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38 Ergebnisse

Glatzeder: Neuer Chemikalien-Schutzanzug

Der Vliesstoff-Konfektionär P. Glatzeder GmbH, Detmold, hat einen Chemikalien-Schutzanzug entwickelt, der hohen Schutz vor Fremdpartikeln bietet und gleichzeitig einen hohen Tragekomfort und gute Atmungsaktivität bietet. Die hautfreundliche Innenseite des Schutzanzugs SafeComfort kann das Vierfache seines Gewichts an Liquiden aufnehmen.
Der entscheidende Bestandteil ist das Material Truetec, ein wasserabweisendes, zweilagiges Mikrofilamenten-Spinnvlies aus Polyester und Polyamid. Es besitzt eine atmungsaktive Außenseite, die Schutz vor Aerosolen und feinen Partikeln sowie einen begrenzten Spritzschutz bietet. Für den hohen Tragekomfort sorgt vor allem die Innenseite bestehend aus einem Mikrofilamenten-Textil. Flüssigkeit kann kontinuierlich nach außen abtransportiert werden, sodass Hitzestaus vermieden werden und die Kleidung noch während des Tragens trocknet.

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dfv Mediengruppe

Kompetenzzentrum Textil: Effiziente Lösungen für KMU der Bekleidungsindustrie

Bei einem Informationsworkshop des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt, Berlin, erhielten Teilnehmer aus der Textil- und Bekleidungsindustrie Expertenwissen, wie Digitalisierung gelingt.
Im Fokus der gemeinsamen Veranstaltung mit dem Technologieunternehmen Lectra Deutschland GmbH, Ismaning, stand das Thema intelligente Digitalisierung der Entwicklungs- und Fertigungsprozesse – über die gesamte Supply Chain hinweg.
Angesichts einer sinkenden Anzahl an Unternehmen und Umsätzen in der Bekleidungsindustrie ist in den Unternehmen eine langfristige Strategie wichtig. In KMUs sind derzeit Abteilungen untereinander wenig oder gar nicht vernetzt. Im Bereich der Produktentwicklung lassen sich beispielsweise durch Cloudlösungen Zeit, Ressourcen und Logistikkosten sparen.
In dem von Petra Diroll, Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. (textil+mode), Berlin, moderierten Panel zogen die Experten das Fazit: Ausgangspunkt für jeden Digitalisierungsprozess ist die genaue Analyse der Kundenwünsche. Digitalisierung bedeutet auch für die Textilindustrie die Individualisierung der Produkte. Darin liegen auch die großen Chancen für mehr Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz.

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dfv Mediengruppe

Dornbirn-GFC erneut mit hoher internationaler Beteiligung

Dornbirn-GFC erneut mit hoher internationaler Beteiligung
Rund 700 Teilnehmer aus 35 Ländern kamen zu der 57. Internationalen Fasertagung Dornbirn (Dornbirn-GFC) am 12.-14. September 2018 nach Dornbirn/Österreich. Viele der über 100 Vorträge, mit einen Anteil von 50 % an Industrie-Vorträgen, kamen neben Europa vor allem aus Japan, China, Taiwan, Indien, USA, Kanada und der Türkei.
Gut angenommen wurde das CEO Panel zum Thema „3 P Planet, People, Profit“. Necat Altin (Zorlu), Stefan Braun (Dralon), Uday Gill (Indorama), Robert van de Kerkhof (Lenzing) und Gunjan Sharma (Reliance) unter der Leitung von Walter Woitsch (Syngroup Consulting) tauschten ihre unterschiedlichen Sichtweisen aus.
Beim 58. Dornbirn-GFC vom 11. – 13. September 2019 werden die Schwerpunktthemen Faserinnovationen, Circular Economy, Digitalisierung, Oberflächenmodifikation und Additive, Vliesstoffe, Sport- und Freizeitbekleidung sowie Smart Textiles behandelt.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Dornbirn GFC congress

Mimaki: Neuer Thermo-Sublimationsdrucker

Der neue Mimaki TS55-1800 Drucker des Herstellers von Inkjet-Digitaldruckern Mimaki Europe B.V., Amsterdam/Niederlande, bietet One-Pass-Druck mit hoher Auflösung und hoher Tintendichte, bedienerloses Drucken mit der neuen Mini-Jumbo-Rolle sowie das Düsenprüf- und Düsenkompensationssystem von Mimaki für den unterbrechungsfreien Dauerbetrieb.
Das neue Modell druckt hochdichte Tinten im One-Pass-Verfahren mit einer Geschwindigkeit von 140 m²/h bei einer Auflösung von 480 x 600 dpi. Darüber hinaus verbessert das Mimaki Advanced Pass System (MAPS4) die Qualität des Druckens in 2 Durchgängen, da es die Streifenbildung (Banding) verhindert.
Zu den wichtigsten Funktionen des TS55-1800 gehört die optionale Mini-Jumbo-Rolle, die dem Drucker fortlaufend bis zu 2.500 Laufmeter Thermotransferpapier zuführen kann. Damit können die kleinen Plotter-Rollen gegen Mini-Jumbo-Rollen ausgetauscht werden und mehr als 20 % bei den Kosten für Druckmedien gespart werden.

