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STFI: Upgrade für Spinnvliesstoffanlage

Während der Covid-19 Pandemie wurde die Vliesstoffanlage am Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz, zur Herstellung von Spinnvliesstoff als Komponente für Mund-Nasen-Masken genutzt.
Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Maschinen- und Anlagenbauer Reifenhäuser Reicofil GmbH & Co. KG, Troisdorf, und dem STFI auf dem Gebiet der Spinnvliesstoffe wurden alle relevanten Technologieabläufe und Aggregate sowie die komplette Steuerung der Spinnvliesstoffanlage am STFI dem Reicofil 5-Standard angepasst. Mit dem erfolgreichen Upgrade steht die Reicofil 4.5-Anlage des STFI für Projekt- und Kundenversuche auf dem neuesten Stand zur Verfügung.
Neues Highlight und bereits von vielen Kunden nachgefragt ist das seit Kurzem installierte Inspektionssystem Easy Inspect der Dr. Schenk Industriemesstechnik GmbH, Planegg. Es erlaubt durch Detektion von Fehlern und deren Qualifizierung die Online-Bewertung der Vliesstoffqualität als Gradmesser für den Erfolg von Versuchsdurchführungen.

 

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Weitere Informationen: STFI Spinnvliesanlagen Reifenhäuser

Winkler+Dünnebier: Marc Wolpers wird Vice President Sales Hygiene

Zum 10. August 2020 übernahm Marc Wolpers die Position des Vice President Sales Hygiene beim Maschinenbauunternehmen Winkler+Dünnebier (W+D) GmbH, Neuwied.
In seiner neuen Funktion wird er den gesamten Vertrieb des W+D Hygiene Solutions Bereichs steuern und damit sowohl das Sales Team von W+D als auch den Vertrieb der BICMA Hygiene Technologie GmbH, Mayen, leiten. Zuvor war er bei der Trützschler Nonwovens GmbH & Co.KG, Egelsbach, als Sales Director tätig und verfügt über umfassende Fachkenntnisse in der Hygiene-Industrie.
Ulrich Wald, der diese Position bisher innehatte, bleibt dem Unternehmen erhalten und wird sich unter Wolpers wieder verstärkt um Key-Accounts kümmern.

 

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Ausschreibung zur Beschaffung zertifizierter Masken

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Stuttgart, hat eine Ausschreibung des Landes Baden-Württemberg zur Beschaffung von zertifizierten Atemschutzmasken (MNS und FFP 2) gestartet. Mit der Bekanntmachung werden interessierte Unternehmen aufgefordert, sich für den Auftrag zu bewerben. Im Rahmen dieses sog. Teilnahmewettbewerbs prüft der Auftraggeber nur die Eignung der Bewerber, d. h. deren Zuverlässigkeit, sowie wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit. Nach Eingang der Teilnahmeanträge werden die Teilnahmeanträge geprüft und per Los vier geeignete Bewerber ausgewählt, die dann zur Abgabe eines ersten Angebots auffordert weden. Die Frist zur Abgabe eines Teilnahmeantrages ist der 25.August.2020. Die Terminierung ist so knapp, da die Vergabe Mitte September 2020 erfolgen soll und die Lieferung dann im Oktober 2020 startet. AFBW-Mitgliedsunternehmen können sich auch an die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW), Stuttgart, wenden.

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Dornbirn-GFC: Webinar Week mit Vorträgen zu Top-Themen

Aufgrund der Einschränkungen im Reiseverkehr und der außergewöhnlichen wirtschaftlichen Situation, sowie der gesundheitliche Aspekt und die Sicherheit der Besucher wurde der Dornbirn-GFC 2020 abgesagt. Als Alternative zum Dornbirn-GFC in Dornbirn/Österreich, findet in diesem Jahr die Webinar Week 2020 vom 16. – 18. September 2020 statt. Diese Onlineveranstaltung ist kostenlos. Im Rahmen der Eröffnung mit Keynote-Vorträgen findet auch die Verleihung des „Paul Schlack/Wilhelm Albrecht Preises“ statt. Weitere Vorträge, insgesamt 25, wird es zu den Themenblöcken „Smart, Integrated, Digital Textile Production Chain“, „PPE – a Challenge for the Industry in Europe“, „New Recycling Technologies – what are the Challenges?“, „Circular Economy in the European Industry Recovery“ und „Future Rules & Regulations for Textiles what should be expected from the EU?“ geben. Der 60. Dornbirn-GFC ist vom 15.-17. September 2021 in Dornbirn geplant. Weitere Informationen unter: www.dornbirn-gfc.com

