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Lenzing: Bestätigung der Klimaziele durch Science Based Targets Initiative

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, Mitglied der CEO Climate Leaders Group des Weltwirtschaftsforums und Unterzeichner der UN-Charta für Klimaschutz in der Modebranche, wird den eigenen CO2-Fußabdruck stark reduzieren. Ein erster Meilenstein wurde für das Jahr 2030 gesetzt, bis zu dem Lenzing im Vergleich zum Jahr 2017 die eigenen CO2-Emissionen je hergestellter Tonne Produkt um 50 % senken will. Für das Jahr 2050 gab Lenzing die Vision einer Produktion ohne Netto-CO2-Emissionen bekannt.
Die Science Based Targets Initiative hat nun die Klimaziele der Lenzing Gruppe wissenschaftlich bestätigt. Die Ziele von Unternehmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen werden von der Organisation dann als wissenschaftsbasiert (science-based) bezeichnet, wenn sie dem notwendigen Level an Dekarbonisierung entsprechen, das den weltweiten Temperaturanstieg unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Temperaturen halten kann.
Lenzing ist damit der erste Hersteller holzbasierter Fasern, der Science Based Targets festgelegt hat.
Zurzeit haben sich 713 führende Unternehmen weltweit und 9 Unternehmen in Österreich zu Science Based Targets verpflichtet. Nur 305 dieser Unternehmen haben jedoch bestätige Science Based Targets.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Lenzing CO2-Emissionen

Lenzing: Nachhaltigkeitsbasierte Finanzierung

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, geht bei der Finanzierung des operativen Wachstums neue Wege: Als eines der ersten Unternehmen weltweit platzierte Lenzing am 27. November 2019 ein an die eigene Nachhaltigkeitsperformance gebundenes Schuldscheindarlehen.
Bei dieser Form des Darlehens ist die Verzinsung an Lenzings Leistung im Bereich der Nachhaltigkeit gekoppelt und wird von einer unabhängigen Nachhaltigkeitsagentur jährlich geprüft und bewertet. Die Agentur MSCI, New York, NY/USA, die im Falle Lenzings das Rating vornimmt, zeichnete das Unternehmen zuletzt mit einem A-Rating aus. Die innovative und nachhaltigkeitsbasierte Finanzierung bei einem Schuldscheindarlehen ist ein konsequenter Schritt in der Umsetzung der eigenen Unternehmensstrategie sCore TEN, deren Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz liegt.
Der anfänglich mit 200 Mill. € platzierte Schuldschein stieß auf Seiten von Investoren aus Europa und Asien auf so großes Interesse, dass man sich dazu entschloss, auf 500 Mill. € zu erhöhen. Knapp 12 % davon (65 Mill. US$) wurden in US$ gezeichnet. Der durchschnittliche Mischzinssatz des Darlehens liegt bei knapp unter 1 %, wodurch sich die Lenzing Gruppe günstiger als bei vergangenen Schuldscheindarlehen finanziert.
Das Gesamtvolumen des Darlehens von 500 Mill. € wird der Lenzing Gruppe im Dezember 2019 und im Januar 2020 zur Verfügung stehen und verteilt sich in weiterer Folge auf Tranchen mit Laufzeiten von 5, 7 und 10 Jahren. Außerdem wurden Namensschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von 15 Jahren platziert. Die Mittel sollen für die allgemeine Unternehmensfinanzierung verwendet werden, für eine vorzeitige Refinanzierung einer Schuldschein-Tranche aus dem Jahr 2015 sowie für wichtige nachhaltige Zukunftsprojekte der Lenzing Gruppe.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Lenzing Nachhaltigkeit Finanzierung

Lenzing: Grundstein für größtes Lyocell Werk der Welt gelegt

Am 15. November 2019 startete der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, im Rahmen einer feierlichen Grundsteinlegung offiziell mit dem Bau des größten Lyocell-Werks der Welt in Thailand. Nach der im Juni 2019 erteilten Genehmigung des Projekts und der erfolgreichen Unterzeichnung eines EPCM-Vertrags (Engineering, Procurement and Construction Management) mit Wood PLC im August 2019, wurde der Bau der Anlage in der Provinz Prachinburi aufgenommen.
Das neue Werk wird mit einer Kapazität von 100.000 t/Jahr die größte Lyocell-Anlage der Welt sein und Lenzing dabei helfen, der hohen Nachfrage nach Lyocellfasern nachzukommen. Ebenso soll die Führungsposition am Markt für Spezialfasern gestärkt werden.
Das Investitionsvolumen für eine erste Produktionslinie liegt bei 400 Mill. €. Potenziell können 3 weitere Linien am Standort errichtet und betrieben werden. Fertigstellung der Produktionsanalage soll im 3. Quartal 2021 erfolgen. Mit der Produktion der ersten Fasern wird bereits im 4. Quartal 2021 gerechnet.

