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Krüss: Tropfenanalyse für Inkjetdruck

Für den Inkjetdruck muss bei der Tintenentwicklung und Qualitätssicherung das Zusammenspiel zwischen der Druckkopfansteuerung und der Tinte gut eingestellt und überwacht werden. Eine Möglichkeit der Echtzeit-Tropfenanalyse stellte der Hersteller von Messinstrumenten Krüss GmbH, Hamburg, mit dem neuen Drop Shape Analyser DSA Inkjet auf der IMI Inkjet Ink Development Conference vom 8.-11. April 2019 in Hamburg vor.
Zur Abbildung und Analyse der Tropfen kann der Druckkopf mit einfachen Schritten in das Messinstrument eingesetzt werden. Dann wird der Druckvorgang realitätsgetreu simuliert. Die Mikroskopoptik bildet den Tropfenstrahl scharf und kontrastreich ab. Um Tintentropfen von wenigen Pikolitern bei Fluggeschwindigkeiten von bis zu 40 m/s präzise analysieren zu können, bedient sich das DSA Inkjet einer besonderen Methode: 2 verschiedenfarbige Lichtblitze in kurzer Abfolge sorgen für eine Doppelbelichtung des Tropfens in einem einzelnen Videobild einer Farbkamera. Durch Trennung der Farbkanäle werden Einzelbilder der Tropfen im zeitlichen Abstand von wenigen Millisekunden gewonnen. Somit können Tropfen automatisch analysiert und für die Druckqualität relevante Ergebnisparameter aufgezeigt werden.

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Freudenberg: Stabiles Geschäftsjahr 2018

Trotz eines volatilen und schwierigen Umfelds konnte das Technologieunternehmen Freudenberg SE, Weinheim, auch 2018 seine positive Geschäftsentwicklung fortsetzen und den Umsatz um 1,7 % auf 9,46 Mrd. € steigern. Um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern, investierte Freudenberg 2018 insgesamt rund 555 Mill. € (2017: 670 Mill. €), davon rund 175 Mill. € in Akquisitionen und rund 380 Mill. € in Produktionsanlagen, Sachanlagen und Gebäude.
Im Geschäftsfeld Vliesstoffe und Filtration lag der Umsatz stabil bei 1,90 Mrd. € (2017: 1,91 Mrd. €). Der Umsatz wuchs zwar organisch, ging aber aufgrund negativer Währungskurseffekte in Euro zurück. Auf der Kostenseite wirkte sich der weitere Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise, insbesondere in der 2. Jahreshälfte, auf die Gewinnmargen in allen Divisionen aus.
Das Teppichfliesen-Geschäft und das Segment „Advanced Wound Care“ im Medizinmarkt wuchsen in allen Weltregionen. Das Segment „Automobil“ legte zwar in Asien zu, war aber nach einem guten Jahresauftakt in den USA und in Europa schwächer.
Der Bekleidungsmarkt wuchs in der Türkei, in China, Indien und Südostasien, schwächelte aber weiterhin in Westeuropa und den USA.
Die Geschäfte mit Schuhkomponenten und speziellen Anwendungen wie Evolon, Energiekabeln und Adsorptionsprodukten legten zu.
Die Geschäftsentwicklung der Japan Vilene Company im für sie wichtigen japanischen Markt war uneinheitlich. Das Filter- und Elektrogeschäft entwickelte sich dort weiterhin positiv, während die Situation im medizinischen Bereich schwierig blieb.

 

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Weitere Informationen: Freudenberg

Techtextil/Texprocess: Blick in die Stadt der Zukunft

Bis 2050 werden fast 70 % aller Menschen in urbanen Regionen, Metropolen und Megacities leben, so die Vereinten Nationen. Das stellt neue Anforderungen an das Bauen, an Mobilitätskonzepte, an Gesundheitsangebote sowie an smarte Mode und funktionale Bekleidung. Mit dem Special Event „Urban Living – City of the Future“ widmen die internationale Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe Techtextil sowie die parallellaufende internationale Leitmesse für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien vom 14.-17. Mai 2019 in Frankfurt/M. dem Thema „Leben in der Stadt der Zukunft“ ein eigenes Themenareal.
Unterstützt von Creative Holland, dem sektoralen Verband der niederländischen Kreativwirtschaft, hinterfragt das Sonderpräsentationsareal die Rolle, die Textilien und textile Verbundstoffe in der Zukunft der Städte spielen können, und beleuchtet besondere angewandte textil-urbane Innovationen aus den Niederlanden.
Im Foyer der erstmals gemeinsam von Techtextil und Texprocess bespielten Halle 4.2 zeigen ausgesuchte Beispiele auf über 500 m², wie textile Innovationen in urbanen Umgebungen das Zusammenleben schon heute verbessern.

