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nova Institut: Geringer CO2-Fußabdruck von Naturfasern

Naturfasern wie Flachs, Hanf oder Kenaf werden in der Automobilindustrie in großen Mengen zum Verstärken von Kunststoffen eingesetzt. Das nova-Institut GmbH, Hürth, hat ein umfassendes Update seiner Untersuchungen zum CO2-Fußabdruck von Naturfasern vorgelegt.
Die Studie „Carbon Footprint and Sustainability of Different Natural Fibres for Biocomposite and Insulation Material – Study providing data for the automotive and insulation industry“ zeigt, dass der CO2-Fußabdruck von Naturfasern wie Flachs, Hanf, Jute oder Kenaf viel geringer ist als bei Glas- und Mineralfasern. Die Produktion von 1 t Tonne Glasfasern zeigt einen CO2-Fußabdruck von etwa 1,7-2,5 t CO2-Äquivalent pro t Faser, während Naturfasern nur etwa 0,35-0,55 t CO2-Äquivalent pro t Faser aufweisen (bis zum Werkstor, ohne Transport zum Kunden, mittels Massenallokation). Dies ist eine um 80 % geringere CO2-Bilanz als bei Glasfasern. Der anfängliche Vorteil von Naturfasern gegenüber Glasfasern nimmt jedoch bis zum Endprodukt ab, da weitere Verarbeitungsschritte ihren CO2-Fußabdruck zum Teil verschlechtern. Dennoch haben Naturfaserverbundwerkstoffe im Vergleich zu Glasfaserverbundwerkstoffen einen um etwa 50 % geringeren CO2-Fußabdruck. Der Report ist kostenlos verfügbar und kann unter der Adresse www.bio-based.eu/ecology/#NaturalFibreSustainability heruntergeladen werden.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: nova-Institut GmbH

DITF/TITV: Neueste Smart Textile Innovationen

150 Teilnehmer kamen am 27./28. Februar 2019 zum 7. Anwenderforum Smart Textiles nach Bad Waldsee, um sich über die neuesten Innovationen sowie Produktions- und Verarbeitungstechnologien im Bereich Smart Textiles zu informieren. Gestartet wurde mit einer Werksbesichtigung beim Caravan- und Reisemobilhersteller Hymer Group, Bad Waldsee.
Prof. Dr. Götz T. Gresser, Sprecher der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), sprach von einem riesigen Wachstumspotenzial im Bereich Smart Textiles. Einer Studie zufolge werde zwischen 2017 und 2022 eine Verdreifachung des Umsatzes von 230 Mill. € auf über 700 Mill. € erwartet. Bis 2030 könne der Umsatz bei Smart Textiles für Anwendungsfelder wie Automotive, Sicherheit, Bekleidung, Internet der Dinge, Industrie 4.0 und Medizintechnik bereits jährlich bei über 4 Mrd. € liegen.
Das Anwenderforum wird jedes Jahr in Zusammenarbeit zwischen dem Forschungskuratorium Textil e.V. (FKT), Berlin, dem Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V. (TITV), Greiz, und dem Institut für Textil-Verfahrenstechnik der Deutschen Institute für Textil-und Faserforschung (DITF), Denkendorf, organisiert und durchgeführt.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Smart textiles DITF TITV

HS Niederrhein: „MG zieht an – Go Textile“ im Mai

Am 11./12. April 2019 werden rund 7.000 Besucher zur 11. Auflage der Recruiting- und Innovationsmesse „MG zieht an – Go Textile“ an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, erwartet. Die alle 2 Jahre stattfindende Nachwuchsmesse bietet eine Plattform für den direkten Austausch zwischen Studierenden und Unternehmen. Unterschiedliche Firmen entlang der textilen Wertschöpfungskette sind vertreten, vom Textilmaschinenbau über technische Textilien, Bekleidung und Mode bis hin zum Handel.
Auf dem umfangreichen Fach- und Rahmenprogramm stehen u.a. Matchinggespräche, in denen Studierende und Unternehmen direkten Kontakt miteinander aufnehmen können, Bewerbungsfotoshootings und „Mappen-Checks" für Studierende des Studiengangs Design-Ingenieur. Live-Events wie die Modenschau und die Unternehmensvorträge runden das Angebot ab.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: HS Niederrhein Messe