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AUMA: Digitale Events bieten keine dauerhafte Alternative

Bedingt durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie wurden viele Präsenzmessen weltweit verschoben und teils auch als digitale Veranstaltungen mit unterschiedlichen virtuellen Tools abgehalten.
Nach einer Umfrage unter 427 ausstellenden Unternehmen der Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik sowie Optik, Photonik und Medizintechnik im 4.Quartal 2020 sind digitale Events für die meisten ausstellenden Unternehmen gegenwärtig keine oder keine dauerhafte Alternative zu realen Messen: 17 % der Firmen nutzen aufgrund der zahlreichen Messe-Absagen aktuell zwar digitale Events, wollen dieses Engagement aber wieder aufgeben, wenn physische Messen wieder durchgeführt werden können. 48 % wollen auch künftig auf reale Messen setzen, aber weiterhin digitale Ergänzungen nutzen. Und immerhin 14 % sehen rein digitale Events auch dann nicht als Alternative, wenn keine realen Messen stattfinden können. Lediglich 21 % betrachten virtuelle Präsentationen auch dauerhaft als ernsthafte Alternativen zu realen Messen.
An der Umfrage beteiligt waren die Verbände Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V. (Spectaris), Verband Deutscher Maschinen – und Anlagenbau e.V (VDMA), Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) und der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA).

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: AUMA

Südwesttextil: Oliver Dawid wird neuer Hauptgeschäftsführer

Zum 1. März 2021 wird Oliver Dawid neuer Hauptgeschäftsführer des Verbands der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V., Stuttgart. Er folgt auf Peter Haas, der den Verband nach 5 Jahren verlässt und als Hauptgeschäftsführer zum Baden-Württembergischen Handwerkstag wechselt.
Dawid ist Rechtsanwalt und direkt nach dem Jura-Studium ins Verbandsleben eingestiegen, zunächst als Alleingeschäftsführer der Südbayerischen Zahntechnikerinnung, München. Danach war er 3 Jahre lang Hauptgeschäftsführer der Steuerberaterkammer München sowie zuletzt in selber Funktion beim Verband Privater Brauereien Bayern, München. Als Gründungsberater bzw. anwaltlicher Betreuer von gemeinnützigen Organisationen, Gesellschaften und Start-ups war er auch schon in Baden-Württemberg tätig.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Südwesttextil Verband

vti: Starker Umsatzeinbruch in 2020

Im Jahr 2020 gingen bedingt durch die Coronakrise die Umsätze in der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie auf Basis vorläufiger Schätzungen um über 11 % im Vergleich zum Vorjahr zurück, wobei der Bekleidungssektor mit einem Rückgang um 35 % weit stärker betroffen ist als die Textilsparte. Bereits 2019 musste die Branche einen Umsatzrückgang hinnehmen.
In ähnlicher Größenordnung schrumpften 2020 auch die Exporte. Der Beschäftigungsabbau fiel bislang relativ moderat aus, da viele Firmen die Kurzarbeiterregelungen nutzen und versuchen, ihre Stammbelegschaften zu erhalten. Lichtblicke für 2021 sieht der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti), Chemnitz, bei den technischen Textilien, die in den vergangenen Wochen - insbesondere aus der Fahrzeugindustrie - wieder stärker nachgefragt wurden.
Der vti fordert auch Entscheider in Politik und Behörden sowie in Klinik und Pflege auf, künftig weit mehr Gesundheitsschutz-Textilien bei heimischen Herstellern zu ordern als bisher. Als zu Jahresbeginn 2020 weltweit Lieferketten zusammenbrachen, hatten sich sowohl Behörden als auch viele Pflege- und Gesundheitseinrichtungen mit der Bitte um Hilfe an Textilfirmen gewandt. Viele Hersteller brachten kurzfristig sowohl Alltagsmasken als auch im Gesundheitswesen verwendbare Schutztextilien auf den Markt.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: vti

