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Pfaff: Neues Werk in Bensheim

Am 7. März 2019 begann die Zweigniederlassung KSL, Lorsch, des Nähtechnikherstellers Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH, Kaiserslautern, mit dem Bau eines 8.000 m² großen Neubaus. Damit schafft das Unternehmen die Voraussetzung für eine weitere Expansion der unter der Marke KSL produzierten Hightech-System-Lösungen für die automatisierte Verarbeitung technischer Textilien, Leder und Verbundstoffe (Composites) sowie den Ausbau der Arbeitsplätze von aktuell 100 auf 160 Mitarbeiter. Nach der geplanten Fertigstellung Ende 2019 sollen am neuen Standort modernste CNC-Nähautomaten, 3D-Nähroboter, Mehrnadelanlagen und vollautomatische Produktionsanlagen produziert werden. Die Investition für den Neubau beläuft sich auf insgesamt 10 Mill. €.
Die Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH ist eine 10%-ige Tochtergesellschaft der Dürkopp Adler AG (DA Group), Bielefeld, die der Bauherr des Projekts ist. Die DA Group gehört ihrerseits zur ShangGong Group Co., Ltd., Shanghai/China, die mit 3.500 Mitarbeitern an 22 Standorten weltweit vertreten ist.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Pfaff

AZL: Ultraschnelle Consolidator-Maschine

Auf der Fachmesse für die Composite-Industrie JEC World vom 12.-14. März 2019 in Paris/Frankreich, präsentiert auf dem eigenen Ausstellungsbereich „Composites in Action - JEC Group in Partnerschaft mit AZL“ das Aachener Zentrums für integrativen Leichtbau (AZL) und seine 9 Partnerinstitute der RWTH Aachen die neuesten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse.
Die „Ultra-Fast Consolidator“ Maschine, die eine von 3 Finalisten für den JEC Award 2019 in der Kategorie "Industry and Equipment" ist, wird auf dem AZL-Messestand gezeigt. Diese Maschine ermöglicht sowohl hohe Flexibilität als auch die Massenproduktion maßgeschneiderter thermoplastischer Laminate mit reduziertem Ausschuss. Vollständig konsolidierte Mehrschichtlaminate mit unterschiedlichen Faserrichtungen und minimiertem Ausschuss (Tailored Blanks) können in Zykluszeiten unter 5 Sekunden hergestellt werden. Diese individualisierte Massenproduktion wird durch eine Kombination aus laserunterstütztem Tape Placement mit In-situ-Konsolidierung und einem Piece-Flow Prinzip erreicht, das in der Druckindustrie Stand der Technik ist, aber innerhalb der Composite Produktion noch nicht eingesetzt wurde. Die erreichbare Produktivität wird durch dieses Prinzip auf über 500 kg/Stunde gesteigert, wobei die Carrier durch mehrere Applikationsstationen bewegt werden, die wiederum mit mehreren Tapelege-Applikatoren ausgestattet sind.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: SMC, AZL, RWTH Aachen

Carbon Composites: Recycling von Composites als Zukunftsprojekt

Der Carbon Composites e.V. (CCeV), Augsburg, wirbt für den Aufbau eines ressourceneffizienten Materialkreislaufs. Von der Politik wünscht sich der Verband weitere Bemühungen um die Akzeptanz von Carbonfasern als Wertstoff.
Technologisch ist laut Carbon Composites die Frage der Wiederverwendung von Carbon grundsätzlich gelöst. Gegenwärtig finden abschließend Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten statt, um den bisher schon bestehenden Recyclinganteil bei Prozessketten weiter zu erhöhen und die Marktakzeptanz von Bauteilen mit recycelten Carbonfasern (rCF) permanent zu verbessern. Um dies zu erreichen, werden z.B. Verschnittreste heute schon zu Vliesstoffen verarbeitet und die damit hergestellten Bauteile wieder in die Wertschöpfungskette eingebracht. Produktionsabfälle sind so fast vollständig der Wiederverwendung zuführbar. Zusätzlich werden sekundäre (Produktionsabfälle) und recycelte (End-of-Life) Fasermaterialien z.B. bei Spritzgussmassen eingesetzt. Darüber hinaus gibt es bereits vertragliche Vereinbarungen zwischen Unternehmen der Luftfahrt und der Recycling-Industrie zur wirtschaftlichen Nutzung dieser Stoffströme.
Eine weitere Forcierung der Wiederverwendung bedarf im Wesentlichen folgender Maßnahmen: Verbesserung der bestehenden Logistik, um die Erhöhung der Rücklaufmengen als Voraussetzung dafür zu erreichen, dass Großserienanlagen im entsprechenden Maßstab wirtschaftlich betrieben werden können. Zudem muss die Akzeptanz für das Material durch die Einführung von Normierungs- und Standardisierungsverfahren für Halbzeuge aus rCF erhöht und Marktdurchdringung dieses Wertstoffs damit verbessert werden.

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dfv Mediengruppe

Carbon Composites: Fusion mit CFK Valley

Aufgrund des wachsenden Interesses von Unternehmen und Forschungseinrichtungen an der Faserverbundtechnologie fusionierten die beiden größten Netzwerke in Deutschland Carbon Composites e.V. (CCeV), und CFK Valley e.V. Sowohl national als auch international finden eine stärker werdende Vernetzung und ein reger Austausch zu fachlichen Fragestellungen statt.
Mit der am 28. Februar 2019 durch die beiden Mitgliederversammlungen einstimmig und ohne Gegenstimme beschlossenen Fusion entsteht das weltweit größte Netzwerk für den faserbasierten multimaterialen Leichtbau unter dem Namen Composites United e.V. mit etwa 400 Mitgliedern und internationalen Vertretungen in der Schweiz, in Österreich, Belgien, Japan, Süd-Korea, China und Indien. Der Sitz des neuen Vereins ist Berlin, die bisherigen Standorte Augsburg und Stade bleiben erhalten und werden für die fachliche Führung des Vereins verantwortlich sein.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: CFK Valley Fusion Forschung CCeV