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HS Reutlingen: Frühjahrsexkursion 2018

Der Bachelor-Studiengang Textiltechnologie – Textilmanagement und der Master-Studiengang Textile Chain Research der Hochschule Reutlingen besichtigten vom vom 07. – 09. Mai 2018 mit 28 Studierenden auf der Frühjahrsexkursion die Firmen SR-Webatex GmbH, Bayreuth; Stäubli GmbH, Bayreut; Wilhelm Zuleeg GmbH, Helmbrechts; Adidas AG, Herzogenaurach und Karl Mayer Textilmaschinen GmbH, Obertshausen.
Mit großer Offenheit wurden Einblicke in die Produktion, die Produkte und die Firmenphilosophie gewährt. Durch die spannenden Besichtigungen der Produktionsanlagen konnte der Praxisbezug der textilen Ausbildung vertieft werden.
Begleitet wurde die Exkursion von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Scholze und Prof. Dr.-Ing. Katerina Rose.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: HS Reutlingen Frühjahrsexkursion

Gesamtmasche: Maschenindustrie mit solider Frühjahrsbilanz

Die Unternehmen der deutschen Maschen- und Miederindustrie vermelden für das 2. Quartal 2018 ein solides Geschäft. Für die nächsten Monate erwarten sie eine fortgesetzt hohe Auslastung ihrer Kapazitäten. Das ist das Ergebnis der Geschäftsklima-Umfrage des Gesamtverbands der deutschen Maschenindustrie e.V. (Gesamtmasche), Stuttgart, im April 2018.
Mit dem Inlandsumsatz sind 91 % der Betriebe zufrieden. Die Unternehmen erwarten zudem, dass sich das stabile Inlandsgeschäft weiter fortsetzt. Nach wie vor beurteilen 93 % der Hersteller die Auslastung ihrer Kapazitäten als gut oder befriedigend. Das sind jedoch 6 % weniger als noch zu Jahresanfang. Den Auslandsumsatz bewerten 90 % der Firmen als gut oder zufriedenstellend. Allerdings zeigen sich viele Marktteilnehmer durch das handelspolitische Gebaren der USA verunsichert.
Angesichts einer Abschwächung des Auftragseingangs und deutlichen Abstrichen bei der Ertragslage sank der Geschäftsklima-Index Masche im April auf 15,10 Punkte (Januar: 21,26 Punkte). Für die nächsten Monate erwarten die Maschenfirmen eine Stabilisierung ihrer Auftragssituation und rechnen mit einer weiterhin hohen Kapazitätsauslastung.

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dfv Mediengruppe

Oerlikon: Verkauf der Bändchen- und Monofilament-Technologien

Der Technologiekonzern Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, wird mit dem Segment Manmade Fibers sich verstärkt auf das Filament-, Stapelfaser- und Nonwovens-Kerngeschäft fokussieren. Daher trennt sich der Konzern von seinen Technologielösungen für Bändchen- und Monofilament-Anlagen. Die deutsche Geschäftseinheit in Chemnitz, bekannt unter dem Markennamen „Barmag Spinnzwirn“, wird von der Starlinger Gruppe, Wien/Österreich, übernommen. Die Übernahme soll bis Ende des 3. Quartals 2018 erfolgen.
Barmag Spinnzwirn hat sich als Oerlikon Manmade Fibers Segment Einheit erfolgreich im Markt etabliert. Die Extrusionsanlagen für die Herstellung von Bändchen- und Monofilamenten für Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Polyamide (PA) und Polyester (PET) werden als schlüsselfertige Anlagenkonzepte angeboten. Mit den zuletzt eingeführten automatischen Wicklern WinTape und WinTape XXL sowie dem EvoTape Prozess für Folienextrusion konnten gute Markterfolge verzeichnet werden.
Die Technologien für ausgewählte Hochgeschwindigkeitswickler und Präzisionsspulautomaten für Spezialanwendungen wie Aramid und Carbon werden ebenfalls mit an Starlinger verkauft.
In 2015 wurde ein neues Technikum zur Durchführung von Kundenversuchen und zur Nutzung für die eigene Forschung und Entwicklung in Betrieb genommen. Am Standort Chemnitz sind derzeit rund 160 Mitarbeiter beschäftigt.

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dfv Mediengruppe

Bogner: Stabilisierung im Geschäftsjahr 2017/18

Auf Grundlage sichtbar gestiegener Aufträge für die Frühjahr-/Sommer-Saison und die Herbst-/Winter-Saison 2018 sowie eines erfolgreich umgesetzten Kostenmanagements rechnet der Vorstand des Bekleidungsherstellers Willy Bogner GmbH & Co. KGaA, München, für das Gesamtgeschäftsjahr 2017/18 (Stichtag: 31. Oktober 2018) mit einem Umsatzwachstum und mit einer leichten Verbesserung des Jahresergebnisses.
Im vergangenen Geschäftsjahr 2016/17 (Stichtag 31. Oktober 2017) konnte das gesetzte Ziel, den operativen Konzernumsatz auf dem Vorjahresniveau zu halten, nicht gänzlich realisiert werden: Der Umsatz nahm um 2,5 % auf 150,6 Mill. € ab. Das operative Ergebnis (EBT) konnte um 17 % auf 2,7 Mill. € erhöht werden. Hierfür zeichneten im Wesentlichen Rückgänge sowohl im Wholesale- als auch im Retail-Geschäft verantwortlich, die durch das Wachstum im digitalen Vertriebskanal nicht vollständig kompensiert werden konnten.

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dfv Mediengruppe