 

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dfv Mediengruppe
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Lenzing: Solide Umsatzzahlen in schwierigem Marktumfeld

Trotz einer deutlich angespannteren Marktsituation setzt der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, auch im 3. Quartal 2019 seine solide Geschäftsentwicklung fort. Der Umsatz- und Ergebnisrückgang in den ersten 3 Quartalen 2019 konnte bedingt durch die historisch niedrigen Preise für Standardviscose deutlich gemindert werden.
Die Umsatzerlöse der Lenzing Gruppe entwickelten sich trotz der stark rückläufigen Preise für Standardviscose auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahreszeitraum und lagen bei 1,62 Mrd. € (-1,1 %). Durch die weitere Optimierung des Produktmixes und höhere Preise für Spezialfasern konnte der Rückgang aber weitgehend kompensiert werden; der Anteil der Spezialfasern an den Umsatzerlösen lag mit 49,8 % deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres von 44,1 %. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank in Q3/2019 um 19,3 % auf 153,5 Mill €.
Das sehr angespannte und volatile Marktumfeld im Allgemeinen, gepaart mit unregelmäßigen Entwicklungen in den Handelsstreitigkeiten zwischen den wichtigsten Wirtschaftsblöcken und der hohen Unsicherheit in der textilen Wertschöpfungskette, trübt die Ergebnis-Visibilität deutlich. Die Lenzing Gruppe geht auf Basis des o.g. wirtschaftlichen Umfelds davon aus, dass das Ergebnis für 2019 leicht unter dem Niveau von 2018 liegen wird.

 

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Lenzing: Auszeichnungen bei Corona-Verleihung

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, gewann am Montag, 4. November 2019, den Wirtschaftspreis Digital-Corona in Gold. Der Preis wurde erstmals in dieser Kategorie vergeben. Prämiert werden Unternehmen, die die Digitalisierung der betrieblichen Prozesse, der Produkte und Dienstleistungen sowie des Geschäftsmodells in den vergangenen Jahren dynamisch vorangetrieben haben. Lenzing durfte sich gleich bei der Premiere über den 1. Preis für die Einführung der Blockchain-Technologie zur Faser-Identifikation über die gesamte textile Wertschöpfungskette freuen.
Lenzing verfolgt mit der Einführung der Blockchain-Technologie das ambitionierte Ziel, volle Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette zu schaffen und damit einen Wandel in einer Branche voranzutreiben, in der weniger als 5 % der führenden 250 Bekleidungsmarken ihre Produkte bis zur Faser zurückverfolgen können.  Seinen Kunden und Partnern ermöglicht das Unternehmen damit, ihre Fasern der Marke Tencel und deren Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt zu identifizieren. Konsumenten können die Herkunft ihrer Textilprodukte mithilfe eines QR-Codes feststellen.
Für die Leistungen als oberösterreichischer Leitbetrieb und bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region erhielt Lenzing außerdem den Standort-Corona in Bronze. Mit seiner kontinuierlich hohen Investitionstätigkeit am Standort Lenzing trägt das Unternehmen laufend zur Stärkung des Wirtschaftsraums bei. 2019 stellte das Unternehmen etwa den Ausbau des Zellstoffwerks am Standort fertig und steigert damit die Produktionskapazitäten auf 320.000 t/Jahr.

 

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Lenzing: Bekanntgabe von Klimazielen

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, gab seine Klimaziele bekannt: Bis 2030 werden spezifische CO2-Emissionen pro Tonne produziertem Zellstoff und Fasern um 50 % gesenkt. Bis 2050 wird die Lenzing Gruppe netto kein CO2 mehr emittieren.
Der Vorstand von Lenzing beschloss außerdem, 40 Mill. € in die Ausweitung der Produktion des Rohstoffs Schwefelsäure am Standort Lenzing zu investieren. Mit einer neuen Luftreinigungs- und Schwefelwiederaufbereitungsanlage wird in Zukunft nicht nur die Eigenversorgung für den Rohstoff optimiert und die Prozesssicherheit erhöht, sondern auch die Umweltverträglichkeit der Gesamtproduktion am Standort verbessert.