 

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Weitere Informationen: Techtextil

Flustix: Neues Siegel für Recycling-Kunststoffe

Die Flustix GmbH, Berlin, bietet Kennzeichnungen im Plastikfrei-Bereich an und zeichnet jetzt Waren aus, die ganz oder anteilig aus Kunststoff-Rezyklaten produziert werden. Mit dem neuen Kombi-Zeichen von Flustix und DIN Certco, Gesellschaft für Konformitätsbewertung, Berlin, dem Flustix Recycled-Siegel, bietet Flustix Unternehmen eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung an, ihre nachhaltigen Produkte für Konsumenten auf den ersten Blick erkennbar zu machen. Ziel von Flustix Recycled ist es, die Neu-Produktion von Kunststoffen durch die Wiederverwendung bereits vorhandener Kunststoffe zu minimieren.

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Weitere Informationen: Recycling recycelte Fasern Flustix

BekaertDeslee: Neues Sounding-Board-Konzept

Der zur Haniel-Gruppe gehörende Textilhersteller für Matratzen und Matratzenbezüge BekaertDeslee, Waregem/Belgien, installierte mit Unterstützung der Board Academy, München, ein Sounding Board. Dieses begleitet die strategischen und operativen Transformationen und agiert dabei als Fachbeirat.
Für das Sounding Board sind aus dem Board-Academy-Team 2 Manager der Textilbranche, Christian Langer und Michael Kamm, tätig. Langer ist als Global Business Leader bei W. L. Gore & Associates, Inc., Newark, DE/USA, im Schuhbereich für das weltweite Kundengeschäft verantwortlich, Michael Kamm war zuletzt CEO der CBR Fashion Group, Celle.
Die Board Academy bietet nationale und internationale Qualifizierungskurse für geschäftsführende und erfahrene Gremienmitglieder an, pflegt ein aktives eigenes Board und Alumni Netzwerk. International hat die Board Academy gemeinsam mit der Copenhagen Business School, Kopenhagen/Dänemark, dem Human Capital Leadership Institute Asia, Singapur, sowie der National University of Singapore, Singapur, und der Stanford University, Stanford, CA/USA, ein Board-Leadership-Programm ins Leben gerufen, an dem CEOs und Chairmen weltweit teilnehmen.

 

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Weitere Informationen: Bekaert Matratzenbezugstoffe Board Academy

Lauffenmühle stellt Produktion ein

Vor 185 Jahren wurde die Lauffenmühle GmbH & Co. KG, Lauchringen, gegründet und hat sich zum hochmodernen vollstufigen Textilunternehmen entwickelt - spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Geweben für Berufs- und Schutzbekleidung.
Am 11. Januar 2019 musste das Unternehmen Insolvenz beantragen nachdem bereits 2009 und 2015 die Zahlungsunfähigkeit drohte. Die Investorensuche blieb erfolglos, sodass derzeit keine Hoffnung auf Fortführung der Produktion besteht. Von der Schließung sind 242 Beschäftigte betroffen. In den nächsten Wochen sollen die letzten Aufträge abgearbeitet werden, dann droht das Aus.

 

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nova Institut: Geringer CO2-Fußabdruck von Naturfasern

Naturfasern wie Flachs, Hanf oder Kenaf werden in der Automobilindustrie in großen Mengen zum Verstärken von Kunststoffen eingesetzt. Das nova-Institut GmbH, Hürth, hat ein umfassendes Update seiner Untersuchungen zum CO2-Fußabdruck von Naturfasern vorgelegt.
Die Studie „Carbon Footprint and Sustainability of Different Natural Fibres for Biocomposite and Insulation Material – Study providing data for the automotive and insulation industry“ zeigt, dass der CO2-Fußabdruck von Naturfasern wie Flachs, Hanf, Jute oder Kenaf viel geringer ist als bei Glas- und Mineralfasern. Die Produktion von 1 t Tonne Glasfasern zeigt einen CO2-Fußabdruck von etwa 1,7-2,5 t CO2-Äquivalent pro t Faser, während Naturfasern nur etwa 0,35-0,55 t CO2-Äquivalent pro t Faser aufweisen (bis zum Werkstor, ohne Transport zum Kunden, mittels Massenallokation). Dies ist eine um 80 % geringere CO2-Bilanz als bei Glasfasern. Der anfängliche Vorteil von Naturfasern gegenüber Glasfasern nimmt jedoch bis zum Endprodukt ab, da weitere Verarbeitungsschritte ihren CO2-Fußabdruck zum Teil verschlechtern. Dennoch haben Naturfaserverbundwerkstoffe im Vergleich zu Glasfaserverbundwerkstoffen einen um etwa 50 % geringeren CO2-Fußabdruck. Der Report ist kostenlos verfügbar und kann unter der Adresse www.bio-based.eu/ecology/#NaturalFibreSustainability heruntergeladen werden.

