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7 Ergebnisse

Jowat: Neue Tochtergesellschaft in Thailand

Nach der Eröffnung einer neuen Vertriebsgesellschaft in Vietnam im Jahr 2017 forciert der Klebstoffhersteller Jowat SE, Detmold, den internationalen Wachstumskurs und eröffnet eine Tochtergesellschaft in Thailand.
Das Unternehmen kann mit dem Standort in Bangkok zukünftig regionale Kundenanforderungen direkt und effektiv erfüllen. Der Standort in Thailand ist neben China, Malaysia, Vietnam, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten mittlerweile die 6. Vertriebsniederlassung im asiatisch-pazifischen Raum.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Jowat Tochtergesellschaft Thailand

Autefa: Förderung für Entwicklung von Faserverbund-Vliesstoffen

Mit 492.700 € unterstützt die Bayerische Forschungsstiftung die Entwicklung von innovativen Vliesstoffen im Multi-Material-Ansatz. In dem Projekt arbeiten der Textilmaschinenhersteller Autefa Solutions GmbH, Friedberg, das Werkstoffprüfungsunternehmen Mistras GMA-Holding GmbH, Düsseldorf, und Kalex Engineering GmbH, Bobingen, ein Unternehmen, das auf die Projektierung, Entwicklung, Bearbeitung und Fertigung von Hightech-Produkten für den Motorsport-Einsatz spezialisiert ist, mit der Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV, Augsburg, zusammen.
Ziel des Vorhabens mit der Kurzbezeichnung „CaRMA“ ist die Entwicklung von innovativen Vliesstoffen im Multi-Material-Ansatz, die die kostengünstige Produktion von Faserverbundbauteilen im leistungsfähigen Leichtbau-Design ermöglichen.
Zusätzlich zu recycelten Carbonfasern sollen dabei z. B. Naturfasern, Glasfasern oder Aramidfasern als 2. Faserkomponente in einen Vliesstoff integriert werden. Dadurch werden innovative Verbundstrukturen ermöglicht, die in ihren mechanischen, thermischen und elektrischen Eigenschaften an die jeweilige Anwendung angepasst werden können.

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dfv Mediengruppe

Brückner: Neue Anlage für Flameproofings Ltd.

Der Textilmaschinenhersteller Brückner Trockentechnik GmbH & Co. KG, Leonberg, hat eine moderne Beschichtungsanlage an Flameproofings Ltd., Bolton/UK, dem Anbieter von flammhemmenden Beschichtungen von Möbel- und Heimtextilien, geliefert.
Eine grundlegende Anforderung war die Temperaturgleichmäßigkeit über den gesamten Trockner, ein Nonstop-Wickelwechsel, ein exakter Beschichtungsauftrag sowie die Regelung der Beschichtungsmedien nach den Anforderungen des Kunden.
Das Konstruktionsteam von Brückner hat zusammen mit der Firma Flameproofings Ltd. ein spezielles Einlaufkonzept für die Anlage entwickelt. Es umfasst 2 angetriebene Abwicklungen gefolgt von einem spannungsgeregelten Walzenwarenspeicher, um Längsverzüge der Ware möglichst zu vermeiden und gleichzeitig für eine erhöhte Dimensionsstabilität zu sorgen. Die Beschichtungsanlage ist mit einer vertikalen Nadelkette ausgestattet und hat speziell ausgelegte Luftverteilerkästen für eine gleichmäßige Luftverteilung auf der beschichteten Ware.

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HS Niederrhein: 880.000 € für CTL

Die Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, erhält bis zum Jahr 2021 eine Förderung in Höhe von 880.000 € für das Center Textillogistik (CTL), das 2017 in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) gegründet wurde. Das anwendungsnahe Forschungszentrum kann mit dem jetzt zugesagten Geld zum 1. Juni 2018 die Arbeit aufnehmen. Das CTL soll Innovationstreiber für die Textilindustrie der Region sein. In Vollbesetzung werden 11 Personen, von der studentischen Hilfskraft bis zum wissenschaftlichen Mitarbeiter, für das CTL forschen und Industrieprojekte bearbeiten.

