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Borealis und TOMRA eröffnen Pilotanalage für Kunststoff-Rezyklat (c) Borealis/TOMRA
14.01.2021

Borealis und TOMRA eröffnen Pilotanalage für Kunststoff-Rezyklat

  • Erstmals in Deutschland trennt Pilotanlage Post-Consumer-Kunststoffabfälle und liefert marktreife Polymermaterialien
  • Markeneigentümer und Weiterverarbeiter erhalten Zugang zu den Produkten, um Qualität und Markteignung zu prüfen
  • EverMinds™ im Einsatz: Plattform für „Open Innovation“ bündelt essenzielles Fachwissen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben

Borealis und TOMRA haben heute die Inbetriebnahme ihrer hochmodernen Pilotanlage für mechanisches Recycling in Lahnstein, Deutschland, bekanntgegeben. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer Partnerschaft von Unternehmen aus den Bereichen Chemie und Technologie und soll unübertroffene Resultate liefern.

  • Erstmals in Deutschland trennt Pilotanlage Post-Consumer-Kunststoffabfälle und liefert marktreife Polymermaterialien
  • Markeneigentümer und Weiterverarbeiter erhalten Zugang zu den Produkten, um Qualität und Markteignung zu prüfen
  • EverMinds™ im Einsatz: Plattform für „Open Innovation“ bündelt essenzielles Fachwissen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben

Borealis und TOMRA haben heute die Inbetriebnahme ihrer hochmodernen Pilotanlage für mechanisches Recycling in Lahnstein, Deutschland, bekanntgegeben. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer Partnerschaft von Unternehmen aus den Bereichen Chemie und Technologie und soll unübertroffene Resultate liefern.

Die hochmoderne Anlage kann sowohl Folien als auch feste Kunststoff-Haushaltsabfälle recyceln. Und im Gegensatz zu vielen anderen Recyclinganlagen liefert sie fortschrittliche Materiallösungen, die für anspruchsvollste Kunststoffanwendungen in zahlreichen Bereichen, wie zum Beispiel für Konsumgüter oder für Automobilanwendungen benötigt werden. Mit ihrem hohen Reinheitsgrad, dem geringen Geruch, einer hohen Produktbeständigkeit und den leichten Farbabweichungen werden die Borcycle™ M Recycling-Polyolefine den Qualitätskriterien der Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette mehr als gerecht.

Der Zweck dieser Demo-Anlage besteht darin, Produkte für Markeneigentümer und Weiterverarbeiter herzustellen und deren Eignung für die anspruchsvollen Anwendungen zu prüfen und nachzuweisen. Die erfolgreiche technische Umsetzung wird die Basis für eine fortschrittliche Recyclinganlage im kommerziellen Maßstab bilden.

„Diese Anlage ist nur der Anfang dessen, was möglich ist, wenn die Hauptakteure der Wertschöpfungskette zusammenkommen, um einen wirklich nachhaltigen, signifikanten Einfluss auf dem Markt zu erzielen“, erklärt Volker Rehrmann, Executive Vice President und Head of Circular Economy bei TOMRA. „Nachdem wir gerade die neue Abteilung für Kreislaufwirtschaft ins Leben gerufen haben, ist klar, welch große Rolle die Abfallwirtschaft und Schlüsselprojekte wie dieses auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft spielen. Wir sind stolz darauf, die Initiative ergriffen zu haben. Die Anlage gehört zu den fortschrittlichsten mechanischen Recyclinganlagen für Post-Consumer-Polymerabfälle. Sie ist und wird eine wichtige Voraussetzung dafür sein, dass wir den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft in den kommenden Jahren weiter beschleunigen können, und wir freuen uns, ein Teil dieses Pionierprojekts zu sein.“

Die Anlage wird von Borealis, TOMRA und Zimmerman gemeinsam betrieben. Borealis ist für den wirtschaftlichen Erfolg der Anlage verantwortlich und bringt seine Fachkenntnisse und sein umfangreiches Wissen in den Bereichen Innovation, Recycling und Compounding ein. TOMRA, ein Anbieter technologieorientierter Lösungen, steuert sein fundiertes Fachwissen und umfassende Prozess- und Marktkenntnisse bei, die wiederum durch fortschrittliche Sammel- und Sortiersysteme zur Kreislaufwirtschaft beitragen. Zimmerman ist ein Abfallentsorgungsunternehmen mit Erfahrung im Bereich der Trennung verschiedener Abfallarten, einschließlich Kunststoffen, und zeichnet für den erfolgreichen Anlagenbetrieb und die Produktqualität verantwortlich.

