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Credit: Messe Düsseldorf Constanze Tillmann
17.03.2026

PRINT DIGITAL CONVENTION: Bundesverband E-Commerce neuer Partner

Mit der Einbindung des Bundesverbands E-Commerce erweitert die PRINT DIGITAL CONVENTION (PDC) ihr fachliches Netzwerk entlang der Wertschöpfungskette. Nach Kooperationen mit Branchen- und Marketingverbänden rückt nun auch die Schnittstelle zwischen Print, Packaging und digitalem Handel stärker in den Fokus.

Der digitale Handel wächst dynamisch und verändert die Anforderungen an Kommunikation, Logistik und Kundenerlebnis. Personalisierte Print-Beileger, markenprägendes Packaging, nachhaltige Versandlösungen und datenbasierte Kampagnen gewinnen im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Kundenbindung an Gewicht. Print wird dabei zunehmend als physischer Touchpoint innerhalb einer digitalen Customer Journey verstanden. Die PDC greift diese Entwicklung auf und schafft einen Rahmen, in dem sich Technologieanbieter, Produzenten, Markenverantwortliche und E-Commerce-Experten praxisnah austauschen können.

Mit der Einbindung des Bundesverbands E-Commerce erweitert die PRINT DIGITAL CONVENTION (PDC) ihr fachliches Netzwerk entlang der Wertschöpfungskette. Nach Kooperationen mit Branchen- und Marketingverbänden rückt nun auch die Schnittstelle zwischen Print, Packaging und digitalem Handel stärker in den Fokus.

Der digitale Handel wächst dynamisch und verändert die Anforderungen an Kommunikation, Logistik und Kundenerlebnis. Personalisierte Print-Beileger, markenprägendes Packaging, nachhaltige Versandlösungen und datenbasierte Kampagnen gewinnen im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Kundenbindung an Gewicht. Print wird dabei zunehmend als physischer Touchpoint innerhalb einer digitalen Customer Journey verstanden. Die PDC greift diese Entwicklung auf und schafft einen Rahmen, in dem sich Technologieanbieter, Produzenten, Markenverantwortliche und E-Commerce-Experten praxisnah austauschen können.

„Im Onlinehandel entscheidet oft der erste physische Kontakt über den Eindruck einer Marke. Print und Packaging sind hier keine Nebensache, sondern Teil der strategischen Markenführung“, erklärt Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des Fachverbandes Medienproduktion e.V. (FMP). „Mit der Kooperation schaffen wir eine Plattform, auf der Industrie und digitaler Handel konkrete Lösungen diskutieren können.“

Die Kooperation trägt der wachsenden Bedeutung von E-Commerce für Print- und Packaging-Lösungen Rechnung und stärkt die branchenübergreifende Ausrichtung der Kongressmesse. Für Aussteller eröffnet sich damit ein erweitertes Umfeld, in dem technologische Kompetenz und konkrete Anwendungsfälle direkt auf neue Marktanforderungen treffen. Auch im Kongressprogramm wird das Thema stärker verankert: Am zweiten Veranstaltungstag widmet sich ein eigener Themenblock mit vier Vorträgen der Rolle von Print und Packaging im E-Commerce – insbesondere im Zusammenspiel mit datengetriebener Print-Kommunikation. Konzipiert und kuratiert wird der Schwerpunkt von E-Commerce-Experte Michael Atug, der als Veranstalter mehrerer E-Commerce- und KI-Formate die Perspektive des digitalen Handels in das Programm der PDC einbringt.

Die PRINT DIGITAL CONVENTION findet vom 16. bis 17. Juni 2026 in Düsseldorf statt und wird vom Fachverband Medienproduktion (FMP) in Partnerschaft mit der Messe Düsseldorf und der drupa veranstaltet.

Techtextil 2026 rückt funktionale Bekleidung in den Fokus Foto: Messe Frankfurt
17.03.2026

Techtextil 2026 rückt funktionale Bekleidung in den Fokus

Die Nachfrage nach leistungsfähigen Textillösungen für die Bekleidungsindustrie steigt – und mit ihr die Innovationskraft der Branche. Die Techtextil 2026 greift diese Entwicklungen auf und präsentiert bei Performance Apparel Textiles (Halle 9.0) rund 130 Aussteller aus 13 Ländern mit innovativen Materialien für Workwear, Schutzbekleidung, Smart Fashion, Outdoor und Sport. Mit dabei sind globale Keyplayer wie Concordia Textiles, Getzner, Kermel, Klopman International oder YKK Europe. Die Live-Show „Performance Apparels on Stage“ bringt zukunftsweisende Wearables auf die Bühne und zeigt textile Innovationen im Einsatz.

