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Mayer & Cie: Maschinenstudie zum Kulierwirken

Der Strickmaschinenhersteller Mayer & Cie. GmbH & Co. KG, Albstadt, rollt eine bewährte Technik, das Kulierwirken, neu auf und kombiniert es mit dem Rundstrickverfahren. Auf der ITMA 2019 im Juni 2019 in Barcelona/Spanien wurde mit der Maschinenstudie Weftnit 3.2 eine neue Technik zur Herstellung textiler Flächen vorgestellt.
Der augenscheinlichste Unterschied zwischen einer konventionellen Rundstrickmaschine und der Weftnit 3.2 liegt in den Nadeln, mit denen sie bestückt ist. Bisher arbeiten alle Mayer & Cie.-Rundstrickmaschinen mit Zungennadeln. Die Weftnit 3.2 setzt auf Spitzennadeln. Das hat die folgenden Vorteile: Da der Nadelkopf der Spitzennadel schlanker ist als der einer Zungennadel, ist der Maschenbildungsprozess besonders garnschonend. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn die Maschenbildung nach dem Wirkprinzip und damit in nur 2 Schritten erfolgt, weil dann eine geringere Fadenspannung als beim Rundstricken erforderlich ist. Bei den eingesetzten Spitzennadeln ist zudem von einer längeren Lebensdauer auszugehen, ein Effekt, der sich in den Produktionskosten bemerkbar macht.

Quelle:
dfv Mediengruppe