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Weitere Informationen: Dornbirn-GFC online seminar

Textil vernetzt: Einladung zur Online-Fachtagung

Am 9. September 2020 veranstaltet das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt, Berlin, eine Online-Fachtagung zum Thema, wie Digitalisierung und KI die Vernetzung der Produktion ermöglichen. In der 3. Fachtagung diskutiert das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Textil mit Unternehmen aus unterschiedlichen Anwendungsfeldern der Textilbranche im Rahmen der gemeinsam durchgeführten Praxisprojekte, vor welchen digitalen Herausforderungen die Partner standen, wie Textil vernetzt unterstützen konnte und welche Schritte geplant sind. Dabei werden die verschiedenen Aspekte in einer vernetzten textilen Wertschöpfungskette beleuchtet: digitale Auftragsabwicklung ohne Medienbrüche, Lager- und Bestandsmanagement, sensorbasierte Nachrüstung von Textilmaschinen, flexibles Prozessmonitoring sowie der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion. Inhaltlich ergänzt wird die Fachtagung von 9.00 - 11.30 Uhr durch das 3. futureTex-Symposium. In Spotlights werden aktuelle und praxisnahe Forschungsthemen vorgestellt. Weitere Informationen unter: www.kompetenzzentrum-textil-vernetzt.digital/aktuelles.html

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Weitere Informationen: Textil vernetzt Wertschö

Oerlikon: Manmade Fibers Segment trotz Pandemie auf Kurs

Das Segment Manmade Fibers des Technologiekonzern Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, lieferte trotz der Pandemie eine robuste Performance. Dies ist auf die Erholung im Geschäft mit Filament-Anlagen in China und ein diversifizierteres Portfolio mit Produkten wie Vliesstoffen, Stapelfasern, Polykondensation und Smart-Factory-Lösungen zurückzuführen. Im 2. Quartal 2020 konnte ein deutlicher Anstieg der Aufträge verzeichnet werden. Die Gründe liegen in der raschen Erholung der Nachfrage in China und dem Rest Asiens, und der steigenden Nachfrage nach Meltblown-Anlagen für Vliesstoffe. Diese werden für die Produktion von Gesichtsmasken eingesetzt. Für das 1. Halbjahr 2020 konnte ein Auftragseingang von über 500 Mill. sfr verzeichnet werden und man ist zuversichtlich, die Lieferpläne für 2020 einhalten zu können. Der Umsatz nahm im 2. Quartal 2020 um 22,8% ab, hauptsächlich aufgrund des außergewöhnlich hohen Umsatzvolumens im Vorjahr. Bei konstanten Wechselkursen ging der Umsatz um 17,7% auf 264 Mill. sfr zurück. In China war der Umsatz im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr stabil, was die Erholung nach dem Lockdown im Q1/2020 bestätigt. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 30 Mill. sfr (Q2/2019: 51 Mill. sfr) oder 12,1% des Umsatzes. Da viele Länder bei kritischen Artikeln eine höhere strategische Autonomie anstreben, erwartet Oerlikon eine weiterhin positive Entwicklung des Vliesstoff-Markts.

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Weitere Informationen: Oerlikon Textilmaschinenhersteller

Digel: Neuer Vorstand

Zum 1. September 2020 wird Marc Svojanovsky als neuer Vorstand für die Ressorts Vertrieb, Produkt und Marketing beim Bekleidungshersteller Digel AG, Nagold, bestellt. Svojanovsky kommt von Michael Kors Ltd., London/UK, wo er in den letzten 3 Jahren als Vice President für den Bereich Menswear die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika verantwortete. Zuvor war er über 20 Jahre bei der VF Corp., Greensboro, NC/USA, in unterschiedlichen nationalen wie internationalen Positionen tätig. Neben Marc Svojanovsky gehört weiterhin Jochen Digel dem Vorstand an.