Die Nachfrage nach leistungsfähigen Textillösungen für die Bekleidungsindustrie steigt – und mit ihr die Innovationskraft der Branche. Die Techtextil 2026 greift diese Entwicklungen auf und präsentiert bei Performance Apparel Textiles (Halle 9.0) rund 130 Aussteller aus 13 Ländern mit innovativen Materialien für Workwear, Schutzbekleidung, Smart Fashion, Outdoor und Sport. Mit dabei sind globale Keyplayer wie Concordia Textiles, Getzner, Kermel, Klopman International oder YKK Europe. Die Live-Show „Performance Apparels on Stage“ bringt zukunftsweisende Wearables auf die Bühne und zeigt textile Innovationen im Einsatz.

Ob schützen, kühlen, regulieren oder messen: funktionale Textilien performen in Extremsituationen. Für Marken entstehen daraus neue Produktkonzepte, höhere Wertschöpfung und neue Differenzierungsmöglichkeiten im Markt. Welche Features stecken in den Wearables? Wie lassen sich Performance, Komfort und Nachhaltigkeit verbinden? Wo eröffnen textile Lösungen neue Einsatzpotenziale für Outdoor, Smart Fashion oder Personal Protective Equipment? Die Techtextil bietet mit dem Wachstumsfeld Performance Apparel Textiles einen Hub für Entscheider*innen aus Beschaffung, Produktentwicklung und Design der Bekleidungsindustrie. 

Mit der kuratierten Live-Show „Performance Apparels on Stage“ übersetzt die Leitmesse Materialinnovation in marktfähige Anwendung und inszeniert smarte Wearables mehrmals täglich auf der Bühne. Eine unabhängige Fachjury bestehend aus Hendrik Beier (Sächsisches Textilforschungsinstitut), Judith Bosch (ETP), Nora Kühner (fashion.design.consulting) und Wolfgang Quednau (BTTA) wählte die Exponate aus. Jedes Outfit demonstriert eine konkrete Anwendung – von UV-Protection, Hitze- und Flammschutz über zirkuläre Materialien bis zu Thermoregulation und integrierte Lichttechnologie. 

„Die Techtextil ist für die Branche die internationale Leitmesse schlechthin. Wer sich im Markt für technische Textilien und funktionale Bekleidung bewegt, kommt an ihr als Orientierungs-, Innovations- und Netzwerkplattform nicht vorbei. Besonders im Bereich Performance-Apparel sehen wir ein dynamisches Wachstum, weil Nachhaltigkeit, Funktionalität, Komfort und modische Anforderungen immer stärker miteinander verbunden werden“, so Jurymitglied Wolfgang Quednau (BTTA). „Bei den eingereichten Produkten hat mich vor allem beeindruckt, wie konsequent neue Funktionalitäten mit einem ganzheitlicheren Nachhaltigkeitsverständnis verbunden werden – also mit Blick auf Tragekomfort, Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit und gute Pflegeeigenschaften.“

Hochschutzfähig, thermoregulierend, zirkulär: Performance Apparels on Stage 
Die ausgewählten Exponate spiegeln die Innovationsbreite moderner Performance Apparel Textiles. So präsentieren BASF und Fulgar mit loopamid ein GRS-zertifiziertes Polyamid aus textilem Abfall für geschlossene Materialkreisläufe. ECOlastic Workwear steht für recycelbare, stretchfähige High-Visibility-Gewebe mit hoher Formstabilität und Waschbeständigkeit. Für extreme Einsatzbedingungen entwickelte die RWTH Aachen den Molotov-Cocktail Protective Suit in leichter, atmungsaktiver Garnstruktur. Die Warp Knitted UV Protection Jacket von Karl Mayer erreicht SPF 50+ ohne chemische Ausrüstung, während der 3D-Knitted Illuminated Backpack Lichtfasern in eine nahezu abfallfrei produzierte Knit-to-Shape-Struktur integriert. Für aktives Hitzemanagement kombiniert Freeze Tech Alpha Cooling Print, temperaturregulierende Fasern und wärmereflektierende Komponenten. Royotec stellt recycelte Multi-Risk-Gewebe mit zertifizierter Performance vor. COOL.SKIN mit Outlast sorgt durch verkapselte Phase-Change-Materialien für ein stabiles Mikroklima und PBI GOLD SHIELD präsentiert ein leichtes, hochbelastbaren PBI-Aramid-Gewebe für anspruchsvolle Industrieanwendungen. 

