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Domotex: Terminanpassung

Auf vielfachen Kundenwunsch wird die Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge Domotex im Mai 2020 um 2 Tage vorverlegt und findet nun vom 18. – 20. Mai 2020 statt.
Für den 15. Januar 2021, den ursprünglichen Messestarttermin, plant die Domotex – wie bereits angekündigt - eine Digitalkonferenz.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Domotex Teppich

futureTex: Entwicklung eines textilspezifischen Industrie 4.0-Baukastens

Am 9. September 2020 wurden beim 3. futureTex Symposium, das erstmals online stattfand, neue Forschungsansätze für die Textilbranche aufgezeigt. Zunächst präsentierten 4 laufende Umsetzungsvorhaben ihre Forschungsziele sowie deren Status in der Umsetzung. Unter anderem arbeiten die Vorhaben-Teams an der Entwicklung eines textilspezifisch, erweiterbaren Industrie 4.0-Baukastens aus Software, Methoden und mechanisch-elektronischen Komponenten.
Im futureTex-Vorhaben TexPCB, war ein drucksensibler, textiler Sensor entstanden. Dafür galt es nun ein Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln. Die Norafin Industries GmbH, Mildenau, und die Esys GmbH, Berlin, arbeiteten gemeinsam mit der Unternehmensberatung Hyve AG, München, und der HHL Leipzig Graduate School of Management, Leipzig, im Rahmen eines mehrstufigen Inkubationsprozesses an der Realisierung. Das Ergebnis nach 6-monatiger Arbeit ist ein konkretes Konzept für die Anwendung des Drucksensors. Entworfen wurde eine berührungsempfindliche Matte, die sowohl das Verhalten als auch das Bewegungsmuster von Hunden aufzeichnen kann. So erhält der Hundehalter mittels einer App z.B. Informationen zum Schlafverhalten oder zur nächsten „Gassirunde“.
Um den Brückenschlag von den abgeschlossenen Forschungsvorhaben in die Praxis zu meistern, wurde 2019 der futureTex-Inkubator initiiert: ein Vorhaben, das sich speziell auf die Verwertbarkeit der Vorhaben durch Erarbeitung möglicher Geschäftsmodelle fokussiert.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: futureTex Textilsensorik Digitalisierung

Ispo: Bewerbungsphase für Ispo Awards 2021 startet

Bereits zum 10. Mal zeichnet die Sportartikelmesse Ispo herausragende Produkte und Services der Sportbranche mit dem renommierten Ispo Award aus. Unternehmen aus der gesamten Sportartikelindustrie können ihre Neuheiten zwischen dem 28. September und dem 4. Dezember 2020 einreichen.
Die international besetzte Fachjury urteilt nach einem exakt definierten Kriterienkatalog (wie Design, Funktion Nachhaltigkeit und Innovation). Die Ispo Awards gelten in der Sportbranche als eine Art Gütesiegel und bereiten den ausgezeichneten Unternehmen eine besondere Aufmerksamkeit für ihre innovativen Produkte.
Die Verleihung der Ispo Awards findet im Rahmen der Ispo Munich vom 31. Januar - 3. Februar 2021 in München statt.
Weitere Informationen unter: www.ispo.com/awards/ispo-award

 

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Weitere Informationen: ISPO Ispo Award Sportswear

helsa: Fokussierung auf den Bereich Fashion

Der Geschäftsbereich helsa Functional Coating des Herstellers von Polster- und Filtertextilien helsa GmbH & Co. KG, Gefrees, wird von der Mann+Hummel GmbH, Ludwigsburg, übernommen und soll das Portfolio von Mann+Hummel vor allem in der Molekularfiltration und Elastomerfertigung für industrielle Spezialanwendungen ergänzen.
Der Verkauf des helsa Filterbereichs soll der Wachstums- und Zukunftssicherung des Kernbereichs Fashion Shaping von helsa dienen und diesen Bereich auf dem globalen Markt von Bekleidungszubehör stärken. Die führende Position im Produktsegment Schulterpolster soll somit ausgebaut werden.
(Bild: Monika Sandler, Alleingesellschafterin helsa Group International)

 

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Weitere Informationen: helsa Elastomer