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Stoll: Eröffnung des 2. Bauabschnitts

Zum 1. Juli 2020 wurde der Zusammenschluss des Textilmaschinenherstellers Karl Mayer Textilmaschenfabrik GmbH, Obertshausen, und des Flachstrickmaschinenherstellers H. Stoll GmbH & Co.KG, Reutlingen, vollzogen. Stoll zieht nun mit seinen Geschäftsräumen vom Stollweg in Reutlingen, in das Industriegebiet Reutlingen-Betzingen um und setzt seine Aktivitäten hierzu unter dem neuen Eigentümer planmäßig fort. Bereits 2004 verlagerte Stoll seine Produktion an den Standort im Industriegebiet Mark West. Nun entstehen in 2 Projektabschnitten vorerst ein Entwicklungszentrum und später ein Kundenzentrum, um die übrigen Business-Bereiche aufzunehmen. Offizieller Baubeginn für das Entwicklungszentrum war am 26. Juli 2019. Das Bürogebäude für etwa 70 Mitarbeiter soll bis zum Herbst 2020 fertig gestellt werden. Am 29. Juli 2020 folgte die Eröffnung des 2. Projektabschnitts, bei dem bis zum Herbst 2021 das Kundenzentrum errichtet werden soll.

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Mahlo: 75-jähriges Firmenjubiläum

Der Hersteller von Mess-, Regel- und Automatisierungssystemen Mahlo GmbH & Co. KG, Saal a.d. Donau, feierte am 5. August sein 75-jähriges Firmenjubiläum. 1945 gründete Dr. Heinz Mahlo das Unternehmen und setzte früh auf Entwicklungen von Mess- und Regelanlagen für die Textilindustrie. Ende der 1950er Jahre meldete er ein Patent auf den 1. automatischen Schussfadenrichter an.
Mahlo-Fadenrichter und -Systeme zur Prozesskontrolle für die Textilveredlung finden sich in allen wichtigen Märkten. Mitte der 1990er Jahre wurde das Qualitätsleitsystem Qualiscan QMS auf den Markt gebracht.
Das Unternehmen hat Niederlassungen in den USA, Italien, Belgien, Spanien und China und arbeitet mit Servicestationen und Vertriebspartnern in über 100 Ländern zusammen.

Bild: Firmeninhaber Ralph & Aura Greenwood-Mahlo am Tisch des Firmengründers Dr. Heinz Mahlo

 

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Weitere Informationen: Mahlo GmbH & Co. KG Mahlo Jubiläum

Dralon: Umfassende Sanierung

Der Acrylfaserhersteller Dralon GmbH, Dormagen, musste seine Produktion im 2. Quartal dieses Jahres bereits erheblich reduzieren. Neben den Auswirkungen aus der Corona-Pandemie belasten Dralon der anhaltend hohe Preisdruck in einem weltweit schrumpfenden Markt.
Um das Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu machen, hat sich Dralon im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens entschlossen, das Unternehmen umfassend zu sanieren. Das Schutzschirmverfahren kann nur eingeleitet werden, wenn das Unternehmen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht zahlungsunfähig ist. Die Geschäftsführung des Unternehmens bleibt im Verfahren voll handlungsfähig. Die Produktion und Lieferung an die Kunden laufen uneingeschränkt weiter. Dralon nutzt für die Sanierung das Eigenverwaltungsverfahren mit dem Ziel, das Unternehmen fortzuführen. Dabei bleibt die Unternehmensleitung weiterhin im Amt und führt die Sanierung mit Hilfe eines Sanierungsexperten und unter Aufsicht eines Sachwalters selbst durch.
Das angegliederte Geschäft des Faserherstellers Dolan GmbH, Kelheim, ist nicht Teil des Umstrukturierungsprozesses, da das Geschäft dort weniger beeinträchtigt ist und in 2020 profitabel bleibt.

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Weitere Informationen: Dralon Sanierung Coronakrise