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06.02.2020

Zweite Pilotanlage für TENCEL™ Luxe Filamente fertiggestellt

Die Lenzing Gruppe hat die im Mai 2018 angekündigte zweite Pilot-Fertigungslinie für ihr innovatives Filamentgarn TENCEL™ Luxe fertiggestellt. Der Bau der Anlage, für den am Standort Lenzing EUR 30 Mio. investiert wurden, konnte nach 20 Monaten intensiver Arbeit innerhalb des geplanten Zeit- und Budgetrahmens abgeschlossen werden. Mit der neuen Pilot-Fertigungslinie, die Mitte Dezember den Betrieb aufnahm, sind nun ausreichend Kapazitäten für kommerzielle Programme und weitere Applikationsentwicklungen verfügbar.

Die Lenzing Gruppe hat die im Mai 2018 angekündigte zweite Pilot-Fertigungslinie für ihr innovatives Filamentgarn TENCEL™ Luxe fertiggestellt. Der Bau der Anlage, für den am Standort Lenzing EUR 30 Mio. investiert wurden, konnte nach 20 Monaten intensiver Arbeit innerhalb des geplanten Zeit- und Budgetrahmens abgeschlossen werden. Mit der neuen Pilot-Fertigungslinie, die Mitte Dezember den Betrieb aufnahm, sind nun ausreichend Kapazitäten für kommerzielle Programme und weitere Applikationsentwicklungen verfügbar.

Innovation im Eco-Couture-Segment
Mit TENCEL™ Luxe verankert Lenzing das Thema Nachhaltigkeit, kombiniert mit besonderer Ästhetik, im Premium-Luxusmarkt. Die Eigenschaften des feinen Filamentgarns sind wegen des luftigen Tragegefühls und matten Schimmers am besten mit denen von Seide vergleichbar. Gleichzeitig besticht TENCEL™ Luxe durch eine besondere Festigkeit und eine hohe Umweltverträglichkeit.
„TENCEL™ Luxe eröffnet für Lenzing neue Märkte und trägt damit zur erfolgreichen Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie sCore TEN bei.

Weitere Informationen:
Lenzing Gruppe Tencel
Quelle:

(c) Lenzig Gruppe

Lenzig Logo
Lenzig
06.02.2020

Second pilot plant completed for TENCEL™ Luxe filament yarn

The Lenzing Group completed the second pilot production plant announced in May 2018 for its innovative filament yarn TENCEL™ Luxe. Construction of the facility at the Lenzing site involving investments of EUR 30 mn could be concluded on schedule and within budget after 20 months of intensive work. The new pilot production line, which was put into operation in the middle of December 2019, gives Lenzing sufficient capacity for commercial programs and further application development.

The Lenzing Group completed the second pilot production plant announced in May 2018 for its innovative filament yarn TENCEL™ Luxe. Construction of the facility at the Lenzing site involving investments of EUR 30 mn could be concluded on schedule and within budget after 20 months of intensive work. The new pilot production line, which was put into operation in the middle of December 2019, gives Lenzing sufficient capacity for commercial programs and further application development.

Innovation in the eco-couture segment
Thanks to TENCEL™ Luxe, Lenzing is able to embed the issue of sustainability in the premium luxury market in combination with superior aesthetics. The properties of the fine filament yarn can be compared to those of silk due to its airy feeling on the skin and the matte finish. At the same time, TENCEL™ Luxe also stands out because of its extensive strength and high level of environmental compatibility. It is perfectly suited for very fine fabrics and as a blending partner for silk, cashmere and wool. “TENCEL™ Luxe opens up new markets for Lenzing and thus contributes to the successful implementation of their sCore TEN corporate strategy.

Weitere Informationen:
Lenzing Group Tencel
Quelle:

Lenzing Group

20.12.2019

Lenzing Joint-Venture baut Faserzellstoffwerk in Brasilien

  • Investition von ca. USD 1,3 Mrd. in 500.000 Tonnen Faserzellstoffwerk
  • Wesentlicher Meilenstein zum strukturellen Ausbau der Kostenführerschaft
  • Signifikanter Schritt in Richtung Klimaneutralität

Die Lenzing Gruppe und Duratex teilten mit, ein 500.000 Tonnen Zellstoffwerk im Bundesstaat Minas Gerais, nahe Sao Paulo (Brasilien), zu bauen. Die Inbetriebnahme sei für das 1. Halbjahr 2022 geplant. An dem gemeinsamen Joint-Venture hält Lenzing 51 Prozent und Duratex 49 Prozent. Die erwarteten Baukosten liegen bei etwa USD 1,3 Mrd.

  • Investition von ca. USD 1,3 Mrd. in 500.000 Tonnen Faserzellstoffwerk
  • Wesentlicher Meilenstein zum strukturellen Ausbau der Kostenführerschaft
  • Signifikanter Schritt in Richtung Klimaneutralität

Die Lenzing Gruppe und Duratex teilten mit, ein 500.000 Tonnen Zellstoffwerk im Bundesstaat Minas Gerais, nahe Sao Paulo (Brasilien), zu bauen. Die Inbetriebnahme sei für das 1. Halbjahr 2022 geplant. An dem gemeinsamen Joint-Venture hält Lenzing 51 Prozent und Duratex 49 Prozent. Die erwarteten Baukosten liegen bei etwa USD 1,3 Mrd. Das Projekt wird mittels langfristigem Fremdkapital finanziert. Der Abschluss der entsprechenden Finanzierungsverträge wird mit Ende des 1. Quartals 2020 erwartet.

Ausbau der Kostenführerschaft
Das neue Werk stärkt die Rückwärtsintegration und damit das Spezialfaserwachstum der Lenzing Gruppe. Das Single-Line-Faserzellstoffwerk mit einer Nennkapazität von 500.000 Tonnen wird das größte und wettbewerbsfähigste seiner Art weltweit sein. Der aus Holz gewonnene Faserzellstoff ist der Schlüsselrohstoff für die Produktion der biobasierten Fasern von Lenzing. Die Lenzing Gruppe wird das gesamte Volumen des produzierten Faserzellstoffs des Joint-Ventures verwerten. Die Umsetzung dieses Projekts ist ein wesentlicher Meilenstein der Gruppe, um die Kostenposition zu stärken und mit Spezialfasern nachhaltig zu wachsen.

