Textile Technology Sektion

TextileTechnology

Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology
10 Ergebnisse

Oerlikon: Verkauf der Bändchen- und Monofilament-Technologien

Der Technologiekonzern Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, wird mit dem Segment Manmade Fibers sich verstärkt auf das Filament-, Stapelfaser- und Nonwovens-Kerngeschäft fokussieren. Daher trennt sich der Konzern von seinen Technologielösungen für Bändchen- und Monofilament-Anlagen. Die deutsche Geschäftseinheit in Chemnitz, bekannt unter dem Markennamen „Barmag Spinnzwirn“, wird von der Starlinger Gruppe, Wien/Österreich, übernommen. Die Übernahme soll bis Ende des 3. Quartals 2018 erfolgen.
Barmag Spinnzwirn hat sich als Oerlikon Manmade Fibers Segment Einheit erfolgreich im Markt etabliert. Die Extrusionsanlagen für die Herstellung von Bändchen- und Monofilamenten für Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Polyamide (PA) und Polyester (PET) werden als schlüsselfertige Anlagenkonzepte angeboten. Mit den zuletzt eingeführten automatischen Wicklern WinTape und WinTape XXL sowie dem EvoTape Prozess für Folienextrusion konnten gute Markterfolge verzeichnet werden.
Die Technologien für ausgewählte Hochgeschwindigkeitswickler und Präzisionsspulautomaten für Spezialanwendungen wie Aramid und Carbon werden ebenfalls mit an Starlinger verkauft.
In 2015 wurde ein neues Technikum zur Durchführung von Kundenversuchen und zur Nutzung für die eigene Forschung und Entwicklung in Betrieb genommen. Am Standort Chemnitz sind derzeit rund 160 Mitarbeiter beschäftigt.

Quelle:
dfv Mediengruppe

Wilhelm-Lorch-Preis: Innovative Ideen für die Textil- und Bekleidungsindustrie

Im Rahmen des 60. Forums der TextilWirtschaft wurden am 2. Mai 2018 die Förderpreise 2018 der Wilhelm-Lorch-Stiftung in Gesamthöhe von 100.000 € in Heidelberg vergeben. Das Geld geht an begabte Nachwuchskräfte der Textil- und Bekleidungsbranche, um sie bei ihrer Aus- und Fortbildung zu unterstützen sowie an 2 Ausbildungsinstitutionen.
Aus dem Bereich Technik wurden 3 Arbeiten ausgezeichnet: Sophia Wiskott (HS Niederrhein, Mönchengladbach)  entwickelte Rucksackträger auf Basis von Flachgestricken. Mit der Digitalisierung der Wäschepflege beschäftigte sich Claudia Heller (HS für Technik und Wirtschaft, Berlin). Vera Gail (HS Niederrhein, Mönchengladbach) zeigte auf, wie beheizbare Stoffe produziert werden können.
In diesem Jahr fördert die Wilhelm-Lorch-Stiftung Projekte der Hochschule für Künste Bremen zur Anschaffung einer Säulennähmaschine und einer Einsohlnähmaschine für die Erweiterung der Schuh- und Lederwerkstatt und der Westsächsischen Hochschule Zwickau zur Anschaffung einer Einnadel-Zweifaden-Überwendlich-Nähmaschine sowie eines Plotters mit einer Standardmatte.

Quelle:
dfv Mediengruppe

DITF: Eröffnung des DITF-Schaufensters Digitales Engineering

Am 15. Mai 2018 wurde das DITF-Schaufenster des Deutschen Instituts für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Denkendorf, mit dem Schwerpunktthema „Digitales Engineering“ feierlich eröffnet. Dieses wird im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt“ aufgebaut.
Die Förderinitiative soll eine Brücke zwischen neuen Technologien und Unternehmensbedürfnissen schaffen. Das DITF-Schaufenster soll dabei helfen, kleine und mittelständische Unternehmen mit guten Beispielen aus der Praxis zu überzeugen.
Das DITF-Schaufenster mit dem Motto „Digitales Engineering“ unterstützt vor allem den textilen Mittelstand, Chancen und Potentiale von Digitalisierung für sich zu erkennen. Schwerpunktthemen sind „Simulate, Print and Cut für die Bekleidungsproduktion“, „Textiler Leichtbau für die Raumbeleuchtung“ und „Smart Textiles“.
Zusätzlich zu den Schaufenstern bietet das Kompetenzzentrum unterschiedliche Veranstaltungen an, die sich sowohl an Einsteiger als auch an Spezialisten richten. Am 15. November 2018 findet in Denkendorf die Fachtagung Textil goes digital: Digitalisierung in der Praxis statt. Alle Angebote sind kostenfrei.
Weitere Informationen unter: www.kompetenzzentrum-textil-vernetzt.digital

