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oculavis: Auszeichnung mit Europäischem Gründerpreis

Die oculavis GmbH, Aachen, wurde im Rahmen des Europäischen Gründerpreises als bestes Scale Up des Jahres 2019 ausgezeichnet. Neben einem Preisgeld von 50.000 € werden oculavis Dienstleistungen in selber Höhe zur Verfügung gestellt.
Das aus der RWTH Aachen und der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München, heraus gegründete Unternehmen entwickelt sog. Remote Service und Maintenance Lösungen. Durch Augmented Reality Sofware für Datenbrillen, Tablets oder Smartphones können Servicekräfte einen Blick durch die Augen des Maschinenbedieners vor Ort werfen, ohne zum Standort der Maschine reisen zu müssen. Hierdurch sind nicht nur Einsparungen bei Wartungszeiten oder Ausfallzeiten möglich. Auch Reisekosten und CO2-Emissionen, durch eine Anfahrt von Servicepersonal zum Werk, können so vermieden werden.

Foto (v.l.n.r.): Dr. Markus Große Böckmann, Philipp Siebenkotten, Martin Plutz (Gründer und Geschäftsführer der oculavis GmbH)

Quelle:
dfv Mediengruppe

Lenzing: Auszeichnungen bei Corona-Verleihung

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, gewann am Montag, 4. November 2019, den Wirtschaftspreis Digital-Corona in Gold. Der Preis wurde erstmals in dieser Kategorie vergeben. Prämiert werden Unternehmen, die die Digitalisierung der betrieblichen Prozesse, der Produkte und Dienstleistungen sowie des Geschäftsmodells in den vergangenen Jahren dynamisch vorangetrieben haben. Lenzing durfte sich gleich bei der Premiere über den 1. Preis für die Einführung der Blockchain-Technologie zur Faser-Identifikation über die gesamte textile Wertschöpfungskette freuen.
Lenzing verfolgt mit der Einführung der Blockchain-Technologie das ambitionierte Ziel, volle Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette zu schaffen und damit einen Wandel in einer Branche voranzutreiben, in der weniger als 5 % der führenden 250 Bekleidungsmarken ihre Produkte bis zur Faser zurückverfolgen können.  Seinen Kunden und Partnern ermöglicht das Unternehmen damit, ihre Fasern der Marke Tencel und deren Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt zu identifizieren. Konsumenten können die Herkunft ihrer Textilprodukte mithilfe eines QR-Codes feststellen.
Für die Leistungen als oberösterreichischer Leitbetrieb und bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region erhielt Lenzing außerdem den Standort-Corona in Bronze. Mit seiner kontinuierlich hohen Investitionstätigkeit am Standort Lenzing trägt das Unternehmen laufend zur Stärkung des Wirtschaftsraums bei. 2019 stellte das Unternehmen etwa den Ausbau des Zellstoffwerks am Standort fertig und steigert damit die Produktionskapazitäten auf 320.000 t/Jahr.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Lenzing