Sonotronic/Sanden: Neue Niederlassung mit Produktion in China

Der Hersteller von Ultraschall-Schweißmaschinen Sonotronic Nagel GmbH, Karlsbad, hat gemeinsam mit dem langjährigen Partnerunternehmen Sanden Electronic Equipment Ltd., Hong Kong/China, die Tochterfirma Sonotronic HK Ltd., Hong Kong, gegründet und somit nun direkten Zugriff auf den Produktionsstandort von Sanden in China. Bereits seit 16 Jahren beliefert Sonontronic über Sanden den chinesischen Markt. Sanden verfügt zudem seit 15 Jahren über einen Produktionsstandort in Huizhou/China. Hier werden basierend auf der Ultraschalltechnologie, Maschinen und Anlagen für den chinesischen Markt hergestellt. Für die Kunden von Sonotronic besteht damit die Möglichkeit internationale Projekte mit notwendiger Produktion in China und anschließendem Export direkt unter der Gesamtverantwortung von Sonotronic zu beauftragen. Insbesondere hinsichtlich internationaler Maschinenrichtlinien (vor allem CE), als auch dem Engineering und der nachfolgenden Integration von Maschinen im internationalen Servicenetz von Sonotronic bietet diese Lösung den Kunden eine hohe Projektsicherheit und Abwicklungsgarantie. Zukünftig sind über die Tochterfirma in China auch der Ausbau und der Verkauf von Ultraschallschweiß-Komponenten und Systemen für den chinesischen Markt im Bereich höherwertiger Anwendungen geplant.
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Weitere Informationen: Sonotronic/Sanden

Nova Textil: antivirale und antibakterielle Masken made in Germany

Die neue Mundschutzmaske Catus der Gorilla Protect GmbH, einer Tochtergesellschaft des Textilveredlungsunternehmens Nova Textil-Beschichtung GmbH, Grefrath, besteht zu 100 % aus Baumwollgewebe und hat antivirale sowie antimikrobielle Eigenschaften. Die Maske ist selbst-desinfizierend und kann mehrmals getragen werden, ohne dass sie gewaschen werden muss. Sie muss nur gewaschen werden, wenn sie schmutzig wird. Die Ausrüstung ist waschbeständig (bis zu 20 Wäschen). Da es sich um ein einlagiges Produkt handelt und nicht wie üblich um 3 Lagen, ist der Tragekomfort verbessert. Die antivirale und antibakterielle Ausrüstung, basierend auf Titandioxid und Silberchlorid, ist aufgrund der antibakteriellen Wirkung nach ISO 20743 und der antiviralen Wirkung nach ISO 18184 zertifiziert. Diese eliminiert nachweislich über 99,99% des Coronavirus 229 E, wobei die Vermehrung von Mikroorganismen wie Keime und Bakterien durch die biostatische Wirkung von Silbersalzen und Viren verhindert wird. Das Material für die Masken wird auf einem Montex-Spannrahmen des Textilmaschinenherstellers A. Monforts Textilmaschinen GmbH & Co. KG, Mönchengladbach, behandelt.
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Weitere Informationen: Nova Textil

Delcotex/eurolaser: Konfektion von Composites mit Lasercuttern

Der Hersteller technischer Textilien Delcotex Delius Techtex GmbH & Co. KG, Bielefeld, hat sich in den letzten Jahren auf die Herstellung von Prepregs für den Automobil- und sonstigen Transportbereich spezialisiert.
Im Vergleich zu herkömmlichen Werkstoffen lässt sich durch thermoplastische Prepregs sehr viel Gewicht und auch Kosten sparen und dabei die Stabilität von Bauteilen optimieren. Der hohe Stabilitätsgrad der Gewebe hat allerdings auch einen Nachteil in der Weiterverarbeitung. Beim Zuschneiden sind herkömmliche Messer oder Stanzen sehr schnell stumpf. Einzig mit Wasserstahl oder Laser ist ein wirtschaftliches Schneiden möglich.
Der Laser durchtrennt die zu schneidenden Materialien durch Ablation, also durch Erhitzen. Dabei entsteht durch die Kunststoffanteile im Materialgewebe eine sauber verklebte und versiegelte Schnittkante. Mit dem Laser können die Prepregs nun schnell, präzise und vor allem trocken geschnitten werden. Und am Laser entsteht praktisch kein Verschleiß.
Der Lasersystem-Hersteller eurolaser GmbH, Lüneburg, prüft regelmäßig die neuen technischen Textilien von Delcotex. Es werden Zertifikate erstellt, welche Materialien mit welcher Lasermaschine geschnitten werden kann. Außerdem werden Empfehlungen zu den entsprechenden Schnittgeschwindigkeiten der Lasermaschinen gegeben.

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VDTF: Mitgliederversammlung im Oktober in Nordhorn

Am 31. Oktober 2020 veranstaltet der Verein Deutscher Textilveredlungsfachleute VDTF e.V., Frankfurt/M., die diesjährige Mitgliederversammlung in Nordhorn mit interessanten Fachvorträgen und einem vielschichtigen Rahmenprogramm.
Die Veranstaltung findet im Nino Hochbau (alter Spinnereihochbau der ehemaligen Nino AG) statt, einem eindrucksvollen Gebäudekomplex aus der textilen Blütezeit Nordhorns.

