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Techtextil: Nahezu ausgebucht

Rund 6 Monate vor Messebeginn sind die internationale Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe „Techtextil“ sowie die internationale Leitmesse für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien „Texprocess“ nahezu ausgebucht. Der Anmeldestand beider Messen, die vom 14.-17. Mai 2019 in Frankfurt/M. stattfinden, liegt bereits deutlich über dem der Vorveranstaltungen in 2017. Es sind nur noch wenige verbleibende Flächen verfügbar.
Aktuell haben sich für die Techtextil rund 1.000 Aussteller aus 54 Ländern angemeldet. Die Anbieter auf der Techtextil repräsentieren das gesamte Spektrum technischer Textilien und Vliesstoffe. Deutlich zulegen wird das Angebot in den Bereichen Technologie sowie Fasern & Garne. Stark vertreten sind ebenfalls Anbieter von Geweben, beschichteten Textilien sowie funktionalen Bekleidungstextilien.
Parallel präsentiert die Texprocess mit bereits über 250 angemeldeten Ausstellern aus 31 Ländern das gesamte Spektrum textiler Verarbeitungstechnologien vom Design, über den Zuschnitt, Cutting, Making, Trimming, den textilen Digitaldruck, Veredelung und Finishing bis hin zu Textillogistik und Textilrecycling.
Mit dem Techtextil Forum schafft die Techtextil 2019 ein neues Format für den Austausch zwischen Ausstellern und Fachbesuchern. Im Mittelpunkt des Forums stehen neue Entwicklungen, Trends und mögliche Anwendungsbereiche von technischen Textilien, Vliesstoffen und funktionalen Bekleidungstextilien sowie Technologien, Verarbeitungsprozesse und neue Produkte. Noch bis zum 16. November können Vorschläge für Vorträge, Diskussionen und Workshops eingereicht werden.

Quelle:
dfv Mediengruppe

Wear2wear: Partnerschaft mit Recycling-Projekt FRIVEP

Zur Expoprotection Paris vom 6.-8. November 2018 in Paris präsentierte die Unternehmenspartnerschaft für recycelte, recycelbare sowie PFC-freie Funktionstextilien wear2wear ihren nächsten Schritt zum Aufbau einer länder- und wirtschaftsübergreifenden textilen Kreislaufwirtschaft in Europa: Französische Unternehmen und Regierungsbehörden werden zukünftig gebrauchte Arbeitsschutzbekleidung in den Textilkreislauf des Europäischen Upcycling-Konsortiums wear2wear zur werthaltigen Wiederverwendung von Polyestergewebe überführen.
Gegenstand der Kooperation, des sog. „Green Deal“, ist es, weitreichende Synergien zwischen wear2wear und FRIVEP (Filière pour le Réemploi et Recyclage des Vêtements Professionnels) zu entwickeln. Während der ersten 15-monatigen Pilotphase sammeln die französische Post, die französische Bahn (SNCF), die Stadt Paris sowie die Gendarmerie mehr als 20 t Bekleidung.
Die hierbei gewonnen Erkenntnisse werden auch dazu genutzt werden, zukünftig bereits im Bekleidungsdesign von Anfang an durch eine möglichst homogene Materialzusammensetzung den Recycling-Prozess zu erleichtern.
Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 komplett schadstofffreie, recycelte und wiederum recycelbare Funktionstextilien anzubieten.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: wear2wear concept Partnerschaft Recycling

HS Hof: Emeritierung von Prof. Schrott

Zum 30. September 2018 wurde Prof. Dr. Wolfgang Schrott, Professor mit dem Schwerpunkt Textilchemie, Textilveredlung, technische Textilien und Verbundwerkstoffe, Nachhaltigkeit und Recycling an der Hochschule Hof, Abteilung Textil am Campus Münchberg, emeritiert. Nachdem er 25 Jahre in der Industrie bei der BASF SE, Ludwigshafen und DyStar Textilfarben GmbH, Frankfurt/M. in der Entwicklung tätig war, übernahm er 2010 an der HS Hof eine Professur.
Als er an die Hochschule kam, sollte die Textilausbildung aufgrund zu geringer Studierendenzahlen geschlossen werden. Prof. Schrott setzte sich maßgeblich für eine inhaltliche Ausrichtung der Textilausbildung auf technische Textilien und die Internationalisierung des Bachelor-Studiengangs als „Innovative Textiles“ ein. Hierzu hatte er in den letzten Jahren zahlreiche Vereinbarungen mit ausländischen Partnerhochschulen angebahnt und mit einer internationalen Textil Summer School das Ausbildungsangebot der Hochschule international bekannt gemacht.
Auch die Etablierung eines internationalen Masterstudiengangs „Sustainable Textiles“ war maßgeblich auf seine Industriekontakte zurückzuführen und wurde durch eine Stiftungsprofessur des Industrieverbands TEGEWA möglich. Zusätzlich kam noch als Forschungssäule das Fraunhofer Anwenderzentrum für Textile Faserkeramiken TFK, Münchberg, hinzu, das derzeit mit zweistelliger Millioneninvestition ein neues Forschungs-Technikum aufbaut.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: HS Hof Wolfgang Schrott Emeritierung