Textile Technology Sektion

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Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology

Saurer: Autocoro 9 Vacuum Trash Cleaner

Mit dem neuen Vacuum Trash Cleaner (VTC) bietet der Textilmaschinenherstellers Saurer Schlafhorst, Übach-Palenberg, ein innovatives Aggregat für den Autocoro 9 an. Dieses verbessert die Reinigungsautomation der Rotorspinnmaschine und steigert damit die Profitabilität. Der VTC vergrößert die Rohstoff-Toleranz des Autocoro 9, sodass die Spinnkosten weiter sinken. Beim Spinnen von Recyclinggarnen oder groben Garnen fällt wegen des hohen Materialdurchsatzes besonders viel Faserabfall an. Zudem kann der Personalbedarf zur Reinhaltung der Maschinen reduziert werden.
Der VTC befindet sich in der Mitte der Maschine, wo er das Band zum Schmutzabtransport auf halbem Wege absaugt. In der Folge sammelt sich auf dem Band weniger Fasermaterial an, sodass es auch bei großen Abfallmengen zu keiner Aufstauung mehr kommt.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Saurer Schlafhorst

Lanxess: Preiserhöhung bei PA 6.6-Compounds

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess AG, Köln, erhöht mit sofortiger Wirkung in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) die Preise für Durethan A-Compounds (Polyamid 6.6) um 0,60 €/kg.
Die anhaltend schwierige Marktsituation mit einer extremen Rohstoffknappheit in der PA 6.6-Wertschöpfungskette hat zu deutlichen Preisanhebungen bei Polyamid 6.6-Basisharzen geführt.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Lanxess Polyamidfaser

IVGT/German Fashion/Wirtex: PSA-Fachgespräch in der Lieferkette

Über 100 Interessierte kamen am 6. Juni 2018 nach Frankfurt zum PSA-Fachgespräch in der Lieferkette. Unter den Gästen und Referenten befanden sich die wichtigsten deutschen Hersteller von PSA, die Vorstufe und der Textilservice, Experten aus Instituten und Zertifizierungsstellen sowie die Geschäftsführer der Verbände.
Bei der Veranstaltung wurde ein Überblick über den deutschen PSA-Markt, seine Strukturen und Perspektiven sowie neue PSA-Vertriebswege präsentiert. Dabei ging es u.a. um die Herausforderung Globalisierung, das wachsende Onlinegeschäft sowie das große Thema der digitalen Transformation in der Branche.
Thematisiert wurden auch die PSA-Verordnung sowie Fragen zu Umweltthemen, wie z.B. Textilrecycling, Schadstoffmanagement und Produktsicherheit.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von den Fachverbänden IVGT e.V, Frankfurt/M.; GermanFashion Modeverband Deutschland e.V., Köln, und dem Wirtschaftsverband Textil Service - WIRTEX e.V., Frankfurt/M., organisiert.

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Heimtextil: Textile Objektausstattung 2019

Auf der kommenden internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien Heimtextil 2019, vom 8.-11. Januar 2019 in Frankfurt/M., richten sich 500 Aussteller unter dem Titel Interior.Architecture.Hospitality speziell an die Objektbranche. Das Rahmenprogramm besteht aus Expertenführungen, informativen Vorträgen sowie der renommierten Trendaussage der Heimtextil zu Material und Interior Design. 2018 wurde das Angebot für diesen Bereich um ein neues Veranstaltungsformat ergänzt, die Interior.Architecture.Hospitality Expo in Halle 4.2. Auch 2019 wird die Expo der Mittelpunkt für die Objektausstattung auf der Heimtextil sein. Sie ist auf die Bedürfnisse von Innenarchitekten, Hoteleinrichter und Planer ausgerichtet. Präsentiert werden neue ästhetische und funktionale Lösungen für die Objektausstattung. Neu und besonders interessant für die Hotellerie wird die Erweiterung des Produktportfolios rund um das Thema Bett sein.
Auch bei den textilen Bodenbelägen gibt es innovative Lösungen für den Objektbereich. Unter der Marke Carpet by Heimtex präsentiert erneut der Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie (Heimtex) e.V., Wuppertal, auf der Heimtextil moderne Teppichböden seiner Mitglieder.
Interessant für Objektplaner und Innenarchitekten sowie wertvolle Orientierungshilfe bieten die Interior.Architecture.Hospitality Tours auf der Heimtextil.

