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Lenzing : Lyocellfasern für die Meereszucht

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, hat bei der internationalen Leitmesse für Technische Textilien und Vliesstoffe Techtextil in Frankfurt/M. eine botanische Lösung für Meeresanwendungen, besonders für die Meereszucht präsentiert. Die auf Holz basierten Lyocellfasern der Marke Lenzing werden als Unterstützung für die Zucht von Meereskulturen wie Mollusken, Muscheln und essbaren Meeresalgen für die Herstellung von Seilen und Netzen eingesetzt. Somit soll Plastik im Meer reduziert werden.
Der Verlust konventionell verwendeter Synthetikfasern und Kunststoffe im Ozean ist für 80 % der gesamten Verschmutzung aller Meere verantwortlich. Dies ist nicht nur gefährlich für die Meereslebewesen, sondern auch für die Menschen, da wir einige dieser Mikrokunststoffe über unsere Nahrung aufnehmen. Die Entwicklung von auf Holz basierenden Muschelnetzen mit Lenzing Lyocellfasern soll zur Verringerung der jährlichen Plastikmenge in der Meeresumwelt beitragen.
Die Lenzing-Gruppe arbeitet in diesem Projekt mit dem Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz, und FIUM GmbH & Co. KG - Institut für Fisch & Umwelt (FIUM), Rostock zusammen.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Lenzing AG

Lenzing: Blockchain-Technologie zur Identifizierung ihrer Fasern

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, setzt auf die Blockchain-Technologie, um das Geschäft mit Lyocellfasern der Marke Tencel zu unterstützen und sowohl für Bekleidungsmarken als auch für Konsumenten vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Fasern bis zum fertigen Kleidungsstück zu gewährleisten. Dieses Ziel will Lenzing nach Evaluierung mehrerer Initiativen durch die Zusammenarbeit mit der Plattform des Technologieunternehmens TextileGenesis, Hongkong/China, erreichen.
Die Transparenz der Wertschöpfungskette vom Holz bis zur Kleidung und zu den Heimtextilien wird es allen Kunden und Partnern ermöglichen, Tencel-Fasern und die jeweilige Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt zu identifizieren. Mithilfe eines QR-Codes am fertigen Kleidungstück können Konsumenten die Herkunft ihrer Textilien feststellen.
Lenzing wird in den kommenden Monaten mehrere Pilotprojekte mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette umsetzen. Die Plattform wird voraussichtlich ab 2020 voll einsatzfähig sein.

Quelle:
dfv Mediengruppe