„Holzbasierte Cellulosefasern sind ein wichtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Textilbranche. Gemäß unserer Unternehmensstrategie sCore TEN bekennen wir uns zum starken organischen Wachstum in diesem Bereich. Durch dieses Faserzellstoffwerk werden wir noch wettbewerbsfähiger und unabhängiger agieren können und unsere Marktposition stärken. Das Vertrauen und die Unterstützung der Kernaktionäre von Lenzing und Duratex waren von großer Wichtigkeit für dieses Schlüsselprojekt“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe.

Starker Fokus auf Nachhaltigkeit
Ein besonderer Fokus wurde bei der Planung des neuen Werks auf die Nachhaltigkeitsaspekte gelegt. Das Joint-Venture hat sich einen über 44.000 ha großen, FSC®-zertifizierten Nutzwald für die Bereitstellung der Biomasse gesichert. Diese Plantagen stehen ganz im Einklang mit der Richtlinie und den hohen Standards der Lenzing Gruppe für die Beschaffung von Holz und Zellstoff. Das Werk wird über die höchste Produktivität und Energieeffizienz verfügen und die 40 Prozent an Überschuss des vor Ort erzeugten Stroms als „grüne Energie“ ins öffentliche Netz einspeisen. Damit setzt Lenzing einen Meilenstein in der Umsetzung ihrer Klimaneutralitäts-Strategie.

Quelle:

Lenzing AG

Lenzing AG
Lenzing AG
20.12.2019

Lenzing führt Canopy-Ranking für nachhaltige Holzbeschaffung an

Kanadische Non-Profit-Organisation hebt in ihrem „Hot Button Report“ insbesondere die Innovationskraft der Lenzing Gruppe, ihren aktiven Beitrag zur Walderhaltung und ihr hohes Maß an Transparenz hervor.

Kanadische Non-Profit-Organisation hebt in ihrem „Hot Button Report“ insbesondere die Innovationskraft der Lenzing Gruppe, ihren aktiven Beitrag zur Walderhaltung und ihr hohes Maß an Transparenz hervor.

Die Lenzing Gruppe belegt im „Hot Button Report“ der kanadischen Non-Profit-Organisation Canopy neuerlich den ersten Platz und stützt damit ihre Rolle als Nachhaltigkeitsvorreiter der Branche. In diesem viel beachteten Ranking stuft Canopy die 32 größten Produzenten holzbasierter Fasern weltweit nach ihrer nachhaltigen Holz- und Zellstoffbeschaffung ein. Holz und der daraus gewonnene Zellstoff sind die wichtigsten Rohstoffe für die nachhaltige Produktion von Cellulosefasern aus Lenzing.

„Wir sind sehr stolz auf dieses Top-Ranking. Es unterstreicht unsere führende Position als Nachhaltigkeitsvorreiter in der produzierenden Industrie und in der Faserindustrie im Speziellen und gibt unseren Kunden das Vertrauen, dass wir die richtigen Strukturen geschaffen haben, um Einkauf und Verwendung von Holz aus alten und gefährdeten Wäldern zu vermeiden“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Umweltschutz und ein schonender Umgang mit Ressourcen sind Teil unserer Verantwortung gegenüber der Natur und der Gesellschaft.“

Lenzing überzeugte die Non-Profit-Organisation Canopy in diesem Jahr vor allem mit ihrer Innovationskraft zur Förderung der Kreislaufwirtschaft in der Textilbranche, ihrem aktiven Beitrag zum Schutz der Wälder und zum Erhalt der Biodiversität sowie ihrem hohen Maß an Transparenz bei der Zellstoffbeschaffung.

Mit 26,5 Punkten (+3,5 Punkte im Vorjahresvergleich) erreichte Lenzing die „light to mid green shirt“-Bewertung (dt. „hell- bis mittelgrünes Hemd“). Dies bedeutet, dass bei der Verwendung von holzbasierten Cellulosefasern der Lenzing Gruppe die Gefahr, dass Holz aus Urwäldern und gefährdeten Waldbeständen stammt, sehr gering ist. In der von Lenzing veröffentlichten Richtlinie für den Holz- und Zellstoffeinkauf erklärt Lenzing, Holz und Zellstoff ausschließlich aus unumstrittenen Quellen zu beziehen.

Weitere Informationen:
Lenzing Lenzing Group Canopy
Quelle:

Lenzing AG

06.11.2019

Lenzing solide in sehr schwierigem Marktumfeld

  • Weiterhin positive Entwicklung des Spezialitätengeschäftes mit bereits 49,8 Prozent Umsatzanteil
  • Erweiterung der Spezialfaser- und Faserzellstoffkapazitäten im Sinne der sCore TEN Strategie im Fokus
  • Zunehmende Handelsspannungen setzen textile Wertschöpfungskette unter Druck – Preise für Standardviscose auf historischen Tiefständen
  • Investitionen von EUR 100 Mio. zur Erreichung ambitionierter Klimaziele

Die Lenzing Gruppe setzte ihre solide Geschäftsentwicklung trotz einer deutlich angespannteren Marktsituation auch im 3. Quartal 2019 fort.

  • Weiterhin positive Entwicklung des Spezialitätengeschäftes mit bereits 49,8 Prozent Umsatzanteil
  • Erweiterung der Spezialfaser- und Faserzellstoffkapazitäten im Sinne der sCore TEN Strategie im Fokus
  • Zunehmende Handelsspannungen setzen textile Wertschöpfungskette unter Druck – Preise für Standardviscose auf historischen Tiefständen
  • Investitionen von EUR 100 Mio. zur Erreichung ambitionierter Klimaziele

Die Lenzing Gruppe setzte ihre solide Geschäftsentwicklung trotz einer deutlich angespannteren Marktsituation auch im 3. Quartal 2019 fort. Die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie sCore TEN und der Fokus auf Spezialitäten wirkten sich erneut positiv aus, wodurch der Umsatz- und Ergebnisrückgang in den ersten drei Quartalen 2019 bedingt durch die historisch niedrigen Preise für Standardviscose deutlich gemindert werden konnte.

