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BASF: TPU als Basis für Gewebe, Vliesstoffe, Garne und Beschichtungen

Auf der Techtextil präsentiert die BASF SE, Ludwigshafen, seine Kompetenz bei Geweben, Folien, Vliesstoffen und Garnen sowie Schmelzklebstoffen – alle basierend auf dem thermoplastischen Polyurethan (TPU) Elastollan. Aufgrund seiner hohen Elastizität und sehr guten mechanischen Belastbarkeit eignet sich der Kunststoff zur Herstellung einer großen Bandbreite an Materialien für die Textilindustrie.
Elastollan überzeugt nicht nur im Bereich atmungsaktiver und wasserdampfdurchlässiger Membranen, sondern auch bei besonders reißfesten Geweben, wie sie in der Bauindustrie benötigt werden: So zeigen aus Elastollan gefertigte Dachunterspannbahnen neben einer langen Lebensdauer eine besonders hohe Weiterreißfestigkeit. Zudem zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie sich sehr gut verkleben und verschweißen lassen.
Ähnliche Eigenschaften spielen auch bei der Verwendung in Medizinfolien eine wichtige Rolle. So bietet die neue opake Folientype Elastollan SP 818 eine sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit verbunden mit guten Haftungs- und Verarbeitungs-eigenschaften speziell in der Blasfolienextrusion.
Im Rahmen der Techtextil 2019 werden auch mit Elastollan ummantelte Polyester- und Polyetherfasern präsentiert, die u.a. zu UV-beständigen und hochflexiblen Geweben für Beschattungssysteme oder auch Freizeitmöbel weiterverarbeitet werden können. Sie zeichnen sich durch Flexibilität sowie eine hohe mechanische Belastbarkeit und Reißfestigkeit aus.
Elastollan Bondura ist ein TPU für lösungsmittelhaltige Klebstoffe und Extrusionsbeschichtungen. Es kann als Basispolymer für Einkomponentenklebstoffe oder in Kombination mit Vernetzungsmitteln verwendet werden. Elastollan Hotbond ist ein TPU für Schmelzklebstoffe. Der Schmelzflussindex kann abhängig vom jeweiligen Typ angepasst werden.
Das Unternehmen präsentiert ebenfalls die gesamte Produktpalette der aus Elastollan gesponnenen FreeflexFasern. Von sehr steifem bis zu weichem und elastischem Material war alles vertreten. Jede Faser erfüllt verschiedene Anforderungen, z.B. als Schuhobermaterial, Kleidung oder Anti-Laufmaschen Strumpfhosen. Dank der enormen Elastizität sorgt sie für eine ideale Passform. Die Fasern sind außerdem in Farbe und Beschaffenheit variabel, pflegeleicht und nachhaltig.
Freeflex hat auch das Modelabel Seven Crash (USA) inspiriert und zu einer Zusammenarbeit mit BASF geführt. Die daraus entstandene Kollektion „Quantus“ steht für die Verbindung von modischem Design und hoher Funktionalität und war dieses Jahr auf der New York Fashion Week zu sehen. Als Highlight können Techtextil-Besucher ein Kleidungsstück aus der Kollektion anprobieren und sich vor Ort von der Verarbeitung überzeugen.
Außerdem werden eine Motor-Akustikkapselung mit Naturfasern aus der Zusammenarbeit mit dem Partner Greiner Perfoam GmbH, Enns/Österreich, und ein automobiler Leichtbau-Dachrahmen aus der Zusammenarbeit mit der IAC Group, Luxemburg zu sehen sein. Weitere Exponate sind Glasvliese für die Abluftreinigung von Lackierkabinen und Glasgitter für die Armierung von Putz- und Isoliersystemen.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: BASF

STFI: Vollvernetzte Strickmaschine auf Techtextil

Das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz, präsentiert auf der Internationalen Leitmesse für Technische Textilien und Vliesstoffe vom 14.-17. Mai 2019 in Frankfurt/M. aktuelle Forschungsergebnisse und Innovationen im Bereich Technischer Textilien.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts wird eine vollvernetzte Stickmaschine stehen, die den Nutzen des digitalen Wandels in der Textilindustrie veranschaulicht. Am Exponat werden die Schwerpunkte des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt, Berlin, in welchem das STFI mitwirkt, verdeutlicht. Dank der Vernetzung dieser Maschine und unter Verwendung von Assistenzsystemen und smarter Sensortechnik können kundenindividuelle Produkte schnell und flexibel gefertigt werden.
Weiterhin werden auf dem STFI-Messestand verschiedene Demonstratoren zu Smart Textiles zu sehen sein, so z. B. eine Sensorschnur zum Monitoring von Bauwerken und eine Sensorpolsterung zur Anwendung im pflegerischen Bereich. Ein weiteres Ausstellungsstück ist das Muster eines Klimasegels aus textilbasierten Heiz- und Kühlstrukturen, bei welchem dünne textilintegrierte Kapillarrohrsysteme zum Einsatz kommen. Zudem werden Exponate zu neuesten Forschungsergebnissen aus den Fachbereichen Textiler Leichtbau (Faserverbundbauteile aus rCF-Vliesstoffen), Filtration (Filtermedien aus multifunktionalen Vliesstoffen) sowie Funktionalisierung & Schutztextilien (3D-gedruckter Abriebschutz, Explosionssichere Sicherheitstasche) vorgestellt.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: STFI