Die passende Verarbeitung entscheidet darüber, wie funktionale Textilien ihre spezifischen Eigenschaften in der Praxis entfalten. Ergänzend zur Techtextil zeigt die angrenzende Texprocess (Halle 8.0) als Plattform für textile Verarbeitungstechnologien, wie textile Innovationen effizient und skalierbar in die Produktion gelangen – von automatisierten Prozessen bis zur KI-gestützten Konfektion. 

Quelle:

Messe Frankfurt

Markus Huber-Lindinger (EREMA) und Arvind Mehta (AMTE Copyright: AIPMA
Markus Huber-Lindinger (EREMA) und Arvind Mehta (AMTE
17.03.2026

Neue Fachkräfte für das Kunststoffrecycling in Indien

EREMA und das Arvind Mehta Technology & Entrepreneurship Centre (AMTEC) der All India Plastics Manufacturers Association (AIPMA) haben am 5. Februar 2026 ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet und damit den Start eines neuen Recycling Skill Centers in Mumbai bekanntgegeben. Die Initiative setzt einen starken Impuls für eine praxisnahe Ausbildung im Kunststoffrecycling und leistet einen wichtigen Beitrag zum weiteren Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Indien.

Das neue Ausbildungszentrum entsteht bei AMTEC in Mumbai und wird Ende Mai 2026 eröffnet. Es zielt darauf ab, den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften – insbesondere Bediener und Vorarbeiter – im Kunststoffrecycling langfristig abzusichern. Kern der Ausbildung ist ein 72-stündiger Lehrgang, der theoretische Grundlagen mit praxisnaher Schulung verbindet. Für den Trainingsbetrieb stellt EREMA eine INTAREMA® 605 TE Recyclingmaschine mit einer Kapazität von 50 bis 100 kg/h kostenlos zur Verfügung, sodass die Teilnehmenden unter realen industriellen Bedingungen lernen können.

EREMA und das Arvind Mehta Technology & Entrepreneurship Centre (AMTEC) der All India Plastics Manufacturers Association (AIPMA) haben am 5. Februar 2026 ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet und damit den Start eines neuen Recycling Skill Centers in Mumbai bekanntgegeben. Die Initiative setzt einen starken Impuls für eine praxisnahe Ausbildung im Kunststoffrecycling und leistet einen wichtigen Beitrag zum weiteren Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Indien.

Das neue Ausbildungszentrum entsteht bei AMTEC in Mumbai und wird Ende Mai 2026 eröffnet. Es zielt darauf ab, den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften – insbesondere Bediener und Vorarbeiter – im Kunststoffrecycling langfristig abzusichern. Kern der Ausbildung ist ein 72-stündiger Lehrgang, der theoretische Grundlagen mit praxisnaher Schulung verbindet. Für den Trainingsbetrieb stellt EREMA eine INTAREMA® 605 TE Recyclingmaschine mit einer Kapazität von 50 bis 100 kg/h kostenlos zur Verfügung, sodass die Teilnehmenden unter realen industriellen Bedingungen lernen können.

Gemeinsame Initiative stärkt Ausbildung und Technologiekompetenz
„Wir freuen uns, Teil dieser Initiative zu sein, die ein starkes Signal für die Weiterentwicklung des Kunststoffrecyclings in Indien setzt. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Indien und Europa ist für eine nachhaltige gemeinsame Zukunft wesentlich“, betonte Markus Huber-Lindinger, Managing Director bei EREMA, während der Unterzeichnungszeremonie. „High-End-Technologie entfaltet ihr volles Potenzial dann, wenn sie von gut ausgebildeten Fachkräften betrieben wird. Mit diesem Zentrum leisten wir einen wichtigen Beitrag, um den Fachkräften von morgen eine optimale Basis für ihr Berufsleben zu schaffen.“

Arvin Mehta, Vorstandsvorsitzender von AIPMA, hob die Bedeutung der Partnerschaft ebenfalls lobend hervor: „Mit dem neuen Trainingszentrum schließen wir die bisher vorhandene Lücke zwischen theoretischer und praxisnaher Ausbildung. Die Zusammenarbeit mit EREMA ermöglicht es uns, den Studierenden Wissen direkt an industriellen Anlagen zu vermitteln und damit eine neue Qualität an Fachkräften für Indiens Recyclingindustrie hervorzubringen.“

Qualifizierte Fachkräfte für die Industrie von morgen
Der Lehrplan des Programms wird von AMTEC entwickelt und durch das praxisorientierte technische Know-how von EREMA fachlich unterstützt. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen nach Abschluss über fundiertes Wissen in der Bedienung und Wartung moderner Recyclinganlagen und sind damit bestens für den Einsatz in der Recyclingindustrie, insbesondere für die Arbeit an EREMA Anlagen, vorbereitet oder können ihr bereits vorhandenes Know-how erweitern. AMTEC fungiert als Bindeglied zur Industrie und unterstützt bei der Vermittlung von Beschäftigungsmöglichkeiten bei Mitgliedsunternehmen und Recyclern.