„Bei P&G stellen wir Verpackungen für das ‚nächste Leben‘ her, um eine robustere Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Wir müssen das Angebot an hochwertigem, recyceltem Kunststoff erhöhen, damit die Industrie diese Vision verwirklichen kann“, erklärt Gian De Belder, Procter & Gamble (P&G) Technical Director, R&D Packaging Sustainability. „Der innovative neue Ansatz, den Borealis verfolgt, hat Potential, sowohl die Qualität als auch die für unsere Marken verfügbare Menge an PCR maßgeblich zu steigern und uns dabei zu helfen, unser Ziel für 2030 zu erreichen, nämlich die Menge an eingesetzter Neuware für Verpackungen um 50% oder 300 Kilotonnen pro Jahr zu senken. Die ersten Produkttests waren wirklich vielversprechend!“

 

Quelle:

ikp

20.05.2019

BASF und Paxis arbeiten zusammen an innovativen Materialien für 3D-Drucktechnologie

  • Die Photopolymermaterialien von BASF für moderne Fertigungsanwen-dungen sind für den frühen Entwicklungszugang in der neuen WAV™-Technologie qualifiziert
  • Das reaktive Urethan-Photopolymer Ultracur3D ST 45 von BASF erfüllt die Anforderungen funktionaler Anwendungen

BASF 3D Printing Solutions wird Paxis LLC mit innovativen additiven Fertigungs-materialien für ihre neue WAV™-Technologie ausstatten, die sich derzeit in der Ent-wicklung befindet und auf die Bedürfnisse additiver Fertigungsanwender, fortschritt-licher Fertigungs- und traditioneller Fertigungsmärkte zugeschnitten ist. Der WAV™-Prozess („Wave Applied Voxel“) wurde aus der Perspektive von Endnutzern entwickelt, um Probleme mit eingeschlossenem Volumen innerhalb der aktuellen, auf flüssigem Harz basierenden Technologien zu lösen.

  • Die Photopolymermaterialien von BASF für moderne Fertigungsanwen-dungen sind für den frühen Entwicklungszugang in der neuen WAV™-Technologie qualifiziert
  • Das reaktive Urethan-Photopolymer Ultracur3D ST 45 von BASF erfüllt die Anforderungen funktionaler Anwendungen

BASF 3D Printing Solutions wird Paxis LLC mit innovativen additiven Fertigungs-materialien für ihre neue WAV™-Technologie ausstatten, die sich derzeit in der Ent-wicklung befindet und auf die Bedürfnisse additiver Fertigungsanwender, fortschritt-licher Fertigungs- und traditioneller Fertigungsmärkte zugeschnitten ist. Der WAV™-Prozess („Wave Applied Voxel“) wurde aus der Perspektive von Endnutzern entwickelt, um Probleme mit eingeschlossenem Volumen innerhalb der aktuellen, auf flüssigem Harz basierenden Technologien zu lösen.

„Mit der neuen WAV™-Technologie erweitert Paxis die Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung auf ein viel breiteres Spektrum, als dies mit den derzeitigen Technologien möglich ist. Geräte und Prozesse können an die Anforderungen an-gepasst werden, die in der additiven Fertigung bisher nicht vorstellbar waren“, er-klärt Arnaud Guedou, Leiter der Photopolymerlösungen von BASF 3D Printing Solutions. „Die innovativen BASF-Photopolymermaterialien der Produktreihe Ultracur3D ST passen durch ihre zähe Materialeigenschaft besonders gut zu der WAV™-Technologie von Paxis.“

Das reaktive Urethan-Photopolymer Ultracur3D ST 45 von BASF wurde für zähe Anwendungen entwickelt, um die Anforderungen funktionaler Anwendungen an hohe Genauigkeit und mechanische Festigkeit zu erfüllen. Bestehende 3D-Druck-materialien auf dem Markt weisen hierbei häufig Einschränkungen auf. Die Ultra-cur3D-Produktreihe umfasst bewährte und neu entwickelte Photopolymere für den Einsatz in verschiedenen Druckprozessen wie Digital Light Processing (DLP), Ste-reolithographie (SLA) oder mit Flüssigkristallanzeige (LCD).

 

Quelle:

BASF 3D Printing Solutions GmbH