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Oerlikon Barmag: Galettenbeschichtung

Über die Qualität der produzierten Garne entscheiden auch die Oberflächen aller fadenberührenden Komponenten wie etwa Galettenmäntel. An dieser kritischen Stelle unterstützt der Anlagenbauer Oerlikon Barmag, Chemnitz, Geschäftseinheit des Segments Oerlikon Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, mit speziellen Reparatur-Beschichtungen und Know-how.
Je nach Prozess erhalten Garne ihre Qualität über präzise abgestimmte Temperaturen und Laufgeschwindigkeiten von Galetten und Überlaufrollen. Zudem ist dafür eine definierte, fadenfreundliche Oberfläche nötig, um die Filamente nicht zu verletzen. Dazu erhalten die Komponenten in allen neu verkauften Maschinen standardmäßig eine Chromoxid-Beschichtung. Auch plasmierte Galetten kommen zum Einsatz.
Die Oberflächen solcher Beschichtungen sind auf die möglichen Prozesse und Produkte exakt zugeschnitten, verschleißen jedoch früher oder später. Für solche Fälle bietet Oerlikon Barmag Reparatur-Beschichtungen an und kooperiert dabei seit mehr als 30 Jahren mit der Konzernschwester, dem Anbieter für funktionale Oberflächenlösungen Oerlikon Metco, Kelsterbach. Die Originaloberfläche wird mit allen notwendigen Toleranzen wieder hergestellt. Je nach Kundenwunsch und Marktanforderungen können auch neue Qualitäten bzw. Oberflächen aufgebracht werden, z.B. harte Plasmaschichten.
Für die reparaturbeschichteten Oberflächen kann Oerlikon Barmag Standzeit-Garantien geben – dies aber nur beim Einsatz der eigenen chemischen Galettenreiniger. Der Service umfasst zudem das erneute Lagern und Kalibrieren der Komponenten.

Quelle:
dfv Mediengruppe

ITM: Eröffnung des RCCF-Technikums

Am 2. November 2018 wurde das Carbonfaser-Technikum des Research Center Carbon Fibers (RCCF) mit einem Festakt in Dresden eröffnet. Das RCCF, eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) und des Instituts für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden, wurde gegründet, um die Carbonfasern vom Faserrohstoff bis zum fertigen Bauteil zu erforschen und neue Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten zu entdecken.
Im neuen Technikum sind neben den beiden Stabilisierungs- und Carbonisierungslinien weitere Flächen für künftige Erweiterungen vorgesehen, z.B. ein weiterer Hochtemperaturofen, in dem Carbonfasern bei über 2.000 °C graphitierbar sind oder unikale Beschichtungsanlagen zur Oberflächenaktivierung.
Auf der neuen Anlage erforschen Wissenschaftler des RCCF unter Reinraum-Bedingungen die Grundlagen für maßgeschneiderte Kohlenstofffasern und deren hohes Innovationspotential.

Quelle:
dfv Mediengruppe