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UN Fashion Industrie Charter for Climate Action: Erstunterzeichnung in Katowice

Am 10. Dezember 2018 wurde die UN Fashion Industrie Charter for Climate Action im Rahmen der Weltklimakonferenz (COP24) in Katowice/Polen erstmals der Weltöffentlichkeit offiziell vorgestellt.
Erklärtes Ziel der Charter ist es, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase entlang der gesamten textilen Lieferkette kontinuierlich einzudämmen und bis 2050 komplett zu neutralisieren. In einem ersten Schritt haben sich die Erstunterzeichner zu einer Reduktion in Höhe von 30 % bis zum Jahr 2030 verpflichtet. Zu den Erstunterzeichnern zählen u.a. Sympatex, Puma SE, adidas, Mammut Sports Group AG, Hugo Boss, H&M Group, Schoeller Textiles AG, Pidigi S.P.A. sowie wichtige NGO zur Förderung von Nachhaltigkeit in der Textilindustrie wie etwa die Sustainable Apparel Coalition (SAC), Textile Exchange und die ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals).
Die Charter enthält neben den Reduktionszielen weiterhin wichtige Einzelmaßnahmen sowie konkrete Handlungsanweisungen. Hierzu zählen z.B. die gezielte Auswahl klimafreundlicher Materialien bereits im Designprozess, das Monitoring bzw. Reporting des Klimaeffekts durch die verwendeten Rohmaterialien, die Offenlegung der bevorzugten Materialien und der jeweils eingesetzten Energiequellen sowie das Ziel, die eingesetzten Materialien nach Nutzung wieder einer werterhaltenden Kreislaufwirtschaft zuführen zu können.
 

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dfv Mediengruppe

OekoTex: Neue Prüfkriterien und Grenzwerte 2016

Zu Jahresbeginn hat die Oeko-Tex Association, Zürich/Schweiz, turnusgemäß die bestehenden Richtlinien des Oeko-Tex Produktportfolios angepasst. Die Neuregelungen treten nach einer dreimonatigen Übergangsfrist am 1. April 2019 endgültig in Kraft.
Einige der wichtigsten Änderungen sind: Im Standard 100 by Oeko-Tex und Leather Standard by Oeko-Tex wurden u.a. die Substanz Benzol sowie 4 Amin-Salze neu aufgenommen und mit Grenzwerten belegt. Auch die Substanz Quinolin, die seit 2018 bereits unter Beobachtung stand, ist nun mit einem Grenzwert reglementiert.
Neu in die Grenzwertkataloge aufgenommen wurden auch diverse Substances of Very High Concern, wie die Siloxane D4, D5 und D6 sowie Azodicarboxamid (ADCA). Des Weiteren wird jetzt für die Metalle Barium und Selen eine Anforderung hinsichtlich des extrahierbaren Anteils gestellt. Grenzwerte bei verschiedenen Phthalaten (Weichmacher), Alkylphenolen und Alkylphenolethoxylaten sowie per- und polyfluorierte Verbindungen werden verschärft.
In 2019 stehen 2 neue Produktgruppen unter Beobachtung: Glyphosat und seine Salze sowie die krebserregenden N-Nitrosamine und N-Nitrosierbare Substanzen.

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dfv Mediengruppe

Hermes Hansecontrol: Produktkennzeichnung von Textilien

Mit der EU-Verordnung 1007/2011 zur Materialkennzeichnung von Textilien werden Anforderungen an die Hersteller gestellt, die durch ihre Komplexität nicht immer einfach zu realisieren sind. Um wettbewerbsrechtliche Auseinandersetzungen und Maßnahmen durch die Marktaufsicht zu vermeiden, ist die korrekte Produktkennzeichnung unumgänglich. Neben den Angaben zum Material sind weitere Kennzeichnungsvorschriften zu beachten.
Das Seminar „Produktkennzeichnung von Textilien“ des Prüfinstituts Hansecontrol GmbH (Hermes Hansecontrol), Hamburg, am 13. Februar 2019 in Hamburg behandelt die gesetzlichen Grundlagen zur Kennzeichnung textiler Produkte. Dabei steht die Textilkennzeichnungsverordnung 1007/2011 mit Vorgaben zur Materialkennzeichnung im Mittelpunkt.
Weitere Informationen unter https://seminare.hansecontrol.com

 

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dfv Mediengruppe

Grabher: Unternehmer des Jahres 2018

Günter Grabher, Inhaber der Grabher-Group, Lustenau/Österreich, erhält vom Land Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die Auszeichnung als Unternehmer des Jahres 2018.
Günter Grabher, der sich 1995 selbständig machte, ist heute Gesellschafter von 8 Spezialunternehmen, die jeweils den Fokus auf eine bestimmte Verarbeitungsstufe in der textilen Wertschöpfung setzen. Er baute kontinuierlich die Potentiale der Textiltechnologie in zukunftsweisende Bereiche aus. Heute steht seine Unternehmensgruppe für intelligente Entwicklungen und Zulieferprodukte in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen, von Automobil über Medizintechnik bis hin zum Flugzeugbau.
Vor 9 Jahren übernahm er die Smart Textiles Platform Austria. Als Initiator und Leiter dieses Forums wurde er vor kurzem vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), Wien/Österreich, in den Technologiebeirat berufen - parallel dazu auch in den Aufsichtsrat der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG), Wien.

 

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dfv Mediengruppe