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Oerlikon: Innovationen für die Vliesstoffindustrie auf der Index

Vom 31. März - 3. April 2020 präsentiert die Geschäftseinheit Nonwoven des Segments Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, ihre Lösungen in Hygiene, Medizin, Filtration und anderen technischen Anwendungen auf der internationalen Fachmesse für Vliesstoffe Index in Genf/Schweiz.
Durch ein Angebot aus Stand-Alone-Anlage mit einer oder mehreren Positionen, Plug & Produce-Einbauten in bereits vorhandene Anlagen und Kombinationen mit anderen Technologien können neuartige Filtermedien in der optimierten Meltblown-Technologie von Oerlikon Nonwoven hergestellt werden. Für die Produktion von Hygiene-Vliesstoffen werden darüber hinaus neue QSR (Quality Sized Right) Anlagen angeboten.
Im Bereich von Airlaid-Vliesstoffen aus Pulp oder Zellstofffasern setzt Oerlikon Nonwoven auf patentierte Formierverfahren. Diese ermöglichen die homogene Durchmischung verschiedener Rohstoffe, bei hoher Gleichmäßigkeit und homogener Faserablage auch bei Vliesen mit geringem Flächengewicht. Auch bei nachhaltigen Anwendungen im Recycling-Bereich ist diese Technologie vorteilhaft.
Auf der Messe wird ebenfalls die von Procter & Gamble, Cincinnati, OH/USA, patentierte Phantom-Technologie von Teknoweb Materials S.r.l., Palazzo Pignano/Italien vorgestellt. Teknoweb Materials ist strategischer Partner von Oerlikon Nonwoven für Hygieneprodukte und Wischtücher und erhielt von Procter & Gamble eine weltweite Exclusivlizenz für diese Technologie. Diese hat im Vergleich zu den bisher im Markt bekannten Verfahren ökologische sowie Qualitäts- und Kostenvorteile. Durch den Verzicht auf die Wasserstrahlverfestigung ist eine anschließende Trocknung des Materials nicht mehr notwendig. Darüber hinaus können mittels gezielter Prozessführung die relevanten Produktparameter wie Weichheit, Festigkeit, Schmutz- und Flüssigkeitsaufnahme optimal eingestellt werden.

Quelle:
dfv Mediengruppe

STFI: Rückblick auf das 14. Bautextilien Symposium Bautex

Am 29./30. Januar 2020 kamen rund 70 Teilnehmer zum 14. Bautextilien-Symposium Bautex nach Chemnitz, um Synergien zwischen Hochbau sowie dem Erd- und Grundbau hinsichtlich textilen Bauens zu identifizieren.
So demonstrierte Architekt Stev Bringmann, 3dtex GmbH, Berlin, im Plenarvortrag Zusammenhänge zwischen Funktion, Ästhetik und Technik, die Architekten bei der Planung und Umsetzung beim Bauen mit Textilien umtreiben.
Aus Sicht der Hersteller schilderte Dr. Lars Vollmert, Naue GmbH & Co. KG, Espelkamp-Fiestel, das Nachhaltigkeitspotenzial von Geokunststoffen: langlebigere Bauwerke zu schaffen, sortenreines Recycling bei der Errichtung von Straßen u.ä. bereits mit zu planen und nicht zuletzt der Einsatz biobasierter Materialien, dort wo es die Bauanforderung zulässt.
Eine bautextile Anwendung im Sinne der Energieeffizienz und Ressourcenschonung sind Erdbeckenwärmespeicher. Verbunden mit Solarthermieanlagen stellen sie einen Energiespeicher dar, deren Wirtschaftlichkeit mit der Speicherkapazität wächst. Geokunststoffe kleiden diese Becken aus, dämmen und dichten sie ab, wie Thomas Labda, GSE Lining Technology GmbH, Hamburg, aus der Praxis berichtete.
Textilbewehrter Beton dagegen lässt filigrane Bauwerke im Hochbau zu, wie Heike Metschies, STFI, Chemnitz, vorstellte. Dr. Daniel Franitza, FE-Union, Chemnitz, zeigte, wie die Zulassung und Nachweisführung für die dünnwandigen Betonstrukturen mithilfe von Simulationen gelingen kann.
Wie schließlich auch Kühe von Geotextilien profitieren können, veranschaulichte Hartmut Hangen, Huesker Synthetic GmbH, Gescher. Denn dank Bautextilien können gut durchlüftete Ställe errichtet werden, die auch gut für die Kuhgesundheit sind.
Das klassische Anwendungsgebiet für Geotextilien, der Straßen- und Bahnbau, wurde in weiteren Vorträgen erörtert. Thematisiert wurden Asphalteinlagerungen für die Straßensanierung, Geogitter im Gleisbett sowie ein Überblick der Infrastrukturprojekte der Deutschen Bahn.
Aleksander Wosniok, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, stellte zum Abschluss des Symposiums sensorbasierte Geogitter und -textilien vor, die durch faseroptische Sensoren eine ortsaufgelöste Zustandsüberwachung zulassen.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: STFI Bautextilien Symposium Forschung F&E
Epson Henning Ohlsson

