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15 Ergebnisse

Freudenberg: Wiederverwertung von Seidentextilien in Isolierungen

Der Hersteller technischer Textilien Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, und der Textilhersteller Ratti, Guanzate/Italien, arbeiten seit Beginn 2020 gemeinsam an Nachhaltigkeitsprojekten. Der erste Erfolg dieser Zusammenarbeit ist ein Prozess zur Wiederverwertung von Seidentextilien bei der Herstellung leistungsfähiger Thermoisolierungen, welche Ratti aktuell auf den Markt bringt. Freudenberg trägt als Produktionspartner in diesem Projekt zur nachhaltigen Entwicklung der Bekleidungs- und Textilindustrie bei.
Dafür verwertet Ratti Seidentextilien und Freudenberg produziert daraus Thermoisolierungen, welche Ratti schließlich vermarktet. Die Thermoisolierungen bestehen aus 70 % wiederverwerteter Seide. Der lösemittelfreie Herstellungsprozess von Freudenberg reduziert die Auswirkungen des neuen Prozesses auf die Umwelt zudem deutlich.

 

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Freudenberg: 50 Jahre Innovationen aus Kaiserslautern

Seit 50 Jahren produziert und entwickelt die Unternehmensgruppe Freudenberg SE, Weinheim, am Produktionsstandort in Kaiserslautern innovative Technologien.
Rund 600 Mitarbeiter aus den 3 Geschäftsbereichen Freudenberg Performance Materials (FPM), Freudenberg Filtration Technologies (FFT) und Freudenberg Medical (FM) produzieren und entwickeln hier innovative Produkte, wie z.B. technische Vliesstoffe für die Fertigung hochwertiger Mund-Nase-Masken, eine neue Sensortechnologie für die Produktion medizinischer Silikonschläuche oder innovative Kfz-Innenraumfilter für die weltweite Automobilindustrie.
1970 wurde gemeinsam mit der BASF SE, Ludwigshafen, der Kaufvertrag für das Grundstück unterzeichnet und das Joint Venture Spinnvlies aufgebaut. 1975 übernahm Freudenberg das Unternehmen und baute die Produktion immer weiter aus: 1984 entstand das damals modernste Hochregallager Europas für 25 Mill. m² Spinnvliesstoffe.
1990 wurde eine Regranulierungsanlage in Betrieb genommen mit der Spinnvliesstoffe recycelt werden können. Seit 1998 werden auf der Meltblown-Anlage auch Vliesstoffe für die Filterherstellung produziert.
FPM eröffnete 2013 eine weitere Regranulierungsanlage, mit deren Hilfe Anfahrware und Randstreifen der täglichen Produktion zu fast 100 % wiederverwertet werden können. 2014 wurde ein neues Logistikzentrum für Autoinnenraumfilter von Freudenberg Filtration Technologies eingeweiht.

 

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Freudenberg: Filtersysteme zur Senkung der Virenlast in Innenräumen

Aerosole, die zu den Infektionsquellen zählen, schweben und verteilen sich als virenbeladene Kleinstteilchen in der Raumluft. Wirksame und moderne Lüftungsanlagen, mit den richtigen Filtersystemen ausgestattet, sind geeignet, die Virenlast zu senken.
Als Reaktion auf die Corona-Pandemie hat der Hersteller technischer Textilien Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, den Luftqualitätsmanagement-Service „Viledon filterCair“ um 2 weitere Hygienemodule gegen Keime und Viren ausgebaut. Beide richten sich vorrangig an die Lebensmittel- und Getränkeindustrie.
Die 2 Module beinhalten einen umfassenden Lüftungsanlagencheck mit Proben auf Anlagenoberflächen durch Servicetechniker sowie mehrere mikrobiologische Untersuchungen.
Für den Automobilbereich bietet Freudenberg den KFZ-Innenraumfilter der „micronAir protect”-Line an. Sie können etwa 90 % der virushaltigen Aerosole filtern.
Die ersten beiden Schichten fangen die Mehrheit der ultrafeinen Aerosole ein. Die optionale 3. Schicht bindet Schadgase. Zusätzlich inaktiviert eine innovative 4. mit Fruchtextrakt beschichtete Lage, nahezu 100 % der erfassten Viruslast. Sie verhindert, dass z.B. bei Vibrationen aktive Viren wieder in die Raumluft freigesetzt werden.

