überträgt die Testdaten in Echtzeit an die Prozesssteuerung oder an einen Internetserver und ermöglicht dadurch den Zugriff auf die Messergebnisse von überall auf der Welt.

 

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Weitere Informationen: emtec

ITA: Hans Voith-Stiftungspreis 2020 für Kira Heins

Mit der Masterarbeit „Entwicklung und Realisierung von Konzepten zur Herstellung intelligenter textilverstärkter Betonrohre“ gewinnt die Promovendin Kira Heins des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University, Aachen, den Hanns Voith-Stiftungspreis 2020 im Bereich „Neue Werkstoffe“. Sie erforschte die Umsetzung von textilbewehrten Betonrohren mit in die Bewehrung integrierter Leckagen-Detektion.
Hochfester Beton mit textiler Bewehrung ist im Vergleich zu konventionellem stahlverstärktem Beton leichter, fester, langlebiger und korrosionsbeständiger und bietet damit eine gute Alternative zu herkömmlichen Baustoffen.
Die Reduktion des Beton- und somit Zementanteils um bis zu 80 % ermöglicht einen großen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen im Bauwesen. Die Verwendung von leitfähigen Fasern in der textilen Bewehrung als Sensoren ermöglicht die Bestimmung einer Leckage. Dieses Prinzip ist der Wegbereiter zur Entwicklung und Fertigung von nachhaltigen Wasserrohrsystemen aus Textilbeton.
Die Hans Voith-Stiftung, Heidenheim, vergibt Stiftungspreise für herausragende Studienschlussarbeiten an Hochschulen aus dem Bereich Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften.
Die am 26. Juni 2020 geplante feierliche Überreichung der Stiftungspreise in Heidenheim und der Ersatztermin am 20. November 2020 konnten aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Die Stiftung wird die prämierten Arbeiten der Preisträger bei der Preisverleihung 2021 zusammen mit den neuen Preisträgern würdigen.


M

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Weitere Informationen: RWTH Aachen, ITA, Textiltechnik

Andritz: Neue Spunlace-Linie für Minet in Rumänien

Für die Produktion einer breiten Palette an Hygieneprodukten erhielt der internationale Technologiekonzern Andritz AG, Graz/Österreich, einen Auftrag für die Lieferung einer neXline spunlace eXcelle Linie vom Vliesstoffhersteller Minet S.A, Ramnicu Valcéa/Rumänien, zur Verarbeitung Qualitäten miteinem Flächengewicht von 25-70 g/m². Die Inbetriebnahme der Anlage, die die erste ihrer Art in Rumänien sein wird, ist für das 2. Quartal 2022 geplant.
Andritz liefert eine komplette Produktionslinie von der Vliesbildung bis zur Trocknung mit einer Produktionskapazität von 10.000 t/Jahr. Die Linie wird eine TT-Krempel für hohe Geschwindigkeiten, eine Jetlace Essentiel-Wasserstrahl-Verfestigungsmaschine mit einem neXecodry S1 zur Energieeinsparung sowie einen neXdry- Doppeltrommel-Durchströmtrockner integrieren.
Die Betriebsgeschwindigkeit soll bis zu 250 m/min, die maximale Leistung am Krempelauslass etwa 1.500 kg/h erreichen.
Erst kürzlich wurde bei Minet eine neXline needlepunch eXcelle Nadelvlieslinie von Andritz in Betrieb genommen. Diese Linie ist für die Herstellung von Automobilprodukten vorgesehen, die aus einer großen Vielfalt an Fasern produziert werden. Es wurde eine komplette Linie von der Faseraufbereitung bis zur End-of-Line geliefert, die auch eine Krempel, einen Kreuzleger, eine Faserflorvliesstrecke, 2 Nadelmaschinen und eine Zeta-Filzvliesstrecke mit einer Arbeitsbreite von über 6 m integriert.