Epson: Orientierung an den UN Nachhaltigkeitszielen

Bereits seit 2008 hat der Hersteller digitaler Drucksysteme Epson Deutschland GmbH, Meerbusch, seine Umweltvision 2050 formuliert und fixiert in der mittelfristigen Unternehmensvision „Epson 25“.
Die Umweltvision 2050 beinhaltet Maßnahmen wie die Reduzierung der Umweltbelastung von Produktionsprozessen, Produkten und Dienstleistungen oder den Aufbau von Recyclingsystemen durch offene und interessante Innovationen. Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sollen dabei der Kompass für das neue Jahrzehnt sein, das Henning Ohlsson (Bild), Geschäftsführer der Epson Deutschland GmbH, als entscheidend in der Frage nach langfristigem Erfolg und nachhaltigem Handeln beschreibt.
Dafür investierte Epson rund 500 Mill. € in die Entwicklung, die Fertigung und den Vertrieb von effizienten Business-Inkjet-Druckern. Zusammengefasst bietet dies weniger Müll sowie die Einsparung von Energiekosten und CO2-Emissionen.

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dfv Mediengruppe

Amann: Neuer Polyamid 6.0-Nähfaden für geschlossene Kreislaufwirtschaft

Mit dem recycelten Nähfaden Lifecycle Polyamide, aus Polyamid 6.0 Multifilament, bietet der Hersteller von Nähfäden und Stickgarnen Amann & Söhne GmbH & Co. KG, Bönnigheim, Cradle to Cradle zertifizierte Nähfäden an.
Lifecycle Polyamide wurde in Zusammenarbeit mit dem international tätigen Beratungsinstitut EPEA GmbH – Part of Drees & Sommer, Hamburg, entwickelt. Gewonnen wird der Rohstoff für das Garn aus recycelten Fischernetzen sowie anderen textilen Abfällen. Da bei der Herstellung keinerlei gesundheits- und umweltschädliche Materialien eingesetzt werden dürfen, verzichtet Amann komplett auf Silikone. Verwendet werden ausschließlich kompostierbare Farbstoffe.
Lifecycle Polyamide ist nach Cradle to Cradle zertifiziert und für eine Wiederverwertung als Rohstoff im technischen Kreislauf optimiert. Eine konsequent geschlossene Kreislaufwirtschaft ist damit möglich.
Cradle to Cradle – von der Wiege bis zur Wiege – steht für Produkte, die durch Recycling, entweder als technische Rohstoffe endlos in technischen Kreisläufen gehalten oder die als biologische Nährstoffe, in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden. Bei der Produktzertifizierung Cradle to Cradle werden 5 Kategorien bewertet: Material-Gesundheit, Material-Wiederverwendung, Einsatz erneuerbarer Energien, Wassermanagement und soziale Verantwortung.

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dfv Mediengruppe

Freudenberg: Finalist bei den Plastic Recycling Awards Europe 2020

Mit dem Projekt “The virtuous lifecycle of a PET bottle” konnte sich der Hersteller technischer Textilien Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, für den Plastic Recycling Award Europe 2020 in der Kategorie "Building and Construction Product of the Year" qualifizieren.
Seit dem 1990er Jahren verarbeitet das Technologieunternehmen gebrauchte PET-Flaschen zu Polyester-Vliesstoffen und stellt daraus Träger für Bitumenmembranen zur Dachabdichtung her. An seinen Standorten in Novedrate und Pisticci/Italien, und in Colmar/Frankreich, verwertet Freudenberg jährlich rund 2,5 Mrd. PET-Flaschen.
Die Awards würdigen Errungenschaften im Rahmen der europäischen Kunststoffrecycling-Industrie und geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Recycling und Produktdesign. Sie werden gemeinsam von Plastics Recyclers Europe (PRE) und Crain Communications, den Organisatoren der Plastics Recycling Show Europe, organisiert.
Die offizielle Preisverleihung findet am 26. März 2020 in Amsterdam im Rahmen der Plastics Recycling Show Europe statt.

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dfv Mediengruppe