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Weitere Informationen: Heimtextil Heimtextil 2019

ITA: Schaufenster für digitale Lösungen

Mit der Eröffnung des ITA-Schaufensters „Neue soziale Infrastrukturen der Arbeit, Qualifikation und lebenslanges Lernen“ im Digital Capability Center des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University, Aachen, am 29. Mail 2018 erhalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) individuelle digitale Lösungen. Der Fokus liegt dabei auf der digitalen Unterstützung der Arbeit des Menschen in der Produktion. Durch Assistenzsysteme und arbeitsplatznahes Lernen werden Arbeitsabläufe und -prozesse optimiert. Darüber hinaus sollen im digitalen Center die Kompetenzen des ITA und der verschiedenen Partner unter einem Dach gebündelt werden.
Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Industrie ließen sich die Produktion der Zukunft mit einer Führung durch die digitale Lernfabrik erläutern. Sie diskutierten die Veränderungen am Arbeitsplatz, den Einsatz neuer Technologien und die Herausforderungen und Hürden der digitalen Transformation.
Eine Arbeitsunterstützung wie ein Augmented Reality-System macht dem Maschinenbediener tatsächliche Arbeitsabläufe beispielsweise über einen Tablet-PC sichtbar und reichert sie mit virtuellen Handlungsanweisungen an. Nach Berechnungen des Digital Capability Centers Aachen kann so Maschinenstillstand um bis zu 75 % vermieden und die Arbeitsleistung um 50 % gesteigert werden.
Weitere Informationen unter: www.textil-vernetzt.de

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Schmitz: German Innovation Award in Gold

Zum ersten Mal wurden am 6. Juni 2018 im Rahmen einer feierlichen Gala im Technikmuseum in Berlin die Preisträger des German Innovation Award geehrt. Zu den Gewinnern zählt drapilux, eine Marke des Textilunternehmens Schmitz-Werke GmbH & Co. KG, Emsdetten. Der German Innovation Award in Gold ging an den innovativen Artikel „drapilux 218 Trevira CS Dim Out“ in der Wettbewerbskategorie „Excellence in Business to Consumer (B2C)“ im Bereich „Interior & Living“.
Die flammhemmende, reinweiße Trevira CS Dim Out-Druckgrundqualität ermöglicht es, Dim Outs nach Kundenwünschen individuell zu gestalten. Während herkömmliche Dim Outs oftmals nur eine silberne oder graue Färbung bieten, setzt drapilux 218 dem Design in diesem Bereich keine Grenzen mehr.
Nominiert ist drapilux zudem für den German Brand Award in der Kategorie Interior & Living.

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Weitere Informationen: Schmitz-Werke German Innovation Award

Hohenstein: Thementag Textiles Chemikalienmanagement

Die Veranstaltung „Textiles Chemikalienmanagement im Zeitalter von REACH und Co.“ der Hohenstein Institute, Bönnigheim, am 4. Juli 2018 in Bönnigheim ist speziell auf den Bedarf von Schadstoff- und Compliance-Managern, Verantwortlichen in Forschung und Entwicklung, Führungskräften in den textilen Segmenten Bekleidung, Outdoor, Dekoration, Hygiene, Automobil, Schutztextilien und technische Textilien/Vliesstoffe sowie von Führungskräften im Bereich Faserherstellung/Faserprodukte und Textilhilfsmittel zugeschnitten.
Wie in keinem anderen Wirtschaftsraum wirken die gesetzlichen Vorgaben der europäischen Chemikalienbehörde ECHA durch REACH auf Industrie, Handel und auch Verbraucher ein. Dies betrifft die Textilindustrie in besonderem Maße: hier sind die geltenden Vorgaben restriktiv gestaltet. Daraus ergeben sich für die in die Pflicht genommenen Unternehmen zahlreiche neue Herausforderungen.
Weitere Informationen unter: www.hohenstein.de