 

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Weitere Informationen: Andritz

vombaur: Produktion nahtlose Filterschläuche und Schmalgewebe

In nahezu jedem Industriebereich sind mechanische Filtrationsverfahren im Einsatz. So unterschiedlich die Verfahren, die Dimensionen und die besonderen Anforderungen des Filtrationsprozesses jeweils auch sind, sehr häufig kommen dabei technische Textilien und häufig Filterschläuche zum Einsatz.
Filterschläuche und Schmalgewebe des Herstellers von technischen Textilien vombaur GmbH & Co.KG, Wuppertal, tragen in den unterschiedlichsten Filtrationsprozessen dazu bei, dass Stoffe sicher und zuverlässig getrennt und gereinigt werden.
Die Anforderungen an das Gewebe, Material, Durchflussverhalten und die Belastbarkeit der Filter sind dabei abhängig von der jeweiligen Anwendung. vombaur entwickelt für seine Kunden weltweit individuelle Filtrationstextilien. Diese werden auf Webmaschinen nahtlos gewebt. Dadurch besitzen sie rundum und über die gesamte Länge identische Oberflächeneigenschaften wie Durchflussverhalten, Belastbarkeit, Schrumpfverhalten oder Materialstärke. Gegenüber konfektionierten Filterschläuchen liegt keine Beeinträchtigung durch Nähte, unterschiedliche Dicken, ungewollte Bruchstellen bei der Produktion des Filters oder dem Filtrationsprozess vor.

 

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Weitere Informationen: vombaur

17. CTT als Hybridveranstaltung im September 2021


Mit neuen Ansätzen für fortschrittliche Technologien richtet sich die 17. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung (CTT) am 20./21. September 2021 als Kommunikationsplattform an Partner aus Wissenschaft und Industrie und bietet sowohl vor Ort in Chemnitz als auch Online den Teilnehmern und Referenten viele Gelegenheiten für den Austausch.
Unter dem Motto „Textiltechnik als Schlüsseltechnologie der Zukunft“ präsentieren die Experten aus der Forschung, dem Maschinenbau, der Textilindustrie und der Leichtbaubranche ihre aktuellen Entwicklungen und Erkenntnisse aus den Themenschwerpunkten: „Textiltechnologien für den Leichtbau“, „Digitalisierung in der textilen Produktion“, „Additive Fertigung mit Fasern und Textilien“ und „Ressourceneffiziente und nachhaltige Prozesse“.
Der Call for Papers läuft bis zum 31. März 2021.
Weitere Informationen unter https://www.chemtextiles.de.

 

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Weitere Informationen: Chemnitzer Textiltechnik-Tagung

MaxTex: Gründung der Academy for Sustainable Textiles

Die Anforderungen an Unternehmen in der Textilwirtschaft an sowie die öffentlichen Beschaffer werden insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit zunehmend komplexer. Die Umsetzung notwendiger Maßnahmen erfordert weitreichendes theoretisches Wissen und für die Anwendung praxisorientiertes und professionelles Know-how.
Um zukünftig stärker auf die vielfältigen Herausforderungen der Textilbranche eingehen und reagieren zu können, gründete die Vereinigung MaxTex, Frankfurt/M., die MaxTex Academy. Im schwierigen Corona-Umfeld nahmen auch 2020 mehr als 200 Teilnehmer online an MaxTex- Schulungen teil.
Die Academy wird die Schulungsaktivitäten von MaxTex fortführen, das Angebot thematisch breiter aufstellen und in Form eines modularen Schulungsprogramms ausweiten.
Neben klassischen Nachhaltigkeitsthemen wie z.B. Ökologie, Sozialstandards und Kreislaufwirtschaft wird ein weiterer Fokus auf Managementthemen gelegt.
Experten und Spezialisten u.a. aus den Bereichen Nachhaltiges Lieferkettenmanagement, Kreislaufwirtschaft, Ökologie- und Sozialstandards, Corporate Sustainability Management, Nachhaltigkeitsmarketing und Wirtschaftsethik werden ihr Wissen weitergeben. Ein Teil der Seminare und Workshops werden 2021 auch im Auftrag der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Bonn, von der MaxTex Academy durchgeführt.