Weitere Informationen:
Lenzing Gruppe Lenzing Group
Quelle:

Lenzing AG

05.11.2019

Lenzing bei Corona-Verleihung mehrfach ausgezeichnet

Lenzing für die Einführung der Blockchain-Technologie zur Faser-Identifikation sowie Leistungen als oberösterreichischer Leitbetrieb und bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region ausgezeichnet

Lenzing für die Einführung der Blockchain-Technologie zur Faser-Identifikation sowie Leistungen als oberösterreichischer Leitbetrieb und bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region ausgezeichnet

Die Lenzing AG hat am Montag, 4. November 2019, die „Digital-Corona“ in Gold gewonnen. Der begehrte Wirtschaftspreis wurde zum ersten Mal in dieser Kategorie vergeben. Prämiert werden Unternehmen, die die Digitalisierung der betrieblichen Prozesse, der Produkte und Dienstleistungen sowie des Geschäftsmodells in den vergangenen Jahren dynamisch vorangetrieben haben. Lenzing durfte sich gleich bei der Premiere über den ersten Preis für die Einführung der Blockchain-Technologie zur Faser-Identifikation über die gesamte textile Wertschöpfungskette freuen.

„Konsument/innen wollen zunehmend wissen, woher die Materialien für die Kleidungsstücke kommen, die sie kaufen, und welchen Weg sie genau genommen haben. Lenzing verfolgt mit der Einführung der Blockchain-Technologie das ambitionierte Ziel, volle Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette zu schaffen und damit einen Wandel in einer Branche voranzutreiben, in der weniger als fünf Prozent der führenden 250 Bekleidungsmarken ihre Produkte bis zur Faser zurückverfolgen können“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. Seinen Kunden und Partnern ermöglicht Lenzing damit, ihre Fasern der Marke TENCEL™ und deren Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt zu identifizieren. Konsument/innen können die Herkunft ihrer Textilprodukte mithilfe eines QR-Codes feststellen. Lenzing fördert dadurch auch unmittelbar das Geschäft mit ihren sehr nachhaltig produzierten Lyocellfasern der Marke TENCEL™.

Weitere Informationen:
Lenzing AG
Quelle:

Lenzing AG

 Lenzing investiert EUR 40 Mio. in weitere Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks am Standort Lenzing (c) Lenzing AG
09.10.2019

Lenzing investiert EUR 40 Mio. in weitere Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks am Standort Lenzing

  • Errichtung einer neuen Luftreinigungs- und Schwefelwiederaufbereitungsanlage
  • Weitere Verbesserung der Abluftwerte des Standortes Lenzing
  • Wichtiger Schritt für die CO2-Ziele der Lenzing Gruppe

  • Errichtung einer neuen Luftreinigungs- und Schwefelwiederaufbereitungsanlage
  • Weitere Verbesserung der Abluftwerte des Standortes Lenzing
  • Wichtiger Schritt für die CO2-Ziele der Lenzing Gruppe


Lenzing – Die Lenzing Gruppe ist weltweit führend in der klimaschonendenden und nachhaltigen Herstellung holzbasierter Textilfasern. Im August dieses Jahres hat Lenzing seine Klimaziele bekanntgegeben: Bis 2030 werden spezifische CO2-Emissionen pro Tonne produziertem Zellstoff und Fasern um 50 Prozent gesenkt. Bis 2050 wird die Lenzing Gruppe netto kein CO2 mehr emittieren.

Als wichtiger Meilenstein am Weg zur Klimaneutralität hat Lenzings Vorstand nun beschlossen, EUR 40 Mio. in die Ausweitung der Produktion des Rohstoffs Schwefelsäure am Standort Lenzing zu investieren. Mit einer neuen Luftreinigungs- und Schwefelwiederaufbereitungsanlage wird in Zukunft nicht nur die Eigenversorgung für den Rohstoff optimiert und die Prozesssicherheit erhöht, es wird auch in einer klaren Vorwärtsstrategie der Schutz der Umwelt verbessert.

Bessere Abluftwerte

Die neue Anlage stellt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie der Lenzing Gruppe dar und trägt zu einer noch besseren Umweltverträglichkeit der Gesamtproduktion am Standort bei. Durch den Einsatz modernster Technologien werden die Abluftwerte des Werks weiter verbessert. Außerdem hilft die neue Anlage durch die Produktion von Dampf, der zu Verstromung genutzt wird, dabei, den Einsatz von fossilen Brennstoffen weiter zu reduzieren und unterstützt gleichzeitig die energetische Autarkie des Werks in Lenzing.

Verbesserte CO2-Bilanz

Pro Jahr werden so zusätzlich ca. 15.000 Tonnen CO2 weniger emittiert. Dies ist ein wichtiger Schritt, um das ambitionierte Vorhaben der nächsten Jahre weiter voranzubringen und die Führungsrolle Lenzings als Treiber einer ökologisch nachhaltigen Industrie zu stärken: „Mit dieser Investition macht Lenzing den nächsten Schritt in der Umsetzung seiner Klimaziele und erzielt gleichzeitig eine deutliche höhere Unabhängigkeit in einem seiner Schlüsselrohstoffe“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing AG.

Weitere Informationen:
Lenzing Group Nachhaltigkeit Fasern
Quelle:

Lenzing AG

Evonik bringt neue Polyimidfaser auf den Markt (c) Evonik
26.09.2019

Evonik bringt neue Polyimidfaser auf den Markt

Evonik hat eine neue Generation von Polyimidfasern für die steigenden Ansprüche der Industrie entwickelt. Das neue Produkt mit dem Markennamen P84® HT überzeugt durch verbesserte mechanische Stabilität und Flexibilität bei dauerhaften Betriebstemperaturen.  