Quelle:
dfv Mediengruppe

Autefa: Förderung für Entwicklung von Faserverbund-Vliesstoffen

Mit 492.700 € unterstützt die Bayerische Forschungsstiftung die Entwicklung von innovativen Vliesstoffen im Multi-Material-Ansatz. In dem Projekt arbeiten der Textilmaschinenhersteller Autefa Solutions GmbH, Friedberg, das Werkstoffprüfungsunternehmen Mistras GMA-Holding GmbH, Düsseldorf, und Kalex Engineering GmbH, Bobingen, ein Unternehmen, das auf die Projektierung, Entwicklung, Bearbeitung und Fertigung von Hightech-Produkten für den Motorsport-Einsatz spezialisiert ist, mit der Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV, Augsburg, zusammen.
Ziel des Vorhabens mit der Kurzbezeichnung „CaRMA“ ist die Entwicklung von innovativen Vliesstoffen im Multi-Material-Ansatz, die die kostengünstige Produktion von Faserverbundbauteilen im leistungsfähigen Leichtbau-Design ermöglichen.
Zusätzlich zu recycelten Carbonfasern sollen dabei z. B. Naturfasern, Glasfasern oder Aramidfasern als 2. Faserkomponente in einen Vliesstoff integriert werden. Dadurch werden innovative Verbundstrukturen ermöglicht, die in ihren mechanischen, thermischen und elektrischen Eigenschaften an die jeweilige Anwendung angepasst werden können.

Quelle:
dfv Mediengruppe

TITK: Biobasiertes Nahtmaterial für Chirurgen

Unter der Überschrift „Herstellung von biobasierten Polyester-Urethan-Fasern für medizinische Anwendungen“ soll in den nächsten 3 Jahren am Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK), Rudolstadt, eine Faser aus Biopolymeren, die sich für medizinische Anwendungen besser eignet als alles derzeit Verfügbare, entwickelt werden. 4 Unternehmen aus Bayern und Sachsen haben sich hierzu mit dem Institut zusammengetan.
Den Grundstein dafür legt das Ausgangsmaterial – ein hochreiner Polyester-Rohstoff natürlichen Ursprungs. Die Innovation besteht darin, erstmals einen hochwertigen biobasierten und bioabbaubaren Werkstoff durch gezielt einstellbare Polymerdesigns für unterschiedliche technologische Faserherstellungsverfahren aus der Schmelze zugänglich zu machen.
Zum Ende des Projektes sollen marktfähige PEU-Fasern zur Verfügung stehen - nebst einer umfangreichen technologischen Empfehlung für alle Herstellungsstufen.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe

HS Niederrhein: 880.000 € für CTL

Die Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, erhält bis zum Jahr 2021 eine Förderung in Höhe von 880.000 € für das Center Textillogistik (CTL), das 2017 in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) gegründet wurde. Das anwendungsnahe Forschungszentrum kann mit dem jetzt zugesagten Geld zum 1. Juni 2018 die Arbeit aufnehmen. Das CTL soll Innovationstreiber für die Textilindustrie der Region sein. In Vollbesetzung werden 11 Personen, von der studentischen Hilfskraft bis zum wissenschaftlichen Mitarbeiter, für das CTL forschen und Industrieprojekte bearbeiten.