 

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Freudenberg: Kapazitätserhöhung für Meltblown-Vliesstoffe

Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten am Standort in Kaiserslautern leistet der Hersteller technischer Textilien Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, einen Beitrag zur Bewältigung der coronabedingten Herausforderungen u.a. der Versorgung mit zertifizierten Gesichtsmasken. Die Meltblown-Anlage wird voraussichtlich im 1. Quartal 2021 in Betrieb gehen. Mit der Anlage werden die Produktionskapazitäten für Meltblown-Vliesstoffe am Standort Kaiserslautern signifikant erhöht.
Die Kapazitäten für die Produktion von Vliesstoffmedien werden ausschließlich zur Herstellung zertifizierter Mund-Nasen-Masken benutzt. Die Medien werden speziell für die weiterverarbeitende medizintechnische Industrie entwickelt und an diese verkauft.
Freudenberg stellt die Materialien aus extrem feinen, schmelzgesponnenen Polypropylen-Mikrofasern her. Dank der dichten Struktur der Vliesstoffe und ihrer elektrostatischen Aufladung filtern damit hergestellte Masken kleinste Partikel, zu denen auch Viren zählen.

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Freudenberg: Neue nachhaltige Vliesstofflinie in Taiwan

Der Hersteller technischer Textilien Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, hat eine hochmoderne Spinnvliesanlage in Tayuan Tao-Yuan, Taiwan/China, installiert und produziert dort Vliesstoffe für diverse Märkte. Zur Erkennung von Materialabweichungen und für automatische Anpassungen wird auf der Anlage Künstliche Intelligenz (KI) genutzt. Durch diese Technologie wird die Filamentverteilung verbessert und so die Gleichmäßigkeit des Materials erhöht. Dadurch können diese Vliesstoffe einfacher für eine Vielzahl von Anwendungen verarbeiten. Darüber hinaus werden Highspeed-Infrarot-Kameras eingesetzt, um selbst schwierige kleineste Spinnfehler zu erkennen und zu vermeiden.
In der Produktionslinie sind auch zusätzliche Besonderheiten integriert, um den Umweltschutz weiter zu verbessern. Alle Komponenten wurden aufgrund ihrer Energieeffizienz ausgewählt, um die CO2-Emissionen während des Betriebs zu minimieren.
Zudem wurde am Standort Taiwan in ein neues Recyclingsystem investiert, um alle Anlaufmaterialien sowie Abfallmaterialien während des normalen Betriebs zu verwerten. Dies ist ein weiterer Schritt, um künftig einen abfallfreien Betrieb zu erreichen. Außerdem wird die Spinnvlieslinie teilweise mit Solarenergie betrieben.

 

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Weitere Informationen: Freudenberg Spinnvliesanlagen

Freudenberg: Kooperation mit der North Carolina State University

Der Hersteller technischer Textilien Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, arbeitet mit dem Nonwovens Institute der North Carolina State University (NCSU), Raleigh/USA, zusammen, um medizinische und N95-Gesichtsmasken für die 17 angeschlossenen Universitäten der State University, Regierungsorganisationen und Krankenhäuser herzustellen.
Das Fachwissen und die Lieferketten werden aufeinander ausgerichtet, um diese Bestandteile persönlicher Schutzausrüstung so schnell wie möglich an Universitäten und Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu verteilen.
Im Rahmen dieser Partnerschaft beliefert die NCSU Freudenberg Performance Materials mit der für die Produktion notwendigen Rollenware. Freudenberg stellt das Know-how und das Personal für die Textilherstellung, das für die Installation, den Betrieb und die Wartung von 4 neuen Produktionslinien benötigt wird.
Neben den von der NCSU bereitgestellten Linien zur Maskenherstellung baut Freudenberg derzeit 6 weitere Produktionslinien für chirurgische und N95-Masken auf.

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Freudenberg: Maskenproduktion für den Endverbraucher

Mit der Produktion von Mund-Nasen-Masken für Endverbraucher hat der Hersteller technischer Textilien Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, begonnen. Im Gegensatz zu den inzwischen bekannten industriell oder privat gefertigten Baumwollmasken werden die Freudenberg-Masken aus einem 3-lagigen Filtermedium aus Vliesstoffen hergestellt.
Freudenberg hat bereits eine eigene Maskenfertigung aufgebaut, um die Belegschaft an den Standorten des Unternehmens mit Schutzausrüstung versorgen zu können. Nun ist geplant, die Kapazität in den nächsten Wochen weiter auszubauen, sodass täglich rund 1 Mill. Masken im Vierschichtbetrieb hergestellt werden können. Freudenberg möchte mit seinem Angebot zunächst den deutschen Markt bedienen.
Allerdings gibt es bereits Pläne auch an den Standorten in Nordamerika und Japan entsprechende Produktionen für den regionalen Markt aufzubauen.
Die Masken sind ab dem 11. Mai 2020 unter dem Markennamen Collectex erhältlich.