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K 2019: Komplett ausgebucht

Die Fachmesse für die Kunststoff- und Kautschukbranche K 2019 vom 16.-23. Oktober 2019 in Düsseldorf wird nach Angaben des Veranstalters erneut ausgebucht sein wird. Rund 3.000 Aussteller aus allen Kontinenten werden Innovationen aus den Bereichen „Rohstoffe und Hilfsstoffe“, „Halbzeuge, Technische Teile und verstärkte Kunststoff-Erzeugnisse“, „Maschinen und Ausrüstung für die Kunststoff- und Kautschuk-Industrie“ präsentieren. Im Fokus stehen insbesondere die Verschmelzung der digitalen Welt mit den Welten der Produktionsprozesse und neuer Produktentwicklungen sowie die weitere Förderung der Kreislaufwirtschaft.
In der Sonderschau „Plastics shape the future“ wird aufgezeigt, welche zukunftsweisenden Einsatzmöglichkeiten von Polymeren es gibt und inwieweit ihre vielfältigen Eigenschaften die Gestaltung moderner Lebensräume prägen. Im Science Campus kann man die aktuellen Aktivitäten und Ergebnisse von Hochschul- und Wissenschaftsorganisationen kennenlernen.
Weitere Informationen unter: www.k-online.com

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Weitere Informationen: K 2019 Kunststoffindustrie

DITF: Sensorischer Handschuh für Lageristen

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts „SensHand“ entwickelten die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Denkendorf, mit ihren Forschungspartnern einen sensorischen Handschuh, der Lageristen beim Heben von Lasten unterstützt. Schon heute gibt es Hebehilfen in der Logistik. Diese werden von den Beschäftigten aber nicht gerne benutzt, da sie langsamer als der Mensch agieren, nur für eine bestimmte Warenform einsetzbar und umständlich zu bedienen sind.
Der Lagerist trägt den vorgestellten sensorischen Handschuh wie einen normalen Arbeitshandschuh. Während er die Waren verlädt, registrieren die Druck- und Biegesensoren im Handschuh die Belastung und steuern aufgrund dieser Messdaten den Systemkran. Bei einem schwereren Karton gibt der Kran mehr Hebeunterstützung als bei einem leichten Karton. Da die Software des Lastkrans automatisch über die Sensoren in den Handschuh-Fingern gesteuert wird, muss der Lagerist nicht zusätzlich die Hebehilfe bedienen, sondern kann mit beiden Händen zupacken.

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Weitere Informationen: DITF Handschuhe

Fraunhofer: Insekten-Chitin als Grundstoff für die Textilindustrie

In dem Verbundprojekt „ChitoTex“ untersucht das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, Stuttgart, wie Insektenchitin aus der Futtermittelproduktion zu biobasierten Chemikalien für die Textilveredlung verarbeitet werden kann.
Zunächst trennen die Forscher das Chitin von weiteren Bestandteilen der Insektenhäute, vor allem Proteinen und Mineralien. Anschließend soll das Chitin mittels Deacetylierung zu Chitosan zu verarbeitet werden. Verschiedene Methoden werden derzeit untersucht.
Aufgrund seiner Fähigkeit zur Filmbildung lässt sich Chitosan als Schlichtemittel nutzen. Diese verringern die Reibung und verhindern das Aufrauen von Fasern im Webprozess – danach werden sie entweder wieder ausgewaschen oder verbleiben auf der Faser. In beiden Fällen wären biobasierte, natürliche Alternativen zu den bisherigen synthetischen Mitteln von Vorteil für die Verträglichkeit für Mensch und Umwelt. Die 2. Einsatzmöglichkeit ist die Funktionalisierung von Textilien – also die Ausrüstung von Textilgeweben mit spezifischen Eigenschaften. Dazu sollen hydrophobe Moleküle mit dem Chitosan verknüpft werden, um Textilien mit wasserabweisenden Eigenschaften zu erzeugen. Dies könnte eine Alternative zu umweltschädlichen Fluorcarbone werden.

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