Bremer Baumwollbörse: 35. Internationale Baumwolltagung als Hybridveranstaltung

Die 35. Internationale Baumwolltagung Bremen findet am 17./18. März 2021 in einem neuen und innovativen Format statt. Die Bremer Baumwollbörse, Bremen, und das Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE), Bremen, als Organisatoren entschieden sich für eine in die Zukunft gerichtete, virtuelle Hybridlösung mit vielfältigen Kommunikationsangeboten.
Das Motto der ursprünglich für März 2020 geplanten Tagung „Passion for Cotton“ bleibt auch 2021 bestehen. Treffpunkt der internationalen Baumwoll-Wertschöpfungskette ist ausnahmsweise nicht, wie seit vielen Jahren, das historische Bremer Rathaus, sondern ein von Interaktion geprägter virtueller Tagungsraum.
Je nach Reisesituation sind einzelne, kleine Treffen vor Ort in Bremen in Planung, die auch in virtuelle Treffen eingebunden sind. Hierbei geht es um einen Austausch zu wichtigen Zukunftsfragen unter Mitgliedern internationaler Branchenverbände, Arbeitsgemeinschaften sowie Wissenschaftlern.
Weitere Dialog-Formate werden im Rahmen eines digitalen Matchmaking via Audio- und Videocall angeboten. Dazu zählen Virtual Round Tables zwecks Diskussion ausgewählter Themen oder Business-Speed-Datings, die dazu beitragen, mit Teilnehmern einfach ins Gespräch zu kommen.
Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind Circular Economy, neue und innovative Verarbeitungsmöglichkeiten von Baumwolle sowie verantwortungsvoller Anbau von Baumwolle.
Weitere Informationen unter: Baumwolltagung: www.cotton-conference-bremen.de

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Bremer Baumwollbörse

Gesamtmasche: Kritik an praxisfernen Post-Brexit-Regeln

Das Vereinigte Königreich gehört zu den großen Handelspartnern der deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie. Trotz des Abkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich steht fest, dass es ein harter und teurer Bruch für  die Textil- und Bekleidungsbranche sein wird.
Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e.V. (Gesamtmasche), Stuttgart, hält es für wichtig, dass die eine Lösung gefunden wird, doch von Freihandel kann keine Rede sein. Ein großer Teil der Aus- und Einfuhren erfüllt die restriktiven Regeln des Abkommens nicht, erhält also keine Handelserleichterungen. Jeden, der mit dem Vereinigten Königreich Geschäfte macht, trifft jetzt zusätzliche Bürokratie. Zudem gehören Textilien und Bekleidung zu den Gütern, die weltweit immer noch hohen Zöllen unterliegen. Für textile Fertigwaren werden in der Regel 12 % des Warenwerts fällig. Bei Stoffen sind es 8 %. Gesamtmasche bemängelt, dass die EU-Kommission nicht auf die Vorschläge zu zeitgemäßen Ursprungsregeln eingegangen ist.

 

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dfv Mediengruppe

Zuse-Gemeinschaft: Dr. Jansen neuer Geschäftsführer

Am 1. Januar 2021 übernahm Dr. Klaus Jansen die Geschäftsführung der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. (Zuse-Gemeinschaft), Berlin. Er folgt auf Dr. Annette Treffkorn, die seit Gründung des Verbundes im Jahr 2015 die Geschäftsstelle leitete und in den Ruhestand geht.
Dr. Jansen kommt vom Tudalit Markenverband e.V., Dresden, zur Zuse-Gemeinschaft. Zuvor war er Leiter Forschungspolitik bei der AiF Projekt GmbH, Berlin, sowie langjähriger Geschäftsführer der Forschungsvereinigung Forschungskuratorium Textil e.V., Berlin. Dr. Jansen ist promovierter Chemiker und Technischer Betriebswirt und begann seine Karriere bei einem Konsumgüterhersteller in Düsseldorf. Danach wechselte er als Entwicklungsleiter in ein mittelständisches Textilunternehmen.
Wie bisher Dr. Treffkorn, ist Dr. Jansen ab 1. Januar 2021 in Personalunion auch Geschäftsführer des Verbands Innovativer Unternehmen e.V. (VIU), Berlin.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Zuse-Gemeinschaft