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dfv Mediengruppe

futureTex: 4. futureTex-Konsortialversammlung

Seit 2014 arbeiten im Verbundprojekt futureTex, Chemnitz, mehr als 300 Firmen, Forschungseinrichtungen und Verbände am Ziel, das modernste textilindustrielle Wertschöpfungsnetzwerk Europas aufzubauen. Am 6. September 2018 kamen dazu rund 60 Vertreter aus Industrie und Forschung zur 4. futureTex-Konsortialversammlung bei der Vowalon Beschichtung GmbH in Treuen zusammen.
Die Veranstaltung stand im Zeichen des Technologietransfers der Forschungsergebnisse. In weiteren Sessions erfuhren die Teilnehmer mehr über die laufenden Forschungsvorhaben sowie deren wirtschaftliche Verwertbarkeit und erste Anwendungsszenarien. Neben Ansätzen für eine unternehmensübergreifende IT-Plattform für Mass Customization-Projekte wurden auch erste Prototypen gezeigt: so z.B. textile Flächengebilde, auf denen leitfähige Strukturen und Energiequellen aufgedruckt wurden.
Darüber hinaus wurde das aktuelle Thema Industrie 4.0 - Datensicherheit und Datenhoheit beleuchtet.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: futureTex congress

ITA: Space-R-eflektor Projekt

Das Institut für Textiltechnik Aachen (ITA) der RWTH Aachen University, Aachen, hat ein Forschungsprogramm für Luft- und Raumfahrttechnik ins Leben gerufen. Das Team konzentriert sich auf die kostengünstige Entwicklung und Fertigung hochwertiger Lösungen für Triebwerkskomponenten, Flugzeugteile und Metall-Verbundwerkstoffe für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Entwicklungsinitiative für Raumfahrtsysteme des ITA startet nun mit dem neuen Space-R-eflektor-Projekt.
Im Rahmen dieser Initiative werden das ITA und sein Partner Large Space Structures GmbH (LSS), Eching, ein neues System für einen Kommunikationssatelliten entwickeln. Die Rolle des ITA besteht in erster Linie in der Entwicklung der Reflektoroberflächennetzstruktur, die das Herzstück dieses neuen Systems bildet.
Um diese Satellitenreflektoroberflächen herzustellen, wird ein textiltechnologischer Ansatz verfolgt. Eine Kombination von Hochleistungsmaterialien wie vergoldetem Wolfram, Poly-Ether-Ether-Keton (PEEK), Aramid, etc. wird für die Herstellung der Reflektoren untersucht. Während sich das ITA auf die Herstellung der Netzstruktur für den Antennenreflektor konzentriert, wird LSS dazu beitragen, eine funktionale Oberfläche für den Reflektor zu entwickeln.

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Karl Mayer: 125.000. Maschine

Textilmaschinenhersteller Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH, Obertshausen, hat seine 125.000. Maschine, eine Jacquard-Raschelmaschine an den Hersteller von Sportschuhstoffen Dongjin Textile Co Ltd, Busan/China, ausgeliefert. Die neue Raschelmaschine bietet mit einer gezielten Modifizierung hohe Musterungsflexibilität und fertigt mit 1.200 min-1.
Dongjin Textile fertigt mit 600 Mitarbeitern ausschließlich Schuhstoffe für die Sportindustrie und ist weltweit einer der wichtigsten Lieferanten in diesem Bereich. Ab der 2. Jahreshälfte 2019 will Dong-Jin Textile auch in Indonesien fertigen.

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AMSilk: Kooperation mit Airbus