 

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Dornbirn GFC mit GFC Startup Days

Circular Economy, Digitalisierung, technische Textilien, Vliesstoffe und die 1. Startup Days waren die Top Themen der 58. Internationalen Fasertagung in Dornbirn/Österreich (Dornbirn GFC), an der über 700 Besucher aus mehr als 30 Ländern teilnahmen. Besonders Unternehmen aus Asien und der Türkei zeigten deutliches Interesse.
Nachhaltiges Ressourcenmanagement ist ein Kernelement für unsere Zukunft geworden. Plenarvorträge zum Thema Nachhaltigkeit wurden von Robert van de Kerkhof (Lenzing AG) und Uday Gill (Indorama Ventures) aus der Perspektive der Faserindustrie gehalten.
Wie kann die Softwareindustrie die nachhaltige Industrie unterstützen? - Dies wurde durch interessante Beispiele von Robert Rosellen (Microsoft) und Stefan Achleitner (Palo Alto Networks) in weiteren Plenarvorträgen dargelegt.
Am 11./12. September 2019 fanden die 1. Dornbirn-GFC Startup Days unter dem Motto „Come and see where Startups meet Industry, Research and Brands“ in Kooperation mit PricewaterhouseCoopers (PwC) statt. Über 20 internationale Startups präsentierten ihre Innovationen in einem eigens errichteten Veranstaltungszelt. Die 3 besten Projekte wurden mit dem Startup Award ausgezeichnet.
Des Weiteren gab es mehr als 100 Expertenvorträge zu den folgenden Themenschwerpunkten: Faserinnovationen, Circular Economy und Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Smart Textiles, Oberflächenmodifikation und Additive, Sport- und Freizeitbekleidung sowie Vliesstoffe und technische Textilien.

 

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Lenzing: Präsentation eines Blockchain-Pilotprojekts

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, strebt mit der Einführung der Blockchain-Technologie ein neues Maß an Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Textilindustrie an. Beim Fashion Summit in Hongkong/China am 5./6- September 2019 wurde das erste Pilotprojekt präsentiert, das in mit Kooperation mit der Plattform des Technologieunternehmens TextileGenesis, Hongkong/China, dem WWF sowie der Marke Chicks, Hongkong/China, umgesetzt werden konnte.
Die Blockchain-Technologie ermöglicht allen Kunden und Partnern, Lyocellfasern der Marke Tencel und die jeweilige Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt bis zur Kleidung und zu den Heimtextilien zu identifizieren. Darüber hinaus bietet die neue Technologie Konsumenten auch die Möglichkeit, die Zusammensetzung eines Kleidungsstückes sowie die dahinterliegende textile Lieferkette vor dem Kauf durch einfaches Scannen eines Barcodes zu überprüfen.

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Lenzing: Neuer Leiter Corporate Communications & Investor Relations

Anfang September wird Filip Miermans die Leitung des Bereichs Corporate Communications & Investor Relations beim Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, übernehmen und in dieser Funktion an Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing AG, berichten. Er folgt Waltraud Kaserer nach, die Lenzing in Zukunft bzgl. Public Affairs weiter unterstützen wird. Vor seinem Wechsel zur Lenzing Gruppe leitete Miermans seit 2013 den Bereich Marketing & Unternehmenskommunikation beim Maschinenbauunternehmen Lisec Austria GmbH, Seitenstetten/Österreich.

 

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Lenzing: Solide Halbjahreszahlen

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, konnte die solide Geschäftsentwicklung auch im 1. Halbjahr 2019 fortsetzen. Trotz eines deutlich angespannteren Marktumfelds mit historisch niedrigen Preisen für Standardviscose erzielte das Unternehmen ein leichtes Umsatzwachstum.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum 1. Halbjahr 2018 um 1,2 % auf 1,09 Mrd. €. Die weitere Optimierung des Produktmix und höhere Preise für Spezialfasern waren dafür verantwortlich. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 17,9 % auf 105,6 Mill. € zurück, was zu einer niedrigeren EBIT-Marge von 9,7 % (H1/2019: 12 %) führte.
Die Errichtung einer hochmodernen Lyocellfaser-Produktionsanlage in Prachinburi/Thailand wurde im 2. Quartal 2019 genehmigt. Das Investitionsvolumen für die neue Anlage mit einer Kapazität von 100.000 t beträgt etwa 400 Mill. €. Im Berichtszeitraum wurde außerdem die Umstellung der Produktionskapazitäten von Standardviscose auf Lenzing Ecovero Fasern in China abgeschlossen.
Der erfolgreiche Abschluss des Ausbaus und der Modernisierung der Produktionskapazitäten für Faserzellstoff am Standort Lenzing im 1. Halbjahr 2019 war ein wichtiger Schritt in der Rückwärtsintegration. Lenzing will seine Position bezüglich Nachhaltigkeit in der produzierenden Industrie und in der Faserindustrie weiter ausbauen, indem in den kommenden Jahren 100 Mill. € in Maßnahmen zu Energieeinsparungen, in die weitere Umstellung auf erneuerbare Energien und in neue Technologien investiert wird.

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dfv Mediengruppe
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