 

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Weitere Informationen: nova-Institut GmbH

Bayern Innovativ: Symposium ‚Bau Innovativ‘ in München

Am 14. November 2019 organisiert die Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg, das Symposium Bau Innovativ in München mit den Themenschwerpunkten Urbanisierung und Digitalisierung in der Bauwirtschaft.
Die Besucher erwarten Einblicke in wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und Standards, richtungsweisende Entwicklungen und Herausforderungen für die Bauwirtschaft sowie praxisorientierte Vorträge und Erfahrungsberichte von Vertretern der Baubranche. In einer Diskussion und Fragerunde haben die Besucher die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit hochkarätigen Baufachexperten zu treten. Des Weiteren findet im Rahmen des Symposiums ein europaweites B2B-Partnering für eine gezielte Vernetzung mit potenziellen Partnern statt.

 

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Weitere Informationen: Bayern Innovativ

Covestro: Hochwertige Werkstoffe aus Pflanzen

Der Hersteller von Spezialchemikalien Covestro AG, Leverkusen, und die Biotechnologiefirma Genomatica Inc., San Diego, CA/USA, bündeln ihre Kräfte bei der Erforschung und Entwicklung hochwertiger Werkstoffe auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Durch die Zusammenarbeit der beiden Partner sollen herkömmliche Ressourcen auf fossiler Grundlage wie Erdöl eingespart werden. Die Nutzung von Kohlenstoff aus Pflanzen würde helfen, den Ausstoß an CO2 zu verringern und den Kohlenstoffkreislauf zu schließen – als weiterer Schritt hin zu einer zirkulären Wirtschaft.
In der langfristig angelegten Partnerschaft steuert Genomatica seine Expertise bei, Bioprozesse im Industriemaßstab zur Produktion von Massenchemikalien zu entwickeln. Covestro bringt ausgeprägtes Know-how in der chemischen Prozesstechnologie und Anwendungsentwicklung ein.

 

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Weitere Informationen: Covestro Genomatica

Interspare: 25-jähriges Jubiläum

Am 4. März 1994 gründeten Carsten Kalek und Dirk Polchow den Hersteller für komplette Ausrüstungslinien Interspare GmbH, Reinbek, und feiern in diesem Jahr das 25-jähriges Bestehen. Gestartet als 2-Mann-Startup-Unternehmen beschäftigt Interspare heute 70 Mitarbeiter. Besonders das Vertriebs- und Produktionsteam sollen noch weiter vergrößert werden.
In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen vom globalen Lieferanten für Original-Ersatzteile zum Maschinenbauer gewandelt. 2016 wurde das Firmengelände in Reinbek vergrößert und 2017 eine neue 2.000 m² große moderne Montagehalle gebaut, in der die Ausrüstungsmaschinen der Serien Artos und Krantz gefertigt und montiert werden. Im Logistikzentrum von Interspare sind ständig über 100.000 Ersatzteile vorrätig, sodass Kunden aus der ganzen Welt schnell Teile erhalten und vorhandene Maschinen weiter betreiben können. Das betrifft im Wesentlichen mehrere 1.000 Installationen von Maschinen der Marken Artos, Babcock und Krantz sowie Maschinen weiterer Hersteller.
2019 sollen Fertigung und Montage erweitert und optimiert werden, um die stetig wachsende Nachfrage nach neuen Textilmaschinen noch besser bedienen zu können. Die derzeit wichtigsten Zielmärkte sind Indien und Bangladesch. Hier hat sich gerade im vergangenen Jahr eine sehr intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt, die zu einigen Verbesserungen und Weiterentwicklungen bei den Maschinen geführt hat und die kontinuierlich fortgesetzt werden soll.
In diesem Jahr wird Interspare auf den Fachmessen Techtextil im Mai in Frankfurt/M. und auf der ITMA im Juni in Barcelona/Spanien die neuesten Entwicklungen präsentieren.
Foto (v.l.n.r.): C. Kalek, D. Polchow

 

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Weitere Informationen: Interspare GmbH