Die neue Polyimidfaser setzt die drei Jahrzehnte lange Tradition von Evonik an den Standorten in Lenzing und Schörfling (Österreich) in der Entwicklung und Herstellung von kunststoffbasierten Hochleistungsfasern für den Markt der Heißgasfiltration fort.

Evonik hat eine neue Generation von Polyimidfasern für die steigenden Ansprüche der Industrie entwickelt. Das neue Produkt mit dem Markennamen P84® HT überzeugt durch verbesserte mechanische Stabilität und Flexibilität bei dauerhaften Betriebstemperaturen.  

Die neue Polyimidfaser setzt die drei Jahrzehnte lange Tradition von Evonik an den Standorten in Lenzing und Schörfling (Österreich) in der Entwicklung und Herstellung von kunststoffbasierten Hochleistungsfasern für den Markt der Heißgasfiltration fort.

Die High-Tech-Fasern bieten mit ihrem einzigartigen multilobal geformten Querschnitt und der größten auf dem Markt verfügbaren Oberfläche beste Filtrationseffizienz. Aufgrund ihrer hervorragenden chemischen und physikalischen Eigenschaften können die neuen P84® HT Hochleistungsfasern für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden. Die Bandbreite reicht von Filtermedien für Hochtemperaturfiltration über Schutzkleidung und Dichtungsmaterialien für Raumfahrzeuge bis hin zu verschiedenen Hochtemperaturanwendungen, wie etwa Wärmedämmung.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von P84® HT sind die verbesserten textilen Eigenschaften bei hohen Temperaturen. Gegenüber anderen Materialien behält die neue Polyimidfaser von Evonik selbst bei 280°C ihre Flexibilität bei. Dadurch bleibt sie haltbarer in Anwendungen mit höheren Durchschnittstemperaturen und häufigen Temperaturspitzen. Ein standardisierter Biegetest bescheinigt der neuen P84®HT Faser eine beinahe doppelte Flexibilität im Vergleich zu Standardmaterialien.

In Heißgasfiltrationsanwendungen behalten innovative P84® HT Filtermedien eine wesentlich höhere Permeabilität über ihren gesamten Lebenszyklus bei. Dadurch können je nach Anwendungsbereich Feinstaub- oder Abgasemissionen reduziert und Energiekosten gesenkt werden.

Weitere Informationen:
Evonik Polyimidfasern
Quelle:

Evonik Resource Efficiency GmbH

12.09.2019

Lenzing beauftragt Wood mit dem Bau der weltgrößten Lyocellfaseranlage

Partner bestätigt Starttermin des Projekts in Thailand

Partner bestätigt Starttermin des Projekts in Thailand

Mit den kürzlich veröffentlichten Plänen der Lenzing Gruppe, eine Produktionsanlage für Lyocellfasern in Thailand zu errichten, wurde ein wichtiger Schritt getan, um der hohen Nachfrage nach Lyocellfasern nachzukommen und gleichzeitig die eigene Führungsposition am Markt für Spezialfasern zu stärken. Die geplante Anlage wird das größte Lyocellfaserwerk der Welt mit einer jährlichen Kapazität von 100.000 Tonnen werden. Das Investitionsvolumen für die erste Produktionslinie beträgt inklusive Infrastruktur und Grundstückserschließung etwa EUR 400 Mio. Der neue Produktionsort bietet Potential für die Integration und den Betrieb von bis zu vier solcher Produktionslinien. Dieses Projekt ist für Lenzing von außerordentlicher Bedeutung, da es der erste Schritt ist, um die Lyocellfaserproduktion nach Asien zu bringen, wo die größten Märkte, die wichtigsten Kunden sowie das umfangreichste Wachstumspotential in der Produktion von Spezialfasern zu verorten sind.

Weitere Informationen:
Lenzing AG
Quelle:

Lenzing AG

Gemeinsam nachhaltig handeln: Das World Textile Forum 2019 geht zu Ende (c) World Textile Forum 2019 - Schweizerische Textilfachschule STF
10.09.2019

Gemeinsam nachhaltig handeln: Das World Textile Forum 2019 geht zu Ende

Ein erfolgreiches und interessantes World Textile Forum 2019 geht zu Ende und war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Ein erfolgreiches und interessantes World Textile Forum 2019 geht zu Ende und war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Am 09. und 10. September trafen sich Entscheider, Entwickler und Pioniere der internationalen Textilbranche in Zürich, um die Veränderungen in der textilen Welt zu thematisieren. Spannende Vorträge und Keynotes zeigten neue Möglichkeiten der Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf. So waren Vorträge rund um das Thema „Sustainable Sourcing“ von Referenten wie Robert van de Kerkhof (Lenzing AG), Heinz Zeller (Hugo Boss), Daniel Gemperle (Calida) und Anna Maria Rugarli (VF) zu hören, während die „Digital Production“ dank Experten/-innen wie Torbjörn Netland (ETH), Maximilian Kürig (Karl Mayer), Maria Neidhold (Spoonflower) und Holger Max-Lang (Lectra) anschliessend im Mittelpunkt stand. Die Referentinnen und Referenten boten neue Perspektiven auf eine nachhaltige Zukunft der Textilbranche und stellten innovative Geschäftsmodelle und Wege vor, die das Textilbusiness einschlagen kann. Für die abschliessenden Podiumsdiskussionen stand der rege Wissensaustausch zwischen den Vortragenden und
Teilnehmenden im besonderen Fokus.

Swiss Textiles, die Schweizerische Textilfachschule STF und Gherzi Textil Organisation möchten sich bei allen Teilnehmern für ein gelungenes World Textile Forum 2019 bedanken und freuen sich schon jetzt darauf, Sie bei der nächsten Ausgabe ebenfalls begrüssen zu dürfen!

