Textile Technology Sektion

TextileTechnology

Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology
7 Ergebnisse

VDTF: Call for papers

Alle 2 Jahre organisiert der Verein Deutscher Textilveredlungsfachleute e. V. (VDTF) den Textilveredlertag mit vielen interessanten Fachvorträgen. Die nächste Tagung findet am 18./19. Oktober 2019 in Bayreuth unter dem Motto „Die deutsche Textilindustrie als Vorreiter der Nachhaltigkeit im globalen Wettbewerb“ statt und richtet sich an technisch Interessierte aus allen Verantwortungsbereichen der Textil- und Zulieferindustrie sowie den Forschungseinrichtungen und Hochschulen.
Vorschläge für Fachvorträge können mit Titel, Name der Referenten, Firmenadresse und einer Kurzfassung (max. 500 Zeichen) bis zum 31. Oktober 2018 an die Geschäftsstelle des VDTF geschickt werden: Michaele Uppenkamp, Mainzer Landstraße 55, D-60329 Frankfurt, E-Mail: info@vdtf.de.

Quelle:
dfv Mediengruppe

Follmann: Neue Leiterin F&E

Seit Anfang 2018 leitet Dr. Isolde Bachert die Forschungs- und Entwicklungsabteilung (F&E) des Herstellers von Spezialchemikalien Follman GmbH & Co. KG, Minden, mit den 5 Bereichen Printing Inks, Coatings, Microcapsules, Polymers und Hotmelts. Sie ist für die Entwicklung neuer Produkte und Innovationen verantwortlich.
Bachert verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der chemischen Industrie, u.a. bei British Petroleum (BP) und Clariant in Frankreich sowie bei ThyssenKrupp Uhde GmbH, Dortmund, im Chemieanlagenbau.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Follmann F&E management Geschäftsführung

11. TITV-Innovationen im September

Am 20. September 2018 öffnen Deutschlands Industrieforschungsinstitute ihre Pforten. Als praxisnahe Ideengeber des deutschen Mittelstands übersetzen Forscher die Erkenntnisse der Wissenschaft in anwendbare Technologien und bereiten so den Boden für Innovationen, die den deutschen Mittelstand weltweit erfolgreich machen.
Zu den 11. TITV-Innovationen berichten die Projektleiter des Textilforschungsinstituts Thüringen-Vogtland e.V. (TITV), Greiz, über abgeschlossene Forschungsprojekte: Von Smart-Textiles-Themen, wie waschbeständige leitfähige Fäden, über die Kontaktierung mit leitfähigem Vliesstoff bis hin zu klassischen Textilthemen, wie Abstandsgewirke als Schnittschutz oder optimierte Druckvorbehandlung, reichen die aktuellen Projektergebnisse.
Weitere Informationen unter: www.titv-greiz.de

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: TITV Forschung Textilforschung

ITA: Adaptive Textilfassade

Aachener Forscher haben die adaptive Textilfassade green.fACade entwickelt, die am 2. August 2018 in der Aachener Architekturfakultät der RWTH Aachen University vorgestellt wurde. green.fACade wird wie eine 2. Haut vor ein Gebäude montiert und kann die Stickoxidbelastung in Städten nachhaltig senken.
Die Reduzierung der schädlichen Stickoxide (NO und NO2) erreichen die Forscher durch eine Titandioxidbeschichtung auf der Fassade. Titandioxid wirkt dabei als Photokatalysator und ermöglicht das Oxidieren der Stickoxide zu abwaschbarem Nitrat (NO3-). Da die Fassade außerdem begrünt ist, trägt sie durch Photosynthese zur Umwandlung von Kohlendioxid in Sauerstoff bei. green.fACade gehört zum innovativen Forschungsprojekt „Adaptive Textilfassaden“, das die besonderen Eigenschaften von Textil nutzt.

Quelle:
dfv Mediengruppe

BinNova: Technologie zur Produktion ultradünner Metallfasern

Der Hersteller von Metallfasern BinNova Metal Fiber Technology GmbH, Frankenberg, hat eine Technologie des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung, Heidelberg, lizenziert, die es ermöglicht Mikro-Metallfasern herzustellen. Diese sind extrem fein und gleichzeitig extrem robust sind. Nach der erfolgreichen Entwicklung des Forschungskonzeptes und einer Forschungsanlage durch das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung wird das Unternehmen nun beginnen eine Produktionsanlage aufzubauen.
Die Herstellung von Mikro-Metallfasern mit einer Dicke kleiner 10 µm ist bisher nur mit Hilfe von Zieh- oder Templatverfahren möglich. Diese Verfahren eignen sich jedoch nicht, um alle angestrebten Materialeigenschaften zu erreichen und sind zudem sehr aufwendig und kostenintensiv. Mit dem neuen Verfahren ist es möglich ultrafeine Metallfasern aus einer Vielzahl von Legierungen herzustellen. Das Verfahren ist darüber hinaus kostengünstig und ermöglicht so die Herstellung der Mikro-Metallfasern im industriellen Maßstab mit besonderen Materialeigenschaften, die so bisher nicht verfügbar waren.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: BinNova Metallfasern

Fraunhofer: 80 Jahre „Forschung mit System!“

Über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kamen am 21. Juni 2018 zum 80. Jubiläum des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Darmstadt. Neben Laborbesichtigungen wurde ein Zukunftsworkshop zum Thema Predictive Maintenance mit intelligenten Bauteilen und Systemen angeboten.
Im „OpenLab“ konnten die Gäste Einblicke in die „Digitalisierung in Zuverlässigkeits- und Leichtbauforschung“ erhalten und F&E-Arbeiten des LBF unter die Lupe nehmen, die einen Beitrag zu zukunftsrelevanten Themen wie „experimentell-virtuelle Zuverlässigkeitssimulation“, „smarte, adaptive Systeme“, „nachhaltigen Leichtbau“ oder „Kunststoff-Recycling“ leisten. Highlights waren Live-Demonstrationen, die anschaulich zeigten, wie sich zum Beispiel Recycling und Upcycling von Kunststoffen lohnen kann.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Fraunhofer-Institute Jubiläum

STFI: 3D-Druck auf Textil

Die Machbarkeit großskalierter 3D-Drucke auf Textilien wurde von Wissenschaftlern und Studenten der weißensee kunsthochschule berlin während eines Besuchs am Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz, Mitte Juni 2018 untersucht.
Im Laufe des Seminars „Self-Shaping Textiles“ an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee haben Studenten Konstruktionen und Designs für textile Verschattungselemente entwickelt. Mittels 3D-Drucks werden auf hochelastische Gestricke Versteifungsstrukturen aufgebracht, die eine spätere Formänderung des Textilverbundes bewirken.
In kleinen Dimensionen wurden die entwickelten Konstruktionen an der Hochschule und am Fab Lab Berlin, einem Kooperationspartner aus dem futureTEX-Projekt „Textile Prototyping Lab“ (TPL) getestet. Gemeinsam mit dem STFI fand die Skalierung der Module auf einen Durchmesser von 55 cm statt. Dafür wurde die spezielle 3D-Drucktechnik und die Prozesskenntnis am STFI in Chemnitz genutzt.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: STFI 3D-Druck Textile Prototyping Lab