Der Hersteller von Biopolymeren und Spinnenseide AMSilk GmbH, Planegg, gab am 12. September 2018 eine Kooperation mit dem Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern Airbus SE, Leiden/Niederlande, bekannt. Die beiden Unternehmen haben eine gemeinsame Vereinbarung geschlossen, um neue Verbundwerkstoffe für den Einsatz in der Luft- und Raumfahrtindustrie zu entwickeln.
In den letzten Jahren setzt die Luft- und Raumfahrtindustrie zum Bau des Rumpfes und der Flügel weniger Metall und Stahl ein und verwendet stattdessen zunehmend Carbonfaser-Verbundwerkstoffe. Hauptgrund ist die Gewichtsreduzierung des Flugzeugs und die Einsparung von Kraftstoff. Airbus ist das erste Unternehmen in der Branche, das mit dem neuen Biosteel Material experimentiert. Es soll untersucht werden, welche Möglichkeiten die AMSilk Biosteel-Faser bietet.
Die Biosteel-Faser wird aus einem Biopolymer basierend auf natürlicher Spinnenseide hergestellt, einem Material, das für seine Stärke, Flexibilität und Robustheit bekannt ist. AMSilk stellt Biosteel Fasern in einem geschlossenen biotechnologischen Prozess her, der das Produkt sehr nachhaltig macht. Auf fossile Brennstoffe wird bei der Herstellung vollkommen verzichtet.
AMSilk und Airbus wollen im Jahr 2019 einen Prototyp des Verbundwerkstoffs präsentieren.

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Autoneum: 2 weitere Werke in China

Der Automobilzulieferer Autoneum Management AG, Winterthur/Schweiz, setzt seinen Wachstumskurs in China mit 2 neuen Werken zusätzlich zu den 8 bestehenden fort. Das 9. Werk von Autoneum wurde am 12. September 2018 in Pinghu, Zhejiang/China feierlich eröffnet. Eine weitere Produktionsstätte in Shenyang Tiexi, Lianoning/China befindet sich bereits in der Anlaufphase. In beiden Werken startet die Serienproduktion von leichtgewichtigen, multifunktionalen Komponenten für Lärm- und Hitzeschutz in Kürze.
In Pinghu wird Autoneum zukünftig nach modernsten Produktionsverfahren Unterbodensysteme aus Ultra-Silent für europäische, US-amerikanische und chinesische Kunden fertigen. In Shenyang Tiexi werden Teppichsysteme, Stirnwand- und Bodenisolationen sowie Hitzeschilder für deutsche und schwedische Fahrzeughersteller produziert.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Autoneum China Standort

dfv: Klaus Kottmeier wird 85 Jahre

Klaus Kottmeier, der Aufsichtsratsvorsitzender der dfv Mediengruppe, Frankfurt/M. feiert am 16. September 2018 seinen 85. Geburtstag. Unter Kottmeiers Ägide hat sich das Familienunternehmen in Frankfurt zu einem der größten konzernunabhängigen Fachmedienhäuser Deutschlands und Europas mit zuletzt fast 145 Mill. € Jahresumsatz entwickelt.
„Guter Journalismus“ und „unabhängige fachliche Informationen“ sind für Kottmeier das Erfolgsrezept – auch im Internet-Zeitalter.
Seine Karriere im dfv begann im Jahr 1969 als Verlagsleiter der Lebensmittel Zeitung. 1976 wurde er zum Geschäftsführer der Verlagsgruppe berufen und war von 1981 bis 2003 deren Sprecher. Seitdem ist er Vorsitzender des damals neugeschaffenen Aufsichtsrats.
Meilensteine der Verlagsgeschichte sind mit Kottmeier verbunden: Mit dem Erwerb des Sponholz-Verlags 1978 und des Alfred-Strothe-Verlags 1983 mit ihren gastronomischen, fleisch- und agrarwirtschaftlichen Titeln stieß die Verlagsgruppe ebenso in neue Märkte vor, wie mit der Übernahme der Fachzeitung für Marketing, Werbung und Medien HORIZONT 1986. Seit 1990 verlegt der dfv mit „fashion“ auch die wichtigste Textilfachzeitschrift Italiens. Die schrittweise Übernahme von „Sportswear International“ und Verlagsgründungen in Osteuropa trieben die Internationalisierung voran.
Kottmeier hatte die Chancen der Internettechnologien schon Anfang der 90er Jahre bei einem Besuch in den USA erkannt und wesentlich dazu beigetragen, dass sich die digitalen Angebote zum Wachstumsmotor der dfv Mediengruppe entwickelten. Inzwischen tragen digitale News- und Rechercheangebote 13 % zum Gesamtumsatz bei.
2009 erhielt Kottmeier das Bundesverdienstkreuz am Bande. Denn nicht nur für das Unternehmen selbst, auch für die Fachmedien insgesamt sowie für die Aus- und Fortbildung junger Menschen setzt er sich mit großem Engagement ein.
3 gemeinnützige Branchenstiftungen zur Förderung junger Talente wurden auf Kottmeiers Initiative hin ins Leben gerufen. Die Wilhelm-Lorch-Stiftung, die Stiftung Goldener Zuckerhut und die HORIZONT-Stiftung verfügen mittlerweile über ein Stiftungsvolumen von rund 5,25 Mill.€. Bis heute sitzt Kottmeier bei allen 3 Stiftungen im Vorstand.

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