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VDMA TFL: Branchentreff in Berlin mit Vorstandswahl

Am 14. und 15. November 2019 fand in Berlin der diesjährige Branchentreff des VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies (VDMA TFL), München, statt.
Schon seit vielen Jahren hat sich der Fachverband die Europäisierung auf die Fahne geschrieben und auch in diesem Jahr kamen weitere europäische Mitglieder hinzu.
Die Bedeutung von Europa wurde auch im Zuge des Workshops zum Thema „Neue EU-Kommission, neue politische Prioritäten – was bedeutet das für unsere Branche“ während des Branchentreffs aufgegriffen und diskutiert. Wie Digitalisierung im Unternehmen aussehen kann, wurde in dem Workshop „Mission possible – Schritt für Schritt zur Digitalisierung“ erarbeitet.
Dass Digitalisierung neue Geschäftsmodelle und Märkte, aber auch neue staatliche Kontrollmöglichkeiten mit sich bringt, legte Sebastian Heilmann in seinem China-Vortrag dar. Als Professor für Politik und Wirtschaft Chinas an der Universität Trier referierte er über Chinas wachsende globale Gestaltungsmacht, neue digitale Kontrollsysteme und die Auswirkungen für europäische Firmen. Europäische Unternehmen müssten sich dringend mit der Einführung des „Corporate Social Credit System“ in China befassen. Denn es handle sich um ein neuartiges Big-Data-gestütztes Regulierungssystem, das ausländische Unternehmen ausnahmslos einbeziehe und weitreichende Anpassungen erfordere.
Im Rahmen des Branchentreffs wurde der neue Vorstand des Fachverbands für die kommenden 4 Jahre gewählt: Günther Veit, Geschäftsführer Veit GmbH, Landsberg, ist erneut in seinem Amt zum Vorsitzenden bestätigt worden, ebenso als stellvertretender Vorsitzender Klaus Freese, Geschäftsführer Desma Schuhmaschinen GmbH, Achim.

Bild: Elgar Staub, Geschäftsführer VDMA Bayern

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: VDMA VDMA TFL Verband Kongress

vti: Branchentreffen in der Textilregion Erzgebirge-Vogtland

Am 4. November 2019 fand der 10. Branchentag Erzgebirge-Vogtland bei der C. H. Müller GmbH, Heinsdorfergrund/V., einem Mitgliedsunternehmen des Verbands der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti), Chemnitz, statt. Bei dem Treffen, zu dem sich etwa 60 Textilunternehmer und -forscher, Mitglieder des Bundes- und des Landtags sowie Vertreter aus Kommunen versammelten, ging es u.a. um die Entsorgung und das Reycling textiler Abfälle, um die Sicherung des Fachkräftenachwuchses sowie um Möglichkeiten der Kooperation sächsischer Textilfirmen mit potenziellen Partnern in Afrika.  
Von den gegenwärtig 16.000 Beschäftigten der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsbranche sind mehr als 5.000 in den etwa 90 kleinen und mittelständischen Unternehmen der traditionsreichen Textilregion Erzgebirge-Vogtland tätig.
Angesichts gegenwärtig negativer Entwicklungen in der globalen Wirtschaft bekräftigte vti-Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner bereits im Vorfeld des Branchentags seine wiederholt geäußerte Kritik am Russland-Embargo der EU. „Derartige Maßnahmen schaden der heimischen Wirtschaft und taugen nicht dazu, politische Probleme zu lösen“, erklärte der Inhaber der Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, und Vizepräsident des Gesamtverbands textil+mode e. V. (t+m), Berlin. Vor dem Embargo – also bis ins Jahr 2013 – verkaufte die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie jährlich Waren im Wert von nahezu 1 Mrd. € nach Russland. 2018 beliefen sich die Russland-Exporte der deutschen Textilindustrie auf etwa 684 Mill. €.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: vti