05.09.2019

Lenzing präsentiert erstes Blockchain-Pilotprojekt im Zuge des Hongkong Fashion Summit

  • Große Mehrheit an Konsumenten fordert Offenlegung der Lieferkette
  • Wegweisendes Pilotprojekt mit der Marke „Chicks“ aus Hongkong umgesetzt
  • Transparenz von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück gewährleistet

Die Lenzing Gruppe hat einen weiteren Meilenstein bei der Einführung der Blockchain-Technologie und damit ein neues Maß an Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Textilindustrie erreicht.

  • Große Mehrheit an Konsumenten fordert Offenlegung der Lieferkette
  • Wegweisendes Pilotprojekt mit der Marke „Chicks“ aus Hongkong umgesetzt
  • Transparenz von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück gewährleistet

Die Lenzing Gruppe hat einen weiteren Meilenstein bei der Einführung der Blockchain-Technologie und damit ein neues Maß an Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Textilindustrie erreicht. Nach Bekanntgabe der Kooperation mit der Plattform des Technologieunternehmens TextileGenesis™ im Mai dieses Jahres folgte für den Weltmarktführer bei Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz nun die Präsentation des ersten Pilotprojektes beim diesjährigen Fashion Summit in Hongkong am 5. September. Das wegweisende Pilotprojekt wurde in enger Zusammenarbeit mit TextileGenesis™, dem WWF sowie der Marke „Chicks“ aus Hongkong umgesetzt.

Weitere Informationen:
Lenzing Group blockchain technology
Quelle:

Lenzing AG

LENZING™ fibers are fully biodegradable in water, soil and compost (c) Lenzing
30.08.2019

LENZING™ Fasern sind vollständig biologisch abbaubar in Wasser, Erde und Kompost

  • Organic Waste Systems und TÜV bestätigen die biologische Abbaubarkeit der Fasern auch in Süßwasser
  • Alle weißen LENZING™ Viscose-, Modal- und Lyocellfasern sind jetzt für alle Entsorgungen zertifiziert
  • Globale Gesetzgeber wollen Plastikabfälle begrenzen, die jahrhundertelang in der Umwelt verbleiben
  • EU-Richtlinie für Einwegkunststoffe regelt die Verwendung bestimmter Plastikprodukte
  • Biologisch abbaubare Materialien wie holzbasierte Fasern sind die beste Alternative zu Einw
  • Organic Waste Systems und TÜV bestätigen die biologische Abbaubarkeit der Fasern auch in Süßwasser
  • Alle weißen LENZING™ Viscose-, Modal- und Lyocellfasern sind jetzt für alle Entsorgungen zertifiziert
  • Globale Gesetzgeber wollen Plastikabfälle begrenzen, die jahrhundertelang in der Umwelt verbleiben
  • EU-Richtlinie für Einwegkunststoffe regelt die Verwendung bestimmter Plastikprodukte
  • Biologisch abbaubare Materialien wie holzbasierte Fasern sind die beste Alternative zu Einwegplastik

Die Lenzing Gruppe erhielt vom unabhängigen Forschungslabor Organic Waste Systems (OWS) die Bestätigung der vollständigen biologischen Abbaubarkeit ihrer Fasern im Süßwasser. Die neuen und bestehenden internationalen Messungen durch OWS und die anschließenden Zertifizierungen, die durch den TÜV Österreich vergeben werden, bestätigen, dass LENZING™ Viscosefasern, LENZING™ Modalfasern und LENZING™ Lyocellfasern in allen natürlichen und industriellen Umgebungen biologisch abbaubar sind: im Boden, im Kompost sowie in Süß- und Meerwasser.

Die biologische Abbaubarkeit von Cellulosefasern und den synthetischen Polyesterfasern wurde bei OWS im Süßwasser nach gültigen internationalen Normen wie z.B. ISO 14851 geprüft. Am Ende des Versuchszeitraums erwiesen sich die holzbasierten LENZING™ Cellulosefasern, Baumwolle und Papierzellstoff im Süßwasser im Gegensatz zu synthetischen Polyesterfasern als vollständig biologisch abbaubar. Die Tatsache, dass synthetische Materialien nicht biologisch abbaubar sind, führt zu großen Problemen in Kläranlagen und zur Verschmutzung der Meere. Dies wiederum schadet nicht nur Fischen und Vögeln, die in und in der Nähe der Ozeane leben, sondern auch allen Meeresorganismen und uns Menschen.

„Die Lenzing Gruppe betreibt ein zirkuläres Geschäftsmodell auf Basis des nachwachsenden Rohstoffes Holz, denn die biologisch abbaubaren LENZING™ Fasern können nach Gebrauch wieder vollständig in die Natur zurückgeführt werden. Dieser komplette Zyklus bildet den Ausgangspunkt für den in unserer Unternehmensstrategie sCore TEN verankerten Kernwert der Nachhaltigkeit und ist die Daseinsberechtigung unseres Unternehmens“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Um dieser Positionierung gerecht zu werden, verbessern wir nicht nur das Geschäft unserer Lieferanten, Kunden und Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette, sondern machen die Textilbranche und die Vliesstoffbranche ein Stück grüner.“

Sowohl die Textilbranche als auch die Vliesstoffbranche stehen vor großen Herausforderungen in Bezug auf die Verschmutzung der Meere. Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, werden die Ozeane bis 2050 mehr Plastik als Fisch enthalten. Daher können die Gesetzgebungsorgane weltweit das Thema nicht mehr ignorieren und sind zu Regelungen übergegangen, die darauf abzielen, die riesigen Abfallmengen von Kunststoffen zu begrenzen. Konkret hat die Europäische Union eine Richtlinie für Einwegkunststoffe erlassen, die derzeit in den EU-Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt wird.

Herkömmliche Feuchttücher und Hygieneprodukte enthalten meist Kunststoff, weshalb ihre Verwendung von den Gesetzgebern streng beobachtet wird. Weniger umweltschädliche Alternativen werden von NGOs und Gesetzgebern generell gefördert, z.B. Produkte aus biologisch abbaubaren holzbasierten Cellulosefasern. Kunststoffabfälle, einschließlich Mikroplastik, können jahrhundertelang in der Umwelt verbleiben. Im Gegensatz dazu sind biologisch abbaubare Materialien wie holzbasierte Fasern die beste Alternative zu Einweg-Kunststoffen, da sie per Definition vollständig ohne irgendwelche negativen Auswirkungen zu haben in die Natur übergehen und somit nicht recycelt werden müssen.