17.03.2026

Decathlon und MediaMarktSaturn: Sport und Technik unter einem Dach

Decathlon, einer der weltweit größten Sportartikelhersteller und -händler, und MediaMarktSaturn, Europas führendes Handelsunternehmen für Consumer Electronics, schließen eine strategische Kooperation in Deutschland. Ziel der Partnerschaft ist es, die Stärken beider Marken gezielt zu bündeln und einen gemeinsamen Anlaufpunkt zu schaffen. Kundinnen und Kunden denken heute weniger in Produktkategorien als in Lebenswelten: Sport und Technologie gehören für viele Menschen ganz selbstverständlich zusammen.

Decathlon und MediaMarktSaturn teilen eine breite Zielgruppe, von Familien bis hin zu technikaffinen Sportlern. Die Sortimente ergänzen sich ideal: Während MediaMarktSaturn für die neueste Technik steht, bringt Decathlon das Equipment für einen aktiven Lebensstil mit ein. Für Kunden bedeutet das: Sport und Technik unter einem Dach – kurze Wege, mehr Auswahl, mehr Erlebnis.

Decathlon, einer der weltweit größten Sportartikelhersteller und -händler, und MediaMarktSaturn, Europas führendes Handelsunternehmen für Consumer Electronics, schließen eine strategische Kooperation in Deutschland. Ziel der Partnerschaft ist es, die Stärken beider Marken gezielt zu bündeln und einen gemeinsamen Anlaufpunkt zu schaffen. Kundinnen und Kunden denken heute weniger in Produktkategorien als in Lebenswelten: Sport und Technologie gehören für viele Menschen ganz selbstverständlich zusammen.

Decathlon und MediaMarktSaturn teilen eine breite Zielgruppe, von Familien bis hin zu technikaffinen Sportlern. Die Sortimente ergänzen sich ideal: Während MediaMarktSaturn für die neueste Technik steht, bringt Decathlon das Equipment für einen aktiven Lebensstil mit ein. Für Kunden bedeutet das: Sport und Technik unter einem Dach – kurze Wege, mehr Auswahl, mehr Erlebnis.

Den Start macht nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit im MediaMarkt „Tech Village“ in Hamburg der MediaMarkt im Münchner Einkaufs-Center pep: Am 26. März 2026 eröffnet der Markt nach umfangreicher Modernisierung in neuem Design – hell, modern, übersichtlich und mit optimierten Vorführmöglichkeiten. Zeitgleich nimmt die erste gemeinsame Store-in-Store-Fläche mit Decathlon auf rund 1.000 m² ihren Betrieb auf. Noch in diesem und im kommenden Jahr soll das Konzept auf weitere Standorte in Deutschland ausgeweitet werden. 

Kooperation starker Marken 
Für MediaMarktSaturn ist die Partnerschaft mit Decathlon Teil der strategischen Initiative Space-as-a-Service. Mit diesem Ansatz denkt MediaMarktSaturn die Fläche neu: Das Unternehmen bietet seinen Partnern optimale Bedingungen, um ihre Produkte und Lösungen unkompliziert im stationären Handel zu präsentieren – direkt auf der Fläche, mit persönlicher Beratung. Kundinnen und Kunden erleben so ein einzigartiges Einkaufserlebnis vor Ort, die Partner gewinnen Zugang zu einem der stärksten Handelsnetzwerke Deutschlands.

Die Kooperation ist Teil der Expansionsstrategie von Decathlon in Deutschland, um weiße Flecken auf der Landkarte noch zügiger zu erschließen. Neben eigenen Filialen setzt das Unternehmen auch auf Partnerschaften mit etablierten Einzelhändlern, um seinen Wachstumskurs in Deutschland noch stärker zu beschleunigen. So soll die Anzahl der Stores bis Ende 2027 auf mindestens 150 anwachsen. Aktuell verfügt das Unternehmen in Deutschland über 105 Filialen.

Quelle:

Decathlon