 

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Freudenberg: Europäische Kommission genehmigt Übernahme von Low & Bonar

Die Europäische Kommission hat der geplanten Akquisition des Herstellers von technischen Textilien Low & Bonar Plc, London/UK, durch die Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, eine bedingungslose wettbewerbsrechtliche Genehmigung der Phase 1 erteilt. Der Abschluss der Übernahme bleibt allerdings von der Erfüllung weiterer Bedingungen abhängig.
Freudenberg hatte das Angebot auf Erwerb von 100 % der Aktien an Low & Bonar am 17. April 2020 gestellt. Angesichts der derzeitigen Störungen durch die Corona-Pandemie ist es noch nicht möglich, den Zeitpunkt eines Abschlusses für die Übernahme zu bestimmten.

 

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Freudenberg: Stabiler Umsatz in 2019

Auch im Geschäftsjahr 2019 hat das Technologieunternehmen Freudenberg SE, Weinheim, in Maschinen, Anlagen, Akquisitionen und vor allem in die 3 wesentlichen Themen der Strategieperiode 2018 - 2020: Mobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit investiert. Zudem wurden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf einem hohen Niveau nochmals deutlich ausgebaut. 2019 lag der Umsatz der Freudenberg Gruppe  mit 9,47 Mrd. € (2018: 9,46 Mrd. €) nahezu auf Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 820 Mill. € unter dem hohen Niveau des Vorjahres (910,3 Mill. €).
Im Geschäftsfeld Technische Textilien und Filtration, zu dem die Segmente Freudenberg Performance Materials, Freudenberg Filtration Technologies und Japan Vilene Company gehörten, stieg der Umsatz um 3,7 % auf 1,97 Mrd. €.
Das Jahr 2019 war für das Segment Freudenberg Performance Materials (-3,2 %) herausfordernd. Das Geschäftsumfeld erwies sich als schwierig, da die Nachfrage in einigen Schlüsselmärkten ab Q2/2019 zunehmend nachließ. Gründe dafür waren die Unsicherheiten aufgrund der sich abschwächenden Konjunktur, die Handelskonflikte und der Brexit. Der Automobilmarkt, der in China und den USA bereits seit der 2. Hälfte des Jahres 2018 schwächer geworden war, ging im Jahr 2019 auch in Europa zurück. Davon waren bei der Geschäftsgruppe das Segment „Automotive Interiors“ und das Geschäft mit Filtermedien betroffen.
Die Dynamik auf dem Bekleidungsmarkt verlangsamte sich in fast allen Regionen, wobei der Margendruck zunahm.
Auf der anderen Seite wuchs die neu gegründete Division Healthcare im zukunftsträchtigen Segment der modernen Wundversorgung in Europa. Im Energiegeschäft stieg der Umsatz mit Anwendungen für Kabelschutz und Batterie-Separatoren.
Aufgrund der Akquisition eines führenden Herstellers für Luft- und Wasserfiltrationslösungen in China entwickelte sich das Segement Freudenberg Filtration Technologies in 2019 positiv. Das existierende Geschäft lag insgesamt etwa auf Vorjahresniveau. Während die Umsätze in der industriellen Filtration trotz volatiler Marktnachfrage im mittleren einstelligen Prozentbereich gesteigert werden konnten, war das Geschäft mit Automobilfiltern entsprechend der Marktnachfrage deutlich rückläufig.
In einem herausfordernden Marktumfeld konnte der Umsatz des Segments Japan Vilene Company um 4 % auf 580,3 Mill. € zulegen. Vorteilhafte Wechselkurseffekte wirkten sich dabei positiv aus.
Die Aktivitäten im Geschäftsbereich Industrial Materials entwickelten sich im Berichtsjahr uneinheitlich, verzeichneten aber insgesamt einen leichten Umsatzrückgang. Während das Umsatzniveau im Elektro- und Industriegeschäft, bei Autohimmeln und bei Bekleidung und Ausstattung unter dem des Vorjahres lag, legte der Umsatz im Medikal-Geschäft und mit Filtermedien leicht zu.

 

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Fraunhofer IPT: Neue Produktionsanlage für MNS-Masken

Die aktuelle Knappheit an MNS-Masken erschwert die Regelversorgung im Gesundheitswesen und die Bekämpfung der Corona-Pandemie. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, Aachen, baut deshalb jetzt gemeinsam mit der IBF Automation GmbH, Freudenberg, im Auftrag der Druckerei Moss GmbH, Lennestadt, eine Produktionsanlage für MNS-Masken in Deutschland auf.
Die Projektpartner haben sich das Ziel gesteckt, zunächst eine Produktionsanlage aufzubauen, mit der sich täglich circa 50.000 MNS-Masken produzieren lassen. Dazu greifen sie auf bereits bestehende Konstruktionspläne der Moss GmbH zurück und nutzen das jahrelange Know-how von Fraunhofer IPT und IBF Automation im Bereich des Sondermaschinenbaus und der Automatisierung. Anschließend sollen 3 weitere Anlagen in Deutschland aufgestellt werden, um die Produktion auf täglich 200.000 Masken ausweiten zu können.

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