Quelle:

Corporate Communications & Investor Relations
Lenzing Aktiengesellschaft

28.08.2019

Filip Miermans neuer Leiter Corporate Communications & Investor Relations bei Lenzing

Filip Miermans übernimmt ab Anfang September die Leitung des Bereiches „Corporate Communications & Investor Relations“ bei der Lenzing AG und berichtet in dieser Funktion an Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing. Er folgt Waltraud Kaserer nach, die Lenzing in Zukunft bzgl. Public Affairs weiter unterstützen wird.

Filip Miermans übernimmt ab Anfang September die Leitung des Bereiches „Corporate Communications & Investor Relations“ bei der Lenzing AG und berichtet in dieser Funktion an Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing. Er folgt Waltraud Kaserer nach, die Lenzing in Zukunft bzgl. Public Affairs weiter unterstützen wird.

Weitere Informationen:
Lenzing AG
Quelle:

Lenzing AG

08.08.2019

Lenzing sehr stabil in deutlich angespannterem Marktumfeld

  • Weiterhin positive Entwicklung des Spezialitätengeschäftes mit bereits mehr als 48 Prozent Umsatzanteil
  • Bekenntnis zu langfristigem Wachstumsplan – Investition in 100.000-Tonnen-Anlage in Thailand beschlossen
  • Deutlich angespannteres Marktumfeld bei Standardviscose mit Preisen auf historischen Tiefstständen
  • Ausblick für 2019 bestätigt

Die Lenzing Gruppe setzte ihre solide Geschäftsentwicklung auch im 1. Halbjahr 2019 fort.

  • Weiterhin positive Entwicklung des Spezialitätengeschäftes mit bereits mehr als 48 Prozent Umsatzanteil
  • Bekenntnis zu langfristigem Wachstumsplan – Investition in 100.000-Tonnen-Anlage in Thailand beschlossen
  • Deutlich angespannteres Marktumfeld bei Standardviscose mit Preisen auf historischen Tiefstständen
  • Ausblick für 2019 bestätigt

Die Lenzing Gruppe setzte ihre solide Geschäftsentwicklung auch im 1. Halbjahr 2019 fort. Trotz eines deutlich angespannteren Marktumfeldes mit historisch niedrigen Preisen für Standardviscose erzielte Lenzing ein leichtes Umsatzwachstum. Die disziplinierte Umsetzung der Unternehmensstrategie sCore TEN und der Fokus auf Spezialitäten wirkt sich weiterhin positiv aus. Dank der anhaltend hohen Nachfrage nach nachhaltig produzierten Spezialfasern und aufgrund von positiven Währungseffekten konnte das rückläufige Preisniveau bei der Standardviscose beim Ergebnis großteils kompensiert werden.

Weitere Informationen:
Lenzing Group
Quelle:

Lenzing AG

26.07.2019

Expansion of pulp production at the Lenzing site successfully completed

  • Production capacities increased to 320,000 tons p.a.
  • Investments of EUR 60 mn enhance self-sufficiency and strengthen autonomy from market prices
  • Project serves as a significant economic driver in the region

Lenzing AG, producer of pulp and fibers from the renewable raw material wood, has concluded its expansion and modernization drive at the pulp plant at the Lenzing site. The company invested EUR 60 mn for this purpose, increasing production capacities for dissolving pulp extracted from beech wood from 300,000 to 320,000 tons per year.

  • Production capacities increased to 320,000 tons p.a.
  • Investments of EUR 60 mn enhance self-sufficiency and strengthen autonomy from market prices
  • Project serves as a significant economic driver in the region

Lenzing AG, producer of pulp and fibers from the renewable raw material wood, has concluded its expansion and modernization drive at the pulp plant at the Lenzing site. The company invested EUR 60 mn for this purpose, increasing production capacities for dissolving pulp extracted from beech wood from 300,000 to 320,000 tons per year. The coming on stream of the additional pulp capacities over the past weeks strengthens Lenzing’s self-supply of pulp in accordance with the sCore TEN corporate strategy.

“The successful expansion brings us closer to achieving our strategic objective of increasing our self-supply of pulp to a level of 75 percent, thus making us even more resistant to price fluctuations in sourcing pulp”, says Stefan Doboczky, CEO of the Lenzing Group. “We are also pleased that this project enables us to make a further significant contribution towards strengthening the Lenzing site as well as the regional economy”, Mr. Doboczky adds.

The expansion drive was completed in less than two years. In addition to 100 Lenzing Group employees, numerous external partner companies from Upper Austria and neighboring regions were involved in implementing the project. About 40,000 working days were needed by external companies in order to install the delivered machinery on site. The Lenzing Group secured additional jobs due to the pre-production work required in the factories of these suppliers.

In line with the corporate strategy of the Lenzing Group, the self-supply of dissolving wood pulp will be successively increased in the coming years to 75 percent of consumption. At present, Lenzing’s own pulp plants in Lenzing and Paskov (Czech Republic) cover 60 percent of the Group’s pulp requirements. The Lenzing site primarily makes use of beech wood which is not suitable for producing furniture, whereas it mainly relies on spruce wood in the Czech Republic. The remaining dissolving wood pulp is sourced from a variety of hardwoods and softwoods from international partners. In this case, in the spirit of sustainability, Lenzing applies procurement rules which are just as strict as when it purchases wood for its own pulp production.

Weitere Informationen:
Lenzing Group Lenzing Nonwovens Division
Quelle:

Lenzing AG

26.07.2019

Zellstoffausbau am Standort Lenzing erfolgreich abgeschlossen

  • Produktionskapazitäten auf 320.000 Tonnen pro Jahr gesteigert
  • Investition von EUR 60 Mio. erhöht Eigenversorgung und stärkt Unabhängigkeit von Marktpreisen
  • Projekt als bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region

Die Lenzing AG hat den Ausbau und die Modernisierung des Zellstoffwerks am Standort Lenzing fertiggestellt. Das Investment betrug EUR 60 Mio., die Produktionskapazität für Faserzellstoff aus Buchenholz wurde von 300.000 auf 320.000 Tonnen pro Jahr gesteigert.