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ITM: Interaktive Faser-Elastomer-Verbunde

Dresdner Forscher wollen eine neue Werkstoffklasse entwickeln, bei der Aktoren und Sensoren in flexible Faserverbundwerkstoffe integriert werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn, bewilligte dazu das neue Graduiertenkolleg 2430 „Interaktive Faser-Elastomer-Verbunde“ an der TU Dresden in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden. Sprecher ist Prof. Chokri Cherif vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden. In den nächsten 4,5 Jahren werden neben Sach- und Projektmittel insgesamt 11 Doktoranden in 11 interdisziplinären Teilprojekten gefördert.
Ziel ist die simulationsgestützte Entwicklung intelligenter Werkstoffkombinationen für sogenannte autarke Faserverbundwerkstoffe. Dabei werden Aktoren und Sensoren in die Strukturen integriert und müssen nicht mehr wie bisher nachträglich platziert werden. So werden die Systeme robuster, komplexe Vorformungsmuster lassen sich an der gewünschten Stelle maßgeschneidert einstellen – und zwar reversibel und berührungslos. Zu diesem Themenbereich wird an der TU Dresden und insbesondere auch am ITM seit Jahren intensiv geforscht.
Der innovative Ansatz besteht darin, die heute nicht verfügbare Werkstoffklasse der interaktiven Faser-Elastomer-Verbunde (I-FEV) mit strukturintegrierter Aktorik und Sensorik zu schaffen und wissenschaftlich zu durchdringen. Die Entwicklung von I-FEV erlaubt beispielsweise die geometrischen Verformungsfreiheitsgrade von mechanischen Bauteilen reversibel und berührungslos einzustellen und so sehr schnell und präzise auf variable Anforderungen der Umwelt zu reagieren.

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DTB: Gemeinsamer Infotag mit EFIT

Die Europäische Forschungsgemeinschaft innovative Textilpflege e.V. (EFIT), Stuttgart, und der Dialog Textil-Bekleidung (DTB), Kirchheim, haben am 4. Mai 2018 einen gemeinsamen Infotag zum Thema „Tücken der Textilpflege“ abgehalten. Es sollten bestehende Unklarheiten ausgeräumt und verschiedene Fragestellungen geklärt werden.
Im Fokus stand vor allem das Pflegeetikett. Im Gegensatz zur Textilkennzeichnung (Rohstoffangabe) gilt in Deutschland die Pflegekennzeichnung nur als Empfehlung und ist nicht gesetzlich verpflichtend. Die Herausforderungen, die sich in der Alltagspraxis mit den verschiedenen Symbolen auf den Etiketten ergeben, wurden bei der Veranstaltung diskutiert. Ebenso wurden die Fragen, welche Schäden nach der Pflege auftreten und welche Ursache sie haben, behandelt.

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Starlinger: 300. AD*Star-Anlage in Betrieb genommen

Zur Herstellung robuster Säcke ist nicht nur hochwertiges Polypropylen-Bändchengewebe erforderlich, sondern auch eine präzise Sackkonfektion. Bei den Kastenventilsäcken wird dieser Prozessschritt von der Konfektionsanlage ad*starKon des Herstellers von Anlagen zur Erzeugung gewebter Kunststoffsäcke Starlinger & Co. Ges.m.b.H., Wien/Österreich, übernommen. Anfang 2018 wurde die 300. Anlage dieses Typs bei Sakomoto International Packaging Corp., Manila/Philippinen, in Betrieb genommen. Sakomoto produziert jährlich ca. 500 Mill. Säcke.
Mit der neuen Baureihe ad*starKon HX können nun bis zu 140 Säcke/Minute, was eine Steigerung von ca. 40 % gegenüber dem Vorgängermodell bedeutet, hergestellt werden. Zudem können Energiekosten und Personalbedarf reduziert werden. Dies wird besonders durch die Funktion iMove erzielt, die die Sackförderung dynamisch steuert. Die Funktionen iShape und iPatch gewährleisten exakte Bodengeometrie sowie optimal angepasste Deck- und Bodenblätter. Weitere Vorteile der Anlage sind die duale, leicht zugängliche Stapeleinheit sowie der breite Formatbereich für die Herstellung von Säcken mit 4,5–100 l Fassungsvermögen.

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