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Carl Meiser: Neue Produkte

Das Textilveredlungsunternehmen Carl Meiser GmbH & Co. KG, Albstadt, kündigt unter der Marke Nopma – Technische Textilien neue Produkte an. Seit Anfang 2019 wird an 3 Produktgruppen gearbeitet:
Nopma antirutsch Produkte, eine rutschhemmende Lösung für unterschiedliche mobile und stationäre Anwendungen, finden Verwendung in der Automobilindustrie, dem Möbelbau, dem Medizin- und Rehabereich, im Caravanbau und vielen anderen Industrien.
Nopma extreme ceramics steht für eine Steigerung der Oberflächenabriebfestigkeit bis hin zu extremen Anwendungen wie beispielsweise bei Arbeitskleidung, Schutzbekleidung oder Möbel im Objektbereich. Hierbei kann die Beschichtung von einem leichten Abriebschutz bis hin zur Handschuh-Norm EN 388 Klasse 4 variieren.
Nopma coatings bieten flexible Möglichkeiten. Mit der Kombination von kunststoffbasierten Beschichtungen auf flexiblen textilen Trägermaterialien können Produkte mit neuen Eigenschaften und Effekten entwickelt werden.

Quelle:
dfv Mediengruppe

Sympatex: Studie zur Microfaser-Belastung in Gewässern

Gemeinsame Untersuchungsergebnisse von Plastic Soup Foundation (Amsterdam/Niederlande), dem Italian Research Council, IPCB-CNR (Pozzuoli/Italien), PlanetCare (London/UK) und Sympatex Technologies GmbH (Unterföhring) zeigen Reduzierungsmöglichkeiten und weitere Forschungspotential zum Thema Microplastik-Belastung durch Bekleidung in Gewässern und Meeren auf.
Sympatex gehört seit Jahren zu den Vorreitern bei der Transformation zu einer zirkulären Textilwirtschaft im Bereich Funktionstextilien, hat sich deshalb mit kompetenten Partnern zusammengeschlossen, um zeitnah Lösungen zu entwickeln und diese zügig voranzutreiben. Am 4. Februar 2019 wurden die ersten Ergebnisse einer gemeinsamen Studie zum Thema „Mikroplastik & Funktionstextilien“ auf der Ispo Munich in München präsentiert.
In einer breit angelegten, mehrmonatigen Studienreihe wurden seit Herbst 2018 sortenreine Polyesterlaminate von Sympatex, sowohl aus recycelten als auch nicht recycelten Ober- und Futterstoffen, untersucht um herauszufinden, welche Ansätze konkret zu einer Minimierung der Micro-Fasermengen im Waschprozess führen. So kann der spezielle Sympatex-Laminierprozess, mit dem Ober- und/oder Futterstoffe aus Polyester mit der Sympatex-Membran verbunden werden, zu einer Reduktion um 50-70 % der abgehenden Microplastikpartikel gegenüber einem nicht-laminierten Textil führen. Bei der Betrachtung recycelter und nicht-recycelter Ober- und Futterstoffe konnte zudem nachgewiesen werden, dass der Einsatz recycelter Fasermaterialien mindestens genauso positiv ausfällt wie bei neuen Rohstoffen, in einigen Fällen wurden sogar bessere Werte erreicht. Der Einsatz der wasserabweisenden PFC-freien Oberflächenbeschichtung der Materialien zeigte bisher noch keine signifikanten Verbesserungen.

Quelle:
dfv Mediengruppe