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Gerhard Rösch: Wärmeprojekt mit Stadtwerken Tübingen

Überschüssige Abwärme aus der Textilproduktion nutzen, um damit mehrere positive Effekte zu erreichen, ist das Ziel eines innovativen Wärmeprojekts der Stadtwerke Tübingen GmbH (swt), Tübingen, und des Wäscheherstellers Gerhard Rösch GmbH, Tübingen.
In der Textilproduktion entsteht eine große Menge Abwärme. Bislang entwich diese ungenutzt durch den Kamin in die Luft. In dem neuen Projekt wird die Abluft zukünftig für das swt-Fernwärmenetz nutzbar gemacht.
Seit 2017 betreibt die Gerhard Rösch-Gruppe eine Nachbehandlungsanlage für belastete Abluft, die beim Ausrüsten der Textilien an den Spannrahmen entsteht. Ein Absaugmechanismus führt die heiße Abluft zur Nachbehandlung einer regenerativen Thermal-Oxidations-Anlage zu. Bei der Auskühlung der warmen Luft nimmt zugeführtes Heizwasser aus dem Rücklauf der Stadtwerke Wärme auf und wird erhitzt in das Wärmenetz rückgeführt. Somit wird im Energietausch die gewonnene Wärme an einen anderen Wärmeverbraucher weitergegeben. Die Gerhard Rösch-Gruppe bekommt die Wärmeeinspeisung von den swt vergütet.

Quelle:
dfv Mediengruppe

Brückner: Neue Wärmerückgewinnung und Abluftreinigung bei Getzner

Der Textilherstellers Getzner Textil AG, Bludenz/Österreich, hat neue Anlagen für die Abluftbehandlung an den neuen Spannrahmen in Betrieb genommen. Die vom Textilmaschinenhersteller Brückner Trockentechnik GmbH & Co. KG, Leonberg, hergestellten Anlagen reinigen die Abluft in einem mehrstufigen Verfahren. Zunächst wird im Zuge der Brückner Eco-Heat Wärmerückgewinnung heiße Zuluft für die Spannrahmen erzeugt, wodurch dort der Energieverbrauch spürbar gesenkt wird. In der zweiten Eco-Heat Wärmerückgewinnung wird Wasser für das betriebsinterne Heizsystem erwärmt, und damit, abhängig vom Heizbedarf, bis zu 85% der investierten Wärmeenergie zurückgewonnen. Im nachfolgenden Abluftwäscher Eco-Air werden die Schadstoffe aus der Abluft kondensiert und abgeschieden. Ein Schalldämpfer nach dem Abluftventilator verringert das Ausblasgeräusch auf ein Minimum.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Getzner Brückner