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Südwesttextil: Jahrestagung in neuer Verbandszentrale

Der Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V., Stuttgart, feierte am 26. Juni 2019 die Einweihung der neuen Verbandszentrale in Stuttgart. Mit einem vielfältigen Programm begrüßte Südwesttextil seine Mitgliedsunternehmen erstmalig in den Geschäftsräumen im Look21, einem neu gebauten Gebäudekomplex in Stuttgart. Ehrengast war Prof. Dr. Norbert Lammert, ehemaliger Bundestagspräsident und mittlerweile Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin. In seiner Rede verband er die Veränderungen in der politischen Welt mit den großen Herausforderungen, die besonders durch die Globalisierung und den digitalen Wandel auf Unternehmen zukommen.
Bei der Veranstaltung, bei der auch die jährliche Mitgliederversammlung abgehalten wurde, drehte sich alles um die Zukunftsprojekte des Verbands.

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dfv Mediengruppe

SGL Carbon: Umsatzsteigerung zum Halbjahr 2019

Der Carbonfaserhersteller SGL Group SE, Wiesbaden, steigerte dank organischen Wachstums in den Marktsegmenten Digitalisierung, Energie und Chemie im 1. Halbjahr 2019 den Konzernumsatz um rund 6 % auf 562 Mill. €. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt in Höhe von rund 4 Mill. € aus dem Vorjahr lag das Betriebsergebnis (EBIT) mit 38 Mill. € rund 2 Mill. € unter der vergleichbaren Vorjahresperiode. Der Geschäftsbereich Composites – Fibers & Materials (CFM) verzeichnete dabei einen deutlichen Ergebnisrückgang, wobei der Umsatz des Geschäftsbereichs auf Vorjahresniveau bei 219 Mill. € lag (währungsbereinigt: -3 %). Das EBIT lag bei CFM mit 2,8 Mill. € (HJ1/2018: 17,3 Mill. €.) deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Während das Marktsegment Windenergie wie in Q1/2019 ein starkes Wachstum gegenüber dem sehr schwachen Vorjahr verzeichnete, ging der Umsatz im Segment Industrielle Anwendungen aufgrund der sich abschwächenden Weltwirtschaft im ersten Halbjahr zurück. Wegen der unterschiedlichen zeitlichen Verteilung der Projektabrechnungen lag das Marktsegment Luftfahrt ebenfalls noch unter Vorjahr. In den Bereichen Automobil und Textile Fasern verblieben die Umsätze nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
(Bild: Sigratex Carbonfasergelege, SGL Group)

 

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Weitere Informationen: SGL Carbon

DITF: System für kontaminationsfreies Ein- und Aussteigen für medizinische Schutzanzüge

Um die Verbreitung von Epidemien zu verhindern, ist es von großer Bedeutung, dass Helfer vor Ansteckung geschützt werden. Das Ablegen eines mit lebensbedrohlichen Viren kontaminierten medizinischen Schutzanzuges stellt den gefährlichsten und kompliziertesten Arbeitsgang in Krisengebieten dar.
Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf, und die Thermo-Pack GmbH, Gaildorf, entwickelten deshalb in einem gemeinsamen Forschungsprojekt ein Andock- und Verschlusssystem zum kontaminationsfreien Ein- und Aussteigen für medizinische Schutzanzüge. Dieses Systems ermöglicht durch das Andocken an eine Schleusentrennwand aus dem Schutzanzug in einen kontaminationsfreien Raum auszusteigen, ohne dabei die kontaminierte Außenseite des Anzuges zu berühren. Das Andocken an die Trennwand wird durch eine Trennnahtverschweißung zweier PE-Folienschläuche realisiert. Das Aussteigen aus dem Anzug wird durch die Peelbeschichtung des Folienschlauchs auf Anzugsseite gewährleistet. Neu an diesem System ist, dass das sichere Ein- und Aussteigen aus einem kontaminierten Schutzanzug auch ohne Hilfestellung einer weiteren Person möglich ist.

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DITF: Intuitive Technologie für smarte Textiloberflächen

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Denkendorf, und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Kaiserslautern, entwickeln im neuen Projekt ConText eine nutzerfreundliche und intuitive Technologie für smarte Textiloberflächen, die Wände und Böden im Wohnbereich für die kabelbasierte Stromversorgung und Kommunikation nutzbar macht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin, fördert das Projekt mit rund 4,4 Mill. €.
Gegenstände und Geräte in Wohnräumen lassen sich heute dank IoT (Internet of Things) so miteinander vernetzen, dass sie uns den Alltag in vielerlei Hinsicht erleichtern. In der Regel fehlen in privaten Haushalten flächendeckende Niederspannungs- und Kommunikationsanschlüsse, um IoT-Geräte wie Temperatursensoren, Mikrofone oder Lichtsignale an den gewünschten Orten zu installieren. Um die Systeme mit Strom zu versorgen, kommen bisher ökologisch bedenkliche und ausfallanfällige Batterien oder unattraktive Stromkabel zum Einsatz. Zudem benötigen die Geräte für die Kommunikation untereinander stromintensive und störanfällige Funktechnologien.
Das nun gestartete Verbundprojekt ConText zielt auf eine flexible, nutzerorientierte und intuitive Lösung, die sich leicht und ohne großen Aufwand im Wohnbereich einsetzen lässt. Dafür entwickeln die Projektpartner aus Industrie und Forschung eine IoT-Infrastruktur aus smarten Tapeten, Teppichen und Textiloberflächen, sog. Connecting Textiles. Über diese Flächen können IoT-Geräte nicht nur kabelbasiert mit Niedrigstrom versorgt werden, sondern auch über standardisierte Smart Home-Protokolle miteinander kommunizieren.

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