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Weitere Informationen: VDTF Mitgliederversammlung Verband

Heimtextil verlegt auf Mai 2021 und Umstrukturierung des Messekalenders

Aufgrund des aktuellen Pandemieverlaufs ordnet die Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt/M., den Messekalender im Frühjahr neu und setzt dabei auf neue Synergien und digitale Ergänzungen. Bis einschließlich März 2021 werden am Standort Frankfurt keine eigenen physischen Messen veranstaltet. Damit wird auf die verschärften Reiserestriktionen reagiert.
Die internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien Heimtextil 2021 wird vom Januar auf den 4.-7. Mai 2021 verlegt und findet dann parallel zur internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe Techtextil 2021 sowie zur internationalen Leitmesse für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien Texprocess 2021 in Frankfurt statt.
Als 1. digitaler B2B-Marktplatz für Home & Living führt die Plattform Nextrade Angebot und Nachfrage der gesamten Branche zusammen. Seit 2019 nutzen Kunden der Ambiente, Tendence und Nordstil das Portal (www.nextrade.market.) mit Services rund um Order- und Datenmanagement. 2021 steht das Portal erstmalig auch Kunden der Heimtextil, Christmasworld, Creativeworld zur Verfügung, um die physische Messeteilnahme zu verlängern und ganzjährige Orders zu ermöglichen.
In China hingegen konnten in den letzten Wochen bereits wieder 13 große Messen der Messe Frankfurt GmbH an verschiedenen Standorten stattfinden.
Im Hinblick auf Covid-19 gehören Messehallen zu den sichersten überdachten Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten können, ohne einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt zu sein. Es kann in hoher Frequenz Frischluft zugeführt werden, und in Verbindung mit den vielfältigen Einzelmaßnahmen im Hygienekonzept wären geschäftliche Begegnungen möglich. Doch vor dem Hintergrund der erneuten Verschärfung behördlicher und vor allem auch firmeninterner Reiserestriktionen führt der aktuelle Pandemieverlauf zu einer zunehmenden Verunsicherung seitens der Messeaussteller und -besucher.

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Weber Ultrasoncis: Reduzierung der Produktionskosten durch Ultraschalllösung

Kostengünstiger, nachhaltiger und ressourcenschonender wird die Textilveredlung mit der neuen Ultraschalllösung, die der Anbieter von Ultraschalltechnologie Weber Ultrasonic AG, Karlsbad/Deutschland, und der Hersteller von Textilveredlungsanlagen Geratex Machinery Pvt. Ltd., Vadodara/Indien, gemeinsam entwickelt hat. Dabei kann besonders der Chemikalien-, Wasser- und Energieverbrauch reduziert werden. Gleichzeitig werden bessere Ausrüstungsergebnisse erreicht.
Die Lösung nutzt die spezifischen Eigenschaften, die Ultraschall in einem Flüssigkeitsbad entfaltet. Entscheidend dabei ist das physikalische Phänomen der Kavitation. Durch deren Energie wird die Absorptionskapazität der verschiedenen Gewebearten erhöht. Im Vergleich zu konventionellen Wasch- und Ausrüstungsvorgängen werden die eingesetzten Textilhilfsmittel intensiver, gleichmäßiger und vor allem durchdringender in die Textilien eingetragen. Diese Methode ermöglicht eine Chemikalieneinsparung von durchschnittlich 30 %.
Auch wird die Reinigungskraft des für die erforderlichen Waschvorgänge eingesetzten Wassers durch die Ultraschallwirkung verstärkt und der Waschvorgang verkürzt.
Durch die angepasste Kavitationsenergie kann die Behandlung der Textilien auch bei deutlich geringeren Temperaturen durchgeführt werden. Es kann bis zu 50 % Energie eingespart werden, was zu einer Senkung der Betriebskosten und Ressourcenschonung sowie der Verringerung von CO2-Emissionen führt.
Die zukunftsweisende Ultraschalllösung besteht aus einem Schwingsystem, das eine schonende und homogene Behandlung gewährleistet. Optimal angepasst daran ist der volldigitale Ultraschallgenerator Sonopower Digital 3S. Dieser ist in der Lage, Einstellungen selbstständig vorzunehmen, kontinuierlich zu überwachen und automatisch konstant zu halten. Der Prozess lässt sich einfach an unterschiedliche Anforderungen bei der Textilbehandlung anpassen.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Weber Ultrasoncis Ultraschall