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SGL Carbon: Umsatzsteigerung zum Halbjahr 2019

Der Carbonfaserhersteller SGL Group SE, Wiesbaden, steigerte dank organischen Wachstums in den Marktsegmenten Digitalisierung, Energie und Chemie im 1. Halbjahr 2019 den Konzernumsatz um rund 6 % auf 562 Mill. €. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt in Höhe von rund 4 Mill. € aus dem Vorjahr lag das Betriebsergebnis (EBIT) mit 38 Mill. € rund 2 Mill. € unter der vergleichbaren Vorjahresperiode. Der Geschäftsbereich Composites – Fibers & Materials (CFM) verzeichnete dabei einen deutlichen Ergebnisrückgang, wobei der Umsatz des Geschäftsbereichs auf Vorjahresniveau bei 219 Mill. € lag (währungsbereinigt: -3 %). Das EBIT lag bei CFM mit 2,8 Mill. € (HJ1/2018: 17,3 Mill. €.) deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Während das Marktsegment Windenergie wie in Q1/2019 ein starkes Wachstum gegenüber dem sehr schwachen Vorjahr verzeichnete, ging der Umsatz im Segment Industrielle Anwendungen aufgrund der sich abschwächenden Weltwirtschaft im ersten Halbjahr zurück. Wegen der unterschiedlichen zeitlichen Verteilung der Projektabrechnungen lag das Marktsegment Luftfahrt ebenfalls noch unter Vorjahr. In den Bereichen Automobil und Textile Fasern verblieben die Umsätze nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
(Bild: Sigratex Carbonfasergelege, SGL Group)

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: SGL Carbon

SGL Carbon: 1.000.000. Blattfeder aus glasfaserverstärktem Kunststoff

Die SGL Carbon SE, Wiesbaden, setzt die vollautomatische Produktion von Bauteilen aus Verbundwerkstoff für die Automobilindustrie am Standort Innkreis/Österreich fort und lieferte die millionste Composite-Blattfeder für Volvo Cars Corp., Göteborg/Schweden.
Mit dieser vollautomatisierten und skalierbaren Serienproduktion von Blattfedern auf Basis von glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) setzt die SGL Carbon eines der größten Programme für Composite-Bauteile innerhalb der Automobilindustrie um. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Stahlblattfeder, die bis zu 15 kg wiegen kann, liegt das Gewicht einer vergleichbaren GFK-Blattfeder bei nur 6 kg, womit sie um bis zu 65 % leichter ist. Neben dieser Gewichtsreduzierung nimmt die Composite-Blattfeder auch weniger Platz ein und trägt zu einem ruhigen Fahrverhalten bei. Zudem ermöglicht die Verbundbauweise eine Anpassung der Feder an verschiedene Modelle, was dem Hersteller eine hohe Flexibilität verleiht und zusätzlich Kosten spart. Die Blattfeder ist ein Teil der globalen SPA-Fahrzeugplattform von Volvo und wird mittlerweile in verschiedenen Volvo-Modellen eingesetzt. Ähnliche Konzepte setzt die SGL Carbon derzeit auch gemeinsam mit anderen Automobilherstellern aus Europa und Nordamerika um.

Bild: Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon, und Herwig Fischer, Geschäftsführer der SGL Carbon

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: SGL Carbon Glasfasern GFK