Quelle:
dfv Mediengruppe

ITM: Interaktive Faser-Elastomer-Verbunde

Dresdner Forscher wollen eine neue Werkstoffklasse entwickeln, bei der Aktoren und Sensoren in flexible Faserverbundwerkstoffe integriert werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn, bewilligte dazu das neue Graduiertenkolleg 2430 „Interaktive Faser-Elastomer-Verbunde“ an der TU Dresden in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden. Sprecher ist Prof. Chokri Cherif vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden. In den nächsten 4,5 Jahren werden neben Sach- und Projektmittel insgesamt 11 Doktoranden in 11 interdisziplinären Teilprojekten gefördert.
Ziel ist die simulationsgestützte Entwicklung intelligenter Werkstoffkombinationen für sogenannte autarke Faserverbundwerkstoffe. Dabei werden Aktoren und Sensoren in die Strukturen integriert und müssen nicht mehr wie bisher nachträglich platziert werden. So werden die Systeme robuster, komplexe Vorformungsmuster lassen sich an der gewünschten Stelle maßgeschneidert einstellen – und zwar reversibel und berührungslos. Zu diesem Themenbereich wird an der TU Dresden und insbesondere auch am ITM seit Jahren intensiv geforscht.
Der innovative Ansatz besteht darin, die heute nicht verfügbare Werkstoffklasse der interaktiven Faser-Elastomer-Verbunde (I-FEV) mit strukturintegrierter Aktorik und Sensorik zu schaffen und wissenschaftlich zu durchdringen. Die Entwicklung von I-FEV erlaubt beispielsweise die geometrischen Verformungsfreiheitsgrade von mechanischen Bauteilen reversibel und berührungslos einzustellen und so sehr schnell und präzise auf variable Anforderungen der Umwelt zu reagieren.

Quelle:
dfv Mediengruppe

DTB: Gemeinsamer Infotag mit EFIT

Die Europäische Forschungsgemeinschaft innovative Textilpflege e.V. (EFIT), Stuttgart, und der Dialog Textil-Bekleidung (DTB), Kirchheim, haben am 4. Mai 2018 einen gemeinsamen Infotag zum Thema „Tücken der Textilpflege“ abgehalten. Es sollten bestehende Unklarheiten ausgeräumt und verschiedene Fragestellungen geklärt werden.
Im Fokus stand vor allem das Pflegeetikett. Im Gegensatz zur Textilkennzeichnung (Rohstoffangabe) gilt in Deutschland die Pflegekennzeichnung nur als Empfehlung und ist nicht gesetzlich verpflichtend. Die Herausforderungen, die sich in der Alltagspraxis mit den verschiedenen Symbolen auf den Etiketten ergeben, wurden bei der Veranstaltung diskutiert. Ebenso wurden die Fragen, welche Schäden nach der Pflege auftreten und welche Ursache sie haben, behandelt.

Quelle:
dfv Mediengruppe

Fraunhofer: Symposium „Smarte Textilien in Strukturbauteilen“

Am 6./7. Juni 2018 veranstaltet die Fraunhofer-Allianz Textil, Chemnitz, ein Symposium unter dem Motto „Smarte Textilien in Strukturbauteilen“ in Braunschweig. In den Vorträgen von Industrie- und Forschungspartnern der beteiligten Fraunhofer-Institute wird über die Erfahrungen und Innovationen entlang der textilen Fertigungskette berichtet. Mit dem Einsatz intelligenter, funktionalisierter technischer Textilien werden Wege und Chancen aufgezeigt, neue Märkte durch fortschrittliche Technologien zu erschließen.
In der begleitenden Ausstellung können sich die Besucher über das Forschungsspektrum der Mitgliedsinstitute der Fraunhofer-Allianz Textil im direkten Gespräch mit den Wissenschaftlern informieren. Thema der ebenfalls stattfindenden Podiumsdiskussion ist „Neue Wege für Textil“. Ebenso ist ein Besuch des LeichtbauCampus Open Hybrid Lab Factory in Wolfsburg geplant.
Weitere Informationen unter: www.textil.fraunhofer.de/Symposium

Quelle:
dfv Mediengruppe

Saurer: Neues Technologiezentrum in Arbon

Der Textilmaschinenhersteller Saurer AG, Wattwil/Schweiz, gab am 27. April 2018 bekannt, dass in Arbon/Schweiz ein Technologiezentrum aufgebaut werden soll. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum soll die Kompetenzen von Saurer in den Bereichen Sensorik und Automation mit den neusten Möglichkeiten von Industrie 4.0 verknüpfen.
Zurzeit werden in dem Technologiezentrum 10 neue Stellen geschaffen, in den kommenden Jahren ist ein Ausbau auf bis zu 40 Arbeitsstellen geplant.
Das Technologiezentrum in Arbon wird eng mit den bestehenden Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Saurer-Gruppe zusammenarbeiten. Dabei steht die gemeinsame Arbeit von Saurer's zentraler Entwicklungsphilosophie unter dem Leitmotiv: E3+I - Energy, Economics, Ergonomics and Intelligence.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Saurer Technologiezentrum Industrie 4.0