Schlenter: Innovative Scherspirale mit verbreitertem Einsatzbereich

Schlenter: Innovative Scherspirale mit verbreitertem Einsatzbereich

Beim Scheren wird auf das Erscheinungsbild des textilen Produkts Einfluss genommen. So werden bei Flachtextilien abstehende Fasern beseitigt und bei Artikeln mit einer Polschicht (z.B. Plüsch, Web-Pelz und Teppichboden) die Warenoberseite egalisiert.
Damit die Fasern beim Scheren nicht vor dem wandernden Schnittpunkt ausweichen können, sind die Scherspiralen mit einer kerbenförmigen Struktur versehen.
Der Hersteller von Schersystemen J. Schlenter Production GmbH, Aachen, hat eine Scherspirale mit variablem Hieb   dem sog. InfinityCut – entwickelt, um das Einsatzspektrum einer Scherspirale in Bezug auf den Hieb zu vergrößern. Der innovative Ansatz bei der neuen Scherspirale ist, dass der Hieb nicht mehr konstant über die gesamte Länge angeordnet ist, sondern zyklisch zwischen einem vorgegebenen minimalen und maximalen Wert variiert. Die Variation des Hiebs erfolgt gleitend. Damit deckt die neuartige Scherspirale einen Einsatzbereich ab, der zwischen einer Spirale mit dem minimalen und einer mit dem maximalen Hieb liegt. Damit es im Betrieb eines Scherzylinders, der mit der InfinityCut-Scherspirale bestückt ist, nicht zu Moiréeffekten in der Ware kommt, werden die einzelnen Scherspiralen nach einem exakt vorgegebenen Montageplan aufgezogen. Die ersten Versuche auf einer Pilotschermaschine am TFI - Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen e.V. haben den positiven Effekt bestätigt.
Durch die innovative Scherspirale mit variablem Hieb entfallen zeitaufwändige Wechsel der Scherzylinder bei Produktwechsel bzw. es werden weniger Scherzylinder pro Maschine benötigt. Die Grenzen für den minimalen und maximalen Hieb sowie die Variationslänge werden kundenspezifisch auf das geplante Produktspektrum angepasst.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Schlenter Scheren