  • Produktionskapazitäten auf 320.000 Tonnen pro Jahr gesteigert
  • Investition von EUR 60 Mio. erhöht Eigenversorgung und stärkt Unabhängigkeit von Marktpreisen
  • Projekt als bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region

Die Lenzing AG hat den Ausbau und die Modernisierung des Zellstoffwerks am Standort Lenzing fertiggestellt. Das Investment betrug EUR 60 Mio., die Produktionskapazität für Faserzellstoff aus Buchenholz wurde von 300.000 auf 320.000 Tonnen pro Jahr gesteigert. Die Inbetriebnahme der neuen Kapazitäten in den vergangenen Wochen dient der stärkung der Eigenversorgung mit Zellstoff im Sinne der Unternehmensstrategie sCore TEN.

„Der erfolgreiche Ausbau bringt uns dem strategischen Ziel, die Eigenversorgung mit Zellstoff in Richtung 75 Prozent zu erhöhen, näher und macht uns noch widerstandsfähiger gegen Preisschwankungen beim Zellstoffeinkauf“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Es freut uns, dass wir mit dem Projekt einen weiteren wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Standortes Lenzing und der Wirtschaft in der Region beitragen konnten“, so Doboczky.

Der Ausbau wurde in weniger als zwei Jahren umgesetzt. Neben bis zu 100 Mitarbeiter/innen der Lenzing Gruppe waren auch etliche externe Partnerunternehmen aus Oberösterreich und angrenzenden Regionen an der Realisierung des Projektes beteiligt. Rund 40.000 Arbeitstage wurden vor Ort von externen Firmen geleistet, um die gelieferten Anlagen zu montieren. Für die Vorfertigung in deren Werken sicherte die Lenzing Gruppe direkt weitere Arbeitsplätze.

Gemäß der Unternehmensstrategie der Lenzing Gruppe wird die Eigenversorgung mit Faserzellstoff in den kommenden Jahren sukzessive auf 75 Prozent des Verbrauches angehoben. Derzeit erzeugt Lenzing in den eigenen Zellstoffwerken Lenzing und Paskov (Tschechien) 60 Prozent des konzerneigenen Bedarfs an Zellstoff. In Lenzing wird dazu hauptsächlich Buchenholz, das nicht zur Produktion von Möbeln geeignet ist, verwendet und in Tschechien hauptsächlich Fichte. Der restliche Faserzellstoff aus einer Reihe von Hart- und Weichhölzern wird von internationalen Partnern zugekauft, wobei Lenzing hier genauso strenge Einkaufsregeln im Sinne der Nachhaltigkeit anwendet wie beim Einkauf von Holz für die eigene Zellstoffproduktion.

Weitere Informationen:
Lenzing Group Lenzing Nonwovens Division
Quelle:

Lenzing AG

12.07.2019

Fasern der Lenzing Gruppe helfen Lebensqualität von Schmetterlingskindern zu verbessern

  • Unterwäsche, Pyjamas und Bettbezüge monatelang getestet
  • Feuchtigkeitsmanagement der Fasern reduziert Schwitzen und damit Juckreiz
  • Weiche und glatte Fasern führen zu weniger Hautverletzungen

Die Lenzing Gruppe unterstützt DEBRA Austria, die Patientenorganisation für „Schmetterlingskinder“, seit vielen Jahren finanziell und mit Textilien aus ihren Fasern. Die dabei verwendeten Lyocell- und Modalfasern der Marke TENCEL™ sind besonders weich und glatt und daher sehr hautfreundlich.

  • Unterwäsche, Pyjamas und Bettbezüge monatelang getestet
  • Feuchtigkeitsmanagement der Fasern reduziert Schwitzen und damit Juckreiz
  • Weiche und glatte Fasern führen zu weniger Hautverletzungen

Die Lenzing Gruppe unterstützt DEBRA Austria, die Patientenorganisation für „Schmetterlingskinder“, seit vielen Jahren finanziell und mit Textilien aus ihren Fasern. Die dabei verwendeten Lyocell- und Modalfasern der Marke TENCEL™ sind besonders weich und glatt und daher sehr hautfreundlich. Damit helfen sie auch die Lebensqualität der „Schmetterlingskinder“ zu verbessern.

In den vergangenen Monaten haben einige Patientinnen und Patienten mit der Erkrankung Epidermolysis bullosa (EB) Unterwäsche, Pyjamas, Leggins, Steppdecken und Bettbezüge aus TENCEL™ Fasern getestet und empfinden diese als angenehm und hautfreundlich. Weil die Haut von EB-Patienten so verletzlich ist wie der Flügel eines Schmetterlings, begünstigen raue Fasern, kratzende Nähte, Knöpfe, Reißverschlüsse und Fasern, die den Schweiß schwer oder gar nicht aufnehmen können, häufig weitere Blasen und Wunden und verstärkten Juckreiz. TENCEL™ Fasern zeichnen sich hingegen durch ihr besonders gutes Feuchtigkeitsmanagement aus und unterstützen damit die natürlichen temperaturregulierenden Eigenschaften des Körpers.

