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3 Ergebnisse

DITF: Mooswände absorbieren Feinstaub

Modulare Mooswände sollen in mit Feinstaub belasteten Metropolen einen nachhaltigen Beitrag zur Luftreinigung liefern. Im Rahmen des Forschungsprojekts MoosTex haben die 3 Projektpartner, die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf, die Ed. Züblin AG, Stuttgart, und die Helix Pflanzen GmbH, Kornwestheim, ein System entwickelt, das das Überleben der vertikal gepflanzten Moose unter realen Witterungsbedingungen sichert. Mit diesem System kann die biologische, Feinstaub absorbierende Aktivität gezielt gesteuert werden.
Seit November 2017 sind dazu 10 modulare Mooswände an 4 verschiedenen Standorten in der Region Stuttgart bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen und Himmelsausrichtungen intensiv getestet worden. Die Projektpartner haben daraus nun 2 entscheidende Kernelemente für die Konstruktion der Mooswände abgeleitet, um deren Feinstaub absorbierendes Potenzial optimal ausschöpfen zu können: ein aktives Bewässerungssystem und einen speziellen, auf das Moos angepassten textilen Unterbau.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: DITF Bautextilien

DITF: ForschungsKubus in Denkendorf

Der neue ForschungsKubus auf dem Gelände der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Denkendorf, ist ein abgeschlossener Forschungsraum mit ca. 40 m² Grundfläche, der für Industrie und Forschungsinstitute zur Verfügung steht. Schwerpunkte sind intelligentes Lichtmanagement, vertikale Begrünung. Darüber hinaus werden textile Flächen für die Eignung als Fassadentextil und für weitere Einsatzmöglichkeiten in der Architektur erprobt.

An 6 großen Fensterflächen können variierende Tages- und Kunstlichtsituationen entwickelt, dargestellt und vermessen werden. Dank der busgesteuerten Elektroinstallation kann die Beleuchtung mit dem inneren und äußeren Sonnenschutz vernetzt und anhand der Wetterdaten automatisiert geregelt oder mit dem Smartphone manuell eingestellt werden. Neue Beschattungstextilien schützen vor direkter Sonneneinstrahlung und lenken gleichzeitig genügend wertvolles Tageslicht in den Raum. Integrierte textile Sensoren messen die Beleuchtungsstärke und steuern textilbasierte Aktoren, die die Beschattung abhängig vom Sonnenabstand einstellen.

Am ForschungsKubus werden auch sog. „Living Walls“ entwickelt, auf denen Pflanzen in der Vertikalen kultiviert werden.

Damit die Systeme auch an bestehenden Gebäuden eingesetzt und montiert werden können, werden in Denkendorf textile Leichtbaulösungen entwickelt. Integrierte textile Sensoren erfassen für das Pflanzenwachstum wichtige Parameter und bilden so die Grundlage für eine Integration in die Gebäudeautomatisierung. Ziel ist es, autonome Vertikalbegrünungen zu entwickeln, bei denen durch eine bedarfsgerechte integrierte Bewässerung der Pflegeaufwand deutlich reduziert werden kann.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: DITF

centrotherm/DITF: Stabilisierung von Carbonfaser-Präkursoren

Der Anbieter von Systemen für die Herstellung von Polysilizium centrotherm international AG, Blaubeuren, entwickelte gemeinsam mit den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Denkendorf, ein neuartiges Technologiekonzept für die Stabilisierung von Carbonfaser-Präkursoren. Es basiert auf der Niederdruck-Technologie von centrotherm und ermöglicht eine optimale Steuerung der Prozessatmosphäre sowie der Sauerstoffkonzentration. Im Vergleich zu konventionellen Produktionskonzepten sinken die Prozessdauer um bis zu 30 % und der Energiebedarf um bis zu 50 %.

Am 15. November 2018 wurde in Blaubeuren der erste Laborofen an die DITF übergeben.

Das centrotherm-Produktionskonzept ist modular aufgebaut und skalierbar. Während c.LAB Carbon maximale Flexibilität und eine Jahreskapazität von 1 t für die Forschung und Entwicklung bietet, decken die Produktions- und Pilotanlagen c.STAB Carbon jährliche Produktionskapazitäten von 10, 20 und 250 t/Anlageneinheit ab.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: centrotherm DITF