 

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Weitere Informationen: MaxTex

VDMA TFL/GermanyFashion: Studie “Status Deutscher Mode“

In Deutschland sind etwa 1,3 Mill. Menschen in der Bekleidungsbranche beschäftigt und im Jahr 2019 trug die Industrie rund 65 Mrd. € zum Bruttoinlandsprodukt bei. Deutschland ist im europäischen Vergleich nach Italien der zweitgrößte Modemarken-Anbieter. Damit zeigt sich die hohe Relevanz des Modestandorts Deutschland auf europäischer Ebene. Gleichzeitig ist Deutschland einer der größten Modemärkte der EU. Die Menschen in Deutschlang geben im Jahr 76 Mrd. € (2019) für Mode aus. Doch trotz ihrer Stärke und technologischer Innovationskraft wird die deutsche Modeindustrie im internationalen Umfeld nicht nachhaltig wahrgenommen. Besonders hier sieht die Studie Handlungsbedarf.
Der Fashion Council Germany e.V., Berlin, hat in Zusammenarbeit mit dem VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies (TFL), München, und dem GermanFashion Modeverband Deutschland e.V., Köln, die erstmals angelegte Studie „Status Deutscher Mode“ veröffentlicht. Es handelt sich um eine Ersterhebung, die die gesamte Bandbreite der deutschen Bekleidungsindustrie abdeckt.
Die Studie wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Berlin, gefördert und das Institut Oxford Economics, Oxford/UK, wurde mit der Ausführung und Erstellung der Studie beauftragt.

 

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Weitere Informationen: VDMA Bekleidungsindustrie

Lenzing: Pläne für Photovoltaik-Freiflächenanlage

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, plant auf einer Fläche von rund 55.000 m² die größte Photovoltaik-Freiflächenanlage Oberösterreichs. Der Spatenstich soll bereits im Sommer 2021 erfolgen. Nach der voraussichtlichen Inbetriebnahme im 2. Halbjahr 2021 werden die rund 16.000 Module der Anlage knapp 5.500 MWh erzeugen. Dies entspricht dem durchschnittlichen Jahresstrombedarf von mehr als 1.700 Haushalten.
Die Photovoltaik-Anlage ist für Lenzing ein wichtiger symbolischer Meilenstein auf dem Weg zum CO2-neutralen Industriestandort. Das Projekt ist Teil eines globalen Energiekonzepts, mit dem Lenzing neben konsequenten Energieeinsparungen auf die Bereitstellung von Strom aus 100 % erneuerbaren Quellen setzt, um bereits im Jahr 2030 die CO2-Intensität um 50 % zu reduzieren und im Jahr 2050 global klimaneutral zu sein.

 

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Gore: Trends bei Arbeits- und Schutzbekleidung für 2020-2025

Der Hersteller von Funktionstextilien W. L. Gore & Associates Inc., Newark, DE/USA, hat in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsinstitut Consulting GmbH, Wien/Österreich, 4 Trends identifiziert, die bis 2025 maßgeblich den Bereich der Arbeits- und Schutzkleidung beeinflussen werden: Sicherheit, neue Arbeitswelten, Nachhaltigkeit und Globalisierung.
Beim Thema Sicherheit werden Sicherheitsstandards sowohl im öffentlichen Sektor als auch in der Privatwirtschaft stärker im Fokus stehen. Auch Komfort wird eine größere Rolle spielen, um bei den Trägern die Akzeptanz von Arbeits- und Berufsbekleidung zu steigern. Ein anderer Trend, der sich vom privaten auf den gewerblichen Sektor ausdehnen wird, ist die Nachhaltigkeit, auch Neo-Ökologie genannt. Hier erwartet Gore, dass Lieferanten und Nutzer verschiedene Maßnahmen ergreifen werden, um den ökologischen Fußabtritt zu verringern. Die Globalisierung und die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie werden zu einem höheren Bedarf an Schutz- und Funktionskleidung in neuen Märkten führen.
Automatisierung wird künftig den Wandel hin zu neuen Arbeitswelten vorantreiben und damit den Bedarf an Facharbeitern erhöhen, die wiederum qualitativ hochwertige Schutzkleidung benötigen.

 

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Weitere Informationen: Gore Arbeitskleidung Schutzkleidung