Weitere Informationen:
Lenzing Gruppe Lenzing AG
Quelle:

Lenzing AG

26.06.2019

Lenzing Gruppe errichtet in Thailand größte Lyocellfaseranlage der Welt

  • Lenzing plant Investitionen in Höhe von EUR 1 Mrd.
  • Lenzing plant Investitionen in Höhe von EUR 1 Mrd. für neue Lyocellfaser-Produktionsanlagen
  • Genehmigung für erste Expansionsphase in Thailand mit 100.000 Tonnen erteilt
  • Hochmoderne Anlage schafft weltumspannendes Netz zur Produktion von Spezialfasern
  • Schnelleres Wachstum für Fasern der Marke TENCEL™ 
  • Biogene Energieversorgung führt zu niedrigen CO2-Emissionen und hohem Klimaschutz

Lenzing – Die Lenzing Gruppe baut ihre Produktion von Lyocellfasern stark aus, um der hohen Nachfrage nachzukommen und gleichzeitig die Führungsposition am Markt für Spezialfasern zu stärken. Lenzing plant daher, in den nächsten Jahren mehr als EUR 1 Mrd. in neue Produktionsanlagen für Lyocellfasern zu investieren. Die erste Expansionsphase dieses ambitionierten Wachstumsplans – die Errichtung einer hochmodernen Lyocellfaser-Produktionsanlage in Prachinburi (Thailand) – wurde nun genehmigt. Das Investitionsvolumen für die neue Anlage mit einer Kapazität von 100.000 Tonnen beträgt etwa EUR 400 Mio.

Weitere Informationen:
Lenzing Tencel-Lyocell
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Corporate Communications & Investor Relations Team Lenzing AG

(c) Lenzing AG
21.06.2019

Lenzing Gruppe verpflichtet sich zu Produktion ohne CO2-Emissionen

  • Bis 2030 Reduktion von spezifischen CO2-Emissionen um 50 Prozent
  • Produktion ohne Netto-CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050
  • Investitionen von EUR 100 Mio., um jährliche Emission von 1,3 Mio. Tonnen CO2 zu verhindern.
  • Reduktions-Commitment auf Basis der Science Based Target Initiative

Die Lenzing Gruppe wird ihre CO2-Emissionen in den kommenden Jahren substantiell reduzieren. Als ein führendes Unternehmen beim Klimaschutz baut Lenzing diese Position weiter aus, indem es mehr als EUR 100 Mio.

  • Bis 2030 Reduktion von spezifischen CO2-Emissionen um 50 Prozent
  • Produktion ohne Netto-CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050
  • Investitionen von EUR 100 Mio., um jährliche Emission von 1,3 Mio. Tonnen CO2 zu verhindern.
  • Reduktions-Commitment auf Basis der Science Based Target Initiative

Die Lenzing Gruppe wird ihre CO2-Emissionen in den kommenden Jahren substantiell reduzieren. Als ein führendes Unternehmen beim Klimaschutz baut Lenzing diese Position weiter aus, indem es mehr als EUR 100 Mio. in Einsparungen von Energie, in die Umstellung auf Erneuerbare Energien und in neue Technologien investiert.

Die Lenzing Gruppe reduziert aber nicht nur die Emissionen in den bestehenden Produktionsprozessen, sondern fokussiert beim Bau neuer Zellstoff- und Lyocellanlagen sehr stark auf CO2-arme Energiequellen und Produktionsverfahren. Das ermöglicht ein weiterhin prosperierendes Wachstum bei gleichzeitiger substantieller Reduktion der spezifischen Treibhausgas-Emissionen.

 

Weitere Informationen:
Lenzing Group
Quelle:

Lenzing AG

(c) Lenzing AG
17.05.2019

Lenzing Gruppe setzt auf Blockchain-Technologie zur Identifizierung ihrer Fasern

  • Lenzing tritt in Zeitalter der digitalen Rückverfolgbarkeit ein
  • Transparenz vom Holz bis zum fertigen Kleidungsstück gewährleistet
  • Partnerschaft mit TextileGenesis™ in Hongkong

Die Lenzing Gruppe, Weltmarktführer bei Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, stärkt ihre führende Position im Bereich Nachhaltigkeit in der Textilbranche.

  • Lenzing tritt in Zeitalter der digitalen Rückverfolgbarkeit ein
  • Transparenz vom Holz bis zum fertigen Kleidungsstück gewährleistet
  • Partnerschaft mit TextileGenesis™ in Hongkong

Die Lenzing Gruppe, Weltmarktführer bei Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, stärkt ihre führende Position im Bereich Nachhaltigkeit in der Textilbranche. Das Unternehmen setzt auf die Blockchain-Technologie, um das Geschäft mit Fasern der Marke TENCEL™ zu unterstützen und sowohl für Modemarken als auch für Konsument/innen vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit ihrer Fasern bis zum fertigen Kleidungsstück zu gewährleisten. Dieses ambitionierte Ziel will Lenzing nach Evaluierung mehrerer Initiativen durch die Zusammenarbeit mit der Plattform des Technologieunternehmens TextileGenesis™ mit Sitz in Hongkong erreichen.

Konsument/innen wollen zunehmend wissen, woher die Materialien für die Kleidungsstücke kommen, die sie kaufen, und welchen Weg sie genau genommen haben. Die Transparenz der Wertschöpfungskette vom Holz bis zur Kleidung und zu den Heimtextilien wird es allen Kunden und Partnern ermöglichen, TENCEL™ Fasern und die jeweilige Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt zu identifizieren. Mithilfe eines QR-Codes am fertigen Kleidungstück können Konsument/innen die Herkunft ihrer Textilien feststellen.

„Mit Fasern der Marke LENZING™ ECOVERO™ war die Lenzing Gruppe Vorreiter bei der physischen Rückverfolgbarkeit ihrer Fasern und tritt jetzt in das Zeitalter der digitalen Identifizierung ein. Dieser Meilenstein der Transparenz ist ein weiteres starkes Bekenntnis zur Nachhaltigkeit“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Gemeinsam mit TextileGenesis™ verfolgen wir das Ziel, ein Maß an Transparenz für Modemarken und Konsumenten zu schaffen, das bisher unerreicht ist. Mit diesem Schritt leistet Lenzing einen weiteren Beitrag zur Ökologisierung der Modebranche“, so Doboczky.
Lenzing wird in den kommenden Monaten mehrere Pilotprojekte mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette umsetzen. Die Plattform wird voraussichtlich ab 2020 voll einsatzfähig sein.

Weitere Informationen:
Lenzing AG Blockchain Technologie
Quelle:

Lenzing AG