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Empa: Sensor befühlt Oberfläche von Textilien

Bei der Herstellung von Textilien sollten die Eigenschaften textiler Oberflächen exakt vorhergesagt werden können. Damit derartige Informationen reproduzierbar erzielt werden können, entwickelten Forscher des Instituts für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung Empa, Dübendorf/Schweiz, einen neuartigen Sensor. In einer internationalen Partnerschaft mit der Université de Haute-Alsace, Mülhausen/Frankreich, entstand ein Messinstrument aus optischen Fasern, das die taktilen Eigenschaften von Textilien objektiv bewertet.
Damit der Sensor die taktilen Eigenschaften einer Oberfläche erfassen kann, wurde die menschliche Fingerkuppe als Vorbild genommen: Konzentrische Rillen im Mikrometerbereich überziehen die optischen Polymerfasern. Werden die Fasern durch die Berührung einer Textiloberfläche mechanisch beansprucht, ändert sich die Intensität ihrer Lichtübertragung. Ziel einer industriellen Anwendung des Sensors wird es sein, auf die stark subjektiven Aussagen von Probanden verzichten zu können.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Empa Université de Haute-Alsace

Hohenstein: Thementag Textiles Chemikalienmanagement

Die Veranstaltung „Textiles Chemikalienmanagement im Zeitalter von REACH und Co.“ der Hohenstein Institute, Bönnigheim, am 4. Juli 2018 in Bönnigheim ist speziell auf den Bedarf von Schadstoff- und Compliance-Managern, Verantwortlichen in Forschung und Entwicklung, Führungskräften in den textilen Segmenten Bekleidung, Outdoor, Dekoration, Hygiene, Automobil, Schutztextilien und technische Textilien/Vliesstoffe sowie von Führungskräften im Bereich Faserherstellung/Faserprodukte und Textilhilfsmittel zugeschnitten.
Wie in keinem anderen Wirtschaftsraum wirken die gesetzlichen Vorgaben der europäischen Chemikalienbehörde ECHA durch REACH auf Industrie, Handel und auch Verbraucher ein. Dies betrifft die Textilindustrie in besonderem Maße: hier sind die geltenden Vorgaben restriktiv gestaltet. Daraus ergeben sich für die in die Pflicht genommenen Unternehmen zahlreiche neue Herausforderungen.
Weitere Informationen unter: www.hohenstein.de

Quelle:
dfv Mediengruppe