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6 Ergebnisse

A+A 2019: Gesund und sicher arbeiten

Mit einem Rekordergebnis hinsichtlich Aussteller- und Besucherzahl sowie Ausstellungsfläche endete die Fachmesse für persönlichen Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit A+A 2019 gemeinsam mit dem 36. Internationalen Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vom 5.-8. November 2019 in Düsseldorf.
Insgesamt präsentierten 2.121 Aussteller (+9,9 %) aus 63 Ländern, platziert in erstmals 10 Hallen mit mehr als 78.000 m² ihre Innovationen. Über 73.000 Fachbesucher (+9,0 %), davon ca. 50 % aus dem Ausland, nutzen das umfangreiche Angebot der Veranstaltung.
Nachhaltigkeit war ein zentrales Thema auf der A+A: Im Rahmen neuer Veranstaltungen zu Themen wie „nachhaltige textile Fertigung“ oder „Fairness in globalen Lieferketten“ wurde das Thema umfassend beleuchtet. Veranstaltungen zu diesen Themen sollen in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.
Im Sinne einer ganzheitlichen Präventionskultur war die A+A vom aktuellen Topthema Nachhaltigkeit geprägt, da sie das Fundament gesunder und sicherer Arbeit ist.
Die nächste A+A findet vom 26.-29. Oktober 2021 statt.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: A+A Arbeitsschutz Arbeitsbekleidung

Invista: Stretchstoffe mit hoher Formbeständigkeit

Eine gute chemische Resistenz und Formbeständigkeit bietet die neue Kollektion MoveX Cordura Nyco Stretchstoffe von Sapphire Finishing Mills Ltd. Lahore/Indien, die mit einer innovativen Stofftechnologie der Marke Cordura des Faserherstellers Invista S.à.r.l., Wichita, KS/USA, hergestellt wird.
Umfangreiche Tests und Prüfungen haben gezeigt, dass MoveX den angenehmen Tragkomfort von Baumwolle mit der Strapazierfähigkeit von Polyamid sowie sehr guten Dehn- und Rücksprungeigenschaften vereint und zudem eine sehr gute Hochtemperatur-Waschbeständigkeit aufweist. Somit eignet sich das Material besonders für strapazierfähige Kleidungsstücke (z.B. Arbeitsbekleidung), die bei hohen Temperaturen gewaschen werden müssen.
Die neue Stoffkollektion wird auf der Fachmesse A+A in Düsseldorf vom 5.-8. November 2019 vorgestellt.
 

Quelle:
dfv Mediengruppe

Kübler: Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2018

Der Hersteller von Arbeitsbekleidung und Persönlicher Schutzausrüstung Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG, Plüderhausen, steigerte im Geschäftsjahr 2018 den Umsatz um 5 % auf 40 Mill. €. Der Exportanteil belief sich auf 18 %, wobei Österreich, die Schweiz und die Niederlande die wichtigsten Auslandsmärkte waren. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von 222 auf 228 Beschäftigte. 2018 investierte Kübler schwerpunktmäßig in die Produktentwicklung und die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Im laufenden Geschäftsjahr 2019 rechnet Kübler mit zweistelligem Wachstum. Grund für diese optimistische Prognose sind zahlreiche Folgelieferungen an große Endkunden und eine neuerliche Produktoffensive.
Im neuen Kübler Campus vermittelt Kübler Fachhandelspartnern und Sicherheitsfachkräften in Unternehmen umfassendes Know-how rund um den Einsatz von PSA. Die auf die Vorkenntnisse und den Wissensbedarf der Teilnehmer zugeschnittenen Seminare behandeln alle relevanten Themenfelder, angefangen bei den gesetzlichen Pflichten gemäß neuester Verordnungen, Haftungsrisiken, Normvorgaben für die verschiedenen Gefährdungsbereiche sowie Veredelung und Instandhaltung von Schutzbekleidung. Dabei werden die theoretischen Grundlagen durch praxisnahe Beispiele und Produktexperimente veranschaulicht.

 

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dfv Mediengruppe

Continental: Schutzanzüge mit hohem Tragekomfort

Das Technologieunternehmen Continental AG, Hannover, hat Materialien für Schutzanzüge entwickelt, die bei Arbeiten unter extrem hohen Temperaturen die Kontakthitze abhalten, aber auch für extreme Kälte ausgelegt sind. Kurzzeitig halten sie Temperaturen von -196 °C stand. Die Stoffe gibt es in zahlreichen Oberflächen- und Farbvarianten, darunter auch Signalfarben. Durch ihre hohe Flexibilität und die geringe Materialstärke bieten sie einen hohen Tragekomfort.
Für Trockentauchanzüge liefert Continental beschichtete Gewebe, die Schutz und Sicherheit im und unter Wasser bieten. Das robuste 0,5 mm dünne und etwa 450 g/m2 leichte Material bleibt auch unter extremen Belastungen dicht. Mit seiner hohen Flexibilität und angenehmen Haptik ist es angenehm zu tragen. Die innovative Condensation-Control-Technology (CCT) reguliert zudem das Körperklima.
Sichere und komfortable Produkte für Schutz- und Arbeitsbekleidung gehören ebenfalls zum Dynactiv-Protection-Portfolio von Continental. Dazu gehören innovative Bekleidungsmaterialien für Hosen, Jacken und Regenmäntel. Die Materialien aus Maschenware sind mit Polyvinylchlorid (PVC) überzogen. Sie verfügen über antistatische Eigenschaften und schützen vor rauer Witterung. Außerdem werden säure- und basenbeständige Produkte angeboten.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Continental AG

Weitblick: Nächste Generation übernimmt Verantwortung

Der Hersteller von Arbeitsbekleidung Weitblick Gottfried Schmidt OHG, Kleinostheim, übergibt weitere Gesellschafteranteile an die 4. Generation des Familienunternehmens.
Seit 1931 ist Weitblick in Familienhand und wurde sukzessive vom kleinen Ladengeschäft zum heutigen Unternehmen aufgebaut. Mit Einstieg der bereits 4. Familiengeneration im Jahr 2016 wurde im Unternehmen nicht nur die Sicherung der Nachfolge eingeleitet, sondern auch der notwendige Weg in die Digitalisierung geebnet. Ende 2019 werden mit Ausscheiden von Alexander Wolfgang Schmidt, Felix Schmidt (Bild rechts) und Isabelle Schmidt (Bild links) weitere Gesellschafteranteile übernehmen. Isabell Schmidt zeigt sich für die Bereiche Personal, Modedesign sowie Produktmanagement verantwortlich, Felix Schmidt verantwortet in geschäftsführender Funktion die Bereiche IT, Logistik und Digitalisierung.

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dfv Mediengruppe

DITF: PTFE-freie Outdoor- und Arbeitsbekleidung

Ressourcenschonende Materialkonzepte für Polytetrafluorethylen (PTFE)-freie Textilien wurden an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf, und am Hohenstein Institut für Textilinnovation, Bönnigheim, untersucht.
Dabei wurden alternative mikroporöse Membranlaminate auf Basis von Polypropylen (PP) und Polyester (PES) entwickelt. Diese mikroporösen Membranen haben winzig kleine Poren, durch die kein Wasser in flüssiger Form hindurchpasst. Sie sind aber groß genug, um Wassermoleküle in gasförmigem Zustand nach außen zu lassen. Das trägt entscheidend zur Schutzfunktion und zum Tragekomfort von Textilien bei. Der Vorteil mikroporöser Membranen aus PP und PES gegenüber dem bisher häufig verwendeten Fluorpolymern ist die geringere Umweltbelastung bei der Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung.

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dfv Mediengruppe